B. Metzler GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Isabella Kriegsmann seit 22.4.2026 | Prokura |
Martin Thiesen seit 5.9.2019 | Geschäftsführer |
Jörg André Geißler seit 5.9.2019 | Prokura |
Steffen Frank Beltz seit 5.9.2019 | Geschäftsführer |
Christian Matthias Pauly seit 5.9.2019 | Prokura |
Christian Remke seit 5.9.2019 | Geschäftsführer |
Julia Oster seit 5.9.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metzler Pension Management GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metzler Pension Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metzler Pension Management GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metzler Pension Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Den folgenden Absatz im Abschnitt "I. Risikomanagementsystem" des Prognose-, Chancen- und Risikobericht des Lageberichts "Insgesamt zeigt sich so für die Gesellschaft eine sehr überschaubare Risikolage. Wir sind davon überzeugt, dass unser Risikomanagement bereits heute einen hohen Standard aufweist. Trotz der komfortablen Kapitalausstattung und der risikobewussten Geschäftsausrichtung sind wir uns der Grenzen unserer eigenen Modelle und Verfahren bewusst. Unvorhersehbare Risiken lassen sich niemals ganz ausschließen. Daher entwickeln wir unsere Verfahren und Modelle ständig weiter und stellen dafür nicht unerhebliche Ressourcen zur Verfügung." haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den folgenden Absatz im Abschnitt I. Risikomanagementsystem des Lageberichts: "Insgesamt zeigt sich so für die Gesellschaft eine sehr überschaubare Risikolage. Wir sind davon überzeugt, dass unser Risikomanagement bereits heute einen hohen Standard aufweist. Trotz der komfortablen Kapitalausstattung und der risikobewussten Geschäftsausrichtung sind wir uns der Grenzen unserer eigenen Modelle und Verfahren bewusst. Unvorhersehbare Risiken lassen sich niemals ganz ausschließen. Daher entwickeln wir unsere Verfahren und Modelle ständig weiter und stellen dafür nicht unerhebliche Ressourcen zur Verfügung." Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Wertpapierinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 24. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Heist, Wirtschaftsprüfer Kruse,Wirtschaftsprüfer Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023der Metzler Pension Management GmbHAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023ALLGEMEINE HINWEISE Sitz der Metzler Pension Management GmbH ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 14214 im Register des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. und 340 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und den ergänzenden Vorschriften der RechKredV in Euro aufgestellt. Die Gliederungen sind unverändert. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert bzw. zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Sofern risikobehaftete Posten bestehen, wird diesen durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Geschäftsjahres. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind zu dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sofern die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, sind sie gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
*) = Ergebnisabführungsvertrag
Die Beziehungen zu Gesellschaftern, verbundenen Unternehmen und zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich aus folgender Übersicht:
Die Forderungen an Kreditinstitute resultieren aus Bankguthaben mit einer täglichen Fälligkeit. Die Forderungen an Kunden beinhalten ausschließlich Forderungen mit unbestimmter Laufzeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten mit unbestimmter Laufzeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind ausschließlich Verbindlichkeiten mit unbestimmter Laufzeit. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält zeitanteilige Abgrenzungen für Gebühren amtlicher Stellen und Werbeaufwendungen. Im Rahmen des § 246 Abs. 2 HGB wurden Wertpapiere des Finanzanlagevermögens mit korrespondierenden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.232 (beizulegender Zeitwert/Erfüllungswert) verrechnet. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 1.174. Die verrechneten Erträge und Aufwendungen belaufen sich auf je TEUR 78. Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen und Jahresabschlusskosten. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 22) sowie Erträge aus der Überlassung von Personal TEUR 80 (Vorjahr TEUR 80). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen sowie für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Dritten gegenüber erbrachte Dienstleistungen In den Provisionserträgen sind im Wesentlichen Erträge aus gegenüber verbundenen Unternehmen erbrachten Dienstleistungen für die Kundenbetreuung und Administration enthalten. SONSTIGE ANGABEN Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen getätigt. Geschäftsführung Steffen Beltz, Niedernhausen, Angestellter der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG Christian Remke, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Metzler Pension Management GmbH Martin Thiesen, Dörrebach, Geschäftsführer der Metzler Pension Management GmbH Die Voraussetzungen für den Verzicht auf die Angabe der Organbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB liegen vor. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die sich wie folgt aufteilten:
Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG, Frankfurt am Main, die auch einen Konzernabschluss aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Mit dieser Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB ergeben.
