Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 61305
Eingetragen
6.5.1996
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art insbesondere mit Düngemitteln, und die Beteiligung an anderen Unternehmen insbesondere als Gesellschafterin oder Komplementärin. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art, sofern nicht eine Erlaubnis vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Dieter Witt
seit 3.1.2014
Geschäftsführer
Mario Adamo
seit 5.1.2010
Geschäftsführer
Ingo Hauer
seit 19.3.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
2.050.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Witt Handel GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023

WITT HANDEL, GMBH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Die Witt Handel GmbH betreibt den Handel überwiegend mit stickstoffhaltigen Düngemitteln:

• Kalkammonsalpeter (KAS)

• Harnstoff

• Harnstofflösung

• Ammoniumsulfat

und phosphathaltigem Dünger:

• Diammoniumphosphat (DAP)

• Monoammoniumphosphat (MAP)

• Diverse NPK ́s, PK ́s und NP ́s

Die Einkaufsmärkte für die Handelswaren lagen überwiegend im osteuropäischen, nordafrikanischen und asiatischen Raum. Die Einkäufe werden sowohl bei Produzenten als auch bei strategisch bedeutsamen Zwischenhändlern getätigt.

Die Abnehmer sind hauptsächlich inländische Händler und Kunden im

EU - Ausland (hauptsächlich Dänemark und Polen).

Geschäftsverlauf

Die politische Lage und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Energiemärkte bestimmten den Handel mit Düngemitteln. Im Sommer / Herbst 2022 wurden mehrere europäische Produktionen stillgelegt oder gedrosselt. Dieses sorgte für eine starke Nachfrage nach Import Produkten, an der die Gesellschaft partizipieren konnte und teils weggefallene Mengen kompensieren konnte. Stabur® hat sich weiter durch Qualität und Preiswürdigkeit eine breite Akzeptanz geschaffen. Die Gesellschaft konnte an der unterjährigen Preisentwicklung partizipieren.

In unserem Portfolio ist der Absatz im Stickstoffsegment nahezu konstant geblieben. Es gab aber eine deutliche Verschiebung zu Gunsten von Harnstoff- und Schwefel-Stickstoff Düngern. Der Absatz von phosphathaltigen Düngemitteln konnte trotz stark gestiegener Preise gesteigert werden.

Das NPK und PK Geschäft war hingegen rückläufig.

Die globale COVID Pandemie hatte keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Insgesamt ergibt sich eine Steigerung des mengenmäßigen Absatzes von 5%.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 26,2 % auf TEUR 309.468, bedingt durch Preissteigerungen. Hinsichtlich des Mengenabsatzes entsprach die Entwicklung unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022/2023. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung wurde unsere Umsatzprognose leicht unterboten. Das Rohergebnis verringerte sich um 38,5 % = TEUR 12.669 auf nunmehr TEUR 20.218.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 1.689 auf TEUR 1.448, bedingt durch verringerte Spenden und Wegfall der Risikovorsorge für Drohverluste.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen machen 7,2 % des Rohergebnisses aus (Vj. : 9,5 %).

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2022/2023 2021/2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinserträge 389 165 224 136
Zinsaufwand -274 -21 -253 1.209
115 144 -29 -20

Das Vorsteuerergebnis beläuft sich auf TEUR 15.916 (Vorjahr: TEUR 25.471).

Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde damit knapp verfehlt. Dies ist vor allem auf die Marktverhältnisse im 1. Halbjahr 2023 zurückzuführen.

Das Jahresergebnis wurde im Jahresdurchschnitt von 14 beschäftigten Mitarbeitern incl. 2 Geschäftsführern erwirtschaftet.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach DRS 21 hat sich um TEUR 22.802 auf TEUR 25.766 erhöht.

Zum Ende des Geschäftsjahres weisen wir einen Finanzmittelfonds von TEUR 22.826 aus.

Vermögenslage

Das Vermögen unserer Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Forderungen, Vorräten und Bankguthaben. Dagegen machen die Sachanlagen lediglich 1,9 % der Bilanzsumme aus.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei einer Eigenkapitalquote von 78,8 % (per 30.06.22 = 30,6 %) gesichert. Die Steigerung ist vor allem auf geringere Lagerbestände und ein erfolgreich verlaufendes Geschäftsjahr zurückzuführen. Durch die erfolgreiche Entwicklung unserer Gesellschaft stand als Finanzierungsquelle auch das jeweils erwirtschaftete Ergebnis während des Jahres zur Verfügung. Das Stammkapital der Gesellschaft blieb unverändert.

Die Bilanzsumme verringerte sich hauptsächlich durch den Abbau der Lagerbestände von TEUR 73.012 auf TEUR 42.349.

3. Chancen- und Risikobericht

Ein über das normale Maß der allgemeinen Geschäftsrisiken hinausgehendes Risiko sehen wir für künftige Geschäftsabschlüsse nicht.

