Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 1457
Eingetragen
12.6.1978
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen im fremden und eigenen Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie die Instandsetzung, ferner die Vornahme aller Kundendienstarbeiten, der Handel mit Kraftund Schmierstoffen und Bereifung, einschließlich der Errichtung und Vermietung von Garagen, der Betrieb von Tankstellen, die Autovermietung, sowie alle mit vorstehender Tätigkeit im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mehmet Taskin
seit 27.10.2025
Prokura
Johannes Fuchs
seit 27.10.2025
Prokura
Bernd Schlee
seit 8.11.2022
Prokura
Alfred Fuchs
seit 9.2.2009
Geschäftsführer
Rudolf Kraus
seit 25.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Alfred FuchsFuchs Verwaltungs GmbH
70.00%
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
210.000 €
70.00%
Erlangen
90.000 €
30.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Konrad GmbH

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf bzw. in der Vermittlung von neuen Fahrzeugen der Marken Ford und MG-SAIC sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Weiterhin gehört zu unserem Geschäftsbetrieb insbesondere der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, Karosserie- und Lackierarbeiten sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 7,3 v.H. mehr als im Jahr 2022. Unser Hauptvertriebspartner Ford konnte bei den Neuzulassungen einen Marktanteil in Deutschland von 4,1 v.H. erreichen. Im Jahr 2022 lag der Marktanteil von Ford bei 5,0 v.H. Die Marke MG schloss das Jahr 2023 mit einem Marktanteil in Höhe von 0,7 v.H. und einem Wachstum in Höhe von 35,4 v.H. gegenüber 2022 ab.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 v.H.) Besitzumschreibungen.

Die Werkstattauslastung im Jahr 2023 hat sich auch wegen des weiter steigenden Pkw-Bestandes (1.1.2024: 49,1 Mio. Pkw, Vorjahr: 48,8 Mio. Pkw), der höheren Zahl an Wartungen und höherer Kosten aufgrund der zunehmend aufwendigeren Technik weiter erholt. Nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZdK) auf seiner Jahrespressekonferenz vom Februar 2024 ist die Auslastung der Werkstätten weiter auf 87 % gestiegen, nach dem der Wert im Vorjahr noch bei 85 % gelegen hatte.

Nach Angaben des ZdK hat sich die Umsatzrendite der Kfz-Betriebe im Jahr 2023 auf 2,1 % (Vorjahr 3,1 %) vermindert. Dabei sind die Erlöse insgesamt um rd. 11,9 % gestiegen. Während der Umsatz im Neuwagenhandel aufgrund höherer Preise, der gestiegenen Lieferfähigkeit sowie der Umweltprämie für E-Fahrzeuge um 2,7 % stieg, legte der Handel mit älteren Gebrauchtwagen um 15,2 % als Folge des Mengenwachstum zu. Service und Reparatur stiegen um 17,7 % als Folge des gewachsenen Fahrzeugbestandes und gestiegener Kosten.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund unserer neuen Zweigniederlasssungen um ca. 29,5 v.H. erhöht. Damit verbunden sind insbesondere Umsatzzuwächse im Bereich der Gebrauchtfahrzeuge.

Aufgegliedert nach Abteilungen stellt sich die Umsatzverteilung wie folgt dar:

In Prozent vom Umsatz
Neu- und Vorführfahrzeuge 57,1
Gebrauchtfahrzeuge 21,6
Teile und Zubehör 10,7
Werkstatt 7,6
Andere 3,0
Summe 100,0

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Miet- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.394. Die erforderlichen Ersatzinvestitionen wurden getätigt.

Personal

Die absolute Zahl der Mitarbeiter stellt sich zum Jahresende wie folgt dar:

2023 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 38 15
Angestellte 56 25
Geringfügig Beschäftigte 10 3

Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Übernahme von drei neuen Standorten im Geschäftsjahr 2023. Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Arbeitnehmern und den Angestellten an den Tarifverträgen des Kfz-Gewerbes, darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Eine leistungsorientierte Bezahlung existiert insbesondere bei den Neu- und Gebrauchtwagenverkäufern.

