Robert Straub GmbHLiquidiert

88400 Biberach an der Riß, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 640901
Eingetragen
8.7.1991
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Vermietung und Leasing von Fahrzeugen und Geräten aller Art, sowie deren Verkauf, ferner Abschleppdienst, Mietwagenbetrieb und Kleintransporte

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Straub Holding GmbH
69.00%
31.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Straub Holding GmbH
Germany
1.380.000 €
92.00%
ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG
Germany
120.000 €
8.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert Straub GmbH

Biberach an der Riß

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Robert Straub GmbH, Freiburger Straße 77, 88400 Biberach an der Riß

Aktiva

  EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Software 53.045,00   61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 233.038,00   508
    286.083,00  
II. Sachanlagen      
1. Fuhrpark 45.629.521,83   73.183
2. Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 998.321,00   704
    46.627.842,83  
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Treibstoffe und Handelswaren   1.226.349,35 3.833
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.535.425,06   19.392
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.861.845,23   5.836
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.027.348,30   1.661
    57.424.618,59  
III. Kasse, Guthaben bei Kreditinstituten   2.570.165,69 133
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.782.485,77 846
    109.917.545,23 106.157

Passiva

     
  EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00   1.500
II. Kapitalrücklage 2.827.658,51   0
III. Gewinnrücklagen 84.023,65   2.872
IV. Jahresfehlbetrag -2.161.719,40   -2.788
    2.249.962,76  
Geleistete Einlage zur Durchführung beschlossener Kapitalerhöhung   500.000,00 0
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   5.241.205,17 1.015
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.233.488,27   60.601
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.694.848,26   33.744
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.245.000,51   5.119
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.240.690,95   0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.727.058,21   3.442
    96.141.086,20  
D. Rechnungsabgrenzungsposten   5.785.291,10 652
    109.917.545,23 106.157

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Robert Straub GmbH, Freiburger Straße 77, 88400 Biberach an der Riß

  EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse   209.404.860,42 119.155
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen   -2.299.275,23 2.578
3. Sonstige betriebliche Erträge   8.955.330,60 9.261
4. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   -187.958.839,09 -82.932
--davon Abschreibungen auf Fuhrpark EUR -18.285.696,23 (i. Vj. TEUR -13.225)--      
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -9.463.674,58   -7.820
b) Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.646.226,78   -1.400
    -11.109.901,36  
6. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   -465.305,40 -13.612
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -13.464.172,79 -24.194
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   333.131,87 296
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -4.216.418,59 -3.351
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -820.589,57 -2.019
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -50.186,68 323
12. Sonstige Steuern   -1.290.943,15 -1.092
13. Jahresfehlbetrag   -2.161.719,40 -2.788

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

Robert Straub GmbH, Biberach an der Riß

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Aufgrund der Anpassung des Gliederungsschemas wurden bei folgenden Bilanz- und GuV-Posten die Vorjahresbeträge zur besseren Vergleichbarkeit wie folgt angepasst:

Fuhrpark / Betriebs- und Geschäftsausstattung:

Die Sachanlagen sind im Vorjahr unter "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" zusammengefasst ausgewiesen. Zur besseren Darstellung werden die Sachanlagen im Berichtsjahr separat unter den Posten "Fuhrpark", sowie "Betriebs- und Geschäftsausstattungen" ausgewiesen. Aktivierte Fahrzeuge, deren Zulassung erst in 2008 liegt, wurden unter Sonstigen Vermögensgegenständen klassifiziert.

Sonstige Vermögensgegenstände:

Nehmen im Berichtsjahr Fahrzeuge auf, deren Zulassung in 2008 liegt, die aber noch in 2007 aktiviert wurden.

Eigenkapital:

Das Eigenkapital (Kapitalrücklage) erhöhte sich im Berichtsjahr um eine Forderung gegen die Straub Holding im Zusammenhang mit einer aus dem Joint Venture-Vertrag fälligen Ausgleichszahlung. Im Eigenkapital ausgewiesen wurde zusätzlich ein neuer Posten " geleistete Einlage zur Durchführung beschlossener Kapitalerhöhung" in Höhe von € 500.000,-.

Rückstellungen:

Im Berichtsjahr wurden erstmals erfolgswirksam Rückstellungen für Aussteuerungskosten der Flotte passiviert.

Materialaufwand:

Im Berichtsjahr werden hierunter erstmals die dem Fuhrpark zuzuordnenden Abschreibungsbeträge ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese im GuV-Posten Abschreibung ausgewiesen.

Abschreibungen:

Wie unter dem Ausweis des Materialaufwandes bereits erläutert, werden die Abschreibungen auf den Fuhrpark im Geschäftsjahr nicht mehr unter Abschreibungen aufgeführt.

Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

Durch den Zusammenschluss der Robert Straub GmbH (alt) mit der ALAG Autovermietung mit Wirkung zum 16. September 2007 ergeben sich in allen bedeuteten Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erhebliche Unterschiede, die die Vergleichbarkeit zum Vorjahr generell beeinträchtigen, weil sich die Größenordnungen aller die Gesellschaft bestimmenden Parameter im Berichtsjahr erheblich vergrößert haben.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Going-Concern Prämisse aufgestellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die Nutzungsdauer, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgten linear. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde degressiv abgeschrieben. Soweit Vermögensgegenstände degressiv abgeschrieben werden, erfolgt der Übergang zur linearen Abschreibung, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Vermietfahrzeuge werden, soweit der Restwert durch eine Rückkaufvereinbarung (sog. Buy-Back-Vereinbarung) mit dem Hersteller oder Händler abgesichert ist, auf diesen Rückkaufswert linear abgeschrieben. Damit ergibt eine planmäßige und gleichmäßige Verteilung des Aufwands über die geplante Nutzungsdauer von in der Regel sechs Monaten. Vermietfahrzeuge ohne Rückkaufvereinbarung werden linear über eine Laufzeit von 4 Jahren abgeschrieben (12,5% pro Halbjahr). Logistikkosten für den Transport der Fahrzeuge werden als Anschaffungsnebenkosten erfasst. Die Anschaffungskosten werden um Rabatte vermindert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, wobei angemessene Gängigkeitsabschläge vorgenommen wurden. Sofern der Tageswert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Bei Forderungen, die eine gewisse Außenstandsdauer überschreiten, wurde zusätzlich eine pauschalierte Einzelwertberichtigung vorgenommen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den um die Umsatzsteuer und einzelwertberichtigte Salden gekürzten Forderungsbestand gebildet. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden wie folgt gebildet:

