KOA Europe GmbH
Kaddenbusch 6, 25578 Dägeling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Binnewies seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Michael Colin Armstrong seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Hellmann seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Shigeharu Shimizu seit 22.11.2018 | Geschäftsführer |
Akira Nonomura seit 22.11.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
KOA Corporation | 55.00% |
KOA Speer Holding Corp. | 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.58% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KOA Europe GmbHDägelingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Allgemeine Informationen zur Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die KOA Europe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der KOA Corporation, Nagano/Japan und der KOA Speer Electronic Inc., Bradford/USA. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb inklusive Logistik von passiven elektronischen Bauelementen, die ausschließlich durch verbundene Unternehmen in Fernost produziert werden. Das Vertriebsgebiet umfasst dabei vor allem Europa. Die KOA Europe GmbH unterhält eine Betriebsstätte in Großbritannien. Des Weiteren hält die KOA Europe GmbH Anteile an der VIA electronic GmbH, Hermsdorf, von 50,6 %. 2. Ziele und Strategien KOA verfolgt seit längerer Zeit unter dem Namen "Quality 1st" eine Null-Fehler-Strategie und ist durch ein restriktives Qualitätsmanagement für die Industrie sowie die Automobilindustrie bspw. nach IATF 16949 oder ISO 9001 zertifiziert. Wir möchten dabei ein zuverlässiger, flexibler, innovativer und globaler Ansprechpartner für unsere Kunden sein. Des Weiteren konzentrieren wir uns auf den Ausbau und die Erweiterung unseres Produktportfolios sowie auf den Vertrieb von Produkten, die eine höhere Marge erzielen. 3. Forschung und Entwicklung In Zusammenarbeit mit unserem Gesellschafter sind wir bestrebt, durch verstärkte Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um dadurch einen Betrag zu einer dekarbonisierten Gesellschaft zu leisten, neue Produkte zu entwickeln, um uns so neue Märkte zu erschließen. Die KOA Corporation investiert jährlich ca. 4 % bis 5 % ihrer Umsätze in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte 1 . II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Vergleich zum Kalenderjahr 2023 konnte die EU-27-Zone einen Anstieg von 0,4 % im BIP verzeichnen. Im Vorjahr betrug der Anstieg 3,5 %. Im gleichen Zeitraum verzeichnete Deutschland dabei einen Rückgang von -0,3 %. Im Verlauf des Kalenderjahres flachte das Wachstum in der EU immer weiter ab. 2 Diese Entwicklung ist insb. durch die nachlassende Erholung der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine, dem Israel-Gaza-Konflikt sowie sich straffende geldpolitische und finanzielle Rahmenbedingungen geprägt. Die Elektroindustrie in Deutschland hat im Kalenderjahr 2023 mit einem Umsatz von 238,0 Mrd € einen Umsatzanstieg von 6,0 % verzeichnen können. Die Ausfuhren nach Europa stiegen lediglich um 3,2 % 3 . 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnten wir unsere im Vorjahr getroffene Prognose nicht ganz erreichen. So erreichten wir bei unserer Prognose zum EBIT als auch zur Liquidität 2. Grades unsere Prognose, bezogen auf den Umsatz verfehlten wir allerdings unsere Prognose. Insbesondere in der zweiten Geschäftsjahreshälfte sorgte das wirtschaftliche Umfeld mit dem zunehmenden Gegenwind in der Elektromobilität dafür, dass unsere Umsatzentwicklung hinter den Erwartungen zurückblieb. Seit Dezember letzten Jahres kommt es auf der Beschaffungsseite zu Verzögerungen bei der Transportzeit durch den notwendigen Umweg der Schiffsruten über das Kap der guten Hoffnung, nach Beginn der Angriffe durch die Huthi-Rebellen auf die zivile Schifffahrt. Dadurch verlängert sich die Transportzeit von Seefracht um ca. 10 Tage. Darüber hinaus geht mit den geänderten Schiffsruten ein empfindlicher Anstieg der Frachtkosten einher, zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts beläuft sich der Anstieg auf ca. 70%. 