Ansgar Büttner e.Kfm.Liquidiert

Hollstadt

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRA 5372
Eingetragen
7.4.1999
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGlasergewerbe

Historie

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Management

NameRolle
Ansgar Büttner
seit 14.1.2003
Eigentümer

Gesellschafter

1 Gesellschafter

Eigentümer
Hollstadt

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ansgar Büttner e.Kfm.

Hollstadt OT Wargolshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 120.973,55 147.253,62
2. Forderungen an Kunden 48.728,02 45.620,44
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 Euro
Kommunalkredite 0,00 Euro
davon fällig bis 3 Monate 48.726,02 Euro (Vj. Euro 45.620,14)
3. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an sochen Rechten und Werten 558,00 1,00
4. Sachanlagen 84.499,03 98.039,03
5. Rechnungsabgrenzunsposten 3.079,15 3.078,42
257.837,75 293.992,51

PASSIVA

Vorspalte
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Sonstige Verbindlichkeiten 3.631,73 1.046,15
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 7.661,60 5.734,00
b) andere Rückstellungen 11.100,00 8.600,00
18.761,60 14.334,00
3. Eigenkapital
a) Festkapital 50.100,00 50.100,00
b) Variables Kapital 66.978,08 101.777,56
c) Jahresüberschuss 118.366,34 126.734,80
235.444,42 278.612,36
257.837,75 293.992,51

 

Wargolshausen, 22. März 2017

Ansgar Büttner e.Kfm.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016

AUFWENDUNGEN

Vorspalte
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Zinsaufwendungen 16,31 4,99
2. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 4.896,00 4.896,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.726,17 1.452,12
darunter: für Altersversorung 0,00 Euro
b) andere Verwaltungsaufwendungen 49.358,53 43.810,11
55.980,70 50.158,23
3. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 14.348,60 13.571,05
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.568,00 14.350,00
5. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen 310,88 199,88
6. Jahresüberschuss 118.366,34 126.734,80
202.590,83 205.018,95

ERTRÄGE

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 370,09 562,61
2. Provisionserträge 196.209,58 197.896,31
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.011,16 6.560,03
202.590,83 205.018,95

 

Wargolshausen, 22. März 2017

Ansgar Büttner e.Kfm.

Anhang zum 2016

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss von Ansgar Büttner e.Kfm. Finanzdienstleistungsinstitut wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Bilanz wurde die Gliederung nach dem Formblatt 1 der RechKredV angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Formblatt 2 (Kontoform) der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung (RechKredV) gewählt.

Auf den Abschluss des Finanzdienstleistungsinstituts Ansgar Büttner e.Kfm. sind gemäß § 340a Abs. 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Außerdem ist vom Inhaber des Einzelunternehmens ein Lagebericht nach § 289 HGB aufzustellen.

Unabhängig der Größe des Einzelunternehmens unterliegt der Jahresabschluss und Lagebericht gemäß § 340k Abs. 1 HGB der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung. Die Offenlegung der Jahresabschlussunterlagen hat gemäß § 340I Abs. 1 HGB zu erfolgen.

Das Einzelunternehmen führt die Firma Ansgar Büttner e.Kfm. und hat seinen Sitz in Hollstadt OT Wargolshausen. Die Eintragung erfolgte beim Amtsgericht Schweinfurt unter HRA 5372.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden beachtet.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Der im Geschäftsjahr 2009 gebildete Sammelposten für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über 150,00 bis 1.000,00 Euro wurde über 5 Jahre abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschaften Vermögensgegenstände über 150,00 bis 410,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält diese Beträge.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Aufgrund des ausschließlich regionalen Tätigkeitsbereichs des Unternehmens unterbleibt eine Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 1
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 0
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens persönlich durch den Inhaber des Einzelunternehmens, Herrn Ansgar Büttner, geführt. Von Beruf ist Herr Büttner Vermögensberater und -Verwalter sowie Testamentsvollstrecker.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr setzt sich getrennt nach Dienstleistungsarten wie folgt zusammen:

Tätigkeit Euro
Abschlussprüfungsleistungen 4.200,00
WpHG Prüfung 2.500,00

Gesamtbetrag Sachanlagevermögen

Der Buchwert für die eigengenutzte Immobilie beträgt Euro 69.289,03. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist im Sachanlagevermögen mit einem Betrag von Euro 15.209,00 enthalten.

