QSMB UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Klewes seit 17.10.2023 | Geschäftsführer |
Christian Schneider seit 17.10.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DataCo InvestCo B.V. | 67.77% |
| 9.55% | |
| 6.48% | |
| 5.36% | |
Dataciders GmbHEigenbeteiligung | 0.14% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QuinScape GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Geschäftsfelder der QuinScape GmbH Die zentrale Geschäftsausrichtung der QuinScape GmbH (im folgenden QuinScape) beruht auf marktführenden Plattformtechnologien für Data Management und Data Analytics. Ergänzend bearbeitet das Unternehmen unter dem Label "Software Engineering" vielfältige Projekte (Custom Solutions), die auf Java-Technologien sowie Low- bzw. Pro-Code-Plattformen (cPlace und Intrexx) beruhen. Das Unternehmen verfolgt unter dem Dach der QuinScape Group GmbH eine sog. Buy-and-Build-Strategie. Konkretes Ziel ist der Aufbau einer Unternehmensgruppe aus erfolgreich arbeitenden Softwareunternehmen mit besonderer Exzellenz im Bereich Data Management & Data Analytics. Die Unternehmen der Gruppe sollen sich technologisch ergänzen, regional an vielen Standorten vertreten sein und unterschiedliche Branchen adressieren. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um rd. 4,6 % geringer ausgefallen als im Vorjahr.1 In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP gestiegen, 2018 und 2019 jeweils um 1,1 %. Vornehmlich gekennzeichnet war die wirtschaftliche Lage des Jahres 2020 durch die Corona-Pandemie. Politische Unsicherheiten, Handelsstreitigkeiten und der Austritt Großbritanniens aus der EU spielten angesichts der ökonomischen Verwerfung durch die Pandemie keine erkennbare Rolle. b) Entwicklung der Branche und der Gesellschaft Für 2021 erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) in seiner ITK-Marktzahlen-Studie für IT-Services ein Wachstum von 3,7 % (Juli 2021), nach -3,2% in 2020.2 Laut einer Lünendonk-Studie erzielten die 83 führenden deutschen IT-Dienstleister in 2020 durchschnittlich ein Umsatzwachstum von 4,9 %.3 Im Vergleich hierzu lag die Steigerung der Umsatzerlöse der QuinScape in 2020 mit rd. 12 % deutlich über dem Branchenwert. d) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch erhebliche Corona-bedingte Verwerfungen bei zentralen Kunden, wodurch sich der Umsatz mit diesem Kunden im Geschäftsjahr ab dem zweiten Halbjahr deutlich reduzierte. In den Quartalen 2 & 3 des Geschäftsjahres 2020 wurden insbesondere in der Automobilindustrie Reduzierungen von Budgets oder Moratorien für Projekte durchgesetzt. Nach diesen schwachen Quartalen zog das Geschäft in Q4 insbesondere im Bereich Automotive wieder deutlich an. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes verordnete QuinScape Anfang März mit sofortiger Wirkung die Arbeit aus dem Home Office. Bis heute besitzt die Arbeit aus dem privaten Bereich absolute Priorität, um einem Infektionsgeschehen im Unternehmen vorzubeugen. Vom Juli an wurde der schwachen Auftragslage mit Kurzarbeit begegnet, wobei sich der Anteil der Teilzeit-Kurzarbeit schrittweise erhöhte. QuinScape hat Einkommensverluste auf Seiten der Mitarbeiter durch eine freiwillige Zusatzzahlung signifikant ausgeglichen. Die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für Kurzarbeit und das Arbeiten aus dem Home Office wurden rechtzeitig geschaffen. Weiterhin konnte mit kostensparenden Maßnahmen wirtschaftliche Vorsorge getroffen werden. Während ein Teil des betrieblichen Aufwands gebunden ist an der Auftragslage (z. B. Kosten für Personaldienstleister, Reisekosten, Mietwagen.) wurden weitere variable Kosten (insb. für lokale Werbemaßnahmen) sorgfältig auf ihre Werthaltigkeit für die Geschäftsentwicklung geprüft und ggf. ausgesetzt. Besondere Bedeutung besaß die Umwidmung von Recruiting-Ressourcen hin zu Marketing- und Vertrieb und die Bündelung bzw. Synchronisierung aller vertriebsrelevanten Personalkapazitäten. Gleichzeitig erfolgte eine stärkere Fokussierung der Vertriebsbemühungen auf die zentralen Geschäftsfelder und -themen. Mit einer Szenario-basierten Liquiditätsplanung wurde der wirtschaftliche "Impact" der Pandemie kontinuierlich beobachtet und bewertet. Seit April 2020 steht ein BI-Tool zur Verfügung, das als umfassendes finanzielles Steuerungselement fungiert und mit zunehmend mehr Funktionalität ausgestattet auch den Teamleitern erlaubt, die Erlös- und Kostenentwicklung ihres Teams zu analysieren. e) Standorte und