Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 9193
Vorher
Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und SteuerberatungsgesellschaftSebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft
Eingetragen
7.9.1989
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen sowie alle damit zusammenhängenden Rechtsgeschäfte und Tätigkeiten, insbesondere alle Handlungen und Maßnahmen, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niko Gorgulla
seit 12.6.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rödl Holding eGbR
Germany
70.500 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sebalder Treuhandgesellschaft mbH
Steuerberatungsgesellschaft

Nürnberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Nürnberg Handelsregisternummer HRB 9193

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Konzerns

Die Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, (im Folgenden "Sebalder Konzern") ist gemäß § 290 ff. HGB verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2023 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Neben dem Mutterunternehmen werden in den Konzernabschluss 4 deutsche und 41 Tochterunternehmen aus 31 Ländern einbezogen. Die Tochtergesellschaften des Sebalder Konzerns sind in Europa, Lateinamerika, Asien und Südafrika tätig und bieten in folgenden Geschäftsfeldern Dienstleistungen an:

• Wirtschaftsprüfung

• Steuerberatung und BPO (Business Process Outsourcing)

• Rechtsberatung

Der Sebalder Konzern ist Bestandteil der weltweit agierenden Rödl & Partner-Gruppe.

B. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist das deutsche preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Eine weitergehende Erholung der deutschen Wirtschaft, nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020, blieb damit aus. Steigende Zinsen verschlechtern Finanzierungsbedingungen, die in- und ausländische Nachfrage hat sich verringert und hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen schwächen die Konjunktur.[1]

Die einzelnen Wirtschaftsbereiche haben sich im Jahr 2023 unterschiedlich entwickelt. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau und im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe zurückging, konnten die anderen Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und so die Wirtschaft stützen.[1]

Die privaten preisbereinigten Konsumausgaben gingen im Jahr 2023 um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurück. Die privaten Haushalte sparten dabei besonders bei Gütern mit stark gestiegenen Preisen und langlebigen Gütern. Auch der staatliche Konsum sank preisbereinigt um 1,7%, was hauptsächlich am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen lag. Diese hatten die Wirtschaftsleistung ab 2020 gestützt.[1]

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand vor allem in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Zunahme ist auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zurückzuführen.[1]

Laut Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung fiel das Wachstum des globalen BIP im Jahr 2023 mit 2,7% moderat aus. Im Euro-Raum ist dagegen nur ein geringfügiges Wachstum des BIP von 0,6% zu verzeichnen. Die Wirtschaftsentwicklung war in den einzelnen Ländern sehr heterogen. Die privaten Konsumausgaben in den USA und China haben maßgeblich zum globalen Wachstum beigetragen. In anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie dem Euro-Raum war das Wachstum aufgrund der privaten Kaufzurückhaltung hingegen gering. Zudem dämpfen eine schwache Industrieproduktion sowie ein zeitweise rückläufiger Welthandel die Konjunktur. [2]

Das Wachstum der Weltwirtschaft liegt laut Sachverständigenrat im Verlauf des Jahres 2024 nur knapp unter seinem langjährigen Durchschnitt. Die restriktive Geldpolitik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sowie geopolitische Spannungen belasten zwar die Weltkonjunktur, der Welthandel und die Weltindustrieproduktion dürften aber weiterhin wachsen. Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich weiterhin in einer Stagnation. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert weniger von der wachsenden Weltwirtschaft als in der Vergangenheit. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 um 0,1%. Die wirtschaftliche Aktivität im Euro-Raum hat etwas an Schwung gewonnen. Für den Euro-Raum wird mit einer Wachstumsrate von 0,7% für 2024 gerechnet. Die beginnende geldpolitische Lockerung wird die Finanzierungsbedingungen in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften weiter verbessern und vor allem im Jahr 2025 die gesamtwirtschaftliche Nachfrage weltweit stärken. Der Sachverständigenrat erwartet ein weltweites Wirtschaftswachstum für das Jahr 2024 von 2,6%.[3]

2. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war für den Sebalder Konzern trotz globaler Krisen und verschärfter gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen erneut ein sehr erfolgreiches Jahr. Unsere strategische Ausrichtung auf international tätige, mittelständisch geprägte Unternehmen (Weltmarktführer) hat im laufenden Jahr erneut zu einem erfreulichen Mandantenzuwachs geführt.

Der Konzernumsatz ist im vorliegenden Geschäftsjahr um TEUR 15.575 bzw. 17,8% von TEUR 87.455 auf TEUR 103.030 gestiegen. Neben dem deutlichen Wachstum im Geschäftsbereich Wirtschaftsprüfung um 57,4% gab es positive Zuwächse in den Geschäftsbereichen Rechtsberatung um 15,5% und Steuerberatung sowie BPO um 13,5%. Das Umsatzwachstum konnte gegenüber dem Vorjahr (13,0%) weiter gesteigert werden und hat unsere Erwartungen leicht übertroffen.

Während die Umsatzerlöse der deutschen Gesellschaften im Vergleich zu 2022 um TEUR 3.305 bzw. 54,4% gesunken sind, haben sich die Umsätze der Gesellschaften in den EU-Ländern um TEUR 5.861 bzw. 20,9% erhöht. Das Wachstum in den EU-Ländern kommt überwiegend aus dem Geschäftsfeld Steuerberatung und BPO. In den übrigen Ländern gab es einen deutlichen Anstieg bei den Umsatzerlösen mit TEUR 13.019 bzw. 24,4%. Der Zuwachs in den übrigen Ländern resultiert im Wesentlichen aus den Geschäftsfeldern Steuerberatung sowie BPO und Wirtschaftsprüfung.

Die Umsatzerlöse entwickelten sich in den Geschäftsbereichen wie folgt:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Wirtschaftsprüfung 14.096 13,7 8.953 10,2
Steuerberatung und BPO 70.680 68,6 62.292 71,2
Rechtsberatung 17.830 17,3 15.437 17,7
Sonstige 424 0,4 773 0,9
103.030 100,0 87.455 100,0

Dem Wachstum bei den Konzernumsatzerlösen und der Verbesserung des Zinsergebnisses steht gleichermaßen eine Zunahme der Kosten bei den Material- und Personalaufwendungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber. Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 496 bzw. 3,7% von TEUR 13.372 auf TEUR 13.868 erhöht, was unseren Erwartungen entspricht.

Der insgesamt erfolgreiche Geschäftsjahresverlauf ist darauf zurückzuführen, dass weiterhin konsequent an der Umsetzung unserer Strategie gearbeitet wird. Das bedeutet, auf Basis des herausragenden Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die internationale Expansion fortzuführen und konsequent unsere Geschäftsfelder weiter auszubauen.

