Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 12277
Vorher
VISION 455. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHCarmanah Sabik Holdings GmbH
Eingetragen
2.10.2014
Branche
Bau von Schiffen und schwimmenden Vorrichtungen für zivile Zwecke, ohne Boots- und YachtbauErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere Verkehrswege
Gegenstand
Entwicklung und Vermarktung von Softwareprodukten, die Herstellung von elektrischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuereinrichtungen und Schifffahrtszeichen, hauptsächlich für Wasserstraßen und Häfen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, insbesondere Installation, Service, Wartung und Instandhaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Karschunke
seit 24.2.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
1487129 B.C. LTD.CAN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
1487129 B.C. LTD.
Canada
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sabik Offshore GmbH

Schwerin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Sabik Offshore GmbH

Gliederung

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1 Historie

1.1.2 Veränderungen

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

2.2.2 Vermögenslage

2.2.3 Finanzlage

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.4 Gesamtaussage

3 Zweigniederlassungsbericht

4 Prognosebericht

5 Chancen- und Risikobericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1 Historie Sabik Offshore wurde 2001 in Schwerin gegründet, um den Marinemarkt in Deutschland zu bedienen. Seit 2008 werden zudem Navigationshilfen, Markierungsmittel und Flughindernislösungen für Offshore-Wind-Parks angeboten, was sich zu unserem Hauptgeschäftsfeld und unserer Kernkompetenz entwickelt hat.

Sabik Offshore bietet seit über 20 Jahren zuverlässige Navigationshilfen und Sicherheitsbeleuchtungen an. Mit unserem Wissen über Systemdesign und Navigationshilfen wurden unsere Produkte und Lösungen speziell für die Offshore-Wind-Industrie entwickelt. Wir verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz bei der Kennzeichnung von Offshore-Wind-Parks und sind stolz darauf, das Vertrauen unserer vielen Kunden gewonnen zu haben, um mit ihnen weltweit zu expandieren.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Sabik Offshore GmbH gliedern sich in Offshore-Wind und Marine. Offshore-Wind bezeichnet dabei alle Markierungssysteme, die zur Kennzeichnung einer Offshore-Wind-Turbine dienen und Marine die Kennzeichnung von Häfen oder Marineeinrichtungen, welche nicht mit Offshore-Wind-Parks zusammenhängen. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf dem Offshore-Wind Segment, welches den Großteil der Projekte und Umsatzerlöse ausmacht.

Rechtliche Struktur

Die Sabik Offshore GmbH hat Tochtergesellschaften in Großbritannien, Dänemark und den USA.

Sabik Offshore ist ein Tochterunternehmen der Sedna Wind Technologies Inc. mit Sitz in Vancouver, Kanada, einer Investmentgesellschaft, die sich auf die Unterstützung von Unternehmen mit spezialisierten Produkten oder Dienstleistungen im Lebenszyklus von Offshore-Windenergie konzentriert.

1.1.2 Veränderungen

Im Jahr 2023 erwarb die Sabik Offshore GmbH die Weissenborn A/S aus Vejle in Dänemark. Die Weissenborn A/S ist spezialisiert auf den Bau von Relings für Offshore Windanlagen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 waren 10 Vollzeitkräfte (Vorjahr 10 Vollzeitkräfte) mit der Forschungs- und Entwicklungsarbeit betraut. Insgesamt wurden rund 1.390 kEUR (Vorjahr rd. 966 kEUR) in die Weiterentwicklung unserer Produkte sowie Neuentwicklungen gesteckt. Damit bewegen sich die Entwicklungskosten im Schnitt bei ca. 4,3% des Gesamtumsatzes (3,9% im Vorjahr) und damit im Rahmen des Angestrebten. Für 2024 wird mit höheren Ausgaben gerechnet, da weitere Entwicklungen im Bereich Offshore-Wind vorangetrieben werden sollen.