Forderungen, deren zugehöriger Schuldner das Insolvenzverfahren beantragt hat, werden in der Regel zu 100 % einzelwertberichtigt.

Bei Abschlusserstellung noch offene Forderungen gegen Versicherungen aus Schadensfällen sowie gegen Tour Operator werden mit 15 % einzelwertberichtigt.

Sonstige überfällige Forderungen werden nach individueller Einschätzung des Einzelfalls wertberichtigt.

Forderungen werden ausgebucht, wenn nach Aussage der fallweise eingeschalteten Inkassodienste oder der Rechtsanwälte keine Aussicht auf Erfolg gegeben ist bzw. der Mieter eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.

Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Im Geschäftsjahr wurden erstmalig Rückstellungen für Aussteuerungen von Fahrzeugen für zukünftige Aufwendungen der Robert Straub gebildet, die im Zusammenhang mit deren Vermietung bzw. dem Leasing entstehen. Hierbei handelt es sich um die Aufwendungen für die Rückgabe der Fahrzeuge an die Vermieter/Leasinggeber (Rücktransport (Turnback), für das Entfernen von Kleinschäden, Reinigung (Reconditioning) sowie Schadenspauschalen. Die Rückstellungen werden in Höhe des geschätzten durchschnittlich zu erwartenden Aufwendungen gebildet. Zum 31. Dezember 2007 ergibt sich eine Rückstellung in Höhe von T€ 2.322.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Soweit es sich hierbei um Verbindlichkeiten in Fremdwährung handelte, wurden diese mit dem Briefkurs am Bilanzstichtag oder dem niedrigeren Kurs bei Entstehen der Verbindlichkeiten bewertet.

Werbekostenzuschüsse und Boni auf Fahrzeuge, die nicht im Eigentum der Gesellschaft stehen, sondern dieser im Rahmen des Vermietgeschäfts gewährt werden, werden zunächst im passiven Rechnungsabgrenzungsposten passiviert und der Ertrag über die Mindesthaltedauer der Fahrzeuge (sechs Monate) linear erfolgswirksam vereinnahmt.

3 Bilanzerläuterungen

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 ist im Anlagespiegel dargestellt.

3.2 Forderungen

Die Gesellschaft hat der Straub Truck & Trailer GmbH folgende nachrangige Darlehen zur Verfügung gestellt:

  Kreditbetrag in
T€
Laufzeit
Nachrangiges Darlehen (eigenkapital- ähnliches Mezzaninkapital) v. 21.12.2007 2.000 1. Januar 2016
Ausgleichverpflichtung der Straub Holding GmbH aus Joint Venture-Vertrag 2.828 < 1 Jahr

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit T€ 12.941 (Vj.: T€ 6.988) Forderungen aus noch nicht abgerechneten Mietverträgen.

3.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

  T€
Aktivierte Fahrzeuge mit Zulassungsdatum in 2008 3.958
Diverse sonstige kurzfristige Darlehensforderungen 2.721
Steuererstattungansprüche 203
Kautionen 76
Darlehen an Mitarbeiter 31
Forderungen gegen Agenturpartner 12
Reisekostenvorschüsse 4

3.4. Derivative Finanzinstrumente

Zum 31. Dezember 2007 hatte die Gesellschaft einen Zinsswap mit der DZ Bank AG von T€ 10.000 abgeschlossen. Gleichzeitig wurde mit dem Geschäftsführer Herrn Robert Straub ein korrespondierender Swap abgeschlossen, wodurch das Risiko aus der Marktwertveränderung des Zinsswaps auf Herrn Straub übergegangen ist. Beide Geschäfte bilden eine Bewertungseinheit. Im Januar 2008 wiesen die Swaps aufgrund der Veränderung der Zinskurve leicht positive Marktwerte aus und wurden daher beendet.

3.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

  T€
Rückstellungen für Aussteuerung 2.322
Rückstellungen für Übrige 1.476
Rückstellungen für Beratungsleistungen 329
Rückstellungen für Personal 293
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungkosten 189
Rückstellungen für Kfz-Versicherungen 166
Rückstellungen für Reservierung "Zodiac" 158
Rückstellungen für Prozesse 87
Rückstellungen für Aktenaufbewahrung 73
Rückstellungen für Reisebüroprovisionen 68
Rückstellungen für Beitrag Berufsgenossenschaft und IHK, Ausgleichsabgabe Schwerbehinderte 48
Rückstellungen für Prämien 32

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insbesondere durch einen Sicherungsübereignungsvertrag des jeweils gesamten, vollkasko-versicherten, Kfz-Bestandes besichert. Daneben bestehen gegenüber den Kreditinstituten Abtretungen aus Ansprüchen gegen alle Schuldner aus Mietverhältnissen, aus Werbekostenzuschüssen sowie Boni bzw. Sonderrabatten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen insbesondere das Verrechnungskonto mit der Straub Holding GmbH (T€ 1.734) und die von der Straub Holding GmbH gewährten nachrangigen Darlehen (T€ 5.100).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit T€ 255 gegenüber dem mittelbaren Gesellschafter Robert Straub sowie mit T€ 1.015 gegenüber der ALAG Auto-Vermietungs AG & Co. KG.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

  Insgesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit
> 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit
> 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gg.über Kreditinstituten 55.990 55.611 379 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.204 24.204 0 0
Verbindlichkeiten gg.über verbundenen Unternehmen 7.245 2.145 0 5.100
Verbindlichkeiten aus Stiller Beteiligung 1.500 0 1.000 500
Sonstige Verbindlichkeiten 1.029 1.029 0 0
  89.968 82.989 1.379 5.600

3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2007 bestehen entsprechend der vertraglichen Kündbarkeit folgende Verpflichtungen aus dem Lizenzvertrag sowie aus Miet- und Leasingverträgen:

  Linzenz- Miet- Leasing-  
  Vertrag / Verträge Gesamt
  T€ T€ T€ T€
fällig innerhalb eines Jahres 1.280 640 11.775 13.694
fällig innerhalb von über ein bis fünf Jahren 10.550 5.498 997 17.045
fällig nach über fünf Jahren 15.858 2.304 - 18.162
  27.688 8.442 12.772 48.902

Die Gesellschaft hat zwecks Beseitigung bestehender Überschuldungen gegenüber der Straub Truck and Trailer GmbH, Neu-Ulm, sowie gegenüber der HDRent and Lease GmbH, Neu-Ulm, jeweils eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Die Forderungen gegen die Straub Truck and Trailer GmbH belaufen sich am 31. Dezember 2007 auf T€ 1.460, die Forderungen gegen die HDRent und Lease GmbH belaufen sich auf T€ 573.

Gegenüber der Straub Truck and Trailer GmbH, Neu-Ulm, wurden in den Vorjahren Mitverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten übernommen, die im Laufe des Berichtsjahres sukzessive abgebaut wurden. Der Maximalbetrag der Mitverpflichtung beläuft sich auf T€ 8.709.

(4) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren mit T€ 48.595 aus dem Vermietgeschäft und mit T€ 146.541 aus dem Beendigungsgeschäft, d.h. aus dem Verkauf der Fahrzeuge nach Ablauf der Mindesthaltefrist.

(5) Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 279 Vollzeitkräfte und 250 Teilzeit- bzw. Aushilfskräfte.

(6) Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Straub Holding GmbH, Biberach, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim zuständigen Amtsgericht offengelegt.

(7) Geschäftsführung

Folgende Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2007 für die Gesellschaft tätig:

 

Herr Robert Straub, Biberach, Kfz-Mechaniker.

 

Herr Dr. Martin Wolf, Holzminden, Dipl.-Betriebswirt und Bankkaufmann (bis 30. Juni 2008).

 

Herr Andreas Oppitz, Weißkirchen (Österreich), Kaufmann (seit 16. September 2007).

Die Geschäftführer sind einzelvertretungsberechtigt. Von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit waren im Berichtsjahr Herr Dr. Wolf und Herr Straub.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf T€ 502.349,89.

 

Biberach, den 12. September 2008

Robert Straub, Geschäftsführer

Andreas Oppitz, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007

Robert Straub GmbH, Freiburger Straße 77, 88400 Biberach an der Riß

  Anschaffungskosten
  01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 589.435,55 33.827,91 0,00 0,00 623.263,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 775.207,34 0,00 -298.000,00 0,00 477.207,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.364.642,89 33.827,91 -298.000,00 0,00 1.100.470,80
II. Sachanlagen          
1. Fuhrpark 76.784.332,87 97.886.572,63 -123.066.772,56 0,00 51.604.132,94
2. Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.492,99 656.335,39 0,00 0,00 3.179.828,38
Summe Sachanlagen 79.307.825,86 98.542.908,02 -123.056.772,56 0,00 54.783.961,32
Summe Anlagevermögen 80.672468,75 98.576.735,93 423.364.772,56 0,00 55.884.432,12
  Abschreibungen
  01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Unibuchungen
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 528.052,55 42.165,91 0,00 0,00 570.218,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 267.350,34 61.253,00 -84.434,00 0,00 244.169,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 795.402,89 103.418,91 -84.434,00 0,00 814.387,80
II. Sachanlagen          
1. Fuhrpark 3.600.872,97 18.285.696,23 -15.911.958,09 0,00 5.974.611,11
2. Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.819.620,89 361.886,49 0,00 0,00 2.181.507,38
Summe Sachanlagen 5.420.493,86 18.647.582,72 -15.911.958,09 0,00 8.156.118.49
Summe Anlagevermögen 6.215.896,75 18.751.001,63 -15.996.392,09 0,00 8.970.506,29
  Buchwert Buchwert
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 53.045,00 61.383,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 233.038,00 507.857,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 286.083,00 569.240,00
II. Sachanlagen    
1. Fuhrpark 45.629.521,83 73.183.459,90
2. Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 998.321,00 703.872,10
Summe Sachanlagen 46.627.842,83 73.887.332,00
Summe Anlagevermögen 46.913.925,83 74.456.572,00

Lagebericht

Robert Straub GmbH, Biberach an der Riß

1.

Lage des Marktes der Autovermietung und Geschäftsverlauf

2.

Zusammenschluss mit der ALAG Budget Autovermietung

3.

Ertrags- und Vermögenslage

4.

Finanzierung und Liquidität

5.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

6.

Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

1. Lage des Marktes der Autovermietung und Geschäftsverlauf

Europa ist mit einem Marktvolumen im Jahr 2006 von ca. € 6,9 Mrd. der zweitgrößte Vermietmarkt weltweit nach den USA. Für das Jahr 2009 werden rund € 7,5 Mrd. Marktvolumen prognostiziert, was einem durchschnittlichen Wachstum von rund 3 % p.a. entspricht.

