Wackenhut Schlafkultur GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Matratzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Zwing seit 31.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.94% | |
| 24.94% | |
| 24.94% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TECKOS GmbHAltensteigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
Die Bilanz der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 5.980 (Vorjahr: TEUR 6.418) aus. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist nicht Tatbestand einer Überschuldung der Gesellschaft im Sinne der Insolvenzordnung. Ein insolvenzauslösender Tatbestand nach § 16 Abs. 2 Satz 1 InsO läge im Fall eines im Überschuldungsstatus ermittelten negativen Reinvermögens vor, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Systembaugruppen aus Metall u. a. für die Agrarindustrie sowie den Maschinen- und Fahrzeugbau. Der zum 30. Juni 2023 ausgewiesene, nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus Verlusten der Vergangenheit aufgrund von Problemen in der Prozessabwicklung. Sowohl die Geschäftsführung als auch der Gesellschafter haben an der Behebung der identifizierten Probleme gearbeitet, sodass im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 438 erzielt werden konnte. Die gegenüber der Gesellschafterin NWI Süd Beteiligungs GmbH bestehenden Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 8.935 auf in Anspruch genommene Darlehensmittel. Die NWl Süd Beteiligungs GmbH ist in Höhe ihrer sämtlichen gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus und im Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Darlehensverträgen mit insgesamt TEUR 7.935 im Rang hinter alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen an-derer Gläubiger zurückgetreten. Wir erwarten auch zukünftig positive Ergebnisse als Folge einer Ausweitung der Umsatzerlöse. Vor diesem Hintergrund halten wir an der positiven Fortführungsprognose fest und haben den Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen" durch den Ausweis "Forderungen gegen Gesellschafter" sowie der Posten "Verbindlichkeiten" durch den Ausweis "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" weitergehend untergliedert. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft weitgehend Gebrauch gemacht. Auf die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB wurde jedoch verzichtet. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Verwendung der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs bis zur Höhe von maximal EUR 250,00 als sonstiger betrieblicher Aufwand verbucht. Für andere geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wird analog § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Höhe der Einzelkosten sowie der angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert abzüglich eventueller Wertberichtigungen für individuell ermittelte Einzelrisiken angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken dem Grunde und der Höhe nach ab. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Angaben zur Bilanz Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Gesellschafter entfallen analog zum Vorjahr in voller Höhe auf Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren analog zum Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren analog zum Vorjahr in voller Höhe aus Darlehen nebst Zinsen. Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 22) periodenfremd. Sie betreffen mit TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 0) im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 4) periodenfremd. 6. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen umfassen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft Nordwest Industrie Group GmbH, geführt beim Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 73906, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt 56 (Vorjahr: 56) und entfällt ausschließlich auf Gehaltsempfänger. Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgendem Mitglied:
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung haben wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 438 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Altensteig, den 19. September 2023 gez. Gerhard Zwing, Geschäftsführer In der Gesellschafterversammlung vom 3.6.2024 wurde folgender Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst: "Das Jahresergebnis der Gesellschaft zum 30.6.2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen." Der Jahresabschluss zum 30.6.2023 wurde am 3.6.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Bilanz zum 30. Juni 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Unternehmensdarstellung Die TECKOS GmbH (nachfolgend "Gesellschaft" genannt) ist ein 2016 gegründetes Zulieferunternehmen am Standort Altensteig-Überberg, das spezialisiert ist auf die Fertigung und Zulieferung von Produkten für die Land- und Baumaschinenbranche. Die Kernprozesse liegen in der Blechbearbeitung mittels Anlagen zum Laserschneiden, Stanzen und Kanten, MAG- und Laserstrahlschweißen sowie in der mechanischen Bearbeitung. Die Gesellschaft ist Mitglied der Nordwest Industrie Group GmbH und damit Teil eines internationalen Partnernetzwerks aus den Bereichen Betriebseinrichtung, Photovoltaik und Metallverarbeitung. Entwicklung von Konjunktur und Branche 1. Gesamtwirtschaft Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastete die Aussichten für die Weltwirtschaft und brachte große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland waren Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union hat sich das Wirtschaftswachstum deutlich abgeschwächt. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellte ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Letztendlich kam es zu einem Lieferstopp bzw. Importembargo für russische Energieträger. Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Zwar hatte die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus (SARS-CoV-2) in vielen Staaten zu neuen Höchstständen bei den Neuinfektionen geführt. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten trafen auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen hatten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verloren. Wachstumsimpulse konnten teilweise durch den Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen. Im 2. Quartal 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 1,9 % gestiegen und betrug im ersten Vierteljahr 2023 rund 1.027,5 Milliarden Euro. Der Anstieg ist allerdings auf den Anstieg der Preise zurückzuführen. Preis-, saison- und kalenderbereinigt ist das BIP im 2. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal stagniert, d.h. nahezu unverändert geblieben. Im Vergleich mit dem gleichen Quartal des Vorjahres ist das BIP preisbereinigt um 0,6 % gesunken. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten. Auf Dauer ist eine höhere Energiesicherheit anzustreben, etwa durch Ausbau der erneuerbaren Energien und Diversifikation der Energieimporte. Nach der Corona-Pandemie hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine auch die Wirtschaft in der Region Nordschwarzwald vor neue Herausforderungen gestellt. Die gestiegenen Preise für Energie und Rohstoffe und gestörte Lieferketten schlagen sich auch in den Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage in der Region nieder. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres war im regionalen Handel und im Dienstleistungsbereich die wirtschaftliche Lage relativ stabil. 65 % sprachen von einer "befriedigenden Geschäftslage", 35 % von einer guten. Während der Umsatz bei 42 % gleichgeblieben, bei 39 % gestiegen und bei 20 % gefallen ist, zeigt sich bei der Ertragslage die viele Branchen betreffende Situation: Für 12 % ist die Ertragslage "schlecht", für 69 % "befriedigend" und nur für 20 % gut - wobei keines der antwortenden Handelsunternehmen die Ertragslage als "gut" bezeichnete. Die stärksten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen dieser Branche sind auch hier neben der Inlandsnachfrage und den Energiepreisen vor allem der Fachkräftemangel. In der Mitte des abgelaufenen Geschäftsjahres ist die Zahl der Arbeitslosen im Nordschwarzwald auf 13.127 gestiegen. Das waren 764 oder 6,2 % mehr als im Dezember und 290 oder 2,3 % mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - ist von Dezember auf Januar um 0,2 %-Punkte auf 3,8 % gestiegen. Ein Jahr davor lag sie bei 3,7 %. Neben saisonalen Effekten wie dem Ende des Weihnachtsgeschäftes im Einzel- und Versandhandel, dem Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen zum Jahresende 2022 und witterungsbedingten Arbeitsausfällen nach dem Wintereinbruch hat insbesondere die Zuwanderung Geflüchteter aus der Ukraine zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 waren die Arbeitslosenzahlen des Agenturbezirks Nagold-Pforzheim auf den ersten Blick erfreulich: Von April auf Mai sank diese um 223 oder 1,7 % auf 12.840 und hat damit den niedrigsten Wert im Jahr 2023 erreicht. Das teilte die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit allerdings um 1.054 oder 8,9 % gestiegen. Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - lag bei 3,7 % und damit um 0,1 %-Punkte unter dem Wert des Vormonats. Ein Jahr davor lag sie noch bei 3,4 %. Der Arbeitskräftebedarf ist in diesem Zeitraum leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim 948 zu besetzende Stellen neu gemeldet, 128 oder 11,9 % weniger als im Monat davor und 253 oder 21,1 % weniger als im Juni 2022. Der hohe Bestand mit 5.176 offenen Stellen zeigt aber, dass der Fachkräftebedarf der Unternehmen im Nordschwarzwald ungebrochen hoch ist. 2. Branche Der allgemeine Geschäftsklimaindex für die Landmaschinenindustrie in Europa hat seinen ersten signifikanten Aufwärtstrend seit den starken Rückgängen im Zuge des russischen Krieges gegen die Ukraine gestoppt, bleibt aber weiterhin auf einem relativ guten Niveau. Im März sank der Index von 36 auf 24 Punkte (auf einer Skala von -100 bis +100). Das geht aus dem neuesten Bericht des Branchen-Verbands CEMA hervor. Der Rückgang sei vor allem auf eine ungünstigere Bewertung der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Jedes fünfte Unternehmen hatte berichtet, dass seine Geschäfte nicht gut laufen. Entsprechend der kritischeren Lage würden 40 % der befragten europäischen Unternehmen in den kommenden sechs Monaten einen Rückgang der Auftragseingänge erwarten. Allerdings würden nur 15 % mit einem Umsatzrückgang rechnen, während 85 % weiterhin von einem Wachstum oder zumindest einer stabilen Entwicklung ausgehen. 3. Wettbewerb Der Wettbewerb im Geschäftsfeld der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Der steigende Preisdruck lag auch im Geschäftsjahr 2022/2023 vor. Der Wettbewerb erstreckt sich im Wesentlichen auf deutsche und europäische Mitbewerber. Augenmerk und Potenziale sind weiterhin auf Qualität, Kosten, Termintreue und Versorgungssicherheit zu legen. Diese Anforderung spiegeln die Komplexität wider und steigen permanent. Die volatilen Märkte im Bereich von Rohstoffen und Energie und deren Verfügbarkeit, der Mangel an geeigneten Facharbeitern und das Saisongeschäft in der Agrarbranche stellen eine Herausforderung in Bezug auf die Lieferketten dar. Die Weitergabe der sich dynamisch entwickelten Rohstoffpreise galt es unter den gegebenen Wettbewerbsbedingungen im Fokus zu behalten. Im direkten europäischen Wettbewerb und den damit verbundenen, unterschiedlichen Personalkosten gilt es durch differenzierte Fertigung, unter Nutzung von Automatisierung und Robotik, Fokussierung auf Kernkompetenzen, sich von den Wettbewerbern abzuheben und dies bei der Produktauswahl zu berücksichtigen. Die Gesellschaft ist für seine Bestands- und potenzielle Neukunden ein attraktiver und interessanter Geschäftspartner, der sich mit seinen Alleinstellungsmerkmalen weiterhin am Markt behaupten kann, zumal zuverlässige Lieferanten mit entsprechender Fertigungstiefe derzeit auf dem Beschaffungsmarkt gefragt sind. Zur Gewinnung von Neukunden und zum Ausbau von vorhandenen Geschäftsbeziehungen sind verschiedene Programme angelaufen. Hier gilt es, durch gezielte Ansprache und Verdrängungswettbewerb, zusätzliche Umsätze zu generieren. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz des Geschäftsjahres 2022/2023 lag mit TEUR 12.693 um TEUR 3.251 unter dem Vorjahresumsatz. Der Auftragsbestand ist saisonbereinigt konstant und lag bei EUR 1,5 Mio. per 30. Juni 2023. 2. Geschäftsergebnis Der Rohertrag stieg von TEUR 5.749 im Vorjahr auf TEUR 6.471. Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug TEUR 3.160 (Vorjahr: TEUR 3.016). Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2022/2023 betrugen TEUR 930 (Vorjahr: TEUR 700) und liegen damit um TEUR 230 über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 151 auf TEUR 1.678 (Vorjahr: TEUR 1.527) erhöht. Das Ergebnis hat sich gegenüber den Vorjahren verbessert und liegt bei TEUR 438 (Vorjahr: TEUR 279). 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden insgesamt EUR 2,4 Mio. in das Anlagevermögen investiert. Davon entfielen TEUR 38 auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 2.345 auf Sachanlagen. 4. Finanzierungen Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Gesellschaft konzerninterne Darlehen in Höhe von TEUR 250 getilgt. Die Liquidität war jederzeit gesichert. 5. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand lag im aktuellen Geschäftsjahr bei TEUR 3.160 (Vorjahr: TEUR 3.016). Im Durchschnitt wurden auf stabilem Niveau 56 Mitarbeiter (ohne Leiharbeitnehmer) beschäftigt. 