CARELINE Verwaltungs- und Vertriebs-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gideon Adrian seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Dennis Adrian seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Mike Adrian seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CARELINE GmbHDormagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Handelsbilanz per 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang zum Jahresabschluss 2022der CARELINE GmbH, DormagenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden die steuerlich anerkannten Zeiträume zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwei bis neun Jahre. Gleichwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Anzahlungen gehören zum Vorratsvermögen und wurden mit dem Nennwert angesetzt und bei Bedarf einzelwertberichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Pauschal- und einzeln ermittelte Wertberichtigungen wurden als Abzug bei den Forderungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungen werden entsprechend des Bezugszeitraums der Zahlungen abgegrenzt Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern auf vorherige Jahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs vom Abschlussstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für den vorliegenden Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2022CARELINE GmbHHandel mit Produkten für die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege sowie EinrichtungsgegenständenDormagen
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist pro Position aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind der Bilanz zu entnehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen an Mitarbeiter und Forderungen an die Objektgesellschaft, die das Betriebsgebäude errichtet hat. Rückstellungen Angaben zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und Erläuterung der SicherungsrechteDie Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 20) enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 38) enthalten. Fremdwährungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 419) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 382) enthalten. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Jahr 2022 im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Unter sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus langfristigen Miet-, Pacht-, und Leasingverträgen sowie noch nicht zu bilanzierende Bestell-Obliegen aus begonnenen Investitionen und sonstigen Beauftragungen subsummiert. Zum Bilanzstichtag betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gesamt TEUR 3.867.
Gesellschafter Folgende Gesellschaft ist der Allein-Gesellschafter der Careline GmbH:
Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten: Adrian, Gideon, Kaufmann, Langenfeld Adrian, Mike, Kaufmann, Langenfeld Adrian Dennis, Kaufmann, Erkrath Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahre 2022 in Höhe von EUR 15.165.098,15 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es ergaben sich keinen berichtenswerten Vorkommnisse.
Dormagen, den 25. Juni 2024 Gideon Adrian Dennis Adrian Mike Adrian LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022der CARELINE GmbH, DormagenI. Grundlagen des Unternehmens Die CARELINE GmbH verfügt über zwei Standbeine. Sie vertreibt als Kerngeschäft Gebrauchs- und Verbrauchsgüter für die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege und betreibt daneben die Objektausstattung von Alten-, Kranken- und Pflegehäusern. Die Bereiche Objektausstattung und der Vertrieb von Pflegeprodukten wurden durch eine Ausweitung der Produktangebote auch im Jahr 2022 erfolgreich fortgeführt. So wurden im Bereich Objektausstattung die Ausstattung von sozialen Einrichtungen weiter vorangetrieben und erfolgreich vermarktet. Hierbei standen weiterhin sowohl die Optimierung der etablierten Prozesse als auch der qualitative Ausbau im Vordergrund unserer Bemühungen. Mit der erfolgreichen Etablierung des Pflege- und Händlershops für Verbrauchs- und Gebrauchsgüter wurde das Bestellen einfacher und komfortabler gestaltet. Mit dem neuen Vertriebsweg konnte auch der Kreis der Abonnenten weiter ausgebaut werden. CARELINE hat die gesteckten Ziele, innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis mit dem entsprechenden Service anzubieten, im Jahr 2022 weiter erfolgreich umgesetzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch das Jahr 2022 wurde volkswirtschaftlich durch die Corona-Krise geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war deshalb im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statischen Bundesamtes um 1,9% höher