Herstellung von Büromöbeln
Schmid & Partner GmbH
Postweg 13, 73084 Salach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lena Bühler seit 17.11.2021 | Prokura |
Miguel Luna Diaz de Leon seit 12.9.2019 | Geschäftsführer |
Tanja Länge seit 23.5.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Loxone Lighthouse GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmid & Partner GmbHSalachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Schmid & Partner GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die Schmid & Partner GmbH mit ihrem Standort in Salach gehört zu den führenden IT-Dienstleistern zwischen Stuttgart und Ulm. Unsere Aufgabe ist es, IT-Technologie für unsere Kunden optimal nutzbar zu machen und dadurch Mehrwerte zu schaffen. Unsere Produkte und Services umfassen - Managed Services im Bereich Infrastruktur, Security, Workplace & Printout - Konzeptionierung & Betrieb von hochverfügbaren Server-, Storage- und Securitysystemen - Beratung, Umsetzung bzw. Management von IT-Projekten - Planung & Architekturarbeiten für Netzwerk-, Security- & Serverinfrastrukturen - Outtasking z.B. ServiceDesk Leistungen, Service Management, Client Management Wir bieten ganzheitliche und skalierbare Konzepte an, die sich an den Kundenbedürfnissen orientieren. Durch Erhöhung der IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und Komfort bewirken wir dauerhafte Wettbewerbsvorteile. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unser Geschäftsfeld "IT-Security" um den Bereich "Architekturleistungen" erweitert. Hierfür haben wir die Abteilung personell erweitert und die Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich forciert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Informationstechnologie-Branche in Deutschland gewinnt aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung. Dies zeigt sich auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors laut Auswertungen von Statista. So sind z.B. die Umsätze im Bereich IT-Hardware um 5,3% und im Bereich IT-Services um 4,7% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ebenfalls steigt die Eigenbeschäftigungsquote interner IT-Ressourcen stetig, wodurch sich eine neue Dimension von Wettbewerbssituationen zwischen IT-Dienstleistungsorientierten Unternehmen und klassischen IT-Departments gegenübersteht. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Einsatzfaktoren für unser Geschäftsmodell liegen primär im Handel von Hard- und Softwareprodukten für unsere Kunden sowie in der Bereitstellung von Dienstleistungen durch unsere Mitarbeiter. Bei den Lieferanten greifen wir auf renommierte Hersteller aus dem Bereich Hard- und Software zurück. Hierzu zählen Lenovo (Platin) Palo Alto (Innovator), Aruba (Silber) und Microsoft (Gold) und weitere. a) Ertragslage
Vorab ist zu erläutern, dass die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung durch die im Vorjahr erfolgten Verschmelzungen nicht vergleichbar ist. Auf Grund der Verschmelzungen waren im Vorjahr die Werte für die verschmolzene Schmid & Partner ITS GmbH für 15 Monate und die der verschmolzenen Schmid & Partner Softwareentwicklung GmbH für 18 Monate im handelsrechtlichen Abschluss enthalten. Der Rohertrag ist auf Grund des verschmelzungsbedingten Effekts rückläufig. Ferner konnte auf Grund der gesunkenen Anzahl der Arbeitnehmer nicht das volle Potenzial im Bereich der Dienstleistungsumsätze ausgeschöpft werden. Es ist uns gelungen, die notwendigen Preiserhöhungen in angemessenem Maß an die Kunden weiterzugeben. Auf der anderen Seite wurde der Rohertrag durch außerplanmäßige Sonderprojekte zum Ende des Geschäftsjahres 2023 erheblich begünstigt. Ebenso sind die Personalaufwendungen rückläufig. Ein Teil des Rückgangs der Personalkosten erklärt sich aus den im Vorjahr auf Grund der Verschmelzung höheren Aufwendungen. Ein weiterer Teil ist auf den Rückgang der Zahl der Arbeitnehmer von durchschnittlich 71 auf 59 zurückzuführen. Im Verhältnis zum Rohertrag konnten die Personalkosten mit 55% des Rohertrags um 3%-punkte gesenkt werden. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf Grund von Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie die Sachanlagen deutlich gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind rückläufig, da sie im Vorjahr durch die Verschmelzung höher ausgefallen sind. In 2023 waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Forderungsverluste i.H.v. 81 T€ sowie periodenfremde Aufwendungen i.H.v. 72 T€ belastet. Im Verhältnis zum Rohertrag konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei 18% konstant gehalten werden. Zusammenfassend konnten wir ein anspruchsvolles Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. Allerdings konnte die geplante Steigerung des Ergebnisses vor Steuern nicht erreicht werden. Wir beurteilen die Ertragslage nichtsdestotrotz insgesamt als zufriedenstellend. b) Vermögenslage