6. Vermögens- und Finanzlage Der Buchwert der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich zum 30. Juni 2023 auf TEUR 3.886 (Vorjahr: TEUR 2.435). Die Vorräte betragen zum 30. Juni 2023 TEUR 3.191 (Vorjahr TEUR 3.590). Der Abbau in Höhe von TEUR 399 erklärt sich zum Teil durch den geringeren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen externe Unternehmen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter und sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 150 verringert. Die Zahlungsmittel zum Stichtag, bestehend aus den Guthaben bei Kreditinstituten, haben sich um TEUR 253 auf TEUR 486 erhöht. Aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 438 hat sich die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft auf TEUR 5.980 verringert. Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 13.071 im Vorjahr um TEUR 793, insbesondere aufgrund von neuen Mietkaufverträgen, erhöht. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken 1. Chancen Die Gesellschaft hat eine stabile Organisation. Das Team ist engagiert, flexibel und verfügt über ein hohes Know-how in der industriellen Fertigung des Produktportfolios. Die Gesellschaft verfügt über gute Kundenkontakte in Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland. Sie partizipiert an den steigenden Bedarfen an landwirtschaftlichen Produkten, dem damit verbundenen Bedarf an Landtechnik und dem einhergehenden, prognostizierten Wachstum. Durch aktives Zugehen auf Zielkunden soll das weitere Wachstum über das laufende Geschäftsjahr hinaus gesichert werden. Neben der reinen Bauteilherstellung werden auch fertig montierte Module gebaut. Dieses weitere Standbein ist ausbaufähig und birgt Potential bei einzelnen Kunden. Mit der Fokussierung auf die Kernkompetenzen, einhergehend mit entsprechend strategischen Investitionen ist eine Stabilisierung der Geschäftsaktivitäten erreicht worden. Weiterhin gilt es Prozesse und Abläufe kontinuierlich zu optimieren, die Fertigungslogistik effizienter auszubauen und Standards und Prozesse zur nachhaltigen Verbesserung der Qualität und des Reklamationsmanagements zu beschreiben. Auswirkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr zu spüren. Gegenseitige Kundenbesuche sind wieder uneingeschränkt möglich. Große Chancen sehen wir im Aufbau einer Geschäftsbeziehung zu einem weiteren Global Player der Land- und Baumaschinenindustrie sowie durch die Steigerung der Vertriebsaktivitäten, um ein kontinuierliches Wachstum an verbreiterter Front zu erzeugen. Durch Investitionen in die Erweiterung des Maschinenparks zur Erhöhung der Fertigungskapazität und durch weiteres Insourcing wird sich die Materialquote verbessern. Durch eine weitere Erhöhung des Automatisierungsgrades kann die Gesellschaft, auch unter Berücksichtigung des Mangels an Fachkräften, manuelle Tätigkeiten reduzieren und vermehrt mit Roboterfertigung planen. Der Krieg in der Ukraine kann bei den Kunden ein Umdenken hinsichtlich Local-Sourcing bewirken. 2. Risiken Beschaffungsseitig hat sich die Lage im Verlauf des letzten Geschäftsjahres entspannt. Im Vergleich zu 2021/2022 ist eine bessere Verfügbarkeit gegeben und die Preise haben sich reduziert. Dennoch erfordert die anhaltende Situation durch den Krieg in der Ukraine und die einhergehenden Auswirkungen auf die Preise für Energie erhöhte Aufmerksamkeit. Auch am Stahlmarkt. Trotz langfristig eingestellter Kundenbedarfe können dennoch im Verlauf des Geschäftsjahres Bedarfsreduzierungen der Kunden auftreten, da die zur Planung eingestellten Bedarfe keineswegs verbindlich abgenommen werden müssen. Hier gilt es wachsam zu sein und die Fertigungskapazitäten im Auge zu behalten, um ggf. frei werdende Kapazitäten über kurzfristige Aufträge oder Projekte zu füllen. Ein weiteres Risiko besteht bei Verzögerungen von neu anlaufenden Projekten. Ausfälle von Key-Playern bergen kurzfristig, aufgrund der Firmengröße, ein Risiko. Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote ist das Sourcing neuer Mitarbeiter, speziell qualifizierter Arbeitskräfte schwierig. Basierend auf der stabilen Auftragslage erfolgte keine Kurzarbeit und ist aktuell nicht angedacht. Über eine geplante Vorfertigung sollen saisonale Spitzen abgefedert werden, der Ausgleich an Personalbedarfen soll über Leiharbeitnehmer erfolgen. Alle unsere Kunden bezahlen in Euro, sodass keine Währungsrisiken bestehen. Wie sich in der Vergangenheit zeigte, sind die Kunden an kurzfristigen Zahlungszielen interessiert. Der Umgang mit Altbeständen muss geklärt werden und die Bestandssicherheit durch die verbesserte Buchungsroutine muss aufrechtgehalten werden. Unsicherheiten in der Energieversorgung, Versorgungslücken durch die Ausweitung des Krieges in der Ukraine und einhergehende politische Unsicherheiten können im Rahmen unseres Risikomanagements nicht vollständig abgedeckt werden. 