Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 92160
Vorher
Service Center Neunkirchen gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.3.2000
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Mit der Verfolgung des Zweckes und der Befassung mit der Aufgabe der Gesellschaft -beides wie nachstehend beschrieben- wird die Gesellschaft im Sinne der Diakonie als Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirche in praktischer Betätigung christlicher Nächstenliebe tätig. Aufgabe und Zweck der Gesellschaft ist die Einrichtung, Unterhaltung und der Betrieb von Werkstätten für behinderte Menschen. Die generelle Grundlage aller Leistungsangebote in der Werkstatt sind das SGB IX, das SGB XII, die Werkstättenverordnung (WVO) sowie die Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO). Daneben kann die Gesellschaft weitere Leistungen im Sinne der Sozialgesetzbücher (SGB I ? SGB XII) anbieten. Zielgruppe sind in der Regel behinderte Menschen, bei denen eine psychische Erkrankung im Vordergrund steht. Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben. Sie hat denjenigen behinderten Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, zu ermöglichen, ihre Leistungs- und Erwerbsfähigkeit zu erhalten, zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und dabei ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Die Werkstatt steht grundsätzlich allen behinderten Menschen, unabhängig von Art oder Schwere der Behinderung offen (die Einschränkungen des § 136 SGB IX werden berücksichtigt). Die Aufgabe der Werkstatt richtet sich im Detail nach den §§ 39, 136 SGB IX. Sollte der Gesetzgeber Rechtsgrundlagen ändern oder ergänzen, so bleiben Aufgabe und Zweck der Gesellschaft davon unberührt, insofern die Rechtsgrundlagen dies weiter zulassen. Die Gesellschaft kann hierzu alle erforderlichen, zweckgerichteten Maßnahmen ergreifen. Im Übrigen ist die Gesellschaft zu allen Handlungen berechtigt, die mit dem diakonischen Gebot der Kirche Jesu Christi und mit dem Gegenstand des Unternehmens in Einklang stehen. Dies gilt insbesondere für die seelsorgerische und sozialpädagogische Betreuung der behinderten Menschen. Die Gesellschaft ist Mitglied des als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege anerkannten Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland und dadurch dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen. Für die Zugehörigkeit der ständigen Mitarbeiter der Gesellschaft zur Kirche gelten die Art. 64-69 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie § 4 Abs. 1 des Kirchengesetzes über das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland und die Zusammenarbeit in der Diakonie (Diakoniegesetz) vom 14.01.2005 (Kirchliches Amtsblatt KABl. Seite 66). Mitglieder der Organe der Gesellschaft sowie andere Mitarbeiter in leitender Stellung müssen demnach in der Regel einem evangelischen Bekenntnis angehören oder dem Bekenntnis einer Kirche, die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen mitarbeitet; die übrigen Mitarbeiter sollen einem solchen Bekenntnis angehören

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerd-Mathias Bost
seit 11.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert46.67% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Diakoniestiftung an der Saar
26.67%
Diakoniestiftung an der Saar
20.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DPS SAARWORK GmbH

Neunkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

II. Sachanlagen

3.097.712,60

2.952.000,60

III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

34.802,03

22.645,75

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

263.721,53

347.794,66

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.450.680,26

1.508.638,05

C. Rechnungsabgrenzungsposten

16.974,55

12.180,43

Summe Aktiva

4.863.890,97

4.843.259,49



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

2.945.829,10

2.906.156,12

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

B. Rückstellungen

122.450,00

105.500,00

C. Verbindlichkeiten

1.604.811,87

1.664.386,60

D. Rechnungsabgrenzungsposten

165.800,00

142.216,77

Summe Passiva

4.863.890,97

4.843.259,49

ANHANG

I. Angaben zu Bilanzierung, Bewertung und Darstellung im Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt und gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der DPS Saarwork GmbH handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden angewendet:

Die Bewertung erfolgte grundsätzlich nach handelsrechtlichen Vorschriften.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über drei Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen. Immobilien werden zwischen 20 und 33 Jahren abgeschrieben, andere Vermögensgegenstände nach der Nutzungsdauer der steuerlichen Vorschriften.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 €, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben

angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Dortmund (KVZK). Diese mittelbaren Versorgungszusagen werden in Ausübung des Wahlrechtes des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert. Die KZVK ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Zweck der Anstalt ist es, Arbeitnehmern der Beteiligten im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeit-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die Anstalt ist keine im Wettbewerb stehende Einrichtung. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Der Beitrag ist in Höhe von 6,0 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu zahlen. Davon zahlt die GmbH 5,25 %.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz

In den Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten:

Laufzeit bis 1 Jahr: 265.642,36 Euro

Im Vorjahr (210.899,44 Euro)

Laufzeit über 5 Jahre: 873.051,03 Euro

Im Vorjahr (1.009.867,46 Euro)

Durch Grundpfandrechte sind Verbindlichkeiten in Höhe von 1.467.817,68 Euro besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft durch das Durchführen von Corona-Tests als außerordentliche Erträge bzw. Aufwendungen Einnahmen in Höhe von 239.885,16 Euro erzielt und Aufwendungen in Höhe von 45.688,10 Euro verausgabt.

IV. Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer ist Herr Gerd-Matthias Bost bestellt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von 0,00 Euro (im Vorjahr: 0,00 €).

Im Jahresdurchschnitt 2023 hat die Gesellschaft 28,50 Arbeitnehmer beschäftigt.

Sitz der Gesellschaft ist Neunkirchen. Die Gesellschaft ist unter HRB 92160 beim Amtsgericht Saarbrücken eingetragen.

 

Neunkirchen, den 26. Juni 2024

gez. Bost

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. Juli 2024

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