Die Vorräte sind bei weiterhin zeitnaher Abrechnung der erbrachten Leistungen gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten im Verhältnis zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Dies wurde durch eine zeitnahe Abrechnung und ein verbessertes Mahnwesen erreicht. Die Liquidität ist auf Grund der Investitionen in das Anlagevermögen und einer Ausschüttung aus den Gewinnrücklagen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr insbesondere deshalb zurückgegangen, da personalbezogene Lasten ausgeglichen sowie dem Aufbau weiterer Lasten (Urlaubsbestände) entgegengesteuert wird. Die Vermögenslage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten. c) Finanzlage Die Investitionen in das Anlagevermögen (934 T€) konnten aus dem laufenden Cashflow getätigt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 65,5 % (Vj. 60,2%) und ist somit zum Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert aus einem Rückgang der Bilanzsumme der sich hauptsächlich aus einem gesunkenen working capital sowie niedrigeren Rückstellungen erklärt. Die liquiden Mittel betragen 2.366 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr rückläufig (3.001 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von 2.969 T€ auf 1.861 T€ was im Wesentlichen mit der Entwicklung des Rohertrages korrespondiert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen war im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir beurteilen die Finanzlage insgesamt als zufriedenstellend. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Zur Erläuterung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf die oberen Abschnitte. 4. Gesamtaussage Die im Vorjahr im Prognosebericht erwarteten Veränderungen sind im Berichtsjahr nicht in dieser Form eingetreten. Die Investitionen in das Anlagevermögen sind gegenüber dem Plan deutlich höher ausgefallen. Demgegenüber konnte die Steigerung des Rohertrags und des Ergebnisses vor Steuern nicht erreicht werden. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. III. Chancen- und Risikobericht Als wesentliche Chancen sehen wir folgende Rahmenbedingungen: Durch langfristige Verträge mit Kunden, können wir auch für die kommenden wirtschaftlichen Herausforderungen im EU-Raum Sicherheit für unser Unternehmen gewährleisten. Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch umfangreiche Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeiter sichern können. Um Prozesse und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und die personellen Ressourcen bestmöglich zu nutzen, investieren wir fortwährend in Unsere Organisations- und Strukturentwicklung. Positive Veränderungen durch Strategischen Ausbau unserer langjährigen Partnerschaften mit Herstellern und Lieferanten sowie einer gemeinschaftlichen Marktbearbeitung. Weitere positive Veränderungen sind innerhalb der Firmengruppe zu erwarten, da Synergieeffekte zwischen den Schwesterfirmen genutzt werden. Die Hauptrisiken sind im Absatz-, Personal und Beschaffungsbereich sowie im Bereich der rechtlichen Risiken zu sehen. Wir haben diese Risiken hinsichtlich der hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert: Kategorien Eintrittswahrscheinlichkeiten: Sehr Wahrscheinlich (SW), Wahrscheinlich (W), Unwahrscheinlich (U) Kategorien Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Hoch (H), Mittel (M), Gering (G) Als wesentliche Risiken betrachten wir: - Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten (W,M) Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, kurzfristige Verbindlichkeiten und ein hohes Eigenkapital. Im Debitorenbereich besteht kein nennenswertes Ausfallrisiko, welches den Unternehmenserfolg nachhaltig beeinflussen könnte. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Es sind derzeit keine größeren Ausfallrisiken erkennbar, welche die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen oder den Fortbestand gefährden können. - Beschaffungsrisiken (W,M) Die Signale in der Materialwirtschaft bleiben weiterhin schwer einschätzbar. Lieferengpasssituationen am Markt- in Bezug auf diverse Produkte und Hersteller vor allem im Bereich "aktive Komponenten" haben sich im Vergleich zum Vorjahr normalisiert, sind allerdings weiterhin möglich. Dies kann zu Verlangsamungen bzw. Verhinderungen der Projektgeschäfte führen. Ein Ausweichen auf andere Hersteller ist dabei nur bedingt möglich. - Rechtliche Risiken (W,M) Durch neue Mindeststandards wie Bsp. NIS2 steigt der Druck auf dem Arbeitsmarkt weiterhin, da nicht ausreichend Fachkräfte