Bamberger Bau-GmbHLiquidiert

58135 Hagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 1233
Eingetragen
9.4.1980
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauSonstiger Tiefbau a. n. g. (ohne Bau von Industrieanlagen)
Gegenstand
Ausführung von Hoch, Industrie-, Rohrleitungs-, Kanal-, Straßen- und Brückenbauarbeiten, sowie Spezialtiefbau und Schlüsselfertigbau.Die Gesellschaft kann auch Zweigniederlassungen errichten und gleiche oder ähnliche Unternehmen neu gründen, erwerben, oder sich an solchen beteiligen, ausgenommen hiervon ist die Beteiligung an der Bamberger GmbH & Co. KG.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Bamberger
seit 29.7.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Irmhild Bamaberger
seit 6.8.2003
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bamberger Bau-GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Produktion

Die in 2011 produzierte Bauleistung (= Umsatz und Bestandsveränderungen Erzeugnisse )von 12.698.692,40 EUR erhöhte sich um 21,91% von 10.416.464,69 EUR 2010 auf 12.698.692,40 EUR in 2011. Gründe hierfür lagen unter anderem in der Ausweitung unserer Akquisition in dem Bereich gewerblicher / industrieller Hochbau sowie die stark wachsende Konjunktur in Deutschland.

II. Investitionen

Mit einem Investitionsvolumen von 222 T EUR wurden die Werte des Vorjahres, die bei 468 T EUR lagen, unterschritten. Bei den getätigten Investitionen handelte es sich Neuinvestitionen und um Ersatzinvestitionen. Den Investitionen von 222 T EUR standen Abschreibungen in Höhe von 240 T EUR gegenüber.

III. Personal- und Sozialbereich

Am 01.01.2012 waren 110 Mitarbeiter, davon 12 gewerbliche Auszubildende, in unserem Unternehmen tätig, Am 01.01.2011 waren es 130 Mitarbeiter, davon 14 gewerbliche und 0 kfm. Auszubildende.

IV. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute:

Bauinvestitionen legen 2012 um 12,3% und 2013 um 4,8% zu:

Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem Frühjahrsgutachten für 2012 ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9%, welches sich 2013 auf 2,0% beschleunigen soll. Für die Bauinvestitionen wird im laufenden Jahr sogar ein preisbereinigtes Plus von 2,3% erwartet. 2013 soll der Zuwachs sogar bei real +4,8% liegen. Unter der Überschrift "Deutsche Konjunktur im Aufwind - Europäische Schuldenkrise schwelt weiter" haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihr Frühjahrsgutachten vorgelegt. Danach nehme die Konjunktur in Deutschland im Frühjahr 2012 nach einer mehrmonatigen Schwächephase wieder Fahrt auf. Das weltwirtschaftliche Umfeld habe sich aufgehellt und die Maßnahmen, die zur Milderung der Turbulenzen im Euroraum ergriffen worden seien, hätten dazu beigetragen, die Lage an den Finanzmärkten zu stabilisieren und die wirtschaftliche Unsicherheit zu verringern. Die Geschäftserwartung der deutschen Unternehmen sei seit dem Dezember des vergangenen Jahres aufwärts gerichtet. Im Euroraum schwele allerdings die Schulden- und Vertrauenskrise weiter.

Für den Prognosezeitraum erwarten die Institute, dass die konjunkturellen Auftriebskräfte in Deutschland die Oberhand gewinnen. Das Zinsniveau werde durch die Politik der IZB sowie durch die Attraktivität Deutschlands als "sicherer Hafen" gedrückt; dies beflügele wiederum die Investitionen. Zudem sei die preisliche Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen, vor allem wegen der niedrigen Bewertung des Euro an den Devisenmärkten, derzeit höher als zu jedem Zeitpunkt der vergangenen 30 Jahre. Der Export bleibe deshalb weiter aufwärts gerichtet. Letztendlich sei der

Arbeitsmarkt in sehr guter Verfassung. Der weitere Rückgang der strukturellen Arbeitslosenquote stimuliere Einkommen, Einkommenserwartungen und privaten Konsum.