Wirtschaftsprüfung

Der Wirtschaftsprüfungsmarkt war auch im Jahr 2023 von einer unverändert hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsfeld Wirtschaftsprüfung um TEUR 5.143 bzw. 57,4% von TEUR 8.953 auf TEUR 14.096 erhöht. Das Umsatzwachstum hat vor allem in den Ländern Großbritannien, Mexiko und Schweiz stattgefunden.

Unsere strategische Ausrichtung auf international tätige, mittelständisch geprägte Unternehmen (Weltmarktführer) hat auch im laufenden Jahr zu einem erfreulichen Mandantenzuwachs geführt. Erfolgstreiber sind dabei unsere Kompetenz, die Fähigkeit deutsche international tätige Unternehmen mit unseren eigenen weltweiten Niederlassungen einheitlich betreuen zu können und unser interdisziplinäres Geschäftsmodell mit qualifizierten Angeboten für prüfungsnahe Dienstleistungen.

Steuerberatung und BPO

Im Geschäftsfeld Steuerberatung und BPO verzeichnen wir weiterhin eine positive Entwicklung. Bei den Umsatzerlösen gibt es eine Steigerung von TEUR 62.292 im Vorjahr auf TEUR 70.680 im Geschäftsjahr. Das Umsatzwachstum beträgt TEUR 8.388 bzw. 13,5%.

Dieser Unternehmensbereich wurde weiterhin intensiv auf die Bedürfnisse unserer international tätigen Mandanten zugeschnitten und spielt vor allem im Teilbereich BPO in den Ländern eine dominante Rolle. Die Fragestellungen und Aufgaben, die einen länderübergreifenden Lösungsansatz erfordern, sind bei unseren mittelständisch geprägten Mandanten in den Vordergrund gerückt. Finanzpolitische und gesetzgeberische Veränderungen haben darüber hinaus unsere Mandanten sensibilisiert. Die Komplexität bei der Erfüllung der allgemeinen steuerlichen Rechte und Pflichten nimmt fortwährend zu. Diese Entwicklungen sind ein wesentlicher Treiber der vorgenannten positiven Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Steuerberatung und BPO.

Die umfassende steuerliche Betreuung von international agierenden Familienunternehmen, die Nachfolgeberatung und die Weiterentwicklung von Finanz- und Reportingfunktionen in den Unternehmen sowie die Unterstützung der Mandanten bei der digitalen Transformation ihrer steuerlichen Prozesse und Anforderungen haben ebenfalls zum Umsatzwachstum beigetragen.

Im Bereich Business Process Outsourcing konnte weltweit der Anteil der Non-Standard-Dienstleistungen, einschließlich Tax Compliance und Accounting Advisory, erhöht werden. Digital unterstützte oder digital geprägte Dienstleistungen werden stark nachgefragt. Durch die Digitalisierung wird das Rechnungswesen arbeitsteiliger und Teilprozesse wie Fakturierung in unterschiedlichen Formaten oder Debitorenmanagement werden ausgelagert. Das stimuliert weiterhin die Nachfrage nach BPO-Leistungen.

Rechtsberatung

Im Geschäftsfeld Rechtsberatung sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.393 bzw. 15,5% auf TEUR 17.830 gestiegen.

Die grenzüberschreitende Rechtsberatung bildet im Rahmen unseres kontinuierlichen Wachstums eine zentrale Säule der Beratungsdienstleistungen für international tätige Unternehmen. Die aus dem Zusammenwachsen der internationalen Märkte entstehenden komplexen rechtlichen Fragestellungen erfordern einen kompetenten und international erfahrenen Partner und eine Beratung mit globaler Expertise. Diesem Trend haben wir mit einer verstärkten Spezialisierung unserer Aktivitäten im Bereich der Rechtsberatung Rechnung getragen.

Wir konnten im Jahr 2023 erneut von unserer langjährigen Erfahrung bei Unternehmenskäufen stark profitieren. Die interdisziplinäre Transaktionsberatung konnte wie in den vergangenen Jahren konsequent weiter ausgebaut werden. Trotz des hohen Zinsniveaus wurde erneut eine Steigerung bei den Transaktionsbegleitungen erreicht. Neben dem starken Wachstum in den Transaktionsteams verzeichnet die rechtliche Beratung für große internationale Familienunternehmen starke Zuwächse. Ein weiterer Umsatztreiber ist die umfassende Beratung und Unterstützung der Mandanten bei Digitalisierungsprojekten bzw. digital geprägten Dienstleistungen. Eine starke Nachfrage gab es ebenfalls in der Beratung bei Compliance-Themen und im Energie-Bereich.

3. Personalentwicklung

Entsprechend der Entwicklung in den Unternehmensbereichen hat sich auch die Anzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geändert. Insgesamt ist die Anzahl der Mitarbeitenden von 1.239 im Vorjahr auf 1.308 im Kalenderjahr 2023 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten wir 225 Berufsträger (Wirtschaftsprüfer, Certified Public Accountants, Steuerberater, Rechtsanwälte), 764 Fachkräfte (Bilanzbuchhalter, Steuer- und Prüfungsassistenten) sowie 319 sonstige Fach- und Verwaltungskräfte. Darüber hinaus haben wir 46 Mitarbeitende in einer Berufsausbildung beschäftigt.

Unsere Professionals repräsentieren unsere Kernkompetenzen, leben unsere Markenkernwerte und sind für die Stabilisierung unserer Marktentwicklung verantwortlich. Wir brauchen beste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz. Hierbei wird auch in Zukunft die internationale Ausrichtung sowie die Digitalkompetenz unserer Professionals eine stärkere Bedeutung einnehmen.

Der Rödl & Partner campus, unsere Akademie für Weiterbildung, wurde inhaltlich in den Bereichen der fachlichen, interdisziplinären und persönlichen Weiterbildung der Mitarbeitenden weiter ausgebaut. Besonders in den Bereichen Digitalisierung und IT-Prüfung haben wir im letzten Jahr enorm in die Weiterentwicklung von Zukunftskompetenz investiert.

Die Talentveranstaltungen für alle Karrierestufen - von Associate bis Partner - sorgen durch intensive fachliche Weiterbildung und persönlichen Austausch dafür, wesentliche Impulse für eine effektivere internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fach- und Führungskräfte bei Rödl & Partner zu setzen.

Wir bieten schon seit Jahren im Rahmen unseres campus.e-learning-Programms ausgewählte und von unseren Experten erstellte Fachschulungen online an, die besonders Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der internationalen Büros wichtige Informationen über rechtliche und steuerliche Gepflogenheiten in Deutschland vermitteln.

