Speditionsgesellschaft Teconja mbH
Bramfelder Chaussee 324, 22177 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Schmitz seit 12.5.2022 | Prokura |
Timo Teßen seit 27.2.2017 | Geschäftsführer |
Martin Gutknecht seit 27.2.2017 | Prokura |
Ralph Tessen seit 10.3.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Birgit Tessen | 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Speditionsgesellschaft Teconja mbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens 1. Unternehmenstätigkeit und Geschäftsfelder Die Speditionsgesellschaft Teconja mbH hat sich in den vergangenen Jahren breiter aufgestellt in den Bereichen Lebensmittellogistik Seefracht, sowie Luftfracht und internationale Kunden im Trockenladungsbereich. Im Reeferbereich gehört Teconja zu den TOP 10 Logistikunternehmen Deutschlands. Unser Unternehmen hat eine Niederlassung in Hamburg für den Bereich Seefracht und eine Niederlassung in Weiterstadt für den Bereich Luftfracht. Des weiteren bestehen Teconja Niederlassungen über Beteiligungen in Ägypten und den USA sowie eine Tochtergesellschaft in Holland. Als Mitglied in mehreren Logistiknetzwerken kann Teconja auf hochwertige und qualifizierte Logistikdienstleister in allen Ländern zugreifen und deren Dienstleistungen anbieten. Damit wird eine weltweit qualifizierte Abwicklung der Aufträge unserer Kunden sichergestellt. 2. Geschäftsfelder Das Unternehmen bietet seine hochwertigen Dienstleistungen im Bereich • der Verschiffungen von Vollcontainern FCL im Import und Export weltweit, • der Sammelcontainerverschiffungen (NVOCC) im Import und Export weltweit, • des Supply Chain Management durch Einsatz moderner Tracking Systeme, • der Landverkehrsdienstleistungen in Deutschland und Europa im Containertrucking - ohne eigenen Fuhrpark, • der Luftfracht - Abwicklung von Aufträgen im Bereich der Einzelaufträge von Kunden sowie Sammelladung, • der Verzollung - Abwicklung von Verzollungen und Übernahme von Logistikaufträgen, die immer mit internationaler Abwicklung einhergehen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft verlor im Sommer 2023 nach einem kräftigen Jahresauftakt an Schwung. Nach Angaben des IWF (Internationaler Währungsfonds) hat sich das globale Wachstum um 0,4% Punkte von 2022 3,5% auf 3,1% in 2023 abgeschwächt. Nachlassende Erholung nach der Corona-Pandemie, der russische Krieg gegen die Ukraine, sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen werden hier als Ursache aufgeführt. Diese globalen Veränderungen und Auswirkungen sind in den von uns bedienten Märkten unterschiedlich zu betrachten. Die Angriffe auf die Seeschifffahrt im Roten Meer Ende 2023 führte zu erheblichen Problemen, und setzte sich im Jahr 2024 mit Verzögerungen der Lieferketten fort. Infolge einer strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise schwächte sich der Auftrieb der Verbraucherpreise im Berichtsjahr 2023 deutlich ab. Die wirtschaftliche Situation in den USA entwickelte sich allerdings besser als die in Europa. Die Euroaufwertung verschlechterte die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der EURO-Zone gegenüber anderen Ländern. Bedingt durch diese Entwicklung und Sonder-Regelungen zur Insolvenzanmeldung während der Corona Pandemie, kam es in 2023 zu 22.1% mehr Insolvenzen als im Vorjahr. Dies wird sich in 2024 noch einmal steigern und auch besonders mittelgroße Unternehmen betreffen. Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Fortschritte bei der digitalen Transformation und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten mittelfristig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken. Laut statistischem Bundesamt sank das reale Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0.3% gegenüber 2022. Für 2024 geht man von einer weiteren Senkung aus "Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft derzeit schlechter als noch im letzten Gutachten aus dem Juli 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,5 Prozent schrumpfen. Im Juli hatte der IWF für 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert. Damit ist Deutschland der einzige Staat aus der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt, dem ein negatives Wachstum prognostiziert wird. Laut IWF leidet Deutschland als Exportnation stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Die Weltwirtschaft leidet trotz der leicht verbesserten Prognose insgesamt noch unter der Erhöhung der Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation. Die IWF-Experten erwarten, dass die weltweite Gesamtinflation von 8,7 Prozent im Jahr 2022 auf 6,9 Prozent im Jahr 2023 und 5,8 Prozent im Jahr 2024 sinkt. Quelle: https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Logistik ist in Deutschland der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. In 2023 wurden rund 327 Mrd Euro in diesen Bereich erwirtschaftet und entspricht einem Wachstum gegenüber 2022 um 2,5%. Die Frachtkosten hatten sich Anfang 2022 von Preisen von 10.000 USD auf ein Niveau von 2.000 USD reduziert. Die Preisentwicklung hat sich daraufhin wieder beruhigt und blieb auf diesem Niveau bis November 2023. Ab der Mitte Dezember 2023 kam es zu einem schnellen und massiven Anstieg der Preise für Container-Transporte. Diese Entwicklung hängt in erster Linie mit einer plötzlichen und unerwarteten Bedrohung der Schiffe im Roten Meer zusammen. Dafür sind die Angriffe der politisch-militärischen Bewegung Huthi aus dem Küstenstaat Jemen verantwortlich. Auf die Container-Preise wirkt sich diese Bedrohungslage katastrophal aus, weil die Verbindung vom Roten Meer zum Mittelmeer über den Suezkanal für viele Containerschiffe zwischen Asien und Europa den kürzesten Transportweg bietet. Nach den verstärkten Huthi-Angriffen haben sich seit dem Ende des Jahres 2023 zahlreiche Containerreedereien dazu entschieden, den gefährlichen Bereich im Roten Meer zu meiden. Deshalb planen die Reedereien Umwege um Südafrika herum, mit denen immense Mehrkosten verbunden sind. Auch im Jahr 2023 bleibt eine nachhaltige Erholung im Containerumschlag im Hamburger Hafen aus. Im Vergleich zu 2022 (8,3 MIo TEU) wurden im Jahr 2023 7,2% weniger Container (7,7 Mio TEU) umgeschlagen. Quelle: https://www.hafen-hamburg.de/de/aktuelles/statistiken/containerumschlag/ Für das Jahr 2024 bleibt die Lage von Unsicherheit geprägt. Zwar bestehen Hoffnungen auf eine Stabilisierung der globalen Lieferketten und eine leichte konjunkturelle Erholung, jedoch wirken strukturelle Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, hohe Betriebskosten und geopolitische Spannungen weiterhin dämpfend auf das Wachstum der Logistikbranche. Der Markt bleibt angespannt, und eine spürbare Trendwende ist nur bei deutlich verbesserten Rahmenbedingungen zu erwarten. 3. Geschäftsverlauf und Lage 3.1. Ertragslage
Die Ertragslage des Unternehmens konnten wir unter den schwierigen Bedingungen der Ukraine-Krise, der Bedrohung der Seeschiffahrt im Roten Meer sowie Herausforderungen in den Liefer- und Wertschöpfungsketten nicht vollumfänglich auf dem Niveau des Vorjahres halten. Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 11.001 verschlechterte sich gegenüber dem des Vorjahres (20.102 TEUR) um TEUR -9.101 bzw. -45,3%. Die Anzahl der Sendungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,5% reduziert, wohingegen sich die Anzahl der TEU je Sendung sich im gleichen Zeitraum um 6,49% erhöht hat. Die Verringerung des Rohertrages ist dem Sendungsrückgang bei gleichzeitigem Ratenverfall geschuldet. Diese Entwicklung hat zu einem Absinken der Umsatzerlöse in Höhe von -47,3 beigetragen. Für das Jahr 2023 hat sich der Umsatz der Logistikbranche in Deutschland von 319 Milliarden Euro auf 327 Milliarden Euro bzw. um 2,5% erhöht. Im Branchenvergleich hat die Gesellschaft damit ein unter dem Durchschnitt liegendes Ergebnis erreicht. Der im Rohergebnis (bestehend aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen sowie Materialaufwand) enthaltene Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) sank absolut um TEUR -8.050 bzw. um ca. -44,3% prozentual. Der Jahresüberschuss sank ebenfalls in 2023 um TEUR -5.007 auf TEUR 3.540. Weitere wesentliche Einflüsse sind die um -17,7% gesunkenen Personalkosten (um TEUR -840 auf TEUR 3.903). Die um TEUR -13 gesunkenen Abschreibungen beeinflussen das Ergebnis kaum. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um TEUR -402 auf TEUR 1.940 ab. Damit liegt das EBIT um TEUR 7.847 bzw. 60,6% niedriger als im Vorjahr. Weiter wurde das Gesamtergebnis durch Erträge aus der Währungsumrechnung positiv beeinflusst. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beeinflusst das Ergebnis um TEUR 314 geringer als im Vorjahr. Dies ist den erhöhten Zinserträgen geschuldet, denen Zinsaufwendungen aus der Finanzierung von Forderungen über die Plattform "CRX-Markets" gegenüberstehen. Insgesamt liegt damit das Jahresergebnis weit unter dem Niveau des Vorjahres. Diese Entwicklungen sind erwartungsgemäß eingetreten, wobei das Jahresergebnis höher als erwartet ausgefallen ist. 3.2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf TEUR 17.960 gegenüber TEUR 28.447 zum 31.12.2022. Nach Verrechnung mit dem Jahresüberschuss 2024 sowie einer offenen Gewinnausschüttung verringert sich das Eigenkapital auf nunmehr TEUR 5.357, so dass die Eigenkapitalquote, bei einer erheblich niedrigeren Bilanzsumme, 29,8% (Vj.: 45,1%) beträgt. Die Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen in den USA, in Ägypten und in den Niederlanden haben 2023 alle positive Ergebnisse erzielt. Die Finanzierung der Tochtergesellschaft in den USA erfolgt aus eigenen Mitteln der Gesellschaft, die Gesellschafterdarlehen wurden zurückgeführt. 3.3. Finanzlage Einzelheiten der Finanzlage gehen aus der nachfolgenden Kapitalflussrechnung hervor:
Der Finanzmittelfonds setzt sich am Bilanzstichtag aus liquiden Mitteln zusammen. Mit einem Großkunden wurde vereinbart, dass durch die Einräumung gleichmäßiger Zahlungsziele ein Finanzierungsvorteil zu unseren Gunsten besteht. Der Vorteil besteht darin, dass bei Bedarf Forderungen vor Erreichen der vereinbarten Zahlungsziele der Liquidität der Gesellschaft zugeführt werden können. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Jahresergebnis. Für unsere internen Berechnungen ziehen wir insbesondere die Kennzahl BSN (Brutto-Speditionsnutzen), Umsatzrendite und den Cashflow heran. 3.5. Gesamtaussage In dem, durch Krisen beeinflussten schwierigen Umfeld konnten wir ein positives Ergebnis auf einem etwas höheren Niveau als vor Corona und der Ukraine-Krise erzielen. Allerdings haben wir den Ratenverfall sowie einen Sendungsrückgang im Berichtsjahr feststellen müssen. Die Containerfrachtraten sind um 47% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Den Geschäftsverlauf und die Lager der Gesellschaft schätzen wir in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation in den von uns bedienten Märkten als zufriedenstellend ein. Die prognostizierte Umsatz- und Ergebniserwartung der Geschäftsführung wurden für das Jahr 2023 nicht ganz erreicht. Insgesamt liegt das Jahresergebnis weit unter dem Niveau des Vorjahres, allerdings höher als erwartet. Die Gesellschaft konnte auch in 2023 die Umsatzfinanzierungen weiterhin aus vorhandener Liquidität und dem operativen Cashflow des Unternehmens finanzieren. 3.6. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Hamburg unverändert über eine inländische Niederlassung in Weiterstadt. Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Hamburgs sechs Mitarbeiter (Vj.: fünf). C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die Marktpositionierung der Speditionsgesellschaft Teconja GmbH kann unverändert als sehr positiv betrachtet werden. Wir gehen von 2024 von leicht erhöhten Umsätzen und Bruttospeditionsnutzen aus. Auch in 2024 wird die Gesellschaft das Wachstum in den Agentennetzwerken weiter vorantreiben. Die Salesaktivitäten werden auch über das Jahr 2024 hinaus verstärkt werden. Daher sehen wir für das Jahr 2024 trotz der Rahmenbedingungen eine Fortsetzung des positiven Trends der letzten Jahre. Erzielte Gewinne der Gesellschaft werden zur Finanzierung der weiteren Geschäftsentwicklung vorgetragen. Es ist geplant, die Umsatzfinanzierungen weiterhin aus der vorhandenen Liquidität und dem operativen Cashflow des Unternehmens zu finanzieren. Auch für die Zukunft ist es das erklärte Ziel der Gesellschaft, ohne Fremdkapital organisch zu wachsen. Die immer noch höheren Zinsen werden genutzt, um höhere Zinserträge zu erzielen. Der Wechselkurs USD/EURO ist von Ende 2022 auf Ende 2023 um fast 0,02 Cent und nach der Wahl des neuen US-Präsidenten im Jahr 2025 bei 0,8797 noch einmal um 0,033 Cent gefallen. Der stärker werdende Euro wird die Bilanzsumme weiter reduzieren. 2. Risiko- und Chancenbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Die Risiken des Marktumfeldes lassen sich insbesondere im Personalwesen erkennen. Es fehlt an Fachkräften, bedingt durch reduzierte Ausbildung in der Branche und Wechselunwilligkeit von Mitarbeitern anderer Unternehmen. Teconja steuert dem durch die Bildung einer Stabstelle für Human Resources in 2023 entgegen. Teconja hält an dem bisherigen Ausbildungskonzept und der Anzahl der Ausbildungsplätze fest. Eine Erhöhung der Ausbildungsplätze wäre denkbar, scheitert allerdings zurzeit an qualifizierten Bewerbern. Durch die Verunsicherung in der Pandemie und der Ukraine-Krise stehen weniger Arbeitnehmer im Personalmarkt zur Verfügung. 2.2. Forderungsausfallrisiken Das Unternehmen verfügt über ein seit vier Jahren klar organisiertes Kreditwesen, um Risiken weitestgehend zu vermeiden. Grundsätzlich werden Kreditentscheidungen zur Umsatzfinanzierung neuer Kunden nur nach eingehender Bonitätsprüfung vorgenommen. Auslandsagenten werden zum größten Teil über die Agentennetzwerke abgesichert, die gewährten Kreditlimits werden an die Bedingungen der jeweiligen Netzwerke angepasst. Durch die Verstärkung des Buchhaltungsteams erfolgt eine Intensivierung des Mahnwesens. 2.3. Zinsänderungsrisiken/Währungskursschwankungen Zinsänderungsrisiken sind für die Gesellschaft aufgrund der vorhandenen Finanzierungsstruktur nicht von wesentlicher Bedeutung. Wechselkursschwankungen werden durch Back to Back Verträge weitestgehend ausgeschlossen und die positive Entwicklung der Zinsmärkte ausgenutzt. 2.4. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken bestehen grundsätzlich in der vertraglichen Gestaltung der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Risiken als überschaubar ein. Mögliche Schadenfälle und daraus resultierende Streitfälle sind durch eine Speditionshaftpflichtversicherung gedeckt. 2.5. Chancen Für die Zukunft sehen wir ein verstärktes Wachstum im Mittleren Osten und im Bereich Fruchtsaftverladungen. Hier haben wir unser Team weiter verstärkt und wir gehen davon aus, dass sich diese Investitionen Anfang 2025 bemerkbar machen werden. Ein Wachstum ist bereits im Jahr 2024 zu verzeichnen gewesen. Unsere Auslandsaktivitäten gerade auch in UAE und in Saudi-Arabien werden wir weiter vorantreiben. Das Unternehmen ist seit dem 04.06.2014 durch die Zollbehörden als AEO-F = Authorized Economic Operator zertifiziert. Die hohen Auflagen der Zertifizierung haben wir an allen betroffenen Standorten durchgeführt. Die Betriebsabläufe und Voraussetzungen werden innerhalb der Teconja regelmäßig überwacht und eine kontinuierliche Verbesserung angestrebt. Unser Unternehmen stellt weiterhin Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Qualität der Logistik wird auch zukünftig durch die grundsätzlich bestmögliche Ausbildung junger Menschen gewährleistet. Wir möchten hierzu unseren Teil beitragen und im Unternehmen weitere Ausbildungsplätze schaffen. Im Unternehmen sind zurzeit drei Auszubildende angestellt.
