Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 177963
Vorher
DOMINO Holding Deutschland GmbH
Eingetragen
21.11.2003
Branche
Herstellung von Maschinen für die additive FertigungHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung, Entwicklung, Handel, Vertrieb und Vermietung von Anlagen und Maschinen, insbesondere für den industriellen Einsatz, sowie deren Komponenten und Teile und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Herstellung, Entwicklung, Handel, Vertrieb und Vermietung von optischen Geräten und Komponenten, insbesondere von Laserstrahlquellen, Lasersystemen und Lasermaschinen sowie deren Komponenten und Teilen und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Herstellung, Entwicklung, Handel, Vertrieb und Vermietung von Computersystemen und Netzwerken, insbesondere von PCkompatiblen Computern und solchen für Steuerungsaufgaben sowie deren Komponenten und Teile und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Der Erwerb von Aktien und Beteiligungen an Unternehmen sowie der Erwerb von Unternehmen, die Errichtung und Unterhaltung von Zweigniederlassungen und die Gründung von Tochtergesellschaften. Die Durchführung und Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Einhaltung chemischer Vorschriften, einschließlich der Erbringung von Berichts-, Melde- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen (für die Zwecke der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften) für andere Unternehmen der Gruppe sowie deren Vertriebspartner; und EU-Bevollmächtigter und EU-Importeur für alle Produkte, die von der Domino-Gruppe hergestellt und vertrieben werden, einschließlich aller damit verbundenen Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Silex
seit 17.9.2025
Prokura
Jan Lindgren
seit 15.7.2025
Geschäftsführer
Jürgen Hatje
seit 10.8.2023
Prokura
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Domino Laser GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1. Allgemeines

Die Domino Laser GmbH, Hamburg agiert in ihrem operativen Geschäft als Entwicklungs-, Produktions- und Dienstleistungsstandort für die Domino Gruppe. Die Produkte von Domino Laser werden ausschließlich über Domino UK weltweit an konzerneigene Niederlassungen sowie unabhängige Distributoren verkauft.

Zum 1. April 2023 ist die Tochtergesellschaft Wiedenbach Apparatebau GmbH, Gottmadingen (HRB 550402, Amtsgericht Freiburg i. Br.) auf die Domino Laser GmbH als übernehmende Rechtsträgerin verschmolzen worden. Die Vermögensgegenstände und Schulden des verschmolzenen Rechtsträgers wurden zu Buchwerten übernommen.

Auf die Anteile an der Wiedenbach Apparatebau GmbH ist bereits vor der Verschmelzung zum 31. März 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Netto-Vermögenswert der Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von T€ 8.551 vorgenommen worden. Infolge dieser Abschreibung ist bei der Verschmelzung selbst kein Verschmelzungsgewinn oder -verlust entstanden.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im März 2024 "...erweist sich die Erholung der Weltwirtschaft von den multiplen Krisen als erstaunlich widerstandsfähig, aber die steigende Wachstumsdynamik war bislang nicht überall zu spüren."

"In ihren jüngsten Prognosen zur weltwirtschaftlichen Entwicklung nehmen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) leichte Aufwärtskorrekturen für 2024 vor. Die größten Abwärtsrisiken des vergangenen Jahres hätten sich nicht im zu befürchtenden Maße manifestiert und die meisten Volkswirtschaften sich ihnen gegenüber überraschend resilient gezeigt. Gleichwohl bleibt das weltwirtschaftliche Wachstum insgesamt gering und die regionalen Unterschiede bleiben hoch. Positiv bemerkt wird, dass die Maßnahmen zur Inflationseindämmung Wirkung zeigen: In den meisten Regionen zeichnen sich sanfte Landungen ab."

(Quelle: BMWK - "Langsam aber robust - Globale Wachstumsperspektive zu Jahresbeginn leicht verbessert" vom 01.03.2024)

Das ifo Institut beurteilte im Januar 2024 die Lage der deutschen Unternehmen pessimistischer:

"Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. ... Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest."

