Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 28726
Vorher
Hecht & Kloth Holzimport GmbH
Eingetragen
3.1.1989
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Herstellung und Handel von/mit Hölzern und Holzprodukten aller Art und ähnlichen Produkten.

Historie

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Management

NameRolle
Franz Eugen Hecht
seit 9.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Franz Hecht
Friedrich-Ebert-Straße 27, 88400 Biberach an der Riß
1.250.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hecht & Kloth GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011

der Firma Hecht & Kloth GmbH

Tätigkeit des Unternehmens

Die Gesellschaft ist als Handelsunternehmen im Import und Export von Holzprodukten aller Art tätig. Waren werden aus Nord- und Südamerika, Ostasien, Afrika und Europa mit Schwerpunkt Osteuropa und China bezogen. Die Kunden befinden sich in den USA, Europa und Asien. Produzenten bestimmter Produkte sind ebenfalls in diesen Regionen ansässig.

Bei unseren Produkten handelt es sich im Wesentlichen um Schnittholz, massive und verleimte Kanteln, Hobelware und weitere verleimte Produkte. Diese Produkte bestehen aus verschieden Holzarten wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Oregon Pine, Eiche Meranti und Bangkirai und weitere Sorten.

Das Unternehmen ist mit zwei Tochtergesellschaften schwerpunktmäßig an den Standorten Bremen, Nördlingen, Marktheidenfeld und Biberach tätig. Der Hauptsitz befindet sich in Bremen.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2011 war für die Holzbranche positiv. Die bessere Wirtschaftstätigkeit führte zu besseren Absatzmöglichkeiten und höheren Umsätzen.

Auch aus den in den letzten Jahren aufgebauten Exportmärkten stieg die Nachfrage, die jedoch nur zum geringen Teil bedient werden konnte, da die Liquidität oftmals nicht ausreichend war.

Durch unsere breite Aufstellung in den Bereichen Lieferanten- und Kundenstruktur, Produktpalette sowie globale Marktpräsenz ist unsere Position als stabil zu bezeichnen.

Ertragslage

Der Umsatz des Jahres 2011 erhöhte sich im Vorjahresvergleich erwartungsgemäß deutlich, weil sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung besserte und die Geschäftstätigkeit der Kunden wieder zugenommen hat. Das Rohergebnis hat sich um 17,4 % verbessert. Das Betriebsergebnis hat sich um TEuro 510 auf TEuro - 191 verbessert. Die Zinskosten haben sich wegen eines gestiegenen Kapitalbedarfs aus der Finanzierung des Umlaufvermögens um TEuro 52 erhöht. Da die Tochtergesellschaften einen um TEuro 133 höheren Ergebnisbeitrag geleistet haben, ist das Vorsteuerergebnis um TEuro 590 angestiegen. Die Ergebnisverbesserung ist auf die Nördlinger Gesellschaft zurückzuführen. Die Tochtergesellschaft Woodtrade wird weiterhin mit dem schwierigen Aufbau einer neuen hochwertigen Produktlinie belastet. Die Geschäftsführung ist jedoch weiterhin davon überzeugt, dass der Aufbau dieser neuen Produktlinie künftig zu positiven Ergebnisbeiträgen führen wird. Aus den abgeschlossenen Geschäften über Finanzderivate waren im Geschäftsjahr 2011 Ergebnisbelastungen von TEuro 59 zu berücksichtigen. Wegen der in der Zukunft erwarteten positiven Ergebnisse wurden aktive latente Steuern mit TEuro 102 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2011 wurden wegen der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen und des Abbaus von Bilanzpostendifferenzen TEuro 72 erfolgswirksam aufgelöst.

Vermögens- und Finanzlage

Der Anteil des Umlaufvermögens beträgt 96,9 % (Vorjahr 95,4 %). Dies ist für unsere Geschäftstätigkeit als Handelsunternehmen typisch. Der Anteil des Vorratsvermögens hat sich auf 80,1 % (Vorjahr 73,1 %) erhöht. Im Interesse der marktbedingt erforderlichen kurzfristigen Lieferfähigkeit war der Bestandsaufbau im Jahresverlauf planmäßig. Da sich die Debitoren vermindert haben, blieb die Vermögensstruktur im Wesentlichen unverändert.

Die Bilanzsumme hat sich um TEuro 873 erhöht. Auf der Finanzierungsseite hat sich der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals auf 80,3 % (Vorjahr 64,4 %) erhöht. Das langfristige Fremdkapital beträgt 0,0 % (Vorjahr 15,8 %), weil ein ursprünglich langfristiges Schuldscheindarlehen im Jahr 2012 zur Verlängerung ansteht. Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 19,8 %.

