Großhandel mit Blumen und Pflanzen
Auto Ackert GmbH
Theodor-Fontane-Straße 13, 38855 Wernigerode, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Pieper seit 2.5.2024 | Prokura |
Matthias Heise seit 11.2.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Paul-Erich Homborg | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Ackert GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023 Anlagenspiegel Anhang Bestätigungsvermerk Feststellungsbeschluss LAGEBERICHT zum 31.12.2023Auto Ackert GmbH, WernigerodeI. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Es ist etwas Besonderes, was sich im Laufe von weit über 100 Jahren entwickelt hat. Auto Ackert mit seinen Standorten in Wernigerode und Harsleben ist ein Beispiel für sehr erfolgreiches Unternehmertum, was in der Automobilbranche nicht selbstverständlich ist. Was mit einer kleinen Werkstatt begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem großen Mehrmarkenhändler. Die Auto Ackert GmbH in heutiger Form wurde am 9. Juli 1990 gegründet. Eine starke Kundenorientierung im Automobilbereich zeichnet Sie aus. Gestartet mit Werkstatt für Fahrräder und Nähmaschinen hat sich Auto Ackert heute zu einem serviceorientierten Dienstleistungszentrum entwickelt. Unsere Zielgruppe sind Privatkunden, Geschäftskunden, Städte und Gemeinden. Unser Leistungsportfolio besteht aus dem Neuwagengeschaft der Marken Ford, MG, und Subaru sowie unserem Mehrmarkengebrauchtwagengeschäft sowie unserer Werkstatt mit neuester Technik. Abgerundet wird unser Portfolio durch den Großhandel mit Originalersatzteilen der Marke Ford und durch unseren Mietwagen- und Versicherungsservice. I.2 Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind aufgrund unserer Struktur und unseres Geschäftsmodells nicht gegeben. Gleichwohl sind wir bestrebt, unser Geschäftsmodell laufend weiterzuentwickeln und Prozesse in unserem Unternehmen an die Anforderungen der Zukunft anzupassen. II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt / Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024) 241.883 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, - 23,0 Prozent weniger als im Dezember 2022. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (31,6 %) und Schwarz (26,5 %). Der Anteil der weißen Pkw lag ebenfalls auf Vorjahresniveau (20,7 %). Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 % / 0,1 %), Audi (+15,7 % / 8,7 %), Mini (+14,4 % / 1,6 %), Mercedes (+13,7 % / 9,8 %), Porsche (+12,0 % / 1,2 %) und BMW (+11,2 % / 8,2 %). VW (+7,9 % / 18,2 %) und Opel (+0,2 % / 5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (- 11,2 % / 4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während GWM (+19.316,7 % / 0,2 %), Lotus (+161,0 % / 0,0 %) und Nio (+153,6 % / 0,0 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei LEVC (-94,2 % / 0,0 %), Lada (-80,3 % / 0,0 %), Lynk & Co (-65,4 % / 0,1 %), Mitsubishi (- 44,8 % / 0,7 %), und DS (-39,6 % / 0,1 %) Rückgänge von mehr als 30 Prozent. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 % / +10,0 %), den Kleinwagen (11,9 % / +2,6 %), den Geländewagen (11,4 % / +8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 % / +11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug in der Jahresbilanz 1,0 Prozent, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 % / 0,7 %) und Minis (-2,5 % / 5,0 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660 / +13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581 / +3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147 / -12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327 / - 28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die CO 2 -Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14,5 Prozent, die Kraftomnibusse um +12,5 Prozent und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 Prozent zu. Der Kraftradmarkt hatte im Jahr 2023 mit 222.046 Neuzulassungen ein Minus von 0,8 Prozent eingefahren. Insgesamt bescherten 3.476.546 neu zugelassene Kfz der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2023 ein Plus von 7,3 Prozent. Aus 272.401 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Minus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und 414,785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt / Pressemitteilung Nr. 01 vom 04.01.2024) II.2 Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war erneut durch von außen einwirkende Gegebenheiten geprägt. Dieses haben wir als Startpunkt gesehen, unsere