Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 26561
Eingetragen
13.5.2019
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung, der Vertrieb, die Herstellung und der Service von Transfersystemen für die automatisierte Serienfertigung, inkl. dessen Steuerung und dazugehöriger Peripherie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Otto Krups
seit 13.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Philipp Otto Krups
Montabaur
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KRUPS Automation GmbH

Dernbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Leistungsspektrum der Krups Automation Gesellschaft mit beschränkter Haftung umfasst die Realisierung von Transfersystemen im Bereich der Montage-Automation sowie die Fertigung von Fördersystemen für verschiedenste Anwendungen. Neben der Konstruktion, Planung, Produktion, Fertigung und der Endmontage von Fördersystemen bietet das Unternehmen auch einen umfassenden Service- und Wartungssupport. Auf Grund der nunmehr schon über dreißigjährigen Branchenerfahrung konnte Know-how aufgebaut werden.

Die Krups-Transportsysteme haben sich weltweit, hauptsächlich in der Automobilindustrie, aber auch in verschiedenen Sektoren, bewährt und etabliert. Stetige Verbesserungen und Weiterentwicklungen der bestehenden Systeme tragen dazu bei, die Produkte auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

Die stetig innovativen Produktentwicklungen des Unternehmens beziehen sich auf das gesamte Produktspektrum. So wurde u.a. das LOGO!MAT eCart in seinen Optionen und Möglichkeiten weit vorangetrieben und bietet unseren Kunden erhebliche Vorteile in der Flexibilität, aber auch im Energieverbrauch der Anlagen.

Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades ist die Gesellschaft auf namhaften Messen der Branche, wie z.B. MOTEK und Automatica regelmäßig vertreten.

Zum 31. Dezember 2023 wurden ca. 76 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft kann bei deutlich höheren Umsatzerlösen durch erhebliche interne Effizienzsteigerungen auf ein insgesamt sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Maßgebliche Faktoren für diesen Trend waren u.a. die stetige Verbesserung und Weiterentwicklung der Produkte, der gezielte Vertrieb und die internen Prozessoptimierungen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 33.017,9 im Geschäftsjahr 2023 deutlich über Vorjahresniveau (T€ 18.933,8). Auf Grund der besseren Einkaufskonditionen und der optimierten Fertigung ist das Jahresergebnis von T€ 1.083,3 auf T€ 4.956,5 gestiegen. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch den Jahresüberschuss auf T€ 9.570,6 (Vorjahr T€ 4.614,2) erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich hierdurch trotz einer Erhöhung der Bilanzsumme auf 59,5 % nach 48,1 % im Vorjahr erhöht.

Der Bestand an Vorräten wurde im Berichtsjahr von T€ 4.675,5 um T€ 297,9 auf T€ 4.973,4 leicht aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf Grund der gesteigerten Geschäftstätigkeit von T€ 4.326,8 um T€ 4.085,7 auf T€ 8.412,5 deutlich erhöht, bei einer Erhöhung der flüssigen Mittel um T€ 1.815,7 auf T€ 2.298,6.

Die Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch zeitnahe Bezahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

4. Chancen- und Risikobericht

In unserer Gesellschaft ist das Risikomanagement ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Zur Früherkennung von Risiken, die möglicherweise den Bestand oder die künftigen Ergebnisse des Unternehmens gefährden können, wurden systematisch Risikofelder definiert. Sie werden laufend beobachtet und nach Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. Schadenspotential bewertet. Soweit möglich, sind für alle wesentlichen Risiken Vorbeuge- und Gegenmaßnahmen festgelegt worden. Mit diesem System kann das Management Risiken für das Unternehmen frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern.

Unser Unternehmen verfügt über eine sehr hohe Eigenkapitalbasis und eine überaus hohe Liquidität.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

5. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 startet mit einer soliden und sehr guten Auftragslage für das erste, zweite und teils dritte Quartal, und der positive Trend aus 2023 wird weiter fortgeführt werden. Mit der Nutzung der zusätzlichen Produktions-, Lager- und Büroflächen, sowie durch interne Optimierungen und Personalaufbau wird die Produktionskapazität weiter gesteigert. Die weiterhin hohen Kosten im Einkauf und die teils unsichere Versorgung von notwendigen Komponenten können in den Ergebnissen ersichtlich bleiben. Zusätzlich sind Personalkosten gestiegen, und die generelle Personalverfügbarkeit ist weiter gesunken. Bedingt durch das gesteigerte Umsatzvolumen sind erheblich mehr Projektvorfinanzierungen notwendig, die wenn möglich intern abgebildet werden sollen.

