Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 21026 HB
Eingetragen
13.6.2005
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und UnterhaltungsveranstaltungenMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Gegenstand
a) die Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aller Art sowie die Erstellung technischer Planungen, insbesondere Licht-, Beschallungsund Bühnenkonzepten und deren Durchführung; b) die Vermietung technischer Geräte für Veranstaltungen aller Art; c) der Verkauf, die Planung und Installation von lichttechnischen und akustischen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Corinna Kircheisen
seit 12.6.2025
Vorstandsmitglied
Edda Dr. Behnken
seit 8.11.2019
Prokura
Rainer Knüppel
seit 8.5.2009
Prokura
Vorstandsmitglied
Peter Melms
seit 13.6.2005
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JOKE Event AG

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.003,00 6.590,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.093,00 46.950,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.689,71 758.839,00
1.436.782,71 805.789,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 110.275,00 109.000,00
1.551.060,71 921.379,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. In Arbeit befindliche Aufträge 380.423,17 218.525,98
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.656,95 13.544,96
3. Geleistete Anzahlungen 809.002,52 88.020,35
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -816.092,04 -320.091,29
391.990,60 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.905.542,37 2.756.328,94
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 427.820,94 410.320,94
3. Sonstige Vermögensgegenstände 245.847,82 93.719,01
4.579.211,13 3.260.368,89
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.324.647,30 4.674.016,78
6.295.849,03 7.934.385,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.434,84 10.717,16
7.885.344,58 8.866.481,83

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.200.000,00 2.200.000,00
II. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 248.112,90 220.000,00
III. Bilanzgewinn 3.194.170,15 2.660.025,13
5.642.283,05 5.080.025,13
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 770.775,00
2. Sonstige Rückstellungen 321.871,61 228.282,40
321.871,61 999.057,40
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 942.731,11 1.494.906,20
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 169.608,71
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 575.377,43 715.512,97
4. Sonstige Verbindlichkeiten 403.081,38 407.371,42
1.921.189,92 2.787.399,30
7.885.344,58 8.866.481,83

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 9.131.140,56 8.562.508,98
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.768.049,86 -4.004.040,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -951.077,37 -840.724,16
-5.719.127,23 -4.844.765,11
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -388.583,62 -384.895,11
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.482.595,47 -1.779.182,13
8. Erträge aus Beteiligungen 177.673,12 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.079,06 10.695,40
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27.715,66 -22.793,97
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -133.134,84 -492.657,71
12. Ergebnis nach Steuern 567.735,92 1.048.910,35
13. Sonstige Steuern -5.478,00 -5.687,00
14. Jahresüberschuss 562.257,92 1.043.223,35
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.660.025,13 1.665.859,46
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen In die gesetzliche Rücklage -28.112,90 -49.057,68
17. Bilanzgewinn 3.194.170,15 2.660.025,13

ANHANG

I. Allgemeines

Die JOKE Event AG hat ihren Sitz in Bremen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer 21026 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Gliederung

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde - mit Ausnahme des Anhangs - kein Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB).

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und bewegliche Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt, die unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen werden.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen EDV-Programme ausgewiesen, die über eine Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben werden.

Die Zugänge beim Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer überwiegend nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu € 250,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Im aktuellen Geschäftsjahr werden die Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis einschließlich € 800,00 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zu Einbringungskosten gem. § 20 Abs. 1 Satz 2 UmwStG.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

Die Herstellungskosten für die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung der Personal- und Materialkosten und der Fremdarbeiten (Bewertung zu Anschaffungskosten zzgl. Gemeinkosten) ermittelt. Die Gemeinkostenzuschläge sind angemessen. Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip oder dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurden nötigenfalls vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Erhaltene Anzahlungen werden in Höhe von T€ 816 (Vorjahr: T€ 320) offen von den Vorräten abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Weiterhin wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 169) unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen, da der Gesamtbetrag der Vorräte überschritten wurde.

Forderungen

Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag zum Bilanzstichtag bilanziert, der Aufwand im Folgejahr darstellt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 479 (Vorjahr: T€ 461).

Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Das Grundkapital ist eingeteilt in 2.200.000 Stückaktien (ohne Nennwert).

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen (gesetzliche Rücklagen) haben sich im Geschäftsjahr 2023 in Höhe der gesetzlichen Zuführung um T€ 28 auf T€ 248 erhöht.

