Gerhard Franken Nachfolger GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Franken seit 26.4.2013 | Geschäftsführer |
Wilhelm Franken seit 30.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 58.00% | |
| 42.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franken-Apparatebau GmbHOberhausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeDarstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023Die Umsatzerlöse konnten um 1.612.375 € auf 28.580.199 € gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Damit wurde unsere Prognose aus dem Lagebericht 2022 um ca. 6% übertroffen. Forschung, Entwicklung und InvestitionenDer Bereich "Teilmechanisiertes Schweißen" wurde weiterentwickelt und Versuchsanlagen für verschiedene Schweißpositionen und -Verfahren installiert. Nach Abschluss der Versuche wird in ein geeignetes Verfahren investiert. Die neue Plasma-Schneidanlage wurde im November des Jahres 2023 montiert und in Betrieb genommen. Die Absicherung gegen mögliche Cyber-Angriffe wurde nochmals verstärkt und optimiert. Ab dem Jahr 2024 wird eine Modernisierung der Halle 2 und eine Büroerweiterung geplant. Grundlage des Unternehmens - Geschäftsmodelle des UnternehmensUnser integriertes Leistungsspektrum, vom Engineering über die Fertigung bis zur schlüsselfertigen Montage von Apparaten und Rohrleitungen, bietet unseren Kunden den perfekten Rundumservice. Die Einbindung von Partnerunternehmen für ergänzende Leistungen ist weiter verstärkt und durch weitere Partner ergänzt worden. Den Wünschen unserer Kunden nach Ausfertigung von schlüsselfertigen Anlagen kann hiermit weiter entsprochen werden. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist nicht nur geprägt von den globalen Krisen, sondern auch von politischen Rahmenbedingungen im In- und Ausland, die eine Investitionsbereitschaft verringert. Der Apparate- und Anlagenbau unterliegt hier noch spezifischen Bedingungen und steht vor zahlreichen Herausforderungen, wie zum Beispiel Einkauf Materialpreise, Fachkräftemangel und politische Rahmenbedingungen in Deutschland. Die Investitionsneigung speziell bei unseren Kunden ist auch im Jahr 2023 unverändert gut geblieben. Die Probleme durch die Ukraine-Krise sind latent vorhanden, haben aber nur noch geringen Einfluss auf unsere Rahmenbedingungen. Die Materialpreise haben sich auf einem teilweise hohen Level eingependelt. GeschäftsverlaufDie Verkaufspreise haben sich im Jahr 2023 auf erhöhtem Niveau eingependelt. Die Materialpreise sind ab Mitte 2023 nicht mehr so volatil, müssen aber im Bereich des Edelstahls sehr genau beobachtet werden. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise wirken sich in 2023 nicht mehr so negativ auf die Investitionsneigung unserer Kunden aus. Die Inlandsnachfrage leidet jedoch unter der allgemeinen Wirtschaftsschwäche in Deutschland. Lage des UnternehmensDie Lage des Unternehmens ist im Jahr 2023 geprägt von einer sehr guten Auslastung im operativen Geschäft. Das gute Ansehen bei unseren Kunden konnte nach wie vor durch hohe Qualität und Sicherheit sowie durch Termintreue gestärkt werden. ErtragslageDie Ertragslage ist weiterhin stabil. Die anfänglichen Bedrohungen durch die Ukraine-Krise haben im Jahr 2023 nur noch geringe Auswirkungen gehabt. FinanzlageDie Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur kann auf gleichbleibendem Niveau stabilisiert werden. Wesentlicher Anteil daran hat die in der Vergangenheit angestoßene Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir Gewinne investieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens verbessern. VermögenslageDie Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 verbessert. Voraussichtliche Entwicklung des UnternehmensDie sehr gute Auslastung im Jahr 2023 hat sich auch auf die Erträge niedergeschlagen und erlaubt uns, wie oben beschrieben, in einigen Bereichen zu investieren, um Qualität und Wirtschaftlichkeit nochmals zu steigern. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie Investitionsneigung bei unseren Kunden ist deutlich gestiegen, so dass in den Jahren 2024 und 2025 mit gleichbleibender Auslastung zu rechnen ist. Die große Unbekannte für die Zukunftsaussichten bleibt nach wie vor die Ukraine-Krise. Sollte es dort zu einer Eskalation kommen, wird das sicherlich auch Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland, Europa und der Welt haben. Personal- und SozialbereichDie Anzahl der Mitarbeiter ist auch im Betrachtungszeitraum bis Ende 2023 wieder gestiegen und wird wahrscheinlich auch im Jahr 2024 weiter moderat steigen. Der Ersatz von ausgeschiedenen Mitarbeitern wird jedoch am Arbeitsmarkt immer schwieriger und es muss ein großer Aufwand betrieben werden diesen Ersatz zu decken. Die Quote der Auszubildenden beträgt weiterhin nahezu 10% und wird jedoch in Zukunft immer schwieriger zu realisieren sein. PrognoseberichtDie Auslastung im Jahr 2023 hat sich auf hohem Niveau eingependelt und wird sich im Jahr 2024 auf ähnlich hohem Niveau stabilisieren. Wir erwarten im Rohergebnis 2024 eine weitere positive Entwicklung. Die Nachfrage in unserer Branche ist weiterhin sehr langfristig angelegt. Die Belebung im Jahr 2023 wird sich jedoch auch bis 2024 und darüber hinaus fortsetzen. RisikoberichtDie Auswirkungen der Corona-Pandemie sind mittlerweile fast bei null angelangt. Bei