Mitarbeitergespräche werden laufend geführt. Hierbei wird der Leistungsstand des Mitarbeiters beurteilt und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen vereinbart.

3. Lage

Vermögenslage

31.12.2023 Vorjahr
TEUR v.H. TEUR v.H.
VERMÖGEN
Anlagevermögen 7.751,7 25,0 4.969,4 32,1
Vorräte 18.723,2 60,3 6.629,4 42,9
Forderungen 4.449,3 14,4 3.667,9 23,8
Flüssige Mittel 86,8 0,3 180,0 1,2
Andere Aktiva 2,6 0,0 3,6 0,0
Gesamtes VERMÖGEN 31.013,6 100,0 15.450,3 100,0
Veränderung *)
TEUR v.H.
VERMÖGEN
Anlagevermögen 2.782,3 56,0
Vorräte 12.093,8 182,4
Forderungen 781,4 21,3
Flüssige Mittel -93,2 -51,8
Andere Aktiva -1,0 -27,8
Gesamtes VERMÖGEN 15.563,3 100,7
31.12.2023 Vorjahr
TEUR v.H. TEUR v.H.
KAPITAL
Eigenkapital 7.171,3 23,1 6.455,3 41,8
Rückstellungen 2.320,0 7,5 2.279,0 14,7
Bankschulden 20.578,6 66,3 5.776,5 37,4
Andere Verbindlichkeiten 943,7 3,1 939,5 6,1
Gesamtes KAPITAL 31.013,6 100,0 15.450,3 100,0
Veränderung *)
TEUR v.H.
KAPITAL
Eigenkapital 716,0 11,1
Rückstellungen 41,0 1,8
Bankschulden 14.802,1 n/a
Andere Verbindlichkeiten 4,2 4,4
Gesamtes KAPITAL 15.563,3 100,7

*) Änderungen > 200% werden nicht angezeigt

Die Steigerung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Übernahme von drei Standorten im Juli 2023. Hier wurden neben der Betriebsaussattung auch die Vorführ- und Mietwagen gekauft, deren Bestände sich dadurch erhöht haben. Ebenfalls erhöht das Anlagevermögen der Kauf eines Grundstücks in Fürth.

Bei den Vorräten veränderte sich der Bestand stichtagsbedingt aufgrund einer außerplanmäßigen Lieferung bzw. verspäteten Lieferung von rd. 160 Neufahrzeugen. Dadurch erhöhten sich auch die Bankverbindlichkeiten. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um von Großkunden bestellte Ware, die im ersten Quartal 2024 auch an die Kunden ausgeliefert wurde. Der Gebrauchtwagenbestand erhöhte sich aufgrund des Zukaufs der neuen Standorte ebenfalls.

Das Eigenkapital veränderte sich im Wesentlichen durch thesaurierte Gewinne. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 23,1 v.H. (Vorjahr 41,8 v.H.). Die Reduzierung der Eigenkapitalquote ist stichtagsbedingt auf die Ausweitung der Vorratsbestände in Folge der vorstehend beschriebenen, außerplanmäßigen Auslieferungen des Herstellers zum Jahresende zurückzuführen.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen im Vergleich zum Vorjahr über gleichbleibende Konditionen und Kreditlinien. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skontiermöglichkeiten grundsätzlich zu nutzen. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Entwicklung der Liquidität stellen wir in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dar.

2023 Vorjahr
EUR EUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 915,9 996,9
+ / - Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 965,8 572,1
+ / - Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 41,0 -328,0
+ / - Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 160,0 41,4
- / + Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -13.034,1 -3.582,5
+ / - Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4,3 478,0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -10.947,1 -1.822,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.478,1 -3.005,4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 12.834,6 2.013,2
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.860,6 -2.814,3
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 172,6 2.986,9
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -1.688,0 172,6
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Bargeld und Schecks 11,1 2,0
Guthaben bei Kreditinstituten 75,8 178,0
Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten -1.774,9 -7,4
-1.688,0 172,6

Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR v.H.
Betriebsergebnis 1.364,2 1.022,4 341,8 33,4
Finanzergebnis 49,5 177,2 -127,7 -72,1
Neutrales Ergebnis -160,0 200,9 -361,0 n/a
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.253,7 1.400,5 -146,9 -10,5
Ertragsteuern -337,8 -403,6 65,8 -16,3
Jahresüberschuss 915,9 996,9 -81,1 -8,1

Das Betriebsergebnis hat sich trotz höherer Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstiger Sachaufwendungen aufgrund des höheren Rohergebnisses um TEUR 341,8 verbessert. Das Finanzergebnis liegt in Folge höherer Zinsaufwendungen um TEUR 127,7 unter dem Vorjahr. Das neutrale Ergebnis ist um TEUR 361,0 niedriger. Der Jahresüberschuss hat sich um TEUR 81,1 gemindert.

Die Vorjahresprognose hat sich hinsichtlich der Erzielung eines rückläufigen Ergebnisses erfüllt.

4. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne operative Unternehmenssteuerung nutzt als Instrument eine Deckungsbeitragsrechnung nach den Kostenstellen Neuwagen, Gebrauchtwagen, Werkstatt, Ersatzteile und sonstige Dienstleistungen bzw. Verwaltung.

Im Blickpunkt stehen permanent die Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite (vor Steuern), welche für die Geschäftsbanken ein wesentlicher Bestandteil des Ratings sind.

Die Umsatzrentabilität hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,4 Prozentpunkte reduziert.

III. Prognosebericht

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 190.000 Pkw weniger als im Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 sei durchgehend einen Rückgang bei den Auftragseingängen zu verzeichnen gewesen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken. Es bleibe abzuwarten, inwieweit der Neufahrzeugmarkt über das prognostizierte Maß hinaus auch ohne vom Hersteller induzierte Sondermaßnahmen aufnahmefähig sei. Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahr 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der vorherigen Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen, da Gebrauchtwagen für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten.

Das ifo Institut prognostiziert in seiner Pressemitteilung vom 14. Dezember 2023 für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 ein Wachstum von 0,9 v.H. Unsicherheit verzögert derzeit die Erholung, da sie die Sparneigung der Konsumentinnen und Konsumenten erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt. Befördert wird dies zusätzlich durch die unklare Lage um den Bundeshaushalt nach dem Urteil des Verfassungsgerichts. Sollte der Haushalt 2024 um 20 Milliarden Euro gekürzt werden, würde die Wachstumsrate dem ifo-Modell zufolge auf 0,7 v.H. fallen. Grundsätzlich seien aber die Weichen auf Erholung gestellt. Die Löhne stiegen kräftig, die Beschäftigung sei so hoch wie nie zuvor, damit kehre die Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem hätten wir die Höchststände beim Zinsniveau hinter uns gelassen.

Der Preisauftrieb verlangsame sich. In der zweiten Jahreshälfte werde die Inflationsrate 2 Prozent erreichen. Hierzu trügen vor allem sinkende Energiepreise bei. Doch die Inflation der konsumnahen Dienstleistungen werde noch eine Weile deutlich über 3 Prozent liegen, da dort kräftig steigende Löhne zu Buche schlügen.

Wir erwarten für das Jahr 2024 aufgrund steigender Werkstatt-, Teile und Gebrauchtwagenerlösen gegenüber dem Jahr 2023 einen Umsatzzuwachs sowie ein besseres Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung. Wir erwarten eine Steigerung der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Die zukünftige Konjunktur- und Beschäftigungslage in Deutschland ist schwer abschätzbar. Entscheidend für das Jahr 2024 wird sein, wie sich Zins, Inflation und Arbeitnehmereinkommen sowie die geopolitschen Krisen (Ukrainekrieg, kriegerische Handlungen im Nahen Osten) mit Folgen auf Lieferketten und Energieversorgung weiterentwickeln. Nach der Pressemitteilung vom 24. April 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zeigen die Konjunkturindikatoren eine "leichten Belebung". Insbesondere rückläufige Energiekosten und steigende Realeinkommen haben die Industrieproduktion leicht steigen lassen. Diese wird getragen vom privaten Konsum sowie einer steigenden Auslandsnachfrage. Risiken bestehen darin, dass die konjunkturelle Entwicklung deutlich schlechter als erwartet ausfällt.

