Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Freizeitmobile Gulde GmbH
Jahnstraße 44, 78234 Engen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietmar Gulde seit 24.10.2012 | Geschäftsführer |
Matthias Alexander Gulde seit 24.10.2012 | Geschäftsführer |
Marianne Gulde seit 23.11.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freizeitmobile Gulde GmbHEngenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht Freiburg, HRB 540451BILANZ zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Bilanzierungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen und degressiven Methode. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren (Pkw) bzw. acht Jahren (Wohnmobile) abgeschrieben. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wiederverkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert, bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden mittels Einzelbewertung zu Einstandspreisen (Fahrzeuge) bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnitt (Ersatzteile und Zubehör) ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge setzt sich wie folgt zusammen:
3. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der PUC-Methode auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,82 v.H. und der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G). Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahres ermittelt sich wie folgt:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 1. Sonstige betriebliche Erträge Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 668,73 (Vorjahr: EUR 3.557,71). 2. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 20.232,04 (Vorjahr: EUR 23.232,04). 3. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 20.544,51 (Vorjahr: 246.040,10) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf EUR 1.182,90 (Vorjahr: EUR 2.800,22). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 9.491,00 (Vorjahr EUR 10.464,00). V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag keine. 2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Dietmar Gulde, Kfz-Meister Herr Matthias Gulde, Dipl. Betriebswirt Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 beschäftigt:
Engen, 31. Juli 2024 Dietmar Gulde, Geschäftsführer Matthias Gulde, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf von Freizeitmobilen. Wir betreiben ein Freizeitmobilezentrum, in dem wir Wohnmobile und Wohnwagen der Hersteller Dethleffs, Roller Team, Etrusco, Westfalia, Karmann, Panama, LMC verkaufen und warten. Wir sind Fiat Professional Service-Partner und betreiben einen Movera Zubehör Shop. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen, Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen, Wohnmobilen und Wohnwagen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Risiken belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der rückläufigen Inflationsrate nach wie vor hohen Preise in allen Wirtschaftsbereichen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig, das waren 0,7 v.H. mehr als im Vorjahr. Der Beschäftigungsaufbau fand insbesondere bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Dienstleistungsbereich statt. Nach mehreren außergewöhnlichen Rekordjahren normalisierte sich der deutsche Caravaning-Markt, bewegt sich aber weiter auf hohen Niveau. Die Caravaning-Branche konnte trotz sinkender Absatz- und Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzplus in Höhe von 8,8 v.H. erzielen. Insgesamt wurden im Jahr 2023 90.365 Caravans und Reisemobile in Deutschland zugelassen (-0,7 v.H.). Die Neuzulassungen bei den Reisemobilen stiegen dabei um 3,0 v.H., während die Neuzulassungen bei den Caravans um 10,5 v.H. zurückgingen. Neben dem Neuwagengeschäft verzeichneten das Gebrauchtwagen- und das Zubehörgeschäft ebenfalls gestiegene Umsätze. So stiegen die Besitzumschreibungen bei den Reisemobilen um 5,3 v.H. und bei den Caravans um 0,5 v.H. gegenüber dem Vorjahr an. Im Jahr 2023 konnte sich die anhaltende Situation der Lieferketten- und Materialengpässe leicht verbessern, was zu kürzeren Lieferzeiten und einer günstigeren Fahrzeug-Verfügbarkeit führte. Im Vergleich zum Vorjahr erfolgten wieder mehr Lieferungen von Reisemobilen an den Handel. Allerdings war die Branche mit weiteren Herausforderungen konfrontiert, die insbesondere durch Verunsicherungen auf Kundenseite entstanden. Erhöhte Lebenserhaltungskosten, Zinssteigerungen und fehlende Planungssicherheit wirkten sich auf Kaufentscheidungen aus. 2. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2023 um 13,5 v.H. erhöht werden. Dies ist im Wesentlichen durch den gestiegenen Fahrzeugverkauf bedingt. Zum Jahresende betrug der Auftragsbestand an Neufahrzeugen 276 Einheiten (Vj. 227 Einheiten). Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten lediglich notwendige Ersatzinvestitionen. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Jahresdurchschnitt wie folgt entwickelt:
3. Lage Vermögenslage
