Axel und Yvonne Schubkegel OHG
Selbe AdresseSportboot- und Segelschulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Freisberg seit 7.10.2024 | Prokura |
Catrin Laura Schubkegel seit 1.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 81.00% | |
| 10.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASA Selection GmbHHöhr-GrenzhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Konjunkturverlauf Die globale Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem Einmarsch Russlands in die Ukraine gestaltete sich im Berichtsjahr 2023 laut Berichten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des ifo Instituts weiterhin zögerlich und uneinheitlich. Zwar erholte sich im Verlauf dieses Jahres die Weltwirtschaft insgesamt, die Industrieproduktion verzeichnete einen Anstieg und die Inflation war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Jedoch wurde ein neuer Höchststand der Leitzinssätze erreicht. Gleichzeitig blieb der Arbeitsmarkt weiterhin angespannt, sodass sich zusätzliche Herausforderungen für die wirtschaftliche Stabilität ergaben. Vor diesem gemischten Hintergrund prognostizierte der IWF in seinem am 31. Januar 2024 aktualisierten "World Economic Outlook" das globale Wachstum für 2023 auf 3,1 % (i. Vj. 3,4 %). Besonders gedämpft fiel das Wachstum mit 0,5 % (i. Vj. 3,5 %) im Euroraum aus, wo Verbraucherstimmung und Unternehmensinvestitionen unter den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und den erhöhten Zinsen litten. Auch in den Industrienationen zeichnete sich das abgeschwächte Wirtschaftswachstum ab, hier war jedoch ein etwas stärkerer Anstieg um 1,6 % (i. Vj. 2,7 %) zu verzeichnen. Für die Schwellenländer geht der IWF von einem Wachstum i. H. v. 4,1 % (i. Vj. 3,9 %) aus. Auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 noch um 1,8 % gestiegen war, verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 %. So dämpften die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Zudem führten steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Hierdurch setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Angesichts hoher Verbraucherpreise nahm auch der private Konsum im Inland preisbereinigt um 0,8 % ab. 2. Geschäftsverlauf Rohergebnis und Auftragslage Aufgrund gestiegener Umsatzerlöse bei einer niedrigeren Materialaufwandsquote verbesserte sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um 11,6 % (T€ 1.900) auf T€ 18.233. Jahresergebnis Der Jahresüberschuss verbesserte sich von T€ 3.110 im Jahr 2022 auf T€ 4.116 im Jahr 2023, vor Ertragsteuern von T€ 4.440 in 2022 auf T€ 5.827 in 2023. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Verbesserung des Rohertrags, wohingegen sich die Kosten, insbesondere die Vertriebskosten, im Vergleich zum Vorjahr erhöht haben. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich geringfügig erhöht. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 18 in immaterielle Vermögenswerte und T€ 273 in Sachanlagen getätigt, dem standen insbesondere planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 207 gegenüber. Die Erhöhung des Umlaufvermögens um T€ 2.647 ergibt sich vor allem aus höheren flüssigen Mitteln (+ T€ 4.341) bei gleichzeitig gesunkenen Vorräten (- T€ 1.155) und zurückgegangenen Liefer- und Leistungsforderungen (- T€ 632). Die Eigenkapitalquote hat sich trotz des Jahresüberschusses (T€ 4.116) bei leicht gestiegener Bilanzsumme (+ T€ 2.710) aufgrund einer Gewinnausschüttung auf 22,1 % vermindert. Die Minderung der Übrigen Rückstellungen um T€ 901 resultiert aus dem Rückgang der Steuerrückstellungen. Die Zunahme der Verbindlichkeiten ist auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Ausschüttung (+ T€ 7.213) und höhere sonstige Verbindlichkeiten (insb. T€ 2.706 Kapitalertragsteuer, die kurz nach dem Berichtsende gezahlt wurde) zurückzuführen. Mitarbeiter Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 60 Personen beschäftigt, davon ein gewerblicher Arbeitnehmer sowie 59 Angestellte. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Gemäß dem Risikoverständnis der Firma ASA Selection GmbH werden die vielfältigen Risiken, die mit den geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens verbunden sind, minimiert. Risiken werden bewusst nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist. Umfeld- und Branchenrisiken Risiken, die sich aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld bzw. der Branche ergeben können, sind im Ausblick zur Konjunktur dargelegt. Risiken des Beschaffungs- und Absatzmarktes Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine haben sich die Beschaffungsmärkte nachhaltig verändert. So stellen u. a. Materialknappheit, Lieferausfälle und -verzögerungen, Preissteigerungen