Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Moehwald GmbH
Michelinstraße 21, 66424 Homburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Frede seit 5.2.2026 | Geschäftsführer |
Christoph Dr. Schröder seit 28.7.2021 | Prokura |
Uwe Hafner seit 28.7.2021 | Prokura |
Christian Dr. Artmann seit 13.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Moehwald GmbHHomburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach einer längeren Phase der sehr positiven Geschäftsentwicklung bei Dieseleinspritzsystemen, zeichnet sich in Westeuropa eine Stagnation der Dieselquote ab. Langfristig sind zwar Wachstumschancen in Amerika und Asien erkennbar, jedoch ausgehend von einer vergleichsweise geringen Umsatzbasis. Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund hat sich die Moehwald GmbH im Geschäftsjahr 2006 stabil und im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Bei den folgenden Betrachtungen und Wertungen ist die Ausnahmestellung des Vergleichsjahres 2005 (Umsatz 44,0 Mio. €, + 59 % ggü. VJ) zu berücksichtigen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz des Berichtsjahres erreichte 34,0 Mio. € und lag damit um 2,0 Mio. € über Plan, aber um 10,0 Mio. € oder 22,8 % unter VJ. Erfreulich stiegen allerdings die Umsätze mit Prüftechnik für Getriebesteuerungen, so dass in 2006 die Abhängigkeit vom Bosch Geschäftsbereich Dieselsystems verringert werden konnte. Die Gesamtleistung reduzierte sich von 43,9 Mio. € auf 32,9 Mio. € (- 24,9 % ggü. VJ). Ebenfalls rückläufig war der Auftragseingang. Er erreichte in 2006 28,7 Mio. € und lag damit um 8,1 Mio. € oder 22 % unter Vorjahr. 3. Produktion War das Geschäftsjahr 2005 noch durch Nachbauten und die daraus resultierenden positiven Effekte gekennzeichnet, hat sich die Auftragsstruktur 2006 in Richtung kundenspezifische Problemlösungen verschoben. Diese Veränderung bringt erhöhte technische und wirtschaftliche Risiken mit sich und stellt besondere Anforderungen an die Flexibilität des Unternehmens. Insbesondere über den Einsatz von Leasingkräften konnten trotz des beschriebenen Umsatzrückganges von 2005 auf 2006 die Kapazitäten so gesteuert werden, dass die Entwicklungsbereiche und die Fertigung über das Jahr gut ausgelastet waren. 4. Beschaffung Im Zuge der veränderten Auftragsstruktur, durch Ausweitung der Bezüge aus Niedrigkostenländern und durchgesetzte Ratiomaßnahmen, ist der Materialaufwand von 22,4 Mio. € auf 16,7 Mio. € zurückgegangen. Bezogen auf die Gesamtleistung reduzierten sich die Aufwendungen von 51 % auf 50,6 %. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2006 investierten wir 399 T€ in Sachanlagen. Die Investitionen lagen damit um 50 T€ über den Abschreibungen auf Sachanlagen (349 T€). Größte Einzelinvestitionen waren der Erwerb von Hardware in Zusammenhang mit unserem neuen Logistikkonzept und der Bau einer Vorführbank MOBA-B. Für das kommende Geschäftsjahr sind Investitionen von 470T€ geplant. Vorgesehen ist u.a. die Herrichtung eines Ex-Schutz-Raumes. 6. Finanzierungsmaßnahmen/ Vorhaben Über das Finanzclearing der Robert Bosch GmbH war die Liquidität der Moehwald GmbH während des gesamten Berichtszeitraums sichergestellt. Währungsrisiken wurden, soweit sie anfielen, über die Bosch Zentralabteilung C/FIF abgesichert. 7. Personal- und Sozialwesen Am 31. Dezember 2006 beschäftigten wir, unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres, 137 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 10 (VJ: 9) in Teilzeit. Der Personalaufwand reduzierte sich von 8.840 T€ auf 8.801 T€. Dabei stiegen die Aufwendungen für ausgezahlte Löhne und Gehälter um 191 T€ (+ 2,9 %). Andererseits reduzierten sich u.a. die Rückstellungen für Urlaub und Überstunden. Ebenfalls rückläufig war die Zuführung zu Rückstellungen für Altersteilzeit. 8. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Besonders im Focus stand in 2006 eine Produkt- und Marktoffensive. Ein erfreuliches Ergebnis dieser Aktivitäten ist der Beginn einer strategischen Partnerschaft mit Bosch Rexroth zur Standardisierung der Prüftechnik für Hydraulikkomponenten. Deutliche Rückgänge in den internen Lieferungen innerhalb des Produktbereiches PA-ATMO wurden durch Ausweitung der Umsätze mit Dritten und anderen Bosch Geschäftsbereichen mehr als ausgeglichen. Die Betriebsprüfung für die Jahre 1999 bis 2002 konnte ohne wesentliche Beanstandungen abgeschlossen werden. Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2005 wurde in voller Höhe an den Gesellschafter ausgeschüttet. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Zum 31.12.2006 reduzierte sich die Bilanzsumme der Moehwald GmbH insbesondere durch stichtagsbezogene Rückgänge von Forderungen gegen verbundene Unternehmen und unfertigen Erzeugnissen von 25,7 Mio. € auf 19,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote nach HB I-Zahlen konnte weiter von 59 % im Vorjahr auf nunmehr 60,9 % gesteigert werden. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2006 an den Gesellschafter auszuschütten. Im Wesentlichen bedingt durch die Reduzierung der Bilanzsumme ist der Anteil der Sachanlagen am Gesamtkapital auf 10,1 % gestiegen (VJ 7,7 %). Die Vorräte reduzierten sich zum Bilanzstichtag 31.12. 2006 von 6,7 Mio. € auf 5,8 Mio. €. Sie machten 29,9 % des Gesamtkapitals (VJ 26,0 %) aus. 2. Finanzlage Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2006 lag bei + 170 T€ nach + 60 T€ im Vorjahr. 3. Ertragslage Die Umsatzrendite vor Steuern des Geschäftsjahres 2005 in Höhe von 22,7 % stellt die absolute Ausnahme dar und dürfte auf absehbare Zukunft nicht mehr zu erreichen sein. Im Vergleich der Geschäftsjahre 2005 zu 2006 reduzierte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 10,0 Mio. € auf 5,1 Mio. €. Daraus errechnet sich eine Umsatzrendite vor Steuern von 14,9 %. C. Voraussichtliche Entwicklung einschließlich wesentlicher Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für 2007 rechnet die Moehwald GmbH mit weiter rückläufigen Investitionen im Bosch Geschäftsbereich Dieselsystems und gibt daher für das kommende Geschäftsjahr eine eher vorsichtige Prognose ab. Zudem sind die weltweiten Konjunkturaussichten weniger günstig als noch im Berichtsjahr. Vor dem Hintergrund einer angespannten Ergebnissituation einiger Moehwald-Kunden und weiter zunehmendem Anteil von Investitionen in Niedrigkostenländern dürfte sich auch der Druck auf die Preise weiter verstärken. Der zum 31.12.2006 vorhandene Auftragsbestand von 17,0 Mio. € deckt den Planumsatz für 2007 von 30,0 Mio. € (- 4,0 Mio. € ggü. VJ) zu 56,7 % (VJ 69,7 %) ab. Gelegentliche Schwankungen in der Beschäftigungssituation sind zu erwarten. Das EvS für das Geschäftsjahr 2007 sehen wir bei 2,5 Mio. €. Die Chancen des Jahres 2007 liegen in der weiter fortschreitenden Internationalisierung, im Ausbau des Geschäftsfeldes Prüftechnik für Getriebesteuerungen, in der strategischen Partnerschaft mit Bosch Rexroth und in Wachstumspotentialen im Bereich Service/Wartung/Ersatzteile/Kleingeräte. Bezogen auf den Planumsatz für 2007 von 30,0 Mio. € rechnen wir mit einem ausgeglichenen Chancen/Risikoverhältnis von + ./. 