Bilanzgewinn

Entwicklung des Postens Bilanzgewinns:

Posten Betrag
Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 2.660.025,13
Ausschüttung 0,00
Jahresüberschuss 562.735,92
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -28.112,90
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 3.194.170,15

Gewinnvortrag

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 2.660.025,13.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Zusammensetzung der Sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
T€ T€
Personalkosten 200 189
Ausstehende Rechnungen und Abrechnungskosten 98 0
Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgabe 0 15
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 18 18
Übrige 6 6
322 228

Verbindlichkeitenspiegel

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre Gesamtbetrag
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 435 508 0 943
(Vorjahr) 588 907 0 1.495
2. erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
(Vorjahr) 169 0 0 169
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 575 0 0 575
(Vorjahr) 716 0 0 716
4. Sonstige Verbindlichkeiten 371 15 17 403
(Vorjahr) 366 24 17 407
davon aus Steuern 351
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3
Gesamtsumme 1.382 522 17 1.921
(Vorjahr) 1.839 931 17 2.787

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind analog zum Vorjahr in voller Höhe durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Es bestehen hierfür Sicherungsübereignungen von drei Aufliegern sowie einem Sprinter, Höchstbetragsbürgschaften von Christian Seidenstücker und Peter Melms in Höhe von jeweils T€ 350 sowie eine Globalzession von A-Z.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung wesentlicher Erträge

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 86 sowie dem Ertrag aus dem anteiligen Verkauf der Beteiligung an der DGS GmbH in Höhe von T€ 37.

Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung

In der Erfolgsrechnung sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 6 (Vorjahr: T€ 15) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

V. Angaben zu finanziellen Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.286 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

VI. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 75 Angestellte (Vorjahr: 64) und 27 Arbeiter (Vorjahr: 24), zuzüglich zwei Vorstandsmitglieder, beschäftigt gewesen.

VII. Organe der Gesellschaft

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

 

Christian Seidenstücker, Vorstandsvorsitzender

 

Peter Melms, Vorstandsmitglied

Die ausgeübten Berufe der Vorstandsmitglieder sind die Besorgung der Geschäfte der JOKE Event AG.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Gernot Blanke Rechtsanwalt und Partner der Blanke Meier Evers Rechtsanwälte in Partnerschaft (Vorsitzender)
Ralf Paslack Geschäftsführer der NWK Nordwest Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Sparkasse Bremen mbH
Kurt Zech Kaufmann und geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group GmbH, Bremen

Auf die Angabe der gezahlten Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen für 2023 wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
AVANTGARDE Beleuchtungs- und Bühnentechnik GmbH 41,50 % 10.240,83 * 181.762,70 *
DGS GmbH (vormals: Digital Guest Solutions GmbH) 25,10 % - 146.345,60 306.591,05
ANJO Management GmbH 100,00 % - 1.349,08 15.052,32
JOKE Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00 % -567,47 19.896,42
See Germany Network GmbH 100,00 % ** -3.199,94 54.300,06

* Die Angaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2022
** Die JOKE Event AG ist mittelbar zu 100,0 % über die JOKE Beteiligungsgesellschaft mbH beteiligt.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird nach Dotierung der gesetzlichen Rücklage (€ 28.112,90) auf neue Rechnung vorgetragen und dem Bilanzgewinn zugeführt.

Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag haben sich bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses, auch vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise, keine Sachverhalte ergeben, über die im Nachtragsbericht zu berichten wäre.

 

Bremen, den 15.04.2024

Christian Seidenstücker, Vorstandsvorsitzender

Peter Melms, Vorstandsmitglied

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.725,13 0,00 45.473,07 150.252,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.356.611,77 0,00 0,00 1.356.611,77
1.552.336,90 0,00 45.473,07 1.506.863,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.635,21 0,00 0,00 143.635,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.822.682,01 1.018.953,33 62.114,16 4.779.521,18
3.966.317,22 1.018.953,33 62.114,16 4.923.156,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 109.000,00 7.500,00 6.225,00 110.275,00
5.627.654,12 1.026.453,33 113.812,23 6.540.295,22
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.135,13 2.587,00 45.473,07 146.249,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.356.611,77 0,00 0,00 1.356.611,77
1.545.746,90 2.587,00 45.473,07 1.502.860,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.685,21 9.857,00 0,00 106.542,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.063.843,01 376.139,62 60.151,16 3.379.831,47
3.160.528,22 385.996,62 60.151,16 3.486.373,68
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.706.275,12 388.583,62 105.624,23 4.989.234,51
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.003,00 6.590,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4.003,00 6.590,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.093,00 46.950,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.689,71 758.839,00
1.436.782,71 805.789,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 110.275,00 109.000,00
1.551.060,71 921.379,00

