Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 21442
Eingetragen
13.1.2021
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen Artikeln
Gegenstand
Handel mit Produkten für die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege sowie mit Einrichtungsgegenständen für Alten-, Kranken- und Pflegeheime.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gideon Adrian
seit 13.1.2021
Geschäftsführer
Dennis Adrian
seit 13.1.2021
Geschäftsführer
Mike Adrian
seit 13.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CARELINE GmbH

Dormagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Handelsbilanz per 31.12.2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.134,00 34.357,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 943.580,00 287.347,00
955.714,00 321.704,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 459.311,53 460.492,31
2. fertige Erzeugnisse und Waren 6.689.485,63 7.076.201,42
3. geleistete Anzahlungen 433.356,27 229.583,62
7.582.153,43 7.766.277,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.145.933,10 8.148.089,64
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 8.957,45 (i.V. EUR 152,28)
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.594.531,94 13.433.723,32
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 7.234.501,79 (i.V. EUR 10.417.523,37)
14.740.465,04 21.581.812,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 23.867.079,13 31.780.422,63
46.189.697,60 61.128.512,94
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 127.314,59 109.775,77
47.272.726,19 61.559.992,71

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. andere Gewinnrücklagen 3.291.560,33 3.291.560,33
III. Gewinnvortrag 14.797.882,34 19.359.535,01
IV. Jahresüberschuss 15.165.098,15 25.861.945,75
33.304.540,82 48.563.041,09
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.360.885,40 7.848.100,29
2. Sonstige Rückstellungen 1.082.964,36 771.046,55
7.443.849,76 8.619.146,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.545,51 59.841,93
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 56.545,51 (i.V. EUR 59.841,93)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.837.358,99 673.458,22
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.837.358,99 (i.V. EUR 673.458,22)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.086.693,41 3.052.285,31
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.086.693,41 (i.V. EUR 3.052.285,31)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.539.298,66 585.872,42
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.539.298,66 (i.V. EUR 585.872,42)
- davon aus Steuern: EUR 1.132.028,75 (i.V. EUR 197.794,23)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 26.752,52 (i.V. EUR 21.389,62)
5. Passive latente Steuern 4.439,04 6.346,90
6.524.335,61 4.377.804,78
47.272.726,19 61.559.992,71

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

01.01.2022 - 31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 89.530.896,91 149.390.997,85
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.180,78 460.492,31
3. sonstige betriebliche Erträge 1.062.088,94 1.394.320,86
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 143.354,62 (i.V. EUR 418.824,22)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 48.628.026,40 99.336.889,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.497.501,88 555.640,81
50.125.528,28 99.892.530,01
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.973.836,49 6.826.398,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung 1.438.335,81 1.054.582,44
- davon für Altersversorgung EUR 8.577,94 (i.V. EUR 1.824,47)
9.412.172,30 7.880.980,69
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.684,79 214.078,85
7. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufsvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 2.114.409,00 0,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.703.941,21 5.508.626,80
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 95.211,24 (i.V. EUR 381.942,44)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 256.713,11 117.472,45
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 972,36 (i.V. EUR 744,35)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.536,74 28.102,63
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.028.760,94 11.964.473,65
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (i.V. EUR 6.346,90)
12. Ergebnis nach Steuern 15.178.484,92 25.874.490,84
13. sonstige Steuern 13.386,77 12.545,09
14. Jahresüberschuss 15.165.098,15 25.861.945,75

Anhang zum Jahresabschluss 2022

der CARELINE GmbH, Dormagen

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CARELINE GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dormagen
Registergericht: Neuss
Register-Nr.: HRB 21442

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden die steuerlich anerkannten Zeiträume zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwei bis neun Jahre. Gleichwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Anzahlungen gehören zum Vorratsvermögen und wurden mit dem Nennwert angesetzt und bei Bedarf einzelwertberichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Pauschal- und einzeln ermittelte Wertberichtigungen wurden als Abzug bei den Forderungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungen werden entsprechend des Bezugszeitraums der Zahlungen abgegrenzt Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern auf vorherige Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs vom Abschlussstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für den vorliegenden Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

