Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 14214
Vorher
Metzler Securities Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
2.9.1974
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung sowie die Anlageberatung innerhalb der Metzler Gruppe. Daneben übt die Gesellschaft Holdingfunktionen aus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Isabella Kriegsmann
seit 22.4.2026
Prokura
Martin Thiesen
seit 5.9.2019
Geschäftsführer
Prokura
Steffen Frank Beltz
seit 5.9.2019
Geschäftsführer
Prokura
Christian Remke
seit 5.9.2019
Geschäftsführer
Julia Oster
seit 5.9.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

B. Metzler seel. Sohn & Co. Aktiengesellschaft
Germany
2.600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metzler Pension Management GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Metzler Pension Management GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metzler Pension Management GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metzler Pension Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Den folgenden Absatz im Abschnitt "I. Risikomanagementsystem" des Prognose-, Chancen- und Risikobericht des Lageberichts "Insgesamt zeigt sich so für die Gesellschaft eine sehr überschaubare Risikolage. Wir sind davon überzeugt, dass unser Risikomanagement bereits heute einen hohen Standard aufweist. Trotz der komfortablen Kapitalausstattung und der risikobewussten Geschäftsausrichtung sind wir uns der Grenzen unserer eigenen Modelle und Verfahren bewusst. Unvorhersehbare Risiken lassen sich niemals ganz ausschließen. Daher entwickeln wir unsere Verfahren und Modelle ständig weiter und stellen dafür nicht unerhebliche Ressourcen zur Verfügung." haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Wertpapierinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil erstreckt sich nicht auf den Inhalt des folgenden Absatzes I. Risikomanagementsystem "Insgesamt zeigt sich so für die Gesellschaft eine sehr überschaubare Risikolage. Wir sind davon überzeugt, dass unser Risikomanagement bereits heute einen hohen Standard aufweist. Trotz der komfortablen Kapitalausstattung und der risikobewussten Geschäftsausrichtung sind wir uns der Grenzen unserer eigenen Modelle und Verfahren bewusst. Unvorhersehbare Risiken lassen sich niemals ganz ausschließen. Daher entwickeln wir unsere Verfahren und Modelle ständig weiter und stellen dafür nicht unerhebliche Ressourcen zur Verfügung." des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den folgenden Absatz im Abschnitt I. Risikomanagementsystem des Lageberichts: "Insgesamt zeigt sich so für die Gesellschaft eine sehr überschaubare Risikolage. Wir sind davon überzeugt, dass unser Risikomanagement bereits heute einen hohen Standard aufweist. Trotz der komfortablen Kapitalausstattung und der risikobewussten Geschäftsausrichtung sind wir uns der Grenzen unserer eigenen Modelle und Verfahren bewusst. Unvorhersehbare Risiken lassen sich niemals ganz ausschließen. Daher entwickeln wir unsere Verfahren und Modelle ständig weiter und stellen dafür nicht unerhebliche Ressourcen zur Verfügung."

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Wertpapierinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 24. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heist, Wirtschaftsprüfer

Kruse,Wirtschaftsprüfer

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der Metzler Pension Management GmbH

Aktivseite

EUR EUR EUR Vorjahr TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 0,00 0
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 0,00 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar EUR 0,00
b) Wechsel 0,00 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar EUR 0,00
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 89.282,77 2.371
b) andere Forderungen 0,00 89.282,77 0
4. Forderungen an Kunden 8.797.640,41 4.097
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert EUR 0,00
Kommunalkredite EUR 0,00
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 0.00
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00
bb) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 0.00
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 0,00 0
Nennbetrag EUR 0,00
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0
6a. Handelsbestand 0,00 0
7. Beteiligungen 0,00 0
darunter: an Kreditinstituten EUR 0.00
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.506.500,00 4.007
darunter: an Kreditinstituten EUR 0,00
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00
9. Treuhandvermögen 0,00 0
darunter: Treuhandkredite EUR 0,00
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0
b) Entgeldlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
d) Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0
12. Sachanlagen 0,00 0
13. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 0
darunter: eingefordert EUR 0,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0
15. Rechnungsabgrenzungsposten 24.413,55 16
16. Aktive latente Steuern 0,00 0
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0
Summe der Aktiva 13.417.836,73 10.491