3,0 Mio. €. Für die dann folgenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 erwarten wir eine Rückkehr auf den langjährigen, durchschnittlichen Wachstumspfad von ca. + 10 % p.a. Chancen und Risiken des Jahres 2008 lassen sich weitgehend aus denen des Geschäftsjahres 2007 ableiten und fortschreiben. Zur vorbeugenden Vermeidung von Risiken und rechtzeitiger Aufdeckung von Schwachstellen unterhält die Moehwald GmbH ein umfangreiches internes Berichts- und Kontrollwesen und ist in das zentrale Risikomanagement der Bosch-Gruppe einbezogen. Im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsplanung werden das Folgejahr und 2 Vorschaujahre sehr detailliert betrachtet. Über das monatliche Berichtswesen und die vierteljährlichen Produktbereichssitzungen erfolgt ein permanenter Soll-Ist-Vergleich der wichtigsten Unternehmenskennziffern mit Definition von Maßnahmen bei festgestellten Abweichungen. Mit Hilfe des Bosch-internen Projektes PP 05 und der Balanced Scorecard werden weitere Daten zur vorausschauenden Unternehmenssteuerung und Risikovermeidung ermittelt. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. D. Sonstige Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Forschung und Entwicklung Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 beschäftigten wir im Forschungs- und Entwicklungsbereich 42 Mitarbeiter, 1 weniger als im Vorjahr. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Moehwald GmbH für die Zukunft zu sichern, wurde weiter intensiv an der Verbesserung des Einspritzmengenindikators EMI 21 und der Serienentwicklung des HDA (Einspritzanalysesystem nach dem hydraulischen Druckanstiegsverfahren) gearbeitet. Die Serienfreigabe für das HDA wird bis März 2007 angestrebt. Der EMI 21 wurde für den Betrieb mit n-Heptan und für Großdieselanwendungen mit Einspritzmengen bis 5.000 mm3 weiterentwickelt. Ebenfalls weiterentwickelt wurde die modulare Antriebsbank MOBA-B. 2. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Homburg, den 1. Februar 2007 Geschäftsführung Dr. Hermann Bolle Wolfgang Geenen Hans-Joachim Burgardt BilanzAktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2006 |
2005 |
|
|
€ |
€ |
|
|
1. Umsatzerlöse |
33.961.088 |
43.964.698 |
|
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen |
||
|
und unfertigen Erzeugnissen |
-1.161.120 |
-188.023 |
|
3. Andere aktivierte Eigenleistungen |
143.873 |
86.648 |
|
Gesamtleistung |
32.943.841 |
43.863.323 |
|
4. Sonstige betriebliche Erträge |
473.567 |
924.303 |
|
5. Materialaufwand |
||
|
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
-11.598.720 |
-17.757.898 |
|
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-5.063.557 |
-4.621.827 |
|
-16.662.277 |
-22.379.725 |
|
|
6. Personalaufwand |
||
|
a) Löhne und Gehälter |
-7.252.054 |
-7.343.856 |
|
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung
|
-1.548.893 |
-1.495.754 |
|
davon für Altersversorgung € 243.159 (VJ: T€ 251) |
||
|
-8.800.947 |
-8.839.610 |
|
|
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des |
||
|
Anlagevermögens und Sachanlagen |
-404.399 |
-386.652 |
|
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-2.660.490 |
-3.249.625 |
|
4.889.295 |
9.932.014 |
|
|
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
208.690 |
66.194 |
|
davon aus verbundenen Unternehmen € 181.182 (VJ: T€ 66) |
||
|
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-39.173 |
-6.110 |
|
davon an verbundene Unternehmen € 1.932 (VJ: T€ 1,3) |
||
|
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
5.058.812 |
9.992.098 |
|
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-2.020.534 |
-3.618.002 |
|
12. Sonstige Steuern |
-8.964 |
-7.653 |
|
Jahresüberschuss |
3.029.314 |
6.366.443 |
Anhang 2006
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz gegebenenfalls in diesem Anhang gemacht.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben; ihr Abgang wird im folgenden Geschäftsjahr unterstellt.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen vermindert. Soweit zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Gebäude werden linear über eine Nutzungsdauer von bis zu 25Jahren abgeschrieben.