2 Wirtschaftsbericht

Durch den globalen Kampf gegen den Klimawandel ist der Offshore-Wind-Markt ein stark und stetig wachsender Bereich, der in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt aufgenommen hat. Durch den Ukrainekonflikt entfacht, steigt das Interesse aller Länder immer unabhängiger vom globalen Energiemarkt zu werden. Hierdurch haben sich beispielsweise die Ziele für die Offshore-Wind-Energieerzeugung in Deutschland bis 2030 auf 30GW erhöht, bis 2045 sollen dann 70GW erreicht werden.

Grundsätzlich wird dem Offshore-Wind-Markt eine Schlüsselrolle in der globalen Reaktion auf den Klimawandel zugesprochen. Die Energieerzeugung ist für rund drei Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich und steht damit im Mittelpunkt der Klimaschutzbemühungen. Mit 117 GW erreicht der globale Offshore-Wind-Markt im Jahr 2023 einen Rekordzuwachs, wobei China Europa Ende 2023 als größten Offshore-Wind-Markt abgelöst hat.

Die Aussichten für den globalen Offshore-Wind-Markt bis 2030 haben sich aufgrund der folgenden Faktoren weiter verbessert:

• Regierungen auf der ganzen Welt steigern ihre Ambitionen auf umweltfreundliche Technologien umzusteigen und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden.

• Der starke Rückgang der Stromgestehungskosten für Offshore-Wind-Energie ("LCOE") macht sie zu einer der wettbewerbsfähigsten Energiequellen.

• Weitere Fortschritte bei der Kommerzialisierung und Industrialisierung von Floating Wind eröffnen zukünftig neue Märkte.

• Offshore-Wind-Energie spielt zunehmend eine einzigartige Rolle bei der Erleichterung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit und Dekarbonisierung, wie z. B. beim Übergang des Öl- und Gassektors zu erneuerbaren Energien und Power-to-X.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 31 % bis 2027 und 12 % bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts werden die Neuinstallationen voraussichtlich die Meilensteine 30 GW im Jahr 2026 und 50 GW bis 2030 überschreiten. 81% der weltweiten Kapazitäten werden dabei auf Europa und China entfallen.

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Rahmen der Klimapolitik der Bundesregierung stellt der Ausbau der Offshore-Windenergie einen wichtigen Baustein für den Umbau der Energieversorgung dar. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für den Offshore-Markt große Potenziale und damit Chancen für Unternehmen in diesem Markt. Sabik Offshore kontrolliert seinen Marktanteil regelmäßig. Zum Jahresende 2023 blicken wir auf eine Marktdurchdringung im Offshore-Wind-Bereich im Segment der Beleuchtung von Offshore-Wind-Parks von rd. 87% (ohne den ungeregelten Markt in China) an den projektierten und gebauten Offshore-Wind-Kraftanlagen. Im Bereich der Signalelemente für den Flugverkehr ist unser Marktanteil im Vergleich zu 2022 stabil bei 82% geblieben. Unsere Vision ist es, Marktführer zu bleiben. Insgesamt bedienen wir die Märkte auf drei Kontinenten (Europa, Amerika, Asien), wobei unser Schwerpunkt weiterhin im europäischen Markt liegt. Trotz unserer guten Marktposition erwarten wir, dass wir uns in den kommenden Jahren einem gewissen Wettbewerb stellen müssen, da der Markt wächst und für den Eintritt neuer Anbieter interessanter wird.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftslage stellt sich umfassend als sehr positiv dar. Auch im Jahr 2023 wurden wieder diverse Projekte gewonnen und begonnen, die Umsatzsteigerung bemisst sich von 2022 auf 2023 auf 30,7%. Dabei konnte das erwartete Umsatzvolumen von 27 Mio. EUR deutlich übertroffen werden. Das Wachstum von 2022 auf 2023 ist der guten Marktsituation im Bereich Offshore-Wind zu verdanken, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 konnte u.a. mit den Projekten Vineyard, Revolution Wind und Doggerbank B bereits über 50% des Umsatzes erreicht werden. Das zweite Halbjahr konnte durch Projekte wie Coastal Virginia oder Doggerbank C ebenfalls die Erwartungen erfüllen.