Unsere Aktivitäten in der Personalentwicklung konzentrieren sich auf gezielte Karriereentwicklung und fachliche Weiterbildung, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber konsequent zu steigern. Insbesondere die Qualität der Ernennungs- und Beförderungsverfahren wurde kontinuierlich weiterentwickelt, um dem Nachwuchs klare Perspektiven zu bieten. All diese Aktivitäten spiegeln sich auch im Personalmarketing wider, das den hohen individuellen Entwicklungsbedürfnissen der Mitarbeitenden entgegenkommt.

Zu den Qualitätsmaßnahmen gehört außerdem der kontinuierliche Ausbau der erforderlichen Infrastruktur, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Personalressorts der Länder. Die Personalentwicklung steht mit den Personalverantwortlichen der Länder in ständigem Kontakt und stellt eine optimale Verzahnung länderspezifischer und unternehmensweiter Personalentwicklungsmaßnahmen sicher.

Der persönliche Bezug zum Unternehmen und die Verbundenheit mit den Kolleginnen und Kollegen ist uns sehr wichtig. Daher investieren wir in regelmäßige geschäftsfeldübergreifende Veranstaltungen zur Förderung der Vernetzung und des Gemeinschaftsgefühls. Das jährliche Highlight ist unsere International Convention, zu der Kolleginnen und Kollegen aus allen Standorten weltweit nach Nürnberg anreisen, um sich fachlich und persönlich auszutauschen. Auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, beispielsweise unser Ski-Wochenende, zeigen, dass bei Rödl & Partner der Mensch im Mittelpunkt steht. Mit der Kinderkrippe und Kindergartenplätzen sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen ermöglichen wir es, Beruf und Familie zu verbinden.

4. Lage des Sebalder Konzerns

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist von TEUR 138.700 um TEUR 11.010 (7,9%) auf TEUR 149.710 gestiegen. Dabei hat sich auf der Aktivseite das Anlagevermögen um 29,6% erhöht. Das Umlaufvermögen ist um 6,5% angestiegen. Die Passivseite weist einen Zuwachs des Eigenkapitals in Höhe von 6,5% aus. Die Rückstellungen sind um 6,4% angewachsen. Bei den Verbindlichkeiten ist ein Anstieg um 31,3% zu verzeichnen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Kalenderjahr insgesamt TEUR 5.300. Durch Abgänge in Höhe von TEUR 793, Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR -122 und planmäßige Abschreibungen von insgesamt TEUR 2.304 hat sich das Anlagevermögen von TEUR 7.026 um TEUR 2.081 auf TEUR 9.107 erhöht. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 151 verringert. Bei den Sachanlagen gab es einen Zuwachs in Höhe von TEUR 2.048. Die Finanzanlagen haben sich um TEUR 184 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden überwiegend Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

Das Umlaufvermögen ist von TEUR 129.075 auf TEUR 137.524 angestiegen. Das Vorratsvermögen verzeichnet einen Anstieg um TEUR 132 bzw. 18,2% auf TEUR 858. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 22.035 bzw. 19,1% auf TEUR 93.554 vermindert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung von Forderungen gegen andere Unternehmen der Rödl & Partner-Gruppe. Bei den liquiden Mitteln gab es einen deutlichen Zuwachs um TEUR 30.352 bzw. 237,9% auf TEUR 43.112.

Das Eigenkapital weist einen Anstieg um TEUR 7.952 bzw. 6,5% auf TEUR 129.615 aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 86,6% (Vorjahr: 87,7%).

Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 619 von TEUR 9.591 auf TEUR 10.210 erhöht. Die Steuerrückstellungen haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 556 bzw. 19,0% vermindert. Bei den sonstigen Rückstellungen gab es einen Anstieg um TEUR 1.175 bzw. 17,6%.

Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 2.306 auf TEUR 9.673 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 417 bzw. 95,2% reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.649 bzw. 84,2% gestiegen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten gab es gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung um TEUR 1.074 bzw. 21,6%.

Der Konzern verfügt unverändert über eine gute Liquiditätslage. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 30.352 bzw. 237,9% angestiegen. Die Liquidität betrug zum Geschäftsjahresende TEUR 43.112 (Vorjahr: TEUR 12.760). Der Anstieg resultiert aus der signifikanten Erhöhung beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die im Vorjahresvergleich ebenfalls höheren Auszahlungen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie die negativen Währungseffekte werden von der Zunahme beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich übertroffen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 87.455 um TEUR 15.575 (17,8%) auf TEUR 103.030 gestiegen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist in den vorstehenden Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung dargestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zu 2022 um TEUR 1.425 (37,8%) auf TEUR 5.191 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Erträge aus der Währungsumrechnung zurückzuführen.

Der Materialaufwand hat sich korrespondierend zu den Umsatzerlösen um 15,7% (TEUR 1.605) im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Personalaufwendungen verzeichnen im Geschäftsjahr einen Zuwachs um TEUR 7.250 bzw. 17,0% auf TEUR 49.927.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 7.901 bzw. 31,5% auf insgesamt TEUR 32.986 gestiegen. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung haben sich die IT-Aufwendungen erhöht. Ebenfalls steigende Aufwendungen gab es bei den Raumkosten sowie den Werbe- und Reisekosten.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich von TEUR 1.460 im Vorjahr auf TEUR 2.431 im aktuellen Jahr erhöht. Der Anstieg um TEUR 971 bzw. 66,5% ist vor allem auf die deutliche Verbesserung beim Zinsergebnis zurückzuführen.

Eine Zunahme um TEUR 496 bzw. 3,7% von TEUR 13.372 auf TEUR 13.868 im Vergleich zu 2022 ist beim Ergebnis vor Steuern zu verzeichnen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 196 bzw. 4,7% auf TEUR 4.350 erhöht.

Der Konzerngewinn nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter beträgt TEUR 8.940 (Vorjahr TEUR 8.760). Daraus resultiert im Geschäftsjahr eine Verbesserung um TEUR 180 bzw. 2,1%.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 und für das Jahr 2025 erwarten wir jeweils eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse sowie ein moderat verbessertes Ergebnis vor Steuern. Die allgemeinen Kostensteigerungen, die sich in den Beratungshonoraren niederschlagen, beeinflussen die Umsatzentwicklung auch im Jahr 2024 weiterhin positiv. Die zunehmende Komplexität und Vielschichtigkeit der Regulierungswerke für unsere international tätigen Mandanten wird den Beratungsbedarf weiter erhöhen. Im Bereich Digitalisierung sowie bei digitalen Transformationsprojekten und den damit einhergehenden steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen erwarten wir für alle Geschäftsfelder eine weiterwachsende Nachfrage. Die Prognose wurde unter der Annahme erstellt, dass die geopolitischen Risiken für die globalisierte Weltwirtschaft wie bisher keinen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung ausüben werden.

Chancenbericht

Der Sebalder Konzern versteht sich als international überwiegend in der Steuer- und Rechtsberatung tätige, mittelständische Unternehmensgruppe deutschen Ursprungs. Durch die zunehmende Konzentration auf nur wenige Beratungsunternehmen, die allein aufgrund ihrer Größe und Mitarbeiterstruktur hochspezialisierte länderübergreifende Beratungsleistungen erbringen können, sehen wir unsere Chance, mit auf die Bedürfnisse mittelständischer Familienunternehmen ausgerichteten Dienstleistungen unseren Marktanteil sukzessive auszubauen. Zu diesem Zweck wollen wir vor allem in den Ländern weiterwachsen, jedoch das Wachstum aus eigener Kraft bewältigen und finanzieren. Zu diesem Zweck werden wir weiterhin unsere Geschäftsfelder ausbauen und den Konzentrationsprozess fortsetzen, da die Anforderungen durch Spezialisierung und Internationalisierung weiter steigen.

Wir wollen unsere Mandanten von uns begeistern. Das erreichen wir unseres Erachtens dadurch, dass wir in allen Ländern mit kompetenten und motivierten Mitarbeitenden vor Ort auftreten, dass wir die Sprache des Mittelstandes nicht nur sprechen, sondern auch die individuellen Bedürfnisse mittelständisch orientierter Unternehmen und Unternehmensgruppen verstehen und unsere Beratungsleistungen danach ausrichten. Damit werden wir der schnell und intensiv zunehmenden Internationalisierung und dem Wunsch vieler Mandanten nach einer leistungsfähigen integrierten Beratung "aus einer Hand" über die Bereiche Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung hinweg gerecht. Als agiler Kümmerer für mittelständisch geprägte Weltmarktführer versteht es Rödl & Partner die Stärken vor Ort mit denen der globalen Märkte zu verknüpfen.

Wir sind überzeugt davon, unseren Ruf als international tätiges, leistungsstarkes und mandantenorientiertes Prüfungs- und Beratungsunternehmen weiter ausbauen zu können. Die Vereinheitlichung der Standards sowie das Ausnutzen der unterschiedlichen Kundenverbindungen bilden nach wie vor den Schwerpunkt unserer Arbeit. Zu diesem Zweck werden wir weiterhin erheblich in unsere Unternehmensstrukturen und in die Qualifizierung unserer Mitarbeitenden investieren.

Basierend auf den geschilderten Auffassungen sowie den damit in Zusammenhang stehenden Einflussfaktoren sehen wir uns in einer positiven Ausgangslage und gehen davon aus, dass wir diese Chancen gewinnbringend für uns nutzen können.

Risikobericht

Unser konzernweites Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse im Unternehmen. Damit werden die Risiken unserer Tätigkeiten frühzeitig erkannt und die sich ergebenden Chancen optimal genutzt, um unseren Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in der Verfügbarkeit von Fachkräften, die unsere Wachstumsmöglichkeiten limitieren können. Eine Weitergabe der aufgrund eigener Qualitätsansprüche und durch die Regulierung des Berufsstandes einhergehenden Kostensteigerung über höhere Beratungs- und Prüfungshonorare ist am Markt immer besser durchsetzbar.

Die demografische Entwicklung und die damit verbundenen Anforderungen bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften stellen die Gesellschaften im Sebalder Konzern vor große Herausforderungen. Rödl & Partner fördert die fachliche und persönliche Kompetenz der Mitarbeitenden durch umfassende Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie durch eine angemessene Anleitung und Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Auftragsabwicklung.

Die Digitalisierung verändert die Welt der Unternehmen und die Gesellschaft grundlegend, wovon auch die Rechts- und Steuerberatung betroffen ist. Im Bereich der unternehmensinternen Risiken stellt die Zurverfügungstellung der für die Tätigkeit der Mitarbeitenden benötigten IT-Infrastruktur eine Maßnahme von erheblicher Bedeutung dar. Wir beschäftigen hochqualifiziertes IT-Personal und sorgen für eine moderne IT-Infrastruktur unter Einhaltung der neuesten technischen Standards.

Durch geopolitische Konflikte und weitere Krisen erholt sich die Weltwirtschaft nur in einem moderaten Tempo. Durch steigende Energiepreise erhöht sich der ohnehin bereits hohe Inflationsdruck und die Problematik der Lieferengpässe wird sich weiter verschärfen. Rödl & Partner hat sich den Herausforderungen gestellt. Durch die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung können sich Investitionsvorhaben von unseren Kunden verschieben. Dies könnte zeitversetzt und mittelbar Einfluss auf die Rödl & Partner Gruppe haben und wird weiterhin durch die Geschäftsleitung beobachtet, bewertet und es würde im Bedarfsfalle unverzüglich gehandelt werden.

Insbesondere seit Kriegsbeginn in der Ukraine und der deutschen Unterstützung für die ukrainische Seite warnte das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits mehrfach vor einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen gegen deutsche Stellen. Die Rödl & Partner Gruppe setzt zur Verminderung dieser Risiken Schutzmaßnahmen wie Firewalls, Virenabwehr-, Verschlüsselungs- und Backup-Software sowie hochverfügbare Serverarchitekturen und Netzwerke ein. Außerdem werden Mitarbeitende laufend durch verpflichtende Schulungen zu den Themen Datenschutz und IT-Security über entsprechende Risiken sensibilisiert.

Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus haben wir für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken entsprechend der berufsrechtlichen Vorgaben Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche finanzielle Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ausgeschlossen werden. Es ist davon auszugehen, dass darüber hinaus eintretende Schadensfälle keine existenzgefährdenden Auswirkungen auf Liquidität, Finanzlage und Ertragssituation des Sebalder Konzerns haben werden.

Unser monatliches Reporting dokumentiert und informiert uns über die Risiken aus den rechtlichen Einheiten und lässt uns sofort Steuerungsmaßnahmen ergreifen.

Nach Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir den Fortbestand des Sebalder Konzerns gefährdende Risiken nicht festgestellt haben.

Dank

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Freude an der Arbeit, hoher Leistungsbereitschaft und ausgezeichneter beruflicher Qualifikation uns dorthin gebracht haben, wo der Sebalder Konzern heute steht. Dies wäre ohne unsere Mandanten, die uns ihr Vertrauen täglich aufs Neue entgegenbringen, ebenfalls nicht möglich gewesen. Wir werden alles daransetzen, die Erwartungen unserer Mandanten auch in Zukunft zu übertreffen.

 

Nürnberg, 19. Februar 2025

[1] Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024

[2] Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Frühjahrsgutachten 2024

[3] Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Jahresgutachten 2024/2025

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 313.890,72 363.848,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.662.245,48 1.768.841,00
3. Geleistete Anzahlungen 8.814,60 3.433,20
1.984.950,80 2.136.122,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.593,30 20.397,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.021.836,32 3.997.862,76
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.187,87 39.727,53
6.105.617,49 4.057.987,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 289.932,49 133.628,73
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 39.831,63 8.330,99
3. Sonstige Beteiligungen 13,74 13,74
4. Sonstige Ausleihungen 684.952,27 688.849,04
5. Genossenschaftsanteile 1.533,88 1.533,88
1.016.264,01 832.356,38
9.106.832,30 7.026.466,01
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 1.388.173,35 1.130.743,08
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.020,58 864,50
3. Erhaltene Anzahlungen -531.828,83 -406.069,42
858.365,10 725.538,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.171.130,36 13.668.659,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 76.382.862,54 101.919.870,95
93.553.992,90 115.588.529,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 43.111.934,52 12.760.276,52
137.524.292,52 129.074.344,64
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.879.934,91 1.210.494,87
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.199.295,37 1.388.424,10
149.710.355,10 138.699.729,62

PASSIVSEITE

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 70.500,00 70.500,00
II. Kapitalrücklagen 6.891,15 6.891,15
III. Andere Gewinnrücklagen 1.349.820,72 1.362.426,68
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -6.826.293,11 -5.669.656,12
V. Gewinnvortrag 125.049.617,14 116.289.128,26
VI. Konzerngewinn 8.940.380,76 8.760.488,88
128.590.916,66 120.819.778,85
VII. Nicht beherrschende Anteile 1.023.679,52 843.158,20
129.614.596,18 121.662.937,05
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 2.374.900,17 2.930.745,65
2. Sonstige Rückstellungen 7.834.905,14 6.660.686,89
10.209.805,31 9.591.432,54
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.803,83 437.350,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.607.277,67 1.958.135,97
3. Sonstige Verbindlichkeiten 6.044.992,73 4.971.133,01
9.673.074,23 7.366.619,01
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 212.879,38 78.741,02
149.710.355,10 138.699.729,62

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr 2023
Euro
Geschäftsjahr 2022
Euro
1. Umsatzerlöse 103.030.280,14 87.455.178,19
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 233.437,64 579.735,19
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.191.138,29 3.766.356,25
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: Euro 3.294.734,82 (Vorjahr: Euro 2.184.645,54)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogenen Waren -11.594,03 -25.294,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.789.138,09 -10.170.732,56
-11.800.732,12 -10.196.026,86
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -44.432.056,99 -37.979.300,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.494.794,95 -4.697.766,48
davon für Altersversorgung: Euro -339.962,38 (Vorjahr: Euro -208.972,61) -49.926.851,94 -42.677.067,20
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.304.430,44 -1.930.804,58
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.985.834,89 -25.084.842,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: Euro -2.674.897,49 (Vorjahr: Euro -2.000.911,20)
8. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 26,74 25,56
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.208.489,45 1.646.726,23
10. Aufwendungen für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -118.339,80 -10.452,89
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -658.942,14 -176.543,89
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.349.997,17 -4.153.710,91
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: Euro -184.688,71 (Vorjahr: Euro -226.625,92)
13. Ergebnis nach Steuern 9.518.243,76 9.218.572,52
14. Sonstige Steuern -160.104,97 -108.479,35
15. Konzernjahresüberschuss 9.358.138,79 9.110.093,17
16. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -417.758,03 -349.604,29
17. Konzerngewinn 8.940.380,76 8.760.488,88

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft ist gemäß § 290 ff. HGB verpflichtet, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

Der Konzernabschluss der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde gemäß § 298 Abs. 1 HGB unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274, 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB, erstellt. Die Vorschriften über die Vollkonsolidierung in den §§ 300-309 HGB sowie die Vorschriften zu den assoziierten Unternehmen in den §§ 311-312 HGB wurden ebenfalls angewendet.

Auf die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzerngewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Konzernanhang wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke aufgeführt, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht bereits in der Konzernbilanz oder in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden.

Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt.

B. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernabschluss der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft sind folgende Gesellschaften einbezogen worden:

Tochterunternehmen:

Gesellschaften Anteil
in %
Tax & Audit Expert GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Plauen / Deutschland 100,00
Rödl International GmbH, Nürnberg / Deutschland 100,00
Rödl Hamburg GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg / Deutschland 100,00
Rödl Berlin GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Berlin / Deutschland 100,00
R & P Invest Kft., Budapest / Ungarn 100,00
Roedl Outsourcing Sp. z o.o., Warschau / Polen 100,00
Roedl Consulting Sp. z o.o., Warschau / Polen 100,00
Rödl GDS Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością Warschau / Polen 100,00
Rödl & Partner Outsourcing s.r.o., Bratislava / Slowakei 90,00
Rödl International d.o.o., Zagreb / Kroatien 100,00
Rödl & Partner OÜ, Tallinn / Estland 90,00
"Rodl & Partner Tax consulting" SIA, Riga / Lettland 100,00
Roedl & Partner Limited, Hong Kong / China 100,00
Rödl & Partner Management Consulting (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai / China 100,00
"R&P Konsultacijos", UAB, Vilnius / Litauen 100,00
Roedl & Partner India Private Limited, Neu Delhi / Indien 99,99
Roedl & Partner Consulting Private Limited, Pune / Indien 98,11
PT Rödl Consulting, Tangerang / Indonesien 85,00
Rödl & Partner Danismanlik Hizmetleri Limited Sirketi, Istanbul / Türkei 100,00
Roedl Consulting Sdn. Bhd., Kuala Lumpur / Malaysia 100,00
TOV Rödl Outsourcing, Kiew / Ukraine 100,00
TOV Rödl & Partner, Kiew / Ukraine 100,00
"Roedl & Partner Outsourcing" S.R.L., Chisinau / Moldawien 100,00
Rödl & Partner AG, Zürich / Schweiz 80,00
IOOO Rödl & Partner, Minsk / Belarus 99,00
IOOO Rödl & Partner Audit, Minsk / Belarus 100,00
Roedl & Partner Singapore Pte. Ltd., Singapur / Singapur 100,00
Rödl & Partner EOOD, Sofia / Bulgarien 100,00
Rodl & Partner (Pty) Ltd., Johannesburg / Südafrika 51,00
Rödl & Partner Ltd., Birmingham / Großbritannien 100,00
TOO Rödl & Partner, Almaty / Kasachstan 100,00
TOO Rödl & Partner Outsourcing, Almaty / Kasachstan 100,00
GmbH Rödl & Partner, Tiflis / Georgien 100,00
Roedl & Partner, Sociedad Civil, Puebla / Mexiko 99,00
"Roedl & Partner" d.o.o. Beograd, Belgrad / Serbien 100,00
Rodl & Partner (Cyprus) Limited, Limassol / Zypern 51,00
Rödl & Partner MMC, Baku / Aserbaidschan 99,00
Roedl International Management Sole Ownership LLC, Riad / Saudi-Arabien 100,00
Rödl & Partner Accounting AS, Oslo / Norwegen 80,00

Von der Ausnahmeregelung gemäß § 313 Abs. 3 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Assoziierte Unternehmen:

Gesellschaften Anteil
in %
A.M.U. Holding Co., Ltd., Bangkok / Thailand 49,00

Auf die Einbeziehung der folgenden Gesellschaften wurde gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet:

Gesellschaften Anteil
in %
Rödl & Richter Fondstreuhand GmbH, Berlin / Deutschland 100,00
DF Deutsche Fondstreuhand GmbH, Berlin / Deutschland 100,00
DF Deutsche Fondsverwaltungs GmbH, Berlin / Deutschland 100,00
"Polish Connection" Sp.z o.o., Danzig / Polen 100,00
"Rödl International BH" d.o.o., Sarajevo / Bosnien-Herzegowina 100,00
Certafida EOOD, Sofia / Bulgarien 51,00
G&K Investment EOOD, Sofia / Bulgarien 100,00
Rödl & Partner Ltd., Saint John / Kanada 100,00
"Roedl & Partner" MChJ, Taschkent / Usbekistan 99,00
Norwegian VAT Services, Oslo / Norwegen 80,00

Die vorgenannten Gesellschaften üben keine Geschäftstätigkeit aus bzw. haben nur einen geringen Geschäftsumfang und wurden daher nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

C. KONSOLIDIERUNGSMETHODEN

1. Stichtag für die Aufstellung

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft - 31. Dezember 2023 - aufgestellt.

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind ebenfalls auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

2. Änderung von Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

3. Änderung des Konsolidierungskreises

Im Geschäftsjahr 2023 gab es folgende Zugänge im Konsolidierungskreis:

Die Roedl International Management Sole Ownership LLC mit Sitz in Riad wurde im Jahr 2022 gegründet und am 25. Oktober 2022 ins Handelsregister eingetragen. Das erste Geschäftsjahr der Gesellschaft endete zum 31. Dezember 2023.

Mit Vertrag vom 5. April 2023 wurden Anteile an der Rödl & Partner Accounting AS mit Sitz in Oslo erworben.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es folgende Abgänge im Konsolidierungskreis:

Die OOO Rödl & Partner Steuerberatung mit Sitz in Moskau wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 endkonsolidiert.

4. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB erfolgte für Erwerbsvorgänge vor Geltung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) nach der Buchwertmethode.

Für Unternehmenserwerbe ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB i.d.F. des BilMoG nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt.

Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Die Verrechnung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem die einbezogenen Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind.

Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert und gemäß § 309 HGB abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt einheitlich 15 Jahre. Die Veränderungen der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung können dem Konzernanlagespiegel entnommen werden.

5. Schuldenkonsolidierung

Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 303 HGB eliminiert.

6. Zwischenergebniseliminierung

In den Konzernabschluss übernommene Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden in der Konzernbilanz gemäß § 304 HGB mit den Konzernherstellungskosten bewertet.

7. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden bei den Umsatzerlösen die Erlöse sowie andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet.

8. Assoziierte Unternehmen

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden im Konzernabschluss gemäß § 312 HGB nach der Equity-Methode einbezogen. Der Wertansatz der Beteiligung und die Ermittlung des Unterschiedsbetrages erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem die Unternehmen assoziierte Unternehmen geworden sind, d.h. erstmals tatsächlich ein maßgebender Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik der Beteiligung ausgeübt worden ist. Der Wertansatz der Beteiligungen wurde in der Folge um den Betrag der Eigenkapitaländerungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, verändert. Das auf die assoziierten Unternehmen entfallende Ergebnis wird in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung unter gesonderten Posten ausgewiesen.

Aus der Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens entstandene aktive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte in einer Nebenrechnung festgehalten. Die planmäßige, lineare Abschreibung dieser Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt über die Nutzungsdauer von 15 Jahren. Aufgrund der nachhaltigen, langjährigen Geschäftsbeziehungen wurde eine Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 15 Jahren gewählt. Die Gesellschaften befinden sich in einem permanenten Wachstumsprozess, so dass der Firmenwert weiter steigen wird.

Die aus der Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens entstandenen passiven Unterschiedsbeträge sind durch Gewinnthesaurierungen zwischen Anteilserwerb und erstmaliger Einbeziehung entstanden. Diese wurden erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

D. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

2. Währungsumrechnung

Fremdwährungsgeschäfte werden in den Einzelabschlüssen der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft und der einbezogenen Tochtergesellschaften mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet.

Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der Tochterunternehmen werden mit Ausnahme des Eigenkapitals gemäß § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit den Monats-Durchschnittskursen umgerechnet. Im vorliegenden Konzernabschluss werden die sich aus dieser Umrechnung ergebenden Differenzen gesondert unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" innerhalb des Konzerneigenkapitals gemäß § 308a Satz 3 HGB ausgewiesen.

3. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Es wird eine voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen zwei und fünf Jahren zu Grunde gelegt.

Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sowie die derivativen Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer von 15 Jahren. Aufgrund der nachhaltigen, langjährigen Geschäftsbeziehungen wurde eine Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 15 Jahren gewählt. Die Gesellschaften befinden sich in einem permanenten Wachstumsprozess, so dass der Firmenwert weiter steigen wird.

4. Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliches Sachanlagevermögen wird in der Regel linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Nutzungsdauer der Sachanlagen beträgt zwischen drei und 10 Jahren.

5. Finanzanlagen

Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen, sonstige Beteiligungen sowie sonstige Ausleihungen sind nach dem Grundsatz der Einzelbewertung mit den Anschaffungskosten bilanziert. Im Konzernabschluss sind die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen mit ihrem anteiligen Eigenkapital bewertet. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

6. Vorräte

Die unfertigen Leistungen sind mit den bis zum 31. Dezember 2023 angefallenen Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten.

Erhaltene Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den unfertigen Leistungen offen abgesetzt.

7. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

8. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten beinhaltet die Bestände der Kassen und laufende Guthaben bei Kreditinstituten. Der Ansatz erfolgt mit den Nennwerten.

9. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

10. Latente Steuern

Die Steuerlatenzen resultieren aus Ansatz- und Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie aufgrund steuerlicher Verlustvorträge (§ 274 HGB). Hierfür wurden landesspezifische Steuersätze zwischen 10 % bis 33 % zugrunde gelegt.

