Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 20318
Vorher
Meika Tierernährung GmbH
Eingetragen
14.1.2004
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Futtermitteln für sonstige Tiere
Gegenstand
Herstellung von Futtermitteln und Handel mit Futtermitteln und Getreide.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silke Meitinger
seit 17.3.2020
Geschäftsführer
Thomas Meitinger
seit 14.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Meitinger
86845 Großbaitingen
800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meika-Biofutter GmbH

Großaitingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Meika-Biofutter GmbH, Großaitingen

Die Meika-Biofutter GmbH produziert seit 2003 am Standort in Großaitingen hochwertiges Biofutter für Nutztiere.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage im In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht fort. Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass das Bruttoinlandsprodukt in 2023 gegenüber dem Vorjahr nach den Berechnungen des statischen Bundesamtes um 0,3 % zurückgegangen ist.

Quelle: www.destatis.de

Die Gesamtproduktion an Mischfutter (Konventionell und Bio) in Deutschland lag 2023 bei etwa 21,7 Mio. Tonnen und somit gut 0,5 % geringer als in 2022. (Quelle DVT Futtermittel-Tabellarium 2024)

Laut BÖLW "Branchenreport 2024" legte die heimische Öko-Fläche im Jahr 2023 um ca. 4,3 % auf insgesamt 1.940.301 ha zu. Somit wirtschaften bereits 11,8 % aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland ökologisch.

Die Deutschen gaben für Bio-Lebensmittel und -Getränke satte 16,08 Mrd. € aus, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5 % bedeutet.

Die Bio-Eierproduktion hat nach Jahren des Wachstums einen kleinen Dämpfer erfahren müssen. Die Menge ging um ca. 5,7 % zurück. Der Bio-Anteil beläuft sich somit auf etwa 14,4 % an der Gesamtverkaufsmenge.

Milch war 2022 mit 779 Mio. € der mit Abstand wichtigste Erlösbringer unter den Bio-Rohstoffen.

Geschäftsverlauf 2023

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 34.466 liegt geringfügig um 114 TEUR oder 0,3% unter dem Vorjahr.

Aufgrund eines geringeren relativen Materialaufwand von 76,2% (VJ.76,8%) errechnet sich jedoch eine Zunahme des Rohertrags um 175 TEUR oder 2,2%.

Die deutliche Abnahme der Ertragsteuern führte bei geringfügig angestiegenen Gemeinkosten zu einem Jahresergebnis, das gegenüber dem Vorjahr um 699 TEUR auf 1.685 TEUR angestiegen ist.

Auftragseingang

Die Auftragseingänge kommen im Bereich Futtermittel immer relativ kurzfristig; ähnlich wie Verbraucher auch Ihren privaten Lebensmitteleinkauf planen. Verkaufskontrakte wurden keine geschlossen.

Personalentwicklung

Zum 31.12.2023 waren 31 Mitarbeiter (davon 8 Mitarbeiter in Teilzeit) beschäftigt.

Produktion

Die Auslastung der Produktionsstätte war über das gesamte Geschäftsjahr 2023 sehr zufriedenstellend.

Investitionen

Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen in 2023 T€ 984 (VJ. T€ 1.326). Sie betreffen insbesondere Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Vermögens- und Finanzlage

Der Finanzmittelbestand hat auf T€ 3.666 zugenommen (VJ T€ 197). Der Bestand an Wertpapieren beträgt unverändert T€ 1.004.

Die Struktur der Bilanz zeigt auf der Aktivseite folgendes Bild:

Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 42,7% (VJ 42,0%). 11,8% der Bilanzsumme entfallen auf das Vorratsvermögen (VJ 16,0%). Die Forderungen haben einen Anteil von 10,6% (VJ 10,1%), die flüssigen Mittel und sonstige Aktiva einen Anteil von 29,1% (VJ 26,3%).

Auf der Passivseite hat das Eigenkapital einen Anteil von 82,6% (VJ 72,6%). 4,1% der Bilanzsumme entfallen auf Bankverbindlichkeiten (VJ 10,4%), 2,1% auf Rückstellungen (VJ 2,3%), 11,2% auf Lieferantenverbindlichkeiten und auf sonstige Passiva (VJ 14,7%).

