bremen.online GmbHLiquidiert
28195 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Sklorz seit 14.4.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Freie Hansestadt Bremen | 92.24% |
Stadtgemeinde Bremen | 6.95% |
Stadt Bremerhaven | 0.78% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bremen.online GmbHBremenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013BestätigungsvermerkAn die bremen.online GmbH Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der bremen.online GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung Ober den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und Ober den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse Ober die Geschäftstätigkeit und Ober das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen Ober mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 22. Mai 2014 Ernst
& Young GmbH
Monsees, Wirtschaftsprüfer Horn, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 2013Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die im Zeitraum 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 274 HGB sind Differenzen zwischen den Handels- und den Steuerbilanzwerten, welche sich in künftigen Jahren umkehren, hinsichtlich ihrer Auswirkungen bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer als latente Steueransprüche oder -schulden zu berücksichtigen. Die Auswirkungen sind dabei auf der Grundlage der voraussichtlichen Steuersätze vorzunehmen, welche im Zeitpunkt des Ausgleichs der Differenzen anzuwenden sind. Latente Steueransprüche und -schulden werden nicht abgezinst. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden bei der Sparkasse Bremen unterhalten. Sie betreffen mit TEUR 0 (Vj. TEUR 40) Festgeldkonten und mit TEUR 221 (Vj. TEUR 178) Girokontoguthaben. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital ist voll eingezahlt. Latente Steuern Es ergeben sich zum 31. Dezember 2013 aktive latente Steuern aus sonstigen Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen. Zur Berechnung der latenten Steuern wendet die Gesellschaft einen Steuerersatz von 31,23 % an. Die latenten Steuern werden unter Ausübung des Wahlrechts des § 274 HGB nicht in der Handelsbilanz angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für Abschlussprüfungskosten (TEUR 6, Vj. TEUR 10), Steuerberatung (TEUR 3, Vj. TEUR 3) und Urlaubsrückstellung (TEUR 2, Vj. TEUR 15) gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen resultieren aus kurzfristigen Finanzierungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer sowie erhaltene Anzahlungen. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 10) enthalten Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 14) und betreffen Forderungsverluste (Vj. TEUR 9). Sonstige AngabenGeschäfte mit nahe stehenden Unternehmen Es besteht ein Kooperations- und Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Bremen Online Services Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Bremen, (bos KG) hinsichtlich der betrieblichen Infrastruktur die von der bos KG zur Verfügung gestellt wird. Die Geschäfte wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Geschäftsführung Nebenamtliche Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2013 waren
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr von der Gesellschaft TEUR 24 (Vj. TEUR 5) an Bezügen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 29 (Vj. 23). Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 6 (Vj. TEUR 13) und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung (Vj. TEUR 4). Public Corporate Governance Kodex der Freien Hansestadt Bremen Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat der Gesellschaft haben bisher keinen Bericht zum Corporate Governance Kodex der Freien Hansestadt Bremen abgegeben.
