Herstellung von Prüfmaschinen
Wöhler Technik GmbH
Wöhler-Platz 1, 33181 Bad Wünnenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Poeplau seit 31.1.2024 | Geschäftsführer |
Brian Gebers seit 31.1.2024 | Geschäftsführer |
Elmar Schrader seit 31.1.2024 | Geschäftsführer |
Christian Beyerstedt seit 31.1.2024 | Geschäftsführer |
Johannes Löftering seit 20.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 7 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.90% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wöhler Technik GmbHBad WünnenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtInhalt A) Wirtschaftsbericht 1.) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche B) Lage des Unternehmens 1.) Vermögenslage 2.) Finanzlage 3.) Umsatzentwicklung 4.) Rohertrag 5.) Ertragslage 6.) Investitionen 7.) Personal- und Sozialbereich C) Risiken der zukünftigen Entwicklung 1.) Chancen und Risiken 2.) Spezieller Risikobericht 3.) Prognosebericht D) Nachtragsbericht E) Forschungs- und Entwicklungsbericht F) Zweigniederlassungen und Auslandstöchter A Wirtschaftsbericht A 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg 2022 um +1,3 %. Für 2023 werden -0,4 % erwartet. Im Euroraum insgesamt (+3,0 % in 2022) soll das Wachstum in 2023 bei 0,4 % liegen. Der Grund hierfür sind die deutlichen Zinserhöhungen sowie anhaltende Lieferengpässe. Für das Jahr 2024 prognostizieren die Analysten der Commerzbank, dass die Konjunktur in Deutschland um -0,3 % schrumpft. Für Europa wird von einer Veränderung von + 0,1 % ausgegangen. (Werte der Commerzbank - Economic Research - Woche im Fokus - Gesamtwirtschaftliche Prognosen - November 2023) Die Bruttoanlageinvestitionen in Bauten in Deutschland waren 2022 preisbereinigt auf niedrigerem Niveau (- 1,7 %) gegenüber dem Vorjahr. Die massiven Zinssteigerungen und die Wertentwicklung im Immobiliensektor trieben diese Entwicklung maßgeblich. Den rasanten Zinsanstieg 2023 sehen wir in den nächsten Jahren als Belastung für den Bausektor und die daran anschließenden Gewerke. (Werte DESTATIS - Konsumausgaben, Investitionen und Außenbeitrag - 25. August 2023) Für die US-Wirtschaft beziffert die Commerzbank einen starken Rückgang für 2022 auf +1,7 %, was mit massiven Zinserhöhungen erklärt wird. Für das Jahr 2023 sieht die Commerzbank in den USA ein Wachstum von 2,4 %. (Werte der Commerzbank - Economic Research - Woche im Fokus - Gesamtwirtschaftliche Prognosen - November 2023) China hat im Jahr 2022 laut Bericht der Commerzbank ein Wachstum von 3,5 % erreicht und liegt damit weit unter den eigenen Erwartungen. Für das Jahr 2023 rechnen die Analysten der Commerzbank wieder mit einem Wachstum von 5,1 %. (Werte der Commerzbank - Economic Research - Woche im Fokus - Gesamtwirtschaftliche Prognosen - November 2023) Vor diesem Hintergrund erwarten wir für unsere Branchen weltweit, für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen leichten Rückgang der Absatzzahlen, welcher durch die teils drastischen Preiserhöhungen abgemildert wird. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sehen wir dann wieder eine verhalten positive Entwicklung im niedrigen einstelligen Prozentbereich. B Lage des Unternehmens B 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt 20 % der Bilanzsumme und besteht zu 64 % aus Sachanlagen sowie zu 36 % aus Finanzanlagen. Die betrieblich genutzte Immobilie wird gemietet. Weitere Hauptbestandteile des Vermögens bilden mit 26 % die Vorräte sowie mit 35 % die Forderungen (inklusive denen gegen verbundene Unternehmen). Liquide Mittel machen 19 % des Umlaufvermögens aus. B 2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, möglichst mit Skonto, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Am Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 belief sich das Eigenkapital der Gesellschaft einschließlich des vorgetragenen Bilanzgewinns auf T€ 17.835 und macht damit 69 % der Bilanzsumme aus. Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert erneut aus der Einstellung von Gewinnanteilen in die Gewinnrücklagen. Das Eigenkapital deckt damit das Anlagevermögen und große Teile des Umlaufvermögens ab. B 3. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2022/2023 ist der Umsatz um 4,4 % gestiegen. Dieser Umsatzanstieg beruht auf Zuwächsen sowohl im Bereich der Mess- und Inspektionsgeräte als auch unserer Services. Die Exportquote für den Zeitraum betrug 42,0 % (Vorjahr 43,1 %). National und in Ländern mit Direktkundengeschäft haben wir unser Außendienstkonzept konsequent weiter ausgebaut. B 4. Rohertrag Der Rohertrag des Jahres 2022/2023 lag bei T€ 22.595 (+ 6,2 % zum Vorjahr). Die Rohgewinnspanne (Verhältnis von Rohertrag zu Betriebsleistung) ist mit 72,4 % gegenüber dem Vorjahr (71,9 %) gestiegen. B 5. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022/2023 (2021/2022) wurde ein Betriebsergebnis von T€ 3.332 (T€ 2.657) erreicht. Unter Berücksichtigung der neutralen Aufwendungen und Erträge, des Zinsergebnisses und der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 2.661 (T€ 2.240). B 6. Investitionen Investitionen in Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Investitionen in IT-Systeme bildeten den Schwerpunkt der Investitionen im Geschäftsjahr 2021/2022. Der Zugang an Sachinvestitionen betrug im GJ 2022/2023 T€ 1.033. B 7. Personal- und Sozialbereich Die Aufwendungen für Löhne, Gehälter und Sozialabgaben sind in 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 131 auf T€ 12.512 gestiegen. Am Geschäftsjahresende liegt die Mitarbeiterzahl bei 200. C Risiken der zukünftigen Entwicklung C 1. Chancen und Risiken Unsere internationale Ausrichtung schützt uns vor der Abhängigkeit von lokalen Konjunktureinbrüchen: 58,0 % des Umsatzes resultieren aus dem Inlandsgeschäft, 29,7 % aus verschiedenen EU-Ländern, 12,3 % aus Drittländern. Die notwendige Risikodiversifikation in Märkte und Produkte ist durch die Präsenz in mehreren voneinander unabhängigen Produktbereichen und Vertriebskanälen gewährleistet. Der größte, nicht konzerneigene, Einzelkunde trägt weniger als 2,0 % zum Umsatz bei. Unser Regelkreis aus Reporting, Analyse, Planung und Roadmap, der für alle Geschäftsbereiche regelmäßig mehrfach pro Jahr durchlaufen wird, zeigt uns frühzeitig Veränderungen auf und gibt uns damit die Möglichkeit, umgehend auf geänderte Bedarfe bzw. Marktsituationen zu reagieren. Ein taggenaues Reporting im BI-Tool zu den Kunden- und Produktabsätzen im Soll-/ Ist-Vergleich unterstützt dabei die Bereichsleiter. Zusätzlich finden regelmäßig Vertriebsmeetings zur kurzfristigen Abstimmung und Reaktion auf Marktbedürfnisse statt. Die Kosten- und Ergebnisplanung orientiert sich an der Vertriebs-, Personal- und Investitionsplanung und wird jeweils der laufenden Entwicklung angepasst. Das Forderungsmanagement beginnt frühzeitig mit der bedarfsweise durch jeden Vertriebsmitarbeiter zugänglichen Prüfung der Kreditwürdigkeit, gefolgt von einem konsequent geregelten Mahnwesen. Unsere Forderungsausfälle betragen weniger als 0,2 %. Im Inland bieten sich Chancen in der weiteren Erschließung der Geschäftsmodelle Handwerker und Sachverständige. Wir entgegnen dem durch den kontinuierlichen Ausbau unseres Vertriebsnetzes, die Platzierung neuer Produkte sowie über kundenspezifische Kampagnen. Weiteres Potenzial bieten der Ausbau bestehender Auslandsmärkte sowie der Aufbau neuer Märkte in Europa und den USA. C 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und aus Gründen der Geldmitteldisposition ist die Gesellschaft in das konzerninterne Cash-Management der Wöhler-Gruppe eingebunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. C 3. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir, trotz schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, das Umsatzniveau des Vorjahres zu halten. Für das Folgejahr 2024/2025 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von ca. 2-5 % über die Erweiterung unserer nationalen und internationalen Marktzugänge Für das nächste Jahr erwarten wir ein Ergebnis von ca. 4 - 7 % vom Umsatz. Für das darauffolgende Geschäftsjahr wird mit einem Ergebnis von 5 - 8 % vom Umsatz gerechnet. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. D Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt über den branchenüblichen Umfang hinaus Investitionen in die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Produkt-Neueinführungen. E Zweigniederlassungen und Auslandstöchter Die Gesellschaft unterhält Verkaufs- und Servicestellen in Bochum (Wöhler West) und München (Wöhler Süd). Konzerninterne Mehrheitsbeteiligungen werden in Tschechien, Italien, Frankreich, Österreich, UK, den Niederlanden und den USA an der Ost- sowie Westküste gehalten.