Strukturen, Prozesse sowie Entwicklungen und Ausrichtungen zu hinterfragen und optimiert aufzusetzen. Die Ergebnisse daraus haben wir einerseits sofort und zum Teil mittel- bis langfristig in die Umsetzungsstrategie eingearbeitet. Autokäufer bekommen die Folgen der vergangenen Jahre positiv zu spüren. Gebrauchtwagen werden derzeit wieder deutlich günstiger - auch im Verhältnis zu ihren Neupreisen. Dieses macht sich jedoch bei unseren Erträgen negativ bemerkbar. Wir müssen deutlich mehr Fahrzeuge ausliefern, um nur einen Bruchteil von dem zu verdienen, was wir in 2022 verdient haben. Treiber der Entwicklung sind weiterhin der Ukraine-Krieg, Lieferengpässe, Fachkräftemangel und schlechte Konjunkturaussichten einerseits, neue Wettbewerber, Transformation der Geschäftsmodelle und Konsolidierungsdruck andererseits. Weiteres Ungemach drohte durch höhere Kosten: Personal- und Sachaufwendungen, Energiekosten aber auch die Zinsaufwendungen. Der Gebrauchtwagenmarkt verändert sich gänzlich: Zum einen greifen wegen langer Lieferzeiten vermehrt Neuwagenkunden am Ende jetzt doch zum Gebrauchten. Auch die fehlende Zahl an Modellen und Motorisierungen führt dazu, dass Neuwagenkäufer zu Gebrauchtwagenkäufern werden. Eine schnelle Entspannung ist leider nicht in Sicht. Schon allein, weil die fehlenden Neuwagen von heute in Zukunft auch auf dem Gebrauchtmarkt fehlen werden. Die Entwicklung des Werkstattbetriebes in 2023 war zufriedenstellend, wenn auch dort die Auswirkungen des Ukraine-Krieges zu erkennen waren. Zudem ist die Entwicklung der Werkstatt weiterhin von der zunehmenden Digitalisierung und von der Transformation in Richtung Elektromobilität geprägt. Die Beschäftigten und ihre Qualifikationen sind wesentliche Erfolgsfaktoren für unser Unternehmen im Kfz-Gewerbe. Selbstverständlich gilt dies für alle Funktionen und Bereiche in den Kfz-Betrieben, insbesondere aber für diejenigen mit Kundenkontakten in Verkauf und Service. Auch in 2023 lag dabei unser Fokus darin, unsere Mitarbeiter zu halten und weiter für die zunehmende Komplexität und den Strukturwandel zu qualifizieren. Entwicklung der Erlöse und Kosten Der Jahresumsatz 2023 erhöhte sich deutlich auf € 22.809.260,97 gegenüber dem Vorjahr, wo er noch bei insgesamt € 18.576.311,63 lag. Dabei zeigen die einzelnen Profitcenter unterschiedliche Entwicklungen. Auffällig ist das bei steigendem Umsatz deutlich weniger Gewinn erzielt wird. Im Jahr 2023 wurde weiterhin darauf geachtet, dass der Bestand nicht überaltert und zeitnah veräußert wird. Verstärkt wurde erneut der Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen, um den Veränderungen im Gebrauchtwagengeschäft gerecht zu werden. Es wurde ein weiterer Einkäufer für Gebrauchtwagen eingestellt, der gezielt günstigere ältere Fahrzeuge direkt vom Kunden ankauft. Dadurch wurde das Portfolio im Gebrauchtwagenbereich deutlich vergrößert. Im Lager wurde die Mannschaft um mehrere Mitarbeiter verstärkt, sodass unsere Kunden bestmöglich bedient werden. Die Anzahl der Ford-Neufahrzeug-Zulassungen inkl. Nutzfahrzeuge betrug 119 Stück, im Vorjahr waren dies 128 Stück. Die Anzahl der Gebrauchtfahrzeug-Auslieferungen inkl. Nutzfahrzeuge betrug 612 Stück, im Vorjahr waren es 448 Stück. 11.3 Lage Unsere Gesellschaft weist wie auch in den vergangenen Jahren eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Das Finanzmanagement orientiert sich an dem seit langen Jahren praktizierten Instrument des jederzeit aktualisierten Finanzstatus, mit dessen Hilfe Forderungen und Verbindlichkeiten aller Betriebsstätten täglich aktualisiert und ausgeglichen werden. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan. Auch wurden laufende Ergänzungsinvestitionen aufgrund der Bedarfsplanung im Berichtsjahr abgeschlossen. Entwicklung des Investitions- und Finanzierungsbereiches Im Wirtschaftsjahr 2023 sind, neben den im Vordergrund stehenden Investitionen in den Fahrzeugbestand, Investitionen in den Bereichen der Modernisierung, sowie der Etablierung eines neuen Standortes in Blankenburg im Jahr 2024, von € 105.386,63 durchgeführt worden. Die Finanzierung erfolgte aus eigenen Mitteln. Der Bestand an Neu- und Gebrauchtwagen stieg per 31.12.2023 im Vergleich zum 31.12.2022 auf Grund des erweiterten Zukaufs an. Die Neuwagen werden ausschließlich durch die Ford-Bank finanziert. Tageszulassungen und Vorführwagen werden über die BDK (Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH) finanziert. Die Finanzierung