Lagebericht 2023

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die JOKE Event AG ist eine im Bereich der Live-Kommunikation tätige inhabergeführte Full-Service Agentur mit Hauptsitz in Bremen und weiteren Büros in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart und München. Ein Schwerpunkt ist das Firmenkundengeschäft für Veranstaltungen und Live-Kommunikations-Kampagnen für verschiedenste Branchen und Kunden im In- und Ausland.

2. Forschung und Entwicklung

Die JOKE Event AG betreibt keine Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die JOKE Event AG gehört seit Jahren zu den führenden Eventdienstleistern. Eigene Ressourcen, wie z. B. technisches Equipment und hochwertiges Mobiliar sowie ein großer Personalstamm mit diversen Spezialisten zur Umsetzung von Veranstaltungen, bilden in Verbindung mit der klassischen Agenturtätigkeit das Alleinstellungsmerkmal, sichern somit Marktanteile für die JOKE Event AG und folglich die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens.

Die JOKE Event AG ist weltweit tätig und unterliegt somit auch gesamtwirtschaftlichen Faktoren auf internationaler Ebene.

Einschränkungen auf das Geschäftsmodell der JOKE Event AG können - wie für jeden Veranstaltungsdienstleister - durch politische Randbedingungen, Umweltkatastrophen an geplanten Veranstaltungsorten oder auch durch Einschränkungen oder Erlasse zu Zusammenkünften von Menschen erfolgen. Das Geschäftsjahr 2023 war nicht mehr unmittelbar durch Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen, dennoch ist weiterhin eine stärkere Konzentration der Projekte auf einen Zeitraum von acht bis neun Monaten zu beobachten. Zudem sahen wir uns in den Ausschreibungsprozessen mit einer erhöhten Dynamik und zunehmend verkürzten Reaktionserfordernissen konfrontiert, was eine enorme Flexibilität und höheren Personaleinsatz seitens JOKE erforderte. Weiteren Einfluss nahmen die höheren Kosten für Infrastruktur und Energie sowie der entsprechenden Lieferantenzuschläge.

2. Geschäftsverlauf

Der Vorstand der JOKE Event AG beurteilt den Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 als sehr zufriedenstellend.

Im Berichtsjahr 2023 standen folgende Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns:

Ausbau des Geschäftsbereichs "Locations" / Gründung neuer Locations,

Neukundengewinnung zur Erweiterung der Zielkundenbranchen,

Effizienzsteigerung der internen Bearbeitungsprozesse für Ausschreibungen, um den erhöhten Reaktionserfordernissen Rechnung zu tragen,

Ausbau des Geschäftsbereichs "Guest Handling",

Fokus auf gezieltes und verstärktes Personalrecruiting,

Digitalisierung und Automatisierung von internen Geschäftsprozessen,

Nachhaltigkeitsinitiativen, Erlangung des Nachhaltigkeitszertifikats ISO 1400,

Maßnahmen gegen die Steigerung der Infrastrukturkosten und entsprechender Lieferantenzuschläge.

3. Personal

Die durchschnittliche Anzahl, der bei der JOKE Event AG angestellten Mitarbeiter (exkl. Auszubildende) beträgt rd. 102 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 14 Mitarbeiter erhöht.

Die JOKE Event AG beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich rd. 18 Auszubildende (Vorjahr: 15).

4. Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens zeigte sich weiter im Aufwärtstrend. Der Ertrag aus dem operativen Geschäft basiert auf Umsätzen aus Marketing-Events im B2B-Geschäft. Die Gesamtleistung steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,4 %. Die Kosten für Fremdleistungen und Waren stiegen um 8,0 %. Somit erhöhte sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um rd. 716 T€ bzw. 8,7 %, die Rohertragsquote sank allerdings um 0,5 %.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) ist allerdings gegenüber dem Vorjahr um 1.013 T€ gesunken. Sonstige betriebliche Erträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 78,8 %. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die gewährten Fördergelder im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie im Jahr 2022 zurückzuführen.

