Dietz GmbH
Reutäckerstraße 12, 76307 Karlsbad, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steven Ratz seit 21.12.2023 | Geschäftsführer |
Peter Czeslaw Trykacz seit 8.3.2018 | Prokura |
Maximilian Tobias Raab seit 14.1.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Maximilian Tobias RaabLOTHEMI GmbH+1 | 26.41% |
R*** S****LOTHEMI GmbH+1 | 5.03% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.56% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dietz GmbHKarlsbadJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung des Geschäftsfeldes Die Firma Dietz GmbH ist ein etablierter Hersteller und Großhändler im Bereich von Reha Produkten/Hilfsmitteln. Im deutschsprachigen Raum werden die Produkte unseres Unternehmens ausschließlich über den Sanitätsfachhandel vertrieben. Dietz GmbH hat langjährige Partnerschaften mit einer Vielzahl im deutschsprachigen Markt tätigen Fachhandelspartnern sowie allen Einkaufs- und Leistungsgemeinschaften und hat dadurch eine breite Kundenstreuung. Der Vertrieb für ausländische Märkte wird sukzessive über selektive Fachhandelspartner, Distributionspartner oder Tochterunternehmen ausgebaut. Die Produktion der Handelsware erfolgt zum Großteil über OEM-Produzenten aus Asien, in den letzten Jahren mit einem zunehmenden Anteil über OEM-Produzenten aus Deutschland. Mit unseren wesentlichen OEM-Produzenten kooperieren wir seit mehr als 20 Jahren. Die Montage der "Made-to Order" Produkte erfolgt entweder an unserem Hauptsitz in Karlsbad, Deutschland oder bei unserer Tochtergesellschaft DIETZ Power B.V. in Helmond, Niederlande. Diese wiederum beziehen Baugruppen von einer Vielzahl von langjährigen Produktionspartnern aus der ganzen Welt. Den Ausbau von Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa haben wir konsequent weiter vorangetrieben. Zudem erhöhen wir die Fertigungstiefe in Europa, durch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit existierenden aber auch den Aufbau neuer Lieferanten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Alle unsere Lieferanten sind nach ISO 9001 zertifiziert und verfügen über ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem. Mit allen OEM-Produzenten wurden die Anforderungen der MDR Medical Device Regula- tion besprochen und umgesetzt. Mit dem Managementsystem von Dietz GmbH nach DIN EN ISO 13485 und der Erfüllung der Anforderungen des MDR garantieren wir Qualität und kundenorientierten Service. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In der ersten Jahreshälfte 2023 haben die Spätfolgen des russischen Angriffskrieges sowie der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung im Wesentlichen bestimmt. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken mit Blick auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland, Europa und weltweit. Zum Jahresende hat der zunehmend eskalierende Nahostkonflikt die Weltwirtschaft durch zusätzliche Unsicherheiten belastet. Der Arbeits- und Fachkräftemangel hat insbesondere in Deutschland die wirtschaftliche Entwicklung im gesamten Jahresverlauf beeinflusst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3%. Die Inflationsrate 2023 lag mit 5,9% zwar leicht unter dem Vorjahr (2022: 6,9%), aber immer noch auf einem ausgesprochen hohen Niveau im historischen Vergleich. Der Konjunktur-Index (Kalender -und Saisonbereinigt) im verarbeitenden Gewerbe lag im Dezember 2023 5,3% unter dem im Dezember 2022 (Quelle: destatis Pressemitteilungen). Trotz der negativen konjunkturellen Gesamtentwicklung haben sich die Rahmenbedingungen der Branche im Jahr 2023 nicht wesentlich verschlechtert. Der durch die Inflation ausgelöste Rückgang des Privatkonsums hat einen geringen Einfluss auf den Absatz von Reha-Produkten. Insgesamt zeigt sich die Branche deutlich konjunkturresistent. Unsere Kunden haben überwiegend mehrjährige preisgebundene Verträge mit den Kostenträgern (Krankenkassen). Im Jahr 2023 konnten aber neu abgeschlossene Verträge einen Teil der gestiegenen Erzeugerpreise und Kosten aus den letzten Jahren abbilden und ermöglichen damit eine verbesserte Planungssicherheit. Schwerer wiegt der anhaltende Fachkräftemangel, der insbesondere bei unseren Fachhandelspartnern die Erschließung von Wachstumspotenzialen hemmt. 