Werner Wirth Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Höppner seit 10.3.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Werner Wirth GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Werner Wirth GmbH1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Werner Wirth GmbH hat ihren Sitz, ihre Produktion und den Großteil des Lagers in Hamburg. Ein weiteres Lager, für die Polymeren Werkstoffe, befindet sich im 13 km entfernten Appen. WERNER WIRTH ist einer der Innovations-Treiber der Elektronikindustrie. Seit 1962 liefern wir Lösungen für eine Branche, die immer schneller wächst und in der die Bauteile immer kleiner und filigraner werden. Elektronik ist heute überall: unter Wasser, im Weltall, in extremer Kälte oder Hitze. Feuchtigkeit, Staub, Schläge, Vibrationen, nichts darf die sensiblen Bauteile aus dem Takt bringen. Den Siegeszug der Schaltkreise hat WERNER WIRTH über Jahrzehnte begleitet und sich damit Wissen und Erfahrungen angeeignet, die in jedes neue Projekt mit einfließen: vom Angebot erstklassiger Standard-Produkte und Material-Lieferungen über die ganzheitliche Entwicklung passgenauer Kundenlösungen in unserem Working-Lab bis hin zum Bau von Verarbeitungsmaschinen und der Fertigung von Prototypen und Serien. In jedem Maßstab. Weltweit. Spezifische Beratung für jede Phase des Projekts. Somit hat WERNER WIRTH die Chance zu allen Zeitpunkten im Lebenszyklus des Kundenprodukts Angebote zu formulieren und Umsätze zu generieren. Die WW-Produktbereiche sind synergetisch im Vertrieb, generieren aber auch jeweils isoliert eine Geschäftschance. WERNER WIRTH versteht sich als zuverlässiger Kompetenz- und Lösungspartner rund um die elektronische Baugruppe/Komponente. WERNER WIRTH liefert mit 5 Businessunits den Schutz und die elektronische Verbindung der Elektronik im Produkt des Kunden. Die Zusammenführung der Bereiche Steckverbinder und Komponentenschutz ist in der Elektronik-Branche einmalig und sorgt für völlig neue Denkansätze, ermöglicht innovative und zukunftsorientierte Produkte und senkt dabei die Kosten. Steckverbindersysteme für die Elektronik WERNER WIRTH ist Spezialist für Verbindungstechnik in allen Bereichen und Märkten der Elektronik und Elektrotechnik. Wir bieten die gesamte Bandbreite von einfachen Standards bis hin zu komplexen und individuellen Kundenlösungen für lösbare, bedingt lösbare und unlösbare elektrische Verbindungen. Wir beraten, sondieren und liefern passgenaue Lösungen. Wir adaptieren, wo ein Standardteil nicht passt, oder entwickeln kundenspezifische Lösungen im Bereich elektrische Verbindungstechnik. WERNER WIRTH bietet alles, was es für gute Verbindungen in der Elektronik benötigt: ein umfangreiches Sortiment Steckverbinder und Kontakttechnik, kundenspezifische Steckverbinderlösungen für die Fälle, in denen Standardsteckverbindungen nicht passen, und kompetente Dienstleistungen, wie beispielsweise Kabelkonfektion oder Baugruppen-Montagen. Wir liefern elektrische Verbindungstechnik aus einer Hand. Komponentenschutz für die Elektronik Vor welchen äußeren Einflüssen die empfindliche Elektronik im Inneren eines Bauteils geschützt werden soll: WERNER WIRTH hat oder findet die richtige Lösung. Auch für stark beanspruchte Elektronik-Komponenten unter extremen Bedingungen. Dabei erfüllt der Komponentenschutz bei uns nicht nur die klassischen Schutzfunktionen vor Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Feuchtigkeit, Säure, Licht, Temperatur. Er kann gleichzeitig auch als konstruktives Element dienen oder Gehäusefunktion haben. WERNER WIRTH kennt sich in allen gängigen Componentenschutzverfahren bestens aus, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit der Verarbeitung und bietet Know-how, Materialien sowie Verarbeitungsmaschinen aus einer Hand: von Conformal Coating (Belackung), Potting (Verguss), Bonding (Kleben) bis hin zu Niederdruckspritzguss (Hotmelt Moulding). 