Passivseite

EUR EUR EUR Vorjahr TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 2.940.704,00 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 2.940.704,00 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 0,00 0
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 0,00 0,00 0
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 696.182,08 618
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 696.182,08 696.182,08 0
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
darunter:
Geldmarktpapiere EUR 0,00
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf EUR 0,00
3a. Handelsbestand 0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0
darunter: Treuhandkredite EUR 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 492.370,24 464
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
6a. Passive latente Steuern 0,00 0
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0
b) Steuerrückstellungen 0,00 0
c) andere Rückstellungen 908.676,79 908.676,79 1.029
8. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0
9. Genußrechtskapital 0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig EUR 0,00
10. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0
11. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600
b) Kapitalrücklage 5.779.903,62 5.780
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 0,00 0
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0
cd) andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 8.379.903,62 0
davon Verlustvortrag EUR 0,00
Summe der Passiva 13.417.836,73 10.491
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 0,00 0
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 0.00 0,00 0

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023

EUR EUR EUR Vorjahr TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 48.802,34 -6
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 48.802,34
darunter: Negative Zinsen aus Geldanlagen EUR 6.051,97
2. Zinsaufwendungen 0,00 48.802,34 2
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0
b) Beteiligungen 0,00 0
c) Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0
5. Provisionserträge 10.668.689,41 9.929
6. Provisionsaufwendungen 2.615.200,11 8.053.489,30 2.567
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handesbestands 0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 84.133,78 102
9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 3.434.695,09 3.156
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 640.639,37 4.075.334,46 534
darunter: für Altersversorgung EUR 139.997,64
(Vj. TEUR 128)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 3.628.682,96 7.704.017,42 2.998
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 0,00 0
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen 85.335,56 90
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0
13. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0,00 0
14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0
15. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0
16. Aufwendungen aus Verlustübernahme 330.270,39 407
17. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 66.802,05 271
18. Außerordentliche Erträge 0,00 0
19. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
20. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -53
22. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 0,00 0,00 0
23. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0
24. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 66.802,05 24
25. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 300
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 -300
0,00 0
27. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0
0,00 0
28. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus der Rücklage für eigene Anteile 0,00 0
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00 0
d) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
0,00 0
29. Entnahmen aus Genußrechtskapital 0,00 0
0,00 0
30. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0
b) in die Rücklage für eigene Anteile 0,00 0
c) in satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0
d) in andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
0,00 0
31. Wiederauffüllung des Genußrechtskapitals 0,00 0
32. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 0

Anhang 2023

ALLGEMEINE HINWEISE

Sitz der Metzler Pension Management GmbH ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 14214 im Register des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. und 340 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und den ergänzenden Vorschriften der RechKredV in Euro aufgestellt.

Die Gliederungen sind unverändert.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert bzw. zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Sofern risikobehaftete Posten bestehen, wird diesen durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind zu dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sofern die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, sind sie gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Angaben zum Anteilsbesitz Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
in % in TEUR in TEUR
Metzler Sozialpartner Pensionsfonds AG 100 3.968 0,0 *)

*) = Ergebnisabführungsvertrag

Die Beziehungen zu Gesellschaftern, verbundenen Unternehmen und zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich aus folgender Übersicht:

- TEUR - Gesellschafter verbundene Unternehmen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Forderungen an Kreditinstitute 89 - -
Forderungen an Kunden - 6.516 -
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.993 - -
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - - -

Die Forderungen an Kreditinstitute resultieren aus Bankguthaben mit einer täglichen Fälligkeit.

Die Forderungen an Kunden beinhalten ausschließlich Forderungen mit unbestimmter Laufzeit.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten mit unbestimmter Laufzeit.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind ausschließlich Verbindlichkeiten mit unbestimmter Laufzeit.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält zeitanteilige Abgrenzungen für Gebühren amtlicher Stellen und Werbeaufwendungen.

Im Rahmen des § 246 Abs. 2 HGB wurden Wertpapiere des Finanzanlagevermögens mit korrespondierenden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.232 (beizulegender Zeitwert/Erfüllungswert) verrechnet. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 1.174. Die verrechneten Erträge und Aufwendungen belaufen sich auf je TEUR 78.

Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen und Jahresabschlusskosten.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 22) sowie Erträge aus der Überlassung von Personal TEUR 80 (Vorjahr TEUR 80).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen sowie für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Dritten gegenüber erbrachte Dienstleistungen

In den Provisionserträgen sind im Wesentlichen Erträge aus gegenüber verbundenen Unternehmen erbrachten Dienstleistungen für die Kundenbetreuung und Administration enthalten.

SONSTIGE ANGABEN

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen getätigt.

Geschäftsführung

Steffen Beltz, Niedernhausen, Angestellter der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG

Christian Remke, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Metzler Pension Management GmbH

Martin Thiesen, Dörrebach, Geschäftsführer der Metzler Pension Management GmbH

Die Voraussetzungen für den Verzicht auf die Angabe der Organbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB liegen vor.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die sich wie folgt aufteilten:

weiblich männlich Insgesamt
Vollzeitbeschäftigte 7 14 21
Teilzeitbeschäftigte 7 1 8
Insgesamt 14 15 29

Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB

(in TEUR) Abschlussprüfungsleistungen andere Bestätigungsleistungen Steuerberatungsleistungen sonstige Leistungen
Gesamt 29 5 27 -

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG, Frankfurt am Main, die auch einen Konzernabschluss aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Mit dieser Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB ergeben.

 

Frankfurt am Main, 24. Mai 2024

Steffen Frank Beltz

Christian Remke

Martin Thiesen

Lagebericht 2023

GRUNDLAGEN

Die Gesellschaft in der Rechtsform einer GmbH ist ein Wertpapierinstitut im Sinne des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG).

Als 100 %ige Tochtergesellschaft des Bankhauses Metzler, Frankfurt am Main, ist die Gesellschaft unverändert Teil eines Bank- und Finanzdienstleistungskonzerns mit Geschäftsschwerpunkt im Wertpapierdienstleistungsgeschäft.

Die Metzler Pension Management GmbH (MPM) ist das zentrale Unternehmen des Geschäftsfeldes Pension Management und bündelt sämtliche Aktivitäten und Ressourcen dieses Bereichs. Metzler Pension Management entwickelt seit zwanzig Jahren maßgeschneiderte Lösungen in den Tätigkeitsfeldern betriebliche Altersversorgung, Zeitwertkonten und Altersteilzeit.

WIRTSCHAFTSBERICHT

I. RAHMENBEDINGUNGEN

2023 befanden sich die Märkte im Spannungsfeld zwischen (geo-)politischen Unsicherheiten, einem Fokus der Zentralbanken auf der Inflationsbekämpfung und wechselnden Konjunkturaussichten.

Nach dem krisengebeutelten Vorjahr startete 2023 zunächst mit positiven Tendenzen: Wegen des milden Winters und strikter Sparmaßnahmen war die befürchtete Energiekrise in Europa ausgeblieben - Deutschland hatte beispielsweise das vorgegebene Füllstandsziel der Gasspeicher von 40 % zum 1. Februar weit übertroffen. Erfreulich war zudem, dass sich die Öl- und Gaspreise im Januar wieder dem Vorkrisenniveau annäherten, was sich wiederum positiv auf die Inflationsentwicklung auswirkte.

Nichtsdestotrotz lag das Inflationsziel von 2 % zu Jahresbeginn noch in weiter Ferne. Daher sahen sich die Zentralbanken gezwungen, weiter kräftig an der Zinsschraube zu drehen. Im Laufe des Jahres erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in sechs Schritten auf 4,5 %. Die Fed nahm vier Zinserhöhungen vor und ließ den Leitzins bis auf 5,5 % klettern. Dadurch gelang es den Währungshütern zwar, die Inflation gegenüber dem Vorjahr zu drücken: in der Eurozone von 8,4 % auf 5,5 %, in Deutschland von 8,6 % auf 6,1 % und in den USA von 8,0 % auf 4,1 %, jeweils im Jahr 2022 beziehungsweise 2023.