Investitionen

Investitionen in das Anlagevermögen betreffen im Wesentlichen Geschäftsausstattung und Software. Als Handelsunternehmen ist die Bedeutung des Anlagevermögens untergeordnet.

Beschaffungsmärkte

Die Beschaffungsmärkte waren im 1. Halbjahr 2011 ausgeglichen. Rückgänge im internationalen Markt wie z.B. Osteuropa und Italien führten zu einem leichten Überangebot, das sich negativ auf die Preisstabiliät auswirkte. Die Liquditätsprobleme der Lieferanten blieben bestehen, dies bedeutet kurzfristige Zahlungen an die Lieferanten nach der Abholung der Ware.

Produktentwicklung

Bedingt durch den hohen Exportanteil und Erschließung neuer Geschäftsfelder erweitert und verändert sich unsere Produktpalette stetig, und hier sehen wir auch unsere Chancen im Wettbewerb.

Risiken und Chancen

Risiken im Finanzbereich werden durch ein konsequentes Überwachungssystem der Debitoren in Form eines strengen Mahnwesens, Kreditversicherung für alle möglichen Kunden und sehr kurze Entscheidungs- und Informationswegen minimiert.

Fremdwährungsgeschäfte werden durch Termingeschäfte und weitere Sicherungsmaßnahmen abgesichert. Die Finanzierung des Lagerbestandes ist mit den kreditgebenden Banken abgestimmt. Es bestehen langjährige, stabile und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu zwei Kreditinstituten. Die kurzfristige Bankfinanzierung des Umlaufvermögens ist an die Einhaltung bestimmter Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur gebunden. Trotz Nichteinhalten der Größe zur Eigenkapitalquote besteht nach unserer Überzeugung weiterhin die Bereitschaft der dauerhaften Fortsetzung des Finanzierungsengagements seitens der Kreditinstitute.

Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten gehören Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele erfüllt.

Unsere Lieferantenstruktur ist vielfältig. Es bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Es werden zur Risikominimierung ständig neue Lieferanten und Bezugsquellen gesucht.

Gegen gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken sind wir durch eine breit diversifizierte Produktpalette und eine Vielzahl von internationalen Kundenbeziehungen gewappnet. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass es die hohe Lieferbereitschaft gewährleistet bei steigender Nachfrage der Kunden schnell zu reagieren.

Risiken können sich aus der weiteren Entwicklung des Devisenkurses des Schweizer Franken ergeben, weil Finanzterminkontrakte in dieser Währung bestehen. Die am Bilanzstichtag bestehenden Risiken sind im Jahresabschluss berücksichtigt. Die weitere Entwicklung des Währungskurses ist wegen der Unsicherheiten der weltweiten Währungssituation nicht zuverlässig abschätzbar.

Nachtragsbericht

Besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Prognosebericht

Das Jahr 2012 wird für den internationalen Holzhandel voraussichtlich ein ordentliches Jahr. Die Absatzmärkte sind unterschiedlich zu bewerten, die Lagerbestände weitgehend ausgeglichen. Wir erwarten für 2012 Umsatzerlöse in bisheriger Höhe und für 2013 rechnen wir mit einer Erhöhung. Da von den Kunden wegen der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten keine verlässlichen Absatzprognosen zu erhalten sind, ist die Prognose der eigenen Umsatzsituation sehr unsicher. Im 1. Quartal 2012 ist die erwartete Umsatzentwicklung eingetreten. Durch die bereits mehrfach erwähnte breite Aufstellung der Produkte, Lieferanten und Kunden, hochqualifiziertes Fachpersonal und hohe Flexibilität sehen wir uns aber relativ gut für die Zukunft gerüstet. Aus diesen Gründen sind auch eine zuverlässige Ergebnisprognose bei den Tochtergesellschaften und damit die Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft nicht möglich. Auch bei diesen Gesellschaften wird insgesamt eine Stabilisierung bzw. Erhöhung der Erträge erwartet. Die Entwicklung des 1. Quartal 2012 bestätigt die positive Geschäftsentwicklung bei der Nördlinger Tochtergesellschaft. Bei der in Marktheidenfeld ansässigen Woodtrade F. Hecht GmbH erwarten wir für 2012 ein ausgeglichenes Ergebnis bzw. eine geringere Verlustübernahme. Architekten-Ausschreibungen für den Einsatz im 2. Halbjahr 2012 stimmen uns hier positiv.