Die Liquidität der Meika GmbH war im Berichtsjahr durchgehend gut. Das Unternehmen konnte alle Verbindlichkeiten aus den flüssigen Mitteln begleichen und dabei die Lieferantenrechnungen soweit möglich skontieren.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir die absoluten Zahlen für die Positionen Rohertrag, Personalaufwand und Sonstige betriebliche Aufwendungen sowie die Ergebniskennzahl EBITDA (= EBIT + Abschreibungen auf Sachanlagen und den Geschäfts- und Firmenwert)

Die Gesellschaft schließt in 2023 mit einem positiven EBITDA in Höhe von T€ 2.454 (VJ T€ 2.727)

Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft ist mit einem positiven Vorzeichen in das Jahr 2024 gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt nahm im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 0,2 % zu.

Für das Jahr 2024 erwarten wir leicht steigende Absatzzahlen. Die Unsicherheit und die Inflation ist rückläufig und führt dazu, dass die Verbraucher wieder in die Bio-Fachmärkte zurückkehren und auch die Discounter das Bio-Segment erweitern.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir Investitionen in den Fuhrpark und eine Kleinkomponentendosierung.

Im Geschäftsjahr 2024 wird der relative Rohertrag aufgrund der bestehenden Rohstoffknappheit und damit verbundener steigender Rohstoffpreise rückläufig sein.

Trotz eines sinkenden Rohertrags gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Ergebnis aus. Dieses wird voraussichtlich jedoch unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen.

Chancen und Risikobericht

Die wesentlichen Chancen und Risiken, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben können, klassifiziert die Meika GmbH anhand der sechs Risikofelder Absatz- Beschaffungs-, Produktions- und Personalbereich sowie rechtliche und finanzielle Risiken.

Absatzbereich

Wir sind für die Zukunft sehr diversifiziert aufgestellt, da wir Bio-Futter für die Tiersparten Milchvieh, Legehennen, Mastgeflügel und Schweine produzieren. Zusätzlich beliefern wir den Heimtierfuttermarkt mit Vormischungen. Unsere Kunden verteilen sich auf ganz Deutschland mit Schwerpunkt Bayern, Baden-Württemberg und Teile Österreichs. Absatzrisiken durch zusätzliche Mitbewerber stufen wir als mittel bis hoch ein.

Beschaffungsbereich

Die Beschaffungssituation für 2024 bis zur neuen Ernte wird mit Ausnahme von wenigen Früchten als sehr gut eingeschätzt. Die Ernte 2024 in Süddeutschland lag ertraglich auf einem eher unterdurchschnittlichen Niveau mit guten Qualitäten.

Produktionsbereich

Unsere Produktion läuft im Schichtbetrieb. Dadurch sind wir zeitlich sehr flexibel, gerade bei möglichen Auftragsspitzen.

Risiken im Bereich der Produktion können durch Maschinenausfälle, fehlende Liefertermintreue und unzureichende Qualität entstehen. In Verbindung mit sehr gut geschultem Personal, umfangreichen Pflege- und Wartungsmaßnahmen gewährleistet unser moderner Maschinenpark ein Minimum an Ausfallzeiten.

Personalbereich

Qualifizierte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Realisierung unserer Qualitätsansprüche. Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellen auch für die Meika GmbH potenzielle Risiken dar.

Wir begegnen diesen Risiken, indem wir uns, stärker als bisher, als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Hierzu gehören eine wettbewerbsfähige Vergütung und fachspezifische Fort- und Weiterbildungen.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können aus Garantieverpflichtungen, Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzforderungen entstehen. Alle erkennbaren Risiken werden durch Versicherungen abgedeckt und sind teilweise in den Rückstellungen berücksichtigt.

Finanzielle Risiken

Die beherrschbaren finanziellen Risiken sind bei der Meika GmbH in klar definierte Prozesse und Abläufe gegliedert:

kontinuierliche außergerichtliche Mahnungen und konsequente Durchführung gerichtlicher Mahnverfahren

Wir erstellen jährlich eine Planung und eine Mittelfristplanung. Im Rahmen des quartalsweisen internen und externen Reporting werden Abweichungen analysiert und quartalsweise Hochrechnungen auf das zu erwartende Jahresergebnis erstellt.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Eine spezielle Forschungs- und Entwicklungsabteilung besteht nicht. Die bestehenden Arbeits- und Fertigungsverfahren werden jedoch ständig aktualisiert.