(Quelle: ifo Institut - "ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im Januar 2024" vom 25.01.2024)

Insgesamt ist die Branche zwar allgemein bestimmt von gesteigertem Interesse an Lasertechnologien, aber auch von einer zunehmenden Wettbewerbssituation. Der Auftragseingang befindet sich auf einem verhaltenen Niveau im Vergleich der letzten 3 Jahre. Grund hierfür ist u.A. die Situation der chinesischen Wirtschaft, die die LBBW folgendermaßen beurteilt:

"Aufgrund der schwachen Binnenwirtschaft gehen wir davon aus, dass das BIP-Wachstum der Volksrepublik 2024 sehr verhalten ausfallen wird. Ohne massive staatliche Stützung dürfte ein Zuwachs wie 2023 kaum zu erreichen sein. Da Chinas Regierung zuletzt aber beteuerte, auf staatliche Stützungen künftig zunehmend verzichten zu wollen, bleiben wir bei unserer Prognose von 3,5 % Wachstum im Jahr 2024. Es muss sich aber erst noch zeigen, wie weit Chinas Regierung die Wirtschaft tatsächlich den Marktkräften überlassen wird."

(LBBW "Chinesische Wirtschaft im 4. Quartal 2023" vom 17.01.2024)

Die weiteren Aussichten hängen davon ab, wie sich die Situation in der Ukraine sowie im Gazastreifen und deren Folgen unmittelbar auf die Geschäftstätigkeit auswirken. Denkbar wären z.B. Sanktionen und erhöhte Länderrisiken. Darüber hinaus können auch wesentliche absehbare mittelbare Auswirkungen, wie z.B. Preisänderungen oder Unterbrechungen von Lieferketten, zu berücksichtigen sein. Derzeit können jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftslage festgestellt werden.

3. Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind der Umsatz und das operative Ergebnis (EBIT). Das operative Ergebnis ermittelt sich aus dem Jahresergebnis vor Verschmelzungsergebnissen, Ertragsteuern, Zinsergebnis und Abschreibungen auf Finanzanlagen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Gesellschaft nicht wesentlich genutzt.

4. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 sind wechselkurs- und preisbedingt im Vergleich zum Vorjahr um 13 % gestiegen. Dieser Wert liegt damit oberhalb des im Vorjahr prognostizierten Umsatzwachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Anstieg rührt im Wesentlichen aus einer höheren Nachfrage, höheren Verrechnungspreisen und einer Erweiterung des Produktportfolios. Im Umsatz wurden zudem konzerninterne Berechnungen für Service- Leistungen berücksichtigt.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023/24 betrug T€ 55.540 (Vorjahr: T€ 49.131). Die Umsatzrendite (Jahresergebnis vor Ertragsteuern geteilt durch Umsatzerlöse) betrug 10,2% (Vorjahr Domino Laser GmbH, bereinigt um die Sondereffekte aus den Verschmelzungen und der außergewöhnlichen Abschreibung auf Finanzanlagen: 10,4%).

Bei einem um die Bestandsveränderung bereinigten Materialaufwand von T€ 36.717 (Vorjahr: T€ 30.250) lag die Materialaufwandsquote (Materialaufwand bereinigt um die Bestandsveränderungen in Bezug auf das Umsatzvolumen) mit 66,1% leicht oberhalb des Vorjahres (Vorjahr 61,6%). Die Rohgewinnmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand, bereinigt um Bestandsveränderungen in Relation zu den Umsatzerlösen) lag mit 33,9 % leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 38,4 %).

Bei einer leicht gestiegenen Kopfzahl auf durchschnittlich 110 Mitarbeiter/innen im Geschäftsjahr 2023/2024 (Vorjahr 106 Mitarbeiter/innen) betrug der Personalaufwand im Geschäftsjahr T€ 10.117 (Vorjahr: T€ 8.761). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf Rückstellungen im Personalbereich und den Einsatz temporärer Kräfte zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei T€ 3.819 (Vorjahr: T€ 18.447 inkl. Verschmelzungsverlust von T€ 15.476). Diese enthalten im Wesentlichen Aufwendungen im Bereich von Entwicklungsprojekten mit dem Ziel, das Produktportfolio zu erweitern und damit neue Marktchancen zu nutzen.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei T€ 4.922 (Vorjahr ohne Berücksichtigung der Effekte aus Verschmelzungen sowie der Abschreibung auf Finanzanlagen: T€ 6.830), das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 3.627 (Vorjahr: - T€ 17.664) im Geschäftsjahr 2023/24.

Der Jahresüberschuss belief sich auf T€ 3.627 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von -T€ 17.664). Das Bilanzergebnis unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 17.523 betrug T€ 21.149 (Vorjahr T€ 17.523).

5. Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie Lieferantenverbindlichkeiten.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die gute Finanzlage des Unternehmens nur wenig verändert.

Zum Stichtag verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von T€ 230 (Vorjahr: T€ 382). Der niedrigere Bestand rührt aus stichtagsbedingten Schwankungen der Liquidität.

Das Sachanlagevermögen ist von T€ 596 (Vorjahr) auf T€ 690 gestiegen, wobei das Sachanlagevermögen der untergegangenen Gesellschaft vollständig im Rahmen der Verschmelzung übernommen worden ist. In den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen der SARL APS France von T€ 176 (Vorjahr T€ 2.248) enthalten. Der Rückgang des Finanzanlagevermögen ist auf die erfolgte Verschmelzung der Wiedenbach Apparatebau GmbH zurückzuführen.

Die Vorräte sind insgesamt um T€ 362 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 5.058 gesunken. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind um T€ 336 auf T€ 3.114 gestiegen und die Fertigware um T€ 205 auf T€ 1.165 gesunken. Die unfertigen Erzeugnisse liegen mit T€ 178 um T€ 181 unter dem Vorjahresniveau. Die hohen Bestände dienen der Produktionssicherheit. Die Vorräte enthalten außerdem geleistete Anzahlungen von T€ 602 (Vorjahr: T€ 913).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden zum Stichtag in Höhe von T€ 33.484 (Vorjahr: T€ 27.384). Hierin sind T€ 23.900 als kurzfristige Darlehensforderungen (Vorjahr: T€ 18.000) enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 414 auf T€ 3.702 gesunken. Die Rückstellungen von T€ 4.273 wurde gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.218 erhöht. Grund hierfür sind Steuerrückstellungen, Rückstellungen im Personalbereich sowie für erwartete Rechnungen.

Das Eigenkapital ist nach erfolgter Verschmelzung mit T€ 33.573 gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.626 gestiegen. Die Eigenkapitalquote betrug bei einer Bilanzsumme von T€ 41.817 zum Stichtag 80,3 % (Vorjahr: 79,7 %).

6. Forschung und Entwicklung

Domino Laser hat auch in diesem Jahr weiterhin in die Entwicklung der Markierlasertechnologie investiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 23 Mitarbeiter/innen im R&D Bereich mit Weiterentwicklungen von Lasersystemen und Kundenprojekten beschäftigt. Die R&D Kosten belaufen sich insgesamt auf T€ 2.544 und bewegen sich damit auf Vorjahresniveau.

Die Entwicklung von Lasertechnologien zur Codierung und Markierung von Produkten ist weiterhin der Schwerpunkt unserer R&D-Aktivitäten für das nächste Geschäftsjahr und wird in unverändertem Umfang fortgeführt.

Ergänzend konnten einige Projekte zur Produkt-Optimierung sowie etliche Kundenentwicklungsprojekte erfolgreich umgesetzt werden. Die Entwicklungskosten machen einen großen Teil der Betriebsaufwendungen aus. Diese werden auch zukünftig einen großen Anteil an den Gesamtkosten darstellen.

7. Chancen und Risiken des Unternehmens

Domino Laser ist für das aktive Management aller Laseraktivitäten der Domino Gruppe verantwortlich. Die Domino Laser GmbH treibt die Innovationen in den Laserprodukten als auch -anwendungen voran und betreibt ein intensives Portfolio an Supportaktivitäten im technischen Vertrieb sowie im Service.

Da Domino Laser nur Verkäufe innerhalb des Konzerns tätigt, bestehen nur geringe Risiken durch Forderungsausfälle.

Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung könnten sich veränderte Lieferketten und Materialpreisentwicklungen infolge einer weiterhin hohen Inflation negativ auswirken. So wäre es denkbar, dass auch mögliche Folgen des Ukraine-Krieges ein Risiko hinsichtlich der Versorgung von Vormaterialien bei Lieferanten darstellen. Zurzeit ist das Unternehmen jedoch nicht unmittelbar von den Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen auf der Welt betroffen.

Weitere signifikante Risiken sehen wir derzeit nicht.

