Herstellung von Kalk und gebranntem Gips
Sebald Zement GmbH
Hunaser Straße 3, 91224 Pommelsbrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Tausendpfund seit 4.7.2013 | Geschäftsführer |
Herbert Schötz seit 18.12.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kalkwerk & Portland-Cementfabrik Carl Sebald Söhne | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sebald Zement GmbHPommelsbrunnJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SEBALD ZEMENT GMBH, HARTMANNSHOFGesamtwirtschaftliches Umfeld und Entwicklung der Branche Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit im vergangenen Wirtschaftsjahr lag in der Produktion von Zement, zementgebundener Baustoffe, Düngekalk granuliert bzw. gemahlen, Steinmehle und Schotter. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 20231 Nach dem BIP-Rückgang im dritten Quartal deuten aktuelle Konjunkturindikatoren auch im vierten Quartal auf eine schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung hin. Vor allem die zuvor positive Entwicklung bei den Investitionen dürfte sich spürbar abschwächen, während sich der private Konsum im Zuge der wieder steigenden Reallöhne stabilisieren dürfte. Jüngste Stimmungsindikatoren bei Unternehmen und privaten Haushalten deuten eine etwas positivere Einschätzung für das kommende Jahr an. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im November auf 3,2%. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021, was vor allem auf einen Basiseffekt im Zuge sehr hoher Energiepreise im Vorjahr zurückzuführen ist. Im Oktober hatte die Rate noch bei 3,8% gelegen. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) lag im November bei 3,8% (Oktober: 4,3%) und damit erneut höher als die Inflationsrate. Die derzeitige konjunkturelle Flaute spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Arbeitslosigkeit in Ursprungszahlen blieb gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Saisonbereinigt (sb) bedeutet das einen Anstieg um 22.000 Personen. 1 In diesem Bericht werden Daten genutzt, die bis zum 13. Dezember 2023 vorlagen. Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Veränderungsraten gegenüber der jeweiligen Vorperiode auf Basis preis-, kalender- und saisonbereinigter Daten. Quelle https://www.bmwk.de Prognose 2024 Vor allem im Wohnungsbau geht die Bautätigkeit weiter zurück. Die Bestandsmaßnahmen wirken dagegen sowohl im Wohnungs- als auch im Nichtwohnungsbau stabilisierend. Die öffentliche Baunachfrage wächst. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag des BBSR hat das Bauvolumen im Jahr 2023 preisbereinigt um gut ein Prozent abgenommen. Somit sinkt die Bautätigkeit das zweite Jahr in Folge. Bereits 2022 verringerte sich das reale Bauvolumen infolge der deutlich gestiegen Baupreise um 2,2%. Insbesondere die höheren Zinsen drücken die Baunachfrage. Das trifft vor allem den Wohnungsbau. Im Zusammenspiel mit den gestiegenen Bau- und Materialpreisen stellt das hohe Zinsniveau das größte Risiko für den Wohnungsbau dar. Für 2023 und 2024 gehen die Prognosen von einem Rückgang des realen Neubauvolumen aus (-2,3% und -3,4%), bevor die Nachfrage der Neubautätigkeit 2025 wieder leicht zulegen wird (+0,4%). Quelle: https://www.bbsr.bund.de/ Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr wird im Einzelnen erläutert: Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir insgesamt 85 TEUR in das Anlagevermögen investiert, diesen stehen Abschreibungen in Höhe von 197 TEUR gegenüber. Das Sachanlagevermögen hat sich um 97 TEUR gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Investitionen sind im Anlagenspiegel detailliert dargestellt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte ausschließlich mit eigenen Mitteln. Im Bereich des Umlaufvermögens sind die Vorräte bedingt durch das im Vorjahresvergleich geringere Geschäftsvolumen um 462 TEUR auf 3.719 TEUR (Vj.: 4.181 TEUR) zurückgegangen. Innerhalb des Vorratsvermögens war bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ein deutlicher Rückgang von 618 TEUR vorliegend, während hingegen bei den fertigen Erzeugnissen und Waren ein gegenläufiger leichter Anstieg um 175 TEUR zu verzeichnen war. Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.468 TEUR (Vj.: 4.546 TEUR) am Gesamtvermögen beträgt 38,4% (Vj.: 36,9%). Die liquiden Mittel sind stichtagsbedingt um 125 TEUR auf 1.407 TEUR (Vj.: 1.282 TEUR) angestiegen. Finanz- und Liquiditätslage Die Liquidität im Berichtsjahr war zu jederzeit gesichert und wir rechnen auch für die Zukunft damit unsere finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag lag bei 55,0% (Vj.: 64,8%). Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 719 TEUR auf 2.675 TEUR (Vj.: 1.956 TEUR) angestiegen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen war ein Anstieg um 564 TEUR auf 818 TEUR (Vj.: 254 TEUR) zu verzeichnen, dies war im Wesentlichen auf die Neuaufnahme eines kurzfristigen Darlehens zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 216 TEUR auf 1.366 TEUR (Vj.: 1.582 TEUR) verringert, dies ist vor allem auf geringere Rückstellungen im Personalbereich zurückzuführen. Unter den sonstigen Rückstellungen wurden wie im Vorjahr Rückstellungen für Rekultivierung (TEUR 294) ausgewiesen. Grundlage bilden die nach vernünftig kaufmännischer Beurteilung geschätzten Kosten. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 10,4% gesunken, das ursprünglich geplante mengenmäßige Absatzvolumen wurde nicht erreicht. Die Gesamtleistung verringerte sich dabei ebenfalls um 12,1%. Das Rohergebnis verringerte sich im Berichtsjahr ebenfalls deutlich. Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr ein negatives Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (-1.158 TEUR). Personal Zum 31.12.2023 waren insgesamt 89 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen beschäftigt. Der Personalbestand gliedert sich wie folgt:
Die Geschäftsleitung bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern/-innen sowie dem Betriebsrat für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erbrachte Leistung und Mitarbeit. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancenbericht Durch intensive Kooperationen mit Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften, die im Transportbeton-Sektor agieren, bestehen hinsichtlich des Abnehmerkreises für Zement komparative Kosten- bzw. Wettbewerbsvorteile. Personelle Risiken Durch die gezielte Ausbildung von Auszubildenden und deren Übernahme bei Beendigung in ein Arbeitsverhältnis sowie die Einstellung von jüngeren Mitarbeitern wird die Belegschaft gezielt verjüngt. Die Fluktuation von Mitarbeitern war in den vergangenen Jahren äußerst gering. Im gesamten Betrieb gelten diverse flexible Arbeitszeitmodelle. Die Nachfolgeregelung für Mitarbeiter, die in Ruhestand gehen, wird rechtzeitig geregelt. Offene Stellen konnten in den letzten Jahren jeweils kurzfristig mit qualifizierten neuen Mitarbeitern besetzt werden. Produkthaftungsrisiken Es bestehen die klassischen Produkthaftungsrisiken, insbesondere im Baustoffbereich. Diesbezüglich besteht eine Produkthaftpflichtversicherung. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements werden unsere Produkte zudem kontinuierlich labortechnisch untersucht. Ausfallrisiken Der überwiegende Teil des Umsatzes wird mit Vertriebs-, Beteiligungsgesellschaften oder mit Zahlung des Kunden durch Banklastschrift abgewickelt. Dadurch kann das Risiko von Forderungsausfällen erfahrungsgemäß als äußerst gering betrachtet werden. Die Geschäftsleitung versucht mögliche wirtschaftliche Risiken durch Quartalsauswertung der BWA ́s und Kommunikation mit den Abteilungsleitern rechtzeitig zu erkennen und durch entsprechende Maßnahmen frühzeitig gegenzusteuern. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind uns keine Risikofaktoren, welche die Entwicklung und Fortbestand des Unternehmens nachhaltig negativ beeinflussen könnten, bekannt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen der Geschäftsleitung im gewohnten Rahmen entwickelt. Besondere Vorgänge haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Bei der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bestehen keine Lieferschwierigkeiten. Der Preisanstieg für diese Produkte hat sich verlangsamt, bzw. verharren auf dem bestehenden Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse im 1. Quartal 2024 erhöhten sich aufgrund von Preisanpassungen um 2,30% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die weiterhin hohen Beschaffungskosten für Strom im Jahr 2024 belasten das Rohergebnis auch im kommenden Wirtschaftsjahr. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem Umsatzvolumen von ca. 25.000 TEUR und einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Für das kommende Jahr erwarten wir eine stagnierende Entwicklung der Absatzzahlen für unsere Produkte. Im lfd. Geschäftsjahr werden wir ca. 500 TEUR an Investitionen tätigen. In den kommenden 3 Jahren haben wir ein Investitionsvolumen in einer Höhe von ca. 750 TEUR geplant. Die gesamten Investitionsmaßnahmen werden wir voraussichtlich mit eigenen Mitteln finanzieren. Der Personalstand zum 31.3.2024 betrug 88 Personen, damit hat sich die Anzahl der Mitarbeiter in unserem Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Bis zum Ende dieses Jahres planen wir mit einer Mitarbeiterzahl von 88 - 90 Personen. Die Tarifvertragsparteien haben sich bereits 2023 auf eine Entgelterhöhung zum 1. Juli 2024 (+3,60%) sowie auf eine weitere Inflationsausgleichzahlung (500€/Juni 2024) verständigt. Somit besteht bis Mai 2025 Planungssicherheit bezüglich der Personalkosten. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Der überwiegende Teil der Forderungen werden mittels Banklastschrift eingezogen bzw. über Vertriebsgesellschaften abgerechnet. Forderungsausfälle sind daher die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonti bezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden unsere Produkte/Produktionsverfahren im Rahmen der betrieblichen Qualitätssicherung laufend weiterentwickelt. Der Betrieb ist nach ISO 9001:2008 mit Produktentwicklung zertifiziert, zusätzlich liegt ein Zertifikat über ein Energiemanagement-System nach DIN ISO 50001 vor.