bzw. -schwankungen und mögliche Energieverknappungen besondere Herausforderungen dar. Wenngleich es im Geschäftsjahr 2023 leichte Entspannungen bei den Anschaffungskosten der Handelswaren (v. a. bei den Seefrachtraten) gab, sich Lieferzeiten und Verfügbarkeiten weitestgehend normalisiert haben und gesetzlich beschlossene Entlastungen für die gestiegenen Energiekosten eingeleitet wurden, bleiben die Risiken am Beschaffungsmarkt bestehen und sind weiterhin zu beobachten. Auch im Jahr 2024 dürfte die Geldpolitik der US-Notenbank einer der wichtigsten Faktoren für die Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses sein. Während eine robuste US-Wirtschaft sowie der aufflammende Nahostkonflikt dem US-Dollar Stärke verliehen haben, konnte zuletzt der Euro wieder an Attraktivität gewinnen. Weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank werden am Markt nicht erwartet, vielmehr wird ab Mitte des Jahres von ersten Zinssenkungen ausgegangen, die zu einem steigenden Euro-Dollar-Kurs führen dürften. Kurzzeitige Korrekturen sind jedoch denkbar. Dem Risiko von Kursschwankungen begegnet die Gesellschaft wie im Vorjahr durch eine Vorratshaltung an Dollarbeständen sowie ggf. den Abschluss von Devisentermingeschäften. Die Währungsrisiken werden systematisch zentral erfasst, analysiert und gesteuert (vgl. zum Einsatz von Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften im Übrigen die Erläuterungen im Anhang). Die anhaltende Kaufzurückhaltung der Endverbraucher aufgrund der Inflation und der weiterhin hohen Preise im In- und Ausland beinhaltet das Risiko, dass unsere Kunden mit Blick auf hohe Lagerbestände vorsichtiger werden. Es wird somit voraussichtlich auch sehr schwierig sein, höhere Warenbeschaffungskosten an Kunden weiterzugeben. Generell stellt die Gesellschaft fest, dass sich die Trends und somit die Wünsche der Konsumenten in immer schnellerer Folge ändern. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Artikel innerhalb kürzester Zeit zu Ladenhütern werden. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit einer vorausschauenden Disposition und einer umsichtigen Bewertung der Lagerbestände. 4. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Für das Jahr 2024 wird ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht nach Angaben im "World Economic Outlook Update" aus Januar 2024 weltweit von einem Konjunkturplus von 3,1 % aus. Für die Industrieländer prognostiziert der IWF ein im Vergleich zur Weltwirtschaft schwächeres Wachstum von 1,5 %, für den Euroraum erwartet er ein Wachstum von 0,9 %. Dementgegen wird in den Schwellenländern von einem überproportionalen Wachstum von 4,1 % ausgegangen. Dieser Prognose liegt die Erwartung einer Erhöhung der Leitzinsen zur Inflationsbekämpfung, die Rücknahme fiskalischer Unterstützung aufgrund hoher Verschuldung und ein geringes Produktivitätswachstum zugrunde. Für den Jahresverlauf 2024 wird angenommen, dass sowohl die Zinsen als auch die globale Inflation sinken. Auch wenn ein weiteres Wirtschaftswachstum erwartet wird, weisen der IWF und das ifo Institut daraufhin, dass im Zusammenhang der abgegebenen Prognose auch Risiken bestehen. Mögliche Szenarien könnten eine Ausweitung des Gaza-Konflikts oder eine weitere Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sein. Chancen bestehen hingegen, sofern die aufgestaute Nachfrage den Konsum und das Wachstum stärker stützt oder die Inflationsraten schneller zurückgehen als erwartet. Das ifo Institut prognostiziert für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 eine leichte und langsame Erholung der Konjunktur. Angesichts der insgesamt noch schwachen Auftragslage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmen setzt die Wirtschaftsleistung ihren Rückgang zwar zunächst fort. Ab dem zweiten Halbjahr ist jedoch im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Lohneinkommen und einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung mit einer zunehmenden Kaufkraft und einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu rechnen. So ergibt sich für das Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 %. Nach der bisherigen Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir für 2024 einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2022 von circa 3 Mio. €. Diese Prognose ist wegen der besonderen aktuellen weltwirtschaftlichen bzw. konjunkturellen Risiken mit einer Unsicherheit behaftet. Ihre Bemühungen zu Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen wird die Gesellschaft auch in der Zukunft fortsetzen. Die Gesellschaft sieht sich wegen ihrer Organisation, fortlaufend ausgezeichneten Designvielfalt und ihres hochwertigen Produktsortiments sehr gut für die Zukunft aufgestellt.
