MB Bau Reutlingen GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daryush Arabnia seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Geico S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geico Systems GmbHSindelfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1. Grundlage des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Ertragslage 2.4. Finanzlage 2.5. Vermögenslage 2.6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2.7. Finanzwirtschaftliche Leistungsindikatoren 2.8. Gesamtaussage 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risiken 3.2. Chancen 4. Prognosebericht 1. Grundlage des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist insbesondere auf dem Gebiet der Erstellung von Komplettlösungen im Anlagenbau für industrielle Anwendungen, Planungsleistungen, Projektmanagement und Beratung sowie Service tätig. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Bereich Lackieranlagen insbesondere für die Automobilindustrie. Wesentliche Kunden sind vor allem deutsche und europäische Automobilhersteller, welche direkt beliefert werden. Seit Oktober 2022 ist die Geico S.p.A., Mailand/Italien die alleinige Gesellschafterin (100%). Über diese gehörte die Gesellschaft mittelbar zur Taikisha Ltd., Tokio/Japan. Bereits im April 2022 jedoch hatte Taikisha Ltd. beschlossen, das Engagement bei Geico S.p.A. auf eine Minderheitsbeteiligung zu reduzieren. Somit wird die Geico S.p.A. ab dem Geschäftsjahr 2022 nicht mehr in den Konzernabschluss der Taikisha Ltd. einbezogen. Im Mai 2023 wurde der bereits im April 2022 beschlossene ganzheitliche Erwerb der Geschäftsanteile der Geico S.p.A. durch die Gecofin S.p.A. vollzogen. In der Folge dessen erfolgte eine Umfirmierung von GeicoTaikisha GmbH in Geico Systems GmbH. Geico Systems GmbH hält eine 100% Beteiligung an der Geico Controls d.o.o. in Zagreb/ Kroatien. Mit Eintrag im Handelsregister vom 21. August 2024 ist die Geico GmbH (mit Sitz in Frankfurt a.M.) zum 31. Dezember 2023 auf die Geico Systems GmbH verschmolzen worden. Die Geico GmbH (eine sogenannte Vorratsgesellschaft) ist eine in 2022 gegründete Tochtergesellschaft der Geico S.p.A., die seitdem aber keine wirtschaftlichen Aktivitäten unternommen hatte. 1.2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind auf die Sicherung des hohen Qualitätsstandards, die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren sowie die Weiterentwicklung der eingesetzten Verfahren in Zusammenarbeit mit unseren Kunden gerichtet. Wesentlichen Anteil daran haben die unternehmensinterne Qualitätssicherung und der Forschungs- und Entwicklungsbereich. Die hier beschäftigten Mitarbeiter zeichnen sich vor allem durch ein hohes Maß an Innovationskraft und Kundenorientierung aus. Die langjährige Expertise der Mitarbeiter im Kernbereich des Unternehmensknowhows wird von Kunden und Lieferanten geschätzt und die Ideen und Verbesserungen unserer Produkte werden von den Spezialisten unserer Kunden anerkennend bewertet. Die Neuentwicklungen helfen die Ziele der Kunden im Hinblick auf deren Wertschöpfung zu verbessern und unserer Marktposition zu festigen und auszubauen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war gesamtwirtschaftlich vom Krieg Russlands in der Ukraine, den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie den damit einhergehenden geopolitischen Spannungen geprägt. Während der VDMA Ende 2022 noch mit einem Produktionsplus von 1% für das Jahr 2023 rechnete,1 blickt der Verband mit Sorge auf Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung und prognostiziert für 2024 einen Rückgang des Branchenwachstums2. Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministers vom 9. Oktober 2024 wird die gesamte deutsche Wirtschaft in 2024 um etwa 0,2% schrumpfen.3 Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine hat es erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gegeben. Weiter steigende Preise für Energie und Vorprodukte sowie angespannte Lieferketten belasteten die Industrie wie schon in 2022. Sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite war der Konflikt in Osteuropa insbesondere durch Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen am Rohstoffmarkt spürbar und hat finanzwirtschaftlich weiterhin Auswirkungen auf die Abwicklung der Projekte. Die Mehrheit der Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau blickt pessimistisch auf das Jahr 2024. Neben dem bereits genannten Kostendruck sorgen vor allem der Mangel an Fachkräften und politische Entwicklungen im internationalen Umfeld für Besorgnis. 