CARELINE GmbH

Handel mit Produkten für die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege sowie Einrichtungsgegenständen

Dormagen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.406,37 104.272,37 22.223,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 116.406,37 104.272,37 22.223,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- 818.205,35 938.536,79 631.872,62 258.461,79
stattung 181.289,52-
Summe Sachanlagen 818.205,35 938.536,79 631.872,62 258.461,79
181.289,52-
Summe Anlagevermögen 934.611,72 938.536,79 736.144,99 280.684,79
181.289,52-
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.134,00 34.357,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.134,00 34.357,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- 943.580,00 287.347,00
stattung
Summe Sachanlagen 943.580,00 287.347,00
Summe Anlagevermögen 955.714,00 321.704,00

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist pro Position aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen sind der Bilanz zu entnehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen an Mitarbeiter und Forderungen an die Objektgesellschaft, die das Betriebsgebäude errichtet hat.

Rückstellungen

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR (Vorjahr TEUR)
Rückstellungen für Gewährleistungen 230 208
Sonstige Rückstellungen 600 306
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfung 227 231
Rückstellungen für Aufbewahrung 26 26
1.083 771

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und Erläuterung der Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

RLZ< 1 Jahr TEUR RLZ > 1 Jahr TEUR > 5 Jahre TEUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57 0 0
(60) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.837 0 0
(673) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u.und Leistungen 2.087 0 0
(3.052) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.539 0 0
(586) (0) (0)
Summe 6.520 0 0
(4.318) (0) (0)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 20) enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 38) enthalten.

Fremdwährungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 419) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 382) enthalten.

Sonstige Angaben

Anzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Jahr 2022 im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl Vorjahr
Arbeiter 40 29
Angestellte 77 69
Leitende Angestellte 6 6
Die Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 123 104
Davon waren:
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 105 89
Teilzeitbeschäftigte 18 15

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Unter sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus langfristigen Miet-, Pacht-, und Leasingverträgen sowie noch nicht zu bilanzierende Bestell-Obliegen aus begonnenen Investitionen und sonstigen Beauftragungen subsummiert.

Zum Bilanzstichtag betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gesamt TEUR 3.867.

bis 1 Jahr 2 bis 5 Jahre
31.12.2022 Vorjahr 31.12.2022 Vorjahr
Mietverträge 672.600 € 604.500 € 2.988.000 € 2.700.600,00 €
Leasingverträge
PKW/ LKW-Leasing 313.384€ 318.487 € 158.711 € 286.458 €
Mietleasing bewegl. Wirtschaftsgüter
Betriebsausstattung 2.491 € 5.197 € 9.360 € 7.171 €

Gesellschafter

Folgende Gesellschaft ist der Allein-Gesellschafter der Careline GmbH:

Name CARELINE Holding GmbH
Sitz Mohnheim
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital 50.000,00 EUR

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten:

Adrian, Gideon, Kaufmann, Langenfeld

Adrian, Mike, Kaufmann, Langenfeld

Adrian Dennis, Kaufmann, Erkrath

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahre 2022 in Höhe von EUR 15.165.098,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich keinen berichtenswerten Vorkommnisse.

 

Dormagen, den 25. Juni 2024

Gideon Adrian

Dennis Adrian

Mike Adrian

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022

der CARELINE GmbH, Dormagen

I. Grundlagen des Unternehmens

Die CARELINE GmbH verfügt über zwei Standbeine. Sie vertreibt als Kerngeschäft Gebrauchs- und Verbrauchsgüter für die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege und betreibt daneben die Objektausstattung von Alten-, Kranken- und Pflegehäusern.