Dritten erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung

Die Vermittlung von Produkten an Kunden (Versicherungen, Bausparverträge, Fondsanteile) und die Verwaltung von Kapital- und Immobilienvermögen sowie die Testamentsvollstreckung sind die wesentlichen, gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen.

 

Wargolshausen, 22. März 2017

gez. Ansgar Büttner e.Kfm.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2016
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2016
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 424,37 567,43 0,00 0,00 991,80
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 424,37 567,43 0,00 0,00 991,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.526,37 0,00 0,00 0,00 158.526,37
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.716,58 789,17 402,26 0,00 61.113,49
Summa Sachanlagen 218.242,95 799,17 402,26 0,00 219.639,88
Summe Anlagevermögen 219.667,32 366,60 402,26 0,00 220.631,66
Abschreibungen Zuschreibungen
Stand 01.01.2016
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2016
Euro
Geschäftsjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 423,37 10,43 0,00 0,00 433,60 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 423,37 10,43 0,00 0,00 433,60 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.901,34 5.336,00 0,00 0,00 89.237,34 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.302,58 3.002,17 401,26 0,00 45.903,49 0,00
Summa Sachanlagen 121.203,92 14.336,17 401,26 0,00 135.140,83 0,00
Summe Anlagevermögen 121.627,29 14.348,60 401,26 0,00 135.574,63 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2016
Euro
Stand 31.12.2015
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 558,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 558,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.289,03 74.625,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.210,00 23.414,00
Summa Sachanlagen 84.498,03 96.039,03
Summe Anlagevermögen 85.057,03 98.040,03

Lagebericht 2016

I. Grundlagen des Unternehmen

Das Einzelunternehmen Ansgar Büttner e.Kfm. wurde am 01.01.1999 gegründet. Die Eintragung der Einzelfirma erfolgte am 07.04.1999 unter HRA 5372 im Handelsregister des Amtsgerichts Schweinfurt.

Der Sitz des einzelkaufmännisch geführten Unternehmens ist in Wargolshausen.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Erbringung von Finanzdienstleistungen.

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (Vorgängereinrichtung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin) erteilte gemäß § 32 Abs. 1 und 2 KWG am 26.03.1999 die Erlaubnis, als Finanzdienstleistungen die Anlagevermittlung und die Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 und 2 KWG) zu erbringen. Die Erlaubnis schließt das Recht aus, sich beim Erbringen von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen oder mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung zu handeln.

Die BaFin führt das Unternehmen unter der BAKNR 116237 als zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut.

Das Unternehmen ist neben der Anlage- und Abschlussvermittlung zusätzlich spezialisiert auf die Haus- und Immobilienverwaltung sowie die Testamentsvollstreckung.

Zu den Kunden zählen insbesondere vermögende Privatpersonen. Die Dienstleistungen werden im Wesentlichen vom Inhaber des Unternehmens, Herrn Ansgar Büttner, persönlich erbracht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2016 nach einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 12. Januar 2017 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt um 1,9 % höher als im Vorjahr. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,4 % lag.

Auf der Verwendungsseite des BIP war der Konsum im Jahr 2016 wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 %, die des Staates sogar um 4,2 % höher als im Jahr zuvor, Auch die Investitionen durch im Inland investierte Unternehmen und den Staat legten zu. Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen kräftig um 3,1 %, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbauten lag. Der deutsche Außenhandel wuchs im Jahr 2016 ebenfalls, die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,5 % höher als im Vorjahr.

Auf der Entstehungsseite des BIP trugen alle Wirtschaftsbereiche zur wirtschaftlichen Belebung bei. Überdurchschnittlich entwickelte sich das Baugewerbe, das im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2,8 % zulegte.

Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte im Jahresdurchschnitt 2016 mit 43,5 Millionen Erwerbstätigen das zehnte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Vorjahr waren 429.000 Personen oder 1,0 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Die Bruttowertschöpfung der Finanz- und Versicherungsdienstleister lag im Jahr 2016 bei 110,838 Milliarden Euro und war damit 0,092 Milliarden Euro geringer als im Vorjahr.