Bremen, 6. Mai 2014 Geschäftsführung Henning Sklorz Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht 2013Inhaltsverzeichnis
1 Darstellung des Geschäftsverlaufes1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die bremen.online GmbH ist die Gesellschaft zur Vermarktung und inhaltlichen Weiterentwicklung des Internet-Stadtinformationssystems www.bremen.de. Stadtportale im Internet sind nach wie vor zentrale Anlaufstellen für Suchanfragen zu lokalen Inhalten. Trotz großer Erfolge von Suchmaschinen wie Google bleibt die sprechende Adresse www.stadtname.de ein hoher Wert, weil viele Nutzerinnen und Nutzer diese intuitive Adresse für ihre lokale Suche bevorzugen. Die "Stadt-Domain" hat außerdem einen hohen Wert bei der Verlässlichkeit der Aussagen und Angaben, schließlich handelt es sich um den offiziellen Auftritt der Stadt. Dabei ist für die Nutzerinnen und Nutzer zweitrangig, wer der Betreiber der Seiten ist. Die verschiedenen Stadtportale unterscheiden sich inzwischen vor allem durch den Grad der wirtschaftlichen Betätigung. Hier gibt es einerseits werbefreie, rein städtische Portale und andererseits privatwirtschaftlich geführte Portale mit maximaler Ausnutzung der Werbefläche. Grundsätzlich erzielen die letzteren höhere Einnahmen, werden aber häufig eben wegen der Werbung kritisiert. Das Stadtportal www.bremen.de geht hier einen erfolgreichen Mittelweg, der hohe Einnahmen und eine hohe Nutzerfreundlichkeit vereint. Fast alle Stadtportale belasten die städtischen Haushalte. Bremen.de ist auch hier eine Ausnahme, da die Einnahmen alle Kosten der übertragenen Aufgaben abdecken, obgleich eine bessere Finanzlage die Qualität und Aktualität des Portals erkennbar verbessern würde. Die technologische Entwicklung ist in den letzten Jahren weiter vorangeschritten. Rund Dreiviertel aller deutschen Internetzugänge sind inzwischen sog. Breitband-Zugänge. Das zunehmend leistungsfähigere Internet ist zum Leitmedium einer wachsenden Wirtschaft und einer modernen Gesellschaft geworden. Die Rolle des Anwenders wandelt sich von der eines Informationsadressaten zu der eines Informationssenders, eines Kommunikationsgestalters und Meinungsmachers. Darin liegen große Chancen. Denn mit der Möglichkeit stärkerer Teilhabe und Vernetzung steigt auch das Interesse am Internet. Die positiven Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2013 belegen dies: Der Anteil der Onliner steigt, wenn auch langsamer, weiter, über 75 % der Deutschen sind im Internet aktiv. Die monatliche Nutzung von www.bremen.de ist mit 9 bis 10 Millionen Seitenabrufen (sog. Page Impressions) zum Vorjahr leicht gesunken, ein Rückgang der auch bei den Portalen von Köln oder Berlin erkennbar ist. Eine weitere wichtige Messgröße ist der Anteil der mobilen Zugriffe über Smartphones und Tablets. Aktuell greifen 23% aller Besucher mit mobilen Endgeräten auf bremen.de zu, im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von rd. 10%. 1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die bremen.online GmbH generiert ihre Umsätze aus den folgenden Geschäftstätigkeiten:
Aus der Bannerwerbung resultieren Erträge in Höhe von TEUR 170 (Vj. TEUR 171). Mit erweiterten Datenbankeinträgen wurden TEUR 82 (Vj. TEUR 87) realisiert. Durch die gewerblichen Anzeigen wurden TEUR 72 (Vj. TEUR 67) erzielt. Mit Provisionen wurden TEUR 93 (Vj. TEUR 30) erwirtschaftet. Die Technischen Projekte und der Technische Betrieb erbrachten einen Ertrag in Höhe von TEUR 391 (Vj. TEUR 350). Hinzu kamen im Geschäftsjahr 2013 Einnahmen in Höhe von TEUR 295 (Vj. TEUR 199) aus dem Bereich Redaktion. Aus der Bremen-Mail resultieren Einnahmen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 6). Provisionen für Banner (TEUR 31 Vj. TEUR 8) brachten weitere Einnahmen. Das Produkt Ranking wurde eingestellt und erzielte keine Einnahmen (Vj. TEUR 1). Der Gesamtertrag liegt damit in 2013 4% höher als geplant. Aufwendungen sind 6% höher als geplant entstanden. 