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
in T€ in T€ in T€ in %
Gesamtleistung 26.939,57 24.401,18 2.538,39 10,4
EBIT 535,36 1.547,98 -1.012,62 -65,4
EBT 695,39 1.535,88 -840,49 -54,7
Steuern -133,13 -492,66 359,52 -73,0
Jahresergebnis 562,26 1.043,22 -480,97 -46,1

b. Finanzlage

Die Finanzstrategie der JOKE Event AG hat als wesentliches Ziel die Sicherung der langfristigen finanziellen Stabilität und notwendigen Flexibilität. JOKE konnte zu jedem Zeitpunkt seinen finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachkommen. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen mehrheitlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Liquiditätslage im Berichtsjahr war durchgehend stabil.

Die Kapitalstruktur wurde im Berichtsjahr insbesondere durch die Umschuldung und Sondertilgung der KfW Darlehen beeinflusst. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten haben sich dadurch von 1.494 T€ auf 923 T€ reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machten somit 12,0 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 7,3 % der Bilanzsumme. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich.

Im Berichtsjahr sind Zugänge in Höhe von rd. 1.026 T€ zum Anlagevermögen zu verzeichnen. Im Wesentlichen wurde in die Geschäftsausstattung Technik im Rahmen der Ausstattung der Locations und der Erneuerung sowie Erweiterung des Mietpools investiert.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist stabil. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 389 T€ (Vorjahr 385 T€). Dem standen Investitionen von 1.027 T€ (Vorjahr 247 T€) gegenüber.

Das Umlaufvermögen ist um insgesamt 1.639 T€ auf 6.296 T€ gesunken.

Geschäftsjahr zur Bilanzsumme Vorjahr Veränderung Veränderung
in T€ in % in T€ in T€ in %
Anlagevermögen 1.551 19,7 921 630 68,3
Umlaufvermögen 6.296 79,8 7.934 -1.639 -20,7
RAP 38 0,5 11 28 258,6
Aktiva 7.885 100,0 8.866 -981 -11,1

Hierbei wirkte sich mehrheitlich die Reduktion des Kassenbestands im Vergleich zum Vorjahr aus. Dieser stand in Verbindung mit einem erhöhten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen, die sich stichtagsbedingt ergeben haben. Die Gesamtverbindlichkeiten verminderten sich zudem um 866 T€, da im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-552 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-140 T€) abgebaut wurden.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmensteuerung werden die Rohertrags-Personalkostenquote und der Cashflow herangezogen. Die Personalausgaben betrugen im Geschäftsjahr 63,7 % (Vorjahr 58,6 %) des Rohertrags.

Der ordentliche Cashflow aus Jahresergebnis und Abschreibungen verringerte sich von 1.428 T€ um 477 T€ auf 951 T€.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir mit Ablauf des Berichtsjahres als sehr solide ein. Sie beruht auf einem sehr stabilen Eigenkapital. Die Liquidität war ebenso zu jeder Zeit stabil und die Kapitalstruktur angemessen.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung verlief positiver als zu Beginn des Berichtsjahres erwartet. Das Geschäft der JOKE Event AG konnte ein sehr zufriedenstellendes Wachstum verzeichnen, wenn auch unter Akzeptanz erhöhter Kosten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Nach der erfolgreichen Initiierung der geplanten Wachstumsstrategien, rechnet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem, wenn auch moderaten, aber anhaltenden Anstieg des Umsatzes und somit mit einem weiteren Ausbau des Geschäfts. Die gestiegene Kostenbelastung im Bereich der Personal- und Infrastrukturkosten soll durch die Fokussierung der Erweiterung margenstarker Geschäftszweige und durch eine fortschreitende Digitalisierung interner Arbeitsprozesse kompensiert werden. Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem ansteigenden Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr, allerdings unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Das Eigenkapital der JOKE Event AG wird fortlaufend ein hohes Niveau behalten. Die Prognose für 2024 unterliegt einer verbleibenden moderaten Unsicherheit aufgrund der Volatilität der Event Branche und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen.