Der Markt der Autovermietung wuchs in Deutschland, dem größten Vermietmarkt innerhalb Europas, im vierten Jahr (2007) in Folge auf € 2,6 Mrd. (+6,3 %). Für das Geschäftsjahr 2008 wird mit einem weiteren, wenn auch leicht geringerem Wachstum gerechnet. Das Wachstum ist auf die anhaltende stabile Konjunktur und eine im Vergleich zum Vorjahr stärker nach verschiedenen Fahrzeugtypen diversifizierte Fahrzeugflotte zurückzuführen.

Im Berichtsjahr wurden 3,15 Mio. (Vj.: 3,5 Mio.) Neufahrzeuge in Deutschland zugelassen, also etwa 10 % weniger (Quellen: Datamonitor, BAV, Gruner & Jahr, Branchenbild 2008).

Der Konzentrationsprozess unter deutschen Autovermietungen hält an. Der Bundesverband der Autovermieter (BAV) rechnete mit rund 570 Autovermietungen in 2007 (Vj.: 580). Die großen, international tätigen Unternehmen haben Marktanteile hinzugewonnen und decken ca. 80% des Marktvolumens ab. Um sich auf Dauer profitabel in einem harten Wettbewerb durchsetzen zu können fehlen kleineren Vermietunternehmen zum einen die Skaleneffekte aus dem Flottenbereich, zum anderen der Zugang zu den Flughäfen.

Die wichtigste Klientel der Autovermieter sind die Geschäftsreisenden; auf sie entfallen ca. 50% des Marktanteiles, rund ein Drittel teilen sich Privat- und Urlaubsgeschäft, der Rest entfällt auf das Unfallersatzwagengeschäft. Insbesondere das Privat- und Urlaubsgeschäft kann sich die Robert Straub GmbH durch den im September 2007 erfolgten Zusammenschluss mit der ALAG Budget Autovermietung und deren Präsenz an den großen deutschen Flughäfen flächendeckend erschließen.

Das Geschäftsjahr 2007 der Robert Straub GmbH war geprägt vom Zusammenschluss mit der ALAG Budget Autovermietung im September 2007.

Neben hohen Kosten unter anderem für die Umstellung des Außenauftritts aller Stationen und nötigen Anpassung der EDV-Systeme belastete der weitgehende Verlust des Firmenkunden- und Schutzbriefgeschäfts, bedingt durch den Lizenzgeber Wechsel und die bestehenden Vertragskonstellationen, Umsatz und Ergebnis.

Die für 2007 geplante und bestellte Pkw-Flotte erwies sich als überdimensioniert und im Flottenmix zu undifferenziert. Die Auslastung stieg zwar im Jahresdurchschnitt auf knapp 63 % (Vj.: 59 %), jedoch schlugen sich die im Rückblick unnötigen Ein- und Aussteuerungen sowie der überhöhte Bestand negativ in den operativen Kosten und in der Kapitalbindung nieder. Zudem belastet die Übernahme (von ALAG: 53) und Neueröffnung von zwei Stationen naturgemäß zunächst das Ergebnis durch erforderliche personelle, organisatorische und systemtechnische Anpassungen sowie anfängliche Unterauslastung der Minimalstrukturen.

Gleichzeitig eröffneten sich durch den Zusammenschluss neue Geschäftsfelder durch den erstmals möglichen Zugang zu deutschen Flughäfen, wie zum Beispiel internationale Geschäftskunden, Tour Operator sowie Touristen europäischer wie überseeischer Provenienz und einem bis dahin nicht vorhandenen Internet-Angebot, dessen Akzeptanz durch die Kunden zunehmend steigt.

Im Geschäftsjahr 2007 waren im Unternehmen durchschnittlich 279 Vollzeit Mitarbeiter beschäftigt (Vj.: 224); weitere 230 Aushilfen (Vj.: 181) runden dieses Bild ab. Das Unternehmen hat zudem 8 Auszubildende (Vj.: 7) beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2008 wurden darüber hinaus die Zentralbereiche Sales, Controlling, Buchhaltung, Personal / Training und Fleet verstärkt. Für das laufende Jahr 2008 rechnen wir mit einer Mitarbeiterzahl von durchschnittlich ca. 380 Vollzeitkräften und ca. 250 Aushilfen.

Die Robert Straub GmbH als Dienstleistungsunternehmen in einem stark kompetitiven Markt sieht ihre Mitarbeiter als einen der entscheidenden Erfolgsfaktoren an. Der Personalarbeit erwächst entsprechende strategische Bedeutung, um den wachsenden aber auch wechselnden Kundenbedürfnissen zeitnah Rechnung zu tragen.

2. Zusammenschluss mit der ALAG Budget Autovermietung

Zum 15. September 2007 erfolgte die Einbringung des operativen Geschäftsbetriebes der ALAG-Auto-Mobil & Co KG, Hamburg, im Wege der Einzelrechtsnachfolge gegen Gewährung eines neu auszugebenden Stammkapital-Anteils von € 500.000,-. In diesem Zusammenhang hat die Robert Straub GmbH die Masterlizenz der Marke "Budget" übernommen. Die strategische Bedeutung dieses Zusammenschlusses liegt vornehmlich in dem damit erstmals möglichen Zugang zu wichtigen deutschen Flughäfen sowie in der Tatsache, dass die neu hinzu gekommenen Stationen ein Gebiet in Deutschland abdecken, in dem die alte Robert Straub GmbH vorher nicht oder nur wenig tätig gewesen ist. Zudem hatte das operative Autovermietgeschäft der früheren Budget Autovermietung kein LKW Vermietgeschäft, für das sich nun dem neuen Unternehmen völlig neue Marktchancen erschließen.