Dienstleistungserbringung Die Dienstleistungen werden schwerpunktmäßig am Sitz der QuinScape in Dortmund erbracht. Seit dem 01. März.2019 besteht ein Untermietverhältnis in Hannover, um dort einen Standort in Kundennähe zu besitzen. Die Projekte werden in enger Abstimmung mit den Kunden, z. T. mit agilen Methoden, bearbeitet; die dauerhafte Leistungserbringung bei Kunden vor Ort ("on-site"-Tätigkeit) ist allenfalls die Ausnahme. f) Personal- und Sozialbereich Das Entlohnungsmodell der Mitarbeiter orientiert sich am Gehaltsniveau des Marktes. Aufgrund der Pandemie wurde die alljährlich stattfindende anonyme Befragung aller Mitarbeiter im Rahmen des Wettbewerbs "Great Place to Work" in 2020 auf das erste Quartal 2021 verschoben. Die Ergebnisse zeigen erneut ein sehr positives und im Hinblick auf Vergleichsunternehmen außerordentlich positives Feedback. Insbesondere der reibungslose Übergang der Arbeit aus dem Büro ins Home Office sowie die dennoch intensive Kommunikation zwischen Geschäftsführung und Teamleitern auf der einen und den Mitarbeitern auf der anderen Seite ist auf sehr gute Resonanz gestoßen. g) Umweltschutz und Qualitätsmanagement Die QuinScape setzt auf ein hohes Qualitäts- und Umweltbewusstsein. Das im Unternehmen integrierte Qualitätsmanagement-System nach ISO DIN EN ISO 9001 sichert die Qualität der Abläufe und sorgt für eine kontinuierliche Feinsteuerung. Die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 findet jährlich statt, seit 2018 nach dem Standard von 2015. Weder das interne noch das externe Audit für 2020 haben Beanstandungen ergeben. QuinScape ist sich seiner Verantwortung für seine Kunden und dem Schutz der Umwelt bewusst. Seit 2013 lässt sich das Unternehmen anhand relevanter Kriterien von EcoVadis bewerten und hat im Jahr 2019 eine Arbeitsgruppe für umweltgerechtes Handeln eingerichtet. Im Februar 2020 wurden eine erste Bestandaufnahme (Gap-Analyse) für eine TISAX-Zertifizierung (Trusted Information Security Assessment Exchange) durchgeführt. Angesichts der Bedeutung von TISAX als Standard für Informationssicherheit insbesondere für Automotive-Kunden haben wir im Januar 2021 mit der zügigen Umsetzung der Anforderungen begonnen, um die Kritikalität und Risikoimplikationen aller Unternehmens-Assets und Prozesse zu adressieren. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft wird insbesondere anhand der Finanzkennzahlen Umsatzerlöse und dem Gewinn (Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung) gesteuert. a) Vermögenslage, Kapitalstruktur, Investitionen Die Vermögenslage der QuinScape ist durch kurzfristig realisierbare Kundenforderungen geprägt, die sich stichtagbedingt gegenüber dem Vorjahr von 4,1 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR vermindert haben. Der Kassenbestand hat sich von 1,7 Mio. EUR auf 3,8 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 44 % (Vorjahr 54 %). Bankverbindlichkeiten seitens der QuinScape bestehen weiterhin nicht. Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (3,5 Mio. EUR) sowie sonstigen Rückstellungen etwa für Abschlusskosten, Betriebskosten u. ä. (0,6 Mio. EUR) und erhaltenen Anzahlungen (0,4 Mio. EUR). Insgesamt beträgt die Summe für Rückstellungen und Verbindlichkeiten rd. 5,0 Mio. EUR (Vorjahr 2,98 Mio. EUR). Seit Jahresanfang 2020 ist ein Gewinnabführungsvertrag mit der QuinScape Group GmbH wirksam. Investitionen in das Anlagevermögen werden ausschließlich aus dem laufenden cash flow finanziert und betreffen im Wesentlichen Soft- und Hardware sowie Gegenstände der Büroausstattung. b) Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2020 ist der Umsatz um rd. 12%, die Gesamtleistung um 2 % gestiegen. Angesichts der Corona bedingten Verwerfungen sind diese Resultate zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr von rd. 3.05 Mio. EUR um 0,46 Mio. EUR auf rd. 3,52 Mio. EUR (21 % der Gesamtleistung) gestiegen. Wesentliche Aufwandspositionen sind naturgemäß die Personalkosten sowie die Lizenzkosten für die an Kunden weitergereichten Lizenzen. Der Umfang der Fremdleistungen konnte im 2. Halbjahr deutlich reduziert werden. QuinScape erzielte 99,4% des Umsatzes in Deutschland, 0,6% außerhalb Deutschlands (vornehmlich in den Niederlanden und der Schweiz). Die Finanzlage ist solide. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen gewöhnlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Für das Geschäftsjahr 2020 wurde, angesichts der Corona bedingten Herausforderungen, als Umsatz- und Gewinnziel eine Größenordnung die dem Jahr 2019 entspricht ausgegeben. Die Umsatz- und Gewinnziele wurden insofern übertroffen. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 3. Chancen und Risiken Die QuinScape erfasst, bewertet, steuert und überwacht die Risiken in wirtschaftlicher und organisatorisch-prozessualer Hinsicht. Die Risiken werden anhand der voraussichtlichen Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft bemessen und in geeigneter Weise kommuniziert. Bei entsprechender Relevanz der festgestellten Risiken werden die Gesellschafter informiert. Da die Gesellschaft ausschließlich in EURO fakturiert, besteht kein Währungsrisiko bei Kundenforderungen. Das zentrale Risiko für das Geschäftsjahr 2021 liegt in der Ungewissheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar kann QuinScape die operative Tätigkeit trotz der massiven Einschränkungen nahezu ohne Einschränkung aufgrund ihrer modernen technischen Infrastruktur und der agilen Arbeitsweise weiterführen, gleichwohl hat die Krise erheblichen Einfluss auf die Möglichkeiten der Neukundenakquise (bspw. Messen, Präsenzevents). Die Verlängerung und Neuvergabe von Budgets durch Kunden, die ihrerseits durch die Krise beeinflusst sind, ist weniger vorhersehbar als gewohnt. QuinScape ist bislang moderat von den disruptiven Wirkungen der Pandemie betroffen, die Ungewissheit der weiteren Entwicklung muss dennoch als zentrales Risiko in 2021 betrachtet werden. Ein Risiko für das weitere Wachstum war bislang der immer größer werdende Konkurrenzkampf um qualifizierte Mitarbeiter. Die Pandemie hat diesen Wettbewerb relativiert, aber nicht zum Verschwinden gebracht. Unbeschadet der stagnierenden Entwicklung in Teilen des Jahres 2020 hat QuinScape Maßnahmen für das sog. Employer Branding weiterhin eine hohe Priorität beigemessen. Künftig könnte die gegenwärtige Krise die Möglichkeiten für die Gewinnung kompetenter Mitarbeiter sogar verbessern, da das Unternehmen mit seiner Recruiting-Kompetenz für den Fall einer stärkeren wirtschaftlichen Erholung gut gerüstet ist. Die Automotive-Branche ist - neben Pharma/Chemie - ein Schwerpunkt der QuinScape GmbH und mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Obwohl das Geschäft der QuinScape in dieser für Deutschland wesentlichen Branche gewachsen ist, besteht das Risiko starker Verwerfungen. Gleichzeitig lassen sich die Herausforderungen aufgrund von E-Mobilitäts- und Digitalisierungs-Anforderungen als Chance verstehen und eine größere Zahl an Anfragen seitens führender Automobilunternehmen belegen die erheblichen Potentiale für die QuinScape GmbH. Mit Fortdauern der Pandemie und den damit einhergehenden Auswirkungen auf das wirtschaftliche Umfeld bleiben insgesamt gesehen zunächst starke Unsicherheiten bestehen. Die Positionierung des Unternehmens im D&A-Kontext bietet gleichwohl hervorragende Chancen für die Durchdringung von Kunden im DAX-30-Segment sowie die Gewinnung von Kunden auch aus dem gehobenen Mittelstand. Weitere Chancen für die QuinScape GmbH resultieren aus dem starken Wachstum der Plattformhersteller, mit denen QuinScape enge strategische Partnerschaften eingegangen ist. Die Positionierung von QuinScape als führender Partner für entsprechende Dienstleistungen im deutschsprachigen Raum bietet demzufolge erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten. Ebenso können sich aus den weiteren Wachstumsschritten im Rahmen der Buy&Build-Strategie beträchtliche Chancen für die QuinScape GmbH ergeben, zum Beispiel durch den Zugang zu neuen Kunden. 4. Forschung und Entwicklung Die QuinScape GmbH befindet sich in einer Branche mit sehr hoher Innovationsgeschwindigkeit. Entsprechend wichtig ist es, nahe am Markt zu agieren und kontinuierlich Erfahrungen mit neuen Technologien zu sammeln. Um dies zu gewährleisten, arbeitet die QuinScape GmbH sehr eng mit ausgewählten Plattformpartnern zusammen und erhält frühzeitig Einblicke in Entwicklungsplanungen. Insofern profitiert die QuinScape GmbH direkt von den hohen F&E Bemühungen der Partner, die als Hersteller Technologie- und Markttendenzen antizipieren müssen. Weiterhin war das Unternehmen auch im Jahr 2019 Mitglied in einem Forschungsprojekt, das im Oktober 2019 zu einem erfolgreichen Abschluss geführt wurde. Ein neues Förderprojekt wurde im Jahre 2020 begonnen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Wachstum von QuinScape wird über den Cash flow realisiert. Über eine sorgfältige Beobachtung der Veränderungen im Umlaufvermögen betreibt das Unternehmen Risikovorsorge. Die Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen resultieren vor allem aus Geschäftsbeziehungen mit langjährigen und zuverlässigen Geschäftspartnern. Insofern ist das Risiko eines größeren Forderungsausfalls als gering einzustufen. Ferner verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle waren in der Unternehmensgeschichte eine sehr seltene Ausnahme und dann auch nur in äußerst geringem Volumen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen bezahlt. 