Bewegliche Anlagegüter (bis zum Zugangsjahr 2000) werden teils linear, teils degressiv unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von €410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten gemäß §255 Abs.2 HGB bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt werden.
In allen Fällen wurde die verlustfreie Bewertung beachtet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Lieferverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen (Einzelabschreibungen) bzw. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge (Gruppenabschreibungen) berücksichtigt. Langfristige Forderungen werden abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Verpflichtungsvolumens ermittelt. Den Teilwerten liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Fremdwährungen sind mit einem einheitlichen Umrechnungskurs bzw. dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Geld- bzw. höheren Briefkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Entwicklung des Anlagevermögens 2006
|
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten |
Kumulierte |
Restbuchwerte |
Abschrei- |
||||||
|
Abschrei- |
bungen im |
||||||||
|
bungen |
Geschäfts- |
||||||||
|
01.01.2006 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchung |
31.12.2006 |
31.12.2006 |
31.12.2006 |
31.12.2005 |
jahr 2006 |
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||||||
|
Software |
68.270 |
55.533 |
68.270 |
0 |
55.533 |
55.533 |
0 |
0 |
55.533 |
|
68.270 |
55.533 |
68.270 |
0 |
55.533 |
55.533 |
0 |
0 |
55.533 |
|
|
Sachanlagen |
|||||||||
|
Grundstücke und Bauten |
2.710.007 |
15.702 |
0 |
2.725.709 |
1.609.174 |
1.116.535 |
1.199.348 |
98.516 |
|
|
Technische Anlagen und Maschinen |
2.038.317 |
87.840 |
86.598 |
142.670 |
2.182.229 |
1.677.625 |
504.604 |
444.642 |
101.006 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|||||||||
|
Geschäftsausstattung |
1.112.936 |
142.390 |
57.498 |
1.197.828 |
869.127 |
328.701 |
335.659 |
149.344 |
|
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen |
|||||||||
|
im Bau |
0 |
153.002 |
0 |
-142.670 |
10.332 |
0 |
10.332 |
0 |
0 |
|
5.861.260 |
398.934 |
144.096 |
0 |
6.116.098 |
4.155.926 |
1.960.172 |
1.979.649 |
348.866 |
|
|
5.929.530 |
454.467 |
212.366 |
0 |
6.171.631 |
4.211.459 |
1.960.172 |
1.979.649 |
404.399 |
|
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
|
31.12.2006 |
31.12.2005 |
|
|
T€ |
T€ |
|
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.379 |
904 |
|
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
(0) |
(0) |
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
10.083 |
15.664 |
|
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
(0) |
(0) |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
191 |
418 |
|
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
(0) |
(0) |
|
11.653 |
16.986 |
Eigenkapital
Eine Umstellung des Stammkapitals auf € ist bisher nicht erfolgt. Zum 31.Dezember 2004 betrug das Stammkapital DM 2.000.000,00 und wurde zum amtlichen Wechselkurs von 1,95583 auf €1.022.584 umgerechnet.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Überstunden- und Sondervergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen, ungewisse Schulden, drohende Verluste aus Lieferverpflichtungen, noch zu erbringende Leistungen und für Altersteilzeit gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeitenspiegel in T€
|