 

Bremen und Biberach, 08.05.2012

gez. Franz Hecht, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

EUR 31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.652,00 6.344,00
II. Sachanlagen 6.177,00 7.084,00
III. Finanzanlagen 87.021,64 87.021,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.760.636,16 4.618.131,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.147.436,81 1.358.448,67
davon gegen verbundene Unternehmen 441.590,80 VJ 288.926,95
III. Flüssige Mittel 85.049,85 65.807,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.627,97 3.572,18
D. Aktive latente Steuern 102.111,92 174.007,50
7.192.713,35 6.320.417,51

Passiva

EUR 31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Gewinnrücklagen 106.850,70 106.850,70
II. Verlustvortrag - 108.269,01 174.654,64
III. Jahresüberschuss 167.160,95 - 282.923,65
1.415.742,64 1.248.581,69
B. Rückstellungen 66.497,79 262.250,90
C. Verbindlichkeiten 5.710.472,92 4.809.584,92
davon gegen Kreditinstituten 4.371.124,87 VJ 3.589.876,15
davon gegen verbundene Unternehmen 173.595,60 VJ 215.173,72
7.192.713,35 6.320.417,51

Gewinn- und Verlustrechnung f.d. Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2011

EUR EUR 2011
EUR
2010
EUR
1. Rohergebnis 2.395.029,28 1.995.159,14
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter - 375.386,57 - 383.882,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 53.800,93 - 429.187,50 - 53.977,80
- davon für Altersversorgung 5.324,52 EUR (Vj.: 4.418,52 EUR)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 6.920,36 - 7.520,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.150.616,53 - 2.586.724,39 - 2.251.348,72
- 191.695,11 - 701.570,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.884,16 5.024,01
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 209.377,20 - 204.493,04 - 157.252,30
7. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne und Verluste 637.524,18 504.737,05
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 241.336,03 - 349.061,44
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 71.895,58 67.156,80
- davon Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern 71.895,58 EUR (Vj.: - 67.156,80 EUR)
10. sonstige Steuern - 2.279,50 - 74.175,08 - 1.019,01
11. Jahresüberschuss 167.160,95 - 282.923,65

ANHANG für das Geschäftsjahr 2011

der Firma Hecht & Kloth GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG Anwendung. Von den ihr nach dem Handelsgesetzbuch eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Aufgrund des Nichterreichens der Größenmerkmale im Sinne des § 293 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft von der Pflicht einen Konzernabschluss zu erstellen befreit.

B. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt im Zugangsjahr pro rata temporis.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Betrieb ermittelt. Für die Zugänge wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet.

Die Zugänge an geringwertigen Vermögensgegenständen im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens aus Vereinfachungsgründen jeweils als Zu- und Abgang Anschaffungskosten bzw. Zu- und Abgang Abschreibungen ausgewiesen.

Für Vermögensgegenstände zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 wurde in den Jahren 2008 und 2009 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bzw. zum Barwert bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den einzelwertberichtigten Forderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Stammkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Vorhandene langfristige Rückstellungen wurden entsprechend abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den Bilanzposten in Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden kumulierten Steuerbe- und Steuerentlastungen werden miteinander verrechnet. Das Wahlrecht zur Bilanzierung des Aktivüberhangs wurde ausgeübt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zu den jeweils abgesicherten Wechselkursen bilanziert. Ungesicherte Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) berücksichtigt.

Der Wertansatz der Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB entspricht dem zum Abschlussstichtag tatsächlich ermittelbaren Haftungsrisiko.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnliche Rechte und Werte 27.871,54 795,00 0,00 0,00 28.666,54
27.871,54 795,00 0,00 0,00 28.666,54
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.664,44 1.526,36 0,00 553,61 77.637,19
76.664,44 1.526,36 0,00 553,61 77.637,19
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 87.021,64 0,00 0,00 0,00 87.021,64
87.021,64 0,00 0,00 0,00 87.021,64
Summe: 191.557,62 2.321,36 0,00 553,61 193.325,37
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnliche Rechte und Werte 21.527,54 4.487,00 0,00 26.014,54
21.527,54 4.487,00 0,00 26.014,54
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.580,44 2.433,36 553,61 71.460,19
69.580,44 2.433,36 553,61 71.460,19
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe: 91.107,98 6.920,36 553,61 97.474,73
Buchwert
31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnliche Rechte und Werte 2.652,00 6.344,00
2.652,00 6.344,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.177,00 7.084,00
6.177,00 7.084,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 87.021,64 87.021,64
87.021,64 87.021,64
Summe: 95.850,64 100.449,64