Die strategische Bedeutung des Zusammenschlusses darf andererseits nicht verdecken, dass mit einer solchen Verbindung zumindest in einer Anfangsphase Reibungsverluste entstehen, die sich temporär negativ auf das operative Geschäft auswirken, sei es durch das Zusammenführen verschiedener Systeme, Datenmigrationen, Personal- und damit Know-How Verlusten, Unsicherheit bei vertraglich gebundenen Kunden, die einem früheren Lizenzgeber als liefernde Autovermietung verbunden bleiben möchten und nicht zuletzt durch die Unterschiede, die sich zunächst in unterschiedlichen Firmenkulturen manifestieren.

Insgesamt werden sich aus der Übernahme Skalen- und Synergieeffekte beim Flotteneinkauf (höhere Volumina und Direktverhandlungen mit den Herstellern statt über Lizenzgeber), beim Personal (höhere Produktivität z.B. bei Schichtdiensten), bei Referenzgeschäften (Budget operiert weltweit und kann daher nahezu von überall Geschäft nach Deutschland vermitteln) sowie generell bei Einkaufs- und Vertragskonditionen ergeben und durchsetzen, die den Zusammenschluss wie geplant rechtfertigen.

3. Ertrags- und Vermögenslage

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren anhand derer eine Autovermietung gesteuert wird, zählen insbesondere:

der Umsatz pro Fahrzeug (zur Messung von Auslastung und Preis), der in 2008 gegenüber 2007 dank vieler eingeleiteter Maßnahmen um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen ist und kontinuierlich steigt

die Fuhrparkkosten pro Fahrzeug und Tag, die sukzessive der Mietnachfrage und dem erzielten Mietpreis pro KfZ angepasst werden

der relative Werteverzehr von Flottenkosten und Personal in Bezug zu den erlösten Umsätze

Anzahl von Mietverträgen und Umsatz pro Vollzeitkraft / Station, um die Produktivität der benötigten Mitarbeiter stetig zu erhöhen; auch hier wurde gegenüber 2007 in 2008 eine zweistellige Prozent-Verbesserung erreicht

der Umfang der Sicherung der Umsätze beim Verkauf gebrauchter Vermietfahrzeuge durch Rückkaufvereinbarungen mit Herstellern bzw. Lieferanten

das Ergebnis vor Steuern (EbT)

die Umsatzrendite (EbT / operativer Umsatz in %)

die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme)

Der Umsatz 2007 erreichte € 218,4 Mio. (Vj.: € 119,2 Mio.). Davon sind € 48,6 Mio. (Vj.: € 34,3 Mio.) dem Vermietgeschäft zuzurechnen.

Dem stehen die Flottenkosten als größter Aufwandsblock gegenüber. An Abschreibungen auf Fahrzeuge sind im Berichtsjahr € 18,8 Mio. angefallen (Vj.: € 13,2 Mio.). Die Fahrzeuge werden linear abgeschrieben und weisen in aller Regel eine Haltedauer von sechs Monaten auf.

Auf das Beendigungsgeschäft aus dem Verkauf der Fahrzeuge entfallen Umsatzerlöse von € 146,5 Mio. (Vj.: € 84 Mio.) denen Materialaufwendungen von € 142,7 Mio. gegenüberstehen.

Der Umsatz wurde in 134 Stationen (Vj.: 81) mit im Durchschnitt ca. 5.550 PKW und LKW erzielt. Von den genannten Stationen sind 104 eigene Stationen, 30 werden von Agenturpartnern geführt. Im Gegensatz zum Vorjahr sind erstmals durch den Zusammenschluss mit der ALAG Budget auch Flughafenstationen diesem Netz zuzurechnen.

Neben den genannten Aufwendungen fallen weitere Fahrzeugkosten (wie Versicherungen, Steuern, Instandhaltungen, Transferkosten sowie z.Bsp. Ein-und Aussteuerungen usw.) an. Im Vergleich zum Vorjahr (€ 10,9 Mio.) ist dieser Wert um 39 % auf € 15,2 Mio. gestiegen, eine direkte Folge der höheren Flotte und Preissteigerungen.

Nach den Flottenkosten steht der Personalaufwand als zweitgrößter Kostenblock zu Buche. Für die 509 Voll- und Teilzeitmitarbeiter wurden im Berichtsjahr € 11 Mio. in die GuV eingestellt (Vj: 405 / € 9,2 Mio.). Bezogen auf die Umsatzerlöse (Mietgeschäft) entspricht das einem Verhältnis von 22,6 % (Vj.: 26,8 %).

Im Berichtsjahr wurden erstmals Rückstellungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit Flottenaussteuerungen (€ 2,3 Mio.) erfolgswirksam gebucht. Daneben musste die Gesellschaft den erwähnten Zusammenschluss zweier Unternehmen verkraften, was sowohl beim Umsatz als auch in allen Kostenblöcken Belastungen mit sich gebracht hat.

Insbesondere waren in Folge der Lizenzgeber-Kündigung die z.Bsp. in (Lizenzgeber-) Systeme getätigten Investitionen mehr oder weniger auf einen Schlag obsolet; viele der akquirierten (Gross) Kunden haben sich an bestehende (National) Verträge gehalten mit der Folge, dass Umsätze nicht mehr dem Unternehmen zugute kamen. Die damit für einen viel zu niedrigen Umsatz verfügbare Flotte konnte entsprechend nicht Wert schöpfend eingesetzt werden und verursachte hohe (Stand) Kosten. Vor diesem Hintergrund und dem entstandenen Schaden kam die vertragliche Einigung auf Zahlung eines Schadenersatzes zustande.

Alles in allem konnte damit nur ein Jahresverlust in Höhe von € 2,2 Mio. (Vj.: € 2,8 Verlust) erwirtschaftet werden.

