PRO EYES GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Rech seit 16.9.2022 | Geschäftsführer |
Christoph Werner Wein seit 28.6.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
R*** H***** S******** | 5.02% |
J** M****** S******** | 5.02% |
T** S******** | 5.02% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LoQu Optical Group GmbHBad KreuznachKonzernjahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021LoQu Optical Group GmbH1. Allgemein 1.1. Erholung von Corona - Einbruch Gemäß den aktuellen Berechnungen (März 2022) des augenoptischen Industrieverbands Spectaris konnten sich die deutschen Augenoptik Hersteller von den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr erholen. Der Umsatz im Jahr 2021 sei auf 4,75 Mrd. EUR angestiegen, was einem Gesamt-Wachstum von 11,4% gegenüber dem Jahr 2020 entspricht. Dadurch konnte der Wachstumstrend der Branche, welcher lediglich durch die Pandemie 2020 einknickte, wieder fortgesetzt werden. Auch bei der LoQu-Gruppe lag der Fokus im Jahr 2021 wieder auf Wachstum und auf der Erweiterung unserer Filialgeschäfte. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Branchenstruktur Augenoptikbranche Es liegen z.Zt. noch keine Daten (ZVA) für die gesamte Branche über das Jahr 2021 vor. Spectaris, der Industrieverband verzeichnet für die Branche aber wieder ein Wachstum von 1% im Vergleich zu 2019. Größere Bedeutung kam für 2020 mit 14,2% Wachstum dem Auslandsumsatz zu. Der Inlandsumsatz stieg hingegen im Vergleich zu 2020 lediglich 8,8%. Die Erfalight der ZVA mit 250-300 Teilnehmern berichtet ein Umsatzwachstum von 12.0% bei einer Stückzahlzunahmen bei Brillen von 9.8%. Der durchschnittliche Auftragswert stieg hierbei um +4.2%. Somit wurde der Trend der letzten Jahre unterbrochen, und das Wachstum kommt nun wieder aus einem gestiegenen Stückzahlenabsatz. Der durchschnittliche Auftragswert der Brillen stieg weniger stark. Hörakustikbranche In der Sortimentsstruktur der Augenoptiker stehen Brillen für vier Fünftel der Erlöse und Kontaktlinsen für weitere sieben Prozent. Hörgeräte machen demnach etwa ein Zehntel des Umsatzes der Optiker aus. In Zeiten des demographischen Wandels wird Hörgeräteakustik zu einem immer wichtigeren Thema in Deutschland. Schätzungsweise 2,4 Millionen Menschen in Deutschland tragen ein Hörgerät. Mehr als 4,1 Millionen geben allerdings an, schlecht oder sehr schlecht zu hören. Hier zeigt sich also eine Versorgungslücke, die ein Wachstum des Marktes erwarten lässt. Für 2021 ging das statistische Bundesamt von einem Absatz in Höhe 1,3 Mio. Hörgeräte aus. Dies entspricht einer Abnahme von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr (1,67 Mio.). Für die Hörakustik sind zum jetzigen Zeitpunkt noch kaum Branchendaten erhältlich. 2.2. Geschäftsverlauf, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum 31.12.2021 umfasste die LoQu Optical Group 82 (Vorjahr: 66) eigene Optik- und Akustik-Fachgeschäfte, davon 46 (Vorjahr: 40) mit Hörakustik nach entsprechenden Vertriebssäulen:
In unserer Vertriebssäule der LoQu-Gruppe existieren darüber hinaus aktuell 11 Filialgeschäfte, welche von Franchiseunternehmern geführt werden. Zum Bilanzstichtag beträgt das Konzern-Eigenkapital TEUR 4.326 (Vorjahr TEUR 7.646) und damit 7% (Vorjahr 11,4 %) der Bilanzsumme. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 4,09 Mio. EUR (Vorjahr 5,58 Mio. EUR). Die freie Liquidität beträgt damit zum Bilanzstichtag TEUR 4.590 (Vorjahr TEUR 10.544). Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 49.516 erzielt (Vorjahr TEUR 42.039). Dies entspricht einem Anstieg von TEUR 7.477 (17,79%) zum Vorjahr und liegt damit leicht über 2019. Die Optikumsätze stiegen um TEUR 7.099 (19,66%), die Hörakustik um 3,25%, während die Franchiseumsätze um 13,68% zurückgingen. Das Rohergebnis hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt und beträgt nun TEUR 38.714 (+20,07%). Der Anstieg der Personalaufwandsquote auf 43,36%, (42,03% in 2020) resultiert im Wesentlichen aus dem nichtorganischen Wachstum der Gruppe und den damit verbundenen zusätzlichen Mitarbeitern der neuen Filialgeschäfte. Hieraus resultiert auch ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 10,3 Mio. auf 12,6 Mio. oder +22,4%. Hierin enthalten sind auch durch die Coronapandemie verursachte Kosten für Hygieneartikel (Desinfektionsmittel, Masken, Handschuhe und Coronatests). Die Marketingausgaben lagen auf Grund des Aufbaus unserer neuen Vertriebssäule smykker sowie einem regulären Trading im Vergleich zu 2020 ca. 0,6 Mio. EUR über dem Vorjahr. Durch die Eröffnung neuer Filialgeschäfte sind die Raumkosten von 4,79 auf 6,21 Mio. gestiegen. Der Anstieg in Höhe von 1,4 Mio. EUR beinhaltet auch Einsparungen im Jahr 2020 durch Mieterlasse während der Coronapandemie im Lock-Down. Schlussendlich lag das EBITDA bei 5.387 TEUR und mit 843 TEUR über dem Vorjahr. Dies entspricht einer Veränderung von +18,54 %. Durch die Abschreibungen in Höhe von TEUR 5.499 (Vorjahr TEUR 5.185) sowie die in 2021 angefallenen Zinsen aus gewährten Darlehen von TEUR 3.079 (Vorjahr TEUR 2.895) ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 3.182 (Vorjahr TEUR 3.692). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 7,1 Mio. EUR getätigt, um die Gruppe für die Zukunft breiter aufzustellen. So wurden in ein neues ERP-System investiert und zur Steigerung der Kundenfrequenz in den Filialen ein Terminierungstool sowie eine neue Website für die aktivoptik erstellt (ROPO). Darüber hinaus wurden 7 neue aktivoptik Standorte, 8 smykker Standorte sowie eine Optikhaus-Akquisition eröffnet. In die Infrastruktur der Filialen wurden neben Neueröffnungen auch diverse Renovierungen und Umbauten vorgenommen. Der Cash-Bestand hat, trotz positiven operativen Cashflows von 4,1 Mio. EUR, aufgrund der genannten umfangreichen Investitionen um TEUR 5.955 TEUR abgenommen. Im Prognosebericht 2020 wurde dem Konzern für 2021 ein zweistelliger Umsatz - und EBITDA - Anstieg zu 2020 prognostiziert. Sowohl der Konzern-Umsatz (+17,8%) als auch das EBITDA (+18,5%) des Konzerns sind zweistellig gestiegen, womit die Erwartungen der Gesellschaft erfüllt wurden. Prognosebericht 3.1 Entwicklung und Chancen der Gesellschaft Von hoher Bedeutung für den nachhaltigen Geschäftserfolg unseres Unternehmens ist das hohe Service- und Beratungsniveau, welches wir unseren Kunden bieten. Dieses wurde wieder einmal mehr bewiesen durch den Qualitätstest "Service & Beratung" der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) zwischen Februar und Juni 2020. In diesem Test hat Aktivoptik unter 10 Optikerketten das Testurteil "Testsieger" mit der Note "Sehr Gut (1,0)" beim Service erreicht. Um diesen hohen Erwartungen unserer Kunden auch zukünftig gerecht zu werden, ist die nachhaltige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter besonders wichtig. Daher wurde im Jahr 2021 der Grundstein für die LoQu Akademie gelegt, in der zukünftig Mitarbeiter der LoQu-Gruppe aus- und weitergebildet werden. Unser Fokus wird in 2022 neben der weiteren Optimierung von Prozessen und Kostenstrukturen auch im Ausbau der Digitalisierung und der Weiterentwicklung der Omnichannelstrategie liegen, um die Gesellschaft für zukünftiges Wachstum gut aufzustellen. Darüber hinaus planen wir die Eröffnung von 2 weiteren Aktiv-Optik Standorten, 2 smykker Standorten sowie den Zukauf von 5 Optikhaus Geschäften. Darüber hinaus bauen wir unsere Akustikstandorte weiter aus. Für 2022 wurde somit ein Umsatz- und E-BITDA-Wachstum im prozentual-zweistelligen Bereich im Vergleich zum Jahr 2021 geplant. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem nicht-organischen Wachstum unserer Distribution. Das Management der bisher eröffneten Standorte hinsichtlich Umsatzentwicklung, Kundenakquise - und Bindung wird in den Folgejahren an Bedeutung gewinnen. Neue Geschäfte werden auch zukünftig nur dann eröffnet, wenn alle Standort- und Potenzialanalysen für eine positive Renditeentwicklung des Standorts sprechen. 3.2 Risiken der künftigen Entwicklung Die größten Risiken der Planung liegen im Eintritt unerwarteter Ereignisse aus der Pandemie oder dem Ukraine-Krieg sowie die daraus resultierenden Gesamtwirtschaftlichen Folgen (Inflation) mit Auswirkung auf das Kaufverhalten der Kunden (Traffic und Conversion-Rate). Darüber hinaus liegt ein Umsatzschwerpunkt für 2022 beim nicht-organischen Wachstum durch M&A Geschäft. Hier besteht die Gefahr einer zeitlichen Inkongruenz zwischen Planung und Realität hinschlich des Akquise-Zeitpunktes. Zur Sicherung der Zahlungsbereitschaft des Konzerns wurde ein KFW-Darlehen in Höhe von 10 Mio. bereitgestellt, bisher jedoch nicht in Anspruch genommen. Wesentlicher limitierender Faktor für zukünftiges Wachstum wird die unverändert geringe Verfügbarkeit von Fachpersonal sein, sowohl in der Augenoptik als auch in der Hörgeräteakustik. In beiden Bereichen herrscht in allen Regionen Deutschlands nahezu Vollbeschäftigung. Wir haben daraufhin unsere Aktivitäten zur Ausbildung eigenen Nachwuchses massiv erhöht. Zudem haben wir Konzepte entwickelt, um Quereinsteiger aus anderen Berufen an die Tätigkeit in der Augenoptikbranche heranzuführen. Darüber hinaus planen wir über M&A Aktivitäten einen Zugang an Fachkräften. Um für unsere Mitarbeiter auch weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sind wir sehr daran interessiert, unsere Fachkräfte und Führungskräfte langfristig an unsere Gesellschaft zu binden. Neben monetären Leistungsanreizen legen wir großen Wert auf zielorientierte Fortbildungen, Mitarbeitermotivation und innerbetriebliche Aufstiegschancen. Die Entwicklung im Onlinehandel wird von uns sehr genau beobachtet. Sie zeigt derzeit klar, dass Konsumenten trotz Pandemie beim Brillenkauf immer noch einen persönlichen Ansprechpartner fordern. Viele Onlinehändler haben darauf bereits reagiert und stationäre Geschäfte eröffnet. Wir sehen hierin aktuell keine Risiken für unser Geschäftsmodell, haben jedoch bereits auch begonnen die Online-Möglichkeiten, die sich bieten, zu nutzen, um noch gezielter Kundenbedürfnisse anzusprechen. Neben einem bereits etablierten Online-Terminvereinbarungstool planen wir die Entwicklung eines eigenen Online-Shops und verfolgen dabei eine eigene Omnichannel-Strategie. Weiterhin wird durch einige direkte Wettbewerber ein zunehmender Preiskampf über immer neue Angebote in den Markt getragen. Die LoQu wird die Kunden auch weiterhin mit herausragendem Service und sehr guter Qualität zu fairen Preisen ansprechen. Wir sind überzeugt, dass der Kunde uns nur so auch zukünftig das vielfach von unabhängiger Seite erhobene Vertrauen entgegenbringen wird. Wir bei der LoQu tun alles, um für unsere Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung und für unsere Kunden der Optiker mit dem besten Service, einem qualitativ hochwertigen Seherlebnis bei fairen Preisen zu sein.