Bad Wünnenberg, 29.11.2023 Johannes Lötfering Dr. Stephan Ester BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Wöhler Technik GmbH hat ihren Sitz in Bad Wünnenberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 2781 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB i.V.m. § 316 HGB ist die Gesellschaft prüfungspflichtig. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, linear oder degressiv, bewertet. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Vorräten erfolgte die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware mit den Einkaufspreisen abzüglich eines Abschlages für Skonti und Lagerschäden; die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des jeweiligen Grades der Fertigstellung bewertet; bei den fertigen Erzeugnissen erfolgte die Bewertung zu Herstellungskosten, wobei Bestandsrisiken durch Abwertungen berücksichtigt wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Möglichen Ausfallrisiken ist durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausweis erfolgt zum Nennwert. Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung getragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Der Bilanzgewinn in Höhe von € 1.300.000,00 enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 0,00. Die Pensionsrückstellungen von insgesamt € 1.482.264,00 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen in Höhe von € 1.038.784,00 verrechnet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewandt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • Sterbetafel nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" • Rechnungszins 1,57 % (Der Rechnungszinssatz wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung vom 10-Jahres-Durchschnitt ermittelt) • Es wurde das Bewertungsverfahren Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt. • Ein Rententrend von 2,50 % p.a. wurde angesetzt. • Ein Fluktuationsansatz von 0,00 % p.a. wurde angesetzt. • Ein Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend von 0,00 % p.a. wurde angesetzt. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen nach Maßgabe des zehnjährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beläuft sich auf € 15.370,00. Der Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung getragen. Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. € 495.492,32 (i. Vj. € 490.599,16) enthalten. Als wesentliche finanzielle Verpflichtung zum 30.06.2023 ist zu nennen: Der Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen über den betrieblich genutzten Grund und Boden mit aufstehenden Gebäuden und Außenanlagen. Die Monatsmiete betrug zum Abschlussstichtag € 59.505,00, jährlich somit € 714.060,00. Das Mietverhältnis kann mit einer Frist von einem Jahr auf das Ende eines jeden Kalenderjahres gekündigt werden. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Rahmen der Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsrückstellung gem. § 246 Abs. 2 HGB erfolgte gleichzeitig eine Verrechnung der Aufwendungen und Erträge, die aus der Abzinsung sowie aus dem verrechnenden Vermögen stammen, wie folgt:
Der saldierte Ausweis erfolgt im Finanzergebnis. V. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Johannes Lötfering, Diplom-Physiker, Paderborn, Herr Dr. Ing. Stephan Ester, Doktor der Ingenieurwissenschaften, Bad Wünnenberg-Fürstenberg Die Beschäftigtenzahl betrug im Wirtschaftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 200 , davon 21 geringfügig Beschäftigte und 24 Auszubildende (Vorjahr 178, davon 16 geringfügig Beschäftigte und 19 Auszubildende). An folgenden Gesellschaften besitzt die Wöhler Technik GmbH mindestens 20 % der Anteile (§ 285 S. 1 Nr. 11 HGB):
Bad Wünnenberg, den 29. November 2023 Johannes Lötfering Dr. Stephan Ester Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileDer vorliegende Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde in einem gesetzlich zulässigen Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt. Die beigefügte Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wöhler Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wöhler Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wöhler Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für unsere Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Paderborn, den 01. Dezember 2023 Pader
Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Christian Wiebel, Wirtschaftsprüfer |
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