Durch den Einsatz neuer Technologien im Unternehmen und den Ausbau konzerninterner Lieferketten können Kundenanforderungen noch effizienter umgesetzt werden. Das zunehmende Umweltbewusstsein der Kunden steigert zudem die Nachfrage von Lasertechnologien zu Markierungszwecken und eröffnet die Möglichkeit zur Nutzung neuer Marktchancen.

8. Risikomanagement

Das Unternehmen verfolgt einen agilen Planungsansatz mit definierten Zielen. Domino erstellt zur Risikofrüherkennung sowie zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten monatlich Reports, die alle wesentlichen Prozesse der Firma kontrollieren und regeln. Reports bezüglich Umsatz - und Auftragseingang werden wöchentlich erstellt. Des Weiteren betreibt der Konzern ein umfangreiches Risikomanagementsystem, zu dem Domino Laser in regelmäßigen Abständen einen Bericht liefert. Als Konsequenz daraus werden risikomindernde Aktivitäten abgeleitet, wie z.B. die Qualifizierung von Zweitlieferanten für kritische Bauteile oder das Simulieren von kritischen Situationen, um u.a. Trainings- und Verbesserungsmaßnahmen zu definieren.

9. Zukünftige Entwicklung

Die Nachfrage nach Lasercodierungs- und Markierungsanwendungen nehmen wir weiterhin als sehr positiv wahr.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die Branche allgemein von einem Trend geprägt, bei Verpackungsbeschriftungen vermehrt Lasertechnologien einzusetzen, was auf Konzernebene insgesamt zu einem leicht steigenden Absatz von Lasersystemen führen wird. Allerdings ist in der Branche ein starker Preisdruck vor allem durch lokale Wettbewerber im asiatischen Raum wahrnehmbar. Durch Änderungen der konzerninternen Lieferkette könnte der Absatz von Lasersystemen am Standort Hamburg leicht niedriger als in den Vorjahren ausfallen.

Aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands, der allgemeinen Geschäftsaussichten und der Wechselkurssituation geht die Geschäftsführung von einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich unterhalb des Geschäftsjahres 2023/24 aus. Die Situation in der Ukraine und ggf. Lieferverzögerungen am Beschaffungsmarkt könnten diese Einschätzung jedoch negativ beeinflussen.

Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen wird weiterhin durch Investitionen in Entwicklung und Infrastruktur beeinflusst, so dass sich die Umsatzrendite auf einem hohen einstelligen Prozentbereich bewegen wird.

Im Rahmen einer agilen Planung rechnet die Geschäftsführung mit einem operativen Betriebsergebnis (EBIT), das im Verhältnis zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 liegt.

 

Hamburg, 7. August 2024

Anja Wurow

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 67.710,54 74
2. Technische Anlagen und Maschinen 185.281,33 233
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.653,54 267
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.923,95 22
689.569,36 596
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternhemen 176.044,00 2.248
865.613,36 2.844
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.113.853,91 2.778
2. Unfertige Erzeugnisse 177.762,00 359
3. Fertige Erzeugnisse 1.164.800,73 1.370
4. Geleistete Anzahlungen 602.034,55 913
5.058.451,19 5.420
II. Forderungen
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33.484.136,85 27.384
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.098.462,71 1.300
35.582.599,56 28.684
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 229.934,20 382
40.870.984,95 34.486
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.295,14 73
D. Aktive latente Steuern 60.322,00 159
41.817.215,45 37.562

Passiva

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Kapitalrücklage 12.398.156,00 12.398
III. Gewinnvortrag 17.522.601,00 35.187
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3.626.707,13 -17.664
33.573.464,13 29.947
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.648.297,82 1.040
2. Sonstige Rückstellungen 2.624.517,27 2.015
4.272.815,09 3.055
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.702.079,77 4.116
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 119.922,80 320
3. Sonstige Verbindlichkeiten 148.933,66 124
davon aus Steuern: € 124.782,84 (Vorjahr: T€ 124)
3.970.936,23 4.560
41.817.215,45 37.562

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 55.539.989,98 49.131
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -386.063,79 1.729
3. Sonstige betriebliche Erträge 235.106,94 1.532
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 36.330.525,95 31.979
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.423.634,00 7.389
b) Soziale Abgaben 1.693.308,04 1.372
10.116.942,04 8.761
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 200.479,27 207
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.818.597,53 18.447
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 750.530,79 149
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 749.041,81 (Vorjahr: TEUR 132)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 8.595
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 219
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 1)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.046.312,00 1.996
davon latente Steuern EUR 98.390,00 (Vorjahr: TEUR 106)
13. Ergebnis nach Steuern / Jahresergebnis 3.626.707,13 -17.664