der Inzahlungnahmen erfolgt weiterhin ausschließlich aus eigenen Mitteln. Zugekaufte Gebrauchtwagen werden teilweise auch über die BDK finanziert. Der Anteil des Anlagevermögens am Bilanzvermögen beträgt 25,7 % und ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Das Bilanzvermögen zum 31.12.2023 beträgt € 10.845.875,23 und steigert sich gegenüber dem Vorjahr um 29,2 %. Der Eigenkapitalanteil beträgt 37,6 % der Bilanzsumme. Dies entspricht einer Verringerung von 9,5 Prozentpunkten zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten erhöhten sich um € 2.338.390,22; das entspricht 89,9 %. Die Lieferantenverbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 33.876,44 (./. 29,6 %). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um € 104.147,00 gestiegen. Die Vermögensverhältnisse der Auto Ackert GmbH sind wie in den Vorjahren geordnet. Mitarbeiter Der Mitarbeiterstamm ging per 31.12.2023 leicht zurück. II.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und den cash flow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt ca. T€ 351 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 277) deutlich erhöht. Den cash flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Diese Kennzahl hat sich um ca. T€ 244 verschlechtert, was im Wesentlichen auf das gesunkene Betriebsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Situation auf dem Automarkt und der Mangel an Fahrzeugen hat sich 2023 deutlich verbessert, und sowohl Gebraucht- als auch Neuwagen waren gegenüber dem Vorjahr wieder verfügbar. Doch die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes wie auch die Befragung für den aktuellen DAT Report zeigen, dass Pkw-Halter bezüglich der Neuanschaffung eines Fahrzeugs dennoch zurückhaltend sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, auch in den kommenden Jahren weiterhin an der Effizienz und Effektivität des Unternehmens zu arbeiten. Dies bedeutet, immer mehr auf neue Technologien zu setzen, ganz besonders wichtig ist es auch in unserer Branche, die KI zu nutzen. Besonders wichtig bleibt es, im Blick auf die Transformation bei unseren Lieferanten, Lücken in der Modellpalette zu schließen. Der Ausbau der Marke MG eröffnet uns hier neue Chancen. Modelle, die es bei Ford nicht mehr gibt, wird es im Jahr 2024 bei MG geben. Auch bietet MG günstige Modelle im Bereich der Elektromobilität. Zum aktuellen Zeitpunkt bleibt weiterhin festzustellen, dass die äußeren Einflüsse unser Unternehmen stark beeinflussen. Steigende Kosten für alle Güter führen zur Kaufzurückhaltung bei unserer Kundschaft. Auch derzeit auftretende Lieferprobleme und Zinssteigerungen beeinträchtigen unser Unternehmen stark. IV. Chancen- und Risikobericht IV.1 Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Transformation im Autohandel sowie die äußeren Einflüsse, wie z.B. Zinssteigerungen, haben starken Einfluss auf unsere Branche. Weiterhin verspüren wir eine immer stärkere Kaufzurückhaltung. Der Fachkräfte-Mangel der Branche wird immer mehr zu einem Risikofaktor, indem die Personalkosten stark steigen werden, ebenso wie die Kosten der Personalgewinnung. Derzeit ist es fast unmöglich, Personal zu finden. Es wird sehr schwer, Mitarbeiter, die in Rente gehen, durch neue zu ersetzen. Das traditionelle Aftersales-Geschäftsmodell der meisten Kfz-Betriebe wird durch den steigenden Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben unter Druck kommen. Batterieelektrische Fahrzeuge benötigen definitiv kein Motoröl und somit keinen regelmäßigen Motoröl- und Filterwechsel wie auch keine Reparaturen am Abgassystem. Ebenso wird der Verschleiß an der Bremsanlage und damit der Bedarf an entsprechenden Ersatzteilen und Reparaturen erheblich verringert. Gleichwohl muss bei der Wirkungsanalyse differenziert werden: Je nachdem, ob es sich um rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), Plugin-Hybridfahrzeuge (PHEV) oder Hybridfahrzeuge (HEV) handelt, ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen für das Werkstattgeschäft der Zukunft. Bei PHEV und HEV erhöht die Dualität der Antriebssysteme die Komplexität der Fahrzeuge, so dass durch ihre Marktpenetration der Bedarf an Werkstattleistungen nicht so spürbar verringert wird wie bei reinen Elektrofahrzeugen. Da die meisten Prognosen inzwischen von hohen Marktanteilen der BEV ausgehen, stehen deren Aftersales-Wirkungen im Zentrum der zukünftigen Entwicklungen. Die Automatisierung des Fahrens wird sich mehr und mehr