Frankfurt am Main, 24. Mai 2024 Steffen Frank Beltz Christian Remke Martin Thiesen Lagebericht 2023GRUNDLAGEN Die Gesellschaft in der Rechtsform einer GmbH ist ein Wertpapierinstitut im Sinne des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG). Als 100 %ige Tochtergesellschaft des Bankhauses Metzler, Frankfurt am Main, ist die Gesellschaft unverändert Teil eines Bank- und Finanzdienstleistungskonzerns mit Geschäftsschwerpunkt im Wertpapierdienstleistungsgeschäft. Die Metzler Pension Management GmbH (MPM) ist das zentrale Unternehmen des Geschäftsfeldes Pension Management und bündelt sämtliche Aktivitäten und Ressourcen dieses Bereichs. Metzler Pension Management entwickelt seit zwanzig Jahren maßgeschneiderte Lösungen in den Tätigkeitsfeldern betriebliche Altersversorgung, Zeitwertkonten und Altersteilzeit. WIRTSCHAFTSBERICHT I. RAHMENBEDINGUNGEN 2023 befanden sich die Märkte im Spannungsfeld zwischen (geo-)politischen Unsicherheiten, einem Fokus der Zentralbanken auf der Inflationsbekämpfung und wechselnden Konjunkturaussichten. Nach dem krisengebeutelten Vorjahr startete 2023 zunächst mit positiven Tendenzen: Wegen des milden Winters und strikter Sparmaßnahmen war die befürchtete Energiekrise in Europa ausgeblieben - Deutschland hatte beispielsweise das vorgegebene Füllstandsziel der Gasspeicher von 40 % zum 1. Februar weit übertroffen. Erfreulich war zudem, dass sich die Öl- und Gaspreise im Januar wieder dem Vorkrisenniveau annäherten, was sich wiederum positiv auf die Inflationsentwicklung auswirkte. Nichtsdestotrotz lag das Inflationsziel von 2 % zu Jahresbeginn noch in weiter Ferne. Daher sahen sich die Zentralbanken gezwungen, weiter kräftig an der Zinsschraube zu drehen. Im Laufe des Jahres erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in sechs Schritten auf 4,5 %. Die Fed nahm vier Zinserhöhungen vor und ließ den Leitzins bis auf 5,5 % klettern. Dadurch gelang es den Währungshütern zwar, die Inflation gegenüber dem Vorjahr zu drücken: in der Eurozone von 8,4 % auf 5,5 %, in Deutschland von 8,6 % auf 6,1 % und in den USA von 8,0 % auf 4,1 %, jeweils im Jahr 2022 beziehungsweise 2023. Allerdings forderte das neue Zinsregime auch seinen Tribut. Neben der Bankenkrise im Frühjahr, die die Marktteilnehmer zwischenzeitlich stark verunsicherte, schwächten sich die Konjunkturindikatoren in der zweiten Jahreshälfte ab, allen voran die Einkaufsmanagerindizes. Dazu gesellte sich der in den USA fast schon zur Tradition gewordene Haushaltsstreit und die innenpolitische Schlammschlacht zum Thema Schuldenobergrenze. Hinzu kam, dass militärische Konflikte deutlich zunahmen und den positiven Blick auf die Zukunft verstellten. Während der Krieg in der Ukraine immer mehr zu einem Stellungskrieg zu werden scheint, kam mit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober ein weiterer Krisenherd dazu. Umso bemerkenswerter ist es, dass am Aktienmarkt das Börsenjahr 2023 zum Teil sogar mit Rekordhöchstständen zu Ende gegangen ist. Fallende Inflationszahlen, die vergleichsweise resiliente US-Konjunktur und der Glaube an eine rasche Zinswende ließen im vierten Quartal die Renditen purzeln und lösten an den Aktienmärkten ein regelrechtes Kursfeuerwerk aus. Zuvor sorgten die konjunkturellen und geldpolitischen Entwicklungen jedoch für starke Turbulenzen bei Dividendentiteln. Unter anderem die Herabstufung des US-Ratings von AAA auf AA+ durch die Ratingagentur Fitch hatte für eine starke Verunsicherung gesorgt und an den Aktienmärkten einen bis Oktober anhaltenden Abwärtstrend ausgelöst. Trotzdem gewann der MSCI World