Donner GmbH
Saadower Hauptstraße 18, 03205 Bronkow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Donner seit 4.5.2022 | Geschäftsführer |
Uwe Donner seit 20.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Donner GmbHBronkowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 Satz 1 bis 3 und Abs. 3 HGB 1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufes In 2023 wurde ein Rohergebnis der Gesellschaft unter Vorjahres- und Planniveau realisiert. Die Gründe hierfür waren mengen- und preisbedingt. Maßgebliche Geschäftsfelder waren wie in den Vorjahren der Holzeinschlag und -verkauf sowie die Forst- und Landschaftspflege. In 2017 erfolgte der Erwerb eines Holzeinschlagbetriebes. Die Marktpositionierung der Gesellschaft konnte gestärkt werden, die Vermögens- und Finanzierungsstruktur der Gesellschaft wurde weiterhin gestärkt. 1.2 Darstellung der Lage Der zentrale Leistungsindikator der Gesellschaft ist das Rohergebnis. Dieser ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 11.516 um T€ 649 (6 %) auf T€ 10.867 gesunken. Für 2024 wird ein niedrigeres Rohergebnis erwartet, was voraussichtlich zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis führen wird. Das positive Jahresergebnis i.H.v. T€ 1.177 indiziert die unverändert gute Marktposition der Gesellschaft. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich in 2023 durch den positiven Cashflow. Darüber hinaus waren umfangreiche Investitionen in die Wertpapiere des Umlaufvermögens möglich. Die Gesellschaft steht mit einer Eigenkapitalquote von 91,8 % (Vorjahr: 89,3 %) und einem im Verhältnis zur Bilanzsumme vorhandenen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 45,3 % (Vorjahr: 42,8 %) unverändert stabil da. 2. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 Satz 4 und Abs. 2 Nr. 2 HGB 2.1 Darstellung der wesentlichen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Maßgebliches Bemühen der Geschäftsführung wird sein, die Leistung der Gesellschaft bzw. deren Rohergebnis auf dem bisherigen Niveau zu halten, dies bedingt durch die Absicherung der bestehenden Marktpositionierung. Risiken sind hierbei einerseits in Bezug auf die Erhaltung von Aufträgen der öffentlichen Hand zu sehen, andererseits in der Entwicklung der Holzpreise, die sowohl das beauftragte Holzeinschlagvolumen als auch die Erlöse aus dem Holzverkauf beeinflussen werden. Insbesondere die steigenden Energiepreise sowie die ungewisse Entwicklung im Ukraine-Konflikt sorgen für Unsicherheiten in der gesamten Marktwirtschaft. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind entsprechend schwer abschätzbar. Die frühzeitigen, bereits vor den Ereignissen initiierten, Bemühungen der Geschäftsführung die Auftragslage auf einem hohen Niveau zu halten, kommen der Gesellschaft hinsichtlich der genannten Herausforderungen zugute. 2.2 Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Aufgrund der im Gesamtmarkt steigenden Beschaffungspreise wird in Zukunft mit einer geringeren Profitabilität der Gesellschaft gerechnet. Die Geschäftsführung geht insbesondere davon aus, dass bei anhaltenden Preissteigerungen im Bereich der Lohn- sowie der Betriebskosten mit nachhaltigen Ergebnisbelastungen für die Gesellschaft zu rechnen ist. Durch entsprechendes Kostenmanagement sowie einer proaktiven Gestaltung von Verträgen gilt es jedoch, den wirtschaftlichen Risiken entgegenzuwirken. Nach Einschätzung des bisherigen Geschäftsverlaufs 2024 ist, trotz der nicht abschließend zu beurteilenden Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, von einer leicht positiven Ertragslage der Gesellschaft auszugehen. In Verbindung mit einem effizienten Kostenmanagement wird ein niedrigerer, jedoch positiver Jahresüberschuss erwartet.
Bronkow, Ortsteil Saadow, 15. August 2024 Donner GmbH gez. Uwe Donner, Geschäftsführer gez. Stefan Donner, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen Donner GmbH und hat ihren Sitz in Bronkow, Ortsteil Saadow. Sie wird beim Amtsgericht Cottbus unter der Handelsregisternummer HRB 1525 CB geführt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Da es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft handelt, wurde von der Möglichkeit, Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, Materialaufwand und sonstige betriebliche Erträge zu einem Betrag zusammenzufassen (Rohergebnis), Gebrauch gemacht. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Der in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene Firmenwert wird planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei Notwendigkeit werden Wertberichtigungen vorgenommen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rücklagen sind aus dem Ergebnis früherer Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum Bilanzstichtag unter Anwendung der "Projected Unit Method" (Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der bis zum Berechnungsstichtag bzw. bis zum Ausscheiden zeitanteilig erdienten Rentenleistungen) bewertet. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Heubeckschen Richttafeln 2018 G. Es wurde ein Rententrend von 0,00 % p.a. sowie ein Gehaltstrend von 0,00 % p.a. zugrunde gelegt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung für Dezember 2023, bei einer pauschalen Restlaufzeit von 10 Jahren (Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 1 S. 1 HGB), ermittelten Wert (zehnjähriger Durchschnitt) von 1,82 % angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts Die Nutzungsdauer des in 2017 erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt 15 Jahre. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus Marktpositionierung sowie Kunden- und Geschäftsstruktur des erworbenen Betriebes. 2. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr: - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 1.359.112,44 (Vorjahr: € 1.526.337,91) - sonstige Vermögensgegenstände € 40.498,11 (Vorjahr: € 46.433,10) 4. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen einschließlich der Verrechnung von Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens mit den Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen Bei Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde die PUC-Methode angewendet, wobei die nachfolgenden grundlegenden Annahmen getroffen wurden:
Ferner wurde die "Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck" berücksichtigt. Die Altersversorgungsverpflichtungen sind mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet worden. Die Verrechnung stellt sich wie folgt dar:
Die aus den verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden resultierenden Aufwendungen (€ 41.637,00) und Erträge (€ 26.291,53) wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung verrechnet. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich im Vergleich zur vorgenommenen Abzinsung ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 9. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 5. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:
7. passive latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuerschulden stellt sich wie folgt dar:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, Materialaufwand und sonstige betriebliche Erträge wurden zu der Position Rohergebnis zusammengefasst.
D. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Investitionsverpflichtungen in Höhe von T€ 134. II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 71 Mitarbeiter (Vorjahr: 68) ohne Geschäftsführung beschäftigt. III. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge Als Geschäftsführer sind bzw. waren bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Bronkow, Ortsteil Saadow, 15. August 2024 Donner GmbH gez. Uwe Donner, Geschäftsführer gez. Stefan Donner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIm vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB teilweise in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Donner GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Donner GmbH, Bronkow, Ortsteil Saadow, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 15. August 2024 COMMERZIAL
TREUHAND
Pamela Blüher, Wirtschaftsprüferin Norbert Klamt, Wirtschaftsprüfer |
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