1.3 Beschaffung In 2013 wurden für TEUR 164 (Vj. TEUR 174) Leistungen bezogen. Diese umfassten mit TEUR 8 (Vj. TEUR 15) Leistungen der bos KG für die Geschäftsbesorgung, d.h. die Nutzung der technischen und administrativen Infrastrukturen und Unterstützung in der Buchhaltung. Des Weiteren sind im Wesentlichen TEUR 123 (Vj. TEUR 125) zur Unterhaltung der Server bei der Brekom aufgewendet worden und TEUR 4 (Vj. TEUR 9) für das externe Betreiben des Produktes @bremen.de-Mail von Alinto SA. 1.4 Investitionen Im Jahr 2013 wurden für TEUR 48 (Vj. TEUR 25) Investitionen getätigt. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Umfang von TEUR 41 angeschafft. Es handelt sich hierbei um die Anschaffung eines neuen ERP-Systems. 1.5 Finanzierungsmaßnahmen Das Stammkapital in Höhe von TEUR 25 wurde in 2003 vollständig durch die Stadtgemeinde Bremen eingezahlt. Rücklagen wurden bis 2012 in Höhe von TEUR 138 gebildet, so dass der Wert des Eigenkapitals Anfang 2013 TEUR 163 betrug. Dieses Kapital steht zur Eigenfinanzierung ebenso zur Verfügung wie die erzielten Umsatzerlöse. Bankfinanzierung wurde in 2013 ebenso wie in den Vorjahren nicht benötigt. Zur Finanzierung des neuen ERP-System erhielt b.o ein Darlehen in Höhe von 45.000 € von der bremen online services GmbH & Co. KG mit einer Laufzeit des Darlehens bis zum 26.06.2016. 1.6 Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresanfang 2013 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 20,73 Stellen und zum Jahresende 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 23,26 Stellen. Von den 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten 12 in dem Team "Redaktion", 7 in dem Team "Marketing und Vertrieb", 9 in dem Team "Technischer Service" und 2 in dem Team "Geschäftsführung". Die Gesellschaft wurde ab dem 19. Januar 2013 von einem nebenamtlichen Geschäftsführer geleitet. 2 Darstellung der Lage2.1 Vermögenslage Das Anlagevermögen (TEUR 57, Vj. TEUR 30) ist durch Eigenkapital finanziert und entspricht den Investitionen abzüglich der Abschreibungen zuzüglich der Zuschreibungen. Im Berichtsjahr sind Zugänge in Höhe von TEUR 48 (Vj. TEUR 25) zu verzeichnen. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Bankguthaben in Höhe von TEUR 221 (Vj. TEUR 219) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 59 (Vj. TEUR 78) sowie Unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 0). Sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 19). 2.2 Finanzlage Liquide Mittel in Höhe von TEUR 221 (Vj. TEUR 219) befanden sich zum Bilanzstichtag bei der Sparkasse Bremen auf einem Girokonto (TEUR 221, Vj. TEUR 178) und Festgeldkonten (TEUR 0, Vj. TEUR 40). Die Liquidität war über den gesamten Berichtszeitraum sichergestellt. 2.3 Ertragslage Betriebliche Erträge wurden in 2013 aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.139 (Vj. TEUR 920) im Wesentlichen aus redaktionellen Projekten, Bannerwerbung, aus Provisionen, für (erweiterte) Datenbankeinträge und aus technischen Projekten erwirtschaftet. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist vorrangig aufgrund der Neugewinnung von Aufträgen im Bereich Redaktion sowie erhöhten Erträgen im Provisionsbereich begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 40 (Vj. TEUR 52) setzen sich im Wesentlichen aus den Zuschüssen für U1/U2-Mittel (TEUR 24, VJ TEUR 12), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 6, Vj. TEUR 33) in Bezug auf die Projekte Bremen-Mail und Erträgen aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen (TEUR 6, Vj. TEUR 0) zusammen. Die Aufwendungen resultieren aus dem Personalaufwand in Höhe von TEUR 865 (Vj. TEUR 651); dies entspricht einer Steigerung von 33% dem Vorjahr gegenüber. Diese Erhöhung ist auf Personaleinstellungen zurückzuführen, um den hohen Auftragsbestand bearbeiten zu können. Hinzu kommen Aufwendungen für die Vergabe des Geschäftsbesorgungsauftrags (TEUR 8, V. TEUR 15). Des Weiteren sind Fremdleistungen von TEUR 164 (Vj. TEUR 174) und Abschreibungen von TEUR 17 (Vj. TEUR 13) enthalten. Daraus ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 14 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 15). 