Die Bereiche Objektausstattung und der Vertrieb von Pflegeprodukten wurden durch eine Ausweitung der Produktangebote auch im Jahr 2022 erfolgreich fortgeführt. So wurden im Bereich Objektausstattung die Ausstattung von sozialen Einrichtungen weiter vorangetrieben und erfolgreich vermarktet. Hierbei standen weiterhin sowohl die Optimierung der etablierten Prozesse als auch der qualitative Ausbau im Vordergrund unserer Bemühungen.

Mit der erfolgreichen Etablierung des Pflege- und Händlershops für Verbrauchs- und Gebrauchsgüter wurde das Bestellen einfacher und komfortabler gestaltet. Mit dem neuen Vertriebsweg konnte auch der Kreis der Abonnenten weiter ausgebaut werden.

CARELINE hat die gesteckten Ziele, innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis mit dem entsprechenden Service anzubieten, im Jahr 2022 weiter erfolgreich umgesetzt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch das Jahr 2022 wurde volkswirtschaftlich durch die Corona-Krise geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war deshalb im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statischen Bundesamtes um 1,9% höher als im Vorjahr. Die konjunkturelle Lage der deutschen Wirtschaft befindet sich somit auch im Jahr 2022 aufgrund der Corona-Krise nach der tiefen Rezession wieder auf dem Weg der Normalisierung. Der Pflege-Markt ist gekennzeichnet durch den weiter zunehmenden Bedarf an Pflege- und Versorgung und wird seine Bedeutung als Marktsegment behalten. Die Bevölkerung wird zunehmend älter, daraus ergibt sich eine weiter steigende Nachfrage nach Pflege- und Versorgungsleistungen aller Art.

Unsere für das Jahr 2022 gesteckten Ziele haben wir erreicht. Gerade aufgrund der Corona- Krise konnte der Umsatz mit Artikeln, die vor dem Coronavirus schützen (Maske, Desinfektionsmittel etc.) erneut gesteigert werden. Auch auf der Basis neuer innovativer Leistungen wurden die Vertriebsbereiche sowie der Einzelkundenservice weiter ausgebaut.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Zur Steuerung unseres Unternehmens ziehen wir als finanziellen Leistungsindikator die Umsatzerlöse heran. Diese verminderten sich von EUR 149,4 Mio auf EUR 89,5 Mio, was einem Rückgang von 40,1% entspricht und damit eine Umsatznormalisierung nach dem Corona Boom darstellt. Die Umsatzrendite hat sich in 2022 mit 16,9% (Vorjahr 17,2%) nach Auslaufen des Corona Booms weiter leicht normalisiert. Aufgrund der Gesamtentwicklung blicken wir auf ein gutes Jahr zurück.

Die Eigenkapitalrendite nach Steuern für das Geschäftsjahr 2022 als Verhältnis von Jahresüberschuss nach Steuern (EUR 15,2 Mio.) zum gesamten Eigenkapital Ende 2021 (gez. Kapital plus Rücklagen und Ergebnis) von EUR 18,1 Mio. betrug 83,98% (Vorjahr 144%) die Gesamtkapitalrendite bezogen auf das Gesamtkapital 32,1% (Vorjahr 42%).

Die Materialkosten sind den Umsätzen folgend im abgelaufenen Geschäftsjahr um EUR 49,8 Mio gesunken. Die Materialaufwandsquote verringerte sich in 2022 auf 60% (Vorjahr 66,6%). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Berichtsjahr auf 10,5% (Vorjahr 5,3%). Die Personalkosten haben sich durch die Aufstockung des Personalbestands um 18,3% und Gehaltsanpassungen um insgesamt 19,4% erhöht. Der Umsatz je EUR Personalaufwand verminderte sich aufgrund dieser Entwicklungen auf EUR 10,5 nach EUR 18,96 im Vorjahr. Die Entwicklungen sind dadurch begründet, dass das im Corona-Boom stark gestiegene Geschäft mit Hygieneartikeln deutlich rückläufig war. Das traditionelle CARELINE-Ausstattungsgeschäft von Alters- und Pflegeheimen mit dem personalgetriebenen Planungs- und Verkaufsprozessen hat wieder an Bedeutung gewonnen.