für Einhaltung bzw. Implementierung der neuen Standards im Markt vorhanden sind. Auf der anderen Seite ist eine regulatorische Klarheit auch eine Chance, Budgets und Absätze in diesem Bereich zu generieren. - (Geo-)politische Risiken (U,G) Die in den Vorjahren bestehenden Lieferprobleme und Preissteigerungen haben sich entspannt. Dennoch sind wir von Lieferketten und -wegen abhängig, die unter anderem den asiatischen Raum umfassen sowie Sicherheitslösungen aus Israel. Das Risiko, dass politische Spannungen die Lieferfähigkeit und/oder den Transport von Warenlieferungen aus diesem Raum beeinträchtigen, kann jedoch weiter eintreten. - Absatzrisiken (W,M) Der Absatz unserer (Hardware-)Produkte unterliegt naturgemäß einem gewissen lifecycle, da Garantien auslaufen und/oder ein natürliches end of life der Produkte erreicht wird. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass Kunden dieses end of life maximal ausnutzen und Investitionen ggf. verschieben werden und es einen Trend hin zu Miet- bzw. Finanzierungsmodellen geben wird. Darüber hinaus ist mit einer Abkühlung des konjunkturellen Umfelds zu rechnen. Dies wird aktuell dadurch belastet, dass steigende Zinsen und inflationäre Preisanstiege die Nachfrage in manchen Branchen verschieben oder gar verringern. Die Inflation hat im Verlauf des Jahres 2023 ein hohes Niveau erreicht, sodass die Investitionen in einzelnen Absatzkanälen einen Rückgang verzeichnen könnten. - IT-Risiken (SW,H) Die steigende Anzahl an Cyberangriffen ist für Schmid & Partner sowohl als mögliches Risiko als auch Chance zu sehen. Durch Sicherheitsvorfälle in bekannten Unternehmen ist das Bewusstsein für IT-Sicherheit weiter gestiegen, wodurch die Investitionsbereitschaft insb. in den Bereich IT-Security steigt. Durch Investitionen in die eigene IT-Security wird versucht, das Unternehmensrisiko so gering wie möglich zu halten. - Rekrutierung von fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern (SW,H) Durch den zunehmenden Fachkräftemangel mit geforderten Spezialisierungen sind Investitionsbedarfe in Aus- und Weiterbildungen für etwaige neueingestellte und bestehende Mitarbeiter von Nöten. Dadurch könnte es sein, dass unsere geplante Steigerung des Betriebsergebnisses nicht eingehalten werden kann. Es wird für deutsche Unternehmen zunehmend schwierig, hoch qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Schmid & Partner ist davon nach wie vor betroffen. Der Bedarf an Spezialisten für unsere hochwertigen Produkte wird vom aktuellen Arbeitsmarkt nicht bedient. Wir versuchen durch Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen, lukrative Anstellungsverträge und einer positiven Gestaltung des Arbeitsplatzes das Beste im Markt zu generieren. Das Gesamtbild der Risikolage hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht entspannt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Weitere Spezialisierungsanforderungen bringen den Markt zurzeit in ein regelrechtes "Rennen" um die Gunst der Fachkräfte. Die zunehmende Professionalisierung im Digitalisierungsbereich und in der Automation wird künftig dazu führen, dass erhöhte Anforderungen hinsichtlich der Qualifikation gestellt werden. Dies wird zu einer deutlichen Ausweitung unseres Geschäfts für Architektur und Planungsleistungen komplexer Netzwerk-Infrastrukturen in mittelständischen Unternehmen führen. Langfristige Verträge & Kooperationen werden unser Geschäft in den nächsten Jahren stabilisieren. Der Wachstumstrend dürfte sich fortsetzen, da durch steigendes Bewusstsein der Unternehmen auch die Bereitschaft steigt, das IT-Budget für Sicherheitslösungen auszuweiten. Unseren Mitarbeitereinsatz können wir unter anderem durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle, diverser Mitarbeiter Benefits und angemessene Bezahlung aufrechterhalten. Für das Folgejahr erwarten wir bei unseren finanziellen Leistungsindikatoren folgende Veränderung: Da der Rohertrag in 2023 durch außerplanmäßige Projekte begünstigt war und auf Grund der rückläufigen Mitarbeiterzahl, rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einem Rückgang des Rohertrags im hohen einstelligen %-Bereich. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 mit Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das Anlagevermögen von ca. 200 T€ bis 300 T€, die aus dem laufenden Cashflow finanziert werden sollen. Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir gegenüber dem Berichtsjahr einen leichten Rückgang. Bei der Eigenkapitalquote rechnen wir mit einer stabilen Entwicklung. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Salach, den 30. März 2024 gez. Miguel Luna Diaz de Leon, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Schmid & Partner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Inhalt und Gliederung entsprechen den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Vergleichbarkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zum Vorjahr jedoch eingeschränkt, da die Schmid & Partner ITS GmbH, Salach, und die Schmid & Partner Softwareentwicklung GmbH, Salach, durch Eintragung im Handelsregister am 02.02.2022 auf die Berichtsgesellschaft verschmolzen wurden. Aufgrund der Verschmelzung sind die Vorjahreswerte der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Schmid & Partner ITS GmbH für 15 Monate und die der Schmid & Partner Softwareentwicklung GmbH für 18 Monate handelsrechtlich enthalten. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche Gegebenheiten nicht entgegen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Bewertung entspricht § 255 HGB. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren Börsen- bzw. Marktpreis am Abschlussstichtag bewertet. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode berechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen. C. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel/Abschreibungen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Darin sind die gesamten Anschaffungskosten sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe aufgeführt (§ 268 Abs. 2 HGB). Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen weder Rechte noch Pflichten, über die zu berichten wäre. Eigenkapital Die Kapitalrücklage resultiert aus dem Eigenkapital der im Rahmen der Verschmelzung übertragenen Rechtsträger. Die Ausschüttungssperre beträgt 15 TEUR. Rückstellungen Angaben zu den Pensionsrückstellungen Angewandtes versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren: Anwartschaftsbarwertverfahren
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Vorsorgen sowie solche für ausstehende Leistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern in Höhe von 221 TEUR (Vj.: 415 TEUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit über 2 TEUR (Vj.: 10 TEUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind nicht vorhanden. Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten wurden nicht gegeben. Bei Lieferverbindlichkeiten bestehen übliche Sicherungsrechte. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 339 TEUR finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Laufzeit bis einem Jahr und solche mit einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren in Höhe von 405 TEUR. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Die oben genannten Verschmelzungen haben folgende Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres: Da der Verschmelzungsvertrag erst im Jahr 2022 geschlossen wurde, aber der Verschmelzungsstichtag in ein bereits zuvor abgelaufenes Geschäftsjahr des übernehmenden Rechtsträgers zurückbezogen wird, kommt es im Vorjahr beim übernehmenden Rechtsträger zur Übernahme eines Ergebnisses von 15 bzw. 18 Monaten der übertragenden Rechtsträger. Die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung zugeordnet. Die auf den außerhalb des Geschäftsjahres 2022 liegenden Zeitraum entfallende, von den übertragenden Rechtsträgern für fremde Rechnung erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern beträgt 177 TEUR. Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Bedeutung sind die unter den Zinserträgen ausgewiesenen Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 30 TEUR zu nennen. Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung entfallen auf Forderungsverluste in Höhe von 81 TEUR sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 72 TEUR. E. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren ohne Berücksichtigung der Geschäftsführer und Auszubildenden durchschnittlich 59 Arbeitnehmer (Vj.: 71) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Miguel Luna Diaz de Leon geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe zur Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu Mutterunternehmen Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt: Loxone GmbH, Kollerschlag, Österreich Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt: Loxone Lighthouse GmbH, Kollerschlag, Österreich Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Salach, den 30. März 2024 gez. Miguel Luna Diaz de Leon, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schmid & Partner GmbH, Salach: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmid & Partner GmbH, Salach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmid & Partner GmbH, Salach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, 31.03.2024 Wolf
GmbH
Wolf, Wirtschaftsprüfer |
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