Witt Handel GmbH
Raboisen 6, 20095 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dieter Witt seit 3.1.2014 | Geschäftsführer |
Mario Adamo seit 5.1.2010 | Geschäftsführer |
Ingo Hauer seit 19.3.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Witt Handel GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023WITT HANDEL, GMBH1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen RahmenbedingungenDie Witt Handel GmbH betreibt den Handel überwiegend mit stickstoffhaltigen Düngemitteln: • Kalkammonsalpeter (KAS) • Harnstoff • Harnstofflösung • Ammoniumsulfat und phosphathaltigem Dünger: • Diammoniumphosphat (DAP) • Monoammoniumphosphat (MAP) • Diverse NPK ́s, PK ́s und NP ́s Die Einkaufsmärkte für die Handelswaren lagen überwiegend im osteuropäischen, nordafrikanischen und asiatischen Raum. Die Einkäufe werden sowohl bei Produzenten als auch bei strategisch bedeutsamen Zwischenhändlern getätigt. Die Abnehmer sind hauptsächlich inländische Händler und Kunden im EU - Ausland (hauptsächlich Dänemark und Polen). GeschäftsverlaufDie politische Lage und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Energiemärkte bestimmten den Handel mit Düngemitteln. Im Sommer / Herbst 2022 wurden mehrere europäische Produktionen stillgelegt oder gedrosselt. Dieses sorgte für eine starke Nachfrage nach Import Produkten, an der die Gesellschaft partizipieren konnte und teils weggefallene Mengen kompensieren konnte. Stabur® hat sich weiter durch Qualität und Preiswürdigkeit eine breite Akzeptanz geschaffen. Die Gesellschaft konnte an der unterjährigen Preisentwicklung partizipieren. In unserem Portfolio ist der Absatz im Stickstoffsegment nahezu konstant geblieben. Es gab aber eine deutliche Verschiebung zu Gunsten von Harnstoff- und Schwefel-Stickstoff Düngern. Der Absatz von phosphathaltigen Düngemitteln konnte trotz stark gestiegener Preise gesteigert werden. Das NPK und PK Geschäft war hingegen rückläufig. Die globale COVID Pandemie hatte keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Insgesamt ergibt sich eine Steigerung des mengenmäßigen Absatzes von 5%. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ErtragslageDie Umsatzerlöse erhöhten sich um 26,2 % auf TEUR 309.468, bedingt durch Preissteigerungen. Hinsichtlich des Mengenabsatzes entsprach die Entwicklung unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022/2023. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung wurde unsere Umsatzprognose leicht unterboten. Das Rohergebnis verringerte sich um 38,5 % = TEUR 12.669 auf nunmehr TEUR 20.218. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 1.689 auf TEUR 1.448, bedingt durch verringerte Spenden und Wegfall der Risikovorsorge für Drohverluste. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen machen 7,2 % des Rohergebnisses aus (Vj. : 9,5 %). Das Finanz- und Beteiligungsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Das Vorsteuerergebnis beläuft sich auf TEUR 15.916 (Vorjahr: TEUR 25.471). Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde damit knapp verfehlt. Dies ist vor allem auf die Marktverhältnisse im 1. Halbjahr 2023 zurückzuführen. Das Jahresergebnis wurde im Jahresdurchschnitt von 14 beschäftigten Mitarbeitern incl. 2 Geschäftsführern erwirtschaftet. FinanzlageDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach DRS 21 hat sich um TEUR 22.802 auf TEUR 25.766 erhöht. Zum Ende des Geschäftsjahres weisen wir einen Finanzmittelfonds von TEUR 22.826 aus. VermögenslageDas Vermögen unserer Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Forderungen, Vorräten und Bankguthaben. Dagegen machen die Sachanlagen lediglich 1,9 % der Bilanzsumme aus. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei einer Eigenkapitalquote von 78,8 % (per 30.06.22 = 30,6 %) gesichert. Die Steigerung ist vor allem auf geringere Lagerbestände und ein erfolgreich verlaufendes Geschäftsjahr zurückzuführen. Durch die erfolgreiche Entwicklung unserer Gesellschaft stand als Finanzierungsquelle auch das jeweils erwirtschaftete Ergebnis während des Jahres zur Verfügung. Das Stammkapital der Gesellschaft blieb unverändert. Die Bilanzsumme verringerte sich hauptsächlich durch den Abbau der Lagerbestände von TEUR 73.012 auf TEUR 42.349. 3. Chancen- und Risikobericht Ein über das normale Maß der allgemeinen Geschäftsrisiken hinausgehendes Risiko sehen wir für künftige Geschäftsabschlüsse nicht. Aufgrund unserer langjährigen Markterfahrungen und der bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen sehen wir auch künftig unsere Chancen auf dem Düngemittelsektor. Durch unsere vorausschauende Entwicklung von Stabur® gehen wir davon aus, auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Währungsrisiken werden durch konsequente Kurssicherung zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses ausgeschlossen. Einem Forderungsausfallrisiko ist die Witt Handel GmbH aufgrund der Kundenstruktur und dem sehr zeitnahen Forderungsmanagement in nur sehr geringem Maße ausgesetzt, wobei es auch teilweise Warenkreditversicherungen gibt. Liquiditätsrisiken wirken wir ebenso durch eine zurückhaltende Ausschüttungspolitik entgegen. Gerichts- und Schiedsverfahren sind nach unserer Kenntnis derzeit nicht anhängig und werden