Hartmannshof, 29. Juli 2024 Claus Tausendpfund, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SEBALD ZEMENT GMBH, HARTMANNSHOFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SEBALD ZEMENT GMBH, HARTMANNSHOFAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Sebald Zement GmbH mit Sitz in Pommelsbrunn/OT Hartmannshof ist unter der Registernummer HRB 4947 beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt; die Gewinn und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Abschläge auf länger als 2 Jahre gelagerte Ersatzteile für Maschinen und Betriebsvorrichtungen werden vorgenommen. Fertige / Unfertige Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung verlustfreier Bewertung zu Herstellkosten (Material- und Fertigungskosten incl. Gemeinkosten) bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen / Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt. Der Erfüllungsbetrag wurde nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel (Anlage 3a) dargestellt. Forderungen Die Forderungen enthalten Forderugnen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.468 (Vj.: TEUR 4.546) sowie gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 76 (Vj.: TEUR 101). Forderungen gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 3.959 (Vj.: 3.951) Forderungen gegen die Gesellschafterin ausgewiesen. Eigenkapital Nach § 253 Abs. 6 HGB bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge aufgrund der Bewertung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 23). Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "projected unit credit (puc) Methode" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Zur Rücksicherung der Pensionsverpflichtung wurde eine Lebensversicherung verpfändet. Diese hat zum 31.12.2023 laut Versicherungsauskunft einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 471. Diese wird mit der errechneten Pensionsschuld in Höhe von TEUR 558 saldiert. Insofern ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 87. Die Bewertung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB, wonach die Rückstellung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen ist. I. S. d. § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 4.838 der ausschüttungsgesperrt ist. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zur Rücksicherung der Lebensarbeitszeitkonten wurden Fondsanteile der Deka-Bank verpfändet. Diese haben zum 31.12.2023 laut Bankauskunft einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 1.109. Diese werden mit der errechneten Schuld in Höhe von TEUR 1.267 saldiert, insofern ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 158. Die Berechnung des Erfüllungsbetrags erfolgte auf Grundlage der bis zum Stichtag angesammelten Guthaben. Das Guthaben wurde über die Restlaufzeit von durchschnittlich 13 Jahren mit einer Teuerungsrate von 2,50 % aufgezinst und anschließend über diese Laufzeit gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Dabei wurden Zinssätze zwischen 0,99 % p.a. und 1,67 % p.a. zugrunde gelegt. Die Pachterneuerungsrückstellung wurde aufgrund der vertraglichen Pachtrestlaufzeit von 8 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit Zinssätzen zwischen 0,99 % p.a. und 1,38 % p.a. abgezinst. Dabei wurde eine Teuerungsrate von 2,0 % p.a. berücksichtigt. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 600 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Latente Steuern Die Aufrechnung der latenten Steuern führt zu einer aktiven latenten Steuer. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch und setzt diese nicht in der Bilanz an. Sonstige Angaben Anteilsbesitz über 20 %
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 84 (Vj.: 82) (26 Angestellte, 57 gewerbliche Arbeitnehmer und 1 Aushilfe) Mitarbeiter beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung beabsichtigt den Jahresfehlbetrag (EUR 882.091,93) mit dem Bilanzgewinn zu verrechnen. Leitungsorgane Geschäftsführer: Claus Tausendpfund, Dipl.-Ing. (FH) Produktionstechnik, Hartmannshof Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer): Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Hartmannshof, im Juli 2024 Dipl.-Ing. Claus Tausendpfund
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sebald Zement GmbH, Hartmannshof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sebald Zement GmbH, Hartmannshof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sebald Zement GmbH, Hartmannshof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 5. August 2024 ART
Amberger Revision und Treuhand GmbH
Bahmann, Wirtschaftsprüfer Hatosch, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschluss erfolgte am 15.11.2024 |
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