1.2 Die 5 Geschäftsbereiche im Überblick 1.2.1 Steckverbindersysteme standard WERNER WIRTH ist Spezialist für die elektrische Verbindungstechnik in einem breiten Spektrum von Anwendungen in unterschiedlichen Märkten. Diese Produktgruppe umfasst Handelsprodukte, welche unter dem Herstellerbrand oder der Marke WERNER WIRTH vertrieben werden. Es besteht ein Bestandslager für gängige Produkte, darüber hinaus beschafft WERNER WIRTH Auftragsbezogen jegliche Produkte der zugeordneten Katalogwelten. 1.2.2 Steckverbindersysteme kundenspezifisch Dieser Geschäftsbereich ist der Hauptwachstumstreiber der letzten Jahre bei WERNER WIRTH. Wenn der Steckverbinder individuell in den konstruktiven Bauraum des Kunden konstruiert werden muss, kommt WERNER WIRTH ins Spiel. Durch unser jahrzehntelanges KnowHow in der Verarbeitung und Anwendung von Steckverbindern sind wir gerade in den mittleren Stückzahlen der richtige Partner. Innerhalb der Branche der Elektroantriebe für Fahrräder u.ä. hat sich WERNER WIRTH einen Namen gemacht und legt auch den Fokus auf das weitere Wachstum in diesem Bereich. 1.2.3 Polymere Werkstoffe Für funktionierende Verbindungen und dauerhaften Komponentenschutz in Produktion und Betrieb ist die Wahl der jeweils optimalen Polymerwerkstoffe und Materialien elementar. Ganz gleich, ob Schutzlacke für Conformal Coating, Thermoplaste für Hotmelt Moulding, Gießharze für Verguss (Potting) oder Kleber (Bonding): Wir von WERNER WIRTH wissen, was wann, wie, wo und warum eingesetzt werden muss, damit der Schutz wunschgerecht wirkt. Die Produkte sind Handelsware unter dem Brand der Hersteller. WERNER WIRTH hilft dem Kunden bei der Auswahl sowie Erstmustererstellung und deren Erprobung in unserem Labor. 1.2.4 Verarbeitungs-Maschinen & Technologien WERNER WIRTH verfügt über alle zielführenden Verarbeitungsmaschinen und Technologien für den dauerhaften Komponentenschutz der Elektronik. Ob für Hotmelt Moulding, Conformal Coating, Dispenstechnik, Plasmatechnologie, Vergießen (Potting) oder Kleber. Die Entwicklung und Fertigung erfolgt durch WERNER WIRTH, in einer dem Geschäftsumfang angepassten Fertigungstiefe. Somit konzentriert sich WERNER WIRTH selbst auf die Endmontage, Lieferung und Inbetriebnahme der Maschinen. Werkzeuge für Hotmeltmoulding oder Kunststoffspritzguss werden beim Schwesterunternehmen Werner Wirth Moltics hergestellt und an die Kunden vertrieben. 1.2.5 Produktionsdienstleistung In den Bereichen Kabelkonfektion, Baugruppenmontage, Gerätebau, Leiterplattenbelackung und Vergussdienstleistungen übernimmt WERNER WIRTH auch die Produktion. Wir haben das Know-how, die Materialien und einen vielfältigen Maschinenpark. Hierfür stehen in der Unternehmensgruppe Fertigungszentren in Sachsen, Litauen und der Ukraine zur Verfügung, die je nach Projektkomplexität und -umfang genutzt werden. 1.3 Forschung und Entwicklung Die Werner Wirth GmbH unterhält am Sitz in Hamburg eine Technik & Entwicklungsabteilung. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der kundenspezifischen Entwicklung bzw. Modifikation von Produkten. Das Unternehmen entwickelt zurzeit, mit Unterstützung einer ZIM-Förderung, einen adaptiven Robotergreifer mit echtzeitfähiger Anpassung der Prozesskräfte mittels sensitivem Polymerüberzug mit integriertem Sensor. Die Zuwendung zu diesem ZIM-Kooperationsprojekt "FineSpeedGrip" betrug TEUR 6 (Vorjahr TEUR 109). Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat sich das globale Wirtschaftswachstum weiter abgeschwächt. Diese Abschwächung wurde durch anhaltende geopolitische Spannungen, die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und die Energiekrise beeinflusst. Hohe Inflationsraten setzten sich fort, angetrieben durch steigende Energiepreise, Unterbrechungen in den Lieferketten und erhöhte Produktionskosten. Zentralbanken weltweit, einschließlich der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve, haben die Zinsen weiter erhöht, um die Inflation zu bekämpfen. Diese Maßnahmen führten zu einer Verlangsamung der Kreditvergabe und Investitionen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich zwar robust, aber es gab Anzeichen für eine Abkühlung, insbesondere in stark betroffenen Branchen. Die Energiepreise blieben volatil und beeinflussten die Produktionskosten in vielen Sektoren erheblich. In Europa war das Wirtschaftswachstum in der Eurozone moderat, mit stärkeren Leistungen in einigen nordeuropäischen Ländern. Die Energiekrise war ein bedeutender Faktor, der die Produktionskosten in energieintensiven Branchen erhöhte und zu Unsicherheit führte. Öffentliche und private Investitionen in erneuerbare Energien und Digitalisierung wurden weiterhin vorangetrieben, um die wirtschaftliche Resilienz zu stärken. In der Elektronikbranche setzte sich die Halbleiterknappheit, die 2021 begann, fort, obwohl sich die Lage leicht verbessert hat. Die Lieferkettenprobleme führten weiterhin zu Produktionsverzögerungen und höheren Kosten. Die Nachfrage nach Elektronikprodukten blieb hoch, angetrieben durch den anhaltenden Trend zu Home-Office und der Digitalisierung von Unternehmen. Es gab bedeutende Fortschritte in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, 5G-Technologie und dem Internet der Dinge (IoT). Gleichzeitig investierten Unternehmen in nachhaltige Produktionsmethoden und Recycling, um den steigenden Anforderungen an Umweltverantwortung gerecht zu werden. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Im ersten Halbjahr 2023 konnten wir gegenüber 2022 einen positiven Geschäftsverlauf verzeichnen. Ab dem zweiten Halbjahr mussten wir Umsatzrückgänge im Bereich kundenspezifische Steckverbindersysteme verbuchen. Ursächlich dafür ist die wirtschaftliche Entwicklung der E-Bike Industrie. Der E-Bike-Sektor, insbesondere die Zulieferindustrie ist für uns ein absatzstarker Markt. Durch die große Nachfrage nach E-Bikes während der Corona-Zeit wurden die Lieferketten auf die während der Pandemie gestiegene Nachfrage angepasst. Aktuell sind die Läger der Händler voller Waren, die sie vor ein, zwei Jahren bestellen mussten, um jetzt Verfügbarkeit zu garantieren. Gleichzeitig kühlt die Nachfrage nach E-Bikes ab. In den übrigen Geschäftsbereichen gab es im Mittel ein Umsatzwachstum von rd. 4,4%. Insgesamt verzeichneten wir im Jahr 2023 ein Umsatzrückgang in Höhe von TEUR 3.386 (12,7%). Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Materialaufwandsquote mit 68,4 % geringfügig unter der des Vorjahres (74,8%) (definiert als Materialaufwendungen im Verhältnis zu der Gesamtleistung). Durch den Umsatzrückgang und den verringerten Materialaufwand erhöhte sich der Rohertrag, dieser ist mit TEUR 7.356 um TEUR 465 (+6,7%) höher als im Vorjahr. Die Rohertragsquote (definiert als Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung) beträgt 31,6% (Vorjahr 25,2%). I. Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens ist wie auch im Vorjahr stabil. Die Bilanzsumme hat sich stichtagsbedingt auf TEUR 6.818 (Vorjahr TEUR 8.643) verringert. Ursächlich für die Abnahme der Bilanzsumme ist die Verringerung des Vorratsvermögens (TEUR 438) und der Forderungen (TEUR 946). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde, aufgrund der Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 112,9 gebildet. Das Eigenkapital weist eine Quote von 38,4 % aus. Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt TEUR 2.617. II. Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens ist positiv. Grundlage sind die stabilen Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl von Kunden. Ein Großteil der Umsatzerlöse wurde im Inland erzielt. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 242) ab. Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt TEUR 15 (Vorjahr TEUR 153). III. Finanzlage Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2023 stabil. Der Lagerbestand konnte um rd. TEUR 438 und die Verbindlichkeiten um rd. TEUR 1.629 reduziert werden. Verbindlichkeiten werden nach Möglichkeit innerhalb der Skontofrist beglichen und die wesentlichen Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Zur Verbesserung der Liquidität und der Kapitalstruktur wurden Teile der Kundenforderungen an ein Factoringunternehmen abgetreten. Das Fremdkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 4.201 (Vorjahr TEUR 6.042). Die Minderung resultiert im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 1.239). Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 109, die aus Eigenmitteln finanziert wurden. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 durchgängig gegeben. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsquote und Umsatzrendite heran. Die Rohertragsquote wurde bereits unter Punkt 2.2. Geschäftsverlauf und Lage dargestellt. Die Gesamtleistung beträgt TEUR 23.312 (Vorjahr TEUR 27.321 bei einer Umsatzrendite von 0,1 % (Vorjahr 0,6 %). Die Umsatzrendite lag unter den Erwartungen. Diese Entwicklung wurde durch erhöhte Rohstoffpreise, durch Verzögerungen in der Lieferkette sowie durch die Wertminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen negativ beeinflusst. Anhand dieser Kennzahlen bezeichnen wir unsere Lage und das Geschäftsergebnis als insgesamt bedingt zufriedenstellend. 2.4 Gesamtaussage Die Entwicklung des Unternehmens ist trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen als bedingt stabil zu bezeichnen. Die wirtschaftliche Situation des Geschäftsjahres 2023 insgesamt ist bedingt zufriedenstellend. Maschinen und Ausrüstungen werden stetig erneuert. Die Finanzierungen sind gewährleistet. Das Geschäftsergebnis als Aggregat des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage beurteilen wir vor diesem Hintergrund ebenfalls als bedingt positiv. 3. Prognosebericht Die eingeleiteten Strukturmaßnahmen werden weiter fortgesetzt, verbunden mit einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Unsere auf Qualität, Liefergeschwindigkeit und kundenspezifische Lösungen ausgerichtete Verkaufspolitik trifft auf positive Resonanz bei den Vertriebspartnern und Kunden. Diese Strategie sowie die Ertüchtigung und Redundanz der Zulieferer werden konsequent fortgesetzt. Auf die zunehmende Konkurrenz am Markt, insbesondere im Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, wird u.a. durch innovative Entwicklungen, verbesserten Konzepten wie z.B. auf Kundenanforderungen zugeschnittenen Produkten reagiert. Durch Bündelung von globalen Einkaufsaktivitäten innerhalb der Werner Wirth-Gruppe und erfolgreichen Vertragsabschlüssen mit strategischen Lieferanten kann dem weltweiten Preisdruck entgegengewirkt werden. Zusätzlich werden mit den Lieferanten verlängerte Zahlungsbedingungen verhandelt und die Auftragsvolumina über Rahmenverträge abgerufen. Weiterhin werden die Prozesse optimiert, um insbesondere den Automatisierungsgrad zu steigern. Mit der Neuausrichtung werden die jeweiligen Unternehmensbereiche gestärkt und Synergieeffekte genutzt. Im ersten Quartal 2024 mussten wir gegenüber 2023 einen negativen Geschäftsverlauf verzeichnen, der ab dem zweiten Quartal u.a. durch Kosteneinsparungen gestoppt werden konnte. Ursächlich dafür ist im Umsatzbereich nach wie vor die stagnierende wirtschaftliche Entwicklung der E-Bike Industrie. Im Kostenbereich wurde in allen Bereichen Einsparungen vorgenommen. Die größte Einsparung gab es bei den Personalkosten. Die Umsatzplanung für 2024 liegt bei TEUR 18.000. Die Materialaufwandsquote hat sich im Jahr 2024 bisher auf rd. 66 %, aufgrund der vorgenannten Einkaufsaktivitäten, verringert. Die Rohertragsquote beträgt somit 34 %. Vor diesem Hintergrund liegen die zentralen Punkte unserer Zukunftsstrategie auch weiterhin in der Stärkung unserer Eigenkapitalstruktur. Die Erneuerung und Modernisierung unseres Produktportfolios soll die Möglichkeit eröffnen, neue Märkte in Digitalisierung und Energie zu erschließen, um Kundenabhängigkeiten entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang sind bereits zahlreiche Projekte in der Aquise, deren Produktionsbeginn in 2025 geplant ist.
