MEC Elektronische Komponenten GmbH

Straßburger Ring 10, 66482 Zweibrücken, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Zweibrücken HRB 1220
Eingetragen
9.1.1984
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Von Amts wegen berichtigt: Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen und Geräten, sowie Vertrieb von Geräten und Anlagen jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Waldemar Nagel
seit 8.3.2023
Geschäftsführer
Jonas Lauer
seit 3.9.2020
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

99.00% identifiziert1.59% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Manuel Johannes DeimelMAHAJO Erste Beteiligungs GmbH+1
49.50%
Dr. Hans Joachim HuberMAHAJO Erste Beteiligungs GmbH+1
49.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
1.59%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEC Elektronische Komponenten GmbH

Zweibrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Schwerpunkt der Tätigkeit der MEC Elektronische Komponenten GmbH (kurz: MEC) ist die SMD-Bestückung von Leiterplatten in Mittel- und Großserien in automatisierten Fertigungslinien inklusive optischer Inspektion und elektronischer Testverfahren.

Die MEC bestückt überwiegend stark miniaturisierte Bauteile für Kunden unterschiedlicher Industrien überwiegend in Großserien. Um dem hohen Anspruch seiner Kunden gerecht zu werden erfüllt das Qualitätsmanagementsystem der Gesellschaft die Norm ISO / TS 16949.

Neben diesem Schwerpunkt der Gesellschaft in der Fertigung von Mittel- und Großserien werden auch Baugruppen und Schaltungen in Einzelfertigung oder in Kleinserien angeboten.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Deutschen Wirtschaft hat im Jahr 2023 die Corona Krise überwunden. Sie war aber insbesondere von den Folgen des Ukraine Krieges und dem Konflikt im Nahen Osten mit deutlichen Beeinträchtigungen der Lieferketten geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Die Bruttoanlageinvestitionen sind im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Ausrüstungsinvestitionen sind preisbereinigt um 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Bauinvestitionen sind um 2,1 % zurückgegangen. Gleichzeitig erhöhte sich die Erwerbslosenquote im Dezember 2023 auf 3,1 % nach 2,8% % im Dezember 2022.

Unsere Kunden verlangen wie in den letzten Jahren große Losgrößen bei weiterhin hoher Preissensibilität. Auch im Geschäftsjahr 2023 haben Engpässe am Beschaffungsmarkt für Bauteile das Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig bestanden, wie bereits im Vorjahr, Unsicherheiten am Absatzmarkt wegen dem unsicheren Umfeld unserer Kunden, das unter anderem von Problemen in den Lieferketten geprägt war. Hinzu kamen im Jahr 2023 große Nachfrageschwankungen im Bereich der E-Mobilität, die uns vor große Herausforderungen gestellt haben. Wir setzen wie in der Vergangenheit auf einen hohen Automatisierungsgrad unserer Produktion, eine konsequente Qualitätskontrolle und auf den engen Kontakt mit unseren Lieferanten und unseren Kunden um stets kurzfristig reagieren zu können.

b. Geschäftsverlauf

Die Nachfrage nach Produkten der MEC hat weiter zugenommen. Gleichzeitig mussten die zum Teil erheblichen Preiserhöhungen bei den Elektronikbauteilen auf der Beschaffungsseite verkraftet werden. Die Produktion und der Absatz konnten gesteigert werden. Das im Jahr 2021 begonnene Investitionsprojekt zur langfristigen Erhöhung der Produktionskapazitäten wurde fortgesetzt. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2023 TEUR 964 in technische Anlagen und Maschinen investiert. Im ersten Halbjahr 2024 werden im Rahmen dieses Projektes noch Maschineninvestitionen von rd. 3,0 Mio. Euro folgen.