2. Chancen- und Risikobericht

Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestanden im Berichtsjahr nicht. Bestandsgefährdende Risiken bestanden nicht.

Für das Berichtsjahr und darüber hinaus ergibt sich folgendes Chancen- und Risikoprofil:

Chancen:

Auf hohem Niveau gefestigte Marktposition,

Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit der JOKE Event AG,

Erfahrung aus über 30 Jahren Unternehmensgeschichte,

Wahrnehmung der JOKE Event AG als fairer Marktpartner, sowohl unter Konkurrenten, branchenintern und -übergreifend sowie als Auftraggeber und -nehmer führt zu einem starken Netzwerk,

Erlangung weiterer Marktanteile durch innovative Veranstaltungsformate, die an aktuelle Rahmenbedingungen angepasst sind,

Erlangung zusätzlicher Marktanteile durch Etablierung weiterer Geschäftsbereiche entlang der Wertschöpfungskette,

Erlangung weiterer Marktanteile durch Ausbau innovativer Geschäftsfelder durch organisches Wachstum,

Eindringung in andere Märkte durch Flexibilisierung der Produktpalette im Bereich des digitalen Teilnehmermanagements,

eigenes Technik- und Veranstaltungsmobiliar sowie ein eigener Fuhrpark ermöglichen einen kostengünstigen und flexiblen Einsatz und schützen vor Beschaffungsengpässen,

flexibles Freelancer Netzwerk,

anhaltende hohe Kundenzufriedenheit,

Wettbewerbsvorteile durch Professionalisierung und Nachweisbarkeit von Qualitätsstandards, wie z. B. ISO 9001:2015 Zertifizierung, Nachhaltigkeits- und Informationssicherheitszertifikate (im Prozess),

Wettbewerbs- und Leistungsvorteile sowie Stabilität durch zufriedene Mitarbeiter.

Risiken:

Anhaltende Unplanbarkeit von Nachwirkungen der Covid-19 Krise in Ausmaß und Dauer,

anhaltende Effekte aus der reduzierten Leistungsfähigkeit der Belegschaft aufgrund der vergangenen Kurzarbeit, Lock-Downs und damit einhergehender psychischer Belastung,

Restrisiken aufgrund allgemeiner Wirtschaftsentwicklungen im Nachgang zur Covid-19 Pandemie und damit in Verbindung stehender Umsatzrückgänge, verbunden mit einem gesamtwirtschaftlich schlechten Umfeld,

Risiken aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen im Bereich der Infrastrukturkosten, Lebenshaltungskosten, Lebensmittelkosten, etc.,

aus aktuellen Trends in der Veranstaltungsbranche resultierender Innovations- und Digitalisierungsdruck,

potentielle Adressausfallrisiken,

potentielle Risiken, die aus Engpässen innerhalb des Beschaffungsnetzwerkes resultieren könnten,

Wechselkursrisiken,

potentielle Risiken im Bereich der IT durch Ausfall von Servern oder ähnlichen IT-Versorgungssystemen der JOKE Event AG.

Die oben genannten Chancen werden kontinuierlich verfolgt und genutzt. Multiplikatoreffekte, wie etwa durch Netzwerke, Fachverbände, anerkannte Forschungsinstitute oder Vertreter der Politik werden aktiv gefördert. Synergieeffekte werden systematisch identifiziert und genutzt. Eine Sales-Taskforce fokussiert sich auf die Flexibilisierung der Produktpalette und Ausarbeitung zukünftiger Veranstaltungsformate, die neue Trends adressieren. Während sich Wettbewerber nach der Covid-19 Krise mit Beschaffungsengpässen externer Dienstleister und deutlich gestiegenen Kosten konfrontiert sehen, kann JOKE auf einen flexiblen Pool von Freelancern, eigenes Material und Equipment zurückgreifen. Sogenannte kritische Artikel wurden identifiziert und mittels einer strukturierten Einkaufs- und Beschaffungsstrategie gesichert. Es wurde nach Abwägung von Kosten-Nutzen gezielt in Technik-Equipment investiert. Zum einen kann die finanzielle Stabilität der JOKE Event AG gestiegene Kosten absorbieren und zum anderen werden Preissteigerungen effizient an Kunden weitergegeben und durch eine fortlaufende Effizienzsteigerung interner Arbeitsprozesse zumindest partiell kompensiert.

