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Gebhardt Food & Retail Solutions GmbHChamJahresabschluss zum 29. Februar 2012LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12Geschäfts- und Rahmenbedingungen Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 um durchschnittlich 3% gewachsen. Für 2012 wird aufgrund der Situation in EURO-Land mit einer Abschwächung des Wachstums gerechnet. Dennoch verzeichnet der private Konsum weiterhin steigende Zuwachsraten (1,5 % in 2011; erwartete 1 % in 2012 lt. GfK). Dieses Wachstum hat in 2011 und wird auch in 2012 weiterhin für eine Belebung des Geschäftsvolumens unserer Gesellschaft beitragen. Auch für 2013 erwarten wir eine, der Marktentwicklung entsprechende, Entwicklung der Gesellschaft. Markt- und Branchenentwicklung Die Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH entwickelt und produziert Transportmittel sowie Lager- und Logistiksysteme insbesondere für das Handelsumfeld. Dabei bietet die Gesellschaft aufgrund ihrer jahrelangen Branchenfokussierung effiziente und zuverlässige Lösungen. Im Bereich der Kunststoffrollbehälter verzeichnet die Gesellschaft einen Marktanteil von ca. 60 % in Europa. Insbesondere bei den in der temperaturgeführten Handelslogistik eingesetzten Kühlbehältern ISOTEC stehen neben der Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Lebensmittelsicherheit im Vordergrund. Im In- und Ausland zählen fast alle Handelsunternehmen zu den Kunden der Gesellschaft, die insbesondere bei den Rollbehältern Standards gesetzt hat. Geschäftsentwicklung 2011 / 2012 Umsatzentwicklung Die Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.996 (Vj.: TEUR 22.332). Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 38,8 %. Der Anteil des Exportumsatzes (Drittland) konnte im Vorjahresvergleich deutlich gesteigert werden, was eine Folge der konsequenten Erschließung neuer Absatzmärkte im Drittland ist. Er liegt im Berichtsjahr bei 54,5 %. Dagegen lagen die inländischen sowie innergemeinschaftlichen Umsatzerlöse bei 19,6% bzw. 25,9% des Gesamtumsatzes. Ertragslage Die Materialaufwendungen stiegen um TEUR 6.928 auf TEUR 23.606 (Vj.: TEUR 16.678) an. Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 941 auf TEUR 3.493 (Vj.: TEUR 2.552). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wuchs um TEUR 502 auf TEUR 839 (Vj.: TEUR 337). Vor dem Hintergrund des dargestellten Wachstums entsprach die Entwicklung des Jahresüberschusses von TEUR 597 (Vj.: TEUR 244) unseren Erwartungen. Vermögens- und Kapitalstruktur Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 34 getätigt, die hauptsächlich für Rationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie für neue Fertigungsverfahren verwendet wurden. Die Investitionen konnten aus Eigenmitteln und dem operativen Cash Flow finanziert werden. Die Bilanzsumme wuchs zum Bilanzstichtag um TEUR 1.421 auf TEUR 8.344 (Vj.: TEUR 6.923). Dies ist vor allem in der Zunahme des Vorratsvermögens um TEUR 538 sowie der Zunahme der Forderungen um TEUR 771 begründet. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,5% (Vj.: 46,3%) was im Wesentlichen durch die Thesaurierung des Jahresüberschusses bei gleichzeitiger, leicht überproportionaler Erhöhung der Bilanzsumme erklärt ist. Neben der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.322 erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um TEUR 1.122. Vertriebsstruktur Die intensive Bearbeitung der Kundenbeziehungen, auch und insbesondere im Ausland, zeigt sich in der Akquisition einiger bedeutsamer Großaufträge, die zum Wachstum der Gesellschaft erheblich beigetragen haben, und - aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands - auch im Folgejahr die Entwicklung positiv beeinflussen werden. Beschaffungsmärkte Die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh- Hilfs und Betriebsstoffen war aufgrund entsprechender Materialdisposition im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit sichergestellt. Durch eine effiziente und zeitnahe Kontrolle unserer Lagerhaltung wurde die Kontinuität der Fertigung sichergestellt. Personal Die Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 86 Mitarbeiter (Vj.: 65 Mitarbeiter). Darüber hinaus gibt es 6 Auszubildende, die sowohl in kaufmännischen als auch in gewerblichen Berufen ausgebildet werden. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr eine Vielzahl interner Schulungen durchgeführt und Mitarbeiter bei Bedarf auf externe Schulungen entsandt. Die stetige Förderung der beruflichen Qualifikation der Mitarbeiter war daher wie im Vorjahr ein zentrales Anliegen der Gesellschaft. Chancen und Risiken Aufgrund des weiterhin wachsenden Konsumverhaltens rechnen wir im folgenden Geschäftsjahr mit einer weiteren Stabilisierung der projektbereinigten Auftragseingänge. Wir richten unsere Planungen stets an den gegebenen Rahmenbedingungen aus. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr gehen von einer moderaten Umsatzsteigerung bei gleichzeitiger Stabilisierung der Erträge aus. Darüber hinaus werden unsere Fertigungsabläufe im Rahmen von KAIZEN-Maßnahmen ständig optimiert. Hierdurch gelingt es uns der hohen Wettbewerbsintensität zum Einen über qualitative Verbesserungen zum Anderen über Produktionsoptimierung zu begegnen. Die für die Produktion benötigten Rohstoffe unterliegen nicht vermeidbaren Preisänderungsrisiken. Den volatilen Rohstoffmärkten wird durch ein optimiertes SupplyChain-Management begegnet. Des Weiteren soll durch die Management- und Kontrollmaßnahmen in der Lagerhaltung eine weitgehende Unabhängigkeit gegenüber den wechselnden Verhältnissen auf dem Beschaffungsmarkt erreicht werden. Im Rahmen des Kerngeschäfts der Gesellschaft können Liquiditäts- und Ausfallrisiken nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Durch die weitere Stärkung der Eigen- und Innenfinanzierung durch ein konsequentes Finanzmanagement der Holdinggesellschaft werden diese Risiken minimiert. Durch den weiteren Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten soll das Finanzergebnis verbessert werden. Risikomanagementziele und -methoden Die Aufgabe des Risikomanagements wird durch die Muttergesellschaft, Gebhardt Transport- und Lagersysteme GmbH, wahrgenommen. Dabei stehen insbesondere die Risikoerkennung, Risikoanalyse sowie die Risikokommunikation im Vordergrund. Diese Ziele sollen insbesondere durch regelmäßige Managementmeetings sowie zielgerichtete Führungskräfteschulungen erreicht werden. Durch eine monatliche Berichtserstattung an die Geschäftsleitung sowie eine stetige Überwachung und Anpassung der Planung durch das Controlling sollen Geschäftsrisiken frühzeitig erkannt und wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Um das Risiko von Gewährleistungsfällen zu mindern und unsere hohen Qualitätsstandards zu sichern, führen wir ständige Kontroll- und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch. Ein umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen höchste Priorität. Daher verfolgen wir mit unserem Führungspersonal klare Vorgaben um maßgeblichen Vorschriften und Auflagen stets gerecht zu werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Cham, den 22. Juni 2012 Stefan Graichen, Geschäftsführer BILANZ ZUM 29. FEBRUAR 2012AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen und Befreiungen der §§ 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern es der Abnutzung unterlag, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu Euro 150,-- stellen im Zugangsjahr Betriebsausgaben dar. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Wert Euro 150,-- aber nicht Euro 1.000,-- übersteigen, wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und im Rahmen der steuerlichen Regelung planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens (Forderungen und Vorräte) der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausgewiesene Steuerrückstellungen beinhalten alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden unter Beachtung des Niederstwert- bzw. des Höchstwertprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EURO umgerechnet. Bei einer zugrunde liegenden Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden entstehende Kursgewinne ausgewiesen. Zugrunde gelegt wurden hierfür die von der EZB veröffentlichten Kursverhältnisse der jeweiligen Fremdwährung zum EURO. Umsätze oder Aufwendungen, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden mit dem Durchschnittskurs in EURO umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zum Anlagevermögen sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten liegen unter 1 Jahr soweit unten nicht anders erläutert. Es bestehen keine Pfandrechte oder sonstige Besicherungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 59 Tsd. EURO sowie sonstige Forderungen in Höhe von 261 Tsd. EURO. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 238 Tsd. EURO sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.239 Tsd. EURO. Forderungen gegen die Alleingesellschafterin Gebhardt Transport- und Lagersysteme GmbH, Cham bestehen in Höhe von 5 Tsd. EURO sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 1.334 Tsd. EURO. Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen folgende Positionen:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträge entfallen auf Erträge aus Kursgewinnen (Tsd. EURO 77) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Tsd. EURO 25). Wesentliche Effekte aus periodenfremden Aufwendungen sind nicht zu berichten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für die, an die Gebhardt Transport- und Lagersysteme GmbH, Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Gebhardt Handling Solutions GmbH, Cham, seitens der Geschäftsbanken eingeräumten Bar- und Avallinien, die auf laufender Rechnung abgerechnet werden. Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit nicht zu rechnen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber der Gebhardt GmbH & Co. KG aus laufenden Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 500 Tsd. EURO. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr ohne Auszubildende 86 Mitarbeiter, davon 50 gewerbliche Mitarbeiter. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 596.896,13 Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 831.829,82 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 831.829,82 vorgetragen. Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Stefan Graichen, Cham, ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur Stammkapital Alleingesellschafterin ist die Gebhardt Transport- und Lagersysteme GmbH, Cham Konzernzugehörigkeit Die Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss der Gebhardt GmbH & Co. KG, Cham einbezogen. Die Gebhardt GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird gem. § 325 ff. HGB veröffentlicht.
Cham, 22. Juni 2012 Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH Geschäftsführung ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. MÄRZ 2011 BIS 29. FEBRUAR 2012
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gebhardt Food & Retail Solutions GmbH, Cham, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2011 bis 29. Februar 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, den 22. Juni 2012 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer Leupold, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. Juli 2012. |
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