Das größte Abwärtsrisiko für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gehe nach wie vor von der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum aus, die im Kern noch nicht gelöst sei. Würden Länder des Euroraums auf den Kapitalmärkten erneut an Vertrauen verlieren, da z. B. die notwendigen finanzpolitischen Reformen nicht angegangen werden, dürfte dies auch die deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Gleichwohl wollen die Institute jedoch auch die Möglichkeit einer kräftigeren wirtschaftlichen Expansion in Deutschland nicht ausschließen.

Die Bauinvestitionen werden nach Einschätzung der Institute auf Wachstumskurs bleiben. Nach der überraschend starken Zunahme von 5,8% im vergangenen Jahr werden für 2012 und 2013 Wachstumsraten von 2,3% bzw. 4,8% vorausgesagt, die vor allem auf einer weiteren deutlichen Expansion des Wohnungsbaus beruhen sollen. Weitere Einzelheiten der Bauprognose sind der u.a. Tabelle zu entnehmen.

Entwicklung der Prognose der Bauinvestitionen:

Bausparte Bauinvestitionen      
  Anteil Veränderungsrate gegenüber Vorjahr- real (inflationsbereinigt) -
    2011 Ist 2012 Prognose 2013 Prognose
Wohnungsbau 56,5 v. H. +6,3% +4,0% +6,1%
Wirtschaftsbau 30,7 v. H. +7,2% +0,4% +3,9%
öffentlicher und Verkehrsbau 12,8 v. H. +0,3% -0,9% +1,3%
Bauinvestitionen insgesamt 100% +5,8% +2,3% +4,8%

(Quelle: Pressemitteilung Bauindustrieverband NRW vom 02/25.05.2012)

V. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Am 30. April 2012 belief sich der Auftragsbestand der Bamberger Bau GmbH auf 5.103.995 EUR Dies bedeutet eine rechnerische Auftragsreichweite von 5 Monaten.

VI. Sonstige wesentliche Vorgänge des Geschäftsjahres

Das Risikomanagement nimmt im täglichen Ablauf der Bamberger Bau - GmbH einen hohen Stellenwert ein.

Kunden werden vor Angebotsabgabe per Auskunfteien bewertet. Bei nicht ausreichender Bonität wird entweder Abstand von einer Angebotsabgabe genommen oder entsprechende Sicherheiten gefordert.

Während des Bauvorhabens findet eine kontinuierliche Analyse mittels der Betriebsabrechung statt. Im Rahmen regelmäßiger Bauleiterbesprechungen werden zeitnahe Abrechnungen der Bauleistungen wie Forderungen gegenüber dem Bauherren intensiv besprochen. Bewertungsansätze der Bauleistung und hierauf gezahlte Beträge unterliegen einem ständigen Abgleich. Demnach sind Leistungen und Ergebnisse der Baustellen dem tatsächlichen Stand entsprechend.

Zusätzlich wurde in 2011 mit dem BWI Bau eine Unternehmensplanung und Liquiditätsplanung eingeführt, die quartalsmäßig mit dem IST-Zustand abgeglichen wird um Risiken vorzubeugen.

Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Vermögenslage

Unsere Eigenkapitalquote hat sich von 10,0 % auf 9,2 % leicht verschlechtert.Unsere Fremdkapitalquote liegt bei 90,8 % und hat sich zum Vorjahr leicht erhöht.

II. Ertragslage

Die Ertragslage im Baugewerbe unterliegt erfahrungsgemäß einerseits starken konjunkturellen Schwankungen und anderseits einem erheblichem Preisdruck durch Überkapazitäten und Konkurrenz aus Billiglohnländern. Gegenüber diesen externen Einflüssen konnte sich die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 stark behaupten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern und außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen) erhöhte sich von -196 T € (2010) auf +88 T € (2011).