Es konnte ein Jahresüberschuss in 2022 von EUR 15,2 Mio. (Vorjahr EUR 25,9 Mio) erwirtschaftet werden. Der EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2022 EUR 31,1 Mio. nach EUR 38,2 Mio. im Jahr 2021.

b. Finanz- und Vermögenslage

Die Vermögenslage der CARELINE ist als gut zu bezeichnen. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag EUR 47,3 Mio. (Vorjahr: EUR 61,6 Mio.). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der liquiden Mittel von EUR 31,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 23,9 Mio. im Geschäftsjahr.

Den Neuinvestitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 256) standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 281 gegenüber. Die Neuinvestitionen bestanden im Wesentlichen aus Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge und Geschäftsausstattungen.

Das Vorratsvermögen aus unfertigen und fertigen Erzeugnissen bestehend beträgt EUR 7,1 Mio. und liegt damit um EUR 0,4 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Die Vorratsintensität nahm auf 15,1% von 11,4% zu, ist aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Die unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen haben sich stichtagsbezogen um EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,4 Mio. erhöht.

Die Reduzierung der offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 8,1 Mio. auf EUR 4,1 Mio. entspricht dem Rückgang des Geschäftsvolumens. Die Laufzeit unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich im Berichtsjahr durchschnittlich auf 30 Tage (Vorjahr 31 Tage) verbessert. Die Forderungsquote hat sich auf 8,8% vermindert (Vorjahr: 13,3%).

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Geschäftsjahresschluss bei einem Eigenkapital von EUR 33,3 Mio. und einer Bilanzsumme von EUR 47,3 Mio. 70,4% (Vorjahr 81%). Die Rückstellungsquote erhöhte sich leicht von 13% auf 15,7% im Berichtsjahr. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Steuerrückstellungen um EUR 1,4 Mio. deutlich gesunkener Bilanzsumme zurückzuführen.

Die Verbindlichkeitenquote erhöhte sich leicht von 7% in 2021 auf 13,9% in 2022. Die Erhöhung ist durch die Erhöhung der Anzahlungen und sonstigen Verbindlichkeiten bei insgesamt rückläufiger Bilanzsumme begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind weiterhin auf niedrigem Niveau. Die aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 3,1 Mio. auf EUR 2,1 Mio.. Die sonstigen Verbindlichkeiten basieren im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Steuern.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, berechnet aus Jahresüberschuss plus Abschreibungen, beträgt EUR 17,6 Mio. (Vorjahr EUR 26,1 Mio.).

Die Quote der flüssigen Mittel stieg von 38% im Jahr 2021 auf 51% per Ende 2022. Die Nettoverschuldung von EUR 5,1 Mio. im Vorjahr (ermittelt aus Verbindlichkeiten und Rückstellungen, abzüglich der liquiden Mittel) wandelte sich im Berichtsjahr auf ein Nettoliquidität von EUR 19,5 Mio..

Die CARELINE GmbH ist somit hinsichtlich ihrer Liquidität sehr gut ausgestattet und verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven sowie einen gesicherten Zugang zu weiteren Liquiditätsmittelten via Kreditlinien bei den Hausbanken; die Kreditlinien wurden am Bilanzstichtag nicht wesentlich in Anspruch genommen.

III. Prognosebericht/ Chancen- und Risikobericht

Der Bedarf an Beratung, Planung und Realisierung von Senioren- und Pflegeeinrichtungen steigt stetig. Hier sehen wir durch die Etablierung als Fachunternehmen für Objekteinrichtung und Innenarchitektur eine Chance für weiteres zukunftsorientiertes Wachstum. Andererseits bestehen auch in diesem Markt wie bei allen Entwicklungen Risiken, dass politische Vorgaben oder gesamtwirtschaftliche Entwicklungen zu Beeinträchtigungen führen, die den Markt für Pflegebedarf und Einrichtung von Pflegeheimen beeinträchtigen. Wir versuchen dem durch unser umfassendes Leistungsspektrum und die Erarbeitung individueller Einrichtungskonzepte zu begegnen. Unser Leitgedanke, das Pflegegeschäft für Kunden einfacher, schneller und reibungsloser zu machen, steht im Fokus unseres Unternehmens.