auf Jahressicht 21,8 %. Besonders stark stiegen US-amerikanische Aktien (+27,1 % MSCI USA). Der MSCI- Germany legte auf Jahressicht 19,8 % zu. Deutlich schwächer fiel die Performance des MSCI United Kingdom aus. Der Index gewann seit Jahresbeginn lediglich 7,7 % an Boden. Dies trug auch dazu bei, dass der MSCI Europe mit einem Zuwachs von 15,0 % schwächer ausfiel als andere Aktienmärkte. Am Anleihemarkt katapultierten störrische Inflationsraten und hawkische Zentralbanken die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in Deutschland zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit über einer Dekade. So stieg die Verzinsung zehnjähriger deutscher Bundesanleihen von 2,6 % zu Jahresanfang auf das Jahreshoch von 3,0 % Anfang Oktober, um im Anschluss bis Ende Dezember wieder auf 2,0 % zurückzufallen. Die Rendite laufzeitgleicher US- Staatsanleihen lag zu Jahresbeginn bei 3,8 %, stieg Mitte Oktober kurz auf 5 % und erreichte damit den höchsten Wert seit 2007. Ab Ende Oktober sank die Rendite bis Ende Dezember dann wieder auf 3,9 %. Grund dafür waren Spekulationen über einen baldigen Beginn des Zinssenkungszyklus auf beiden Seiten des Atlantiks. Bei den EUR-Unternehmensanleihen engten sich die Investmentgrade-Spreads ein, die sich bei 135 Basispunkten stabilisierten und damit 31 Basispunkte unter dem Niveau von Ende 2022 lagen. Am Devisenmarkt wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder etwas auf. Zu Beginn des Jahres lag das Wechselkursverhältnis EUR/USD bei 1,07 und kletterte bis Jahresende auf gut 1,10. Am höchsten notierte der Euro Mitte Juli bei 1,1276 USD, wurde dann aber aufgrund starker US-Konjunkturdaten bis Anfang Oktober wieder unter 1,05 USD gedrückt. Im Zuge der signalisierten Zinswende seitens der Fed legte der Euro im vierten Quartal jedoch wieder zu und beendete verglichen mit dem Stand zu Jahresbeginn das Jahr leicht freundlich. Im Vergleich zum Schweizer Franken war der Euro auf Jahressicht weniger gefragt (-6,1 %). Auch gegenüber dem britischen Pfund verlor der Euro per Jahresschluss 2,1 %. Gegenüber dem Yen wertete der Euro im gleichen Zeitraum um 10,9 % auf, verlor dann jedoch nach seinem Hoch bei 164,3 JPY im November wieder an Schwung. Die Kursbewegung war unter anderem von Spekulationen hinsichtlich einer sich anbahnenden geldpolitischen Wende in Japan befeuert worden. II. GESCHÄFTSVERLAUF Als Wertpapierinstitut umfasst die Erlaubnis der MPM insbesondere die Abschluss- und Anlagevermittlung sowie die Finanzportfolioverwaltung. Die MPM agiert als zentraler Lösungsanbieter des Konzerns im Bereich der betrieblichen Versorgungsmodelle und koordiniert die Aktivitäten sämtlicher involvierter Einheiten. Wir entwickeln seit mehr als 20 Jahren maßgeschneiderte Lösungen in den Tätigkeitsfeldern betriebliche Altersversorgung, Zeitwertkonten und Altersteilzeit. Die Metzler Pensionsfonds AG (MPF), Metzler Sozialpartner AG (MSPF) sowie die Contractual Trust-Arrangements (CTAs) Metzler Trust e. V. und Metzler Treuhand e. V. betreuten zum Bilanzstichtag mehr als 300 Unternehmen mit etwa 120.000 Versorgungsverhältnissen. Hieraus resultierten Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern von knapp 14 Mrd. EUR (Vorjahr: 11 Mrd. EUR). Bei der MPF sind zum Bilanzstichtag 45 Trägerunternehmen angebunden nach 43 zum Jahresende 2022. Daraus resultieren insgesamt etwa 64.000 Versorgungsverhältnisse (Vorjahr 50.000). Damit war der MPF auch im Jahr 2023 einer der größten überbetrieblich tätigen Pensionsfonds in Deutschland. Nachdem die MSPF AG im Februar 2022 die Zulassung der BaFin erhalten hatte, konnte sie ab dem 1. Januar 2023 das Sozialpartnermodell zuerst den neuen Mitarbeitern und ab 1. Juli 2023 den Bestandsmitarbeitern des Uniper Konzerns zur Verfügung stellen. Zum Bilanzstichtag zählten bereits 16 Unternehmen von Uniper mit insgesamt 1.837 Versorgungsberechtigten zum ersten Sozialpartnermodell. Das verwaltete Vermögen liegt aktuell bei knapp 4 Mio. EUR. III. ERTRAGSLAGE Das Provisionsergebnis betrug im Jahr 2023 8,1 Mio. EUR (Vorjahr 7,4 Mio. EUR) und lag damit geringfügig über unseren Erwartungen. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen mit 7,7 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (6,7 Mio. EUR) und entsprachen damit unseren Planungen. Dabei ergaben sich Personalaufwendungen von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,7 Mio. EUR) sowie andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3,6 Mio. EUR (Vorjahr 3,0 Mio. EUR). Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit dem Metzler Sozialpartner Pensionsfonds AG wurde dessen Ergebnis in Höhe von -0,3 Mio. EUR übernommen (Vorjahr -0,4 Mio. EUR). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduzierte sich leicht auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR). Auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrages wurden 67 TEUR an die Muttergesellschaft abgeführt (Vorjahr 24 TEUR). III. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme liegt mit 13,4 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres (10,5 Mio. EUR). Stichtagsbedingt verminderten sich auf der Aktivseite die Forderungen an Kreditinstitute um 2,3 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR; die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 4,7 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 2,9 Mio. EUR (Vorjahr 0 TEUR), während die übrige Struktur der Passivseite weitgehend unverändert blieb. Durch die Einbindung in die Liquiditätssteuerung des B. Metzler seel. Sohn & Co. AG Konzerns ist sichergestellt, dass die Gesellschaft jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT I. RISIKOMANAGEMENTSYSTEM Die Gesellschaft ist in das Steuerungs- und Risikomanagementsystem des Metzler- Konzerns eingebunden. Aus der übergeordneten Geschäftsstrategie wurden Teilstrategien für die einzelnen Geschäftsbereiche sowie eine Gesamtrisikostrategie abgeleitet. Mit diesem Konzept lassen sich die Marktrisiken einschließlich der Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken, Adressenausfallrisiken sowie die operationellen und allgemeinen Geschäftsrisiken erfassen. Für alle Teilbereiche sind Rahmenbedingungen verabschiedet, organisatorische Maßnahmen umgesetzt und entsprechende Steuerungssysteme installiert worden. Rahmenbedingungen, Ziele und identifizierte Risikosegmente für das Gesamtrisikomanagement werden in einem Risikohandbuch beschrieben. Darüber hinaus entwickelt der zentrale Bereich Controlling die Methoden und Verfahren zur Risikosteuerung fortlaufend weiter. In die Tätigkeiten dieses Bereichs sind auch Mitarbeiter anderer Konzernbereiche eingebunden. Für die Gesellschaft wurde ein Risikotragfähigkeits- und -steuerungskonzept verabschiedet. Maßgeblich bleibt dabei aber stets das umfassende Steuerungserfordernis aus der Sicht des Gesamtkonzerns. Zur Beurteilung der Risikotragfähigkeit kommen Instrumente der quantitativen Steuerungsmethodik zum Einsatz, die durchgängig einem Value-at-Risk-Ansatz folgen. Die Risikotragfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum Berichtsstichtag betrug die Gesamtauslastung des Risikokapitallimits 45,7 %. Vor dem Hintergrund