Im Jahr 2023 ist der Rohertrag von TEUR 13.550 auf TEUR 17.231 um TEUR 3.681 (= 27.16 %) infolge der Ausweitung des Geschäftsumfangs gestiegen. Gleichzeitig hat sich das Ergebnis vor Steuern von TEUR 6.085 um TEUR 2.045 auf TEUR 8.130 um 33,60 % erhöht. Das Finanzergebnis beträgt im Jahr 2023 TEUR -250 nach TEUR -68 im Vorjahr. Hier ergibt sich eine Verminderung um TEUR 182 aufgrund der im Geschäftsjahr deutlich gestiegenen Zinssätze und der gestiegenen Finanzierung vom Mutterunternehmen.

c. Ertragslage

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Jahr 2022 um TEUR 1.114 von TEUR 5.318 im Jahr 2022 auf TEUR 6.432 im Jahr 2023 gestiegen. Das ist eine Erhöhung um 20,95 %. Der Anstieg resultiert neben einem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl auch aus den unterjährigen Gehaltssteigerungen der Mitarbeiter.

Die Abschreibungen liegen, aufgrund der im Vorjahr begonnen und im Geschäftsjahr fortgesetzten Investitionen insbesondere in technische Anlagen und Maschinen, mit TEUR 675 um TEUR 97 oder 16,79 % über dem Vorjahreswert von TEUR 578.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.650 im Jahr 2022 um TEUR 512 auf TEUR 2.162 im Jahr 2023 gestiegen. Der Anstieg resultiert neben der allgemeinen Preisentwicklung insbesondere aus gestiegenen Kosten der Warenabgabe von bisher TEUR 246 auf TEUR 716.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Jahr 2023 TEUR 5.646 nach TEUR 4.229 im Jahr zuvor. Die Ergebniserhöhung beträgt TEUR 1.417 = 33,52 %.

Im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das bestehende Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) in Höhe von TEUR 5.635 (Vorjahr: TEUR 4.222) an die Gesellschafterin abgeführt.

d. Finanzlage

Im Jahr 2023 ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.328 = 14,75 % angestiegen. Diese erhöhte Mittelbindung beruht überwiegend auf der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 3.070 auf TEUR 10.738, während der Bestand der Vorräte leicht um TEUR 65 gesunken ist. Der Buchwert des Anlagevermögens ist aufgrund der Investitionen des Geschäftsjahres um TEUR 332 auf TEUR 4.212 gestiegen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 16.27 % nach 17,20 % im Vorjahr. Der Anteil des Umlaufvermögens liegt zum 31.12.2023 bei 83,52 %, nach 82,62 % im Vorjahr.

d.1 Kapitalstruktur

Das Unternehmen weist zum 31.12.2023 eine Eigenkapitalquote von 24,74% aus, nach 28,38% im Jahr zuvor.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.086 (Vorjahr: TEUR 6.088.) aus. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte im Jahr 2023 durch Eigenkapital, Fremdkapital und durch die Gesellschafterin des Unternehmens. Zur Finanzierung der Erweiterung der Produktionskapazitäten sowie des erhöhten Mittelbedarfes für die Bauteilebevorratung wurde im Jahr 2022 ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 1.500 an das Unternehmen ausgereicht. Die Summe aus Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen macht zum 31.12.2023 59,83 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 55,37%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.557 auf TEUR 6.668 um TEUR 889 reduziert.

d.2 Investitionen

Im Jahr 2023 erfolgten Investitionen in Anlagevermögen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten von in Höhe von brutto TEUR 1.137. Hiervon sind Investitionszuschüsse von TEUR 130, abgesetzt, so dass die Zugänge im Anlagevermögen mit TEUR 1.007 ausgewiesen sind.