Bad Kreuznach, den 29. April 2022 LoQu Optical Group GmbH Die Geschäftsführung Tammo Bruns, Geschäftsführer Vors. Christoph Wein, Geschäftsführer Ruth-Anna Gräff-Weißmann, Geschäftsführerin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad KreuznachAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach
Kapitalflussrechnung für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021LoQu Optical Group GmbH
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad KreuznachA. Vorbemerkung Die LoQu Optical Group GmbH (nachfolgend: "die Gesellschaft" oder "der LoQu - Group") ist eine in Deutschland ansässige Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Sitz in Bad Kreuznach, Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 22880 eingetragen und Mutterunternehmen des LoQu Optical Group - Konzerns. Der Konzern entstand im Oktober 2018 durch den Erwerb der Anteile an den Gesellschaften der Aktiv Optik Gruppe einschließlich aller direkten und indirekten Tochtergesellschaften. Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die mehrheitlich beteiligte Tutor S.A., Luxemburg. Die Gesellschaft wurde am 13. Juni 2018 ursprünglich als MH 1802 Vermögensverwaltungs GmbH, Frankfurt/Main, gegründet. Die Gesellschafterversammlung vom 28.09.2018 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages und insbesondere die Änderung der Firma (zu Aktiv Optik & Akustik GmbH) sowie die Sitzverlegung von Frankfurt am Main nach Bad Kreuznach und die Erhöhung des Stammkapitals um 975.000,00 EUR auf 1.000.000,00 EUR beschlossen. Am 04.10.2019 erfolgte per Gesellschafterversammlung erneut eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma der Gesellschaft) und mit ihr die Änderung der Firma zu LoQu Optical Group GmbH. Diese Änderung wurde am 27. November 2019 im Handelsregister eingetragen. Die LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, ist gemäß § 290 HGB grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Für das Geschäftsjahr 2019 entfällt diese Verpflichtung aufgrund der Befreiungsvorschriften gemäß § 293 Abs. 1 HGB. Bei dem vorliegenden Konzernabschluss handelt es sich insofern um einen freiwilligen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 aufgestellt. Die Gesellschaften der LoQu-Group betreiben seit mehr als 30 Jahren die Anfertigung, Anpassung sowie den An- und Verkauf von Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräten sowie Augenoptik- und Akustik-Handelswaren über derzeit 82 eigene Filialen (VJ 66) sowie 11 Franchisegeschäfte. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, sowie 10 inländische Tochterunternehmen einbezogen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt, darüber hinaus bestehen keine Beteiligungen. Diese Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses bzw. der Stichtag des Teilkonzernabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Aus der Erstkonsolidierung ergab sich ein Zugang zu den Geschäfts- und Firmenwerten in Höhe von TEUR 45.769. Sie werden entsprechend den Vorgaben des Gutachtens über die Allokation der Mehrwerte über einen Zeitraum zwischen sechs und 15 Jahren abgeschrieben. Sofern eine dauerhafte Wertminderung eingetreten ist wird der niedrigere beizulegenden Wert angesetzt. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2021 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 enthält der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile außerdem Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung der konzerninternen Schuldverhältnisse im Jahresabschluss der einbezogenen Unternehmen ergaben sich nicht. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll bzw. anteilig konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Anlageverkäufen sowie aus Vorratsbeständen konzerninterner Lieferungen wurden eliminiert, soweit materiell. Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. D. Rechnungslegungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stellen ihre der Konsolidierung zu Grunde gelegten Jahresabschlüsse nach konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen auf, Anpassungen im Rahmen der Konsolidierung waren insoweit nicht erforderlich. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und fünfzehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG als Betriebsausgaben abgezogen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Bewertung der in Arbeit befindlichen Aufträge erfolgt pauschal mit einem Abschlag von den Verkaufspreisen entsprechend der durchschnittlichen Rohertragsmarge. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf im Rahmen der Erstkonsolidierung neu bewertete Vermögensgegenstände wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Tag ihrer Entstehung umgerechnet. Eine Neubewertung zum Abschlussstichtag unterbleibt aus Gründen der Wesentlichkeit. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten mit einem Restbuchwert von TEUR 695 Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Akquisition von einem Optikhaus im Berichtsjahr und 7 Filialstandorten in vergangenen Jahren, diese werden linear über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Der aus der Kapitalkonsolidierung im Rahmen der Erstkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert mit einem Restbuchwert von TEUR 35.853. EUR (i.V. TEUR 38.904) bezieht sich auf ein seit mehr als 30 Jahren etabliertes, nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell. Die Abschreibung erfolgt daher linear über einen Zeitraum von 15 Jahren. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 137.575 EUR (i.V. 132.309 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand, vor allem der Filialen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Latente Steuern
Die ausgewiesenen aktiven Latente Steuern resultieren nahezu vollständig aus steuerlichen Verlustvorträgen, die voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren genutzt werden können. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz. Dieser beträgt für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ainsgesamt 30 %. 4. Eigenkapital Neben dem Stammkapital des Mutterunternehmens i.H.v. TEUR 1.000 haben die Gesellschafter Beträge in Höhe von 18.590 TEUR in die Rücklagen eingestellt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich i.H.v. TEUR 1.114 (VJ: TEUR 1.157), Garantieleistungen i.H.v. TEUR 153 (VJ: TEUR 126) sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen i.H.v. TEUR 469 (VJ TEUR 386). 6. Verbindlichkeiten Im Zusammenhang mit der Akquisition der Aktiv Optik Gruppe hat die Muttergesellschaft mit mehreren Kreditinstituten einen Konsortialkreditvertrag zur Finanzierung der Akquisition abgeschlossen. Das Kreditvolumen beträgt insgesamt EUR 27,0 Millionen, zusätzlich besteht eine Kreditlinie zur Finanzierung des operativen Geschäfts von EUR 4,0 Millionen. Die der Erwerbsfinanzierung dienenden Kredite teilen sich in eine endfällige und eine der Tilgung unterliegende Tranche auf. Die Verzinsung ist variabel basierend auf EURIBOR (Floor 0%), die darauf erhobene Marge ist abhängig von der Höhe des Verschuldungs-Covenants. Zur Absicherung gegen zukünftige Zinssteigerungen wurde im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2019 eine Zinscap-Vereinbarung abgeschlossen. Das Vermögen des Mutterunternehmens sowie der anderen wesentlichen Gesellschaften der Aktiv Optik Gruppe ist zur Sicherung der Verbindlichkeiten des Konsortialkreditvertrags in vollem Umfang verpfändet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschafter haben zur Finanzierung des Erwerbs der Aktiv Optik Gruppe darüber hinaus ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 24,4 Mio. EUR unter Erklärung des Rangrücktritts zur Verfügung gestellt. Das Darlehen ist mit 8,0% verzinst und hat eine feste Laufzeit bis zum 28. September 2028. Das Darlehen ist inkl. aller aufgelaufenen Zinsen grundsätzlich endfällig, eine vorzeitige Rückzahlung ist möglich. Die zum Abschlussstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben mithin eine vertragliche Restlaufzeit größer 5 Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen aufteilen: Umsatzerlöse nach Gruppen
Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt. 8. Sonstige betriebliche Erträge Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind keine periodenfremden Erträge im Berichtszeitraum angefallen. 9. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 36 (i.V. TEUR 38) enthalten. 10. Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen. 11. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 2.322 (i.V. TEUR 2.157) Zinsen an Gesellschafter. 12. Steuern Im Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 141 (VJ TEUR 4) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0,0 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen von TEUR 19 und Erträge von TEUR 0 (VJ TEUR 36) aus latenten Steuern. 13. Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile Die Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile setzen sich wie folgt zusammen:
14. Außergewöhnliche Aufwendungen/ Erträge Im Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.727 (i.V. TEUR 1.742) angefallen, die im Wareneinsatz TEUR 390 (i.V. TEUR 267), im Personalaufwand TEUR 592 (i.V. TEUR 508) und im sonstigen betrieblichen Aufwand TEUR 1.775 (i.V. TEUR 1.032) ausgewiesen sind. Die außergewöhnlichen Aufwendungen betreffen Kosten, die im Rahmen des Aufbaus der dritten Vertriebssäule angefallen sind, sowie durch die CoVid19 Pandemie verursachte Kosten. Ferner wurden Zinsen in Höhe von TEUR 5 für einen Rechtsfall aus 2019 erfasst. F. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Hinsichtlich der Beteiligungen der Gesellschaft verweisen wir auf die gesonderte Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB, die integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. 2. Offenlegungserleichterungen Die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB werden für die folgenden Tochterunternehmen in Anspruch genommen: - aktivoptik Vertriebs GmbH - PRO EYES GmbH - smykker Retail GmbH - LoQu Optikhaus Konzept GmbH - Center Optik GmbH - Aktiv Optik RS GmbH & Co. KG - Aktiv Optik Minden GmbH - Aktiv Optik Freising GmbH & Co. KG - Aktiv Optik Eisenach GmbH & Co. KG - Optikhaus Birkenkämper GmbH 3. Personal Die Zahl der im Konzern zum Bilanzstichtag beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
( * i.V. wurden die Filialleiter zu den leitenden Angestellten gezählt. Diese sind nun unter den übrigen Angestellten ausgewiesen) 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 30.217 TEUR (i.V. 33.741 TEUR). Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind: Tammo Bruns, Hamburg (ab 22.03.2019) Ruth-Anna Gräff-Weißmann, Bad Kreuznach (ab 5.10.2018) Christoph Wein, Erlangen (ab 11.09.2020) Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen: Frank Herrmann, Managing Director Argos Wityu GmbH, (Vorsitzender) Rainer Derix, Principal Argos Wityu GmbH, (stv. Vorsitzender) Rolf Schneider Auf die Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) und b) HGB wird unter Verweis auf § 314 Abs. 3 S. 2 HGB verzichtet. Der Beirat erhielt für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021 keine Vergütung. 5. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzern-Abschlussprüfers von 48 TEUR entfällt in voller Höhe auf Leistungen zur Prüfung von Jahresabschlüssen. 6. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. 7. Nachtragsbericht Auf Grund einer weiteren Coronawelle im Dezember 2021 mit Auswirkungen auf die Auftragslage Januar 22 und der hieraus resultierenden Kurzarbeit einiger Filialgeschäfte sowie der Verwaltung, sind die Entwicklungen der Gesellschaft im ersten Quartal 2022 nicht wie erwartet verlaufen. Dennoch konnte die Gruppe im ersten Quartal Umsatzmäßig +3% zum Vorjahr wachsen. Die Geschäftsleitung geht aktuell trotz Ukraine - Krise und steigender Inflation davon aus, dass die Umsatzverfehlung in den verbleibenden drei Quartalen aufgeholt werden kann. Da auch Corona auf Grund der aktuellen Impfquote und den milden Krankheitsverläufen bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung an Bedeutung verloren hat, gehen wir davon aus, dass die Ziele der Gesellschaft für 2022 erreicht werden.
