Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 798
Eingetragen
10.12.1979
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen und Zubehör und der Betrieb einer Reparaturwerkstätte; ferner Bergen, Abschleppen und Pannenhilfe im 24-Stunden-Dienst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Vorndran
seit 10.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Bad Neustadt a.d. Saale
24.960 €
96.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Vorndran GmbH

Bad Neustadt ad.Saale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtkonjunktur

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft verlief im vergangenen Jahr aufgrund anhaltender weltweiter Krisen stockend. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gesunken (kalenderbereinigt -0,1%). Die nach wie vor hohen Preise auf Verbrauchsgüter bremsten die Konjunktur. Hinzu kamen steigende Zinsen, welche sich negativ auf die Finanzierungsbedingungen auswirkten sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Eine Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Coronakrise konnte daher nicht fortgesetzt werden. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9%.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht um 0,1% gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Am meisten profitieren konnten die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation mit einem Zuwachs von 2,6%, wenn gleich dieser niedriger ausfiel als erwartet. Die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0%) und die Unternehmensdienstleister (+0,3%) konnten ebenfalls noch ein positives Ergebnis erzielen. Im Baugewerbe konnte preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2% erzielt werden. Die Wirtschaftsleistung im Produzierendem Gewerbe ohne Bau (-2,0%) und im Verarbeitenden Gewerbe (-0,4%) ging zurück. Die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sank aufgrund der anhaltend hohen Energiepreise erneut. Die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichneten ebenfalls einen Rückgang in Höhe von 1%.

Der private Konsum sank im vergangenen Jahr um 0,8% und entfernte somit wieder vom Vorkrisenniveau von 2019. Der Rückgang ist auf die hohen Verbraucherpreise und die stark gestiegenen Preise für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%) zurückzuführen. Der Staatskonsum ging erstmals seit fast 20 Jahren um 1,7% zurück. Die Gründe hierfür sind der Wegfall der Coronamaßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Ebenso sanken die Bauinvestitionen wegen der gestiegenen Bauzinsen und der hohen Baupreise. Positive Akzente konnte das Ausbaugewerbe verzeichnen, was vor allem auf energetische Sanierungen zurückzuführen ist. In Ausrüstungen wie Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge wurde hingegen mehr investiert (+3,0%). Vor allem der Anstieg gewerblicher PKW-Zulassungen durch den Umweltbonus für Elektroautos schlägt sich in diesem Zuwachs zu Buche.

Der Außenhandel ging im Jahr 2023 trotz sinkender Preise ebenfalls zurück. Die Importe sanken preisbereinigt um 3,0% und die Exporte um 1,8%.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde von 45,9 Millionen (Vorjahr 45,6 Millionen) Erwerbstätigen erbracht. Die Zunahme ist auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine steigende Erwerbstätigkeit inländischer Erwerbspersonen zurückzuführen. Diese positiven Effekte konnten die Auswirkungen des demografischen Wandels kompensieren. Die Beschäftigungszunahme erfolgte ausnahmslos in den Dienstleistungsbereichen.

Die staatlichen Haushalte schlossen das Jahr 2023 mit einer Finanzierungslücke von 82,7 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2022 betrug das Finanzierungsdefizit noch 96,9 Milliarden Euro. Vor allem der Bund konnte sein Haushaltsdefizit reduzieren. Zwar erfolgten immer noch umfangreiche Zahlungen für Gas- und Strompreisbremse, aber der Wegfall der Zahlungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führte zu erheblichen Einsparungen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen kam es zum einem Jahresdefizit von 2,0% und lag damit niedriger als in den vergangenen Jahren.