III. Finanzlage

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich von -99 T € (2010) auf +510 T € (2011).

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit verringerte sich von -436 T € (2010) auf -209 T € (2011).

Den Mittelabflüssen aus Finanzierungstätigkeit (-132 T €, Vorjahr +202 T €) und den Mittelabflüssen aus Investitionstätigkeit (-209 T €, Vorjahr -436 T €) stand ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit (+510 T €, Vorjahr -99 T €) gegenüber.

Risikobericht

Es bestehen keine für das Bauwesen atypischen Risiken.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Prognosebericht

Durch unseren sehr guten Auftragsbestand und das erhöhte Anfrageverhalten, sowie die Belebung der Weltwirtschaft erwarten wir für das Jahr 2012 ein auskömmliches Ergebnis.

Zukünftige Entwicklungstendenzen der Märkte

Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin der Entwicklung der stark schwankenden Preise für Vorprodukte, insbesondere Betonstahl, Bitumen und Betriebsstoffe.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

In dem Lagebericht haben wir nach bestem Wissen den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Bamberger Bau GmbH so dargestellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des Gesetzes 4 § 289 Abs. 1 HGB beschrieben sind.

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 773.069,96 805.298,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.820,86 9.448,46
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.820,86 9.448,46
II. Sachanlagen 763.749,10 794.349,76
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 763.749,10 794.349,76
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
1. sonstige Ausleihungen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 4.042.922,60 2.920.493,98
I. Vorräte 1.924.484,42 903.810,47
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 125.081,62 139.289,41
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.208.937,04 1.999.545,01
3. fertige Erzeugnisse und Waren 4.278.960,00 2.472.195,91
4. sonstige Vorräte 78.147,07 78.147,07
5. geleistete Anzahlungen 108.943,39 22.163,13
6. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -4.875.584,70 -3.807.530,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.114.662,53 2.015.021,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.014.384,70 1.100.144,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 663.798,27 499.800,57
3. sonstige Vermögensgegenstände 436.479,56 415.076,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.775,65 1.661,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.935,00 8.903,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.822.927,56 3.734.695,20

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 444.927,48 373.177,88
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 357.904,32 357.904,32
II. Bilanzgewinn 87.023,16 15.273,56
B. Rückstellungen 786.171,98 676.433,08
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 385.387,00 394.087,00
2. sonstige Rückstellungen 400.784,98 282.346,08
C. Verbindlichkeiten 3.591.828,10 2.685.084,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.103.763,58 1.237.853,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.746.162,28 1.044.981,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 741.902,24 402.248,96
davon aus Steuern 376.836,15 51.922,41
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 97.562,77 74.771,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.822.927,56 3.734.695,20

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 6.010.886,00 5.370.782,91
2. Personalaufwand -4.887.120,10 -4.777.046,24
a) Löhne und Gehälter -3.514.178,98 -3.417.995,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.372.941,12 -1.359.050,53
davon für Altersversorgung -17.681,85 -20.126,79
3. Abschreibungen -240.867,52 -204.121,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -240.867,52 -204.121,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -641.391,45 -441.757,64
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 97,50 97,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.633,22 13.738,19
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -159.745,47 -156.707,68
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 88.492,18 -195.014,12
9. außerordentliche Erträge 0,00 900,00
10. außerordentliche Aufwendungen -1.726,00 -1.925,04
11. außerordentliches Ergebnis -1.726,00 -1.025,04
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.322,00 3.981,50
13. sonstige Steuern -17.338,58 -18.446,63
14. Jahresüberschuss 71.749,60 -210.504,29

Ergebnisverwendung

14. Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 87.023,16, auf neue Rechnung vorzutragen.