als im Vorjahr. Die konjunkturelle Lage der deutschen Wirtschaft befindet sich somit auch im Jahr 2022 aufgrund der Corona-Krise nach der tiefen Rezession wieder auf dem Weg der Normalisierung. Der Pflege-Markt ist gekennzeichnet durch den weiter zunehmenden Bedarf an Pflege- und Versorgung und wird seine Bedeutung als Marktsegment behalten. Die Bevölkerung wird zunehmend älter, daraus ergibt sich eine weiter steigende Nachfrage nach Pflege- und Versorgungsleistungen aller Art. Unsere für das Jahr 2022 gesteckten Ziele haben wir erreicht. Gerade aufgrund der Corona- Krise konnte der Umsatz mit Artikeln, die vor dem Coronavirus schützen (Maske, Desinfektionsmittel etc.) erneut gesteigert werden. Auch auf der Basis neuer innovativer Leistungen wurden die Vertriebsbereiche sowie der Einzelkundenservice weiter ausgebaut. 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Zur Steuerung unseres Unternehmens ziehen wir als finanziellen Leistungsindikator die Umsatzerlöse heran. Diese verminderten sich von EUR 149,4 Mio auf EUR 89,5 Mio, was einem Rückgang von 40,1% entspricht und damit eine Umsatznormalisierung nach dem Corona Boom darstellt. Die Umsatzrendite hat sich in 2022 mit 16,9% (Vorjahr 17,2%) nach Auslaufen des Corona Booms weiter leicht normalisiert. Aufgrund der Gesamtentwicklung blicken wir auf ein gutes Jahr zurück. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern für das Geschäftsjahr 2022 als Verhältnis von Jahresüberschuss nach Steuern (EUR 15,2 Mio.) zum gesamten Eigenkapital Ende 2021 (gez. Kapital plus Rücklagen und Ergebnis) von EUR 18,1 Mio. betrug 83,98% (Vorjahr 144%) die Gesamtkapitalrendite bezogen auf das Gesamtkapital 32,1% (Vorjahr 42%). Die Materialkosten sind den Umsätzen folgend im abgelaufenen Geschäftsjahr um EUR 49,8 Mio gesunken. Die Materialaufwandsquote verringerte sich in 2022 auf 60% (Vorjahr 66,6%). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Berichtsjahr auf 10,5% (Vorjahr 5,3%). Die Personalkosten haben sich durch die Aufstockung des Personalbestands um 18,3% und Gehaltsanpassungen um insgesamt 19,4% erhöht. Der Umsatz je EUR Personalaufwand verminderte sich aufgrund dieser Entwicklungen auf EUR 10,5 nach EUR 18,96 im Vorjahr. Die Entwicklungen sind dadurch begründet, dass das im Corona-Boom stark gestiegene Geschäft mit Hygieneartikeln deutlich rückläufig war. Das traditionelle CARELINE-Ausstattungsgeschäft von Alters- und Pflegeheimen mit dem personalgetriebenen Planungs- und Verkaufsprozessen hat wieder an Bedeutung gewonnen. Es konnte ein Jahresüberschuss in 2022 von EUR 15,2 Mio. (Vorjahr EUR 25,9 Mio) erwirtschaftet werden. Der EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2022 EUR 31,1 Mio. nach EUR 38,2 Mio. im Jahr 2021. b. Finanz- und Vermögenslage Die Vermögenslage der CARELINE ist als gut zu bezeichnen. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag EUR 47,3 Mio. (Vorjahr: EUR 61,6 Mio.). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der liquiden Mittel von EUR 31,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 23,9 Mio. im Geschäftsjahr. Den Neuinvestitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 256) standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 281 gegenüber. Die Neuinvestitionen bestanden im Wesentlichen aus Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge und Geschäftsausstattungen. Das Vorratsvermögen aus unfertigen und fertigen Erzeugnissen bestehend beträgt EUR 7,1 Mio. und liegt damit um EUR 0,4 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Die Vorratsintensität nahm auf 15,1% von 11,4% zu, ist aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Die unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen haben sich stichtagsbezogen um EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,4 Mio. erhöht. Die Reduzierung der offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 8,1 Mio. auf EUR 4,1 Mio. entspricht dem Rückgang des Geschäftsvolumens. Die Laufzeit unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich im Berichtsjahr durchschnittlich auf 30 Tage (Vorjahr 31 Tage) verbessert. Die Forderungsquote hat sich auf 8,8% vermindert (Vorjahr: 13,3%). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Geschäftsjahresschluss bei einem Eigenkapital von EUR 33,3 Mio. und einer Bilanzsumme von EUR 47,3 Mio. 70,4% (Vorjahr 81%). Die Rückstellungsquote erhöhte sich leicht von 13% auf 15,7% im Berichtsjahr. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Steuerrückstellungen um EUR 1,4 Mio. deutlich gesunkener Bilanzsumme zurückzuführen. Die Verbindlichkeitenquote erhöhte sich leicht von 7% in 2021 auf 13,9% in 2022. Die Erhöhung ist durch die Erhöhung der Anzahlungen und sonstigen Verbindlichkeiten bei insgesamt rückläufiger Bilanzsumme begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind weiterhin auf niedrigem Niveau. Die aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 3,1 Mio. auf EUR 2,1 Mio.. Die sonstigen Verbindlichkeiten basieren im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Steuern. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, berechnet aus Jahresüberschuss plus Abschreibungen, beträgt EUR 17,6 Mio. (Vorjahr EUR 26,1 Mio.). Die Quote der flüssigen Mittel stieg von 38% im Jahr 2021 auf 51% per Ende 2022. Die Nettoverschuldung von EUR 5,1 Mio. im Vorjahr (ermittelt aus Verbindlichkeiten und Rückstellungen, abzüglich der liquiden Mittel) wandelte sich im Berichtsjahr auf ein Nettoliquidität von EUR 19,5 Mio.. Die CARELINE GmbH ist somit hinsichtlich ihrer Liquidität sehr gut ausgestattet und verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven sowie einen gesicherten Zugang zu weiteren Liquiditätsmittelten via Kreditlinien bei den Hausbanken; die Kreditlinien wurden am Bilanzstichtag nicht wesentlich in Anspruch genommen. III. Prognosebericht/ Chancen- und Risikobericht Der Bedarf an Beratung, Planung und Realisierung von Senioren- und Pflegeeinrichtungen steigt stetig. Hier sehen wir durch die Etablierung als Fachunternehmen für Objekteinrichtung und Innenarchitektur eine Chance für weiteres zukunftsorientiertes Wachstum. Andererseits bestehen auch in diesem Markt wie bei allen Entwicklungen Risiken, dass politische Vorgaben oder gesamtwirtschaftliche Entwicklungen zu Beeinträchtigungen führen, die den Markt für Pflegebedarf und Einrichtung von Pflegeheimen beeinträchtigen. Wir versuchen dem durch unser umfassendes Leistungsspektrum und die Erarbeitung individueller Einrichtungskonzepte zu begegnen. Unser Leitgedanke, das Pflegegeschäft für Kunden einfacher, schneller und reibungsloser zu machen, steht im Fokus unseres Unternehmens. Weitere Risiken für die Geschäftsentwicklung beziehen sich auf die Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung im Gesundheits- und Pflegewesen im Besonderen. Kostenbeschränkungen im Gesundheits- und Pflegewesen könnten deshalb einen nicht absehbaren Einfluss auf das Betätigungsfeld der CARELINE GmbH haben. Allerdings werden hieraus noch keine Auswirkungen für das kommende Jahr erwartet. Nach Überwindung der COVID-19 Pandemie normalisiert sich die Entwicklung unseres Unternehmens beim Umsatz und den Ergebnissen. Aufgrund der deutlich positiven Ertragslage sieht die Geschäftsleitung aktuell keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind derzeit keine negativen Auswirkungen erkennbar und beeinträchtigen aktuell nicht die Umsätze und Ergebnis. Unsere Lieferketten und unser Absatzmarkt wurden bisher nicht beeinflusst. Langfristig ist das Risiko aufgrund des globalen Ereignisses jedoch noch nicht bekannt und kann nicht vorhergesehen werden. Inwieweit sich diese Krise entwickelt bzw. welche wirtschaftlichen Folgen daraus in der Zukunft für die Pflegebranche noch entstehen können, kann aktuell nicht vorhergesehen werden. Die Careline GmbH selbst benötigt keine Waren aus der Ukraine und liefert auch nicht in das derzeitige Kriegsgebiet. Das Marktvolumen für Pflegebedarf ist im Berichtsjahr weiter leicht gestiegen. Dieser Trend setzte sich auch in den folgenden Jahren fort. Der auf einem veränderten Niveau rangierende Weltmarktpreis auf Pflegeprodukte verteuert zukünftig unsere Produkte. Eine gezielte Einkaufspolitik soll diesem weiterhin entgegenwirken. Des Weiteren besteht durch den Einkauf in USD auf der Beschaffungsseite zusätzlich ein Währungsrisiko, welches einen begrenzt negativen Einfluss auf die Marge haben könnte. Inwiefern durch den politischen Wandel in den Vereinigten Staaten der grenzüberschreitende Welt-Warenverkehr beschränkt wird, ist nur schwer einzuschätzen. Aktuell gibt es keine Erkenntnisse darauf, dass in der Europäischen Gemeinschaft Einfuhrzölle u.a. auf Pflegeprodukte und -materialien aus China bzw. aus den USA erhoben werden. Wesentliche Änderungen der gesetzlichen Anforderungen aus dem Gesundheitswesen sind derzeit nicht erkennbar. Über die bisher beschriebenen Risiken hinaus, die die geplanten Umsatz- und Ertragsziele beeinflussen könnten, sind derzeitig keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar. Insoweit sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. CARELINE hat ein Kontroll- und Steuerungsinstrument implementiert, dessen Aufgabe es ist, mögliche Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren und - falls erforderlich - rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses System ist ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagements. Insbesondere wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen, um bonitätsbedingte Ausfälle zu Lasten einer permanenten Gebühr zu verhindern. Die Reputation der CARELINE wurde in den letzten Jahren stetig verbessert, wodurch unsere Marktpräsenz deutlicher wahrgenommen wird. Mit dieser positiven Entwicklung ergeben sich für die Gesellschaft Chancen für ein weiteres Wachstum. Unsere Produkte entsprechen den (inter-)nationalen Qualitätssicherheitsnormen und werden nach den gültigen Richtlinien hergestellt. Diese tragen alle bedeutenden Zertifizierungen, die höchste Qualität und Reinheit garantieren. Wir sind der Überzeugung, mit diesen Erfahrungen auch zukünftig in der Pflege- und Versorgungsbranche gut aufgestellt zu sein. Unsere Ziele für die zukünftigen Jahre liegen in der Stabilisierung unserer Marktsituation und der Ausweitung unserer Produkt- und Dienstleistungspalette verbunden mit weiteren Serviceleistungen. Aufgrund unserer Marktposition realisierten wir in 2022 mit unseren traditionellen Produkten im Bereich der Ausstattung von Service- und Pflegeeinrichtungen starke Umsätze bei erwartet rückläufigen Umsätze bei den Verbrauchsgütern nach dem Corona Boom. Die zusätzlichen Erlöse in 2021 aufgrund der Coronakrise reduzierten sich im Jahr 2022. Bei um 40% rückläufigen Umsätzen ging die Materialaufwandsquote überproportional mit ca. 50% zurück. Das Jahresergebnis sank daher nur um 41%, obwohl Sonderabschreibungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von 2,1 Mio. vorgenommen wurden. Wir erwarten in den Folgejahren 2023 und 2024 eine weitere Normalisierung der Umsätze und Ergebnisse aufgrund der Beendigung der Covid-19 Maßnahmen. Insgesamt werden wir in unserem Kerngeschäft aber weiter leicht wachsen. Hinsichtlich der Mitarbeiter ist es uns als attraktiver Arbeitgeber wiederum gelungen, die Anzahl der Mitarbeiter im notwendigen Maß am Markt auszubauen. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Guthaben bei Kreditinstitutionen, Forderungen, langfristige Kreditverträge und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gehören zu den bestehenden Finanzinstrumenten. Unser Finanzmanagement ist immer darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Währungsrisiken bestehen nur bei Bezugsgeschäften; der Absatzmarkt ist im Wesentlichen der Euro-Raum. V. Voraussichtliche Entwicklung des Jahres 2023 Für das Geschäftsjahr 2023 liegt unsere Umsatzerwartung bei EUR 63 Mio.. Das liegt, wie bereits im Jahre 2022 zu erkennen war, maßgeblich an der deutlich gesunkenen Nachfrage nach Corona-Schutzartikeln. Ursächlich dafür ist der am 7. April 2023 ausgelaufene rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen. Damit ist auch das verpflichtende Tragen von Masken und die Verwendung weiterer Schutzartikel nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Der zu erwartende Gewinn wird voraussichtlich 16 Mio. EUR betragen. Eventuelle Bewertungskorrekturen sind hierin nicht enthalten. Für 2024 wird eine weitere Fokussierung auf das Kerngeschäft erwartet. a. Auswirkungen der gestiegenen Inflation und der Energiekrise Zurzeit können wir hinsichtlich der gestiegenen Inflationsraten keine nennenswerten Auswirkungen feststellen. Eher ist die Energiekrise spürbar, da aufgrund der gestiegenen Energiekosten ein Bestell- bzw. Umsatzrückgang, besonders im Bereich der Pflegeheime, zu erkennen ist. b. Maßnahmen nachhaltiger Unternehmensführung/ Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs Die Geschäftsführung hat dafür Sorge getragen, dass seit 2022/2023 eine auf dem Dach der Lagerhalle an unserer Geschäftsadresse installierte Solaranlage genutzt werden kann. Weiterhin wird die Elektromobilität durch die Installation von Ladesäulen, sogenannte WALL- Boxen, für Kunden und Mitarbeiter gefördert. Des Weiteren wurde der Fuhrpark teilweise auf Hybrid-Fahrzeuge umgestellt. VI. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen Entwicklungen oder Geschäftsvorfälle ergeben.
Dormagen, den 25. Juni 2024 Gideon Adrian Mike Adrian Dennis Adrian BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Careline GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Careline GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Careline GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23.07.2024 WR
Düsseldorfer Revision GmbH
Gez. Ingo Stermann, Wirtschaftsprüfer Es gelten die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024 des Instituts für Wirtschaftsprüfer (IDW) |
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