der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft richtet sich das Hauptaugenmerk im Risikokonzept neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko auf die Steuerung der operationellen Risiken. Operationelle Risiken werden verursacht durch Mängel oder Fehler, die in Geschäftsprozessen, durch Personen, Systeme oder externe Ereignisse auftreten, sowie Rechtsrisiken. Dieses Risikosegment umfasst neben den operationellen Risiken im engeren Sinne, zu denen die Bereiche Compliance, Geldwäsche und Datenschutz zu zählen sind, auch Risiken aus Projekten und das Dienstleisterrisiko sowie die resultierenden Reputationsrisiken. Mit umfangreichen Prozessuntersuchungen, der Sammlung von Verlust- und Fehlerdaten, Erhebung von Risikoindikatoren und Szenarioanalysen wurde ein Ansatz geschaffen, diese Risiken identifizieren, bewerten und steuern zu können. Mit der zentralen Incident-Datenbank wird sichergestellt, dass alle Fehler und Störungen in den internen Abläufen erfasst, bewertet und Maßnahmen zur Beseitigung ergriffen werden. In dieser Datenbank sind auch Informationen aus dezentralen Anwendungssystemen wie Reklamationen, Fehlermeldungen, die IT-Systeme betreffen und Meldungen über Handelsverluste verknüpft. Darüber hinaus werden alle Maßnahmen unterstützt durch intensive Mitarbeiterschulungen, Arbeitsanweisungen und regelmäßige Kontrollen sowie durch Sicherungsvorkehrungen für die eingesetzten Datenverarbeitungssysteme. Der Schnelllebigkeit in der Entwicklung neuer Finanzprodukte sowie in der Daten- und Informationsverarbeitung begegnet die Gesellschaft mit der ständigen Anpassung und Weiterentwicklung ihrer DV-Systeme. Zum Schutz vor Rechtsrisiken, die insbesondere aus der juristischen Nichtdurchsetzbarkeit von Forderungen entstehen können, werden alle Rechtsvorschriften eingehend geprüft und - sofern möglich - Standardverträge eingesetzt. Das Operationelle Risiko war im Berichtsjahr mit einem VaR-Limit in Höhe von 2,0 Mio. EUR dotiert; die Auslastung lag zum Stichtag bei 35,0 %. Adressenausfallrisiken können der Gesellschaft entstehen durch den Ausfall von Forderungen. Das Risiko ist weniger bedeutend; ein VaR-Limit wurde in Höhe von 1,5 Mio. EUR zugeordnet. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel der Gesellschaft übersteigen die Mindestanforderungen weiter deutlich. Sie bestehen ausschließlich aus hartem Kernkapital in Höhe von rund 8,4 Mio. EUR. Auf dieser Basis sehen wir die Gesellschaft für bestehende und künftige aufsichtsrechtliche Anforderungen weiterhin gut gerüstet. II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN Im Jahr 2024 dürfte sich das Wachstum der Weltwirtschaft etwas verlangsamen. Noch 2023 wuchs sie sehr wahrscheinlich um etwa 3,0 %. Für 2024 rechnen wir nunmehr mit einem Wachstum von 2,6 %. Der Grund dafür ist die restriktive Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken. Gleichzeitig erwarten wir jedoch auch eine merklich sinkende Inflation. Global erreichte diese mit 8,7 % 2022 einen Höhepunkt. Im Jahr 2023 fiel sie dann auf 6,9 % - ein Trend, der sich unseres Erachtens auch 2024 fortsetzen dürfte mit einem Rückgang auf 4,0 %. Die EZB und die US-Notenbank werden daher im Jahresverlauf die Leitzinsen senken können. Wir erwarten, dass die EZB den Refinanzierungssatz bis Jahresende 2024 bis auf 3,0 % senken wird. Vor diesem Hintergrund sehen wir gute Chancen, dass die Renditen von Anleihen mit einer Restlaufzeit bis fünf Jahre im Jahresverlauf 2024 zurückgehen werden. Dagegen unterliegen Anleihen mit einer längeren Restlaufzeit dem Einfluss der Renditeentwicklung