Im Berichtsjahr lagen die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt bei ca. 2,84 Millionen (+7,3%). Die gewerblichen Zulassungen lagen bei 67,2% (12,4%) und die privaten bei 32,8% (-1,9%). Der Anteil der verschiedenen Antriebsarten setzt sich zusammen aus Benzin 34,5% (+13,3%),

Diesel 17,1% (+3,0%), Alternative (Hybrid/Plug-in-Hybrid) 29,5% (+1,6%), Elektro 18,4% (+11,4%) und erdgas-/flüssiggasbetriebene Kfz 0,5% (-28,1%). Der Gebrauchtwagensektor erholte sich im vergangenen Jahr wieder, 6,03 Millionen PKW wechselten ihren Halter und erzielten somit einen Zuwachs von 6,9% gegenüber dem Vorjahr. Die CO 2 -Emission der PKW stieg in diesem Zeitraum um 4,9% auf durchschnittlich 114,9g/km.

Bei den von uns vertriebenen Marken zeigte sich beim Absatz in Deutschland folgende Entwicklung:

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtkonjunktur

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft verlief im vergangenen Jahr aufgrund anhaltender weltweiter Krisen stockend. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gesunken (kalenderbereinigt -0,1%). Die nach wie vor hohen Preise auf Verbrauchsgüter bremsten die Konjunktur. Hinzu kamen steigende Zinsen, welche sich negativ auf die Finanzierungsbedingungen auswirkten sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Eine Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Coronakrise konnte daher nicht fortgesetzt werden. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9%.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht um 0,1% gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Am meisten profitieren konnten die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation mit einem Zuwachs von 2,6%, wenn gleich dieser niedriger ausfiel als erwartet. Die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0%) und die Unternehmensdienstleister (+0,3%) konnten ebenfalls noch ein positives Ergebnis erzielen. Im Baugewerbe konnte preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2% erzielt werden. Die Wirtschaftsleistung im Produzierendem Gewerbe ohne Bau (-2,0%) und im Verarbeitenden Gewerbe (-0,4%) ging zurück. Die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sank aufgrund der anhaltend hohen Energiepreise erneut. Die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichneten ebenfalls einen Rückgang in Höhe von 1%.

Der private Konsum sank im vergangenen Jahr um 0,8% und entfernte somit wieder vom Vorkrisenniveau von 2019. Der Rückgang ist auf die hohen Verbraucherpreise und die stark gestiegenen Preise für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%) zurückzuführen. Der Staatskonsum ging erstmals seit fast 20 Jahren um 1,7% zurück. Die Gründe hierfür sind der Wegfall der Coronamaßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Ebenso sanken die Bauinvestitionen wegen der gestiegenen Bauzinsen und der hohen Baupreise. Positive Akzente konnte das Ausbaugewerbe verzeichnen, was vor allem auf energetische Sanierungen zurückzuführen ist. In Ausrüstungen wie Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge wurde hingegen mehr investiert (+3,0%). Vor allem der Anstieg gewerblicher PKW-Zulassungen durch den Umweltbonus für Elektroautos schlägt sich in diesem Zuwachs zu Buche.

Der Außenhandel ging im Jahr 2023 trotz sinkender Preise ebenfalls zurück. Die Importe sanken preisbereinigt um 3,0% und die Exporte um 1,8%.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde von 45,9 Millionen (Vorjahr 45,6 Millionen) Erwerbstätigen erbracht. Die Zunahme ist auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine steigende Erwerbstätigkeit inländischer Erwerbspersonen zurückzuführen. Diese positiven Effekte konnten die Auswirkungen des demografischen Wandels kompensieren. Die Beschäftigungszunahme erfolgte ausnahmslos in den Dienstleistungsbereichen.

Die staatlichen Haushalte schlossen das Jahr 2023 mit einer Finanzierungslücke von 82,7 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2022 betrug das Finanzierungsdefizit noch 96,9 Milliarden Euro. Vor allem der Bund konnte sein Haushaltsdefizit reduzieren. Zwar erfolgten immer noch umfangreiche Zahlungen für Gas- und Strompreisbremse, aber der Wegfall der Zahlungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führte zu erheblichen Einsparungen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen kam es zum einem Jahresdefizit von 2,0% und lag damit niedriger als in den vergangenen Jahren.