Maßnahmen zur internen Effizienzsteigerung laufen kontinuierlich, um die Effekte z.T. zu kompensieren. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte sowie Neuentwicklungen für den zukünftigen Markt sichern weiterhin gute Wachstumschancen für das Unternehmen.

Unter den gegebenen Voraussetzungen planen wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz, der mindestens 20 % über dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Das Jahresergebnis wird prozentual mindestens gleich, eher gesteigert werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 120.563,00 74.350,00
I. Sachanlagen 120.563,00 74.350,00
1. technische Anlagen und Maschinen 12.401,00 16.521,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.162,00 57.829,00
B. Umlaufvermögen 15.945.143,98 9.515.957,57
I. Vorräte 4.973.374,00 4.675.488,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.673.182,56 4.357.596,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.298.587,42 482.872,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.932,60
Summe Aktiva 16.065.706,98 9.592.240,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.570.643,76 4.614.157,81
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 9.545.643,76 4.589.157,81
davon Gewinnvortrag 4.589.157,81 3.505.881,39
B. Rückstellungen 1.679.945,62 374.699,41
C. Verbindlichkeiten 4.815.117,60 4.603.382,95
Summe Passiva 16.065.706,98 9.592.240,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.238.490,62 7.422.527,81
2. Personalaufwand 4.563.728,00 3.861.204,28
a) Löhne und Gehälter 3.156.242,44 2.693.203,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.407.485,56 1.168.000,32
davon für Altersversorgung 11.456,29 11.540,29
3. Abschreibungen 43.946,74 56.533,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.946,74 56.533,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.612.482,47 1.964.179,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,84 1,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.777,68 19.794,60
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.037.531,62 436.489,14
8. Ergebnis nach Steuern 4.958.033,95 1.084.328,42
9. sonstige Steuern 1.548,00 1.052,00
10. Jahresüberschuss 4.956.485,95 1.083.276,42
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.589.157,81 3.505.881,39
12. Bilanzgewinn 9.545.643,76 4.589.157,81

Anhang

A. Allgemeines

I. Vorbemerkungen

Die KRUPS Automation hat ihren Sitz in Dernbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter HR B 26561 eingetragen.

Die KRUPS Automation weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

1. Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um lineare Abschreibungen - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Für die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegüter wird die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen, d.h. geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von € 800,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

2. Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige und fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Sie werden retrograd, ausgehend vom jeweiligen Abrechnungswert sowie vom Fertigstellungsgrad durch angemessene Abschläge für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie für den Gewinnzuschlag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken, durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten das Berichtsjahr betreffende, zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Erhaltene Anzahlungen werden netto, d.h. ohne Umsatzsteueranteil angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Stand 31.12.2023
Stand 01.01.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.567,53 0,00 7.567,53 7.567,53
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 47.830,00 0,00 47.830,00 31.309,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.114,82 90.159,74 362.274,56 214.285,82
319.944,82 90.159,74 410.104,56 245.594,82
327.512,35 90.159,74 417.672,09 253.162,35
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zugänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7.567,53 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.120,00 35.429,00 12.401,00 16.521,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.826,74 254.112,56 108.162,00 57.829,00
43.946,74 289.541,56 120.563,00 74.350,00
43.946,74 297.109,09 120.563,00 74.350,00

III. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 4.589.157,81.

IV. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Gewährleistungen.

V. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von T€ 413,1 (Vorjahr T€ 408,6) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

C. Sonstige Angaben

I. Mitarbeiter

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 32 25
Gewerbliche Arbeitnehmer 44 33
76 58

II. Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Philipp Krups, Diplom-Ingenieur.

III. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dernbach, den 31. März 2025

gez. Philipp Krups, GF

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Krups Automation GmbH, Dernbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Krups Automation GmbH, Dernbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krups Automation GmbH, Dernbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Honnef, den 1. April 2025

WEP Hamacher & Pax Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin

Michael Hamacher, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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