HRB 177963, Amtsgericht Hamburg

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. März 2024 sind unter der Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer "großen" Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 22. November 2023 ist rückwirkend zum 1. April 2023 die Wiedenbach Apparatebau GmbH (HRB 550402, Amtsgericht Freiburg i. Br.) auf die Domino Laser GmbH verschmolzen worden. Die Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden der verschmolzenen Gesellschaft erfolgte zu Buchwerten.

Auf die Anteile an der Wiedenbach Apparatebau GmbH ist bereits vor der Verschmelzung zum 31. März 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Netto-Vermögenswert der Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von T€ 8.551 vorgenommen worden. Infolge dieser Abschreibung ist bei der Verschmelzung selbst kein Verschmelzungsgewinn oder -verlust entstanden.

Da in der Wiedenbach Apparatebau GmbH zum Verschmelzungszeitpunkt keine wesentliche Geschäftstätigkeit mehr bestand, wird in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung auf eine zweite, zusammengefasste Vorjahresspalte, wie sie ansonsten im Falle von Verschmelzungen zur Verbesserung der Vergleichbarkeit verwendet wird, verzichtet. Im Rahmen der Verschmelzung sind Forderungen von T€ 2.115, liquide Mittel von T€ 330, Rückstellungen von T€ 236 und Verbindlichkeiten von T€ 137 übernommen worden.

Erträge aus Personalweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von T€ 2.339 (Vorjahr: T€ 1.433) werden abweichend zum Vorjahresausweis statt in den sonstigen betrieblichen Erträgen unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis ist entsprechend angepasst worden.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Der Abnutzung wird durch planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 16 Jahren Rechnung getragen. Zugänge des Geschäftsjahres sind, beginnend mit dem Monat der Anschaffung, zeitanteilig abgeschrieben worden. Geringwertige Anlagegüter (bis € 800) werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung bewertet.

Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten der Fertigung und der Materialbereitstellung. Der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens wurde berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt worden.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 32,3% im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Das Aktivierungswahlrecht von latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen.

Passiva

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und sind in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags angesetzt worden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden unterjährig zum konzerninternen Standardkurs umgerechnet; quartalsweise sowie zum Bilanzstichtag erfolgt für kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs.

2. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag T€ 33.484 (Vorjahr: T€ 27.384). Davon betreffen T€ 24.123 (Vorjahr: T€ 18.068) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Domino Printing Sciences plc. Cambridge/Großbritannien, wovon T€ 23.900 (Vorjahr: T€ 18.000) eine kurzfristige Darlehensforderung an die Gesellschafterin beinhalten. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von T€ 9.361 (Vorjahr: T€ 9.316).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (T€ 1.321, Vorjahr T€ 978) sowie Rückstellungen für Gewährleistung (T€ 531, Vorjahr T€ 476) und ausstehende Rechnungen (T€ 570, Vorjahr T€ 164). Ferner bestehen Rückstellungen für Abschluss- / Steuerberatungskosten T€ 48 (Vorjahr T€ 78).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden außer branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine Sicherheiten gestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 120 (Vorjahr: T€ 320) und resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Davon bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 0).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Produkte der Domino Laser GmbH werden ausschließlich über Domino UK weltweit an konzerneigene Niederlassungen sowie unabhängige Distributoren verkauft. Zudem werden Erträge aus der Weiterbelastung von Personalaufwendungen an verbundene Unternehmen von TE 2.339 (Vorjahr: T€ 1.433) in den Umsatzerlösen ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind nicht realisierte Kurserträge aus Währungsumrechnung von T€ 179 (Vorjahr: T€ 5) enthalten. Im Vorjahr waren zudem außergewöhnliche Erträge aus Verschmelzungen von T€ 1.425 enthalten.

Der Personalaufwand beinhaltet mit T€ 146 (Vorjahr: T€ 124) Aufwendungen aus der Altersversorgung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind realisierte Kursverluste aus der Währungsumrechnung von T€ 838 (Vorjahr: T€ 367). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthielten im Vorjahr zudem außergewöhnliche Aufwendungen aus Verschmelzungen von T€ 15.476.