Im Berichtsjahr lagen die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt bei ca. 2,84 Millionen (+7,3%). Die gewerblichen Zulassungen lagen bei 67,2% (12,4%) und die privaten bei 32,8% (-1,9%). Der Anteil der verschiedenen Antriebsarten setzt sich zusammen aus Benzin 34,5% (+13,3%), Diesel 17,1% (+3,0%), Alternative (Hybrid/Plug-in-Hybrid) 29,5% (+1,6%), Elektro 18,4% (+11,4%) und erdgas-/flüssiggasbetriebene Kfz 0,5% (-28,1%). Der Gebrauchtwagensektor erholte sich im vergangenen Jahr wieder, 6,03 Millionen PKW wechselten ihren Halter und erzielten somit einen Zuwachs von 6,9% gegenüber dem Vorjahr. Die CO 2 -Emission der PKW stieg in diesem Zeitraum um 4,9% auf durchschnittlich 114,9g/km.

Bei den von uns vertriebenen Marken zeigte sich beim Absatz in Deutschland folgende Entwicklung:

Marke Neuzulassungen 2023 Veränderung in % Vorjahr
Renault 68.312 -14,5
Dacia 68.585 13,6

Die Renault Gruppe hat in Deutschland einen Marktanteil von 4,80%. Der Dacia Spring hat im Jahr 2023 mit 68.585 Zulassungen erstmals den Sprung in die Top 10 geschafft.

Die deutsche Automobilindustrie konnte im Jahr 2023 ihren Umsatz um 11 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Allerdings sind die gesteigerten Umsätze auch ein Ergebnis der hohen Inflation und stark gestiegener Einkaufs- und Materialpreise.

Für das kommende Jahr 2024 rechnet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bei den PKW-Neuzulassungen mit einem Rückgang von ca. 200.000 Neuwagen. Begründet wird diese Prognose durch steigende Fahrzeugpreise aufgrund gestiegener Rohstoffpreise. Bei den Besitzumschreibungen rechnet man mit einem leichten Zuwachs, da die Gebrauchtwagen für viele Menschen eine bezahlbare Mobilität bieten.

1.2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Unser Unternehmen ist Neuwagenvertragshändler für die Marken Renault und Dacia, sowie Servicepartner für Renault, Dacia und Nissan. Unser Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf den Fahrzeugverkauf (Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen), den Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör und die Durchführung von Kundendienstleistungen als autorisierte Vertragswerkstatt. Die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen sowie der Verkauf von Ladeinfrastruktur gehört ebenso noch zu unserem Betätigungsfeld.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Bereich des Neuwagenverkaufes sanken im Vergleich zum Vorjahr um 79,6% (-26.120 T€). Im Sektor Gebrauchtwagen und Vorführwagen kam es zu einer Steigerung von 291,4% (+ 6.888 T€). Der Anteil verkaufter Elektro-/Hybridfahrzeuge betrug im Neuwagensegment (ohne angeschlossene Servicebetriebe und Händlerkollegen) 25,1 % (46 Einheiten). Im Gebraucht-/Vorführwagenbereich kam es bei den verkauften Elektrofahrzeugen zu einer Steigerung von 9,7% (447 Einheiten). Im Bereich Teilehandel konnte ein Zuwachs von 3,7% (40 T€) und im Bereich Werkstatt eine Umsatzsteigerung von 9,4% (76 T€) erzielt werden. Insgesamt kam es im Geschäftsjahr 2023 zu einem Umsatzrückgang von 51,5% (-19.117 T€). Es konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 12 T€ erzielt werden.

Finanzlage

Wir beurteilen die Liquiditätslage unserer Gesellschaft als nachhaltig gut. Die Finanzierung des Vorratsvermögens erfolgt im Wesentlichen durch kurzfristiges Fremdkapital, das uns durch RCI Banque im Rahmen der Händlerfinanzierung zur Verfügung gestellt wird. Unser Kreditrahmen beträgt 5 Millionen Euro.

Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2023 betrachten wir als ausgewogen. Auf das Anlagevermögenentfallen 9,8 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen bildet mit dem Vorratsvermögen (50,1% der Bilanzsumme) und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (5,8 % der Bilanzsumme) neben den liquiden Mitteln (32,1% der Bilanzsumme) den strukturellen Schwerpunkt. Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 7.968.