in den USA. Aufgrund unserer Annahme, dass die US-Notenbank den Leitzins weniger senken wird als erwartet, drohen in den USA Enttäuschungen am Anleihemarkt und ein Renditeanstieg. Hinzu kommt die ausufernde US-Staatsverschuldung. In diesem Jahr könnte sich die staatliche Neuverschuldung auf etwa 2,0 Billionen US-Dollar summieren. Im Jahresverlauf könnten die Anleger im Hinblick auf die Finanzierung der Staatsdefizite zunehmend nervös werden, wenn im Wahlkampf neue Versprechungen zu Steuersenkungen oder neuen Ausgabenprogrammen gemacht werden. Die Folge wären Turbulenzen am Staatsanleihemarkt in den USA, die sich auch auf Europa übertragen könnten. Grundsätzlich dürfte die künstliche Intelligenz (KI) zu einem positiven Einflussfaktor für die Produktivitätsentwicklung in den kommenden Jahren werden. Dabei dürften auch zunehmend Unternehmen profitieren, die KI erfolgreich anwenden. Phasen mit hohem Produktivitätswachstum sind in der Regel auch Phasen mit einer positiven Wertentwicklung der Aktienmärkte. Dem positiven Szenario steht jedoch das beschriebene Risikoszenario von Turbulenzen am US-amerikanischen Anleihemarkt gegenüber. Schon jetzt liegt die Staatsverschuldung auf einem Niveau wie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Regierung müsste dann zwangsläufig auf Finanzmarktturbulenzen mit Sparmaßnahmen reagieren, um die Finanzmärkte wieder zu beruhigen. Wir sehen daher das Thema nur als ein Volatilitätsereignis, das die Aktienmärkte im zweiten Halbjahr durchschütteln - aber nicht grundsätzlich aus der positiven Bahn werfen kann. Am Devisenmarkt stehen unseres Erachtens die Chancen gut für einen stärkeren Euro-Wechselkurs im Jahr 2024. Die Leitzinssenkungen der EZB dürften im Jahresverlauf die Wachstumsperspektiven verbessern, da die europäischen Konsumenten noch nicht ihre in der Pandemie aufgebauten Überschussersparnisse ausgegeben haben und auf niedrigere Zinsen mit einer Reduktion ihrer Sparquote reagieren könnten. Zudem kämpfen die USA mit einer ausufernden Staatsverschuldung und Defiziten. In der Eurozone dagegen sinkt in der Tendenz die Staatsverschuldung. Die Fundamentaldaten sprechen also insgesamt für den Euro. II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS Die weiterhin sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen und die mit erheblichen Unsicherheiten verbundene Einschätzung der weiteren Entwicklung stellen selbstverständlich auch uns vor vielfältige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ein wesentlicher Teil unserer Erträge wird in kapitalmarktorientierten Geschäftsfeldern erwirtschaftet, die naturgemäß Schwankungen unterliegen und von der Entwicklung an den Finanzmärkten abhängen. Gleichwohl sind wir als etablierter und langfristig orientierter Partner unserer Kunden auch in diesem Umfeld gut aufgestellt und werden den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit auch im Jahr 2024 mit Nachdruck vorantreiben: Die Metzler Pensionsfonds AG entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem der größten überbetrieblich tätigen Pensionsfonds Deutschlands. Unser Ziel ist es, diese Position weiter zu festigen. Die mit dem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon gestartete Kooperation bei Projekten rund um die Ausgestaltung und Finanzierung von betrieblicher Altersversorgung und der laufenden Betreuung dieser Lösungen hat sich sehr gut entwickelt und es wurden einige zielführende Gespräche mit Unternehmen geführt. Die Bündelung der Beratungs- und Lösungskompetenzen und die Kombination der Stärken beider Häuser wurde von den