Die Investitionen dienen der Kapazitätserweiterung des Unternehmens.

d.3 Liquidität

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist unter normalen Umständen gut, da die Summe aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Vorräten deutlich den Betrag der kurzfristigen Verbindlichkeiten übersteigen. Durch die zum Bilanzstichtag bestehenden Geldguthaben und die Finanzierung über die Muttergesellschaft besteht in der Regel die Möglichkeit jederzeit kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Im Geschäftsjahr 2023 hatte die Gesellschaft wegen der durchgeführten Investitionen und der höheren Mittelbindung in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen gestiegenen Kapitalbedarf. Dieser wurde durch Mittel der Gesellschafterin finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 6.088 im Jahr 2022 auf TEUR 9.086 im Jahr 2023 angestiegen.

d.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 22.559 auf TEUR 25.887 um TEUR 3.378 erhöht. Dies beruht auf der im Vorjahresvergleich deutlich höheren Mittelbindung bei den Forderungen.

d.5 Leistungsindikationen

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und somit die Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung), die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 verglichen mit dem Vorjahr wurde oben unter den entsprechenden Punkten dargestellt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei der Gesellschaft werden die Arbeitnehmerbelange durch eine konstruktive Zusammenarbeit berücksichtigt.

Zur fortlaufenden, bedarfsorientierten Qualifizierung der Mitarbeiter werden Erst- und Weiterbildungsprogramme angeboten und permanent aktualisiert.

Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt, welches die Qualität in der Produktentwicklung, Prozessentwicklung und beim Neuanlauf im Produktionslinien sicherstellt. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei.

Durch die Umsetzung interner Umweltziele sowie durch externe Zertifizierungen erfüllt die Gesellschaft die öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz.

Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind.

Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

a. Prognosebericht

Die im Vorjahr abgegebene Prognose, dass für das Geschäftsjahr 2023 mit einem leicht sinkenden Jahresergebnis abschließen könnte hat sich wegen der guten Nachfrage im Jahr 2023 zum Glück nicht erfüllt.

Im Geschäftsjahr 2024 rechnet das Unternehmen wegen der aktuell sehr vorsichtigen Disposition von Kunden und der großen Unsicherheit in den Themenfeldern Elektromobilität und erneuerbare Energie mit einem Rückgang der Umsatzerlöse um 15 bis 20% im Vergleich zum Jahr 2023. Da unverändert Lieferengpässe bei Vorprodukten bestehen und die Preise bei den Bauteilen aus Fernost stark schwanken wird mit für das Jahr 2024 mit einer Minderung des Jahresergebnisses (vor Gewinnabführung) ebenfalls um 15 - 20% gerechnet.

Diese Umsatz- und Ertragsprognose erfolgt auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Wir hoffen, dass sich die Lage noch verbessert und wir am Ende des Jahres 2024, wie jetzt für 2023, über einen besseren Verlauf berichten können.

b. Risikobericht

Die Risiken im Bereich der Personalentwicklung liegen einerseits darin, kein hinreichend qualifiziertes Personal rekrutieren zu können. Aufgrund der bereits langjährig beschäftigten leitenden Mitarbeitern ist die Basis erfahrener Mitarbeiter im Bereich der hohen Qualifizierungsebenen hoch.

Fluktuation findet fast ausschließlich im Bereich der in der Produktion beschäftigten Arbeiter statt. Hier ist eine flexible Anpassung der Mitarbeiterzahl nach dem jeweiligen Bedarf im Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb notwendig und nach Maßgabe des Arbeitsmarktes in Zweibrücken auch möglich. Der Personalzuwachs in den letzten Jahren konnte bislang durch den regionalen Arbeitsmarkt gut abgedeckt werden.

Den Risiken in dem Bereich Produkt und Produktentwicklung wird durch ständige Abstimmung mit den Kunden und der Kontrolle und Dokumentation aller Prozessschritte in der Produktion und durch eine die Produktion begleitende Qualitätsicherung Rechnung getragen.

Die hohen Stückzahlen der produzierten Bauteile führen zu einem deutlich steigenden Risiko, dass es bei einzelnen Bauteilen zu Ausfällen kommen kann, die dann, wenn sie nicht erkannt werden, zu Gewährleistungsverpflichtungen gegenüber Kunden führen können. Diesem Risiko wird durch Funktionsprüfungen für jedes Bauteil und optische und elektrische Prüfverfahren sowie Testung der Lötkontakte Rechnung getragen, um sicherzustellen, dass nur fehlerfreie Bauteile das Haus verlassen.