Nach dem Monatsbericht Februar 2017 der Deutschen Bundesbank war prägten politische Ereignisse in den USA und die geldpolitischen Beschlüsse der Federal Reserve und des Eurosystems seit September 2016 maßgeblich das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten. Nach Bekanntgabe im Dezember 2016 wurden die US-Leitzinsen um weitere 0,25 Basispunkte angehoben. Bankaktien profitierten davon, dass die neue US-Regierung beabsichtigt, regulatorische Vorschriften zu lockern, was vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Finanzkrise durchaus kritisch zu sehen ist.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gemäß der Zeitreihe BBK01.WT1010 der Deutschen Bundesbank betrug 0,19 % am 31.12.2016 nach 0,64 % am 31.12,2015. Der DAX 30 stieg vom Beginn des Geschäftsjahres mit 10.743 Punkten um 6,9 % auf 11.481 Punkte am Geschäftsjahresende.

2. Geschäftsverlauf

In diesem konjunkturellen Umfeld kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. Der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum erwies sich ausgesprochen positiv.

Das gilt sowohl für den Bereich der Anlage- und Abschlussvermittlung, als auch für den Immobiliensektor. Wenngleich der Immobilienbereich nicht aktiv betrieben wurde, konnte durch die Vermittlung von ausgewählten Immobilienobjekten ein ähnlich hoher Erlösbeitrag wie im Vorjahr erzielt werden. Auch die Haus- und Immobilienverwaltung ist mittlerweile zu einem festen Ertragsfaktor geworden.

Die insgesamt guten Rahmenbedingungen haben sich auch auf das Geschäftsergebnis stabilisierend ausgewirkt. So lagen die Provisionserlöse in Höhe von TEUR 196 auf der Höhe des Vorjahreswertes (TEUR 198). Die Kostenstruktur war im Wesentlichen unverändert, so dass auch der Jahresüberschuss nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag. Im Geschäftsjahr betrug der Jahresüberschuss TEUR 118 (Vorjahr TEUR 127).

Die im Vorjahr prognostizierte leichte positive Umsatz- und Gewinnentwicklung wurde im Geschäftsjahr nicht ganz erreicht. Die Werte lagen in etwa auf Vorjahresbasis.

3. Lage

a) Vermögenslage

Das Vermögen setzte sich im Wesentlichen aus den Grundstücken sowie liquiden Mitteln zusammen. Der Anteil am Gesamtvermögen von TEUR 258 betrug für die Grundstücke 26,9 % (Vorjahr 25,4 %) sowie die liquiden Mittel 46,9 % (Vorjahr 50,1 %). Unter den Grundstücken wird ausschließlich die dem Einzelunternehmen zur betrieblichen Nutzung dienende Büroimmobilie ausgewiesen.

Die Kapitalstruktur war durch eine außerordentlich hohe Eigenkapitalquote von 91,3 % (Vorjahr 94,8 %) des Gesamtkapitals gekennzeichnet.

b) Finanzlage

Die Analyse der Finanzlage erfolgt auf Basis von Bestandsgrößen (Deckungskennzahlen) und Stromgrößen (Cashflow).

Die Anlagendeckung hat sich gegenüber dem Vorjahr von 284,2 % auf 276,8 % leicht verschlechtert. Der Grundsatz der langfristigen Fristenkongruenz, d.h. der Deckung des Anlagevermögens mit Eigenkapital, wurde auch im Geschäftsjahr beachtet.

Der Cashflow betrug TEUR 133 (Vorjahr TEUR 140), so dass die Innenfinanzierungskraft ausreichte, um den Zahlungsmittelabfluss an den Inhaber des Unternehmens aufgrund des Überhangs der Entnahmen über die Einlagen von TEUR 162 im Wesentlichen zu finanzieren.

Die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens verlief positiv. Aufgrund der hohen Liquidität war das Unternehmen jederzeit in Lage, alle fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

c) Ertragslage

Die Provisionserlöse lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 196 und damit leicht unter den Vorjahreserlösen (TEUR 198). Bedingt durch die Rechtsform des Unternehmens wurde im Personalaufwand kein Unternehmerlohn ausgewiesen. Die Kennzahlen zur Kapital- bzw. Umsatzrentabilität haben ohne den Ansatz eines kalkulatorischen Unternehmerlohns keine Aussagekraft, insoweit wird auf die Angabe von Renditekennzahlen verzichtet.