3 Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung3.1 bremen.online GmbH In 2012 erfolgte der Umzug der bremen.online GmbH vom Fallturm in die Innenstadt Bremens, die zentrale Lage begünstigt weiterhin die Abstimmung mit den Kunden. 3.2 Nutzung von bremen.de Die ARD/ZDF Onlinestudie 2013 belegt deutlich, dass die Treiber der Online-Nutzung mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind. Die Unterwegs-Nutzung steigt binnen eines Jahres deutlich von 23 Prozent (2012) auf 41 Prozent (2013). Dieser Trend ist auch auf bremen.de messbar. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer greifen mobil auf die Angebote des Stadtportals zu. In einem Jahr stiegen die Zugriffe um rd. 10%. bremen.online hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die mobile Ansicht und Nutzung von bremen.de zu optimieren und die Angebote zu verbessern. Der Marktplatz mit dem Schwarzen Brett erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, pro Tag kommen mehr als 1.500 neue Anzeigen hinzu. In 2014 wird dieser Teil von Bremen.de auf neue Server umgesetzt um weitere Programmierungen vor allem im mobilen Bereich zu ermöglichen. Damit verfügt bremen.de über eine gute Basis, um auch in Zukunft das seit Beginn des Stadtportals beliebte Schwarze Brett anbieten zu können. Die Umstellung der Bremen-Mail auf Alinto hat, anders als erwartet, nicht zu einem größeren Wachstum der Premium-Mail-Abonnenten geführt. Nach der Auslagerung des Kundesupports an Alinto in 2012, folgte in 2013 die Übernahme des Komplettbetriebes (techn. Struktur, Kundensupport, Rechnungsstellung). bremen.online erhält für die Platzierung des Produktes auf www.bremen.de eine Gebühr in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 0). Der neue Betreiber hat beschlossen, die kostenfreie Variante zu 2014 einzustellen. 3.3 Werbewirtschaft und andere Ertragsposten Seit 2011 werden die Banner auf bremen.de von dem nationalen Vermarkter Hi-Media vermarktet. Die Banner-Werbung stellt einen gewichtigen Einnahmesektor der bremen.online GmbH dar. Der Werbemarkt für Online-Medien wächst konstant, so dass auch weiterhin mit guten Einnahmen gerechnet werden kann. Als offizielles Stadtportal sind nicht alle Werbeformen einsetzbar, so dass gewisse Formate, z.B. die von den Nutzerinnen und Nutzem nicht gestoppt werden können, unberücksichtigt bleiben. Neben Hi-Media kann durch die bremen.online GmbH auch direkt Werbung vertrieben werden. Für regionale Kunden stehen Sonderformate zur Verfügung. Die Vertriebskapazitäten sind ausreichend, um den Markt zu bedienen. Auch die sonstigen Werbeformen wie PR-Text, Panoramabild und Werbenetzwerke werden auf bremen.de nachgefragt und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Die Einnahmen aus dem Schwarzen Brett entwickeln sich positiv. Um die Zahlungsausfälle zu minimieren, ist in 2012 eine Kooperation mit einem Online-Payment-Anbieter geschlossen worden. Ober diesen sind in einem ersten Schott die gewerblichen Einmalanzeigen bezahlbar. Erst nach der Geldtransaktion wird die Anzeige freigeschaltet. Dies kann als großer Erfolg bezeichnet werden, da die Zahlungsausfälle nun auf niedrigerem Stand liegen. Die Visitenkarteneinträge der Branchensuche stellen seit jeher eine wichtige Komponente des Stadtportals dar. Die in 2012 begonnene Qualitätsoffensive ist 2013 fortgesetzt worden. Es ist eine der größten Herausforderungen, den Bestand auch für die Zukunft nicht nur aktuell, sondern auch möglichst vollständig zu halten. Dies ist umso wichtiger, als dass das Thema "Open Data" an Wichtigkeit gewinnt. bremen.online muss hier in 2014 investieren, um diesen wichtigen Bestandteil und Markt zu nutzen. 