31.12.2006 |
31.12.2005 |
|||||
|
Restlaufzeit |
gesichert |
gesamt |
Restlauf- |
gesamt |
||
|
Art der Verbindlichkeit |
bis |
über |
/mit |
zeit bis |
||
|
1 Jahr |
5 Jahre |
1 Jahr |
||||
|
1. Verbindlichkeiten aus |
||||||
|
Lieferungen und |
||||||
|
Leistungen |
638 |
0 |
- |
638 |
1.013 |
1.013 |
|
2. Verbindlichkeiten |
||||||
|
gegenüber
|
||||||
|
Unternehmen |
17 |
0 |
- |
17 |
868 |
868 |
|
3. Sonstige
|
238 |
0 |
- |
238 |
380 |
380 |
|
- davon aus Steuern |
106 |
0 |
106 |
104 |
104 |
|
|
- davon im Rahmen
|
||||||
|
Sicherheit |
17 |
0 |
17 |
187 |
187 |
|
Haftungsverhältnisse
Es bestanden keine aus der Bilanz oder dem Anhang nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€3.714 (davon gegen verbundene Unternehmen T€ 1.186). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
|
T€ |
|
|
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen |
|
|
1 Jahr (davon verbundene Unternehmen: T€ 12) |
306 |
|
2 bis 5 Jahre (davon verbundene Unternehmen: T€ 41) |
184 |
|
Bestellobligo im Folgejahr fällig |
3.224 |
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2006 und 2011.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Aufgliederung nach Sparten
|
2006 |
2005 |
|
|
T€ |
T€ |
|
|
Diesel-Prüftechnik (inkl. AT-MO) |
27.750 |
33.236 |
|
Prüfstände und -anlagen |
4.156 |
2.964 |
|
Service |
1.046 |
2.258 |
|
Bosch-Prüftechnik (Lizenzprüftechnik) |
935 |
3.755 |
|
Benzin-Prüftechnik |
52 |
1.666 |
|
Übrige |
23 |
87 |
|
33.962 |
43.966 |
|
|
./. Erlösschmälerungen/Kundenskonti/-boni |
-1 |
-1 |
|
33.961 |
43.965 |
Aufgliederung nach Regionen
|
2006 |
2005 |
|
|
T€ |
T€ |
|
|
Inland |
12.227 |
23.956 |
|
Ausland |
21.735 |
20.010 |
|
33.962 |
43.966 |
|
|
./. Erlösschmälerungen/Kundenskonti/-boni |
-1 |
-1 |
|
33.961 |
43.965 |
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€409 (VJ: T€834) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€2.660 (VJ: T€3.249) enthalten insbesondere Reisekosten in Höhe von T€394 (VJ: T€442), Büro- und EDV-Kosten in Höhe von T€263 (VJ: T€240), Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von T€150 (VJ: T€150) sowie Zuführung zur Rückstellung für ungewisse Schulden in Höhe von T€130 (VJ: T€253).
Sonstige Angaben
Organe
Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Dr. Hermann Bolle
Weingarten Sprecher der Geschäftsleitung
und
Geschäftsführer
Vertrieb
Herr Hans-Joachim Burgardt
Schoeneck (Frankreich) Geschäftsführer
Kaufmännische Aufgaben
Herr Wolfgang Geenen
Bexbach-Höchen Geschäftsführer
Technische Koordination
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr T€678 (VJ: T€616).
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
|
Anzahl
|
Anzahl
|
|
|
Gewerbliche Arbeitnehmer |
24 |
25 |
|
Angestellte |
107 |
103 |
|
131 |
128 |
|
|
Auszubildende |
1 |
2 |
|
132 |
130 |
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2006 an die Gesellschafterin auszuschütten.
Homburg, den 1. Februar 2007
Geschäftsführung
Dr. Hermann Bolle
Wolfgang Geenen
Hans-Joachim Burgardt
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Moehwald GmbH, Homburg, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis 31.Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 1. Februar 2007
100,0PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
100,0
(Kayser), Wirtschaftsprüfer
(ppa. Bleyl), Wirtschaftsprüferin
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