Aufgrund unserer langjährigen Markterfahrungen und der bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen sehen wir auch künftig unsere Chancen auf dem Düngemittelsektor. Durch unsere vorausschauende Entwicklung von Stabur® gehen wir davon aus, auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Währungsrisiken werden durch konsequente Kurssicherung zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses ausgeschlossen.

Einem Forderungsausfallrisiko ist die Witt Handel GmbH aufgrund der Kundenstruktur und dem sehr zeitnahen Forderungsmanagement in nur sehr geringem Maße ausgesetzt, wobei es auch teilweise Warenkreditversicherungen gibt.

Liquiditätsrisiken wirken wir ebenso durch eine zurückhaltende Ausschüttungspolitik entgegen.

Gerichts- und Schiedsverfahren sind nach unserer Kenntnis derzeit nicht anhängig und werden auch nicht erwartet. In rechtlichen Belangen wird auf externe Berater zurückgegriffen.

Für versicherbare Geschäftsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz.

4. Prognosebericht

Mit dem anhaltenden Russland Konflikt, unsicheren Lieferströmen und stark volatilen Düngemittelmärkten ist eine präzise langfristige Prognose derzeit unmöglich. Einzelne Nachrichten können erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben. Jedoch hat die Gesellschaft bereits zu Beginn des Geschäftsjahres die regulären Produkte und Mengen profitabel platzieren können.

Im Stickstoffsegment erwarten wir wieder einen höheren Absatz für Nitratdünger und einen leicht rückläufigen Absatz für harnstoffhaltige Produkte.

Die reduzierte P - und K - Düngung der letzten Jahre führt voraussichtlich zu einem wieder leicht steigenden Absatz dieser Sorten.

Für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir einen mengenmäßigen schwächeren Absatz, niedrigere Umsatzerlöse von etwa 50 % und einen deutlich niedrigeren Jahresüberschuss mit einem Rückgang von ca. 2/3 .

 

Hamburg, 21. August 2023

Geschäftsleitung

Jahresabschluß

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 824.168,34 628.288,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 14,00
II. Sachanlagen 824.154,34 628.274,00
1. technische Anlagen und Maschinen 417.458,00 317.239,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.363,00 311.035,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.333,34
B. Umlaufvermögen 41.236.218,43 72.368.363,11
I. Vorräte 11.417.186,75 44.173.656,58
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 617.728,80 268.836,75
2. fertige Erzeugnisse und Waren 10.799.457,95 43.904.819,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.993.478,62 23.938.592,95
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.921.375,49 10.553.507,07
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.072.103,13 13.385.085,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 853.743,32 2.104.242,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 22.825.553,06 4.256.113,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 288.768,28 15.682,70
Aktiva 42.349.155,05 73.012.333,81

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 33.350.520,90 22.327.284,77
I. Gezeichnetes Kapital 2.050.000,00 2.050.000,00
II. Gewinnvortrag 20.277.284,77 3.291.102,33
III. Jahresüberschuss 11.023.236,13 16.986.182,44
B. Rückstellungen 7.526.533,42 4.644.830,76
1. Steuerrückstellungen 4.947.251,02 795.620,20
2. sonstige Rückstellungen 2.579.282,40 3.849.210,56
C. Verbindlichkeiten 1.472.100,73 46.040.218,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 19.300.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 19.300.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.102.835,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.102.835,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 208.736,28 14.267.780,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 208.736,28 14.267.780,48
4. sonstige Verbindlichkeiten 160.529,45 12.472.437,80
davon aus Steuern 154.794,26 12.372.463,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 160.529,45 12.472.437,80
Passiva 42.349.155,05 73.012.333,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 309.468.122,89 245.275.838,84
2. sonstige betriebliche Erträge 1.538.285,19 1.005.527,42
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 1.124.099,19 849.090,55
3. Materialaufwand 289.249.949,75 212.388.545,44
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 278.336.051,25 203.677.756,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.913.898,50 8.710.789,24
4. Personalaufwand 4.332.081,47 5.247.526,07
a) Löhne und Gehälter 4.101.181,62 5.021.777,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 230.899,85 225.748,35
davon für Altersversorgung 21.600,00 21.600,00
5. Abschreibungen 174.921,08 180.633,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 174.921,08 180.633,19
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.447.556,70 3.137.183,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 595.586,73 500.558,28
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 389.139,16 165.077,86
davon aus verbundenen Unternehmen 21.195,83 79.362,50
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 273.792,40 20.918,69
davon an verbundene Unternehmen 7.533,33
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.892.161,71 8.483.015,28
10. Ergebnis nach Steuern 11.025.084,13 16.988.622,44
11. sonstige Steuern 1.848,00 2.440,00
12. Jahresüberschuss 11.023.236,13 16.986.182,44

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Registergericht Hamburg
Firmenname laut Registergericht Witt Handel GmbH
Firmensitz laut Registergericht Hamburg
Registereintrag letzter Eintrag 24.06.2020
Registernummer HRB 61305

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der WITT Handel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB einzustufen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ist in dem diesem Anhang folgenden Anlagespiegel als Anlage dargestellt.