Die Eigenkapitalquote beträgt einschließlich des Jahresüberschusses 83,4 % der Bilanzsumme und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Personal- und Sozialbereich, Umweltschutz

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:

Gewerbliche Mitarbeiter 31.12.2023 31.12.2022
Verwaltung und Verkauf 10 10
Auszubildende 15 15
7 8
Gesamt
32 33

Die Personalaufwendungen liegen 6,7% (107 T€) unter Vorjahresniveau. Die den Umweltschutz betreffenden Gesetze und Auflagen werden strengstens beachtet und deren Einhaltung ständig überwacht. Die Arbeitssicherheit wird durch die Bereitstellung einer Sicherheitsfachkraft der Umweltschutz-, Sicherheits- und Organisationsberatung (U.S.O GmbH) gewährleistet.

2. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Umsatzentwicklung von Januar bis Juni 2024 liegt ca. 45,2% unter Vorjahresniveau. Ein Blick auf die einzelnen Teilbereiche ist notwendig, um diese negative Entwicklung zu analysieren.

In den Teilbereichen sieht es wie folgt aus (Stand 30.06.2024):

Neuwagenbereich: 3,60% + 116 T€
Vorführwagen/Gebrauchtwagenbereich -78,00% - 4.746 T€
Werkstattbereich/Teilehandel 10,70% + 100 T€

Im Neuwagenbereich kam es im Verlauf des Jahres 2024 zu einem Zuwachs von 3,6%. Diese Steigerung kommt hauptsächlich durch den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der Marke Dacia zu Stande. Ausschlaggebend für diese Steigerung ist das unschlagbare Preis-/Leistungsverhältnis in der momentan wirtschaftlich angespannten Situation. Elektrofahrzeuge sind auf Grund des Wegfalls der Staatlichen Förderung im Augenblick bei den Kunden wenig gefragt.

Der Rückgang im Bereich VFW-/GW im Jahr 2024 muss etwas differenzierter betrachtet werden und kann nicht direkt mit dem Vorjahr verglichen werden. Im Jahr 2023 haben wir ein immenses Plus (+291% entsprechen 6.888 T€) in diesem Sektor erwirtschaftet, da wir sehr viele Gebrauchtfahrzeuge im Elektrobereich unter Weitergabe der Staatlichen Subventionen an die Kunden veräußert haben. Im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichnen wir im Jahr 2024 im VFW/GW-Sektor einen Zuwachs von 12,4% und befinden uns auf einem sehr guten Niveau.

Im Werkstatt- und Teilehandel konnte bisher das sehr gute Ergebnis des Vorjahres übertroffen werden. Nach wie vor legen die Kunden sehr großen Wert darauf, Ihre Fahrzeuge in einer Vertragswerkstatt überprüfen und reparieren zu lassen.

Für das Jahr 2024 sind von der Renault Deutschland AG einige Neuerscheinungen geplant. Im Verbrenner-Segment kommen ein neuer Dacia Duster, der Renault Rafale (SUV) und Renault Master auf den Markt. Im Elektrobereich erscheinen ein neuer Dacia Spring, der Renault Scenic E-Tech sowie der neue Renault 5 - die Wiedergeburt einer Ikone.

3. Risiken der künftigen Entwicklung

Aufgrund großer Umstrukturierungsmaßnahmen seitens unserer beiden Hersteller Renault und Dacia wurden die bisherigen Händlerverträge zum 31.10.2024 gekündigt. Ab diesem Zeitraum treten neue Vertragsverhältnisse in Kraft. Den Hersteller Dacia betreiben wir weiter als Haupthändler und bei Renault werden wir angeschlossener Servicepartner der Autohaus Echterstraße GmbH.

Aufgrund der Kündigung von Prämien für Elektroautos durch die Bundesregierung ist der Markt für Elektrofahrzeuge immens eingebrochen. Die fehlende strategische Ausrichtung seitens der Bundesregierung und der Hersteller lässt keine genaue Prognose für die Zukunft des Elektroautos zu. Bis auf den Dacia Spring sind Preise für Elektroautos auf einem sehr hohen Niveau und werden von den Vebrauchern aktuell nicht akzeptiert.