Höhr-Grenzhausen, im Juli 2024 die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ASA Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 5008, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 ff. HGB) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wird die Bilanz ggfls. um die Posten "Forderungen gegen die bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der Besitzgesellschaft Axel und Yvonne Schubkegel OHG" und "Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um lineare und zeitanteilige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird ebenfalls zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anlagegüter werden linear und zeitanteilig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 werden direkt voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet, die unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Abschläge für längere Lagerdauer werden vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Außer der vorgenommenen Einzelwertberichtigung wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Abzinsung erfolgte mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre unter Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,83 %). Es werden ein Renten- und Gehaltstrend von 0,0 bis 2,0 % und eine Fluktuation von 0 % unterstellt unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" des Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Berechnungsmethode wird die projizierte Einmalbeitragsmethode (PUC) angewandt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der projizierten Einmalbeitragsmethode (PUC) mit zehnjährigem Durchschnittszins und dem Barwert der gleichen Bewertungsmethode (PUC) mit siebenjährigem Durchschnittszins beträgt T€ 53 (ausschüttungsgesperrt). Die weiteren Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden unter Berücksichtigung der zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen Zuführungen vorgenommen, anschließend werden die Rückstellungen entsprechend der angenommenen Zeitpunkte ihrer Inanspruchnahme zu den jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet, falls für diese Bilanzpositionen kein Derivatengeschäft abgeschlossen wurde. In diesem Fall werden Bewertungseinheiten gebildet. Die Bewertung der restlichen Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Anschaffungskosten, der kumulierten Abschreibungen sowie die Zugänge und Abgänge je Anlageposten des Berichtsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die Beträge in der Spalte Zuführung der kumulierten Abschreibungen entsprechen den Abschreibungen des Geschäftsjahres. Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.329.500,00. Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung den Bilanzgewinn (Jahresüberschuss zuzüglich Gewinnvortrag) in Höhe von T€ 4.128 auf neue Rechnung vorzutragen. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft hat ihren Gläubigern - abgesehen von üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - keine besonderen Sicherheiten gewährt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 9,9 Mio. (Vorjahr: € 2,7 Mio.). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Pachtvertrag in Höhe von jährlich rd. € 0,3 Mio. zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Vertrag ist mit einer Frist von einem Jahr kündbar. Zum 31. Dezember 2023 bestehen darüber hinaus sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen. Die finanzielle Belastung hieraus beträgt rd. € 1,4 Mio. (zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Abgeschlossene Devisentermin- und -optionsgeschäfte dienen ausschließlich der Absicherung von Währungsrisiken. Sie decken die zugrunde liegenden Lieferungs- und Leistungsgeschäfte sowie originären Finanzgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Zum Bilanzstichtag befanden sich keine Devisentermingeschäfte im Bestand, die voraussichtlich eine wesentliche Relevanz für die Finanzlage haben werden. Die Marktwerte von im Bestand befindlichen Devisentermin- und -optionsgeschäften werden insbesondere unter Berücksichtigung der Terminauf- bzw. -abschläge bestimmt. Sofern Devisentermin- und -optionsgeschäfte mit den zugehörigen Grundgeschäften in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt sowohl zu Beginn der Sicherungsbeziehung als auch zu jedem darauffolgenden Bilanzstichtag, an dem diese Sicherungsbeziehung besteht, eine Messung ihrer Wirksamkeit. Hierzu werden im Falle einfacher Mikro-Hedges die Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft miteinander verglichen. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft überwacht die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen. Die Devisentermingeschäfte und -optionen des Wareneingangsgeschäftes werden mit den ihnen zugrunde liegenden erwarteten Zahlungsströmen je Fremdwährung in Bewertungseinheiten (Makro-Hedges) zusammengefasst. Der Sicherungszeitraum beträgt in der Regel bis zu einem Jahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden ein gewerblicher Arbeitnehmer und 59 Angestellte incl. Aushilfen beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Frau Yvonne Schubkegel (Einkauf/Produktentwicklung), Frau Catrin Schubkegel (Vertrieb), und Herrn Börge Schubkegel (Finanzen/Controlling). Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht der jeweiligen Organstellung. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält, wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 3 HGB verzichtet. VI. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.
Höhr-Grenzhausen, 11. März 2024 die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ASA Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASA Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASA Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 5. August 2024 Pütz,
Mittler & Kollegen GmbH
Günter Mittler, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 21. August 2024 festgestellt. |
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