Das Anlagevermögen wurde planmäßig abgeschrieben. Die Investitionen ins Sachanlagevermögen - ohne Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 32,2. Der Rückgang der Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.387,0 betrifft hauptsächlich Wertpapiere des Anlagevermögens. Die Erhöhung der Vorräte um TEUR 4.221,6 ist auf einen höheren Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen zurückzuführen. Der Bestandsaufbau dient der Verbesserung der Lieferfähigkeit. Die flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.476,2 gesunken. Die Entwicklung der flüssigen Mittel haben wir in der Finanzlage dargestellt. Kapitalstruktur
Aufgrund der guten Ertragslage konnten wir unser Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr weiter stärken. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 86,3 v.H. erhöht. Stichtagsbezogen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 130,1 v.H. angestiegen. Im Rahmen der sonstigen Passiva reduzierten sich die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.077,1. Finanzlage
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten belaufen sich auf weniger als 1 Jahr. Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 haben wir mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 2.030,7 abgeschlossen. Wir konnten damit das Ergebnis um TEUR 238,8 gegenüber dem Vorjahr steigern. Insbesondere der gestiegene Absatz an Neufahrzeugen führte gegenüber dem Vorjahr zu einer Umsatzsteigerung in Höhe von 13,5 v.H.. Aufgrund gestiegener Einstandspreise ging die Rohertragsquote jedoch von 19,8 v.H. im Vorjahr auf 18,4 v.H. zurück. Änderungen im Personalbestand sowie inflationsbedingte Lohn- und Gehaltssteigerungen führten zu einem Anstieg der Personalaufwendungen um 10,1 v.H.. Die sonstigen Sachaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 32,2 v.H. erhöht, was auf gestiegene Instandhaltungs- und Marketingkosten zurückzuführen ist. Die Sondereinflüsse beinhalten Zuschreibungen und Abgangsgewinne von Wertpapieren. III. Prognosebericht Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt und im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Insbesondere die Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, ein hoher Krankenstand sowie andauernde Streiks sind hierfür als Gründe zu nennen. Die nachlassende Konsum- und Investitionsbereitschaft der Haushalte und Unternehmen, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung dämpfen derzeit die Konjunktur in Deutschland. Die Ifo - Konjunkturprognose sieht vor, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 um 0,2 v.H. im Vergleich zum Vorjahr zunehmen wird. Damit setzt die Ifo ihre Wachstumsprognose aus dem Winter 2023 um 0,7 v.H. deutlich herab. Der Caravaning Industrie Verband prognostiziert für das Jahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf. Insbesondere die verbesserte Verfügbarkeit von Materialien sowie die gesunkene Inflationsrate stützen die Prognose. Allerdings gilt es Herausforderungen zu bewältigen, die dem positivem Geschäftsverlauf gegenüberstehen. Demnach drohen politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die positive Entwicklung zu beeinträchtigen, da die Verunsicherung auf Seiten der Kunden wächst. Positive Effekte auf den Absatz von Reisemobilen erwarten wir auch von der geplanten Erweiterung des B-Führerscheins auf 4,25 Tonnen. Entsprechend unserer Planung wird das Geschäftsjahr 2024 ähnlich wie das Geschäftsjahr 2023 verlaufen. Erneut ist der Auftragsbestand sehr hoch. Wir rechnen mit einer verbesserten Lieferfähigkeit der Hersteller, welche sich jedoch negativ auf die Verkaufspreise auswirken wird. Wir gehen deshalb für 2024 von einem leichten Umsatzwachstum aus. Betreffend das Ergebnis erwarten wir einen leichten Rückgang. IV. Chancen- und Risikobericht Für uns als Unternehmen in der Grenzregion zur Schweiz ist die Entwicklung des Wechselkurses Euro zu Schweizer Franken von Bedeutung. Die Prognosen für 2024 gehen davon aus, dass sich der Wechselkurs weiterhin in der Bandbreite des vierten Quartals 2023 bewegen wird. Diese Entwicklung hat positive Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung, da der Einkauf in Euro für Schweizer Kunden weiterhin günstig sein wird. Die steigenden Preise sowie die teilweise weiterhin langen Lieferzeiten können zu einer Eintrübung der Nachfrage führen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken ausreichend Kreditlinien vertraglich vereinbart. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns auch für derzeit nicht vorhersehbare mögliche negative Entwicklungen gut gerüstet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Investition in Wertpapiere erfolgt in breit gestreute Investmentfonds und diversifiziert. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Engen, 31. Juli 2024 Dietmar Gulde, Geschäftsführer Matthias Gulde, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Freizeitmobile Gulde GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Freizeitmobile Gulde GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freizeitmobile Gulde GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Bad Wörishofen, 31. Juli 2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Lutz, Wirtschaftsprüfer Kögler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. |
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