2.2. Geschäftsverlauf Im Jahre 2023 entstand aufgrund des Ausscheidens der Gesellschafters Taikisha Ltd. und des Abbruchs mehrerer Projekte mit in Deutschland ansässigen Automobilherstellern eine insgesamt schwierige Liquiditätssituation sowohl der Gesellschaft als auch des Gesellschafters Geico S.p.A. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft konnte jedoch durch das gewährte Darlehen der Muttergesellschaft sichergestellt werden. Bedingt durch die geringere Zahl an Projekten, die unsichere wirtschaftliche Situation und die angespannte Liquidität hat sich die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter von 91 (Vorjahr) auf 33 verringert. Aufgrund der bestehenden Aufträge aus früheren Jahren wurde eine für das in 2023 vorhandene Personal ausreichende Auslastung erzielt. Für einen großen deutschen Automobilhersteller befinden sich aktuell zwei umfangreiche Aufträge in der Abwicklung, die in 2024 bzw. Mitte 2025 abgeschlossen werden. Bestehende Serviceaufträge oder Planungsaufträge werden ebenso weiter fortgeführt.
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https://www.vdi-nachrichten.com/technik/produktion/deutscher-maschinen-und-anlagenbau-zeigt-sich-
2022-solide/ 2.3. Ertragslage Der Gesamtumsatz der Geico Systems GmbH liegt im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 26.114 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.548 gesunken. Die Reduzierung ist auf die in 2023 abgebrochenen Projekte zurückzuführen. Die Erhöhung der Bestände um TEUR 8.690 im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus den weiter in der Abwicklung befindlichen 2 größeren Aufträgen. Die Materialaufwendungen des Jahres 2023 sind auf TEUR 28.514 gesunken und damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 50.855 deutlich niedriger. Ursächlich für diese Reduzierung waren die abgebrochenen und damit fehlenden Projekte. Trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage konnten die abgewickelten Projekte insgesamt mit einem positiven Deckungsbeitrag umgesetzt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei TEUR 1.481 und resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen an verbundene Unternehmen. Die Personalaufwendungen haben sich in Folge des deutlichen Personalabbaus gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.371 auf TEUR 3.184 stark vermindert. Die in 2022 sehr hohen Abschreibungen auf aktivierte in Arbeit befindliche Projekte waren 2023 nicht erforderlich, so dass die Abschreibungen sich in 2023 auf insgesamt TEUR 1.048 reduziert haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich entsprechend der Geschäftsentwicklung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 815 auf TEUR 4.321 vermindert. Das Jahresergebnis liegt aufgrund der oben geschilderten Sachverhalte mit TEUR 1.679 im positiven Bereich, während das Vorjahr noch einen Verlust von TEUR 34.903 aufwies. 2.4. Finanzlage Das Eigenkapital liegt bei TEUR -30.217 (Vorjahr: TEUR -31.897) und ist aufgrund des hohen Fehlbetrages aus dem Vorjahr weiterhin negativ. Die Gesellschaft hatte bereits im Vorjahr ein gruppeninternes Darlehen zur Finanzierung der anstehenden Aufträge aufgenommen. Dieses beläuft sich zum Stichtag auf eine Valuta von TEUR 32.000 ohne Zinsen. 2.5. Vermögenslage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zum Stichtag bei TEUR 911 (Vorjahr: TEUR 2.543). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der bestehenden angearbeiteten Aufträge auf TEUR 15.580 (Vorjahr: TEUR 11.006) gestiegen. Dies gilt auch für die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, welche von TEUR 145.361 im Vorjahr auf TEUR 190.718 im aktuellen Jahr gestiegen sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in dem vorgenannten Darlehen, welches im Geschäftsjahr auf TEUR 32.000 (Vorjahr: TEUR 32.332) valutiert. Die Vorräte sind einschließlich geleisteter Anzahlungen aufgrund der weiter in Arbeit befindlichen Projekte auf TEUR 202.171 (Vorjahr: TEUR 154.124) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Jahr 2023 um TEUR 1.504 auf TEUR 8.435 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2.6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 33 (Vorjahr: 91) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. 