Hamburg, den 04.09.2024 Werner Wirth GmbH Sven Höppner, Geschäftsführer Stefan Schwerdfeger, Geschäftsführer 1 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Werner Wirth GmbH, HamburgI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Werner Wirth GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 23336 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-; Hilfs- und Betriebstoffe und Waren sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Diese sind zum Bilanzstichtag einem Niederstwerttest unter Berücksichtigung von Reichweitenabschlägen unterzogen und soweit erforderlich auf diesen abgewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Konkreten Ausfallrisiken ist durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Bei Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit konkreten Ausfallrisiken wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der Ansatz des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum Nennwert. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung aller zu erwartenden Steuernachzahlungen sowie erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Kauf von Betriebsteilen der Werner Wirth Moltics GmbH und der EUKUTEC Elektro- und Kunststofftechnik GmbH werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 25,0). Für Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden, aufgrund der Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 112,9 gebildet. Zur Verbesserung der Liquidität und Kapitalstruktur wurden Teile der Kundenforderungen an ein Factoring Institut abgetreten und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen (TEUR 203). Davon unterliegen zum Stichtag TEUR 94 einem Sicherheitseinbehalt seitens des Factoring Unternehmens. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Sicherungsübereignung Vorräte Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 862.500,00 (Vorjahr EUR 1.112.500,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen (Ausweis unter dem Posten Vorräte) in Höhe von EUR 305.636,38 (Vorjahr EUR 598.063,04 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 39.680,00 (Vorjahr EUR 20.120,00) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.307.991,22 betreffen Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 5. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Organmitgliedern betragen TEUR 118. Die Gesellschaft ist sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen eingegangen. Die jährliche Verpflichtung beträgt TEUR 487,9 die Gesamtverpflichtung beträgt TEUR 2.171,5, davon gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 419,3 davon gegenüber dem Gesellschafter TEUR 161,9. Für sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer unbestimmten Laufzeit wurde eine Laufzeit von 5 Jahren angenommen. Davon haben sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 487,9 eine Laufzeit von einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.683,6 von mehr als einem Jahr. V. Sonstige Pflichtangaben
Die Gesellschaft hat an die Geschäftsführer Vorschüsse / Darlehen gewährt:
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 15 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Geschäftsführung
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Hamburg, 4. September 2024 Sven Höppner Stefan Schwerdfeger
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Werner Wirth GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Werner Wirth GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Werner Wirth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 4. September 2024 WSG
Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer gez. Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer Siegel |
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