2.2.1 Ertragslage

Der Jahresabschluss der Sabik Offshore GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Sabik Offshore GmbH ist in diesem Geschäftsjahr erneut als mittelgroße Kapitalgesellschaft prüfungspflichtig.

Kurzfassung der Gewinn- und Verlustrechnung der Sabik Offshore GmbH

in TEUR 2023 2022 * Veränderung
in %
Umsatzerlöse 32.111,3 24.573,7 30,7%
Materialaufwand -20.458,6 -15.489,1 32,1%
Abschreibungen -886,7 -902,5 -1,8%
Sonstige Betriebsausgaben/-einnahmen -7.434,4 -7.263,9 2,3%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 3.331,6 918,2
Finanzergebnis -205,5 -11,5 1687,3%
Steuern -1.215,0 -528,8 129,8%
Jahresüberschuss 1.911,1 377,9

* Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 wurde wie folgt an den Ausweis des Berichtsjahres angepasst: Im Vorjahr unter den bezogenen Leistungen ausgewiesene Verwaltungs- und Vertriebskosten (TEUR 1.596; 2023: TEUR 1.646) sowie unter den Löhnen und Gehältern ausgewiesene Kosten der Personalbeschaffung (TEUR 58; 2023: TEUR 120) werden nun in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Sabik Offshore GmbH weist einen Jahresgewinn i.H.v. 1.911,1 kEUR aus. Das im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Jahresergebnis (2022: 377,9 kEUR) ist maßgeblich auf das gestiegene Projektvolumen im Jahr 2023 im Bereich Offshore-Wind sowie auf zwei Sonderprojekte im Bereich Marine zurückzuführen.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit wird im Wesentlichen von den erwirtschafteten Erlösen aus Offshore-Wind-Projekten sowie dem damit verbundenen Materialaufwand bestimmt. Den um 7,54 Mio. EUR gestiegenen Umsatzerlösen stehen hierbei um 4,95 Mio. EUR gestiegene Materialaufwendungen gegenüber.

Die Umsatzerlöse beinhalten dabei im Wesentlichen Erlöse aus Offshore-Wind-Projekten i.H.v. 30,71 Mio. EUR (VJ: 22,87 Mio. EUR) und aus dem Marinesegment mit 1,4 Mio. EUR (VJ: 1,7 Mio. EUR).

Der Materialaufwand erhöht sich um 32,1% im Vergleich zum Vorjahr und zu der Umsatzentwicklung. Eine maßgebliche Erhöhung durch Verknappung von Material konnten wir im Jahr 2023 für systemrelevante Komponenten nicht feststellen.

In den Abschreibungen sind hauptsächlich die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert zu benennen, welche auch in diesem Jahr den maßgeblichen Anteil mit gleichbleibenden 0,72 Mio. EUR ausmachen.

Die geringfügige Verschlechterung der sonstigen Betriebsausgaben/-einnahmen im Vergleich zum Vorjahr mit 0,17 Mio. EUR wird maßgeblich von den gestiegenen Personal- und Personalnebenkosten (2023: 4,0 Mio. EUR, 2022: 3,3 Mio. EUR) aufgrund der erhöhten Mitarbeiteranzahl, den gestiegenen Rechts- und Beratungskosten (2023: 0,5 Mio. EUR, 2022: 0,3 Mio. EUR) sowie gegenläufig gestiegenen sonstigen betriebliche Einnahmen (2023: 0,5 Mio. EUR, 2022: 0,2 Mio. EUR) bestimmt.