auch nicht erwartet. In rechtlichen Belangen wird auf externe Berater zurückgegriffen. Für versicherbare Geschäftsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz. 4. Prognosebericht Mit dem anhaltenden Russland Konflikt, unsicheren Lieferströmen und stark volatilen Düngemittelmärkten ist eine präzise langfristige Prognose derzeit unmöglich. Einzelne Nachrichten können erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben. Jedoch hat die Gesellschaft bereits zu Beginn des Geschäftsjahres die regulären Produkte und Mengen profitabel platzieren können. Im Stickstoffsegment erwarten wir wieder einen höheren Absatz für Nitratdünger und einen leicht rückläufigen Absatz für harnstoffhaltige Produkte. Die reduzierte P - und K - Düngung der letzten Jahre führt voraussichtlich zu einem wieder leicht steigenden Absatz dieser Sorten. Für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir einen mengenmäßigen schwächeren Absatz, niedrigere Umsatzerlöse von etwa 50 % und einen deutlich niedrigeren Jahresüberschuss mit einem Rückgang von ca. 2/3 .
Hamburg, 21. August 2023 Geschäftsleitung JahresabschlußAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der WITT Handel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB einzustufen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ist in dem diesem Anhang folgenden Anlagespiegel als Anlage dargestellt. Die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte mit den Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag oder den künftig erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten ergibt (verlustfreie Bewertung). Die flüssigen Mittel sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen im abgelaufenen Jahr, die Aufwand der zukünftigen Periode darstellen. Das Stammkapital beträgt TEUR 2.050,0 und ist voll eingezahlt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages nach kaufmännischen Gesichtspunkten gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben in fremder Währung sind sämtlich kurzfristig und werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Anzahlungen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt der Verbuchung bewertet. Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend. Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen: Derivative Finanzinstrumente Als derivatives Finanzinstrument wurden Devisentermingeschäfte (DTG) abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivative Finanzpositionen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstige Angaben Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 47,5 (Vorjahr: TEUR 2.112) enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind notwendig und zur Deckung der ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ausreichend bemessen. Sonstige Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 2.454,5. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Unter der Position Sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.124,1 (Vorjahr: TEUR 849,1) enthalten. Die Position enthält ferner Versicherungsentschädigungen von TEUR 302,2 (Vorjahr: TEUR 56,0). In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEUR 21,6 (Vorjahr: TEUR 21,6) enthalten. Unter der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 595,6 (Vorjahr: TEUR 500,6) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 4.882,6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB der Gesellschaft betreffen abgeschlossene Miet- und Leasingverträge zum 30. Juni 2023 in Höhe von TEUR 924,5, davon entfällt auf die nächsten 12 Monate ein Betrag von TEUR 190,2. Sonstige Pflichtangaben Das Wirtschaftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab und endet jeweils am 30. Juni. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftsversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 31.300.520,90 zu thesaurieren. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer: Im Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr durchschnittlich 12 Mitarbeiter, davon 2 weibliche, beschäftigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Namen der Geschäftsführer Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr. Herr Martin Dieter Witt, Kaufmann, Herr Mario Adamo, Kaufmann. Honorar des Abschlussprüfers Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten als Aufwand das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEUR 17,5, davon entfällt TEUR 16,5 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 1,0 auf sonstige Leistungen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB, die die Gesellschaft im Berichtsjahr getätigt hat, setzen sich wie folgt zusammen:
Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht abzugrenzen. Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr 2022/2023
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, 21. August 2023 Martin Witt Mario Adamo Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Witt Handel GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Witt Handel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witt Handel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 24. August 2023 Osterloh
& Nottbohm GmbH
Michael Kasimir, Wirtschaftsprüfer |
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