Nach diversen Anhebungen des Leitzinssatzes durch die EZB in den beiden vergangenen Jahren wird es in 2024 wohl keine weiteren Zinsanhebungen geben. Da wir unserer Fahrzeuge bei der Herstellerbank direkt ablösen, nehmen wir die von der Herstellerbank eingeräumten Kredite nicht in Anspruch. Von daher sehen wir keine Risiken aus der Vereinbarung von variablen Zinsen mit den Herstellerbanken.

Weitere wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir derzeit nicht.

 

Bad Neustadt, den 30.12.2024

Guido Vorndran

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 783.333,00 352.419,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,50 6,50
II. Sachanlagen 783.326,50 352.412,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.695,00 14.480,00
2. technische Anlagen und Maschinen 32.831,00 30.119,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.121,00 116.023,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 633.679,50 191.790,50
B. Umlaufvermögen 7.182.541,64 23.241.802,13
I. Vorräte 3.989.025,22 1.538.288,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 636.401,07 21.682.449,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.557.115,35 21.063,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.000,00 2.000,00
Summe Aktiva 7.967.874,64 23.596.221,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.646.238,40 6.134.061,15
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 6.135,68 6.135,68
III. Gewinnvortrag 6.101.925,47 3.760.559,29
IV. Jahresüberschuss 512.177,25 2.341.366,18
B. Rückstellungen 832.017,27 848.555,71
C. Verbindlichkeiten 489.618,97 16.613.604,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.314,17 4.029.314,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 56.314,17 4.029.314,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 433.304,80 12.584.289,45
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 433.304,80 12.584.289,45
Summe Passiva 7.967.874,64 23.596.221,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.361.614,84 5.676.806,27
2. Personalaufwand 1.494.406,89 1.601.361,79
a) Löhne und Gehälter 1.191.354,05 1.296.467,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 303.052,84 304.893,92
davon für Altersversorgung 70.231,28 70.998,22
3. Abschreibungen 129.645,33 114.985,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 135.094,47 108.288,45
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -5.449,14 6.696,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.027.455,69 616.141,49
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23.846,60
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.976,86 2.731,91
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.980,23 29.831,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 190.677,92 972.839,86
9. Ergebnis nach Steuern 515.272,24 2.344.378,63
10. sonstige Steuern 3.094,99 3.012,45
11. Jahresüberschuss 512.177,25 2.341.366,18

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Vorndran GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bad Neustadt ad.Saale
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Schweinfurt
Register-Nr.: HRB 798

Die Autohaus Vorndran GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt, Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind, soweit es sich um nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG zu verrechnende Vermögensgegenstände handelt, zum Zeitwert bewertet und in der Bilanz mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert ausgewiesen. Im Übrigen erfolgte der Ansatz zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit geringer Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 382.692.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 49.700,77 (Vorjahr: Euro 5.375,80).

Die Forderungen wurden in der Bilanz als zweifelhaft ausgewiesen.

3.3 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

3.4 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode), ein sogenanntes Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Ab 2018 liegen der Berechnung die HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 zugrunde.

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 10.342.

3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Pensionsverpflichtung 922.047,00 951.777,00
Aktivwert Rückdeckungsversicherung 539.355,22 525.277,18
Pensionsrückstellung nach Verrechnung 382.691,78 426.499,82
Zinsaufwand auf Pensionsverpflichtung 28.761,00 29.301,00
Personalaufwand aus Pensionsverpflichtung -58.491,00 10.323,00

3.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 489.618,97 Euro (Vorjahr: 16.613.604,27 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

3.7 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 Euro vorgenommen.

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 10,00
Angestellte 15,00
Auszubildende 7,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 32,00

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Guido Vorndran ausgeübter Beruf: Kfz-Mechaniker-Meister

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bad Neustadt, 30.12.2024

gez. Guido Vorndran

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Vorndran GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Vorndran GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Vorndran GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht,und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierte Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. Dezember 2024

Schlecht und Collegen audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Werner Schulze, Wirtschaftsprüfer

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