Die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte mit den Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag oder den künftig erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten ergibt (verlustfreie Bewertung).

Die flüssigen Mittel sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen im abgelaufenen Jahr, die Aufwand der zukünftigen Periode darstellen.

Das Stammkapital beträgt TEUR 2.050,0 und ist voll eingezahlt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages nach kaufmännischen Gesichtspunkten gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben in fremder Währung sind sämtlich kurzfristig und werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Anzahlungen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt der Verbuchung bewertet.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen:

Derivative Finanzinstrumente

Als derivatives Finanzinstrument wurden Devisentermingeschäfte (DTG) abgeschlossen.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivative Finanzpositionen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstige Angaben

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 47,5 (Vorjahr: TEUR 2.112) enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind notwendig und zur Deckung der ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ausreichend bemessen. Sonstige Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 2.454,5.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Land Umsatz
TEUR
Anteil am Gesamtumsatz
Deutschland 122.301,1 39,6 %
EU-Länder 185.808,7 60,0 %
Drittländer 1.358,3 0,4 %
Gesamtumsatz 309.468,1 100,0 %

Unter der Position Sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.124,1 (Vorjahr: TEUR 849,1) enthalten. Die Position enthält ferner Versicherungsentschädigungen von TEUR 302,2 (Vorjahr: TEUR 56,0).

In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEUR 21,6 (Vorjahr: TEUR 21,6) enthalten.

Unter der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 595,6 (Vorjahr: TEUR 500,6) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 4.882,6.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB der Gesellschaft betreffen abgeschlossene Miet- und Leasingverträge zum 30. Juni 2023 in Höhe von TEUR 924,5, davon entfällt auf die nächsten 12 Monate ein Betrag von TEUR 190,2.

Sonstige Pflichtangaben

Das Wirtschaftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab und endet jeweils am 30. Juni. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftsversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 31.300.520,90 zu thesaurieren.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:

Im Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr durchschnittlich 12 Mitarbeiter, davon 2 weibliche, beschäftigt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Namen der Geschäftsführer

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Herr Martin Dieter Witt, Kaufmann,

Herr Mario Adamo, Kaufmann.

Honorar des Abschlussprüfers

Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten als Aufwand das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEUR 17,5, davon entfällt TEUR 16,5 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 1,0 auf sonstige Leistungen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB, die die Gesellschaft im Berichtsjahr getätigt hat, setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Beziehung Art des Geschäftes
Waren Einkauf
TEUR
Waren Verkauf
TEUR
Dienstleistung Einkauf
TEUR
Dienstleistung Verkauf
TEUR
Nahestehende Unternehmen 0 0 4.907,5 455,2
Nahestehende Personen in Schlüsselpositionen 0 0 1.756,7 0

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht abzugrenzen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.076,00 0,00 0,00 23.076,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.076,00 0,00 0,00 23.076,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 570.677,75 176.028,59 0,00 746.706,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.020,92 49.439,49 0,00 813.460,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 145.333,34 0,00 145.333,34
Summe Sachanlagen 1.334.698,67 370.801,42 0,00 1.705.500,09
Summe Anlagevermögen 1.357.774,67 370.801,42 0,00 1.728.576,09
Aufgelaufene Abschreibungen
01.07.2022
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.062,00 0,00 0,00 23.062,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.062,00 0,00 0,00 23.062,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 253.438,65 75.809,59 0,00 329.248,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 452.985,92 99.111,49 0,00 552.097,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 706.424,57 174.921,08 0,00 881.345,65
Summe Anlagevermögen 729.486,57 174.921,08 0,00 904.407,65
Nettobuchwerte
01.07.2022
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 14,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 417.458,10 317.239,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.363,00 311.035,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.333,34 0,00
Summe Sachanlagen 824.154,44 628.274,10
Summe Anlagevermögen 824.168,44 628.288,10
Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.076,00 0,00 0,00 23.076,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.076,00 0,00 0,00 23.076,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 570.677,75 176.028,59 0,00 746.706,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.020,92 49.439,49 0,00 813.460,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 145.333,34 0,00 145.333,34
Summe Sachanlagen 1.334.698,67 370.801,42 0,00 1.705.500,09
Summe Anlagevermögen 1.357.774,67 370.801,42 0,00 1.728.576,09
Aufgelaufene Abschreibungen
01.07.2022
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.062,00 0,00 0,00 23.062,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.062,00 0,00 0,00 23.062,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 253.438,65 75.809,59 0,00 329.248,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 452.985,92 99.111,49 0,00 552.097,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 706.424,57 174.921,08 0,00 881.345,65
Summe Anlagevermögen 729.486,57 174.921,08 0,00 904.407,65
Buchwerte
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 14,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 417.458,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.363,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.333,34
Summe Sachanlagen 824.154,44
Summe Anlagevermögen 824.168,44

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 21. August 2023

Martin Witt

Mario Adamo

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Witt Handel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Witt Handel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witt Handel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 24. August 2023

Osterloh & Nottbohm GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kasimir, Wirtschaftsprüfer

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