4 Letztlich konnten wir das Geschäftsjahr 2023/2024 mit Umsatzerlösen von 74,7 Mio. € abschließen. Im Vorjahr beliefen sich unsere Umsatzerlöse auf 77,1 Mio. €, womit wir einen Rückgang von 3,2 % zu verzeichnen hatten. Der Rückgang resultiert dabei vor allem aus einer geringeren Verkaufsmenge (- 4,8 %). Die größten Kundenkreise der KOA Europe GmbH sind neben der Automobilindustrie der Großhandel sowie das Industriegeschäft. Im Berichtsjahr schwankten insbesondere die Umsatzerlöse mit der Automobilindustrie. Die Umsätze im europäischen Ausland stiegen von T€ 46.598 auf T€ 50.194. Insbesondere in Osteuropa konnten trotz Pandemie und Beginn des Ukrainekriegs Umsatzsteigerungen erzielt werden. In Deutschland sank der Umsatz um 20,1 % auf T€ 20.354. Zum Geschäftsjahresende waren 98 Mitarbeiter bei der KOA Europe GmbH angestellt. 3. Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) Vermögenslage Die KOA Europe GmbH weist zum 31. März 2024 eine von € 48,0 Mio. auf € 47,7 Mio. reduzierte Bilanzsumme aus. Auf der Aktivseite ist der Rückgang insbesondere auf die gesunkenen liquiden Mittel (T€ -4.822) und auf die geringeren Vorräte (T€ -1.087) zurückzuführen. Dem gegenüber steht der Anstieg der geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau (T€ 3.744). Auf der Passivseite spiegelt sich die niedrigere Bilanzsumme im Wesentlichen in gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ -3.080) wider. Gegenläufig ist hier die Entwicklung des Eigenkapitals zu sehen (T€ 2.995) Der Rückgang der flüssigen Mittel und der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultiert aus den im Berichtsjahr erfolgten höheren Rückzahlungen. Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme) beläuft sich auf 53,9 % (Vorjahr 47,3 %). Die Eigenkapitalrentabilität (Quotient aus Jahresüberschuss und Eigenkapital) veränderte sich von 18,10 % auf 13,20 %. Der Rückgang ist auf die Thesaurierung des Vorjahres-Überschusses zurückzuführen. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde insgesamt ein negativer Cashflow (zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds) von T€ -4.822 erwirtschaftet. Die negative Entwicklung des Cashflows resultiert vor allem aus deutlich verminderten Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern (T€ -3.080) sowie den getätigten Investitionen in die geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau (T€ 3.744). Die Liquidität 1. Grades (Quotient aus flüssigen Mitteln und kurzfristigen Verbindlichkeiten) belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 69,1 % (Vorjahr 79,1 %). Die Liquidität 2. Grades (Quotient aus kurzfristigen Vermögensgegenständen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) erhöhte sich im Berichtsjahr von 131,8 % auf 138,0 % und konnte somit über dem Zielkorridor von mindestens 100,0 % gehalten werden. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die KOA Europe GmbH Umsatzerlöse von € 74,7 Mio. (Vorjahr € 77,1 Mio.) erzielen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge abzgl. Materialaufwand) erhöhte sich von € 18,2 Mio. um € 0,1 Mio. auf € 18,3 Mio. Dieses entspricht einer Marge von 24,5 % im Vergleich zu 23,6 % im Vorjahr. Der Anstieg ist dabei insbesondere auf gesunkene Transportkosten (Wechsel von Luftfracht zu Seefracht) zurückzuführen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus geringeren Gewinnen aus der Währungsumrechnung. Die KOA Europe GmbH konnte das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von € 4,0 Mio. (Vorjahr € 4,8 Mio.) abschließen. Mit einem Jahresüberschuss von € 3,0 Mio. liegen wir unter dem Vorjahresniveau von € 3,5 Mio., der Rückgang resultiert bei vergleichbarem Rohertrag insbesondere aus gestiegenen Personalaufwendungen sowie höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen u.a. aus Provisionsaufwendungen. Mit Umsatzerlösen von € 74,7 Mio. verfehlten wir umsatzseitig unsere Prognose aus dem Vorjahr um ca. 3 %. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Die KOA Europe GmbH wird insbesondere über drei finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert. Neben den Umsatzerlösen handelt es sich dabei um das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie zweitens um ein restriktives Cash-Management wobei dieses das Ziel verfolgt, eine Liquidität 2. Grades von mindestens 100 % zu erreichen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gehören bei KOA die Vorgaben aus dem RBA Code of Conduct sowie die vier Werte der KOA-Philosophie, die unter den Schlagworten "Endlichkeit", "Harmonie", "Kreisläufe" und "Bereicherung" zusammengefasst werden. Hierbei ist es uns wichtig, dass wir unter Einhaltung möglichst hoher Umweltstandards Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten sowie Eigentümer fair und transparent behandeln und möglichst alle Erwartungen zufriedenstellen können. Die Indikatoren Mitarbeiterzahl und Energieverbrauch standen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr im Fokus. Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich im Geschäftsjahr von durchschnittlich 110 Mitarbeitern im Vorjahr auf 107 Mitarbeiter im Berichtsjahr. Im Berichtsjahr wurde mit der Umsetzung des Energiekonzepts begonnen, es ist vorgesehen, dass im Geschäftsjahr 2024/2025 das Energiekonzept umgesetzt wird. Das Energiekonzept besteht dabei aus einer Solaranlage, einer Umrüstung der Heizung auf Wärmepumpentechnik sowie die Schaffung einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Ein dafür notwendiger Trafo ist bereits im Berichtsjahr angeschafft worden. III. Chancen- und Risikobericht1. Chancenbericht Wir sehen unsere größte Chance in der permanenten Neuentwicklung von Produkten und der damit einhergehenden Erweiterung unseres Produktportfolios. Die Entwicklung wird insbesondere in Zusammenarbeit mit unserer Gesellschafterin, der KOA Corporation, vorangetrieben. Chancen sehen wir dabei insbesondere in der Weiterentwicklung der LTCC-Technologie (LTCC = Low Temperature Cofired Ceramics), sowie der Dünnschichttechnologie. Aus heutiger Perspektive wird die Erweiterung des KOA-Produktportfolios zu weiterem Umsatzwachstum in den kommenden Geschäftsjahren führen. Wir sind bestrebt, weiterhin als Lieferant qualitativ hochwertiger Lösungen im Bereich Widerstände am Markt aufzutreten. Dabei legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Dadurch ist es uns möglich, höherwertige Produkte im Markt anzubieten. Eine weitere Chance bietet aus unserer Sicht die Beibehaltung der Strategie "Quality first". Wir konnten unsere Reputation als Lieferant von "High Quality Products" kontinuierlich ausbauen und den Anteil an Kunden, die auf solche Produkte angewiesen sind, erhöhen. Die zunehmende Elektrifizierung von Kraftfahrzeugen wird ebenfalls als Chance gesehen. Durch den gestiegenen Anteil elektronischer Komponenten in Fahrzeugen ergibt sich hier für uns die Möglichkeit, zusätzliches Wachstum zu erzielen. 2. Risikenbericht Umfeldrisiken Aktuell sieht die Geschäftsführung in den geopolitischen Rahmenbedingungen die größten Risiken. Nach dem Russland-Ukraine-Krieg und weiteren im Berichtsjahr aufgekommenen Konflikten wie dem Israel-Gaza-Konflikt oder den Angriffen der Huthi-Rebellen auf die zivile Schifffahrt im Golf von Aden, besteht latent das Risiko einer Ausbreitung auf weitere Parteien. Darüber hinaus haben alle genannten Konflikte unserer Ansicht nach das Potenzial negativen Einfluss auf unsere Absatzentwicklung und Logistikprozesse zu nehmen. Die oben angesprochenen Konflikte bergen weiterhin das Risiko, dass durch eine weitere Eskalation direkte negative Einflüsse auf die Erdgas- und Erdölversorgung bestehen und so die Inflation erneut angeheizt und letztlich zu einer Lohn-Preis-Spirale führen könnten. Ein weiteres Risiko liegt in den politischen Rahmenbedingungen bzgl. der Förderung der E-Mobilität und den weggefallenen staatlichen Kaufprämien in Deutschland. Ein weiteres nicht unerhebliches Risiko besteht im Ausgang der US-Wahlen Ende des Jahres, der unter Umständen den schwellenden Wirtschaftskonflikt zwischen den USA und China wieder befeuern könnte. Branchenrisiken Das größte Risiko sehen wir aktuell in der Entwicklung des E-Automobilmarktes, der bei uns einen empfindlichen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben könnte. Weggefallene Kaufprämien sowie der Preiskampf zwischen den E-Autoherstellern sind mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Wertentwicklung von Elektroautos verknüpft. Diese Unsicherheit führt zu einer Kaufzurückhaltung bei den Kunden und können den Umstieg auf die E-Mobilität so verzögern. Ausfallrisiken/Währungsrisiko Die KOA Europe GmbH arbeitet mit einem durchschnittlichen Zahlungsziel von 64 Tagen, welches im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist. Das Forderungsmanagement spielt in unserem Hause, gerade unter den aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft, eine zentrale Rolle. Ein Teil unserer Forderungen besteht in Fremdwährungen, insbesondere dem US-Dollar. Aufgrund der Wechselkursfluktuation im abgelaufenen Geschäftsjahr besteht das Risiko, dass Verluste aus Fremdwährungen entstehen. Die KOA Europe GmbH begegnet diesem Risiko mit dem Abschluss von Kurssicherungsgeschäften. Insgesamt sehen wir im Moment keine bestandsgefährdenden Risiken für die KOA Europe GmbH.