Branchenrisiken

Das Geschäftsrisiko unserer Gesellschaft korreliert stark mit dem allgemeinen Branchenrisiko des Kfz-Handels, für welches eine rückläufige wirtschaftliche Entwicklung prognostiziert wird. Branchenbedingt sind ebenfalls eine erhöhte Abhängigkeit von Bonuszahlungen und Eigenzulassungen der Hersteller zu nennen. Als Ford-Vertragshändler bzw. Vermittler von Fahrzeugen der Marke MG bestehen Risiken in der Abhängigkeit zu den Lieferanten für Neuwagen (Marken-Image, Produktqualität, Preispolitik, Lieferzeiten, Zunahme Direkt- und Agentur-Vertrieb).

Marktpreisrisiken

Bedingt durch die, wahrscheinlich nach Bewältigung der Lieferengpässe, wieder entstehenden Überkapazitäten der Hersteller kommt es im Neufahrzeugverkauf ständig zu Sonderaktionen mit entsprechenden Preisnachlässen, die sich kurz- und mittelfristig auch negativ auf die Preise der Gebrauchtfahrzeuge sowie der Leasingrückläufer auswirken.

Auch sehen wir den Gebrauchtwagenmarkt nach der Überhitzung der Vorjahre in einer Korrekturphase als Folge des wieder zunehmenden Angebots an jungen Gebrauchten. Sollte die Käuferzurückhaltung dazu andauern, können die negativen Auswirkungen auf die Gebrauchtwagenpreise stärker als erwarten ausfallen.

Loyalität

Risiken könnten in einer abnehmenden Loyalität im After Sales-Geschäft liegen.

Personalrisiken

Den Personalrisiken, die insbesondere mit Fluktuation und Know-how-Verlust verbunden sind, begegnen wir durch intensive und fachbereichsspezifische Qualifizierung. Der Umwelt- und Arbeitsschutz ist für uns von größtem Interesse.

IT-Risiken

IT-Risiken begegnen wir insbesondere durch Abschirmung unserer Systeme gegen unberechtigte Eingriffe von außen und organisationskonforme Zugangs- und Zugriffsberechtigungen. Trotz aller ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen kann nicht vollständig ausgeschlossenen werden, dass Störungen oder Angriffe auftreten und sich negativ auf unsere Geschäftsprozesse auswirken.

2. Chancenbericht

Neu- und Gebrauchtwagen

Im schwierigen Marktumfeld sehen wir unsere Chancen im Neufahrzeugverkauf vor allem im Segment der Nutzfahrzeuge. Große Chancen bestehen im Ausbau des Gebrauchtwagengeschäftes durch die neuen Zweigniederlassungen. Durch den Rücklauf der Leasingfahrzeuge steht uns in den nächsten Monaten ein ausreichender Bestand an attraktiven Gebrauchtfahrzeugen zur Verfügung. Die Marke MG, die bis Mitte 2023 ausschliesslich Elektrofahrzeuge im Angebot hatte, bietet nun auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor an. Hier erwarten wir eine steigende Nachfrage.

After-Sales

Chancen bestehen im After Sales-Geschäft. Der bundesweite steigende Pkw-Bestand von rd. 49,1 Mio. Fahrzeugen muss mit Wartungs- und Reparaturarbeiten betreut werden. Von diesen Fahrzeugen entfallen auf die Marke Ford rd. 3,4 Mio. Der Bedarf an Serviceleistungen sollte nach der Käuferzurückhaltung der vergangenen Jahre wieder steigen. An dieser Entwicklung glauben wir durch unsere Kundenbindungsprogramme, Schulung und Weiterqualifikation unserer Mitarbeiter sowie durch die Zusammenarbeit mit Versicherern und Leasinggesellschaften zu partizipieren.