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 24 (Vj. TEUR 15).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus den Gewinnabführungsverträgen.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 1 TEUR (Vj.: 3 TEUR) enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt zur Rückzahlung fällig:

< 1 Jahr
TEuro
Restlaufzeiten 2012 > 5 Jahre
TEuro
2011 < 1 Jahr
TEuro
5.710 0 3.810

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

Sicherungsübereignung der Warenlager

Abtretung von Außenständen (Globalabtretung)

Import- und Ankaufsfinanzierung (Mantelvertrag)

Exportfinanzierung, Übereignung von Exportwaren und Abtretung von Forderungen

Betragsmäßig beschränkte Bürgschaft des Gesellschafters

Eigenkapitalerhaltungserklärung zur Einhaltung einer Mindesteigenkapitalquote

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verlustübernahme der WoodTrade F. Hecht GmbH.

Die Verbindlichkeiten gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG belaufen sich auf 27 TEUR (Vj.: 27 TEUR).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich die Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum 31.12.2011 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEuro 102. Diese entfallen in voller Höhe auf die aktivierten latenten Steuern.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 bzw. § 268 Abs. 7 HGB und sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

- Mietverträge TEUR 18
- Leasingverträge TEUR 37
- Mithaftung bei an verbundene Unternehmen gewährte Darlehen TEUR 1.018

Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht zum Bilanzstichtag keine Risiken.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Firma Hecht & Kloth GmbH ist Herr Franz Hecht (Holzkaufmann/ Betriebswirt).

Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 8 Arbeitnehmer im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB.

Beteiligungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Beteiligungen, an denen die Berichtsgesellschaft bzw. eine für Rechnung der Kapitalgesellschaft handelnde Person mindestens 20 % der Anteile hielt:

Name und Sitz der Beteiligungsgesellschaft Beteiligungsquote der Berichtsgesellschaft Eigenkapital 31.12.2011
EUR
Jahresüberschuss (+) Jahresfehlbetrag (-) 01.01. - 31.12.2011
EUR
Hecht & Kloth GmbH (Nördlingen) 100 % 26.000,00 0,00
WoodTrade F.Hecht GmbH (Marktheidenfeld) 100 % 25.000,00 0,00

Der Jahresüberschuss der Beteiligungsgesellschaften ist zum Bilanzstichtag aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge an die Hecht & Kloth GmbH (Bremen) abzuführen.

Derivative Finanzinstrumente

Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Geschäfte über derivative Finanzinstrumente stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Bezeichnung Nominalbetrag 31.12.2011
TEUR
Marktwert 31.12.2011
TEUR
Bilanzposten 31.12.2011
TEUR
Zinssatzswap 800 - 35 0
Zinsbegrenzungsgeschäft 600 3 0
Zinssatzswap 600 - 5 0
Devisenoption 1.200 - 260 - 6
Devisenoption 1.000 - 218 0
Zinssatzswap 1.000 - 128 0

Der Bewertung zugrunde liegen allgemein anerkannte Bewertungsmodelle (bspw. Diskontierungsmethode, Black-Scholes, mark-to-market). In Höhe der negativen Marktwerte wurde zum Bilanzstichtag eine sonstige Rückstellung für drohende Verluste über TEUR 6 gebildet. Bei den übrigen Posten wurden Bewertungseinheiten gebildet, so dass insoweit keine Rückstellungen zu bilden waren.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Devisentermingeschäfte belaufen sich auf einen Nominalbetrag von USD 24.120,00. Der bewertete Verlust dieser Geschäfte beträgt zum 31.12.2011 TEUR 1. Die geschlossenen Verträge werden ausschließlich zum Zweck der Kurssicherung verwendet und sind Bestandteil einer Bewertungseinheit (geschlossene Position). Eine Rückstellung für drohende Verluste ist nicht zu bilden, da sich Währungsgewinne und -verluste gegenseitig kompensieren.

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hecht & Kloth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne die Beurteilung einzuschränken weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführungen im Bericht über die Lage der Gesellschaft hin. Dort ist im Abschnitt "Risiken und Chancen" ausgeführt, dass die von den Banken geforderte Eigenkapitalquote wiederholt nicht eingehalten werden konnte. Nach Überzeugung der Geschäftsführung besteht seitens der Kreditinstitute weiterhin die Bereitschaft der dauerhaften Fortsetzung des Finanzierungsengagements.

 

Eggenfelden, 14. Mai 2012

KPWT Kirschner Wirtschaftstreuhand Aktiengesellschaft
-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft-

gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 24. August 2012 festgestellt und gebilligt.

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