Weitere Risiken für die Geschäftsentwicklung beziehen sich auf die Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung im Gesundheits- und Pflegewesen im Besonderen. Kostenbeschränkungen im Gesundheits- und Pflegewesen könnten deshalb einen nicht absehbaren Einfluss auf das Betätigungsfeld der CARELINE GmbH haben. Allerdings werden hieraus noch keine Auswirkungen für das kommende Jahr erwartet.

Nach Überwindung der COVID-19 Pandemie normalisiert sich die Entwicklung unseres Unternehmens beim Umsatz und den Ergebnissen. Aufgrund der deutlich positiven Ertragslage sieht die Geschäftsleitung aktuell keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind derzeit keine negativen Auswirkungen erkennbar und beeinträchtigen aktuell nicht die Umsätze und Ergebnis. Unsere Lieferketten und unser Absatzmarkt wurden bisher nicht beeinflusst. Langfristig ist das Risiko aufgrund des globalen Ereignisses jedoch noch nicht bekannt und kann nicht vorhergesehen werden. Inwieweit sich diese Krise entwickelt bzw. welche wirtschaftlichen Folgen daraus in der Zukunft für die Pflegebranche noch entstehen können, kann aktuell nicht vorhergesehen werden. Die Careline GmbH selbst benötigt keine Waren aus der Ukraine und liefert auch nicht in das derzeitige Kriegsgebiet.

Das Marktvolumen für Pflegebedarf ist im Berichtsjahr weiter leicht gestiegen. Dieser Trend setzte sich auch in den folgenden Jahren fort. Der auf einem veränderten Niveau rangierende Weltmarktpreis auf Pflegeprodukte verteuert zukünftig unsere Produkte. Eine gezielte Einkaufspolitik soll diesem weiterhin entgegenwirken. Des Weiteren besteht durch den Einkauf in USD auf der Beschaffungsseite zusätzlich ein Währungsrisiko, welches einen begrenzt negativen Einfluss auf die Marge haben könnte.

Inwiefern durch den politischen Wandel in den Vereinigten Staaten der grenzüberschreitende Welt-Warenverkehr beschränkt wird, ist nur schwer einzuschätzen. Aktuell gibt es keine Erkenntnisse darauf, dass in der Europäischen Gemeinschaft Einfuhrzölle u.a. auf Pflegeprodukte und -materialien aus China bzw. aus den USA erhoben werden.

Wesentliche Änderungen der gesetzlichen Anforderungen aus dem Gesundheitswesen sind derzeit nicht erkennbar. Über die bisher beschriebenen Risiken hinaus, die die geplanten Umsatz- und Ertragsziele beeinflussen könnten, sind derzeitig keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar. Insoweit sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

CARELINE hat ein Kontroll- und Steuerungsinstrument implementiert, dessen Aufgabe es ist, mögliche Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren und - falls erforderlich - rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses System ist ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagements. Insbesondere wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen, um bonitätsbedingte Ausfälle zu Lasten einer permanenten Gebühr zu verhindern.

Die Reputation der CARELINE wurde in den letzten Jahren stetig verbessert, wodurch unsere Marktpräsenz deutlicher wahrgenommen wird. Mit dieser positiven Entwicklung ergeben sich für die Gesellschaft Chancen für ein weiteres Wachstum.

Unsere Produkte entsprechen den (inter-)nationalen Qualitätssicherheitsnormen und werden nach den gültigen Richtlinien hergestellt. Diese tragen alle bedeutenden Zertifizierungen, die höchste Qualität und Reinheit garantieren. Wir sind der Überzeugung, mit diesen Erfahrungen auch zukünftig in der Pflege- und Versorgungsbranche gut aufgestellt zu sein. Unsere Ziele für die zukünftigen Jahre liegen in der Stabilisierung unserer Marktsituation und der Ausweitung unserer Produkt- und Dienstleistungspalette verbunden mit weiteren Serviceleistungen.