Das Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2007 € 46,6 Mio. (Vj.: € 74,5 Mio.) wovon € 45 Mio. (Vj.: € 73,2 Mio.) auf Vermietfahrzeuge entfallen. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2007 2.120 Pkw (Vj.: 3.466) und 260 LKW

(Vj.: 224) im Bestand. Der restliche Teil des Anlagevermögens (€ 1,9 Mio.) stellt Betriebs- und Geschäftsausstattung bzw. geringwertige Wirtschaftsgüter dar.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen € 43,5 Mio. (Vj.: € 25,2 Mio.) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus € 21,3 Mio. Forderungen gegenüber Fahrzeug-Herstellern bzw. Händlern (Vj.: € 13,2 Mio.) aus dem Verkauf der Fahrzeuge und € 12,9 Mio. aus Forderungen aus dem Vermietgeschäft (Vj.: € 7,0 Mio.).

Das Eigenkapital beträgt € 2,8 Mio. (3,0 % der Bilanzsumme) gegenüber € 1,6 Mio. (1,5 %) im Vorjahr; daneben stehen, unverändert zum Vorjahr, Darlehen von Stillen Gesellschaftern und der Muttergesellschaft von in Summe € 6,6 Mio. zur Verfügung, für die Rangrücktrittserklärungen gegenüber allen anderen Gläubigern vorliegen. Eine erste Tranche von € 1,0 Mio. der Nachrangdarlehen ist Ende 2010 fällig. Im Eigenkapital steckt eine geleistete Einlage in Höhe von € 0,5 Mio. zur Durchführung einer beschlossenen Kapitalerhöhung, die im Zusammenhang mit dem genannten Zusammenschluss der beiden Gesellschaften steht.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

4. Finanzierung und Liquidität

Für die Finanzierung stehen neben dem erwähnten Eigenkapital und eigenkapitalnahen Mitteln von € 6,6 Mio. Kreditlinien und Leasing-Rahmen von über € 120 Mio. insbesondere bei herstellernahen Instituten zur Verfügung. Die wirtschaftliche EK-Quote (also einschließlich nachrangigem Fremdkapital), beträgt zum 31. Dezember 2007 8,6 %.

Aufgrund der operativen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2008 wird sich diese Quote zwar zunächst verschlechtern, jedoch haben die Gesellschafter im Juli 2008 ein Gesellschafterdarlehen mit Eigenkapital ersetzenden Charakter in Höhe von € 4,0 Mio. gewährt und voll eingezahlt. Durch den verstärkten Einsatz von geleasten Fahrzeugen wird sich das im Anlagevermögen gebundene Kapital und damit die Bilanzsumme merklich verringern, in Folge wirken die beiden Massnahmen SK-Quoten erhöhend.

Dem durch das Wachstum des Unternehmens und insbesondere der Flotte bedingten steigenden Liquiditätsbedarf begegnet das Unternehmen durch die Mitte 2007 vertraglich fixierte Asset Backed Commercial Paper (ABCP) Struktur als neuem Hauptfinanzierungsinstrument. Damit werden dem Unternehmen teilweise bankenunabhängig für mindestens weitere vier Jahre Mittel zur Finanzierung der Flotte zur Verfügung stehen. Der verbleibende Finanzbedarf wird wie bisher durch eine Vielzahl bestehender Bankverbindungen gedeckt.

5. Chancen Risiken der zukünftigen Entwicklung und Risikomanagement

Das Unternehmen ist von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit und national abhängig, da sowohl Unternehmen und Privatpersonen ihre Ausgabenbereitschaft für Reisen und Mobilität davon abhängig machen. Das Unternehmens-Ergebnis korreliert in Konsequenz stark mit der Gesamtkonjunktur generell und speziell z.B. von der Entwicklung des Personenverkehrs und des Tourismus. Hinzu kommen Aspekte wie umweltschutzrechtliche Bestimmungen, die Entwicklung der Treibstoffkosten aber auch mögliche Ereignisse wie politische Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen, die Natur gemäß außerhalb der Einflusssphäre des Unternehmens liegen.

Die Entwicklung der Automobilindustrie ist wegen ihres Einflusses auf die Einkaufskonditionen von überragender Bedeutung für eine Autovermietung. Das Unternehmen braucht in großem Maße eine Belieferung mit marktgängigen Fahrzeugmodellen zu wettbewerbsfähigen Konditionen mit hoher Kalkulationssicherheit, die im Wesentlichen über Rückkaufverpflichtungen der Hersteller und Händler erfolgen muss.

Das Geschäft der Autovermietung bleibt geprägt durch eine hohe Kapital- und Wettbewerbsintensität in einem Dienstleistungsmarkt mit geringen Differenzierungsmöglichkeiten. Der Autovermietmarkt selbst wird nach wie vor als Wachstumsmarkt interpretiert, der entsprechend Chancen für Unternehmen bietet, die landesweit und international aufgestellt sind und den anhaltenden Konzentrationsprozess durch strategisch passende Übernahmen nutzen können, um sich weitere Marktanteile zu erschließen.

Das Unternehmen richtet sich zukünftig so aus, dass die Kapitalbindung stark dadurch gemindert wird, dass die meisten Fahrzeuge nicht mehr gekauft und aktiviert sondern geleast werden. Zum Jahresende 2007 wurden die genannten ABS Programme zur Unterlegung von Mietmodellen erstmals in Anspruch genommen. Im ersten Halbjahr 2008 konnte der Anteil der geleasten Fahrzeuge an der Gesamtflotte von 48 % auf 67 % erhöht werden. Die volle Wirkung wird mit wachsendem Volumen seit dem ersten Quartal 2008 erkennbar.