Anhang

Angabe zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Dabei sind die angewendeten Methoden an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

In 2011 schrieb die Gesellschaft wie in 2010 Anlagenzugänge linear ab. Zugänge wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Bilanzierung und Bewertung der geringwertigen Wirtschaftsgüter zwischen € 150 und € 1.000 wurde an die Neuregelung des Steuerrechts angepasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150 wurden als Materialaufwand ausgewiesen. Der Abgang der aktivierten geringwertigen Wirtschaftsgüter wird im Jahr der letzen Abschreibung unterstellt. Der Restbuchwert dieser geringwertigen Wirtschaftsgüter betrug am 31.12.2011 € 104.146,62, deren Abschreibungen in 2011 € 45.978,43.

Im Bereich der Bewertung der unfertigen Bauleistungen wandte die Gesellschaft ein progressives Bewertungsverfahren an und bewertete die teilfertigen Arbeiten mit ihren Herstellungskosten. In die Herstellungskosten wurden Fremdkapitalzinsen i.S. des § 255 III HGB nicht eingerechnet. Gleiches gilt für die Kosten für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung. Kosten für die allgemeine Verwaltung wurden in die Herstellungskosten eingerechnet. Kosten, die steuerlich in die Herstellungskosten eingerechnet werden müssen (Materialgemeinkosten, notwendige Fertigungsgemeinkosten, Wertverzehr des Anlagevermögens) wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten berücksichtigt.

Der Niederstwerttest wurde anhand der aus den vereinbarten Veräußerungspreisen abgeleiteten Werte der unfertigen Bauleistungen durchgeführt.

Die fertigen noch nicht abgerechneten Bauleistungen wurden wie Forderungen zu Verkaufspreisen abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 2,25 % auf den nicht durch Anzahlungen gedeckten Teil bewertet.

Ab 31.12.2010 wird die Umsatzsteuer aufgrund der Änderung des § 250 HGB i.d.F. des BilMoG von den Anzahlungen abgezogen, so dass ein Nettoausweis erfolgt.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB i.d.F. des BilMoG bewertet. Es wurde der Barwert der künftigen Pensionsleistung mit dem sich für eine Restlaufzeit von 15 Jahren ergebenden Zinssatz ermittelt. Dabei wurde die Richttafel 2005 G von Prof. Dr. K. Heubeck angewandt. Lohnsteigerungen werden nicht erwartet. Die Pensionsrückstellung entfällt voll auf frühere Organmitglieder. Aufgrund des Ansammlungswahlrechts gem. Art. 67 (1) EGHGB wurden Rückstellungsbeträge in Höhe von € 22.433,00 nicht ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Umrechnung des Fremdwährungsdarlehens wurde der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Aufgliederung der Forderungen

Alle Forderungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen an Gesellschafter in Höhe von € 150,00.

Erläuterung größerer Beträge in Sonst. VG, nach dem Bilanzstichtag entstanden

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten folgende Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen: Forderungen an die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft 66.090,84 € (entsteht lt. Tarifvertrag mit Zahlung), Steuerforderungen 8.355,54 €.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 15.273,56 (Vorjahr: € 225.777,85) enthalten.

Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen

Rückstellungen für Personalaufwendungen betragen € 268.608,00, Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen betragen € 42.200,00 und andere sonstige Rückstellungen betragen € 89.976,98.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von über einem bis unter fünf Jahren € 55.372,97 und eine Restlaufzeit von unter einem Jahr € 1.048.390,61.

Die Laufzeiten aller anderen Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr (€ 2.488.064,52).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden des Besitzunternehmens und der Eheleute Heinz Walter und Irmhild Bamberger und durch Bürgschaften des Besitzunternehmens und der Eheleute Heinz Walter und Irmhild Bamberger gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 376.836,15 und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 97.562,77.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angaben nach § 251 HGB (Haftungsverhältnisse): Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 2.032.115,42 €; Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 45.864,55 €.