Das IWF rechnet für das Kalenderjahr 2024 in der Euro-Zone mit einem Wachstum von 0,9 %, für Deutschland sieht das IWF ein leichtes Wachstum von 0,5 % 5 . Nach überwundenem Energiepreisschock und nach wie vor rückgängiger Inflation bewegt sich der Einkaufsmanagerindex weiterhin im negativen Bereich. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit nach wie vor hohen Beständen entlang der Wertschöpfungsketten wird bei uns weiterhin zu Verschiebungen bei Kundenaufträgen und damit Umsatzerlösen führen. Es wird erwartet, dass das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen wird. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erwartet die Geschäftsführung ein leicht erhöhtes Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr. Für die Liquidität 2. Grades streben wir weiterhin einen Wert von über 100 % an.
Dägeling, den 15. April 2024 Die Geschäftsführung
1
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Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/20241. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie KOA Europe GmbH hat ihren Sitz in Dägeling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 1365 IZ eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemein Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr beibehalten. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung (lineare Methode) bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes, die sich aus den amtlichen Abschreibungstabellen ergeben. Alle beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden zu einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre abgeschrieben (Anschaffungen bis 31. Dezember 2017). Für Anschaffungen ab dem 1. Januar 2018 erfolgt die Zusammenfassung in den Sammelposten für Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert zwischen € 250,00 und € 1.000,00. Umlaufvermögen Die Bewertung der Warenvorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der Warenvorräte erfolgte nach der FiFo-Methode (First-in-First-out). Diese Bewertung entspricht der tatsächlichen Verbrauchsfolge. Des Weiteren wurden Abwertungen aufgrund niedrigerer Einkaufspreise oder niedrigerer retrograd ermittelter Werte durchgeführt (verlustfreie Bewertung). Darüber hinaus wurden Gängigkeitsabschläge aufgrund von Überalterung, schlechter Verkäuflichkeit und Verschrottungsabsicht vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Es wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des restlichen Nettobetrages vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Rückdeckungsversicherungsansprüche wurden gemäß den Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückdeckungsversicherungen sind nicht verpfändet und betragen zum Bilanzstichtag T€ 172. Die Restlaufzeit liegt über einem Jahr. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bilanziert, wobei die Guthaben in ausländischen Währungen jeweils mit dem Stichtagsmittelkurs wie folgt bewertet wurden:
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten insbesondere abzugrenzende Beiträge, Gebühren, Messekosten sowie Versicherungen und Kfz-Steuern. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren "Projected Unit Credit-Verfahren" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % verwendet. Der Rententrend wurde mit 2,0 % p. a. bzw. 1,0 % p. a. angenommen. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der Anpassungsbetrag (1/15) betrug im Berichtsjahr € 7.084,00. Gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt der noch zuzuführende Betrag zum Bilanzstichtag € 7.082,00. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sogenanntes Deckungsvermögen), verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändete Rückdeckungsversicherungen klassifiziert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß Mitteilungen der Versicherer und beträgt zum Bilanzstichtag € 601.902,43. Die zu verrechnende Pensionsrückstellung beläuft sich auf € 520.488,76 nach Verrechnung des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB und Berücksichtigung des noch ausstehenden Unterschiedsbetrags aus der erstmaligen BilMoG-Anwendung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 81.413,67 der auf der Aktivseite der Bilanz gesondert ausgewiesen wird. Die verrechneten Erträge betragen € 20.492,00 und wurden mit Zinsaufwendungen in Höhe von € 9.482,00 saldiert. Der sich ergebende Saldo von € 11.010,00 ist unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthalten. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 7.082,00, führt aber wegen ausreichend freier Rücklagen zu keiner Ausschüttungssperre. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, das heißt unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p. a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Bankguthaben, Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgte, soweit keine Bewertungseinheiten zu bilden waren, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestanden nicht. Bewertungseinheiten/derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Wert- oder Zahlungsstromänderungen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsforderungen wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von T€ 2.616 (T$ 2.860) eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum Bilanzstichtag betragen insgesamt T€ 2.652. Die Devisentermingeschäfte und die Fremdwährungsforderungen wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von micro hedges zusammengefasst. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical Term Match Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Unsicherheiten in den Zahlungsströmen bestehen aufgrund der fixen Devisenterminkurse nicht. 4. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen sind aus dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Neben den Rückdeckungsversicherungen (T€ 172) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 4.500,00. Es handelt sich hierbei um eine Mietkaution. Kapital Das im Handelsregisterauszug ausgewiesene gezeichnete Kapital beträgt € 766.937,82. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 19.880.385,05 (Vorjahr: € 22.565.569,80). Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Es handelt sich um Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind zu einem wesentlichen Anteil Rückstellungen für einen potentiellen Abfindungsanspruch für Handelsvertreter gemäß § 89b HGB (T€ 481), des Personalbereiches (T€ 267), für Kundenboni (T€ 220), ausstehende Rechnungen (T€ 547) und Garantieleistungen (T€ 223) sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 199) enthalten. Weiterhin wurden Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 104) und für sonstige Rechts- und Beratungsleistungen sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen gebildet. 5. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresumsatz wurde zu T€ 50.194 mit Kunden in EU-Ländern (ohne Deutschland), zu T€ 20.352 im Inland und zu T€ 3.908 mit Kunden in Drittländern erwirtschaftet. 6. Sonstige AngabenAnzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 107 (Vorjahr: 110). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte, von denen 80 in Vollzeit und 27 in Teilzeit beschäftigt waren. Bei den Angestellten handelt es sich durchschnittlich um 44 männliche und 63 weibliche Beschäftigte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und Pachtverträgen betragen T€ 489. Mutterunternehmen der Gesellschaft Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der KOA Corporation, Nagano/Japan, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss der KOA Corporation, Nagano/Japan, ist am Sitz dieser erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E01902 veröffentlicht. Der Konzernabschluss der KOA Corporation zum 31. März 2024 wird nach den Generally Accepted Accounting Principles Japans (JGAAP) aufgestellt und ist nach der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 in Verbindung mit der Kommissionsentscheidung 2008/961/EG gegenüber den IFRS als gleichwertig anzusehen. Eine deutsche Übersetzung dieses Konzernabschlusses und -lageberichts wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt, womit er nach § 292 HGB die KOA Europe GmbH von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Wesentliche Unterschiede zwischen dem nach JGAAP aufgestellten Konzernabschluss und IFRS bestehen nicht. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Geschäftsführer des Unternehmens sind:
Bezüge an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die auf das Geschäftsjahr 2023/2024 entfallenden Geschäftsführerbezüge belaufen sich auf T€ 371. Bezüge der früheren Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf T€ 41. Die Pensionsverpflichtung für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen der früheren Mitglieder der Geschäftsleitung beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 520. Abschlussprüferhonorare Das von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete bzw. noch zu berechnende Gesamthonorar beträgt für:
Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält Anteile mit mehr als 20 % an nachfolgenden Gesellschaften:
Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Am Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Bestellobliogos nach § 285 HGB in Höhe von T€ 645. 7. Nachtragsbericht Seit dem 1. April 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KOA Europe GmbH erwarten. Bezüglich der Entwicklung zu COVID-19 sowie dem Ukraine-Konflikt verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. 8. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Dägeling, 15. April 2024 Shigeharu Shimizu Akira Nonomura Sabine Wagner Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KOA Europe GmbH, Dägeling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KOA Europe GmbH, Dägeling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KOA Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 6. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Parlak, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 13.09.2024 festgestellt. |
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