Die Zinserträge betreffen mit T€ 749 (Vorjahr: T€ 132) verbundene Unternehmen.

3. Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäftsvorfälle/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wege von operating-lease-Verträgen geleast. Die aus den Miet- und Leasingverträgen resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 2.969. Davon sind T€ 699 innerhalb eines Jahres und T€ 2.270 zwischen einem und bis zu fünf Jahren fällig.

Geschäftsführung

Anja Christina Wurow, Dipl. Betriebswirtin

Die Berufsbezeichnung der Geschäftsführerin entspricht im Übrigen der Organstellung. Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich 87 (Vorjahr: 83) Arbeitnehmer, zuzüglich 23 (Vorjahr: 23) gewerblicher Mitarbeiter, beschäftigt.

Angaben zu beteiligten Unternehmen

Die Gesellschaft ist per 31. März 2024 an der folgenden Gesellschaft beteiligt. Die Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis basieren auf dem Jahresabschluss zum 31. März 2024, welcher der aktuellste vorliegende ist.

Gesellschaft, Sitz Beteiligung, in Prozent Eigenkapital, in EUR Ergebnis, in EUR
SARL APS France, Montelier 100 156.230,00 -7.046,00

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Domino Printing Sciences plc, Cambridge, Großbritannien, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Domino Printing Sciences plc, Cambridge, Großbritannien, wird nicht mehr veröffentlicht. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Brother Industries Ltd, Nagoya, Japan, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens wird beim Ministry of Finance Local Finance Bureau in Tokio, Japan, unter der Nummer 349 075 offengelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 29 (Vorjahr: T€ 28). Es wurden bis auf die Jahresabschlussprüfung keine weiteren Leistungen erbracht.

Nachträgliche Ereignisse

Die gesamte Welt steht weiterhin unter dem Einfluss der Situation in der Ukraine, des Konflikts im Gazastreifen und von steigenden Energiekosten sowie von Problemen in den Lieferketten. Genauere Ausführungen bezüglich der Auswirkungen auf die Unternehmung wurden im Lagebericht getätigt.

Es wird beabsichtigt, einen Betrag von insgesamt T€ 23.900 an die Gesellschafterin Domino Printing Sciences plc, Cambridge, Großbritannien, (DPS) auszuschütten und gleichzeitig mit einem der DPS gewährten Darlehen aufzurechnen.

Darüber hinaus wird beabsichtigt die bestehende Beteiligung an der SARL APS France, Montelier, konzernintern zu verkaufen.

Weitere Ereignisse nach dem Stichtag von besonderer Bedeutung für den Jahresabschluss zum 31. März 2024 haben sich darüber hinaus bis zur Bilanzaufstellung nicht ergeben.

 

Hamburg, 7. August 2024

Anja Wurow

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 31.03.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.03.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 366.637,64 0,00 162.768,67 203.868,97
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 315.239,55 7.250,00 0,00 322.489,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.116.588,41 24.783,69 249.486,36 891.885,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.410.886,68 216.803,28 74.684,66 1.553.005,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.155,38 47.768,57 0,00 69.923,95
2.864.870,02 296.605,54 324.171,02 2.837.304,54
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.842.727,78 0,00 10.622.727,78 220.000,00
14.074.235,44 296.605,54 11.109.667,47 3.261.173,51
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 31.03.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.03.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 366.637,64 0,00 162.768,67 203.868,97
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 241.319,83 13.459,18 0,00 254.779,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 883.672,96 71.323,12 248.391,67 706.604,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.144.134,51 115.696,97 73.479,72 1.186.351,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.269.127,30 200.479,27 321.872,38 2.147.735,18
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.594.500,61 0,00 8.550.544,61 43.956,00
11.230.265,55 200.479,27 9.035.185,66 2.395.560,15
Buchwerte
Stand am 31.03.2024 Vorjahr
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 0,00 0
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 67.710,54 74
2. Technische Anlagen und Maschinen 185.281,33 233
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.653,54 267
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.923,95 22
689.569,36 596
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 176.044,00 2.248
865.613,36 2.844

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Domino Laser GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Domino Laser GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Domino Laser GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 7. August 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Bertram, Wirtschaftsprüfer

Jeremy Gläser, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 11. September 2024 festgestellt.

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