Risiken im Zusammenhang mit der Flotte werden beherrscht und gesteuert durch eine systemisch unterstützte, zeitnahe und teilweise tägliche Überwachung aller erfolgskritischen Parameter wie z.B. der Auslastung, der Standzeiten allgemein und im besonderen bezogen auf die einzelnen Stationen, der Ein- und Aussteuerung von Fahrzeugen oder dem Umsatz pro Fahrzeug. Der genannte Zusammenschluss der beiden Unternehmen hat zunächst verschiedene Abläufe im Flottenkostenmanagement suboptimal dargestellt; die eingeleitete und stete Verbesserung sowie Neu-Ausrichtung dieser Prozesse birgt andererseits erhebliches Einsparpotential.

Nennenswerten Risiken beim Verkauf oder Rückgabe von Fahrzeugen setzt sich das Unternehmen wegen eingegangener Buy-Back Verträge und der bekannten Leasing-Konstellation kaum aus. Ein Anteil im kleinen zweistelligen %-Bereich an

Risk-Fahrzeugen, bei denen Straub zwar das Vermarktungsrisiko übernimmt, dafür jedoch nicht an feste Rückgabetermine oder sonstige Vorgaben (wie z.B. Laufleistungen) gebunden ist, sorgt operativ wie finanziell für die benötigte Beweglichkeit. Schadensrisiken sind durch flächendeckende Vollkasko-Versicherung aller Fahrzeuge bei drei Versicherern Rechnung getragen.

Als Faustregel darf nach wie vor gelten, dass ca. 50 % der Kosten den Flottenkosten zuzurechnen sind; entsprechend liegen damit die Hauptrisiken im zeitnahen operativen Management der Flotte und ihrer Finanzierung.

Finanzrisiken: Um Zinsänderungsrisiken für das Unternehmen einzuschränken, ist die Gesellschaft Zins-Swap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von € 85,0 Mio. eingegangen.

Die Finanzierung des Vermietvermögens erfolgt laufzeitkongruent durch die Nutzung entsprechender Kreditlinien und attraktiver, unter Punkt 4 erwähnter ABS Programme. Wegen der herrschenden und andauernden Nervosität der weltweiten Geldmärkte, unter anderem bedingt durch die Krisen im Subprime Markt der USA, steht das Unternehmen mit seinem Bankenkonsortium in regelmäßigem Kontakt, so dass auf nötige Veränderungen zeitnah reagiert werden kann.

Die Kreditlinien des Unternehmens bei Kreditinstituten und Herstellerbanken waren im Berichtsjahr nicht voll ausgeschöpft.

Liquiditätsrisiken können potentiell entstehen aus einem unangemessenen Management des steigenden Finanzbedarfes im Rahmen des geplanten Wachstums, einer unzureichenden Steuerung des bilanziellen "Asset / Liability" Verhältnisses oder Problemen im Debitorenmanagement. Diesen Risiken wird begegnet durch ein verfeinertes monatliches, wo nötig kurzfristigeres, Management Reporting, das neben den operativen Kennziffern auch eine dezidierte Liquiditätsplanung bereit stellt.

Betriebsrisiken können durch Ausfall oder systemische Schwächen der eingesetzten EDV-Systeme und durch Schwächen im internen Kontrollsystem eintreten.

Insbesondere muss das Hauptaugenmerk auf eine vollumfängliche Kontrolle der Flotte gerichtet werden und bleiben, um Diebstählen, Unterschlagungen oder anderen Missbräuchen wirksam Paroli bieten zu können. Neben diesen physischen Kontrollen bedarf es einer regelmäßigen Abstimmung zwischen operativ verfügbarer, finanzierter und damit verbuchter Flotte und deren Wertigkeit. Die dafür verwendeten Systeme werden ständig verfeinert, mit besseren Schnittstellen versehen, die helfen, Differenzen schnell und effektiv zu identifizieren und abzustellen.

Forderungsausfällen wird begegnet mit allumfassenden Bonitätsprüfungen, Kredit-Limites sowie engen und zeitnahen Mahnzyklen, die durch ein ausgelagertes, dem Gruppenverbund zugehöriges Unternehmen durchgeführt werden. Nicht zahlende Kunden werden schlussendlich mit Mahnbescheiden und/oder Rechtsanwälten konfrontiert, um unseren Forderungen nach Bezahlung Nachdruck zu verleihen.

Für Ausfälle und Beeinträchtigungen von wichtigen Rechnern, Programmen und Kommunikationsnetzen sind Notfallpläne erarbeitet bzw. werden den sich ändernden Bedürfnissen angepasst. Datenstände werden täglich gesichert und ausgelagert. Aus verschiedenen Gründen denkt das Unternehmen zudem darüber nach, seinen kompletten Rechenbetrieb an einen externen Provider auszulagern, um sowohl in Sachen Sicherheit als auch "24/7 Verfügbarkeit" weiteres Optimierungspotential umzusetzen.

Der Bedeutung einer umfassenden und funktionierenden systemischen Unterstützung wird unter anderem dadurch Rechnung getragen, dass die IT Struktur neu definiert und einem eigenen IT Direktor unterstellt wurde, der mit dem 1. August 2008 seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Die Kosten der Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit werden zudem über eine Versicherung gedeckt.

6. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Bei einem derzeitigen Marktvolumen im Lizenzgebiet von geschätzt mehr als € 2,6 Mrd. (und wachsendem Trend) ist für das Unternehmen ein Vermietumsatz von € 100 Mio. mittelfristig erreichbar. Diese Zielsetzung erfolgt vor der Maßgabe, dass der akquirierte Neu-Umsatz nachhaltig profitables Geschäft reflektiert.

Zum einem wird dieses Ziel erreicht über den erwähnten Konzentrationsprozess innerhalb der Branche, die wächst, aber weniger Anbieter im Markt sieht. Davon können und werden die verbleibenden Marktteilnehmer profitieren. Gleichzeitig ergeben sich dadurch Möglichkeiten, durch gezielte, strategisch passende Übernahmen mittelgroßer Marktteilnehmer den eigenen Marktanteil kontinuierlich auszubauen.