Allerdings forderte das neue Zinsregime auch seinen Tribut. Neben der Bankenkrise im Frühjahr, die die Marktteilnehmer zwischenzeitlich stark verunsicherte, schwächten sich die Konjunkturindikatoren in der zweiten Jahreshälfte ab, allen voran die Einkaufsmanagerindizes. Dazu gesellte sich der in den USA fast schon zur Tradition gewordene Haushaltsstreit und die innenpolitische Schlammschlacht zum Thema Schuldenobergrenze. Hinzu kam, dass militärische Konflikte deutlich zunahmen und den positiven Blick auf die Zukunft verstellten. Während der Krieg in der Ukraine immer mehr zu einem Stellungskrieg zu werden scheint, kam mit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober ein weiterer Krisenherd dazu.

Umso bemerkenswerter ist es, dass am Aktienmarkt das Börsenjahr 2023 zum Teil sogar mit Rekordhöchstständen zu Ende gegangen ist. Fallende Inflationszahlen, die vergleichsweise resiliente US-Konjunktur und der Glaube an eine rasche Zinswende ließen im vierten Quartal die Renditen purzeln und lösten an den Aktienmärkten ein regelrechtes Kursfeuerwerk aus. Zuvor sorgten die konjunkturellen und geldpolitischen Entwicklungen jedoch für starke Turbulenzen bei Dividendentiteln. Unter anderem die Herabstufung des US-Ratings von AAA auf AA+ durch die Ratingagentur Fitch hatte für eine starke Verunsicherung gesorgt und an den Aktienmärkten einen bis Oktober anhaltenden Abwärtstrend ausgelöst. Trotzdem gewann der MSCI World auf Jahressicht 21,8 %. Besonders stark stiegen US-amerikanische Aktien (+27,1 % MSCI USA). Der MSCI- Germany legte auf Jahressicht 19,8 % zu. Deutlich schwächer fiel die Performance des MSCI United Kingdom aus. Der Index gewann seit Jahresbeginn lediglich 7,7 % an Boden. Dies trug auch dazu bei, dass der MSCI Europe mit einem Zuwachs von 15,0 % schwächer ausfiel als andere Aktienmärkte.

Am Anleihemarkt katapultierten störrische Inflationsraten und hawkische Zentralbanken die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in Deutschland zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit über einer Dekade. So stieg die Verzinsung zehnjähriger deutscher Bundesanleihen von 2,6 % zu Jahresanfang auf das Jahreshoch von 3,0 % Anfang Oktober, um im Anschluss bis Ende Dezember wieder auf 2,0 % zurückzufallen. Die Rendite laufzeitgleicher US- Staatsanleihen lag zu Jahresbeginn bei 3,8 %, stieg Mitte Oktober kurz auf 5 % und erreichte damit den höchsten Wert seit 2007. Ab Ende Oktober sank die Rendite bis Ende Dezember dann wieder auf 3,9 %. Grund dafür waren Spekulationen über einen baldigen Beginn des Zinssenkungszyklus auf beiden Seiten des Atlantiks. Bei den EUR-Unternehmensanleihen engten sich die Investmentgrade-Spreads ein, die sich bei 135 Basispunkten stabilisierten und damit 31 Basispunkte unter dem Niveau von Ende 2022 lagen.

Am Devisenmarkt wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder etwas auf. Zu Beginn des Jahres lag das Wechselkursverhältnis EUR/USD bei 1,07 und kletterte bis Jahresende auf gut 1,10. Am höchsten notierte der Euro Mitte Juli bei 1,1276 USD, wurde dann aber aufgrund starker US-Konjunkturdaten bis Anfang Oktober wieder unter 1,05 USD gedrückt. Im Zuge der signalisierten Zinswende seitens der Fed legte der Euro im vierten Quartal jedoch wieder zu und beendete verglichen mit dem Stand zu Jahresbeginn das Jahr leicht freundlich. Im Vergleich zum Schweizer Franken war der Euro auf Jahressicht weniger gefragt (-6,1 %). Auch gegenüber dem britischen Pfund verlor der Euro per Jahresschluss 2,1 %. Gegenüber dem Yen wertete der Euro im gleichen Zeitraum um 10,9 % auf, verlor dann jedoch nach seinem Hoch bei 164,3 JPY im November wieder an Schwung. Die Kursbewegung war unter anderem von Spekulationen hinsichtlich einer sich anbahnenden geldpolitischen Wende in Japan befeuert worden.