Hamburg, den 30. April 2025 Die Geschäftsführung Ralph Tessen Timo Tessen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Das Unternehmen ist unter der Firma Speditionsgesellschaft Teconja mbH Speditionsgesellschaft Teconja mbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister von Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 86635 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden • Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des Teilwertverfahrens, wobei von dem von der Deutschen Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie folgt dar:
Es werden bestehende Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche erfolgt, da ein anderweitiger beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden konnte, mit den fortgeführten Anschaffungskosten, wie diese sich aus dem von der Versicherung mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital ergeben. Bei der Bildung von Pensionsrückstellungen wird der Zinseffekt aus der erstmaligen Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Änderungen des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist. Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt. Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Umsatzsteuerumrechnungskurs, der für den Monat des Zugangs vom Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht wurde. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben TEUR 3 (Vj TEUR 0) eine Laufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 5) auf Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren zu TEUR 1.250 (Vj. TEUR 1.617) auf Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von EUR 144.609,22, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Ausschüttungssperre Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 19.352,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Barwert der Versorgungsverpflichtungen beträgt unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes, der für die bei der Berechnung zugrunde gelegte Restlaufzeit aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt wurde, TEUR 1.863. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 19. Das geschäftsplanmäßige Deckungskapital der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen, das gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Altersversorgungsverpflichtung verrechnet wird, beträgt TEUR 436. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Sondervergütungen, ausstehende Lieferantenrechnungen, Archivierungs- und Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in Höhe von TEUR 461 (Vj. TEUR 679) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 661 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge EUR 418.994,62 (Vj. EUR 1.830.525,52) der sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Währungsumrechnung. Personalaufwand Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 18.137,59 (Vj. EUR 153.025,87). Sonstige betriebliche Aufwendungen EUR 882.558,17 (Vj. EUR 1.037.469,07) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus der Währungsumrechnung. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren in Höhe von EUR 48,25 (Vj. EUR 22.830,27) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwand in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 52,34) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Innerhalb des Zinsaufwands aus der Aufzinsung von Rückstellungen erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB die Verrechnung von Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 22.301,01, die aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren, mit Zinserträgen in Höhe von EUR 8.757,90 aus dem Deckungsvermögen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Herr Ralph Tessen, Speditionskaufmann Herr Timo Tessen, Kaufmann Vorschüsse und Kredite zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden gewährt (Saldo am Stichtag): • Vorschüsse in Höhe von EUR 1.058,89, die mit der folgenden Abrechnung verrechnet werden und für die keine Verzinsung erfolgt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Hamburg, den 25. April 2025 Geschäftsführung Ralph Tessen Timo Tessen Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht 2023 erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Speditionsgesellschaft Teconja mbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Speditionsgesellschaft Teconja mbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Speditionsgesellschaft Teconja mbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 05. Mai 2025 RN
REVISION NORD GMBH & Co. KG
Widera, Wirtschaftsprüfer Swinka, Wirtschaftsprüfer Der dieser Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und dem Lagebericht vorangestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach §327 HGB verkürzt. |
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