Aufgrund unserer Marktposition realisierten wir in 2022 mit unseren traditionellen Produkten im Bereich der Ausstattung von Service- und Pflegeeinrichtungen starke Umsätze bei erwartet rückläufigen Umsätze bei den Verbrauchsgütern nach dem Corona Boom.

Die zusätzlichen Erlöse in 2021 aufgrund der Coronakrise reduzierten sich im Jahr 2022. Bei um 40% rückläufigen Umsätzen ging die Materialaufwandsquote überproportional mit ca. 50% zurück. Das Jahresergebnis sank daher nur um 41%, obwohl Sonderabschreibungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von 2,1 Mio. vorgenommen wurden. Wir erwarten in den Folgejahren 2023 und 2024 eine weitere Normalisierung der Umsätze und Ergebnisse aufgrund der Beendigung der Covid-19 Maßnahmen. Insgesamt werden wir in unserem Kerngeschäft aber weiter leicht wachsen.

Hinsichtlich der Mitarbeiter ist es uns als attraktiver Arbeitgeber wiederum gelungen, die Anzahl der Mitarbeiter im notwendigen Maß am Markt auszubauen.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Guthaben bei Kreditinstitutionen, Forderungen, langfristige Kreditverträge und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gehören zu den bestehenden Finanzinstrumenten. Unser Finanzmanagement ist immer darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Währungsrisiken bestehen nur bei Bezugsgeschäften; der Absatzmarkt ist im Wesentlichen der Euro-Raum.

V. Voraussichtliche Entwicklung des Jahres 2023

Für das Geschäftsjahr 2023 liegt unsere Umsatzerwartung bei EUR 63 Mio.. Das liegt, wie bereits im Jahre 2022 zu erkennen war, maßgeblich an der deutlich gesunkenen Nachfrage nach Corona-Schutzartikeln. Ursächlich dafür ist der am 7. April 2023 ausgelaufene rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen. Damit ist auch das verpflichtende Tragen von Masken und die Verwendung weiterer Schutzartikel nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Der zu erwartende Gewinn wird voraussichtlich 16 Mio. EUR betragen. Eventuelle Bewertungskorrekturen sind hierin nicht enthalten.

Für 2024 wird eine weitere Fokussierung auf das Kerngeschäft erwartet.

a. Auswirkungen der gestiegenen Inflation und der Energiekrise

Zurzeit können wir hinsichtlich der gestiegenen Inflationsraten keine nennenswerten Auswirkungen feststellen. Eher ist die Energiekrise spürbar, da aufgrund der gestiegenen Energiekosten ein Bestell- bzw. Umsatzrückgang, besonders im Bereich der Pflegeheime, zu erkennen ist.

b. Maßnahmen nachhaltiger Unternehmensführung/ Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs

Die Geschäftsführung hat dafür Sorge getragen, dass seit 2022/2023 eine auf dem Dach der Lagerhalle an unserer Geschäftsadresse installierte Solaranlage genutzt werden kann. Weiterhin wird die Elektromobilität durch die Installation von Ladesäulen, sogenannte WALL- Boxen, für Kunden und Mitarbeiter gefördert. Des Weiteren wurde der Fuhrpark teilweise auf Hybrid-Fahrzeuge umgestellt.

VI. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen Entwicklungen oder Geschäftsvorfälle ergeben.

 

Dormagen, den 25. Juni 2024

Gideon Adrian

Mike Adrian

Dennis Adrian

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Careline GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Careline GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Careline GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs¬legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 23.07.2024

WR Düsseldorfer Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Düsseldorf

Gez. Ingo Stermann, Wirtschaftsprüfer

Es gelten die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024 des Instituts für Wirtschaftsprüfer (IDW)

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