II. GESCHÄFTSVERLAUF

Als Wertpapierinstitut umfasst die Erlaubnis der MPM insbesondere die Abschluss- und Anlagevermittlung sowie die Finanzportfolioverwaltung.

Die MPM agiert als zentraler Lösungsanbieter des Konzerns im Bereich der betrieblichen Versorgungsmodelle und koordiniert die Aktivitäten sämtlicher involvierter Einheiten.

Wir entwickeln seit mehr als 20 Jahren maßgeschneiderte Lösungen in den Tätigkeitsfeldern betriebliche Altersversorgung, Zeitwertkonten und Altersteilzeit. Die Metzler Pensionsfonds AG (MPF), Metzler Sozialpartner AG (MSPF) sowie die Contractual Trust-Arrangements (CTAs) Metzler Trust e. V. und Metzler Treuhand e. V. betreuten zum Bilanzstichtag mehr als 300 Unternehmen mit etwa 120.000 Versorgungsverhältnissen. Hieraus resultierten Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern von knapp 14 Mrd. EUR (Vorjahr: 11 Mrd. EUR).

Bei der MPF sind zum Bilanzstichtag 45 Trägerunternehmen angebunden nach 43 zum Jahresende 2022. Daraus resultieren insgesamt etwa 64.000 Versorgungsverhältnisse (Vorjahr 50.000). Damit war der MPF auch im Jahr 2023 einer der größten überbetrieblich tätigen Pensionsfonds in Deutschland.

Nachdem die MSPF AG im Februar 2022 die Zulassung der BaFin erhalten hatte, konnte sie ab dem 1. Januar 2023 das Sozialpartnermodell zuerst den neuen Mitarbeitern und ab 1. Juli 2023 den Bestandsmitarbeitern des Uniper Konzerns zur Verfügung stellen. Zum Bilanzstichtag zählten bereits 16 Unternehmen von Uniper mit insgesamt 1.837 Versorgungsberechtigten zum ersten Sozialpartnermodell. Das verwaltete Vermögen liegt aktuell bei knapp 4 Mio. EUR.

III. ERTRAGSLAGE

Das Provisionsergebnis betrug im Jahr 2023 8,1 Mio. EUR (Vorjahr 7,4 Mio. EUR) und lag damit geringfügig über unseren Erwartungen.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen mit 7,7 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (6,7 Mio. EUR) und entsprachen damit unseren Planungen. Dabei ergaben sich Personalaufwendungen von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,7 Mio. EUR) sowie andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3,6 Mio. EUR (Vorjahr 3,0 Mio. EUR).

Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit dem Metzler Sozialpartner Pensionsfonds AG wurde dessen Ergebnis in Höhe von -0,3 Mio. EUR übernommen (Vorjahr -0,4 Mio. EUR).

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduzierte sich leicht auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR). Auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrages wurden 67 TEUR an die Muttergesellschaft abgeführt (Vorjahr 24 TEUR).

III. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme liegt mit 13,4 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres (10,5 Mio. EUR).

Stichtagsbedingt verminderten sich auf der Aktivseite die Forderungen an Kreditinstitute um 2,3 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR; die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 4,7 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 2,9 Mio. EUR (Vorjahr 0 TEUR), während die übrige Struktur der Passivseite weitgehend unverändert blieb.

Durch die Einbindung in die Liquiditätssteuerung des B. Metzler seel. Sohn & Co. AG Konzerns ist sichergestellt, dass die Gesellschaft jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen kann.

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

I. RISIKOMANAGEMENTSYSTEM

Die Gesellschaft ist in das Steuerungs- und Risikomanagementsystem des Metzler- Konzerns eingebunden. Aus der übergeordneten Geschäftsstrategie wurden Teilstrategien für die einzelnen Geschäftsbereiche sowie eine Gesamtrisikostrategie abgeleitet. Mit diesem Konzept lassen sich die Marktrisiken einschließlich der Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken, Adressenausfallrisiken sowie die operationellen und allgemeinen Geschäftsrisiken erfassen.