2. Geschäftsverlauf Die massiven Störungen aus der Supply Chain aus dem Jahr 2022 haben sich im Jahr 2023 weitestgehend aufgelöst. Punktuelle Störungen konnten wir, insbesondre durch die Erfahrungen aus 2022, gut kompensieren. Die aus dem Krisenjahr 2022 entstandenen vertrauensvollen Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten konnten wir im Jahr 2023 durch eine gestiegene Resilienz unter Beweis stellen. Mit einer Steigerung des Umsatzes im Jahr 2023 von ca. 9% liegen wir im Rahmen der Prognosen aus dem Jahr 2022. Die massiven Kostensteigerungen aus dem Jahr 2022 hat sich im Jahr 2023 abgeschwächt, haben aber weiterhin die Kosten insbesondere in den Bereichen Logistik und Personal erhöht. Unsere Sicherungsinstrumente für Wechselkurse und längerfristige Kontrakte in der Seefracht haben unsere Planungssicherheit zusätzlich erhöht und unsere Verlässlichkeit gegenüber Kunden im Bereich der Preisstabilität, Lieferfähigkeit und Qualität unterstrichen. Den Umsatz-Anteil der in Europa produzierten Waren konnten wir im Jahr 2023 um ca. 10% von 45% im Jahr 2022 auf 50% im Jahr 2023 steigern. Entsprechend unserer Ausrichtung wurden die Vertriebsstrukturen für den europaweiten Verkauf weiter ausgebaut. Unsere gute Eigenkapitalquote und sehr gute Liquidität konnten wir im Jahr 2023 weiter stärken. 3. Vermögens- und Finanzlage Das Betriebskapital1 konnte im Jahr 2023 um ca. 40% im Vergleich zum Vorjahr wesentlich gesteigert. Zudem konnte ein Teil der sehr hohen Sicherheitsbestände (Vorräte) aus dem Jahr 2022 in Liquidität gewandelt werden. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen in diesem Geschäftsjahr TEUR 2.594 (Vorjahr TEUR 1.110). Ein Teil dieser Investitionen floss in die Entwicklung neuer Produkte. Die wesentliche Investition im Jahr 2023 war der Erwerb von weiteren 40% an unserer Tochtergesellschaft Eureha GmbH. Die DIETZ GmbH ist jetzt 100% Eigentümer. Somit stieg der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 12,6% im Jahr 2022 auf 23,0% im Jahr 2023. Die Eigenkapitalquote ist, durch die Reduzierung der Rückstellungen bei einer nahezu stabilen Bilanzsumme, von 45,6% im Jahr 2022 auf 45,9% leicht gestiegen Unsere Finanzlage ist weiterhin sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten betragen 50,5% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. Die Forderungen und die Bankbestände übersteigen die Verbindlichkeiten. Unsere Leasingverpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung und beziehen sich fast ausschließlich auf den Kraftfahrzeugbereich. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8% verringert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Ertragslage Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) hat sich deutlich von TEUR 2.677 im Jahre 2022 auf TEUR 3.147 in 2023 erhöht. Aufgrund unserer langfristigen Wachstumsplanung haben wir auch im Jahr 2023 bewusst in Personal investiert. Unsere Lohnaufwendungen sind im Jahr 2023 auf TEUR 6.637 von TEUR 5.988 im Vorjahr bei durchschnittlich 98 Mitarbeitern im Jahr 2023 gestiegen. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 8,6% auf TEUR 43.835 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 41,4% von TEUR 4.619 auf TEUR 6.532 im Berichtsjahr gestiegen. Die größten zusätzlichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr betreffen die Bereiche Logistik, Lagermiete sowie Miete für die zum Jahresende 2022 bezogene Immobilie mit zusätzlichen Büro- und Produktionsflächen in Karlsbad. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Insbesondere durch gestiegene Zinsaufwendungen von TEUR 21,8 im Vorjahr zu TEUR 116,3 im Jahr 2023. Die Zinserträge sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 126,2 leicht auf TEUR 110,7 gesunken. Die sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 11,6 (Vorjahr TEUR 11,9) betreffen die KFZ-Steuer. Im Jahr 2023 fielen keine Steuern von Einkommen und Ertrag an. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem gegenüber dem Vorjahr erhöhtem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.141,6 im Vergleich zum Vorjahr TEUR 2.643,7 ab, der aufgrund des Gewinnabführungsvertrags an die Zwischenholding abzuführen ist. Angesicht der im Jahr 2023 schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage halten wir dieses Jahresergebnis für sehr gut. 5. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren, mit denen gesteuert wird, werden die Umsatzentwicklung sowie der Personalaufwand, und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für den operativen Betrieb verwendet. Für das Ergebnis und den Verschuldungsgrad werden EBIT sowie der Quotient aus Nettoverschuldung und EBITDA verwendet. Mit dem kontinuierlichen Monitoring dieser Kennzahlen sollen notwendige Anpassungsmaßnahmen rechtzeitig identifiziert werden. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Auch im Jahr 2023 hat die DIETZ GmbH eine Kundenumfrage bei mehr als 3.000 Fachhandelspartnern zur Analyse der Kundenzufriedenheit durchgeführt. Insbesondere die Servicequalität wurde als überdurchschnittlich positiv war genommen. Neben dem Ausbau des Produktportfolios hat und wird die DIETZ GmbH den Bereich Service durch ein Schulungsprogramm weiter ausbauen. Im Jahr 2022 hat die DIETZ GmbH ein neues, energetisch optimiertes, Geschäftsgebäude bezogen. In diesem Rahmen wurde auch das Bestandsgebäude mit einer PV-Anlage ausgestattet. Damit konnten wir im Jahr 2023 am Hauptsitz in Karlsbad-Ittersbach einen Autarkiegrad im Strombezug von >70% erreichen. In den letzten Jahren hat die DIETZ GmbH positive Erfahrungen mit mobilen Arbeitsplätzen gesammelt. Im Jahr 2023 wurde das regelmäßige mobile Arbeiten zur Normalität und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Arbeitskultur. Die DIETZ GmbH bietet Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umfangreiches internes Schulungsprogramm zur fachlichen Weiterentwicklung an. Dieses Programm wird in Verbindung mit einer eigenen Schulungseinheit (DIETZ Academy) sowie mit der Implementierung einer neuen Personalsoftware im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Auf Angaben unter Forschung und Entwicklung wird auf Grund eventueller Nachteile aus der Offenlegung verzichtet. III. Prognosebericht In unserem Prognosebericht des Lageberichts 2022 haben wir eine Umsatzsteigerung von ca. 10% geplant, die wir mit 8,6%, auch in einem insgesamt herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld und der Entwicklung unseres konkreten Marktes, nahezu erreicht haben. Das im Jahr 2022 prognostizierte gleichbleibende EBIT konnten wir deutlich übertreffen. Im Jahr 2024 werden wir ein neues Logistikzentrum in Norddeutschland in Betrieb nehmen. Dieses wird ca. 80% unserer Logistik für Handelsware in Eigenregie abwickeln. Für die verbleibenden 20% werden wir weiterhin mit langjährigen Dienstleistern zusammenarbeiten. Dies ist auch Teil unserer Dual-Sourcing Strategie, die wir für alle Dienstleister und Lieferanten anstreben. Für 2024 planen wir einen weiteren Ausbau unserer Produktionskapazitäten insbesondere am Standort Karlsbad. Dabei lasten wir unser, zum Jahresende 2022 bezogenes, Betriebsgebäude zunehmend aus. Wir gehen nicht davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2024 deutlich entspannt. In unserer Branche gehen wir davon aus, dass wir mit stabilen Absätzen im Gesamtmarkt rechnen können. Wir sehen aber auch, dass das Wachstumspotenzial insbesondere bei unseren Fachhandelspartnern durch steigende Kosten und Fachkräftemangel begrenzt sein wird. Der durch diverse weltweite Krisenherde (Nahost-Konflikt, Taiwan/China-Konflikt sowie der anhaltende Krieg in der Ukraine) ausgelösten Volatilität an den Wechselkurs-, Rohstoff- und Seefrachtmärkten begegnen wir mit einer Absicherung über langfristige Kontrakte mit Lieferanten und Finanzdienstleistern. Wir gehen in unserer Planung und Prognose für 2024 insgesamt von einer Umsatzsteigerung von über 12% bei stabilen Erträgen (z.B. bezogen auf das EBIT) aus. Unser Ergebnis im 1. Quartal 2024 bestätigt diese Prognose. Trotz der globalen Umstände sind wir, um den sich ständig verändernden Marktanforderungen gerecht zu werden, weiterhin bestrebt, die Qualität und die Effizienz unserer Produkte, sowie die Produktvielfalt, zu erhöhen. Unsere konsequente Investition in unsere Aufbauorganisation aber auch in die Weiter- und Neuentwicklung unserer Produkte werden wir kontinuierlich weiterführen. Für das Wirtschaftsjahr 2025 planen wir mit einer identischen Größenordnung an Umsatzerhöhung bei stabilen Erträgen. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Durch ein konsequentes Debitorenmanagement wird das Risiko evtl. Zahlungsausfälle minimiert. Dieses Management ist gerade in der jetzigen Phase noch wichtiger und noch stärker in den Fokus gerückt. Darüber hinaus informieren wir uns bei potenziellen Kunden und Lieferanten im Vorweg stets über deren Bonität. Die Liquidität zur Begleichung von fälligen Verbindlichkeiten ist auch in der Phase von nicht planbaren Marktentwicklungen stets vorhanden. Auch zukünftig sind, wegen der vorhandenen Liquidität und der sich ausgleichenden Zahlungsströme, keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensierten wir im Berichtjahr durch Devisengeschäfte der üblichen Art. 2. Berichterstattung über die allgemeinen Chancen und Risiken Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos führen wir bereits seit Jahren regelmäßige Planungen, Kontrollen und Abweichungsanalysen durch. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden durch konkrete Maßnahmen konsequent umgesetzt. Dem Wettbewerb am Markt, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, schnelle Anpassung an neue Marktgegebenheiten und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Unsere Unternehmenskultur wird auch durch die langjährige Zugehörigkeit der Mitarbeiter zum Unternehmen geprägt. Wir haben trotz einer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unseren Mitarbeiterstamm weiter gezielt verstärkt, um uns möglichst gut auf eine Aufschwung-Phase einzustellen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens hätten gefährden können. Die wirtschaftlichen Risiken der Gesellschaft sind vorrangig in den für die gesamte Branche geltenden Risiken zu sehen. Wir arbeiten intensiv daran die Kostensteigerung abzufangen. Allgemein übliche Risiken sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Wir gehen davon aus, dass auch bei einer allgemeinen stagnierenden oder rezessiven Wirtschaftsentwicklung in Europa, sich die Nachfrage nach medizinischen Hilfsmitteln weiterhin stabil entwickelt. Unser Leistungsangebot für den Reha-Fachhandel in Deutschland und Europa wird konsequent erweitert. Zusätzlich zu unserem diversifizierten Produktportfolio bieten wir auch technischen Service und Schulungen an. Dadurch erreichen wir eine langfristige partnerschaftliche Kundenbindung. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch eine Diversifizierung unserer Lieferantenstruktur. Für volumenstarke Produktlinien setzen wir schrittweise eine Dual-Sourcing Strategie um. Bei der Auswahl von OEM-Produktionspartnern setzen wir auf finanzstarke Partner. Unser Anteil an Produkten die in Deutschland/Europa gefertigt werden wird weiterhin absolut und relativ erhöht. Des Weiteren halten wir unsere, in der Pandemie erhöhten, Sicherheits-/Mindestbestände von Baugruppen und Fertigprodukten, um etwaige Störungen in den Lieferketten ausgleichen zu können. Unsere Tochterfirmen Eureha GmbH und Dietz Power B.V. wirken sich weiterhin positiv auf die Gesamtentwicklung der Firma Dietz GmbH aus. Durch die Fokussierung unserer Tochtergesellschaften auf die Produktion und Entwicklung von klar abgegrenzten Produktportfolien ermöglichen wir eine jeweils spezialisierte Verbesserung von Produktionsprozessen und eine konsequente Weiterentwicklung der Produktlinien. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Gegenstände des Anlagevermögens im Einzelanschaffungswert bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft wickelt einen Teil ihrer Geschäfte in ausländischer Währung ab. Während des Geschäftsjahres werden solche Transaktionen zu den entsprechenden Monatsendkursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben in Fremdwährungen zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage 4 dargestellt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich mit 1.050.000,00 EUR (Vorjahr: 3.671.654,00 EUR) um Forderungen aus verzinslichen Darlehen sowie mit 247.123,43 EUR (Vorjahr: 208.718,97 EUR) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die bilanzierten sonstigen Rückstellungen betreffen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 46.554,82 EUR (Vorjahr: 33.958,31 EUR) und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (ausgewiesen unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) beläuft sich auf 3.141.643,15 EUR (Vorjahr: 2.643.700,16 EUR) und resultiert vollständig aus der Gewinnabführung des Geschäftsjahres. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren 950.435,42 EUR (Vorjahr: 387.694,32 EUR) aus Lieferungen und Leistungen. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden als Sicherheit Forderungsabtretungen vereinbart. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von EUR 1.098.500,00. Das Unternehmen zu dessen Gunsten die Haftungsverhältnisse in Höhe von EUR 1.000.000,00 eingegangen wurden, kommt den ihm obliegenden Verpflichtungen entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nach. Durch regelmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind negative Entwicklungen zeitnah erkennbar. Derzeit bestehen keine Tatsachen, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Bürgschaften hinweisen. In Höhe von EUR 25.000,00 besteht eine Zollbürgschaft und in Höhe von EUR 23.500,00 eine Bürgschaft gegenüber dem Unternehmen Werkhof Bahrenfeld Projektgesellschaft mbH für die Kaution der gemieteten Räumlichkeiten in der Stahltwiete 21a, 22761 Hamburg. Es besteht in Höhe von EUR 50.000,00 eine Bürgschaft für die weiteren Gehaltszahlungen an einen ausgeschiedenen Arbeitnehmer gemäß des Beschlusses des Arbeitsgerichts Karlsruhe vom 23. Juli 2021. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Lotting Capital GmbH, Hamburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Abschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Karlsbad, den 30. Mai 2024 Bericht des Aufsichtsratssonstige Berichtsbestandteile
gez. Maximilian Raab, Geschäftsführer gez. Steven Ratz, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers" An die Dietz GmbH, Karlsbad Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dietz GmbH, Karlsbad, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dietz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unterBeachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichenVerhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 biszum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen undRisiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegendie Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortungnach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfersfür die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mitden deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sindder Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind,um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der dendeutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschenGrundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendesBild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit dendeutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um dieAufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts inÜbereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen,und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss alsGanzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, undob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowiein allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht unddie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lageberichtbeinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine inÜbereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfungeine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosenHandlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage diesesJahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritischeGrundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planenund führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümernresultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanteninternen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungenund Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertreternangewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfenkönnen. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sindwir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen,dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälleund Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschenGrundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angabenvon den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu denzugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlichetwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 9. September 2024 ba
audit gmbh
Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer" |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
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40mGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Bauträger für Wohngebäude
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Finanzübersicht
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