 

Großaitingen, den 18. Dezember 2024

Thomas Meitinger, Geschäftsführer

Silke Meitinger, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.419.314,84 7.458.642,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.461,00 34.342,00
II. Sachanlagen 7.357.853,84 7.414.300,20
III. Finanzanlagen 10.000,00 10.000,00
B. Umlaufvermögen 9.870.070,18 10.222.836,60
I. Vorräte 2.051.159,80 2.840.812,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.149.328,01 6.181.061,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 824.364,66 893.956,36
III. Wertpapiere 1.003.540,24 1.003.540,24
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.666.042,13 197.423,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.555,03 84.910,93
Summe Aktiva 17.379.940,05 17.766.389,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.360.823,02 12.910.418,08
I. gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Bilanzgewinn 13.560.823,02 12.110.418,08
B. Rückstellungen 372.981,99 401.798,33
C. Verbindlichkeiten 2.645.229,37 4.454.173,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.479.397,90 3.743.120,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 165.831,29 1.554.097,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 905,67 0,00
Summe Passiva 17.379.940,05 17.766.389,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.323.573,79 8.684.680,60
2. Personalaufwand 1.449.843,17 1.493.810,65
a) Löhne und Gehälter 1.145.294,29 1.195.416,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 304.548,88 298.394,50
davon für Altersversorgung 42.903,57 43.909,97
3. Abschreibungen 2.650.080,82 2.508.729,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 925.080,82 783.729,13
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.725.000,00 1.725.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.683.166,39 2.728.426,45
5. Erträge aus Beteiligungen 2.219,58 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 192.583,54 73.700,45
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.310,78 20.301,45
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.769,52 1.009.800,36
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 2.555,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.697.206,23 997.313,01
10. sonstige Steuern 11.801,29 10.942,46
Jahresüberschuss 1.685.404,94 986.370,55

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.685.404,94 986.370,55
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.875.418,08 11.124.047,53
3. Bilanzgewinn 13.560.823,02 12.110.418,08

Anhang zum 31.12.2023

Meika-Biofutter GmbH

Allgemeine Angaben

Die Meika-Biofutter GmbH hat ihren Sitz in Grossaitingen, und ist beim Amtsgericht Augsburg unter der Registernummer HRB 20318 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Meika Tierernährung GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HBG eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Für die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie §42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Sie entsprechen hinsichtlich der Abschreibungshöhe und der Abschreibungsmethode den steuerlichen Vorschriften, die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahren zu Grunde. Sämtliche Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Zugänge werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, Beteiligungen zu den Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden entsprechend der Inventur angesetzt. Die Bewertung erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten.

Die Waren sowie Roh.- Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Einstandspreisen laut Eingangsrechnung bewertet.

Soweit Teilwertabschläge erforderlich waren, wurden diese berücksichtigt. In die Herstellungskosten der Fertigerzeugnisse wurden neben den direkten Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungskosten einbezogen.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung mit einem Abschlag von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert erfasst.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten vorausbezahlte Aufwendungen bzw. Erträge, soweit sie das neue Geschäftsjahr betreffen.

Die Bilanzierung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Sämtliche Rückstellungen wurden mit Ausnahme der Gewährleistungsrückstellung mittels Einzelbewertung bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von 2.324.963,35 € (Vorjahr 5.287.104,95 €) innerhalb eines Jahres fällig.

Im Posten sonstige Vermögensgegenstände per 31.12.2023 sind enthalten:

Beträge gem. §268 Abs. 4 Satz 2 HGB in Höhe von 16.944,17 € (Vorjahr: 3.961,51 €)

Rechnungsabgrenzungsposten, aktiv

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Berichtsjahr gezahlte Beträge für Versicherungen und Kfz-Steuern, soweit sie wirtschaftlich auf das nachfolgende Jahr entfallen.