Für alle Teilbereiche sind Rahmenbedingungen verabschiedet, organisatorische Maßnahmen umgesetzt und entsprechende Steuerungssysteme installiert worden.

Rahmenbedingungen, Ziele und identifizierte Risikosegmente für das Gesamtrisikomanagement werden in einem Risikohandbuch beschrieben. Darüber hinaus entwickelt der zentrale Bereich Controlling die Methoden und Verfahren zur Risikosteuerung fortlaufend weiter. In die Tätigkeiten dieses Bereichs sind auch Mitarbeiter anderer Konzernbereiche eingebunden.

Für die Gesellschaft wurde ein Risikotragfähigkeits- und -steuerungskonzept verabschiedet. Maßgeblich bleibt dabei aber stets das umfassende Steuerungserfordernis aus der Sicht des Gesamtkonzerns. Zur Beurteilung der Risikotragfähigkeit kommen Instrumente der quantitativen Steuerungsmethodik zum Einsatz, die durchgängig einem Value-at-Risk-Ansatz folgen. Die Risikotragfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum Berichtsstichtag betrug die Gesamtauslastung des Risikokapitallimits 45,7 %.

Vor dem Hintergrund der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft richtet sich das Hauptaugenmerk im Risikokonzept neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko auf die Steuerung der operationellen Risiken. Operationelle Risiken werden verursacht durch Mängel oder Fehler, die in Geschäftsprozessen, durch Personen, Systeme oder externe Ereignisse auftreten, sowie Rechtsrisiken. Dieses Risikosegment umfasst neben den operationellen Risiken im engeren Sinne, zu denen die Bereiche Compliance, Geldwäsche und Datenschutz zu zählen sind, auch Risiken aus Projekten und das Dienstleisterrisiko sowie die resultierenden Reputationsrisiken. Mit umfangreichen Prozessuntersuchungen, der Sammlung von Verlust- und Fehlerdaten, Erhebung von Risikoindikatoren und Szenarioanalysen wurde ein Ansatz geschaffen, diese Risiken identifizieren, bewerten und steuern zu können.

Mit der zentralen Incident-Datenbank wird sichergestellt, dass alle Fehler und Störungen in den internen Abläufen erfasst, bewertet und Maßnahmen zur Beseitigung ergriffen werden. In dieser Datenbank sind auch Informationen aus dezentralen Anwendungssystemen wie Reklamationen, Fehlermeldungen, die IT-Systeme betreffen und Meldungen über Handelsverluste verknüpft.

Darüber hinaus werden alle Maßnahmen unterstützt durch intensive Mitarbeiterschulungen, Arbeitsanweisungen und regelmäßige Kontrollen sowie durch Sicherungsvorkehrungen für die eingesetzten Datenverarbeitungssysteme. Der Schnelllebigkeit in der Entwicklung neuer Finanzprodukte sowie in der Daten- und Informationsverarbeitung begegnet die Gesellschaft mit der ständigen Anpassung und Weiterentwicklung ihrer DV-Systeme.

Zum Schutz vor Rechtsrisiken, die insbesondere aus der juristischen Nichtdurchsetzbarkeit von Forderungen entstehen können, werden alle Rechtsvorschriften eingehend geprüft und - sofern möglich - Standardverträge eingesetzt.

Das Operationelle Risiko war im Berichtsjahr mit einem VaR-Limit in Höhe von 2,0 Mio. EUR dotiert; die Auslastung lag zum Stichtag bei 35,0 %.

Adressenausfallrisiken können der Gesellschaft entstehen durch den Ausfall von Forderungen. Das Risiko ist weniger bedeutend; ein VaR-Limit wurde in Höhe von 1,5 Mio. EUR zugeordnet.

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel der Gesellschaft übersteigen die Mindestanforderungen weiter deutlich. Sie bestehen ausschließlich aus hartem Kernkapital in Höhe von rund 8,4 Mio. EUR. Auf dieser Basis sehen wir die Gesellschaft für bestehende und künftige aufsichtsrechtliche Anforderungen weiterhin gut gerüstet.