2.7. Finanzwirtschaftliche Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung verfügt die Gesellschaft über geeignete Hilfsmittel, die laufend über die jeweilige Situation Auskunft geben und jederzeit ein entsprechendes Agieren/Reagieren ermöglichen. Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Unternehmensleitung den Rohertrag bezogen auf die Gesamtleistung und das EBIT. 2.8. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage ist unter Berücksichtigung der finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft Geico S.p.A., Mailand/Italien, grundsätzlich geordnet. Aufgrund der erreichten Kostenreduzierungen, der auf ein reguläres Niveau (im Vergleich zum Vorjahr) reduzierten Abschreibungen sowie der teilweise an die Kunden weitergegebenen Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite konnte die im Vorjahr prognostizierte leichte Ergebnissteigerung erreicht werden. Die Geschäftsentwicklung wird, unter Berücksichtigung interner organisatorischer Veränderungen sowie mit Blick auf die gesamtkonjunkturelle Entwicklung als verhalten positiv beurteilt. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risiken Risikomanagementsystem Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Berichts- und Kontrollwesen. Dadurch können die Risiken des operativen Geschäfts rechtzeitig erkannt werden. Notwendige Maßnahmen werden kurzfristig eingeleitet. Eine zeitnahe Markt- und Risikoabschätzung ist gegeben. Ein breites Produktspektrum und die kontinuierliche Optimierung der Prozesse minimieren auch in Zukunft das Unternehmensrisiko. Das Risikomanagementsystem ist seit Jahren etabliert und wird kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst. Zentrales Instrument ist die regelmäßige Analyse der erreichten Ergebnisse und identifizierten Risiken. Bei unerwartetem Eintreten von Ereignissen wird die Geschäftsleitung sofort unterrichtet. Vor Vertragsschluss mit neuen Geschäftspartnern wird das Bonitätsrisiko geprüft. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft weist geringe liquide Mittel und ein geringes Working Capital, bedingt durch die hohen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, aus. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist weiter angespannt. Aus diesem Grund wurde mit Datum vom 13. Juni 2025 die von der Geico S.p.A. mit Datum vom 23. Oktober 2023 gegebene befristete Patronatserklärung bis 31. Dezember 2026 verlängert, wonach die Gesellschaft finanziell so ausgestattet wird, dass sie ihren finanziellen Verbindlichkeiten jederzeit nachkommen kann. Aufgrund der vereinbarten Zahlungspläne mit den bestehenden Kunden gehen wir von einer positiven Fortführungsprognose aus. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Finanzmitteldisposition dient. Konjunkturrisiken Konjunkturelle Risiken können sich für die Geico-Gruppe insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von der Investitionstätigkeit der Automobilindustrie ergeben. Die Corona Pandemie und der Ukraine Krieg hatten weltweite große Effekte, die teilweise noch nachwirken. Hierzu zählen wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen und Konzerne, bspw. aufgrund von Einschränkungen in der Produktion, dem Handel und dem internationalen Warenverkehr. Dies kann auch weiterhin zu Einschränkungen der Lieferfähigkeit führen. Der Wegfall von Absatzmärkten (wie z.B. Russland) ist eine zwischenzeitlich eingetretene Konsequenz. Durch die starken Sanktionen der EU sowie weiterer Länder wie z.B. der USA gegen Russland entfällt der russische Markt für unbestimmte Zeit. Nachdem die Gesellschaft jedoch in den letzten Jahren nicht aktiv in Russland tätig war, hat dies keine Auswirkungen. Marktpreisrisiken Basierend auf der zuletzt erfolgten und weiter prognostizierten Reduzierung der Zins- und Inflationsraten ist nur mit geringen Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Dem stets verbleibenden Risiko von Preissteigerungen wird u.a. durch langjährige Lieferantenbeziehungen, projektbezogenen Einkaufspreisfixierungen sowie Weitergabe der Preissteigerungen auf Kundenseite begegnet. Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko unserer Kunden ist sehr gering, da das Kundenportfolio sich überwiegend aus Kunden bester Bonität zusammensetzt. Nennenswerte Forderungsausfälle von Kunden haben sich in der Vergangenheit nicht ereignet. Weiter wird dem Risiko zudem durch Anzahlungsrechnungen entsprechend dem Projektfortschritt begegnet. Schaden- und Haftungsrisiken Schadens- und Haftungsrisiken und die damit verbundenen Folgen werden, soweit möglich, durch vorsorgliche Versicherungen begrenzt. Außerdem werden etwaige Risiken durch vertragliche Gestaltung bezüglich Produkthaftung, Gewährleistung und Lieferverzug so weit wie möglich antizipiert und begrenzt. Währungs- und Finanzierungsrisiken Währungsrisiken, die im Projektgeschäft entstehen können, werden bei Bedarf durch Termingeschäfte abgesichert. Der weit überwiegende Anteil des Umsatzes wird in Euro fakturiert. Rechtliche Risiken Im November 2023 hat die Gesellschaft einen bestehenden Rechtsstreit im Wege des Vergleichs beendet. Auf Basis dieses Vergleichs hat die Gesellschaft im Zeitraum Dezember 2023 bis Juni 2024 insg. TEUR 475 an die Gegenpartei gezahlt. Weitere Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben können, bestehen derzeit nicht. 3.2. Chancen Die hohe Kundenorientierung mit intensivem Key-Account-Management und die Verlässlichkeit des Service-Levels sind nach wie vor beste Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Um neue Aufträge zu akquirieren, wurden Zertifizierungen nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und TISAX abgeschlossen. Zusätzlich hat sich das Unternehmen gemäß „TISAX Prototypenschutz“ für die Anforderungen der Automobilindustrie zertifiziert. Für langfristig gute Entwicklungschancen des Unternehmens sprechen zudem die hohe Qualität der Dienstleistungen, die Kompetenz der Mitarbeiter und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens. In der Automobilindustrie wird es auch weiterhin durch den disruptiven Technologiewandel zu Veränderungen kommen. Unternehmen, die diesen Wandel erfolgreich durchführen, werden auch in den kommenden Jahren weiterhin für nachhaltigen Bedarf an Lackieranlagen sorgen. Dies ist auch am weltweit starken Anstieg der Neuzulassungen für Elektro-Personenkraftwagen ersichtlich. Damit der technologische Wandel in der Automobilindustrie gelingt, müssen die Unternehmen in neue Produktionslinien investieren. Dies bietet auch eine Chance für Anlagenbauer hier neue Aufträge zu generieren. Neben den oben beschriebenen Faktoren, die einen Einfluss auf den Automobilanlagenbau haben, hat sich im globalen Marktsegment des Lackieranlagenbaus durch die Austritte mehrerer großer Konkurrenten in den vergangenen Jahren eine günstige Wettbewerbssituation für die Geico-Gruppe zur besseren Positionierung am Markt ergeben. Der Umfang größerer Projekte im Anlagenbau erfordert eine höhere Investition am Anfang der Projekte. Damit die Chancen im Kernsegment erfolgreich genutzt werden können, bedarf es in Zukunft zusätzlicher Finanzierungsmittel. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die OECD in ihren letzten Prognosen eine strukturelle Stagnation bei + 0,1% für die deutsche Wirtschaft. Für die Weltwirtschaft wurde zuletzt ein gleichbleibendes Wachstum von 3,2% prognostiziert.4 Der VDMA rechnet für 2024 angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und des sinkenden Auftragsbestandes mit einem Produktionsrückgang um 4% für 2024.5 Für Unsicherheit in den Vorhersagen sorgen weiterhin mögliche Nachwirkungen zunehmende geopolitische Spannungen sowie Unwägbarkeiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Zins- und Inflationsraten. Ob und inwiefern sich Finanzierungskosten auf die Investitionsbereitschaft in den Kernmärkten der Geico-Gruppe auswirken werden, bleibt zu beobachten; Lackieranlagen sind regelmäßig keine „kann-Investition“ und können nur bedingt aufgeschoben werden.