6. Prognosebericht Die für das Geschäftsjahr 2021 angestrebten Umsatz- und Ergebnissteigerungen wurden aufgrund der anhaltenden pandemischen Entwicklung konservativ kalkuliert. Auch vor dem Hintergrund der noch nicht abgeschlossenen Lieferantenkonsolidierung eines Hauptkunden wird ein Rückgang des Betriebsergebnisses um 19 % erwartet. Die erwartete Rentabilität beläuft sich hiernach auf rd. 18 %. Der Auftragsbestand hat sich bis zum Berichtszeitraum erwartungsgemäß entwickelt und positive Signale von wichtigen Kunden deuten auf ein Erreichen der Planungsziele hin.
Dortmund, den 17. August 2021 Die Geschäftsführung gez. Dr.-Ing. Thomas Biskup gez. Dr. Gero Presser gez. Dr. Norbert Jesse 1 Stand 30. Juli 2021 2 Bitkom, IDC|Juli 2021 3 "Der Markt für IT-Beratung und IT-Services in Deutschland" des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die QuinScape GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRB 14740 eingetragen. Die QuinScape GmbH ist zum 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren linear abgeschrieben. b) Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2020 ist für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € die Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen worden. 2. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 4. Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bilanziert. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für die Zeit danach darstellen, gebildet und mit dem Nennwert bewertet. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen (Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB) wird auf Seite 7 des Anhangs dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 155 T€ (Vorjahr: 25 T€) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung und Vertretung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2020: • Herr Dr.-Ing. Thomas Biskup, Informatiker, Witten; • Herr Dr. Gero Presser, Informatiker, Dortmund; • Herr Dr. Norbert Jesse, Sozialwissenschaftler, Dortmund. 2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2020 waren durchschnittlich 146 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) und im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 142 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:
3. Haftungsverhältnisse Für bestehende Kredite der Muttergesellschaft wurde eine Bürgschaft in Höhe von 10.500.00,00 € abgegeben. 4. Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von 1.524.805,13 €. 5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von 3.518.091,24 €. 6. sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2020 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von 6.008 T€. 7. Honorar des Abschlussprüfers Für das Honorar des Abschlussprüfers wurden 17 T€ im Jahresabschluss zurückgestellt. 8. Konzernkreis Die QuinScape GmbH wird in den Konzernabschluss der QuinScape Group GmbH, Dortmund, einbezogen. Die QuinScape Group GmbH, Dortmund, erstellt einen freiwilligen Konzernabschluss zugleich für den kleinsten und den größten Kreis der Unternehmen. V. NACHTRAGSBERICHT Aufgrund der Ungewissheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine verlässliche Umsatzprognose nicht möglich. Als Gewinn- und Umsatzziel strebt das Unternehmen eine Größenordnung an, die dem Jahre 2020 entspricht. Der Auftragsbestand bis zur Aufstellung des Lageberichts liegt im Plan.
Dortmund, den 17. August 2021 gez. Dr.-Ing. Thomas Biskup, Geschäftsführer gez. Dr. Gero Presser, Geschäftsführer gez. Dr. Norbert Jesse, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2021 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die QuinScape GmbH, Dortmund"Wir haben den Jahresabschluss der QuinScape GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QuinScape GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 26. August 2021 AC
CHRISTES & PARTNER GmbH
gez. Christes, Wirtschaftsprüfer gez. Hauschildt, Wirtschaftsprüfer |
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