3.4 Neue Angebote Der Datenpool "BREMEN kompakt" bietet seit Juni 2013 zahlreiche aufbereitete Informationen über die Stadt und das Bundesland Bremen. Auf Basis statistischer Daten werden Bremens Stärken und Entwicklungspotenziale im offiziellen Internetportal der Stadt Bremen eine Plattform geboten und frei zugänglich gemacht. "BREMEN kompakt" stellt relevante Daten zur Verfügung, die von allen "Bremen-Interessierten" genutzt werden können. BREMEN kompakt" ist ein Gemeinschaftsprojekt der bremen.online GmbH und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Seit Livegang sind insgesamt Visualisierungen zu 43 verschiedenen Themen online gestellt worden. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Stadt Bremen stellt die Redaktion seit Juli 2013 unter der Domain www.youtube.com/user/BREMENbewegt Bremen auf möglichst vielfältige Art und Weise vor. In zahlreichen Playlists werden standortmarketing-relevante Themenfelder audiovisuell einer breiten Zielgruppe vermittelt. Zusätzlich wird über den kanaleigenen Feed auf ausgewählte Veranstaltungen sowie auf weitere relevante Themen in Bremen aufmerksam gemacht. "BREMEN wissenswert" fungiert seit August 2013 als Informationsdienst, der wissenswerten Nachrichten über den Standort Bremen eine Plattform bietet. Positives zum Bremer Standort hervorheben und Negatives einordnen und relativieren - das ist das Ziel von "BREMEN wissenswert". In zahlreichen Themenfeldern werden bekannte wie unbekannte Akteurinnen aus Bremen vorgestellt, die sich durch Einzigartigkeit, Erfolg oder Engagement auszeichnen. "BREMEN wissenswert" agiert dabei auf mehreren Kommunikationskanäle (Stadtportal bre-men.de, Twitter, Google+, Info-Mailing). "BREMEN wissenswert" ist ein Gemeinschaftsprojekt der bremen.online GmbH und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. 3.5 Voraussichtliche Entwicklung Das Jahr 2014 soll genutzt werden, um das Stadtportal inhaltlich und technisch weiterzuentwickeln. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zugriffe auf das Stadtportal nach wie auf ähnlich hohem Niveau sein und zu entsprechenden Einnahmen führen werden. Die Redaktion wird sich in 2014 neu aufstellen und für zukünftige Aufgaben positionieren, hierzu zählen u.a. Dienstleistungen für die Verwaltung und ein neues Konzept für die häufig nachgefragten Veranstaltungsdaten. Zudem wird in 2014 der nationale Vermarkter gewechselt. Hiervon verspricht sich bremen.online qualitativ hochwertigere Werbung, die die regionalen Interessen der Nutze-rInnen berücksichtigt. Aufgrund des attraktiven Angebots von www.bremen.de konnte für die Werbeeinnahmen eine Umsatzgarantie ausgehandelt werden, sodass ein Großteil der geplanten Einnahmen durch nationale Werbung bereits garantiert sind. Die Kooperationen mit bremischen Gesellschaften sollen fortgesetzt werden. Ein wesentliches politisches Ziel ist es, Bremen als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Studienort zu präsentieren. Insgesamt wird in 2014 von einer positiven Entwicklung des Unternehmens ausgegangen. Risiken, die den Unternehmensfortbestand gefährden könnten, werden nicht gesehen. In 2014 werden Umsatzerlöse von TEUR 1.360, bezogene Leistungen von rund TEUR 260, Personalaufwendungen von rund TEUR 880, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen von rund TEUR 220 erwartet, so dass insgesamt von einem ausgeglichenem Ergebnis ausgegangen wird. 4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGBEs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bekannt. 5 Forschung und Entwicklung nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGBDie Gesellschaft führt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch.
Bremen, den 6. Mai 2014 Henning Sklorz, Geschäftsführer |
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