Gemäß § 306 HGB wurden latente Steuern gebildet, wenn Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerrechtlichen Wertansätzen führen, die sich voraussichtlich wieder abbauen. Die Bildung erfolgte auf der Basis eines einheitlichen Konzernsteuersatzes in Höhe von 30 %.

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden berücksichtigt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre die Verrechnung mit künftigen steuerpflichtigen Einkommen erwartet wird. Die Bewertung erfolgte zum 31. Dezember 2023 auf Basis unternehmensindividueller Steuersätze, die im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich gelten.

11. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

12. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinnes dotiert. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

13. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt.

14. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

15. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Euro
Währungsumrechnung
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.838.205,86 181.749,28 130.712,10 45.851,54
Geschäfts- oder Firmenwert
- aus den Einzelabschlüssen 2.847.587,79 0,00 0,00 0,00
- aus der Kapitalkonsolidierung 2.543.608,77 0,00 285.643,75 4.778,88
geleistete Anzahlungen 3.433,20 0,00 5.381,40 0,00
7.232.835,62 181.749,28 421.737,25 50.630,42
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.248,52 -11.438,72 136.775,48 126.486,95
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.824.259,97 847.848,15 4.288.232,64 1.064.954,74
geleistete Anzahlungen 39.727,53 1.118,50 115.932,10 53.907,50
12.900.236,02 837.527,93 4.540.940,22 1.245.349,19
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 291.856,20 3.837,39 152.467,37 147.929,47
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 8.330,99 -159,56 183.835,83 152.175,63
sonstige Beteiligungen 12.795,04 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 688.849,04 -3.874,71 1.089,96 1.112,02
Genossenschaftsanteile 1.533,88 0,00 0,00 0,00
1.003.365,15 -196,88 337.393,16 301.217,12
21.136.436,79 1.019.080,33 5.300.070,63 1.597.196,73
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -5.107,24 2.099.708,46
Geschäfts- oder Firmenwert
- aus den Einzelabschlüssen 0,00 2.847.587,79
- aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 2.824.473,64
geleistete Anzahlungen 0,00 8.814,60
-5.107,24 7.780.584,49
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 35.098,33
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.790,00 16.937.176,02
geleistete Anzahlungen -36.682,76 66.187,87
5.107,24 17.038.462,22
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 300.231,49
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 39.831,63
sonstige Beteiligungen 0,00 12.795,04
sonstige Ausleihungen 0,00 684.952,27
Genossenschaftsanteile 0,00 1.533,88
0,00 1.039.344,31
0,00 25.858.391,02
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Euro
Währungsumrechnung
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.474.357,83 165.645,78 156.555,65 10.865,72
Geschäfts- oder Firmenwert
- aus den Einzelabschlüssen 2.227.742,79 0,00 189.906,00 0,00
- aus der Kapitalkonsolidierung 1.394.612,77 0,00 202.333,27 4.778,88
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.096.713,39 165.645,78 548.794,92 15.644,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.851,41 -1.985,93 21.945,22 18.305,67
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.826.397,21 977.452,23 1.733.690,30 622.075,84
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.842.248,62 975.466,30 1.755.635,52 640.381,51
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 158.227,47 0,00 0,00 147.928,47
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Beteiligungen 12.781,30 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
171.008,77 0,00 0,00 147.928,47
14.109.970,78 1.141.112,08 2.304.430,44 803.954,58
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124,20 1.785.817,74
Geschäfts- oder Firmenwert
- aus den Einzelabschlüssen 0,00 2.417.648,79
- aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 1.592.167,16
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
124,20 5.795.633,69
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.505,03
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -124,20 10.915.339,70
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
-124,20 10.932.844,73
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.299,00
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
sonstige Beteiligungen 0,00 12.781,30
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
0,00 23.080,30
0,00 16.751.558,72
ZUSCHREIBUNGEN BUCHWERT BUCHWERT
Geschäftsjahr
Euro
31.12.2022
Euro
31.12.2023
Euro
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 363.848,03 313.890,72
Geschäfts- oder Firmenwert
- aus den Einzelabschlüssen 0,00 619.845,00 429.939,00
- aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 1.148.996,00 1.232.306,48
geleistete Anzahlungen 0,00 3.433,20 8.814,60
0,00 2.136.122,23 1.984.950,80
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 20.397,11 17.593,30
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.997.862,76 6.021.836,32
geleistete Anzahlungen 0,00 39.727,53 66.187,87
0,00 4.057.987,40 6.105.617,49
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 133.628,73 289.932,49
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 8.330,99 39.831,63
sonstige Beteiligungen 0,00 13,74 13,74
sonstige Ausleihungen 0,00 688.849,04 684.952,27
Genossenschaftsanteile 0,00 1.533,88 1.533,88
0,00 832.356,38 1.016.264,01
0,00 7.026.466,01 9.106.832,30

2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

Aus der Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem anteiligen Eigenkapital im Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung der assoziierten Unternehmen entstanden aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 22.

Zum Bilanzstichtag beträgt der Wert der aktiven Unterschiedsbeträge insgesamt TEUR 12. Es existieren zum Bilanzstichtag keine passiven Unterschiedsbeträge.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.208 (Vorjahr: TEUR 940). Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. Latente Steuern

Latente Steuern sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit einem Steueraufwand in Höhe von TEUR 200 enthalten.

Die sich ergebende Steuerent- und -belastung wird miteinander saldiert ausgewiesen.

Insgesamt ergaben sich im Berichtsjahr eine aktive latente Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 1.678 (Vorjahr: TEUR 1.934) sowie eine passive latente Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 479 (Vorjahr: TEUR 546), die saldiert als aktive latente Steuern mit TEUR 1.199 (TEUR 1.388) ausgewiesen wurden.

5. Eigenkapital

5.1 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 71 entspricht dem gezeichneten Kapital der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft.

5.2 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 7 resultiert aus Anpassungen an die steuerliche Betriebsprüfung und aus dem den Nennbetrag der Kapitalerhöhung übersteigenden Wert der Sacheinlage in 2019.

5.3 Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen umfassen die passiven, technischen Unterschiedsbeträge aufgrund von erwirtschafteten und thesaurierten Gewinnen der Tochterunternehmen aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 1.269 (Vorjahr: TEUR 1.281) und die in den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen in die Gewinnrücklagen eingestellten Beträge aus der erstmaligen Bildung von latenten Steuern aufgrund der Umstellung auf BilMoG im Jahre 2010 gemäß Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 81).

5.4 Konzernbilanzgewinn

TEUR
Konzerngewinnvortrag 125.049
Konzernjahresüberschuss 2023 9.358
auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -417
Konzernbilanzgewinn 133.990

Zur Ausschüttung an den Gesellschafter steht der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft in Höhe von TEUR 117.621 (Vorjahr: TEUR 112.316) zur Verfügung. Ausschüttungssperren bestehen nicht.

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten zum 31.12.2023 bis zu einem Jahr
Euro
von mehr als einem Jahr
Euro
Gesamt
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.803,83 0,00 20.803,83
(Vj. 437.350,03) (Vj. 0,00) (Vj. 437.350,03)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.469.098,72 138.178,95 3.607.277,67
(Vj. 1.879.651,77) (Vj. 78.484,20) (Vj. 1.958.135,97)
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.954.660,85 90.331,88 6.044.992,73
(Vj. 4.875.740,47) (Vj. 95.392,54) (Vj. 4.971.133,01)
davon aus Steuern: 2.671.660,68 0,00 2.671.660,68
(Vj. 2.091.258,41) (Vj. 0,00) (Vj. 2.091.258,41)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 810.783,72 0,00 810.783,72
(Vj. 519.794,53) (Vj. 0,00) (Vj. 519.794,53)

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

F. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

1.1 Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen

2023 2022
TEUR % TEUR %
Wirtschaftsprüfung 14.096 13,7 8.953 10,2
Steuerberatung und BPO 70.680 68,6 62.292 71,2
Rechtsberatung 17.830 17,3 15.437 17,7
Sonstige 424 0,4 773 0,9
103.030 100,0 87.455 100,0

1.2 Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten

2023 2022
TEUR % TEUR %
Deutschland 2.765 2,7 6.070 6,9
EU 33.857 32,9 27.996 32,0
übrige Länder 66.408 64,4 53.389 61,1
103.030 100,0 87.455 100,0

2. sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten teilweise periodenfremde Erträge. Dabei handelt es sich insbesondere um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 142, Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 27, Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 24 sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 140.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Folgebewertung zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB betragen TEUR 3.295.

3. sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 288, Aufwendungen aus der Einstellung in Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 109, Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 42 sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen von TEUR 737.

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Folgebewertung zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB betragen TEUR 2.675.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen aus Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 60 enthalten.

G. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen für Büroräume und für Multifunktionsgeräte und aus Leasingverträgen für Fahrzeuge. Die Jahresbeträge für 2024 belaufen sich bei den Mietverpflichtungen auf TEUR 5.319 und bei den Leasingverpflichtungen auf TEUR 377. Bis zu den jeweiligen Vertragsbeendigungen ergeben sich Verpflichtungen aus Mietverhältnissen von TEUR 25.240 und aus Leasingverhältnissen von TEUR 1.018.

3. Treuhandverhältnisse

Nicht in der Bilanz ausgewiesen wurden Guthaben bei Kreditinstituten aus Treuhandgeldern in Höhe von TEUR 1.469 und korrespondierende Verbindlichkeiten aus Treuhandgeldern in gleicher Höhe.

4. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 1.308 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, welche sich auf folgende Gruppen verteilen:

Berufsträger 225
Fachkräfte 764
Verwaltung und sonstige Mitarbeitende 319

Daneben beschäftigte der Sebalder Konzern durchschnittlich 46 Auszubildende.

5. Organmitglieder

Geschäftsführer des Mutterunternehmens im Berichtsjahr waren:

Prof. Dr. Christian Rödl, Steuerberater, Rechtsanwalt

Prof. Dr. Peter Bömelburg, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Prof. Dr. Bernd Keller, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater (bis 31. Dezember 2023)

Dr. Felix Madeja, Steuerberater

Martin Wambach, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Umweltgutachter

Dr. Hans Weggenmann, Steuerberater

Als Geschäftsführer mit Ablauf des 31. Dezember 2023 (Eintragung im Handelsregister am 8. Februar 2024) ausgeschieden:

Prof. Dr. Bernd Keller, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Als Geschäftsführer mit Ablauf des 1. Juli 2024 (Eintragung im Handelsregister am 1. August 2024) ausgeschieden:

Prof. Dr. Peter Bömelburg, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Martin Wambach, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Umweltgutachter

Als Geschäftsführer mit Ablauf des 24. Juli 2024 (Eintragung im Handelsregister am 1. August 2024) ausgeschieden:

Dr. Hans Weggenmann, Steuerberater

6. Gesamtbezüge der Organmitglieder

Im Berichtsjahr wurden an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans keine Vergütungen gewährt.

7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt TEUR 35 und betrifft ausschließlich Wirtschaftsprüfungsleistungen.

8. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 5.305.255,28. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages von EUR 112.316.113,72 ergibt sich für das Mutterunternehmen ein Bilanzgewinn von EUR 117.621.369,00. Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. November 2024 wurde der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen.

H. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Nürnberg, 19. Februar 2025

Prof. Dr. Christian Rödl

Dr. Felix Madeja

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 9.358
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.304
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -8.550
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 10.655
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 20.775
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.981
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -18
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -2.549
9. - Sonstige Beteiligungserträge 118
10. +/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 4.350
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -4.399
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 35.025
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 34
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -422
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 506
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.541
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 34
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -337
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis -25
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
26. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0
27. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0
28. + Erhaltene Zinsen 2.437
29. + Erhaltene Dividenden 0
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -2.314
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 8
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -424
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0
38. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0
39. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0
40. - Gezahlte Zinsen -631
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -208
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) -1.255
44. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) 31.456
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -1.313
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 209
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.760
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 43.112
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 43.112
Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - jederzeit fällig - 0
Summe Finanzmittelfonds am Ende der Periode 43.112

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR Kapitalrücklage
TEUR
Gewinnrücklagen
TEUR
Summe
TEUR
TEUR
Stand am 31.12.2022 71 7 1.362 1.369 -5.670
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 -1.156
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 -13 -13 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0 0
Stand am 31.12.2023 71 7 1.349 1.356 -6.826
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag
TEUR
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
TEUR
Summe
TEUR
Stand am 31.12.2022 116.289 8.761 120.820
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 -1.156
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 -13
Konzernjahresüberschuss 8.761 179 8.940
Stand am 31.12.2023 125.050 8.940 128.591
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR Summe
TEUR
Stand am 31.12.2022 843 121.663
Ausschüttung -208 -208
Währungsumrechnung -12 -1.168
Sonstige Veränderungen -1 -1
Änderungen des Konsolidierungskreises -16 -29
Konzernjahresüberschuss 418 9.358
Stand am 31.12.2023 1.024 129.615

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sebalder Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 26. Februar 2025

WARNICK REVISIONS- UND TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Warnick, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Februar 2025 gebilligt.

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