auf das Kfz-Werkstattgeschäft, insbesondere im Bereich Karosserie, Lack und Glas, auswirken. Bereits heute führt die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen von der Einparkhilfe bis zum Notbremsassistenten zu einem Rückgang bei Karosserie- und Lackarbeiten. Durch die Einführung des teil- und vollautonomen Fahrens ist zu erwarten, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle und damit das Schadensvolumen stark zurückgehen wird. Dies wird langfristige Auswirkungen auf das Karosserie- und Lackreparaturgeschäft der Werkstätten haben. In der Folge würden sich die Werkstattumsätze aus Unfallreparaturen verringern, was je nach Spezialisierungsgrad unterschiedlich bedrohlich für die Betriebe sein wird. Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, den europäischen Partnerländern sowie im globalen Umfeld ist bedingt durch den Ukraine Krieg sehr anspruchsvoll. Ertragsorientierte Risiken: Durch immer neue Plattformen, die sich gezielt mit dem Ankauf von Gebrauchtwagen beschäftigen, wird es immer schwieriger Gebrauchtwagen zu marktgerechten Preisen zu kaufen. Es geht so weit, dass Kunden ihre Gebrauchtwagen lieber an diese Plattformen verkaufen, als bei uns in Zahlung zu geben. Gleiches gilt für die Erträge im Service und Teilehandel. Veränderungen der Vertriebsformen seitens der Hersteller führen zu immer geringeren Margen. Vorteil der Kaufzurückhaltung ist jedoch, dass der Absatz an Ersatzteilen deutlich ansteigt. Das größte Risiko verbirgt sich jedoch hinter den geplanten Vertragsveränderungen unserer Hersteller. Ford und MG haben die bestehenden Verträge gekündigt. Neue Verträge wurden uns im Jahr 2024 angeboten. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, investieren wir permanent in Personal, in Organisationsstrukturen und -abläufe sowie in Produktions- und Weiterverarbeitungsprozesse. Auch Soft- und Hardware sowie die Kommunikationsmittel sind ein zentraler Bestandteil in unserer Investitionsplanung. Vertrieblichen Risiken begegnen wir mit klarer Ausrichtung sowie unserem Produkt- und Kundenmix. Dieses betrachten wir regelmäßig, um eventuellen Herausforderungen rechtzeitig aktiv entgegenwirken zu können. Preisanpassungen sind in 2023 erwartungsgemäß von unseren Lieferanten und Dienstleistern vorgenommen worden. Diese wurden, soweit möglich, direkt an unsere Kunden weitergegeben bzw. durch langfristige Rahmenverträge und Prozessoptimierung abgefangen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich außer bei der Fahrzeugfinanzierung über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist gut. Auch höhere Investitionsausgaben stellen uns derzeit vor kein Problem. IV.2 Chancenbericht Durch eine Vielzahl von Prozessverbesserungen in allen Bereichen werden die negativen Auswirkungen auf Grund aller äußeren Einflüsse als sehr gering erwartet. So bleiben wir auch in Zukunft erfolgreich: Schon heute gehen viele Kunden auf der Suche nach einem Auto - ob neu oder gebraucht - online. Da das Fühlen und Erleben aber für viele zum Autokauf dazugehört, finden Probefahrt, Beratung und der eigentliche Vertragsabschluss noch immer im Autohaus statt. Aber dieses wird sich ändern, schrittweise verlagert sich auch dieser Prozess ins Internet. Um die Neuwagenkäufer nicht zu verlieren, müssen die Hersteller und vor allem die Händler ihre große Stärke ausspielen: die Nähe zum Kunden. Egal, wo der Kunde mit der Marke in Kontakt kommt - ob im Netz, im Autohaus oder in der Vertragswerkstatt - es zählen ein stimmiger Auftritt und eine auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Ansprache. Wollen wir auch in Zukunft erfolgreich sein, müssen wir die Veränderung selbst anstoßen und dürfen nicht auf die Hersteller warten. Wir müssen unsere Kunden besser kennenlernen und passende Lösungen für deren Mobilitätsbedürfnisse anbieten. Darüber hinaus sind bestehende, langfristige Investitionszeiträume und Rahmenverträge zu überdenken und neue Kooperationen und Geschäftsfelder zu etablieren. Nur wer heute die Weichen stellt, wird auch in Zukunft erfolgreich sein. Elektromobilität und automatisiertes Fahren sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. So haben wir uns bereits darauf eingestellt und für eine entsprechende Basisausstattung - zu der die Hochvoltfachkraft, spezielle Werkzeuge und Ladesäulen gehören - gesorgt. Es ist aber auch an der Zeit, Strategien für die langfristige Perspektive, wenn Elektroautos im nächsten Jahrzehnt mehr als die