Rückstellungen

Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Steuerrückstellungen:

Gewerbesteuer 84.170,60 € (Vorjahr: 83.086,00 €)
Körperschaftsteuer/SoliZu. 111.013,48 € (Vorjahr: 135.557,48 €)
Sonstige Rückstellungen enthalten u. a.:
Rückstellungen f.Gewährleistungen 68.932,00 € (Vorjahr: 69.160,00 €)
Rückstellungen für Urlaub 27.072,91 € (Vorjahr: 28.401,85 €)
Rückstellungen für Überstunden 5.685,00 € (Vorjahr: 6.366,00 €)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem 1 Jahr

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 707.045,95 € (Vorjahr 1.131.992,81 €), von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind 1.860.173,64 € (Vorjahr 2.562.368,85 €) und von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 78.009,78 € (Vorjahr 48.759,27 €) innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mehr als 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanziellen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr 843.045,20 €).

Der Gesamtbetrag der bilanziellen Verbindlichkeiten, die durch Forderungsabtretung und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert sind, beträgt 707.045,95 € (Vorjahr 1.843.045,20 €).

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit >5 Jahre

Art der Verbindlichkeit:

- gegenüber Kreditinstituten ges. 707.045,95 €
davon mit Sicherungsrechten 707.045,95 €
- aus Lieferungen und Leistungen ges. 1.860.173,64 €
- sonstige Verbindlichkeiten ges. 78.009,78 €

Die Summe der Gesamtverbindlichkeiten betragen 2.645.229,37 €, davon mit Sicherungsrechten belegt 707.045,95 €.

Es gibt keine Verbindlichkeiten größer als 5 Jahre.

Die Sicherheiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Pfandrechte an unbeweglichen Wirtschaftsgütern, Sicherheitsübereignung an Vorräten sowie Abtretung von Forderungen.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Erträge oder Aufwendungen gemäß § 285 Nr. 31 HGB

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 1.725.000,00 € betreffen die Abschreibung aufgrund eines Forderungsausfalls.

3. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 144.000,00 €. Sie betreffen die Jahresmiete aus dem Immobilienmietvertrag auf unbestimmte Zeit mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten ohne festem Ende. Verpflichtungen aus weiteren Leasing-, Miet- und sonstigen Verträgen sind von untergeordneter Bedeutung für die Finanzlage.

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 285 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 29 (Vj. 29) Mitarbeiter, davon 11 (Vj.11) Angestellte (ohne Geschäftsführer).

Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB

Von der Anwendung der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB (Angabe Geschäftsführerbezüge) wurde Gebrauch gemacht.

Geschäftsführung nach § 285 Nr. 10 HGB

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Thomas Meitinger, Diplom-Betriebswirt. Herr Meitinger übt die Tätigkeit der Geschäftsführung bei der Meika-Biofutter GmbH hauptberuflich aus.

Frau Silke Meitinger, Notarfachangestellte, ist als weitere, einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Meika-Biofutter GmbH bestellt. Frau Meitinger übt die Tätigkeit der Geschäftsführung bei der Meika-Biofutter GmbH hauptberuflich aus.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)

Die weiteren Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine sind derzeit nicht absehbar. Außerdem führte die Rohstoffverknappung in 2024 zu steigenden Rohstoffpreisen und zu einer Belastung des Rohertrages. Auf die Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.

Anteilsbesitz

Auf die Angaben zum Anteilsbesitz wird nach §286 (3) S.4 HGB verzichtet.

Vorschlag für die Gewinnverwendung nach § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss von 1.685.404,94 € wird mit dem Gewinnvortrag von 11.875.418,08 € verrechnet. Der sich daraus ergebende Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 13.560.823,02 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Meika-Biofutter GmbH

 

Großaitingen, den 18.12.2024

Unterschrift der Geschäftsleitung

Thomas Meitinger, GS/GF

Silke Meitinger, GF

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Meika-Biofutter GmbH, Großaitingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Meika-Biofutter GmbH, Großaitingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Meika-Biofutter GmbH, Großaitingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Werden der Jahresabschluss und der Lagebericht in einer von der bestätigen Fassung abweichenden Form veröffentlicht, vervielfältigt oder an Dritte weitergeleitet und wird dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen, so ist zuvor eine erneute Stellungnahme durch mich erforderlich. Dies gilt auf für die Übersetzung des Jahresabschlusses in andere Sprachen. Auf die diesbezüglichen Vorschriften des § 328 HGB wird verwiesen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

 

Augsburg, den 18.12.2024

Peter Tress, Wirtschaftsprüfer

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