Mit dem neuen Markenauftritt "Budget" (gestützter Bekanntheitsgrad> 70 %) und einer hohen Netzdichte in Deutschland (inklusive der Flughäfen) hat das Unternehmen potentiellen Zugang zu allen großen Firmen, die sich für jeweils zwei bis drei Jahre im Wege öffentlicher Ausschreibungen an Autovermieter für ihre Nachfrage binden. Neben diesem Umsatzpotential, das eine gesunde und hochwertige Ergänzung durch Abschlüsse bei so genannten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU's) finden muss, ist für die Verbesserung von Ergebnis und Finanzlage eine effiziente und tagesgenaue Flottenplanung entscheidend, um den Umsatz pro vermietetem Fahrzeug kontinuierlich zu erhöhen. Mit dem im Geschäftsjahr 2008 geplanten Vermietumsatz von ca. € 70 Mio. (nur Vermietung) wird erst ein Teil dieses Potenzials ausgeschöpft.

Der genannte Zusammenschluss bedeutet für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 eine grundlegende Adjustierung der Kern- Geschäftsprozesse und eine nennenswerte Steigerung der Qualifikation der teilweise neu zu besetzenden Schlüsselpositionen. Das ergibt sich zum einen aus der Bedienung neuer Geschäftsfelder (z.Bsp. Flughafen: internationale Geschäftsreisende, Touristen und Tour Operator Geschäft) als auch daraus, dass qua eigener und der Netzwerk Größe neue Großkunden mit internationalen Anmiet-Bedürfnissen bedient werden können und dass das LKW Geschäft nahezu landesweit angeboten werden kann.

Die dafür nötigen Investitionen sind entweder schon getätigt bzw. in Arbeit und Planung. Damit einher geht eine Bereinigung des Stationsnetzes, das heißt strategisch unbedeutende und/-oder defizitäre Stationen werden geschlossen und neue nur dort eröffnet, wo eine profitable Geschäftsentwicklung in kurzer Zeit erwartet werden darf.

Die ehrgeizigen Ziele werden begleitet durch ein Mitte des Jahres 2008 initiiertes Projekt zum Erhalt des ISO 9000 Zertifikats, durch eine teilweise Neustrukturierung der Bereiche "Flotte und Logistik" sowie IT, für deren Leitung jeweils neue und sehr erfahrene Manager im Direktorenstatus haben gewonnen werden können. Beide Bereiche werden entsprechend neu strukturiert und wo nötig auch personell neu besetzt. Daneben investiert das Unternehmen in die Schulung seiner Mitarbeiter, um Abläufe und Prozessstrukturen stetig auf Verbesserungspotential prüfen zu können und dieses dann zeitnah umzusetzen.

Beim Durchschnittserlös pro Tag und Fahrzeug wird für das Unternehmen eine Größenordnung oberhalb von € 40.- erwartet. Der in Deutschland größte Autovermieter hat im Juli 2008 bei seiner Bilanzpressekonferenz eine Preiserhöhung angekündigt, deren Umsetzung sich zwar schwierig gestaltet, aber über kurz oder lang diesen Trend unterstützen wird.

Die beiden ersten Quartale 2008 zeigen noch starke Belastungen aus dem genannten Zusammenschluss. Der Umsatzmix war unbefriedigend, weil z.Bsp. weniger profitables Langzeitgeschäft zu hoch, das Firmengeschäft hingegen noch zu niedrig gewichtet war und besonders die neuen Stationen das LKW Geschäft nicht wie erwartet haben generieren können. Die noch nicht optimale Flottenstruktur, Folge der Probleme aus 2007, hat ebenfalls das Semesterergebnis belastet; für den erzielten Mieterlös waren die Fahrzeuge im Schnitt zu hochwertig und damit zu teuer, weil der Kunde diese Aufwertung nicht bezahlt. Defizite in der Flottenlogistik (z.Bsp. zu langsame Ein- und Aussteuerungen, damit zu hohe Stillstandszeiten, Bedarfs gerechte Vorhaltung der Flotte an Stationen, die die entsprechende Nachfrage, aber nicht genügend Flotte hatten) taten ein Übriges.

Die Unternehmensleitung hat auf die erkannten Probleme reagiert, in neue Managementkapazitäten investiert und insbesondere die Flottenlogistik systemisch transparent gemacht und den neuen Bedürfnissen angepasst. So wurde die Zahl der Carports auf fünf erhöht, ein Tagesreporting für wichtige Leistungsindikatoren deutlich erweitert, in der Aussagekraft verbessert und in dessen Folge neue Kriterien definiert, unter welchen Umständen Flotte leer bewegt werden darf bzw. muss. Die wichtigen Parameter zeigen zwischenzeitlich im Trend deutliche Verbesserungen und zeugen von der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der eingeleiteten Maßnahmen.

Durch die für die Autovermietung typische stärkere zweite Jahreshälfte wird damit gerechnet, dass die genannten Konsolidierungsarbeiten im dritten und vierten Quartal 2008 Früchte tragen werden und das Unternehmen ab dem letzten Quartal 2008 dauerhaft profitabel arbeiten wird.

Die geschaffene Infrastruktur versetzt das Unternehmen in die Lage, auch deutlich höhere Volumina zu verarbeiten und damit von den erwähnten Skaleneffekten zu profitieren. Das Jahr 2009 wird daher nach heutiger, realistischer und verhalten optimistischer Einschätzung den vollständigen Turn-Around geschafft haben, profitabel arbeiten und den Grundstein für das skizzierte Wachstum legen.

 

Biberach, im September 2008

Robert Straub, Geschäftsführer

Andreas Oppitz, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Robert Straub GmbH, Biberach an der Riß, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen dar.

 

München, den 12. September 2008

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Göller, Wirtschaftsprüfer

Pistl-Syba, Wirtschaftsprüfer

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