Durch den Betrieb der neuen Zwiegniederlassungen werden wir auch weiterhin gute Service- und Teileumsätze generieren können.

3. Gesamtaussage

Nach unseren Informationen bestehen keine Risiken, die für sich gesehen oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

1. Risikomanagementziele und -methoden

Ziel des Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik.

2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unser Handelsgeschäft ist kapitalintensiv. Die Erbringung von Serviceleistungen erfordert Investitionsentscheidungen mit langfristigen Amortisationsdauern. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Im Bereich der Verbindlichkeiten kann die Gesellschaft bei Fälligkeit Liquiditätsrisiken ausgesetzt sein, d.h. dem Risiko Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Aufgrund der stabilen Finanzlage unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind ausreichende Kreditlinien vertraglich vereinbart.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Neben unserem Hauptbetrieb in Erlangen unterhält unsere Gesellschaft die folgenden im Handelsregister eingetragenen Zweigniederlassungen:

 

Autohaus Burgfarrnbach, ZN der Autohaus Konrad GmbH, Fürth

 

Autohaus Neustadt, ZN der Autohaus Konrad GmbH, Neustadt a.d.Aisch

 

Autohaus Röder, ZN der Autohaus Konrad GmbH, Fürth

Diese Zweigniederlassungen haben die gleichen Tätigkeitsfelder wie unser Hauptbetrieb.

 

Erlangen, 27.06.2024

gez. Rudolf Kraus, Geschäftsführer

gez. Irmhild Kraus, Geschäftsführerin

gez. Alfred Fuchs, Geschäftsführer

Registergericht Fürth (Bayern), HRB 1457

BILANZ zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 7.389.108,00 4.606.786,00
III. Finanzanlagen 362.600,00 362.600,00
7.751.712,00 4.969.390,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 18.723.174,60 6.629.406,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.449.286,61 3.667.901,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 86.825,32 179.968,41
23.259.286,53 10.477.276,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.646,00 3.609,00
31.013.644,53 15.450.275,88

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 300.000,00 300.000,00
III. Bilanzgewinn 6.571.332,49 5.855.343,69
7.171.332,49 6.455.343,69
B. Rückstellungen 2.320.046,83 2.278.999,18
C. Verbindlichkeiten 21.521.297,94 6.715.622,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 967,27 310,23
31.013.644,53 15.450.275,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.538.859,15 5.663.478,63
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.275.425,31 -2.162.510,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -562.862,56 -393.387,07
-3.838.287,87 -2.555.897,99
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -965.781,95 -572.085,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.505.885,11 -1.293.710,86
5. Erträge aus Beteiligungen 101.882,67 50.001,50
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 235.310,40 159.890,29
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.895,52 19.775,94
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -301.638,29 -52.493,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -337.759,90 -403.605,99
10. Ergebnis nach Steuern 940.594,62 1.015.352,90
11. Sonstige Steuern -24.605,82 -18.430,21
12. Jahresüberschuss 915.988,80 996.922,69
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.855.343,69 5.058.421,00
14. Ausschüttung -200.000,00 -200.000,00
15. Bilanzgewinn 6.571.332,49 5.855.343,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden sofort voll abgeschrieben.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben.

Miet- und Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden mittels Einzelbewertung zu Einstandspreisen (Fahrzeuge) bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnitt (Ersatzteile und Zubehör) ermittelt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB

Name und Sitz des Beteiligungsunternehmens Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
TEUR v.H. TEUR TEUR
Auto Thurn GmbH, Forchheim 300,0 100 300 0 1)
P.C.S. Handelsgesellschaft mbH, Greding 62,5 25 6.061 § 286 Abs. 3 HGB

1) Jahresergebnis 2023 lt. Gewinn- und Verlustrechnung unter Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages

2. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Betrag in Höhe von EUR 19.840,00 resultiert aus dem Unterschiedsbetrag der Abzinsung der Pensionsrückstellung.

3. Bilanzgewinn

Im Posten ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.655.343,69 (Vorjahr: EUR 4.858.421,00) enthalten.

4. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der PUC-Methode auf der Grundlage eines technischen Zinsfußes von 1,82 v.H. und der Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G). Als Rentendynamik wurden 2,0 v.H. angesetzt.

Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt sich wie folgt:

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
Rückstellung bei Durchschnittszinssatz aus 10 Jahren 1.933.188,00 2.123.577,00
Rückstellung bei Durchschnittszinssatz aus 7 Jahren 1.913.348,00 2.223.459,00
Differenz 19.840,00 99.882,00

Die Pensionsrückstellungen mit einem Barwert von TEUR 1.933 wurden mit dem zu ihrer Absicherung angelegten Vermögen verrechnet. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (Planvermögen). Die Anschaffungskosten dieses Planvermögens betrugen TEUR 418, der verrechnete beizulegende Zeitwert TEUR 418.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
Gewährleistung und Kulanz 129.517,00
Urlaubsansprüche 124.695,00
Jahresabschlusskosten 41.000,00
Tantieme 67.403,00
Unterlassene Instandhaltung 255.685,38
Archivierungskosten 19.000,00
Mehrarbeitszeit 84.594,00
Betriebsprüfungskosten 13.000,00
734.894,38

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:

davon
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.828.521,37 750.000,00 0,00 TEUR 16.653 Sicherungsübereignung
TEUR 950 Grundschuld
(Vorjahr) (5.776.470,71) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.163,97
(Vorjahr) (0,00)
2. Übrige Verbindlichkeiten 709.612,63 217.000,00
(Vorjahr) (784.152,07) (155.000,00)
davon aus Steuern: EUR 96.299,35 (Vorjahr EUR 467.215,90)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 19.264,74 (Vorjahr EUR 869,64)
20.554.297,97 967.000,00
(Vorjahr) (6.560.622,78) (155.000,00)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 119.821,80 (Vorjahr: EUR45.196,40) enthalten.

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 34.200,00 (Vorjahr: EUR 37.139,00).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gepachteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Pachtverträgen betragen TEUR 2.088 für die Jahre 2024 bis 2028.

Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2024 bis 2028 in Höhe von TEUR 9.393.

2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Rudolf Kraus, Kfz-Betriebswirt

Herr Alfred Fuchs, Kaufmann

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:

2023
gewerbliche Arbeitnehmer 27
Angestellte 41
geringfügig Beschäftigte 7
75

 

Erlangen, 27. Juni 2024

gez. Rudolf Kraus, Geschäftsführer

gez. Alfred Fuchs, Geschäftsführer

Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Erlangen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 14.166,94 0,00 0,00 14.166,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 337.681,33 1.076.982,29 0,00 1.414.663,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.369.933,11 317.710,41 79.798,04 1.607.845,48
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 4.592.979,02 4.146.595,51 2.023.132,78 6.716.441,75
6.300.593,46 5.541.288,21 2.102.930,82 9.738.950,85
III FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbunden Unternehmen 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00
2. Beteiligungen 62.500,00 0,00 0,00 62.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 100,00 0,00 0,00 100,00
362.600,00 0,00 0,00 362.600,00
6.677.360,40 5.541.288,21 2.102.930,82 10.115.717,79
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahrs Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 14.162,94 0,00 0,00 14.162,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 164.541,33 35.430,29 0,00 199.971,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 958.515,11 183.765,41 62.219,04 1.080.061,48
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 570.751,02 746.586,25 247.527,52 1.069.809,75
1.693.807,46 965.781,95 309.746,56 2.349.842,85
III FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbunden Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.707.970,40 965.781,95 309.746,56 2.364.005,79
Buchwerte
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 4,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 1.214.692,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.784,00
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 5.646.632,00
7.389.108,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbunden Unternehmen 300.000,00
2. Beteiligungen 62.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 100,00
362.600,00
7.751.712,00

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Konrad GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Konrad GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Konrad GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wörishofen, 27. Juni 2024

Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Neubacher, Wirtschaftsprüfer

Lutz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 27. Juni 2024 festgestellt.

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