Die Risiken bei der Beschaffung von Bauteilen zur Bestückung von Leiterplatten bestehen darin, diese nicht fristgerecht in erforderlicher Stückzahl zu erhalten oder im Engpass Preise akzeptieren zu müssen, die über dem zuvor kalkulierten Niveau liegen. Um dem zu begegnen vereinbart die Gesellschaft vorausschauend Liefermengen und Preise mit den Lieferanten für mehr als 12 Monate im Voraus. Die termingerechte Beschaffung von Bauteilen ist eine besondere Herausforderung für das Unternehmen, da die Lieferzeit von Bauteilen aus Fernost oft 12 Monate oder länger beträgt und die Produktion einer Schaltung erst beginnen kann, wenn alle Bauteile ausnahmslos vorhanden sind. Gleichzeitig können sich die Preise in diesem langen Zeitraum verändern, so dass sich auch Preisminderungen bei den hohen Lagerbeständen ergebnisbelastend auswirken können. Die Gesellschaft steht hier in Kontakt mit Brokern um sich auch von aktuell nicht benötigten Bauteilen kurzfristig trennen zu können.

Das Absatzziel besteht darin, möglichst hohe Auslastungsraten in der Produktion bei fehlerloser Bestückung zu erreichen.

Die Risiken auf der Absatzseite bestehen darin, nicht genügend Kundenaufträge zur Auslastung der Produktionskapazitäten zu haben. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko vertriebsseitig mit einer breiten Kundenstruktur aus verschiedenen Branchen und produktionsseitig in der Möglichkeit durch Erhöhung oder Verminderung der Produktionsschichten die variablen Kosten der Auftragssituation schnell anzupassen. Die Produktqualität wird durch optische und elektrische Verfahren der Kontrolle der bestückten Platinen im Produktionsprozess sichergestellt. Schließlich ergeben sich Risiken aus den geopolitischen Ereignissen, wenn unsere Kunden andere Teile Ihrer Produktion nicht zeitgerecht bekommen und deshalb unsere Bauteile erst zeitverzögert abnehmen wollen.

Die Risiken im Bereich der Liquidität bestehen darin, Zahlungsströme nicht zeitgerecht steuern zu können. Gleichzeitig werden die Zahlungsströme planerisch erfasst, um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

Risiken aus Währungsschwankungen bestehen lediglich im Rahmen der Beschaffung von Bauteilen. Diesen Risiken wird durch auftragsorientierte Bestellung der Bauteile Rechnung getragen.

c. Chancenbericht

Die Chancen der MEC liegen in der hohen Professionalität der Mitarbeiter und der Qualität der Produktionsstraßen, die einen sehr hohen Automatisierungsgrad und eine gleichbleibend hohe Produktqualität zulassen. Das im Jahr 2021 begonnene Investitionsprojekt zur Erhöhung der Produktionskapazität wird diesen Vorsprung ausbauen.

Im abgelaufenen Jahr konnte trotz den Problemen bei der Materialbeschaffung und der durch den Ukraine-Konflikt hervorgerufenen Unsicherheiten eine deutliche Umsatzsteigerung und ein absolut verbessertes Ergebnis erzielt werden.

Wegen der großen Unsicherheiten über den Bedarf unserer Kunden und am Beschaffungsmarkt ist eine valide Ergebnisprognose für das Jahr 2024 sehr schwierig. Bei der Absatzmenge und dem Umsatz wird mit einer Minderung um 15-20% gerechnet. Die gleiche Minderung wird für das Jahresergebnis 2024 prognostiziert.

5. Sonstige Angaben, Bericht über Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 war die Gesellschaft allein mit Auftragsfertigung für ihre Kunden beschäftigt. Aufgrund dieser Auftragsstruktur waren keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung erforderlich. Wir haben deshalb im Jahr 2023 keine Tätigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung ausgeübt.