II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN

Im Jahr 2024 dürfte sich das Wachstum der Weltwirtschaft etwas verlangsamen. Noch 2023 wuchs sie sehr wahrscheinlich um etwa 3,0 %. Für 2024 rechnen wir nunmehr mit einem Wachstum von 2,6 %. Der Grund dafür ist die restriktive Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken. Gleichzeitig erwarten wir jedoch auch eine merklich sinkende Inflation. Global erreichte diese mit 8,7 % 2022 einen Höhepunkt. Im Jahr 2023 fiel sie dann auf 6,9 % - ein Trend, der sich unseres Erachtens auch 2024 fortsetzen dürfte mit einem Rückgang auf 4,0 %. Die EZB und die US-Notenbank werden daher im Jahresverlauf die Leitzinsen senken können.

Wir erwarten, dass die EZB den Refinanzierungssatz bis Jahresende 2024 bis auf 3,0 % senken wird. Vor diesem Hintergrund sehen wir gute Chancen, dass die Renditen von Anleihen mit einer Restlaufzeit bis fünf Jahre im Jahresverlauf 2024 zurückgehen werden. Dagegen unterliegen Anleihen mit einer längeren Restlaufzeit dem Einfluss der Renditeentwicklung in den USA. Aufgrund unserer Annahme, dass die US-Notenbank den Leitzins weniger senken wird als erwartet, drohen in den USA Enttäuschungen am Anleihemarkt und ein Renditeanstieg. Hinzu kommt die ausufernde US-Staatsverschuldung. In diesem Jahr könnte sich die staatliche Neuverschuldung auf etwa 2,0 Billionen US-Dollar summieren. Im Jahresverlauf könnten die Anleger im Hinblick auf die Finanzierung der Staatsdefizite zunehmend nervös werden, wenn im Wahlkampf neue Versprechungen zu Steuersenkungen oder neuen Ausgabenprogrammen gemacht werden. Die Folge wären Turbulenzen am Staatsanleihemarkt in den USA, die sich auch auf Europa übertragen könnten.

Grundsätzlich dürfte die künstliche Intelligenz (KI) zu einem positiven Einflussfaktor für die Produktivitätsentwicklung in den kommenden Jahren werden. Dabei dürften auch zunehmend Unternehmen profitieren, die KI erfolgreich anwenden. Phasen mit hohem Produktivitätswachstum sind in der Regel auch Phasen mit einer positiven Wertentwicklung der Aktienmärkte. Dem positiven Szenario steht jedoch das beschriebene Risikoszenario von Turbulenzen am US-amerikanischen Anleihemarkt gegenüber. Schon jetzt liegt die Staatsverschuldung auf einem Niveau wie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Regierung müsste dann zwangsläufig auf Finanzmarktturbulenzen mit Sparmaßnahmen reagieren, um die Finanzmärkte wieder zu beruhigen. Wir sehen daher das Thema nur als ein Volatilitätsereignis, das die Aktienmärkte im zweiten Halbjahr durchschütteln - aber nicht grundsätzlich aus der positiven Bahn werfen kann.

Am Devisenmarkt stehen unseres Erachtens die Chancen gut für einen stärkeren Euro-Wechselkurs im Jahr 2024. Die Leitzinssenkungen der EZB dürften im Jahresverlauf die Wachstumsperspektiven verbessern, da die europäischen Konsumenten noch nicht ihre in der Pandemie aufgebauten Überschussersparnisse ausgegeben haben und auf niedrigere Zinsen mit einer Reduktion ihrer Sparquote reagieren könnten. Zudem kämpfen die USA mit einer ausufernden Staatsverschuldung und Defiziten. In der Eurozone dagegen sinkt in der Tendenz die Staatsverschuldung. Die Fundamentaldaten sprechen also insgesamt für den Euro.

II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS

Die weiterhin sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen und die mit erheblichen Unsicherheiten verbundene Einschätzung der weiteren Entwicklung stellen selbstverständlich auch uns vor vielfältige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ein wesentlicher Teil unserer Erträge wird in kapitalmarktorientierten Geschäftsfeldern erwirtschaftet, die naturgemäß Schwankungen unterliegen und von der Entwicklung an den Finanzmärkten abhängen.