Für die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen wird mit der gleichen geringen Inanspruchnahme wie in den Vorjahren gerechnet. Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Der Jahresbetrag an Miet-, Pacht- und Leasingzahlungen beträgt aufgrund abgeschlossener Verträge voraussichtlich: 2012 € 420.128,25; 2013 € 366.081,43; 2014 € 338.550,73, 2015 € 249.377,58 und ab 2016 € 218.438,82

Davon gegenüber verbundenen Unternehmen jeweils € 217.000,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) aufgestellt worden.

Die Ertragsteuern entfallen in vollem Umfang auf das ordentliche Ergebnis.

Folgende periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind angefallen: Umsatzerlöse € 7.260,40.

Es handelt sich dabei um Aufwand und Ertrag aus Rechnungskürzungen für Vorjahre.

Die außerordentlichen Aufwendungen bestehen aus der Anpassung der Pensionsrückstellung und der Rückstellung für Altersteilzeit an die Vorschriften des HGB i.d.F. BilMoG zum 01.01.2010.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten : 110.

Angabe aller Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Dipl. Ing. Matthias Bamberger, Technischer Leiter,

Dipl. Betriebswirt Stefan Bamberger, Kaufmännischer Leiter

Anlagespiegel

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
31.12.2011
EUR
1.1.2011
EUR
31.12.2010
EUR
Summe Anlagevermögen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 773.069,96     805.298,22
Summe Anlagevermögen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   3.715.253,29 3.516.415,06  
Summe, Zugänge (brutto) 222.844,76      
Summe, Abgänge (brutto) 24.006,53      
Summe, Umbuchungen 0,00      
Summe Anlagevermögen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 3.715.253,29      
Summe Anlagevermögen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   2.942.183,33 2.711.116,84  
Zugänge (brutto) 240.867,52      
Abgänge (brutto) 9.801,03      
Summe Anlagevermögen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 2.942.183,33      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 7.820,86     9.448,46
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   84.034,57 84.034,57  
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 84.034,57      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   76.213,71 74.586,11  
Zugänge (brutto) 1.627,60      
Abgänge (brutto) 0,00      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 76.213,71      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 7.820,86     9.448,46
Anlagespiegel, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   84.034,57 84.034,57  
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 84.034,57      
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   76.213,71 74.586,11  
Zugänge (brutto) 1.627,60      
Abgänge (brutto) 0,00      
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 76.213,71      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 763.749,10     794.349,76
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   3.629.718,72 3.430.880,49  
Zugänge (brutto) 222.844,76      
Abgänge (brutto) 24.006,53      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 3.629.718,72      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   2.865.969,62 2.636.530,73  
Zugänge (brutto) 239.239,92      
Abgänge (brutto) 9.801,03      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 2.865.969,62      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Sachanlagen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 763.749,10     794.349,76
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   3.629.718,72 3.430.880,49  
Zugänge (brutto) 222.844,76      
Abgänge (brutto) 24.006,53      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 3.629.718,72      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   2.865.969,62 2.636.530,73  
Zugänge (brutto) 239.239,92      
Abgänge (brutto) 9.801,03      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 2.865.969,62      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen,Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.500,00     1.500,00
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   1.500,00 1.500,00  
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 1.500,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
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Andere Berichtsbestandteile

Am 12.09.2012 wurde der Jahresabschluss einstimmig von der Gesellschafterversammlung genehmigt und festgestellt.

Es wurde einstimmig beschlossen, den Bilanzgewinn des Jahres 2011 in Höhe von € 87.023,16 wie folgt zu verwenden:

Von dem Bilanzgewinn soll ein Betrag von € 0,00 unter die Gesellschafter nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile verteilt werden. Der Rest des Bilanzgewinns in Höhe von € 87.023,16 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bamberger Bau-GmbH für das Geschäftsjahr 01.01.2011 bis 31.12.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hagen, den 14. Juni 2012

Dr. Gabriele Fricke, Wirtschaftsprüfer

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