 

Zweibrücken, 29. April 2024

Dr. Hans Joachim Huber, Geschäftsführer

Manuel Johannes Deimel, Geschäftsführer

Waldemar Nagel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.212.071,08 3.879.886,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.887,50 25.716,00
II. Sachanlagen 4.198.183,58 3.854.170,08
B. Umlaufvermögen 21.622.159,39 18.639.660,27
I. Vorräte 10.802.549,44 10.868.010,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.738.228,82 7.667.870,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 81.381,13 103.780,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.992,75 39.916,52
Aktiva 25.887.223,22 22.559.462,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.403.363,95 6.403.363,95
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Bilanzgewinn 6.352.163,95 6.352.163,95
B. Rückstellungen 1.429.821,56 905.791,17
C. Verbindlichkeiten 18.054.037,71 15.250.307,75
Passiva 25.887.223,22 22.559.462,87

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.648.293,54 13.699.001,06
2. Personalaufwand 6.431.976,86 5.317.886,70
a) Löhne und Gehälter 5.440.156,01 4.499.571,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 991.820,85 818.314,79
davon für Altersversorgung 15.667,84 18.124,13
3. Abschreibungen 674.672,18 577.697,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 674.672,18 577.697,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.162.041,16 1.650.481,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 98.503,54 182.329,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.500,00 12.500,00
davon aus verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 262.539,69 80.627,55
davon an verbundene Unternehmen 222.324,24 58.061,08
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 18.066,95 26,89
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.483.597,51 1.856.181,98
8. Ergebnis nach Steuern 5.645.966,14 4.228.625,52
9. sonstige Steuern 11.354,71 6.787,38
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.634.611,43 4.221.838,14
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.352.163,95 6.352.163,95
13. Bilanzgewinn 6.352.163,95 6.352.163,95

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: MEC Elektronische Komponenten GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Zweibrücken
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Zweibrücken
Register-Nr.: HRB 1220

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerten wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen in der Regel 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis zum Wert von EUR 800,00 (GWG) wurden sofort abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für Zugänge bei den Technischen Anlagen und Maschinen wurde im Geschäftsjahr 2021 zur degressive Abschreibungsmethode gewechselt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Zugänge im Geschäftsjahr wurden im Übrigen zeitanteilig abgeschrieben.

Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen für:

Bauten auf eigenen Grundstücken 33 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 5 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 10 Jahre

Im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung hat die Gesellschaft Zuschüsse im Geschäftsjahr von der ISB - Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz in Höhe von EUR 130.383,44 (Vorjahr: EUR 101.603,51) erhalten. Diese Zuschüsse wurden direkt von den Anschaffungskosten der zuschussberechtigten Vermögensgegenstände in Abzug gebracht und mindern dadurch die ausgewiesenen Zugänge.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen sowie fertigen Erzeugnisse werden mit ihren aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Den in den Beständen liegenden Risiken wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese einen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Er ist zu Nennwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die sich ergebenen Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft erfolgt die Berücksichtigung der latenten Steuern beim Organträger.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren, im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr, die oben dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 242.193,23 14.449,00 3.111,38 253.530,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 242.193,23 14.449,00 3.111,38 253.530,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.182.769,11 3.182.769,11
2. technische Anlagen und Maschinen 5.941.165,00 1.094.276,53 148.923,17 86.256,00 6.972.774,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.778,28 28.524,59 8.585,16 277.717,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.256,00 -86.256,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.467.968,39 1.122.801,12 157.508,33 0,00 10.433.261,18
Summe Anlagevermögen 9.710.161,62 1.137.250,12 160.619,71 0,00 10.686.792,03
scroll
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 216.477,23 26.276,50 3.110,38 239.643,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 216.477,23 26.276,50 3.110,38 239.643,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 716.834,03 89.348,00 806.182,03
2. technische Anlagen und Maschinen 4.682.236,00 526.009,59 18.536,73 5.189.708,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.728,28 33.038,09 8.579,66 239.186,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.613.798,31 648.395,68 27.116,39 6.235.077,60
Summe Anlagevermögen 5.830.275,54 674.672,18 30.226,77 6.474.720,95
scroll
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.887,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13.887,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.376.587,08
2. technische Anlagen und Maschinen 1.783.065,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.531,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 4.198.183,58
Summe Anlagevermögen 4.212.071,08