Gleichwohl sind wir als etablierter und langfristig orientierter Partner unserer Kunden auch in diesem Umfeld gut aufgestellt und werden den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit auch im Jahr 2024 mit Nachdruck vorantreiben:

Die Metzler Pensionsfonds AG entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem der größten überbetrieblich tätigen Pensionsfonds Deutschlands. Unser Ziel ist es, diese Position weiter zu festigen.

Die mit dem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon gestartete Kooperation bei Projekten rund um die Ausgestaltung und Finanzierung von betrieblicher Altersversorgung und der laufenden Betreuung dieser Lösungen hat sich sehr gut entwickelt und es wurden einige zielführende Gespräche mit Unternehmen geführt.

Die Bündelung der Beratungs- und Lösungskompetenzen und die Kombination der Stärken beider Häuser wurde von den potenziellen Kunden erkannt und positiv goutiert. Wir werden auf diese Weise künftig verstärkt die Rundum-Lösung anbieten: von der Bewertung der Verpflichtungen, der Bereitstellung von Finanzierungsinstrumenten, dem Risikomanagement und der Kapitalanlage bis zur kompletten Administration.

Metzler Pension Management reagierte auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz als erster Anbieter in Deutschland mit der Einrichtung eines separaten Pensionsfonds für das Sozialpartnermodell, dem Metzler Sozialpartner Pensionsfonds (MSPF). Durch die im Jahr 2021 erteilte Erlaubnis zum Betrieb des Pensionsfondsgeschäftes im Sinne des VAG wurden die formellen Voraussetzungen geschaffen, unseren Geschäftsbetrieb wie geplant aufzunehmen.

Seit dem 1. Januar 2023 steht der MSPF als Versorgungsträger im Rahmen des zwischen IG BCE, Verdi und Uniper sowie weiteren AG-Verbänden vereinbarten Sozialpartnermodells zunächst den neuen Mitarbeitern und ab dem 1. Juli 2023 auch den Bestandsmitarbeitern des Uniper Konzerns zur Verfügung. Die überwiegende Annahmequote bei den neuen Mitarbeitern sowie eine hohe Wechselquote bei den Bestandsmitarbeitern bestätigt die Einschätzung des Sozialpartnermodells als attraktive Alternative zu den bestehenden Zusagen.

Die Sozialpartner und der MSPF haben den Pensionsplan Metzler rBZ1 so ausgestaltet, dass weitere inhaltsgleiche Tarifverträge in einem Sicherungsvermögen gebündelt werden können: Das heißt, weitere Unternehmen oder Arbeitgeberverbände können sich mit inhaltsgleichem Tarifvertrag relativ leicht dem Versorgungswerk anschließen - und dies branchenübergreifend. Parallel wurden die Strukturen und Regelungen des Modells vom Sozialpartnerbeirat auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Die bisherige Resonanz interessierter Unternehmen und Arbeitgeberverbände ist überaus vielversprechend und stimmt uns sehr zuversichtlich zeitnah weitere Unternehmen anbinden zu können.

Der seitens des Gesetzgebers durchgeführte "Fachdialog Betriebsrente" mit den beteiligten Stakeholdern könnte zu weiteren Verbesserungen bei der reinen Beitragszusage führen. Ein wesentliches Ziel dabei ist, die neuen Sozialpartnermodelle auch nicht tarifgebundenen Arbeitgebern leichter zugänglich zu machen.

Für das Geschäftsfeld Pension Management erwarten wir im Jahr 2024 insgesamt ein Ergebnis leicht über dem Vorjahresniveau. Trotz des immer anspruchsvolleren regulatorischen Umfeldes und den damit verbundenen zusätzlichen Kosten sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Auf der Basis der etablierten Struktur des Metzler Pension Managements werden wir die Ressourcen der Gesellschaft im Hinblick auf das bestehende und absehbare Geschäftsportfolio weiter mit Bedacht ausbauen.

Mit unserem langfristig ausgerichteten Geschäftsmodell sehen wir uns im 350. Jahr des Bestehens unserer Unternehmensgruppe unverändert gut gerüstet für künftige Herausforderungen. Mit der konsequenten Weiterverfolgung unserer Wachstumsstrategie sind auch im Jubiläumsjahr die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.

 

Frankfurt am Main, 24. Mai 2024

Steffen Frank Beltz

Christian Remke

Martin Thiesen

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