2.2.2 Vermögenslage

Kurzfassung der Bilanz der Sabik Offshore GmbH

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
in %
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.106,9 1.832,5 -39,60%
Sachanlagen 695,9 605,7 14,89%
Finanzanlagen 4.936,5 17,3 28434,68%
6.739,3 2.455,5 174,46%
Umlaufvermögen
Vorräte 4.999,2 4.733,6 5,61%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.038,3 6.324,6 11,28%
Flüssige Mittel 1.687,2 623,6 170,56%
13.724,7 11.681,9 17,49%
Rechnungsabgrenzungsposten 170,6 126,6 34,76%
20.634,6 14.264,0 44,66%
Passiva
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25,0 25,0 0,00%
Kapitalrücklage 9.923,9 8.769,4 13,17%
Verlustvortrag -2.308,5 -2.686,4 -14,07%
Jahresüberschuss-/fehlbetrag 1.911,1 377,9 405,70%
9.551,5 6.485,9 47,26%
Verbindlichkeiten
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,5 0,8 -37,50%
Rückstellungen 4.072,5 2.384,8 70,77%
Verbindlichkeiten 7.009,4 5.391,8 30,00%
Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 0,7 0,00%
11.083,1 7.778,1 42,49%
20.634,6 14.264,0 44,66%

Die Vermögenslage der Sabik Offshore GmbH zum 31.12.2023 wird maßgeblich von ihren immateriellen Vermögensgegenständen, Finanzanlagen, Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen bestimmt. Dem gegenüber stehen im Wesentlichen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen aus Gewährleistungen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden dabei maßgeblich vom Firmenwert aus dem Jahre 2015 aus der Verschmelzung der Carmanah Holding GmbH und der damaligen Sabik Informationssysteme GmbH zur Sabik Offshore GmbH und dessen Abschreibung bestimmt. Durch die jährlichen Abschreibungen i.H.v. 0,72 Mio. EUR sinkt der Firmenwert im Jahr 2023 von 1,81 Mio. EUR auf 1,08 Mio. EUR.

Die Finanzanlagen erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Mio. EUR. Dies beruht auf dem Erwerb der Weissenborn A/S, Vejle, Dänemark, zum 01.04.2023.

Der Wert des Vorratsvermögens erhöht sich von 4,7 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 5,0 Mio. EUR. Dies begründet sich hauptsächlich durch die notwendige höhere Bevorratung durch das gestiegene Umsatzvolumen. Aufgrund der verbesserten Lieferzeiten unserer Lieferanten, war es nicht mehr in dem Maße notwendig Vorräte aufzubauen.

Im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände spiegelt sich ebenfalls das gestiegene Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich um 0,5 Mio. EUR auf 6,6 Mio. EUR. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhen sich um 0,1 Mio. EUR. Aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens erhöhen sich die Forderungen aus Umsatzsteuer ebenfalls um 0,2 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR.

Der Bereich der Rückstellungen erhöht sich von 2,4 Mio. EUR um 1,7 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR. Dies lässt sich ebenfalls auf das gestiegene Jahresergebnis und damit verbundenen deutlich gestiegenen Steuerrückstellungen (2023: 1,3 Mio. EUR, 2022: 0,2 Mio. EUR), Rückstellungen für Gewährleistungen (+115 kEUR) sowie Rückstellungen für Kosten im Bereich Forschung & Entwicklung (+239 kEUR) zurückführen.

Die Verbindlichkeiten der Sabik Offshore GmbH erhöhten sich um Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Mio. EUR auf 7,0 Mio. EUR. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem im Zusammenhang mit dem Erwerb der Weissenborn A/S, aufgenommenen Darlehen (3,7 Mio. EUR). Das Darlehen hat eine ursprüngliche Höhe von 3,9 Mio. EUR sowie eine Laufzeit bis zum 29.03.2029. Als Covenant dient ein Net Leverage. Hinzu kommen aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens erhöhte Vorauszahlungen der Kunden (2023: 1,7 Mio. EUR, 2022: 0,5 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten hingegen von 4,4 Mio. EUR auf 1, Mio. EUR reduziert werden.