Den oben genannten Risiken wird durch ein Risikomanagement entgegengewirkt und es kommen ausreichend Absicherungsinstrumente, wie zum Beispiel umfassende und kontinuierlich gepflegte Controlling- und Reportinginstrumente, alternative Marktstrategien, Wechselkursabsicherungsinstrumente und Multiple-Source-Strategien zum Einsatz. Das flexible Freelancer-Netzwerk gleicht Auslastungsschwankungen aus. Sollte es darüber hinaus zu weiterem Ausgleichsbedarf von Auslastungsschwankungen kommen, greift das Unternehmen auf fundierte Erfahrungen im Umgang mit finanzsichernden Instrumenten zurück.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und loyalen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind auch weiterhin die absolute Ausnahme. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur weiteren Absicherung der Liquidität und in Anbetracht des geplanten Unternehmenswachstums wurden die Kreditlinien im Geschäftsjahr 2023 präventiv aufgestockt.

Zur weiteren Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jede nennenswerte Veranstaltung ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt JOKE über ein adäquates Debitorenmanagement. Es werden Bonitätsauskünfte eingeholt. Durch ein internes Forecast-Reporting werden Geschäftsentwicklungen frühzeitig erkennbar. Dementsprechend kann auf Veränderungen rechtzeitig reagiert werden.

Die IT-Infrastruktur ist in ein Rechenzentrum mit höchsten Sicherheitsstandards outgesourct worden. Der IT-Support ist gedoppelt und durchgehend verfügbar.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zur Absicherung von Wechselkursrisiken tätigt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte.

 

Bremen, den 15. April 2024

Christian Seidenstücker, Vorstandsvorsitzender

Peter Melms, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JOKE Event AG, Bremen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JOKE Event AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JOKE Event AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierenden wesentlichen falschen Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 15. April 2024

NORDDEUTSCHE AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stang-Wegener, Wirtschaftsprüferin

Fruggel, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktG für das Geschäftsjahr 2023

(Prüfung des Jahresabschlusses und des Gewinnverwendungsvorschlages)

I. Vorlage und Prüfung des Jahresabschlusses

Der Vorstand hat gemäß § 170 Abs. 1 AktG dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss und, soweit vorhanden, den konsolidierten Jahresabschluss der Gesellschaft unverzüglich nach Aufstellung zur Prüfung vorzulegen. Der Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft NORDDEUTSCHE AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (nachfolgend nur bezeichnet als "Norddeutsche AG"), Hamburg, über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurde dem Aufsichtsrat mit Schreiben vom 24. Mai 2024 zugeleitet.

Zugleich hat der Vorstand dem Aufsichtsrat den Vorschlag vorzulegen, den er der Hauptversammlung für die Verwendung des Bilanzgewinns machen will. Der Vorstand hat am 31. Mai 2024 gemäß § 170 Abs. 2 AktG seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns wie folgt aufgeschlüsselt:

- Verteilung an die Aktionäre Euro 500.000,00
- Einstellung in gesetzliche Rücklagen Euro 28.112,90
- Gewinnvortrag (neu) Euro 2.194.170,15
- Bilanzgewinn Euro 3.194.170,15

Der Vorstand schlägt zur Verwendung des Bilanzgewinns das Folgende vor:

a)

Ein Teilbetrag in Höhe von 500.000,00 wird als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende ist am 12. September 2024 zur Zahlung fällig.

b)

Ein Betrag in Höhe von Euro 28.112,90 wird in die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG eingestellt.

c)

Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.194.170,15 wird als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 3.194.170,15 setzt sich zusammen aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von Euro 562.257,92 zzgl. dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 2.660.025,13 und abzüglich der Einstellung in die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 i.V.m. § 58 Abs. 2 AktG und § 14 Abs. 1 der Satzung in Höhe von Euro 28.112,90.

Hinsichtlich der Einstellung eines Betrages in Höhe von Euro 28.112,90 in die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG wird auf folgendes hingewiesen. Auch wenn der gesetzliche Mindestbetrag zum 31.12.2022 bereits erreicht war, hat der Vorstand im Rahmen der Einstellung des weiteren Betrags von seiner satzungsgemäßen Ermächtigung gemäß § 14 Abs. 1 der Satzung i.Vm. § 58 Abs. 2 AktG Gebrauch gemacht.