3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von EUR 558.333,97 (Vorjahr: EUR 430.953,76), für Verpflichtungen gegenüber Kunden von EUR 173.225,16 (Vorjahr: EUR 100.000,00), für interne und externe Abschluss- und Prüfungskosten EUR 121.587,78 (Vorjahr: EUR 98.946,71), für Garantie- bzw. Kulanzleistungen EUR 499.200,00 (Vorjahr: EUR 194.000,00), für Rückstellungen für Aufbewahrung EUR 37.144,65 (Vorjahr: EUR 19.077,70), für Berufsgenossenschaft EUR 32.000,00 (Vorjahr: EUR 25.000,00), für die Ausgleichsabgabe EUR 8.330,00 (Vorjahr: EUR 8.330,00) sowie für ausstehende Rechnungen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 9.483,00 und für Sozialversicherungsbeiträge EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 20.000,00).

3.4 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Sämtliche Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Von diesen sind innerhalb eines Jahres EUR 45.741,09, zwischen einem und fünf Jahre EUR 1.386.936,99 und mehr als fünf Jahre EUR 0,00.

3.5 Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Gegenüber der Gesellschafterin MAHAJO Erste Beteiligungs GmbH bestehen die nachfolgenden Verbindlichkeiten:

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Sachverhalte Betrag
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.085.894,96
123.394,96

Mit der MAHAJO Erste Beteiligungs GmbH als herrschendem Unternehmen ist am 10.10.2014 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Der Jahresüberschuss wird daher an die MAHAJO Erste Beteiligungs GmbH abgeführt.

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde gegenüber der Sparkasse Dieburg eine Grundschuld in Höhe von 2 Mio. EUR eingetragen sowie technische Anlagen und Maschinen an diese sicherungsübereignet.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 6.667.724,93 (Vorjahr: EUR 7.556.970,73) sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft hat zur Sicherung von Bankverbindlichkeiten der Gesellschafterin MAHAJO Erste Beteiligungs GmbH gegenüber der Sparkasse Dieburg eine dingliche Sicherheit in Form von Grundschulden in Höhe von EUR 2.500.000,00 eingeräumt. Wegen der Bonität der Muttergesellschaft ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt.

3.7 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 98.429,51 sonstige finanzielle Verpflichtungen (Vorjahr: EUR 176.891,09). Es handelt sich hierbei um Leasingverpflichtungen und Mietverpflichtungen.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Ergebnisse aus der Abzinsung

Der GuV-Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 18.066,95. Im Vorjahr handelte es sich um Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 26,89.

4.2 Ergebnisse aus der Währungsumrechnung

Der GuV-Posten sonstige Erträge enthält Erträge aus Währungsumrechnung von EUR 234.452,01 (Vorjahr: EUR 77.194,47).

Der GuV-Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Währungsumrechnung von EUR 98.503,54 (Vorjahr: EUR 182.329,00).

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahr 2022 waren durchschnittlich 165 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 30 Angestellte und 135 Arbeiter.

5.2 Geschäftsführung und Gesamtbezüge der Organe

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Name ausgeübter Beruf
Dr. Hans Joachim Huber Kaufmann
Manuel Deimel Kaufmann
Waldemar Nagel Kaufmann

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

5.3 Vorgänge besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine unternehmensbezogenen Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

5.4 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Zweibrücken, 29.04.2024

Dr. Hans Joachim Huber, Geschäftsführer

Manuel Johannes Deimel, Geschäftsführer

Waldemar Nagel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Zweibrücken, 29.04.2024

gez. Dr. Hans Joachim Huber

gez. Manuel Johannes Deimel

gez. Waldemar Nagel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MEC Elektronische Komponenten GmbH, Zweibrücken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEC Elektronische Komponenten GmbH, Zweibrücken - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEC Elektronische Komponenten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 29. April 2024

UTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Martin Denz, Wirtschaftsprüfer

Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer

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