2.2.3 Finanzlage

Im Vergleich zum Vorjahresstichtag hat sich die Liquidität der Sabik Offshore GmbH von 0,6 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR erhöht. Die Kreditlinien der Sabik Offshore GmbH betragen 5 Mio. EUR, davon 2,5 Mio. EUR im Rahmen von Avalkreditlinien. Die Zahlungsfähigkeit der Sabik Offshore GmbH war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Die Eigenkapitalquote stieg trotz der Erhöhung der Bilanzsumme aufgrund des sehr guten Jahresergebnisses 2023 und einer Kapitaleinlage der Mutter, im Zusammenhang mit dem Erwerb der Weissenborn A/S, von 45% auf 46%.

Die allgemeine Finanzlage des Unternehmens wird weiterhin durch die steigende Nachfrage bestimmt. Insgesamt steigt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 0,8 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR im Jahr 2023. Maßgeblich hierfür verantwortlich ist das sehr gute Jahresergebnis 2023, der geringere Aufbau von Vorräten sowie der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr.

Aus Investitionstätigkeiten resultierende Cash Flow-Änderungen ergeben sich im Jahr 2023 in Höhe von 5,1 Mio. EUR, diese entfallen im Wesentlichen auf Werkzeuge, Prüfgeräte und Bojen sowie den Erwerb der Weissenborn A/S. Damit fallen die Investitionen in 2023 um 4,8 Mio. EUR höher aus als im Jahr 2022. Investitionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist auf 4,7 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Darlehens für den Erwerb der Weissenborn A/S in Höhe von 3,7 Mio. EUR sowie einer Eigenkapitalzuführung von 1,2 Mio. EUR. Dem gegenüber stehen gezahlte Zinsen von 0,2 Mio. EUR.

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Maßgebliche Kennzahl für das Unternehmen ist der Umsatz, das EBITDA und das bereinigte EBITDA. Hieraus werden die meisten Unternehmensentscheidungen in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft abgeleitet.

Im bereinigten EBITDA werden einmalige Effekte sowie Kostenumlagen der Muttergesellschaft, Transaktionskosten u.a. für Bankgebühren, Umstrukturierungskosten sowie Währungsumrechnungsdifferenzen bereinigt.

Berechnung des bereinigten EBITDAs der Sabik Offshore GmbH

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
in %
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.911,1 377,9
Zuzüglich/abzüglich:
Finanzergebnis 205,5 11,5 1687,29%
Steuern 1.215,0 528,8 129,77%
Abschreibungen 886,7 902,5 -1,75%
EBITDA 4.218,3 1.820,7 131,69%
EBITDA % 13,1% 7.4%
Adjustments 516,3 675,0 -23,51%
Bereinigtes EBITDA 4.734,6 2.495,8 89,70%
Bereinigtes EBITDA % 14,7% 10.2%

Das EBITDA erhöht sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Mio. EUR auf nunmehr 4,22 Mio. EUR. Dies ist maßgeblich auf die deutlich verbesserte Umsatzsituation im Jahr 2023 zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 2,24 Mio. EUR im Vergleich zu 2022 auf nunmehr 4,74 Mio. EUR erhöht.

2.4 Gesamtaussage

Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Sabik Offshore GmbH zum 31.12.2023 beurteilen wir unter Berücksichtigung der nachfolgend beschriebenen Effekte als sehr zufriedenstellend. Das Jahresergebnis wurde durch die Abschreibungen auf den Firmenwert maßgeblich beeinflusst, das bereinigte EBITDA ist mit rd. 4,8 Mio. EUR ebenfalls sehr zufriedenstellend. Durch die deutlich bessere Gesamtsituation auf dem Markt wurden zudem deutlich mehr Projekte als noch im Jahr 2022 realisiert und der Umsatz maßgeblich erhöht. Die tatsächliche EBITDA-Quote liegt leicht über dem für 2023 erwarteten Wert (13,02%).