3. Prognose, Vorausschau Der allgemeine Geschäftsklimaindex für die Landmaschinenindustrie in Europa ist nun auf den niedrigsten Stand seit dem Hoch Anfang des Jahres 2021 gefallen. Stand Juni 2023 sank der Index von elf auf einen Punkt (auf einer Skala von -100 bis +100). Nach einer gewissen Entspannung auf der Angebotsseite nehmen die Unsicherheiten auf der Marktseite zu und das Vertrauen sinkt entsprechend. Neben der Verschlechterung der Bewertungen für das laufende Geschäft haben die Branchenvertreter ihre Zukunftserwartungen weiter nach unten korrigiert. Dabei haben sich die Unterschiede innerhalb der Segmente und Regionen vergrößert: Während sich das Klima für Grünland- und Erntemaschinen noch auf einem positiven Niveau befindet, ist die Bewertung der Märkte u.a. für Traktoren und Ackergeräte deutlich ins Negative gerutscht. In den vergangenen Jahren hat der Geschäftsklimaindex gezeigt, dass die Landtechnikbranche weitgehend abgekoppelt von der allgemeinen Wirtschaftslage zu sehen ist. Nach jüngsten Betrachtungen müssen nun auch hier die Erwartungen nach unten korrigiert werden. An dieser Stelle zeigt sich die Wichtigkeit, das Kundenportfolio zu verbreitern, branchenübergreifend zu agieren und damit die Abhängigkeit von einzelnen Kunden aus einer Branche zu reduzieren. Der Krieg in der Ukraine hat die Rohstoffmärkte erschüttert. Hinzu kamen kurzfristige Spekulationen mit steigenden Rohmaterialpreisen, die die Nachfrage weiter anheizten und viele Stahlverarbeiter motivierten, die Lager zu füllen. Im Verlauf des Geschäftsjahres waren stufenweise Preisrückgänge zu verzeichnen und eine stabile Versorgungslage war gegeben. Mittlerweile hat sich der Stahlmarkt trotz des Krieges in der Ukraine schon fast wieder normalisiert. Sah es vor kurzem noch nach einer Bodenbildung im Bereich von EUR 900 je Tonne aus, setzt sich der Preisrückgang aufgrund der schwachen Konjunkturerwartung nun fort. In Anbetracht der allgemeinen Teuerung sind die Stahlpreise derzeit günstig. Ein weiterer Preisrückgang bei Stahl ist nur bei einem starken Konjunktureinbruch zu erwarten, wobei hier die Untergrenze im Bereich von EUR 750 je Tonne liegen dürfte. Im Moment geben die hohen Energie- und Rohstoffkosten, den Erzeugern eigentlich nicht viel Spielraum. Die aktuellen Stahlpreise deuten schon auf ein Überangebot hin. Die aktuelle Lage in der Ukraine und insbesondere deren Auswirkungen auf den Energiemarkt bleibt nach wie vor der bestimmende Faktor für die Erzeugerpreise und sorgt für Volatilität und Überreaktionen am Markt. Eine Prognose zur Stahlpreisentwicklung für 2023/24 ist daher sehr schwierig. Die Gesellschaft plant im Geschäftsjahr 2023/2024 auf Basis der getätigten Investitionen in Maschinen und Anlagen, die Materialquote und das Betriebsergebnis durch Insourcing zu verbessern. Durch rege Vertriebstätigkeiten konnten die Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden ausgebaut und Geschäftsbeziehungen zu neuen Kunden aufgebaut werden. Resultierend daraus sollen im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 die ersten Projekte anlaufen, um die neuen Maschinen und Anlagen weiter auszulasten. Weiterhin wird mit einer entsprechenden Vorfertigung geplant, um die gute Lieferperformance aufrecht zu halten. Das Ergebnis aus den gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten und der Cashflow liegt im Zeitraum Juli 2023 bis September 2023 im Bereich der letzten Prognosen. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 eine moderate Umsatzsteigerung und eine moderate Erhöhung des Ergebnisses erwartet.
Altensteig, den 19. September 2023 gez. Gerhard Zwing, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TECKOS GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TECKOS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TECKOS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 19. September 2023 RSM
GmbH
Beering, Wirtschaftsprüfer Peters, Wirtschaftsprüfer Verbindlichkeitenspiegel zum 30. Juni 2023
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