potenziellen Kunden erkannt und positiv goutiert. Wir werden auf diese Weise künftig verstärkt die Rundum-Lösung anbieten: von der Bewertung der Verpflichtungen, der Bereitstellung von Finanzierungsinstrumenten, dem Risikomanagement und der Kapitalanlage bis zur kompletten Administration. Metzler Pension Management reagierte auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz als erster Anbieter in Deutschland mit der Einrichtung eines separaten Pensionsfonds für das Sozialpartnermodell, dem Metzler Sozialpartner Pensionsfonds (MSPF). Durch die im Jahr 2021 erteilte Erlaubnis zum Betrieb des Pensionsfondsgeschäftes im Sinne des VAG wurden die formellen Voraussetzungen geschaffen, unseren Geschäftsbetrieb wie geplant aufzunehmen. Seit dem 1. Januar 2023 steht der MSPF als Versorgungsträger im Rahmen des zwischen IG BCE, Verdi und Uniper sowie weiteren AG-Verbänden vereinbarten Sozialpartnermodells zunächst den neuen Mitarbeitern und ab dem 1. Juli 2023 auch den Bestandsmitarbeitern des Uniper Konzerns zur Verfügung. Die überwiegende Annahmequote bei den neuen Mitarbeitern sowie eine hohe Wechselquote bei den Bestandsmitarbeitern bestätigt die Einschätzung des Sozialpartnermodells als attraktive Alternative zu den bestehenden Zusagen. Die Sozialpartner und der MSPF haben den Pensionsplan Metzler rBZ1 so ausgestaltet, dass weitere inhaltsgleiche Tarifverträge in einem Sicherungsvermögen gebündelt werden können: Das heißt, weitere Unternehmen oder Arbeitgeberverbände können sich mit inhaltsgleichem Tarifvertrag relativ leicht dem Versorgungswerk anschließen - und dies branchenübergreifend. Parallel wurden die Strukturen und Regelungen des Modells vom Sozialpartnerbeirat auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Die bisherige Resonanz interessierter Unternehmen und Arbeitgeberverbände ist überaus vielversprechend und stimmt uns sehr zuversichtlich zeitnah weitere Unternehmen anbinden zu können. Der seitens des Gesetzgebers durchgeführte "Fachdialog Betriebsrente" mit den beteiligten Stakeholdern könnte zu weiteren Verbesserungen bei der reinen Beitragszusage führen. Ein wesentliches Ziel dabei ist, die neuen Sozialpartnermodelle auch nicht tarifgebundenen Arbeitgebern leichter zugänglich zu machen. Für das Geschäftsfeld Pension Management erwarten wir im Jahr 2024 insgesamt ein Ergebnis leicht über dem Vorjahresniveau. Trotz des immer anspruchsvolleren regulatorischen Umfeldes und den damit verbundenen zusätzlichen Kosten sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Auf der Basis der etablierten Struktur des Metzler Pension Managements werden wir die Ressourcen der Gesellschaft im Hinblick auf das bestehende und absehbare Geschäftsportfolio weiter mit Bedacht ausbauen. Mit unserem langfristig ausgerichteten Geschäftsmodell sehen wir uns im 350. Jahr des Bestehens unserer Unternehmensgruppe unverändert gut gerüstet für künftige Herausforderungen. Mit der konsequenten Weiterverfolgung unserer Wachstumsstrategie sind auch im Jubiläumsjahr die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.
Frankfurt am Main, 24. Mai 2024 Steffen Frank Beltz Christian Remke Martin Thiesen |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Graugießereien
Beteiligungsgesellschaften
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Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Speichern von Gas zu Versorgungszwecken
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Eisenerzbergbau
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Graugießereien
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen