Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 39905
Eingetragen
6.12.2000
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Werbung, Betriebsführung, Betriebsadministration und die kaufmännische und technische Abwicklung von Aufträgen aus den Bereichen Projektmanagement, - administration, abwicklung, dazu gehört Claimmanagement, Terminplanung und verfolgung, Costcontrol, Procurement, Quantitäts- und Qualitätskontrollen, Basicund Detailengineering, Montage- und Inbetriebsetzungs- planung- und überwachung, Bau- und Fachbauleitungen. Gegenstand ist auch. Die Arbeitnehmerüberlassung im Sinne von § 1 Abs. 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und die Arbeitsvermittlung gemäß § 35 Abs. 1 Satz 2 SGB III.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

EUROJOBS GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite

31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterungen des Geschäftsbetriebs 102.272,54 5.223,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.187,00 2.935,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.497.000,00 2.499.187,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.539,00 24.240,00
C. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.667.958,68 1.495.030,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 321.999,39 467.416,56
3. sonstige Vermögensgegenstände 22.312,19 3.012.270,26 105.106,91
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 707.518,40 336.567,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.292,20 5.701,15
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 270.666,86 404.076,60
SUMME AKTIVA 6.630.746,26 2.846.296,97

Passivseite

31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -429.076,60 -486.670,10
III. Jahresüberschuss 133.409,74 57.593,50
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 270.666,86 404.076,60
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 1.048.307,06 602.695,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 604.101,85 99.497,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 423.859,08 315.872,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.866.851,89 1.395.250,85
4. sonstige Verbindlichkeiten 687.626,38 5.582.439,20 432.980,51
SUMME PASSIVA 6.630.746,26 2.846.296,97

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

2007 2007 2006
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.895.046,59 10.685.818,91
2. andere aktivierte Eigenleistungen 102.272,55 15.997.319,14 0,00
3. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 11.531,35 11.174,11
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -5.109.552,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.102.042,91 -5.102.042,91 -4.005.264,04
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.487.762,21 -378.310,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.646.977,45 -8.134.739,66 -72.232,43
- davon für Altersversorgung in EUR : -3.485,01 (- 3.485,01)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -43.982,19 -36.742,72
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten -90.962,58 -63.615,13
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben -75.045,05 -14.036,08
c) Reparaturen und Instandhaltungen -1.068,19 -2.139,76
d) Fahrzeugkosten -70.405,89 -34.208,96
e) Werbe- und Reisekosten -1.020.185,73 -283.739,63
f) Kosten der Warenabgabe -119,78 0,00
g) verschiedene betriebliche Kosten -1.079.371,44 -516.424,75
h) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen -220.859,08 -45.673,29
i) sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -50,00 -2.558.067,74 -61.414,18
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.699,63 6.413,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.440,61 -29.740,98 -21.383,46
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 140.277,01 58.668,50
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.429,27 0,00
12. sonstige Steuern -3.438,00 -1.075,00
13. Jahresüberschuss 133.409,74 57.593,50

Anhang für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und - soweit geboten - des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz ist gemäß § 266 Abs. 2 u. 3 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(1) Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes

Die hier ausgewiesenen anteiligen Personal- und Sachaufwendungen im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Ausbau neuer Standorte werden - beginnend mit dem der Aktivierung folgenden Jahr - über einen Zeitraum von zwei Jahren abgeschrieben.

(2) Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Der bilanzierte Marktverzicht wird in den folgenden Jahren über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Neuzugänge in 2007 im Sachanlagevermögen wurden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

(3) Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen abgewertet, Pauschalwertberichtigungen hingegen nicht gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden.

(5) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes

Die Entwicklung ergibt sich aus dem Anlagespiegel.

(2) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel.

Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen Software und zum ganz überwiegenden Teil den Erwerb eines Marktverzicht eines verbundenen Unternehmens. Die Zugänge im Sachanlagevermögen umfassen ausschließlich Betriebs- und Geschäftausstattung.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der wesentliche Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht gegenüber Großkunden.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich überwiegend um Umsatzsteuererstattungsansprüche und geleistete Mietkautionen.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 3.012 (Vorjahr: TEUR 2.068) sind TEUR 2.938 (Vorjahr: TEUR 1.998) innerhalb eines Jahres fällig.

(4) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen die Abgrenzung vorausbezahlter Leasingraten und Flugkosten.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. Es ist in voller Höhe eingezahlt.

(6) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.048 (Vorjahr: TEUR 603) betreffen hauptsächlich Verpflichtungen aus dem Personalbereich mit TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 300), ausstehende Rechnungen mit TEUR 475 (Vorjahr: TEUR 3) sowie Beiträge für die Berufsgenossenschaft mit TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 168).

(7) Verbindlichkeiten

(a) Zusammensetzung und Gliederung nach Restlaufzeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.582 (Vorjahr: TEUR 2.244) sind in Höhe von TEUR 3.174 (Vorjahr: TEUR 1.723) innerhalb eines Jahres und in Höhe von TEUR 2.409 (Vorjahr: TEUR 521) innerhalb von ein bis fünf Jahren fällig.

mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr > 1 bis 5 Jahren Gesamtbetrag
T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 604 0 604
aus Lieferungen und Leistungen 424 0 424
gegenüber Gesellschaftern 954 178 1.132
gegenüber sonstigen verb. Unternehmen 504 2.231 2.734
Sonstige 688 0 688
3.174 2.409 5.582

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung in Höhe von TEUR 503 (Vorjahr: TEUR 286), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 129), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 17). Zur Vermeidung der buchmäßigen Überschuldung hat der Gesellschafter, die Eurojobs Personaldienstleistungs AG, einen Rangrücktritt in Höhe von 400 TEUR erklärt, sie tritt hinter sämtliche Gläubiger zurück.

(b) Sicherheiten

Die Gesellschaft hat im Juli 2006 zur Sicherung eines ihr von der Hypo-Alpe-Adria-Bank AG, Klagenfurt, gewährten revolvierend ausnutzbaren Kredits in Höhe von TEUR 1.000 sämtliche bestehenden und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die genannte Bank abtreten.

(8) Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

(9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2007 bestanden folgende, nach Restlaufzeiten gegliederte Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

fällig
innerhalb eines Jahres innerhalb von zwei bis fünf Jahren Gesamt
EUR EUR EUR
Miete Geschäftsraume 60.282,00 109.533,00 169.815,00
PKW-Leasing 64.836,84 91.586,68 156.423,52
Leasing Büroausstattung 13.309,12 9.685,85 22.994,97
138.427,96 210.805,53 349.233,49

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen ausschließlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

(2) Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält neben den Löhnen und Gehältern die anteiligen Sozialkosten und Lohnnebenkosten. Ferner ist der Aufwand für Berufsgenossenschaftsbeiträge einbezogen. Die Zuführungen zu den Rückstellungen im Bereich der Personalaufwendungen wurden periodengerecht erfasst.

(3) sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben Reisekosten insbesondere Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen, Raumkosten (Miete) und Fahrzeugkosten. Ferner sind unter dieser Position Einzelwertberichtigungen zu zweifelhaften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ausbuchungen uneinbringlicher Forderungen erfasst.

V. Sonstige Angaben

(1) Angaben zu Organen der Gesellschaft

Geschäftsführung

Während des ablaufenden Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Michael Wienands
Andreas Schlägel (bis zum 30. Juni 2008)
KommR Gerhart Zehetner (seit 1. September 2008)

Im Zusammenhang mit der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

(2) Angaben zu den Arbeitnehmern

Die Firma beschäftigte im Jahresdurchschnitt des Berichtjahres 404 Mitarbeiter (Vorjahr:

233 Mitarbeiter).

Die Belegschaft teilt sich auf in:

388 Zeitarbeitskräfte und

16 Mitarbeiter im Innendienst

(3) Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 beträgt EUR 133.409,75.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

 

Düsseldorf, den 24. Oktober 200

Eurojobs GmbH

Michael Wienands Dipl.-Ing.

Gerhart Zehetner KommR

Geschäftsführung

Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2007 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftbetriebs 287.233,00 102.272,54 0,00 389.505,84
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.035,87 1.798,00 0,00 11.833,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.497.000,00 0,00 2.497.000,00
10.035,87 2.498.798,00 0,00 2.508.833,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.794,71 41.512,19 37.674,44 57.632,46
63.830,58 2.540.310,19 37.674,44 2.566.466,33
351.063,58 2.642.582,73 37.674,44 2.955.972,17
Abschreibungen
Stand 01.01.2007 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftbetriebs 282.010,30 5.223,00 0,00 287.233,30
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.100,87 2.546,00 0,00 9.646,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
7.100,87 2.546,00 0,00 9.646,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.554,71 36.213,19 37.674,40 28.093,46
36.655,58 38.759,19 37.674,44 37.740,33
318.665,88 43.982,19 37.674,44 324.973,63
Buchwerte
Stand 31.12.2007 Vorjahr
EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftbetriebs 102.272,54 5.223,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.187,00 2.935,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.497.000,00 0,00
2.499.187,00 2.935,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.539,00 24.240,00
2.528.726,00 27.175,00
2.630.998,54 32.398,00

Lagebericht zum 31.12.2007

Das Geschäftsjahr 2007 hat die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2006 deutlich übertroffen.

Damit ist es das erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Unternehmens. Nicht nur die positiven

Konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland, sondern auch unsere neuen in das Kerngeschäft integrierten Geschäftsfelder haben direkten Einfluss auf diese Entwicklung genommen. Wir haben damit unser Geschäft nicht nur konsequent ausgebaut, sondern auch neue Kunden gewinnen können.

Prägend für den wirtschaftlichen Aufschwung im Jahr 2007 war, dass die Zeitarbeitsbranche einen überproportionalen Anteil an der Beschäftigung stellte. Mehr als 60 Prozent aller offenen Stellen wurden über Zeitarbeitsunternehmen besetzt. Eurojobs konnte daher die positive Geschäftsentwicklung aus dem Jahr 2006 nicht nur fortsetzen, sondern erheblich ausbauen. Entscheidende Faktoren waren aber auch die Integration neuer Gesellschafter in das Kerngeschäft, die Forcierung der Vertriebsarbeit, geringe Ausfallzeiten, kostendeckende Abschlüsse und ein schlanker Overhead. Ein straffes Kosten- und Forderungsmanagement tat ein Übriges und sicherte eine hohe Liquidität.

Zum Stichtag 31. Dezember 2007 beschäftigte Eurojobs 447 Zeitarbeitskräfte und 20 Mitarbeiter im Innendienst. Die Entlohnung der Zeitarbeitskräfte erfolgt nach dem Entgelttarifvertrag BZA.

Mit einem nochmals erweiterten Niederlassungsnetz von 8 Standorten (Stand 31. Dezember 2007) wurde das Ziel weiter verfolgt, Standortlücken zu schließen und insbesondere in den aus unserer Sicht strategisch wichtigen Regionen Sachsen, Thüringen und Bayern Präsenz in Kundennähe zu zeigen.

Im Geschäftsjahr 2007 wurde mit TEUR 15.895 der höchste Umsatz seit Bestehen der Gesellschaft erreicht. Das Ergebnis des Jahres 2007 von TEUR 137 vor Ertragsteuern lag erheblich über dem Vorjahreswert (TEUR 59) und führte dazu, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag, der sich zum 31. Dezember 2007 auf TEUR 271 reduziert wurde.

Die Personal- und Organisationsentwicklung wurde konsequent weiter betrieben. Durch die Nutzung der Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument im ganzen Unternehmen, und unter Einbeziehung der Geschäftsfelder und Projekte, haben sich deutliche Verbesserungen ergeben.

Das Investitionsvolumen im Kalenderjahr 2007 betrug rund TEUR 2.643. Der ganz überwiegende Teil dieser Ausgaben (TEUR 2.497) fiel im Zusammenhang mit dem Aufbau und der Erweiterung neuer Standorte an. So wurde zum Stichtag der Marktverzicht auf den Bereich Gera von der Eurojobs GmbH, Österreich erworben, um die dortigen Kunden direkt aus Deutschland zu bedienen.

Durch die Integration der neuen Standorte und Projekte in das Kerngeschäft und die Verzahnung dieser Aktivitäten mit den Kernkompetenzen konnten die Ressourcen effizient genutzt und zur Erreichung wirtschaftlicher Erfolge eingesetzt werden.

Trotz Fachkräftemangel in vielen Berufen ist es im Geschäftsjahr 2007 gelungen, die Beschäftigung auszuweiten. Eine hohe Produktivität, verbunden mit geringen Ausfallzeiten, führte zu einem Umsatzwachstum mit deutlich verbesserten wirtschaftlichen Erträgen. Die Integration von Geschäftsfeldern und Projekten in die Vertriebsarbeit führte ebenfalls dazu, dass den hohen Investitionen in diese zusätzlichen Aktivitäten bereits 2007 positive Effekte gegenüber standen.

Chancen

Der gute Geschäftsverlauf im Jahr 2007 setzt sich auch im ersten Quartal 2008 fort. Per Ende März liegt das Ergebnis trotz leicht rückläufiger Umsätze über Plan.

Die positive wirtschaftliche Gesamtentwicklung, kombiniert mit einer weiterhin zu forcierenden Vertriebsarbeit, geringen Ausfallzeiten und der Beibehaltung des Kosten- und Forderungsmanagements, soll das hohe Niveau sichern. Wenn es gelingt, die derzeit noch nicht wirtschaftlich tragfähigen Standorte in positive Gesamtergebnisse zu führen, werden sie sowohl umsatz- als auch ergebnismäßig einen nennenswerten Beitrag leisten. Mit unseren Geschäftsfeldern und Projekten werden wir neue Kunden gewinnen können und damit den Geschäftserfolg zusätzlich absichern. Mit der Aquisition weiterer Klein- und Mittelbetriebe soll die Abhängigkeit von den Großkunden weiter verringert werden. Die bereits zum jetzigen Zeitpunkt neu eingestellten Vertriebsmitarbeiter bzw. die noch geplanten Einstellungen zur Vertriebsunterstützung werden ebenfalls dazu beitragen, die Standorte mit den personellen Ressourcen auszustatten, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Risiken

Bereits heute ist in vielen Berufen ein erheblicher Fachkräftemangel erkennbar. Durch verstärkte Qualifizierung vor Einsatz versuchen wir, dieses Problem zu lösen. Die Beschaffung geeigneter Mitarbeiter wird aber zunehmend schwieriger, da das Qualifikationsniveau der Bewerber vielfach weit unter den Anforderungen liegt. Die Investitionen in Ausbildung, Qualifizierung und Personalentwicklung müssen weiter erhöht werden, um unsere Marktposition zu sichern.

Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass der durchschnittlich erzielbare Verrechnungspreis weiter absinken wird. Gerade im Bereich der gering Qualifizierten ist durch deutlich abgesenkte Stundenlöhne mit weiteren Preisreduzierungen im Markt zu rechnen. Hier gilt es, den Kundenunternehmen zu beweisen, dass eine höhere Entlohnung auch eine größere Motivation und Produktivität bedeutet. Da zurzeit noch nicht erkennbar ist, ob die Zeitarbeitsbranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen wird und damit Mindestlohnbedingungen gemäß Tarifvertrag bestehen, muss entsprechend gegengesteuert werden.

Durch das enorme Wachstum der Eurojobs GmbH ist zukünftig mit einer steuerlichen Außenprüfung zu rechnen. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2007 buchmäßig überschuldet. Aufgrund der geplanten positiven Ergebnisentwicklung für 2008 gehen wir von der Unternehmensfortführung aus. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass aktuelle Kreditlinien weiterhin bestehen bleiben und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nicht fällig gestellt werden.

Ferner hat der Gesellschafter, die Eurojobs Personaldienstleistungs AG, einen Rangrücktritt in Höhe von 400 TEUR erklärt, sie tritt hinter sämtliche Gläubiger zurück.

Prognosebericht

Zeitarbeit ist und bleibt ein wichtiger Integrationsfaktor für Schwervermittelbare in den deutschen Arbeitsmarkt und trägt damit wesentlich zur Entlastung der deutschen Sozialsysteme bei. Neben diesem Effekt besteht die Kernfunktion der Zeitarbeit in der Schaffung von Flexibilität für die Wirtschaft. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an den Erwerbstätigen betrug zum 31. Dezember 2007 rd. 1,5%. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich im unteren Mittelfeld. In Ländern wie Frankreich und den Benelux-Staaten liegt hingegen die so genannte Penetrationsrate schon seit einigen Jahren bei 2,5 bis 3%. Die Zeitarbeit hat somit in Deutschland immer noch erhebliches Wachstumspotential, insbesondere im Gebiet des erworbenen Marktverzichtes von der Eurojobs GmbH, Österreich.

Für unser Geschäftsfeld Arbeitnehmerüberlassung rechnen wir daher für das laufende Jahr mit einem weiteren Wachstum. Hingegen erwarten wir für das Geschäftsfeld Ingenieurdienstleistungen wie geplant, bedingt durch die Steigerung der Leistungen im Basic & Detail Engineering und einer gleichzeitig zurück gehenden Baustellenbetreuung weniger abrechenbare Stunden und damit einhergehend einen Umsatzrückgang. Somit wird sich vermutlich ein im Vergleich zu 2007 geringerer Ergebnisbeitrag ergeben.

In Anbetracht der Chancen und Risiken sowie der Investitionen in neue Geschäftsfelder und Projekte ist es realistisch, im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis von TEUR 280 vor Konzernumlagen und Ertragsteuern zu erreichen.

Jede Niederlassung wird hierzu einen positiven Beitrag leisten.

 

Düsseldorf,

Eurojobs GmbH

Michael Wienands Dipl.-Ing.

Gerhart Zehetner KommR

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