Bad Kreuznach, 29. April 2022 LoQu Optical Group GmbH Geschäftsführung Tammo Bruns Ruth-Anna Gräff-Weißmann Christoph Wein Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach
Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2021der LoQu Optical Group GmbH, Bad KreuznachAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
sonstige BerichtsbestandteileMitteilung gem. § 264b HGB Personengesellschaften Befreiung § 264b HGB Personenhandelsgesellschaften Offenlegung und Mitteilung gemäß § 264b HGB i.V.m. § 325 HGB Die folgenden Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaften nach §264b HGB für das Geschäftsjahr 2021 wird mitgeteilt. Folgende Gesellschaften sind befreit: - AKTIV OPTIK RS GmbH & CO. KG, Bad Kreuznach, HRA 20385, - AKTIV OPTIK Eisenach GmbH & CO. KG, Jena, HRA 501481 - AKTIV OPTIK Freising GmbH & Co. KG, Bad Kreuznach, HRA 20396
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 aktivoptik Vertriebs GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 4712) Die aktivoptik Vertriebs GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Hinsichtlich der Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird auf den zwischen der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach und der aktivoptik Vertriebs GmbH, Bad Kreuznach bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verwiesen.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 ProEyes GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 22890) Die ProEyes GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Hinsichtlich der Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird auf den zwischen der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach und der ProEyes GmbH, Bad Kreuznach bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verwiesen.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 smykker Retail GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 23147) Die smykker Retail GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Hinsichtlich der Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird auf den zwischen der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach und der smykker Retail GmbH, Bad Kreuznach bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verwiesen.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 LoQu Optikhaus Konzept GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 22889) Die LoQu Optikhaus Konzept GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Hinsichtlich der Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird auf den zwischen der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach und der LoQu Optikhaus Konzept GmbH, Bad Kreuznach bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verwiesen.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 Center Optik GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 23127) Die Center Optik GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Hinsichtlich der Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird auf den zwischen der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach und der Center Optik GmbH, Bad Kreuznach bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verwiesen.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 Aktiv Optik Minden GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 21649) Die Aktiv Optik Minden GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Die aktivoptik Vertriebs GmbH, Bad Kreuznach erklärt sich i.S.v. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB gegenüber der Gesellschaft bereit, für die von der Gesellschaft bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen. Zwischen der aktivoptik Vertriebs GmbH und der LoQu Optical Group GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag aus welchem die LoQu Optical Group GmbH zur Verlustübernahme verpflichtet ist. Hinsichtlich der Aktiv Optik Minden GmbH liegt eine geschlossene Kette von Gewinn- bzw. Ergebnisabführungsverträgen oder Einstandsverpflichtungen bis zur LoQu Optical Group GmbH als Mutterunternehmen vor.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführerin, CHR, LoQu Optical Group GmbH §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 Optikhaus Birkenkämper GmbH, Bad Kreuznach (Amtsgericht Bad Kreuznach, HR B 14531) Die Optikhaus Birkenkämper GmbH, Bad Kreuznach macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gebrauch. Per Gesellschafterversammlung der Gesellschaft wird einstimmig beschlossen was folgt: - die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, zum 31. Dezember 2021 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. - der Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt. Die LoQu Optikhaus Konzept GmbH, Bad Kreuznach erklärt sich i.S.v. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB gegenüber der Gesellschaft bereit, für die von der Gesellschaft bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen. Zwischen der LoQu Optikhaus Konzept GmbH und der LoQu Optical Group GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag aus welchem die LoQu Optical Group GmbH zur Verlustübernahme verpflichtet ist. Hinsichtlich der Optikhaus Birkenkämper GmbH liegt eine geschlossene Kette von Gewinn- bzw. Ergebnisabführungsverträgen oder Einstandsverpflichtungen bis zur LoQu Optical Group GmbH als Mutterunternehmen vor.
Bad Kreuznach, den 14. Dezember 2022 Markus Rech, Geschäftsführer, CEO, LoQu Optical Group GmbH Christoph Wein, Geschäftsführer, CFO, LoQu Optical Group GmbH Ruth-Anna Weißmann, Geschäftsführeri n, CHR, LoQu Optical Group GmbH Angaben zur Billigung: Der Jahresabschluss wurde am 21.09.2022 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LoQu Optical Group GmbH, Bad Kreuznach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, 29. April 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna Carl, Wirtschaftsprüfer Markus Groß, Wirtschaftsprüfer |
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