Die Beurteilung der Ertragslage wurde daher aus der Entwicklung des Jahresüberschusses abgeleitet. Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 118 erzielt werden, was einer relativen Verminderung von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Umsatz- sowie Gewinnentwicklung und der Cashflow herangezogen. Diese Kennzahlen werden als positiv beurteilt und sind deutlich zufriedenstellend.

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Depot- und Kundenstruktur hat sich nicht gravierend verändert. Obwohl weder Telefonakquise noch Werbung erfolgte (abgesehen von Imagewerbung auf Druckstücken örtlicher Vereine), konnten neue Kundenverbindungen aufgebaut werden. Sechs Neukunden mit einem Gesamtvolumen von ca. 560.000 Euro sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Es handelt sich ausschließlich um Verbindungen, die aus dem Umfeld betreuter Kunden stammen. Auch wurden vorhandene Depotbestände durch Überträge von anderen Kreditinstituten teilweise deutlich aufgebaut. Bedingt durch die Geschäftsaufgabe eines Finanzdienstleisters wurden 19 Kunden übernommen, die über die Frankfurter Fondsbank Investmentspar-Daueraufträge abgeschlossen haben. Dazu wurde eine neue Kooperation mit Netfonds bzw. mit der Frankfurter Fondsbank begonnen. Es handelt sich dabei um eine Bestandsübernahme in Höhe von ca. 405.000 Euro.

5. Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2016 kann insgesamt als positiv beurteilt werden. Das betreute Volumen hat mittlerweile eine Größenordnung von ca. 40 Mio. Euro erreicht. Die meisten Kunden werden seit vielen Jahren betreut und das Unternehmen kann auf ein gesundes Wachstum blicken.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird auch künftig auf die Kundenakquise durch Mund-zu-Mund-Propaganda gesetzt.

Wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird positiv beurteilt. Die Finanzdienstleisterbranche bietet im mittelständisch geprägten Marktsegment nach eigener Auffassung ein mindestens moderates Wachstumspotential. Onlinebanking und standardisiertes Anlagegeschäft bei den Banken schaffen zusätzliches Potential für den Finanzdienstleister vor Ort.

Weitere Kapazitätsausweitungen sind mit den vorhandenen Betriebsstrukturen möglich. Dazu tragen insbesondere die im Geschäftsjahr 2015 getätigten Investitionen in die neue IT- und Telefonanlagenstruktur bei.

Bedingt durch die volle Gewinn- und Verlustbeteiligung wird die Motivation des Unternehmensinhabers, Herrn Ansgar Büttner, entsprechend gefördert.

In der Unternehmensplanung wird für das laufende Jahr allerdings von einer schwächeren Umsatzentwicklung mit ca. Minus 5 % zum Vorjahr ausgegangen. Hintergrund sind Einmaleffekte aus Immobilienvermittlungen (Tippgeberprovisionen) im Kalenderjahr 2016, die für das laufende Jahr in dieser Größenordnung nicht erwartet werden. Bei unveränderten Fixkosten und einer etwas schwächeren Umsatzerwartung wird mit einem Rückgang des Jahresüberschuss um ca. 5 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet,

Das Unternehmen wird auch zukünftig immer in der Lage sein, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken der Unternehmensentwicklung

Die Chancen des Unternehmens resultieren zweifelsohne aus der intensiven Kundenbetreuung. Seit Firmengründung im Jahre 1999 ist es Zielsetzung, den Kunden nicht etwas zu verkaufen, sondern Ansprechpartner in allen Fragen der Vermögensanlage zu sein. Dies hat zum einen zur Folge, dass durch Weiterempfehlungen durch Kunden neue Geschäftsverbindungen angebahnt werden können. Aber auch die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Erben von Bestandskunden lässt sich immer wieder feststellen.