einer Eskalation der Ukraine-Krise sind jedoch Folgen die für Deutschland, Europa und der Welt großen negativen Einfluss haben können. Spezieller RisikoberichtDie Liquiditätslage ist weiterhin sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Absicherungen gegen finanzielle Risiken jeglicher Art werden durch unser Finanz- und Risiko-Management sehr genau beobachtet, um frühzeitig gegensteuern zu können. Weiterhin verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik beim Management der Finanzpositionen. Der Fachkräftemangel hat sich im Jahr 2023 nochmals verstärkt. Es müssen weiterhin alle bestehenden Medien genutzt werden, um neue Mitarbeiter rekrutieren zu können. ChancenberichtDem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität sowie gut motivierte Mitarbeiter begegnen. Sub-Unternehmer werden weiterhin für branchenfremde Leistungen eingebunden. Die Kernphilosophie unseres Unternehmens bleibt immer noch die Abwicklungen mit eigenem Personal. Dies hat sich bei unseren speziellen Aufgaben auch im Jahr 2023 wieder bewährt und wird auch für die Zukunft die Basis unseres Geschäftes sein. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Oberhausen, 06. Juni 2024 gez. Wilhelm Franken Sebastían Franken Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Franken - Apparatebau GmbH hat ihren Sitz in Oberhausen. Sie ist im Handelsregister des AG Duisburg unter HRB 12731 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses1. JahresabschlussZur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gebotenen Fristigkeitsmerkmale sowie weitere gesetzlich vorgeschriebene Vermerke in den Anhang aufgenommen worden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 2. BewertungsmethodenDie Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten linear und degressiv; die zugrundegelegte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer war angemessen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis € 800,00 wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Warenvorräte werden regelmäßig zu Anschaffungs - bzw . zu Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert in Höhe von € 69.865,96 gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Anschaffungskosten bewertet. Den Risiken aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung einer angemessenen Wertberichtigung in Höhe von € 20.100,00 Rechnung getragen. Die Wertpapiere sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. In den Wertpapieren sind stille Reserven in Höhe von € 61.466,14 enthalten. Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Schulden sind unter Beachtung von § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB angemessene Rückstellungen gebildet worden. Die langfristigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Von den sonstigen Rückstellungen i. H. v. 1,85 Mio. EUR entfallen ca. 70 Prozent auf den Personalbereich, ca. 7 Prozent auf Gewährleistungen und Garantien, ca. 1 % auf sonstige Rückstellungen sowie ca. 22 Prozent aus der Aufbewahrungsverpflichtung. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz2 . Forderungen und sonstige Vermgögensgegenstände
3. Sonderposten für erhaltene öffentliche Zuschüsse Der Zuschuss der NRW Bank erfolgt unter der Auflage, dass die Berichtsgesellschaft mit den geförderten Investitionsvorhaben innerhalb des Durchführungszeitraums Arbeitsplätze schafft. Bei Nichteinhaltung muss der öffentliche Zuschuss zurückgezahlt werden. 4. Verbindlichkeiten
Besicherungen durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte sind im Berichtsjahr und im Vorjahr nicht erfolgt . IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
IV. Sonstige Angaben1 . Leistungsorgane Geschäftsführer: Herr Wilhelm Franken, Diplom - Ingenieur, Dinslaken Herr Sebastian Franken, Diplom - Ingenieur, Dinslaken 2. Mitarbeiter Es wurden im Geschäftsjahr 2023 (durchschnittlich) 106 Mitarbeiter (Vorjahr: 102) beschäftigt. 3 . ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.865.394,28auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberhausen den 15. März 2024 Franken - Apparatebau GmbH gez. W . Franken S . Franken Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die: Franken-Apparatebau GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Franken-Apparatebau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang - einschließlich der Darstellung der Bilanzierung- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Franken-Apparatebau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse " entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und " vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und, um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus " identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. " gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. " beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. " ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. " beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. " beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. " führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. Juni 2024 J. Derksen, Wirtschaftsprüfer M. Graßkamp, Wirtschaftsprüfer " FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 16. August 2024 festgestellt. |
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