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OECD Economic Outlook, Interim Report September 2024 https://www.oecd-ilibrary.org/economics/oecd-economic-outlook/volume-2024/issue-1_1517c196-en Zudem geht die weltweit betriebene Elektrifizierung der Modellpaletten sämtlicher OEMs einher mit einem Neu-Bedarf an zusätzlichen und teilweise neuartigen Anlagen im Kompetenzbereich der Geico-Gruppe. Die Planung 2025 der Gesellschaft wurde insbesondere auf Basis der Abwicklung des bestehenden Auftragsbestands erstellt. Aufgrund der in 2025 sichtbaren Flaute der globalen Konjunktur besteht eine hohe Prognoseunsicherheit, da auch mit Investitionszurückhaltung auf Kundenseite zu rechnen sein wird. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 konnten jedoch mit wesentlichen Bestandskunden Vereinbarungen erzielt werden, auf Basis derer die seit 2022 verzeichneten Preiserhöhungen zu wesentlichen Teilen weitergegeben werden. Die Planung weist aufgrund verschiedener Altlasten stellenweise Liquiditätsunterdeckungen auf, die durch die Mehrheitsgesellschafterin im Rahmen der Patronatserklärung ausgeglichen werden. Für das EBIT rechnet die Gesellschaft im Jahr 2025 mit einem leicht positiven Ergebnis. Aufgrund der geplanten Abwicklung bzw. Fertigstellung von Projekten und rückläufigem Volumen an Neuaufträgen rechnet die Gesellschaft mit einer weiter abnehmenden Gesamtleistung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025. Mit der Integration der Geico Systems GmbH in die weltweit agierende Geico-Gruppe ist in 2024 teilweise begonnen worden. Die organisatorische Arbeitsteilung bei der Abwicklung künftiger Neuaufträge wird kundenorientiert und situativ in der Gruppe abzustimmen sein. Die vertrieblichen Aktivitäten werden dabei im Wesentlichen von der Muttergesellschaft in Italien aus betrieben. Die Ausweitung bestehender Geschäftsbeziehungen müssen genauso wie die permanente Weiterentwicklung und Verbesserung von Prozessen innerhalb des Unternehmens vorangetrieben werden.
Sindelfingen, den 31. Mai 2025 Geschäftsführung Daryush Arabnia Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Mit dem Geschäftsanteilskauf- und -abtretungsvertrag vom 29. September 2022 wurden sämtliche Anteile der vormaligen Minderheitsgesellschafter, IC&S GmbH und B&D GmbH, an der Geico Systems GmbH an die Geico S.p.A. in Cinisello, Italien übertragen. Die Geico Systems GmbH ist seitdem eine 100% Tochtergesellschaft der Geico S.p.A. und wird vollständig in die Konzernstruktur der Geico Group konsolidiert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Mit Datum vom 23. Oktober 2023 hat die Gesellschafterin eine bis zum 31. Oktober 2024 befristete Patronatserklärung abgegeben, wonach die Gesellschaft finanziell so ausgestattet wird, dass sie ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit vollumfänglich nachkommen kann. Diese Patronatserklärung wurde mit Datum vom 13. Juni 2025 bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a Satz 1 i.V.m. Abs. 2 HGB, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Aufgrund der Neuartigkeit der selbst geschaffenen Vermögensgegenstände und der Möglichkeit einer mittelfristen Weiterentwicklung werden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen dabei derzeit bis zu 12 Jahre. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei Wertminderung, mit dem beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zum Nominalwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebene Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Angaben zur Bilanz Angabe zum Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Mitzugehörigkeiten Der Betrag der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.029.593,04 (Vorjahr: EUR 4.411.430,64). Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den geleisteten Anzahlungen sind Anzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 19.071.143,10 (Vorjahr: EUR 19.184.106,07) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 32.000.000,00 (Vorjahr: EUR 32.332.050,76) um Verbindlichkeiten aus Darlehen und in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.328.561,19) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen bestehen gegenüber der Gesellschafterin. In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind Anzahlungen von verbundenen Unternehmen Höhe von EUR 12.497.127,73 (Vorjahr: EUR 39.320.758,10) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Angabe zu den Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.105). Angabe zu den sonstigen Rückstellungen