Als Risiko kann der "Einzelkampferstatus" des Unternehmensinhabers gesehen werden. Dies wird durch geringe Abwesenheitszeiten minimiert. So gab es seit Firmengründung nie eine urlaubsbedingte Abwesenheit von mehr als einer Woche. Außerdem wird über den Anrufbeantworter die Kontaktaufnahme über Mobiltelefon angeboten. Der Verzicht auf Einzeltitel-Empfehlungen und der Einsatz von Mischfonds erfordern zudem keine extrem kurzen Reaktionszeiten,

Das Adressausfallrisiko wird als gering eingestuft. Das bei der ING-DiBa angelegte Tagesgeldkonto ist über den Einlagensicherungsfonds gesichert, ein Kreditrisiko daher nicht zu erkennen.

Das Kontrahentenrisiko, d.h. der Ausfall der Zahlung von Vermittlungsprovisionen bzw. Beratungshonoraren, wird aufgrund der Kundenstruktur und der Erfahrungen aus der Vergangenheit ebenfalls als unwesentlich beurteilt. Zudem erfolgen die Zahlungen monatlich bzw. quartalsweise, so dass relativ schnell Zahlungsverzögerungen erkennbar werden.

Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sind für das Unternehmen aufgrund des fehlenden Wertpapierhandels bzw. Kreditgeschäftes nicht relevant.

Die höchsten Provisionszahlungen kommen von der DAB-Bank. Die Übernahme der DAB-Bank durch die BNP-Bank lässt aus heutiger Sicht keine gravierenden Änderungen erwarten. Dies trifft auch auf die erst vor wenigen Jahren begonnene Zusammenarbeit mit der BNP-Tochter Consorsbank zu. Nachdem künftig das B2B-Geschäft beider BNP-Töchter von der DAB abgewickelt wird, müssen im Rahmen der Migration nur 22 Consorsbank-Konten umgestellt werden. Der dadurch entstehende Aufwand hält sich in Grenzen.

Nachdem die Anforderungen, die durch MiFID II auf die Branche zukommen, konkreter werden, lässt sich nach dem aktuellen Stand der Diskussionen erkennen, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens im Großen und Ganzen fortgesetzt werden kann. So wurde den Kunden bereits im Jahre 2014 mit Inkrafttreten des Honoraranlagengesetzes mitgeteilt, dass das Unternehmen auch weiterhin der kommissionsbasierten Anlageberatung zuzuordnen ist und Teile der Transaktionskosten und der Bestandsvergütungen der Fondsgesellschaften vom Unternehmen vereinnahmt werden. Es wird lediglich zwischen dem reinen Kick-back-Modell und der Servicegebühr-Variante unterschieden.

Die positive Entwicklung im Bereich der Anlagen- und Abschlussvermittlung hat sich auch in den ersten Wochen des Geschäftsjahres 2017 fortgesetzt. Dies wird u.a. durch den Aufbau von zwei neuen Kundenverbindungen mit einem Anlagevolumen von 260.000 Euro deutlich.

2. Gesamtaussage

Das Unternehmen sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt und auch für die durch MiFID II zu erwartenden Anforderungen gut gerüstet.

Chancen ergeben sich vor allem bei Bestandskunden, die eine Zusammenarbeit mit einem persönlichen Berater zu schätzen wissen. Dies umso mehr, weil sich die Beratung nicht auf die reine Vermögensanlage beschränkt. So hat sich bereits in den vergangenen Jahren die Mitwirkung bei der Nachlassregulierung und die Miet- und Hausverwaltung immer stärker heraus kristallisiert.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität kann das Unternehmen zukünftigen Risiken gut begegnen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind nicht zu erkennen. Zudem bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen mittels Lieferantenkrediten. Mit einer darüber hinausgehenden Inanspruchnahme der gewährten Kreditlinie der Hausbank wird nicht geplant.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren- und Mahnungsmanagement. Darüber hinaus werden vor der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung Informationen über die Bonität des potentiellen Kunden eingeholt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden vom Unternehmen nicht unterhalten.

 

Wargolshausen., 22. März 2017

gez. Ansgar Büttner e.Kfm.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Finanzdienstleistungs- Instituts Ansgar Büttner für das Geschäftsjahr 01.01.2016 bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen In der Verantwortung des Geschäftsinhabers. Unsere Aufgabe Ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und Über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsachlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt Insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar

 

Bad Neustadt a.d.S., 05. Mai 2017

Dr. Reese, Beckmann + Riechwald GmbH & Co. KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

N. Beckmann, Wirtschaftsprüfer

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