Zur Verwendung des neuen Gewinnvortrags wird folgendes festgestellt. Die Hauptversammlung hat aus dem zum 31.12.2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn bereits mit Beschluss vom 15.02.2024 und in Abänderung des Gewinnverwendungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 07.06.2023 eine Dividende von Euro 500.000,00 an die Aktionäre ausgeschüttet und am 29.02.2024 (Tag der Auszahlung i.S.v. § 44 Abs. 2 Satz 1 EStG) auch ausgezahlt. Daher steht von dem zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 3.194.170,15, in dem u.a. der zum 31.12.2022 ausgewiesene Bilanzgewinn von Euro 2.660.025,13 als Gewinnvortrag aus dem Vorjahr enthalten ist, nur noch ein Betrag von Euro 2.194.170,15 zum Vortrag auf neue Rechnung zur Verfügung.

II. Bericht über das Ergebnis der Prüfung

Gemäß § 171 Abs. 2 AktG hat der Aufsichtsrat der Hauptversammlung über das Ergebnis seiner Prüfung des Jahresabschlusses Bericht zu erstatten. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Gesellschaft und den Prüfbericht des Abschlussprüfers Norddeutsche AG geprüft.

Zu Art und Umfang der Prüfung wird folgendes ausgeführt:

Der Aufsichtsrat hat während des vergangenen Geschäftsjahres 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsleitung laufend überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür waren mündliche Berichte des Vorstands sowie die vom Vorstand vorgelegten Präsentationen, Berichte und OPOS-Listen.

Die Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat waren Gegenstand eingehender Erörterung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, insbesondere über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und der verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, sowie über die Finanz-, Investitions- und Personalplanung, wobei auf Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früher berichteten Zielen unter Angabe von Gründen eingegangen wurde.

Ferner berichtete der Vorstand über die Rentabilität des Eigenkapitals und der Gesellschaft, den Umsatz sowie über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft im Allgemeinen, sowie über Geschäfte, welche für die Rentabilität und Liquidität der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Hierbei wurden verbundene Unternehmen und Beteiligungen, Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen der Gesellschaft angemessen berücksichtigt, soweit Vorgänge bei diesen Gesellschaften erheblichen Einfluss auf die Lage der Gesellschaft haben konnten.

Die Berichte sind in jedem Falle rechtzeitig vorgelegt worden, insbesondere wurde vierteljährlich über den Umsatz sowie über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft im Allgemeinen berichtet. Die Berichte entsprachen im Wesentlichen dem Bild, welches den Geschäftsbericht des Vorstands für den Berichtszeitraum zeichnet, auf den wegen der Einzelheiten verwiesen wird.

Die Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat entsprachen im abgelaufenen Geschäftsjahr den Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft.

III. Stellungnahme zum Jahresabschluss und zum Prüfbericht des Abschlussprüfers

Zu dem Jahresabschluss und Prüfbericht des Abschlussprüfers führen wir aus:

Der Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wurde von der JOKE Event AG erstellt.

Die Abschlussprüfung wurde ausgeführt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Norddeutsche AG, Hamburg, welche nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung am 15. April 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte.

Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Prüfberichts des Abschlussprüfers durch den Aufsichtsrat führte zu keinen Einwendungen. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wird gebilligt. Gegen die Ergebnisse der Erstellung des Jahresabschlusses durch die JOKE Event AG und den Prüfbericht des Abschlussprüfers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Norddeutsche AG werden keine Einwendungen erhoben.

IV. Zuleitung an den Vorstand

Dieser Bericht des Aufsichtsrats ist dem Vorstand innerhalb eines Monats nach Eingang der Vorlagen beim Aufsichtsrat zugeleitet worden. Damit ist der Bericht dem Vorstand rechtzeitig zugegangen.

V. Feststellung

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat am 5. Juni 2024 gebilligt und somit festgestellt.

VI. Prüfung des Vorschlags über die Verwendung des Jahresüberschusses

Den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns, der in vorstehendem Abschnitt I dargestellt ist, haben wir geprüft. Einwendungen werden nicht erhoben. Der Ergebnisverwendungsvorschlag wird gleichfalls gebilligt.

 

Bremen, den 5. Juni 2024

JOKE Event AG

Dr. Gernot Blanke, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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