Angabe zu den latenten Steuern Die latenten Steuern in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB i.H.v. EUR 356,72 (Vorjahr: EUR 5.992,06) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 354.959,80 (Vorjahr: EUR 94.863,40) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 57.281,51) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 1.548.932,89 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,63 (Vorjahr: EUR 824,35) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.384.769,86 (Vorjahr: EUR 519.757,10) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind in Höhe von EUR 53.064,16 (Vorjahr: EUR 48.806,70) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von EUR 94.500,00 (Vorjahr Erträge: EUR 26.700,00) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen u.a. für Miet- und Leasingverträge in der Gesamthöhe von TEUR 2.037. Davon sind rund TEUR 300 im Geschäftsjahr 2024 sowie rund TEUR 236 im Geschäftsjahr 2025 fällig. Wesentliche Dauerschuldverhältnisse sind nachfolgend beschrieben:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 33 (Vorjahr: 91). Konzernabschluss Die Gecofin S.p.A., Mailand/Italien ist oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Geico S.p.A., Mailand/Italien ist unterstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Geico S.p.A ., Mailand/Italien ist die Geico Systems GmbH nach § 291 Abs.1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit. Vorgänge von besonderer Bedeutung Mit der Verwaltungsratssitzung vom 19. April 2022 hat die Taikisha Ltd. beschlossen, ihre Beteiligungsquote an ihrer Tochtergesellschaft Geico S.p.A. von 51,0% auf 14,5% zu reduzieren. Somit wird die Geico S.p.A. ab dem Geschäftsjahr 2022 nicht mehr in den Konzernabschluss der Taikisha Ltd. aufgenommen. Mit dem Geschäftsanteilskauf- und -abtretungsvertrag vom 29. September 2022 wurden sämtliche Anteile der vormaligen Minderheitsgesellschafter, IC&S GmbH und B&D GmbH, an der Geico Systems GmbH an die Geico S.p.A. in Cinisello, Italien übertragen. Die Geico Systems GmbH ist seitdem eine 100% Tochtergesellschaft der Geico S.p.A. und wird vollständig in die Konzernstruktur der Geico Group konsolidiert. Der Liquiditätsstatus der Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag eine temporäre Unterdeckung aus. Aus diesem Grund wurde mit Datum vom 23. Oktober 2023 von der Alleingesellschafterin Geico S.p.A. eine bis zum 31. Oktober 2024 befristete Patronatserklärung abgegeben, wonach die Gesellschaft finanziell so ausgestattet wird, dass sie ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit vollumfänglich nachkommen kann. Diese Patronatserklärung wurde mit Datum vom 13. Juni 2025 bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Mit Eintrag im Handelsregister vom 21. August 2024 ist die Geico GmbH (mit Sitz in Frankfurt a.M.) zum 31. Dezember 2023 auf die Geico Systems GmbH verschmolzen worden. Die Geico GmbH (eine sogenannte Vorratsgesellschaft) ist eine in 2022 gegründete Tochtergesellschaft der Geico S.p.A., die seitdem aber keine wirtschaftlichen Aktivitäten unternommen hatte. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer ist/war Herr Luciano Dinatale, Executive Vice President, Sales & Business Development der Geico S.p.A., Paderno Dugnano / Italien (bis 31. Dezember 2024 / Eintragung am 02. April 2025) Herr Daryush Arabnia, Groups President and CEO Geico S.p.A. Monza / Italien (ab 01. Januar 2025) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.679.248,63 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung
Sindelfingen, den 31. Mai 2025 Daryush Arabnia BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Geico Systems GmbH, Sindelfingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Geico Systems GmbH, Sindelfingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geico Systems GmbH, Sindelfingen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen zu "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen" im Anhang sowie die Ausführungen in Abschnitt 2.8 Gesamtaussage im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Vermögens- und Liquiditätssituation befindet. Wie in den Ausführungen zu "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen" und Abschnitt 2.8 Gesamtaussage dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine Unsicherheit besteht, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die eine entwicklungsbeeinträchtigende Tatsache im Sinne des § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften, geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 16. Juli 2025 RWT Crowe GmbH Thomas Kugel, Wirtschaftsprüfer Heike Bachmann, Wirtschaftsprüferin |
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