Hälfte des Bestands ausmachen, in Angriff zu nehmen. Wir müssen uns wieder verstärkt mit Aufträgen befassen, die wir in den letzten Jahren in spezialisierte Fachbetriebe ausgegliedert haben, etwa die Motoreninstandsetzung oder Unfallreparaturen. Auch die Reparatur von Traktionsbatterien sollte im eigenen Haus passieren. Je eher wir uns darauf einstellen, desto größer die Chancen, dass wir im Zeitalter der E-Mobilität eine erfolgreiche Zukunft haben. IV.3 Gesamtaussage Die Automobilbranche blickt mittlerweile auf einige schwache Jahre zurück. Die Hoffnung auf einen Aufschwung im Jahr 2023 hat sich nicht erfüllt, die Nachfrage war zwar groß, die Industrie konnte jedoch leider nicht ausreichend liefern. Somit erwies sich auch 2023 als ein nicht so rosiges Jahr für die Automobilbranche. Eine Trendwende ist bis jetzt leider nicht in Sicht. Die Engpässe werden wohl das gesamte Jahr über zu spüren sein. Auch 2024 wird noch ein Krisenjahr sein. Die Kunden müssten sich vorerst im Neuwagengeschäft weiter auf lange Lieferzeiten einstellen. Und der Autohandel, Zulieferer und Hersteller würden weiterhin - in unterschiedlichem Ausmaß - mit Umsatzeinbußen zu kämpfen haben. Die Hersteller werden soweit möglich weiterhin vor allem große, margenstärkere Modelle und elektrifizierte Fahrzeuge produzieren. Infolge der digitalen Transformation ist eine tiefgreifende Veränderung der Vertriebslandschaft in der Automobilwirtschaft zu erwarten. Online-Handel, Direktvertrieb und Agenturmodell sind Themen, die sich auf das Kfz-Gewerbe stark auswirken. Bereits in den letzten Jahren haben die Digitalisierung und der Strukturwandel im Autohandel an Fahrt aufgenommen. Zunehmend wird deutlich, dass das klassische Geschäftsmodell von Autohäusern, der stationäre Autohandel, nicht mehr ausreicht. Um zukunftsfähig zu werden, muss er um digitale Elemente ergänzt werden. Der Gebrauchtwagenmarkt hängt unvermindert am Tropf des Neuwagenmarktes. Ein wichtiger Faktor wird auch weiter die Personalentwicklung sein. In den letzten Jahren haben wir viel unternommen, um am Markt und in der Region als interessanter, innovativer und nachhaltiger Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Planungsrisiken bestehen selbstverständlich in der subjektiven Einschätzung der Märkte. Besonders die Folgen des Ukraine-Krieges, die Transformation des Automobilmarktes, die politische Lage sowie die globale Wirtschaftsentwicklung haben immer einen Einfluss. Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse und Strategien der Politik, Wirtschaft und der Märkte im Umgang mit dem Ukraine-Krieg gehen wir davon aus, dass es erst einmal keine Normalisierung der Märkte geben wird. Insgesamt gehen wir nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2023 mit einem erwarteten leicht positiven Ergebnis davon aus, dass wir - in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Ukraine Krieges und deren Folgewirkungen - in 2024 kein deutlich besseres Jahresergebnis erzielen werden. Vielmehr erwarten wir die Umsatzerlöse und das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die Investitionen zur Absicherung der zukünftigen Marktpositionierung sind darüber hinaus ein wesentlicher Aspekt für das Geschäftsjahr 2024. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen in der Regel solventen und bonitätsstarken, jedoch recht veralteten Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft aus Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Wernigerode, den 8. Juli 2024 Matthias Heise, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Anhang1. Allgemeine Angaben 1.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Auto Ackert GmbH hat ihren Sitz in Wernigerode. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HR B 100783 eingetragen. 1.2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft unterliegt als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB der Prüfungspflicht. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 2.1 Grundlagen sowie Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte Die vorstehende Bilanz wird nach dem Gliederungsschema gemäß § 266 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Berichtsjahr unverändert fortgeführt, mit der Ausnahme, dass zur Erhöhung der Klarheit die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen als separater Posten unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen werden (Vorjahr: in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten). Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommen folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils € 800,00 nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Marktwerten angesetzt. Soweit der Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger lag als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Niederstwertprinzip), ist dieser Wert angesetzt worden. Kundenforderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aufwendungen, die wirtschaftlich in nachfolgende Abrechnungszeiträume fallen, sind als aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt. Rückstellungen Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden mit einem Satz von 3% berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 3.2 Vorratsvermögen Gebrauchtfahrzeuge, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht verkauft waren, wurden soweit erforderlich mit dem Marktwert und damit unter ihren Anschaffungskosten bilanziert. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Das Ausfallrisiko der Forderungen wurde mit einer Pauschalwertberichtigung von 1 % berücksichtigt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. 3.4 Aktive Rechnungsabgrenzung Unter der aktiven Rechnungsabgrenzung werden bereits geleistete Ausgaben erfasst, die in späteren Perioden zu Aufwendungen führen. 3.5 Eigenkapital Das Stammkapital wurde in 2018 auf Euro umgestellt und um € 35,40 auf € 25.600 aufgestockt. 3.6 Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten (Angaben in EUR):
Die Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sind mit den zu erwartenden Aufwendungen angesetzt worden. Die Rückstellungen für den Personalaufwand decken die zu erwartenden Aufwendungen aus Urlaubsansprüchen der Arbeitnehmer ab. Die Rückstellungen für Gewährleistungen erfassen das Risiko der Inanspruchnahmen aus Garantiezusagen. Basis für die Ermittlung der Gewährleistungsrisiken sind garantiebehaftete Werkstattleistungen, Diagnoseleistungen und Ersatzteilerlöse. Die Rückstellungen für Instandhaltung am Vergleichsstichtag betrafen im I. Quartal 2023 nachgeholte Maßnahmen. 3.7 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von € 835.127,10 (VJ: € 879.052,54). Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Aufteilung der Verbindlichkeiten nach einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, von 1 bis 5 Jahren bzw. mehr als 5 Jahren sowie deren Absicherung ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich (die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr):
(1) Sicherungsübereignung der finanzierten
Fahrzeuge, Grundschulden auf den Immobilienbesitz der
Gesellschaft, selbstschuldnerische Bürgschaft des
Gesellschafters
4. Sonstige Angaben 4.1 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen.
Die Rückkaufverpflichtungen betreffen die vertraglichen Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber den Banken und Finanzdienstleistern, die die jeweiligen Absatzgeschäfte durch Leasing- und andere Finanzierungsformen begleitet haben. Nach Ablauf des Finanzierungszeitraums besteht grundsätzlich die vertragliche Verpflichtung der Gesellschaft, die für die Kunden finanzierten Fahrzeuge zurückzukaufen. Die Vereinbarungen sehen den Rückkauf zum vereinbarten Restwert vor, der grundsätzlich unter dem Marktwert liegt. 4.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 65. 4.3 Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer ist: Herr Matthias Heise, Ilsede, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt Änderungen in der Geschäftsführung sind während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungszeitpunkt nicht eingetreten. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.4 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 120.659,70 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Wernigerode, den 8. Juli 2024 Matthias Heise, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Auto Ackert GmbH, Wernigerode Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto Ackert GmbH, Wernigerode, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Ackert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 16. Oktober 2024 ba
audit gmbh
gez. Dr. Sören Peters, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Wenzel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Auto Ackert GmbH, Wernigerode, wurde gemäß Gesellschafterversammlung vom 20.11.2024 festgestellt und genehmigt. |
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