Debeka proBUSINESS betriebliche Vorsorgesysteme GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Fetz seit 17.3.2026 | Geschäftsführer |
Frank Heise seit 7.11.2017 | Geschäftsführer |
Markus Mies seit 7.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Debeka Asset Management GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Der vorliegende Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Erwartungen und Prognosen. Diese basieren auf den Informationen, die uns zum Redaktionsschluss vorlagen, und sind mit bekannten und unbekannten Risiken sowie Ungewissheiten verbunden. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen von den hier getroffenen Aussagen abweichen. Allgemeine Hinweise Wir wollen bewusst alle Menschen ansprechen - ganz unabhängig von deren Geschlecht. Deshalb arbeiten wir permanent an unseren Texten. Wo es die Verständlichkeit nicht beeinträchtigt, bevorzugen wir neutrale Begriffe oder die Doppelnennung statt der rein männlichen Form. Lagebericht Geschäftstätigkeit Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf Lage der Gesellschaft Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Prognose- und Chancenbericht Risikobericht Risiken für das Wertpapierinstitut Liquiditätsrisiken Nachhaltigkeitsrisiken Jahresabschluss Jahresbilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Allgemeine Angaben Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva Erläuterungen zur Bilanz - Passiva Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Weitere Informationen Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Abkürzungsverzeichnis LageberichtGeschäftstätigkeit Die Debeka Asset Management GmbH (im Folgenden: Debeka Asset Management) mit Sitz in Koblenz ist ein gemäß §§ 15, 86 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) i. V. m. § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zugelassenes kleines Wertpapierinstitut i. S. d. § 2 Abs. 16 WpIG, welches der Aufsicht der BaFin unterliegt. Der Geschäftsbetrieb wurde zum 1. Dezember 2018 aufgenommen. Die Debeka Asset Management ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Debeka Krankenversicherungsvereins auf Gegenseitigkeit Sitz Koblenz am Rhein (im Folgenden: Debeka Krankenversicherung). Folgende Wertpapierdienstleistungen wurden im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 erbracht:
Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Erbringung von Finanzportfolioverwaltung auf der Ebene von mehreren Investmentvermögen i. S. d. § 1 Abs. 1 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die Debeka Asset Management wurde hierzu von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft i. S. d. §§ 17, 18 KAGB beauftragt und verwaltet die Spezial-AIF (§ 1 Abs. 6 Satz 1 KAGB) und OGAW-Publikumsinvestmentvermögen (§ 1 Abs. 2, Abs. 6 Satz 2 KAGB) unter Berücksichtigung der Anlageziele, des Risikolimits und der sonstigen Interessen sowie der Bedürfnisse und Anforderungen der Anleger und der Kapitalverwaltungsgesellschaft. Im Hinblick auf die Portfolioverwaltung eines Spezial-AIF erfolgte bis Ende Januar 2023 die Beauftragung der Debeka Asset Management im Wege einer "Weiterverlagerung" durch einen Sub-Manager, der seinerseits von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft mit der Finanzportfolioverwaltung betraut wurde. Bei der Erbringung der Finanzportfolioverwaltung trägt die Debeka Asset Management die alleinige Verantwortung für das Treffen von Kauf- und Verkaufsentscheidungen im Hinblick auf Finanzinstrumente - im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich Wertpapiere i. S. d. § 2 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Mit dem Portfoliomanagement in Zusammenhang stehende Tätigkeiten wie das Platzieren von Kauf- oder Verkaufsordern am Markt oder die Handelsabwicklung werden demgegenüber nicht von der Debeka Asset Management, sondern von der vertraglich angebundenen Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. dem vertraglich angebundenen Sub-Manager erbracht. Bei den Anlegern der verwalteten Spezial-AIF handelt es sich - jeweils über entsprechende Dachfondsstrukturen - um fünf Debeka-Versicherungsunternehmen und bis Ende Januar 2023 ein Konsortium von Lebensversicherungsunternehmen. Die Anteile an den verwalteten OGAW-Publikumsinvestmentvermögen werden von den Debeka-Versicherungsunternehmen auf eigene Rechnung sowie vom Debeka Lebensversicherungsverein auf Gegenseitigkeit Sitz Koblenz am Rhein (im Folgenden: Debeka Lebensversicherung) für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen gehalten. Neben der Finanzportfolioverwaltung fungiert die Debeka Asset Management zudem als Anlageberater auf der Ebene von zwei OGAW-Publikumsinvestmentvermögen. Die Anlageberatung bezieht sich dabei ausschließlich auf Aktien i. S. d. § 2 Abs. 1 Nr. 1 WpHG und erfolgt gegenüber einem von der jeweiligen fondsverantwortlichen Kapitalverwaltungsgesellschaft beauftragten Sub-Manager. Anleger der in Rede stehenden OGAW-Publikumsinvestmentvermögen ist ebenfalls die Debeka Lebensversicherung für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen. Soweit zur Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen zuzüglich eines Risikopuffers erforderlich, erfolgt die Eigenmittelanlage der Debeka Asset Management unter Begrenzung möglicher Markt-, Adress- und Liquiditätsrisiken in Sichteinlagen bei Kreditinstituten mit hoher Bonität und vorhandenen Sicherungsmechanismen. Die betragsmäßig darüber hinausgehenden Eigenmittel werden anteilig in die vorgenannten Sichteinlagen und anteilig im Rahmen des Eigengeschäfts in offene Spezial-AIF und OGAW-Publikumsinvestmentvermögen angelegt, welche von der Debeka Asset Management selbst verwaltet werden und bei denen ein Recht zur jederzeitigen Rückgabe der Anteile besteht. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung an den Finanz- und Kapitalmärkten Die Finanz- und Kapitalmärkte waren im Jahr 2023 überwiegend durch das volatile Makroumfeld, die anhaltende Inflation und den technologischen Wandel bestimmt. Die Wiederöffnung Chinas und die Hoffnung auf eine Erholung der chinesischen Wirtschaft nach dem Ende der strengen Corona-Maßnahmen sorgten für einen positiven Jahresstart an den internationalen Kapitalmärkten. Die erhoffte wirtschaftliche Erholung blieb jedoch aus, da die Konsumbereitschaft der chinesischen Bevölkerung aufgrund der strikten Lockdowns, Chinas Immobilienkrise und der strengen Regulierung verschiedener Wirtschaftssektoren durch die Regierung hinter den Erwartungen zurückblieb. In der Eurozone schwächte sich das Wirtschaftswachstum nach den starken Jahren 2021 und 2022 deutlich ab, wohingegen sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin resilient zeigte. Zur Dämpfung der anhaltend hohen Inflation erhöhten die weltweiten Zentralbanken zunächst die Leitzinsen, bis in der zweiten Jahreshälfte ein vermeintlich ausreichend hohes Zinsniveau erreicht wurde und die Inflation spürbar nachließ. Unsicherheiten gingen immer noch von dem Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine aus. Im Oktober überfiel die Hamas Israel und sorgte für zusätzliche globale Spannungen. Im Zuge dessen kam es im Mittleren Osten und speziell im Roten Meer zu Attacken auf die internationale Seefahrt. Mit der Veröffentlichung der ersten allgemein zugänglichen generativen künstlichen Intelligenzen erhielt die Welt einen Einblick in die weitere Digitalisierung und die mögliche Produktivitätssteigerung durch den technologischen Fortschritt. Die größten internationalen Indizes konnten die im Jahr 2022 erlittenen Kursverluste gänzlich kompensieren und erreichten teilweise neue Allzeithochs. Vor allem der Technologie-Index Nasdaq profitierte von der Einführung von künstlicher Intelligenz und der vermeintlichen Erreichung des Zinsmaximums der Zentralbank. Die Jahresperformance lag bei 50,18 % (in Euro). Der breiter diversifizierte S&P 500 stieg um 22,23 % (in Euro). Die europäischen Indizes konnten eine ähnlich starke Performance erzielen, so stieg der Stoxx Europe 600 um 16,63 % und der DAX um 20,31 %. Die besten Performer des Jahres 2022, der FTSE 100 und der Dow Jones, konnten in diesem Jahr eine Kursentwicklung von 9,97 % bzw. 12,48 % vorweisen. Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar wieder auf und notierte zum Jahresende bei 1,1039 US-Dollar pro Euro. Die zuvor beschriebene Entwicklung an den Finanz- und Kapitalmärkten wurde aus eigenem Research sowie Daten der Finanzinformationsdatenbank Bloomberg erstellt. Branchensituation und Wettbewerbsumfeld Die Hausse der internationalen Kapitalmärkte und die spürbar sinkende Inflation hatten auch positive Auswirkungen auf die Fondsbranche und die verwalteten Investmentvermögen. Gemäß des Branchenverbands BVI erzielte die Branche per Ende des dritten Quartals 2023 Zuflüsse von 55,4 Milliarden Euro. Das Investmentvermögen konnte damit seit Jahresanfang um ca. 5 % auf 3.977 Milliarden Euro steigen. Die zuvor beschriebene Branchensituation und das Wettbewerbsumfeld wurden mittels Informationen des Bundesverbands Investment und Asset Management erstellt. Geschäftsverlauf Trotz der realwirtschaftlichen Herausforderungen des vergangenen Jahres entwickelte sich der Kapitalmarkt durchaus positiv. Das Volumen der von der Debeka Asset Management verwalteten Fondsvermögen (Assets under Management) ist, durch weiterhin regelmäßige Mittelzuflüsse sowie positive Jahresperformances, im Jahr 2023 von 4.596,0 Millionen Euro auf 6.117,0 Millionen Euro angestiegen. Am 27. Januar 2023 wurde das Mandat der Debeka Asset Management zur Finanzportfolioverwaltung auf der Ebene des Investmentvermögens "RW Debeka Aktien Europa ESG" beendet. Das Versicherungskonsortium "Das Rentenwerk" (Barmenia, Gothaer, HUK-Coburg, die Stuttgarter und Debeka) hat sich einvernehmlich dazu entschlossen, die im Auftrag des Konsortiums aufgelegten Fonds nicht mehr fortzuführen. Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Ertragslage der Debeka Asset Management hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter positiv entwickelt. Die Provisionserträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf 9.724.088,96 (Vorjahr: 8.759.141,62) Euro. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen von 3.666.680,08 Euro auf 4.057.637,98 Euro. Sie setzen sich aus Personalaufwendungen i. H. v. 1.898.934,53 (Vorjahr: 1.768.362,53) Euro und anderen Verwaltungsaufwendungen i. H. v. 2.158.703,45 (Vorjahr: 1.898.317,55) Euro zusammen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich ein Jahresüberschuss i. H. v. 4.122.401,29 (Vorjahr: 3.568.962,69) Euro. Die Cost-Income-Ratio verblieb im Berichtszeitraum - entsprechend der Prognose - mit 41,73 % auf dem Vorjahresniveau (41,86 %). Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis erzielt, das über dem des Vorjahres liegt - entsprechend der Prognose aus dem Geschäftsbericht des Vorjahres. Finanz- und Vermögenslage Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist stabil und von einer hohen Liquidität geprägt. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 von 11.910.743,65 Euro auf 15.664.958,30 Euro. Die Forderungen an Kreditinstitute bilden mit 10.612.059,16 (Vorjahr: 7.492.212,43) Euro den wesentlichen Posten auf der Aktivseite. Zum 31. Dezember 2023 belief sich das Eigenkapital auf 14.624.195,26 (Vorjahr: 10.501.793,97) Euro. Das Stammkapital der Gesellschaft betrug wie im Vorjahr 50.000,- Euro; es wurde voll eingezahlt. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Die indirekte Aktien- und Rentenanlage der Debeka-Versicherungsunternehmen über die bestehenden von der Debeka Asset Management verwalteten Spezial-AIF wurde durch Aktien-Investitionen der Debeka Krankenversicherung weiter ausgebaut. Das Bestandsvolumen der ESG-Publikumsfonds, welche von der Debeka Asset Management für Zwecke der CAI-Tarifwelt der Debeka Lebensversicherung verwaltet werden, konnte um rund eine Milliarde Euro erweitert werden. Über das Geschäftsjahr 2023 hinweg konnte sich die Debeka Asset Management zudem personell verstärken. Für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs wurden die folgenden relevanten Leistungsindikatoren identifiziert:
Prognose- und Chancenbericht Die Anzahl und das Volumen der von der Debeka Asset Management verwalteten Fondsvermögen werden u. a. durch eine Steigerung der Anlagevolumina in den bestehenden Investmentvermögen sowie durch die Übernahme weiterer Finanzportfolio- und Anlageberatungsmandate im Jahr 2024 leicht ansteigen. Dementsprechend wird auch die Höhe der erzielbaren Provisionserträge moderat steigen. Die Aufwendungen werden sich ähnlich wie im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickeln und voraussichtlich mit einer moderaten Steigerung der Personal- und Sachkosten sowie Preiserhöhungen bei externen Dienstleistern einhergehen. Die prognostizierte Cost-Income-Ratio entspricht dem Vorjahresniveau. Für das Geschäftsjahr 2024 wird der Finanzierungsbedarf für den operativen Geschäftsbetrieb aus dem laufenden Geschäft und aus vorhandenen Zahlungsmitteln gedeckt, sodass die Liquidität weiterhin gesichert ist. Überschüssige Liquidität wird zudem im Frühjahr 2024 auf einem weiteren Girokonto unter verbesserten Zinsbedingungen angelegt. Insgesamt lässt die bisherige Entwicklung für das angelaufene Geschäftsjahr ein Jahresergebnis über dem Niveau des Vorjahres erwarten. Die Debeka Asset Management beabsichtigt die Erarbeitung einer Struktur für die Erbringung der kundenbzw. anlegerbezogenen Anlageberatung und -vermittlung im Geschäftsjahr 2024 fortzusetzen. Die genannten Dienstleistungen werden sich auf ein eingeschränktes Universum an inländischen Publikumsinvestmentvermögen mit den Investitionsschwerpunkten Aktien und festverzinsliche Wertpapiere beschränken, deren Auflage von der Debeka Asset Management initiiert und deren Portfolios von der Debeka Asset Management verwaltet werden. Je nach Investitionsvolumen kann sich die Beratung gegenüber professionellen Kunden auch auf individuelle Fondslösungen in Form von Spezial-AIF beziehen. Geopolitische und wirtschaftliche Ereignisse wie der Ukraine-Krieg und der Nahostkonflikt sowie die nach wie vor erhöhte Inflation können zu kurzfristigen Marktschwankungen führen und das Geschäftsergebnis der Debeka Asset Management beeinträchtigen. Im Verlauf des Jahres 2023 hat die Inflationsrate jedoch bereits nachgelassen und der Anstieg der Lohneinkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Auch wird davon ausgegangen, dass der Zinshöhepunkt erreicht wurde. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November 2023, weswegen im Frühsommer 2024 eine Entscheidung der Europäischen Zentralbank zur Senkung des Leitzinses prognostiziert wird. Dies wird sich für die Aktien- und Anleihemärkte stabilisierend auswirken, wovon auch die Performance der von der Debeka Asset Management verwalteten Investmentvermögen profitieren wird. Risikobericht Die Debeka Asset Management verfügt über ein umfangreiches Kontroll-, Berichts- und Meldewesen, welches eine effektive Steuerung der Gesellschaft und ihrer Risiken ermöglicht. Zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen ist eine Risikocontrolling-Funktion eingerichtet, die für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems sorgt und die Geschäftsleitung aktiv in strategischen Belangen unterstützt. Im Risikomanagement der Debeka Asset Management werden die in den einzelnen Unternehmensbereichen identifizierten Risiken zusammengeführt. Auf Grundlage der kontinuierlichen internen und externen Berichterstattung, Risikotragfähigkeitsrechnungen sowie von Prognoserechnungen erfolgen Beurteilungen der aktuellen und zukünftigen Risikosituation und Beschlussfassungen hinsichtlich ggf. notwendiger Maßnahmen durch die Geschäftsführung. Darüber hinaus werden wesentliche Risiken der Geschäftsführung auch ad hoc berichtet. Die vorhandenen Überwachungsmaßnahmen inkl. eines Kennzahlensystems mit Frühwarnindikatoren stellen gemeinsam mit den prognosebezogenen Erkenntnissen nicht nur sicher, dass Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, frühzeitig erkannt werden. Sie gewährleisten auch, dass auf diese Risiken in angemessener Weise reagiert werden kann. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Lage der Gesellschaft informiert. Ebenso werden die Gesellschafter (das Mutterunternehmen Debeka Krankenversicherung) regelmäßig sowie ggf. ad hoc über die Risikosituation unterrichtet. Zudem erfolgt durch die Revision der Gesellschaft eine planmäßige und fortlaufende Überwachung der Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems sowie des Risikomanagements. Für die Debeka Asset Management als Wertpapierinstitut sind Risiken für die Kunden, für den Markt, für das Wertpapierinstitut und Liquiditätsrisiken zu identifizieren, zu beurteilen, zu steuern und zu überwachen. Aufgrund des Geschäftsmodells und der Einstufung als kleines Wertpapierinstitut sind für die Debeka Asset Management die beiden erstgenannten Risiken von untergeordneter Bedeutung. Risiken für das Wertpapierinstitut Unter Risiken für das Wertpapierinstitut versteht die Debeka Asset Management bilanzielle Verlustrisiken, d. h. solche Risiken, durch die die verfügbaren Eigenmittel aufgebraucht werden könnten. Dies sind die mit der eigenen Kapitalanlage in Zusammenhang stehenden Marktpreis- und Adressenausfallrisiken, operationelle Risiken, strategische Risiken, Reputationsrisiken sowie die Risiken aus den verwalteten Investmentvermögen. Die letztgenannten Risiken umfassen die für die verwalteten Investmentvermögen bedeutsamen Marktpreis-, Adressenausfall- und Liquiditätsrisiken. Die Risiken betreffen die Debeka Asset Management nicht direkt, wirken sich aber direkt auf die Erfolgsmessung der jeweiligen Investmentvermögen und damit auf die generierbaren Provisionserträge aus. Sie werden sorgfältig überwacht und gesteuert. Reputationsrisiken werden für die Gesellschaft aktuell nicht als bedeutende Risikoart angesehen, da die Debeka Asset Management im Berichtsjahr mit Ausnahme des zwischenzeitlich aufgelösten Rentenwerk-Spezialfonds ausschließlich für Investoren aus dem Kreis der Debeka-Versicherungsunternehmen tätig war. Adressenausfallrisiken beziehen sich insbesondere auf die Anlage der Eigenmittel. Da die Debeka Asset Management diese Mittel überwiegend risikoarm und jederzeit abrufbar bei Kreditinstituten mit hoher Bonität und vorhandenen Sicherungsmechanismen anlegt, werden diese Risiken als gering eingestuft. Die Marktpreisrisiken sind für die jederzeit abrufbare Anlage der Eigenmittel bei Kreditinstituten und damit für den größten Teil der Eigenmittel von untergeordneter Bedeutung. Sie sind nur für den Teil der Eigenmittelanlage in offene Spezial- und Publikumsinvestmentvermögen relevant. Diese werden eng überwacht. Strategische Risiken sind Risiken, die sich aus grundsätzlichen Geschäftsentscheidungen der Debeka Asset Management (inkl. der ausgelagerten Tätigkeiten) ergeben. Zu den strategischen Risiken zählt auch das Risiko, das daraus resultiert, dass Geschäftsentscheidungen nicht geänderten internen und externen Rahmenbedingungen (z. B. Wirtschafts-/Marktumfeld, politische Lage) angepasst werden. Strategische Risiken anderer Unternehmen der Debeka-Gruppe, die sich negativ auf die Debeka Asset Management auswirken könnten, werden in der Gesellschaft ebenfalls erfasst. Angesichts des Anlageuniversums (Aktien und Renten) bestehen die strategischen Risiken im Wesentlichen in einer Fehlausrichtung der unternehmerischen Aktivitäten, die auf eine Fehleinschätzung künftiger Marktentwicklungen zurückgeht. Dieses Risiko hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft aktueller und künftiger Investoren und damit die Ertragslage der Gesellschaft, sondern es bestehen auch mittelbare gleichgerichtete Effekte aus einem möglichen, von schlechter Performance getriebenen Reputationsverlust. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft im Berichtsjahr nahezu ausschließlich für Investoren aus dem Kreis der Debeka-Versicherungsunternehmen zugänglich war, stellt sich das beschriebene Risiko für die Debeka Asset Management jedoch deutlich geringer dar als für konzernfremde Investoren tätige Portfoliomanagementverwaltungsgesellschaften. Darüber hinaus bestärken langfristige Analysen und die in der Debeka Asset Management vorhandene Fachkompetenz die Geschäftsführung darin, dass die unternehmerischen Aktivitäten sinnvoll und zukunftsfest ausgerichtet sind. Um die eingegangenen strategischen Risiken soweit möglich zu vermindern, finden neben Analysen regelmäßige Strategiesitzungen auf Geschäftsleitungsebene statt, die Grundlage für Anpassungen der Geschäfts -, Risiko- und IT-Strategie sind. Ein weiteres Kontrollinstrument, um die strategischen Risiken zu minimieren, stellt die regelmäßige Unterrichtung der Gesellschafter über die Lage und Entwicklung des Unternehmens dar. Operationelle Risiken bezeichnen Risiken von Verlusten aufgrund unzulänglicher oder fehlgeschlagener interner Prozesse, technischer Fehler, nicht optimaler Handlungen der eigenen Mitarbeitenden oder aber externer Vorfälle. Die operationellen Risiken umfassen auch Compliance- und Rechtsrisiken, d. h. Risiken aus der Nichteinhaltung oder Falschauslegung von gesetzlichen, regulatorischen oder vertraglichen Anforderungen, sowie Rechtsänderungsrisiken. Im Hinblick auf die gemäß Dienstleistungsvertrag auf die Debeka Krankenversicherung ausgelagerten Tätigkeiten und Funktionen werden die dort vorliegenden operationellen Risiken seitens der Debeka Asset Management berücksichtigt und aktiv überwacht. Prozessrisiken, d. h. dem möglichen Auftreten von fehlerhaften, ineffizienten oder nicht funktionstüchtigen Prozessen und Abläufen, wirkt die Debeka Asset Management durch regelmäßige Qualitätssicherungen, das interne Kontrollsystem und Prozessprüfungen entgegen. Im Zusammenhang mit IT-basierten Prozessen und IT-Anwendungen können mögliche Ausfälle oder Beeinträchtigungen zudem durch die Existenz und regelmäßige Prüfung entsprechender Notfallpläne minimiert werden. Weitere für die Debeka Asset Management bedeutende operationelle Risiken stellen Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben (Compliance-Risiken) sowie mögliche Änderungen regulatorischer Anforderungen dar, die sich nachteilig auf die Ertragsgenerierung sowie den Bestand an verwalteten Investmentvermögen auswirken können. Diese Risiken und deren Auswirkungen versucht die Gesellschaft v. a. über eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den für die Debeka Asset Management relevanten rechtlichen Vorgaben zu vermeiden bzw. über eine laufende Rechtsfeldbeobachtung sowie zeitnahe Identifizierung und Veranlassung geeigneter Maßnahmen so gering wie möglich zu halten. Liquiditätsrisiken Aufgrund einer komfortablen Eigenmittelausstattung und der größtenteils jederzeit abrufbaren Anlage der Eigenmittel sowie der guten Planbarkeit der Zahlungsflüsse aus Aufwendungen und Erträgen wird die Gefahr, nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung zu haben, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen, als gering eingeschätzt. Die Liquiditätslage wird laufend überwacht und gesteuert. Nachhaltigkeitsrisiken Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (Governance), deren Eintritt erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben kann. Sie wirken auf alle bekannten Risikokategorien ein, wodurch sie hauptsächlich als Risikoursache oder Risikotreiber auftreten. Als Teilaspekte bereits bestehender Risikokategorien werden Nachhaltigkeitsrisiken identifiziert und analysiert. In der jährlichen Risikoinventur wurden Nachhaltigkeitsrisiken als wesentlicher Treiber des Marktpreisrisikos und der Risiken aus den verwalteten Investmentvermögen identifiziert. Daraus folgend werden sie in der Risikotragfähigkeit mittels eines Climate Value at Risk Ansatzes quantitativ ermittelt und in diese miteinbezogen. Insgesamt sind derzeit weder bestandsgefährdende Risiken noch eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs der Debeka Asset Management zu erkennen. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben Die Debeka Asset Management ist ein Wertpapierinstitut im Sinne der Vorschrift des § 2 Abs. 1 WpIG. Sie hat ihren Sitz in Koblenz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Koblenz unter HRB 25893. Angaben zu Bilanzierungs- und Rechnungslegungsmethoden Der Jahresabschluss ist für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des HGB, des GmbH-Gesetzes und der RechKredV aufgestellt worden. Gemäß §§ 340 ff. HGB hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften für den Jahresabschluss und den Lagebericht anzuwenden. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB und der RechKredV. Bei der Bewertung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB sowie die für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften des § 340e HGB beachtet. Die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert aktiviert. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Wertminderungen für erkennbare oder latente Risiken erforderlich. Das dem Anlagevermögen zugeordnete Investmentvermögen wurde ausgehend vom Anschaffungswert bzw. niedrigeren Buchwert unter Berücksichtigung einer ggf. erforderlichen Abschreibung bzw. Zuschreibung zum Jahresschluss nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung im Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend der periodischen Abgrenzung ermittelt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zur Ermittlung der anderen Rückstellungen wurden jeweils adäquate Schätzverfahren angewendet oder Erfahrungswerte, unter Berücksichtigung der bisherigen Entwicklung, herangezogen. Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen und tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte eine Abzinsung mit dem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern verbleibt ein Aktivüberhang. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von latenten aktiven Steuern wurde zum Bilanzstichtag kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute bestehen aus dem Guthaben auf einem Tagesgeldkonto i. H. v. 10.038.000,- (Vorjahr: 6.800.000,-) Euro und zwei Geschäftskonten i. H. v. 574.059,16 (Vorjahr: 692.212,43) Euro. Das Guthaben ist täglich fällig. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden i. H. v. 1.347.576,08 (Vorjahr: 778.320,61) Euro resultieren aus dem Anspruch gegenüber einer Kapitalverwaltungsgesellschaft im Wesentlichen für die Erbringung der Finanzportfolioverwaltung. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Monat. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Im Anlagevermögen werden Fondsanteile mit einem Buchwert von 3.566.983,99 (Vorjahr: 3.526.722,71) Euro gehalten. Der Zeitwert dieser Finanzanlagen betrug zum Bilanzstichtag 3.290.185,56 (Vorjahr 2.968.108,42) Euro. Darin enthalten sind stille Lasten i. H. v. 276.798,43 Euro. Eine Abschreibung ist unterblieben, da von keiner dauerhaften Wertminderung auszugehen ist. Sachanlagen Die Sachanlagen beinhalten ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung i. H. v. 9.660,75 (Vorjahr: 15.840,75) Euro. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein der Debeka Zusatzversorgungskasse VaG (im Folgenden: Debeka Zusatzversorgungskasse) gewährtes Gründungsstockdarlehen i.H.v. 71.084,- (Vorjahr: 61.594,- ) Euro. Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem unter diesem Posten ausgewiesenen Betrag handelt es sich um vor dem Bilanzstichtag gezahlte Finanzanalysedienstleistungen i. H. v. 41.118,87 (Vorjahr: 25.306,87) Euro, um Versicherungsbeiträge i. H. v. 10.803,11 (Vorjahr: 10.746,28) Euro sowie Fortbildungskosten i.H.v. 5.672,34 (Vorjahr: 0,- ) Euro, die jeweils Aufwand für das Folgejahr darstellen. Entwicklung der Aktivposten im Geschäftsjahr 2023
1) Der Zeitwert zum 31. Dezember 2023
beläuft sich auf 3.290.186,- Euro.
Erläuterungen zur Bilanz - Passiva Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Abrechnungssaldo mit der Gesellschafterin Debeka Krankenversicherung i. H. v. 146.229,- (Vorjahr: 37.491,83) Euro und erworbenen Finanzanalysedienstleistungen i. H. v. 23.387,50 (Vorjahr: 4.662,44) Euro. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen wurden für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag der Geschäftsjahre 2022 und 2023 gebildet. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr 50.000,- Euro und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin der Debeka Asset Management ist die Debeka Krankenversicherung. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr 1.450.000,- Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 13.124.195,26 Euro. Der in diesem Posten enthaltene Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf 9.001.793,97 Euro. Unwiderrufliche Kreditzusage Die Debeka Asset Management hat sich verpflichtet, der Debeka Zusatzversorgungskasse auf Anforderung ein Gründungsstockdarlehen i. H. v. 90.528,- Euro zur Verfügung zu stellen. Bis zum Bilanzstichtag wurden 71.084,- Euro angefordert. Zum 31. Dezember 2023 verbleibt eine Einzahlungsverpflichtung von 19.444,- Euro als unwiderrufliche Kreditzusage. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge Die Erträge teilen sich in Provisionen für die Leistungserbringung von Finanzportfolioverwaltungen i. H. v. 7.008.327,06 (Vorjahr: 6.942.742,39) Euro und Anlageberatungen i. H. v. 2.715.761,90 (Vorjahr: 1.816.399,23) Euro auf. Die Provisionserträge sind um Erstattungen i. H. v. 352.990,31 Euro gemindert. Dies betrifft die Mandate Debeka-Aktien-Global-ESG, Debeka-Renten-Global-SD-ESG und Debeka-Renten-EUR-Corporates. Diese Erstattungen sind ein Ausgleich für das von der Debeka Krankenversicherung und der Debeka Lebensversicherung bereitgestellte Seed Money für die Auflage neuer Publikumsfonds. Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. 3.712,77 (Vorjahr: 3.917,66) Euro enthalten. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen bestehen aus dem Personalaufwand i. H. v. 1.898.934,53 (Vorjahr: 1.768.362,53) Euro und anderen Verwaltungsaufwendungen i. H. v. 2.158.703,45 (Vorjahr: 1.898.317,55) Euro. Der Personalaufwand besteht im Wesentlichen aus Löhnen und Gehältern. Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand resultiert aus dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. Er entfällt mit 1.809.009,41 (Vorjahr: 1.562.737,29) Euro auf das Geschäftsjahr und mit -3,33 (Vorjahr: 0,- ) Euro auf Vorjahre. In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine gesetzliche Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung erlassen. Da die Debeka Asset Management ihre Geschäftstätigkeit allein auf Deutschland ausgerichtet hat und über keine ausländischen Betriebsstätten verfügt, kann sich eine zu betrachtende Geschäftseinheit allein aus dem Bereich der Kapitalanlage ergeben. Es wird daher erwartet, dass in den ersten fünf Jahren die Übergangsregelung bei untergeordneter internationaler Tätigkeit gemäß § 83 MinStG Anwendung findet, mit der Folge, dass hieraus kein zusätzlicher Steueraufwand entsteht. Jahresüberschuss und Gewinnvortrag Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 4.122.401,29 (Vorjahr: 3.568.962,69) Euro. Der Jahresüberschuss des vorangegangenen Geschäftsjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen und wird als Gewinnvortrag fortgeführt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, von dem Jahresüberschuss i. H. v. 4.122.401,29 Euro an die alleinige Gesellschafterin Debeka Krankenversicherung 3.500.000 ,- Euro auszuschütten und den verbleibenden Rest i. H. v. 622.401,29 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Als Geschäftsführer sind bestellt:
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer vertreten. Die Vergütung der Geschäftsführung betrug 0,- Euro. Im Geschäftsjahr 2023 waren, umgerechnet auf Vollzeitkräfte, 18 Mitarbeitende beschäftigt. Es wurden Honorare für die Abschlussprüfung i. H. v. 69.048,92 (davon entfallen auf Vorjahre 20.548,92) Euro sowie für sonstige Prüfungsleistungen i. H. v. 23.242,- (davon entfallen auf das Vorjahr 22.742,- ) Euro einschließlich Umsatzsteuer aufgewandt. Die Debeka Asset Management wird in den Konzernabschluss der Debeka Krankenversicherung nicht einbezogen, da sie gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 Abs. 2 HGB für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.
Koblenz, 19. Januar 2024 Debeka Asset Management GmbH Heise Mies Müller Weitere Informationen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Debeka Asset Management GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Debeka Asset Management GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Debeka Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Gesellschafter ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Juni 2024 KPMG
AG
Bormann, Wirtschaftsprüfer Immesberger, Wirtschaftsprüfer Abkürzungsverzeichnis
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