3 Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

4 Prognosebericht

Die Wachstumsprognosen für 2024 gehen von einer leichten Umsatzsteigerung aus. Derzeit ist ein Umsatz von 33 Mio. EUR (2023 32 Mio. EUR) für das Geschäftsjahr 2024 geplant. Zum derzeitigen Zeitpunkt können die Projekte, welche von den großen Windparkbetreibern und -Hersteller konzipiert wurden, schon entsprechend als Anfragen für die nächsten drei Jahre in unseren Büchern verzeichnet werden. Hieraus ist schon heute eine Bestätigung der Marktposition ableitbar. Durch die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte und die Erweiterung unserer Märkte in Richtung Asien und Nordamerika sind zudem weitere Projekte in Aussicht.

In unserem Hauptmarkt, dem Bereich Offshore-Wind, zeigen die gängigen Prognosen für die nächsten Jahre ein prognostiziertes jährliches Wachstum von 31% bis 2027 und 12% von 2028 bis 2032. Hieraus und aus unserer Marktdurchdringung sehen wir den zukünftigen Jahren positiv entgegen. Im Bereich Marine ist für 2024 ein Umsatzvolumen von rd. 763 kEUR geplant. Dieser Umsatz wird sich maßgeblich aus Spare Parts und Erneuerungsprojekten ergeben, ein größeres Entwicklungsprojekt in diesem Bereich ist nicht geplant.

Wir haben seit 2020 begonnen unser Lager für eine mögliche Produktion ohne Ausfall, aber auch ohne externe Belieferung, auf mindestens ein halbes Jahr zu bestücken. Dies wird weiterhin konsequent beachtet.

Speziell nach dem 24. Februar 2022 und dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind die Lieferketten bei unseren Zulieferern, aber auch teilweise bei unseren Kunden gestört. Lieferzeiten für bestimmte Materialien haben sich von "on demand" auf teilweise mehr als 12 Monate verlängert. Wir treiben die Lagerbevorratung sowie das Redesign für schwer erhältliche Komponenten darum weiter voran und sind bislang nicht stark beeinträchtigt.

Der Umsatz für 2024 ist derzeit mit rd. 33 Mio. EUR prognostiziert und teilweise auch schon projektiert sowie von Kunden bestellt. Dies entspricht ungefähr dem Umsatz des Vorjahres. Für die Jahre ab 2025 erwarten wir auch auf Grund Projektverschiebungen durch die derzeitige hohe Inflation und hohes Zinsniveau deutlich höhere Wachstumsraten. Im Ergebnis streben wir im Jahr 2024 ein EBITDA von 3,7 Mio. EUR an. Das geringe EBITDA im Vergleich zum Vorjahr beruht auf einmaligen Aufwendungen für die Einführung eines neuen ERP-Systems sowie Umzugskosten, um dem stetigen Wachstum der Sabik Offshore GmbH Rechnung zu tragen.

5 Chancen- und Risikobericht

Die Risiko- und Chancenbeurteilung und Klassifizierung geschehen im Unternehmen über drei Bereiche, welche in absteigender Reihenfolge nach der Bedeutung für das Unternehmen dargestellt werden:

a) Strategische Risiken und Chancen

Durch die derzeitige Marktführerschaft haben wir eine starke Marktdurchdringung und auch eine hervorragende Reputation bei unseren Kunden, aber auch bei den Behörden, mit denen wir direkt zusammenarbeiten. Unser oberstes strategisches Ziel ist es, diese Stellung zu behalten. Zudem möchten wir entsprechend neue Märkte entwickeln, sowohl räumlich, aber auch thematisch betrachtet. Risiken für unsere strategischen Ziele sind dabei vor allem der Einstieg von Konkurrenten im selben Marktsegment auf Grund des immer interessanter und größer werdenden Marktes. Bislang haben wir aber auf Grund unserer Qualität und unserer Innovativität immer überzeugen können. Ein weiteres strategisches Risiko besteht in der sich ändernden politischen Lage in Europa und den USA. Der politische Einfluss von Parteien, die den menschgemachten Klimawandel leugnen und verstärkt auf fossile Brennstoffe setzen nimmt zu. Strategische Chancen bieten sich durch organisches und anorganisches Wachstum. Organisches Wachstum bietet sich aufgrund der stetigen Weiterentwicklungen der Produkte sowie Entwicklung neuer Produkte. Anorganisches Wachstum bietet ebenfalls die Möglichkeit die eigene Produktpalette, um neue Produkte zu ergänzen und ganzheitliche Lösungen anzubieten. Daneben bietet ein politisch getriebenes Streben nach Energieunabhängigkeit ebenfalls strategische Chancen. Mit dem Erwerb der Weissenborn A/S hat die Sabik Offshore GmbH ihr Produktportfolio erweitern können. Das hinzugewonnene Produktportfolio der Weissenborn A/S bietet der Sabik Offshore GmbH neue Möglichkeiten den Kunden, ein aufeinander abgestimmtes System aus der Reling und der Kennzeichnung und Beleuchtung von Offshore-Windparks anzubieten.

b) Operative Risiken und Chancen

In den operativen Risiken bündeln wir vor allem Themen, welche wir nicht vollständig selbst beherrschen können und die Einfluss auf unseren operativen Betrieb haben, wie Pandemien oder abreißende Lieferketten. Durch die Pandemie und die damit verbundenen Lieferkettenengpässe sind wir gezwungen gewesen schon seit 2020 mehr auf Lager vorhalten zu müssen als gewünscht. Durch ständige Weiterentwicklung und Forschung versuchen wir, neben der erhöhten Lagerhaltung, mögliche Engpässe in Bereichen mit Lieferschwierigkeiten zu substituieren. Grundsätzlich versuchen wir möglichst alle schwer zu beschaffenden und systemrelevanten Komponenten für eine Jahresproduktion vorzuhalten, sollten wir an irgendeiner Stelle Lieferprobleme bemerken. Im Zusammenhang mit dem Wachstum und besseren Rahmenverträgen ergeben sich positive Skaleneffekte sowie längere Planbarkeiten bei Aufträgen.

Steigende Kosten haben zuletzt große Windkraftprojekte verzögert, und die Branche wird durch Inflation, Kapitalkosten, steigende Zinsen und geopolitische Instabilität beeinträchtigt (siehe auch strategische Risiken und Chancen). Verzögerungen von laufenden Windparkprojekten versuchen wir durch engen Kundenkontakt frühestmöglich zu erkennen, um entsprechend reagieren zu können.

Neben diesen Themen stehen noch Information Security und Cyber Security im Focus unserer Risikobetrachtung. Die deutlich zunehmende Cyberkriminalität betrifft auch mittelständische Unternehmen und stellt ein hohes Risiko für die Sicherstellung des täglichen Betriebes dar. In diesen Bereichen haben wir uns durch gute IT-Infrastruktur, vermehrten Einsatz von Cloud Computing, externen IT-Dienstleistern sowie einer Cyber Security Insurance für die Zukunft abgesichert. Zudem wurde im Jahr 2022 ein entsprechender Penetration Test durchgeführt. Dieser soll entweder im Jahr 2024 oder 2025 erneut durchgeführt werden. Chancen ergeben sich aus der mittlerweile vergleichsweise einfachen Nutzung von den durch KI eröffneten Möglichkeiten.

c) Finanzielle Risiken und Chancen

Im Bereich finanzielle Risiken betrachten wir regelmäßig die Entwicklung der Marktpreise für unsere Hauptrohstoffe, die Umrechnungskursentwicklungen sowie die Liquiditätsplanung und -steuerung. Im Bereich Entwicklung der Rohstoffpreise haben wir in diversen Bereichen festgestellt, dass die Rohstoffpreise deutlich gestiegen sind. Wir steuern sowohl mit entsprechenden Rohstoffkäufen, welche wir dann unseren Vorproduzenten zur Verfügung stellen, aber auch mit der Entwicklung unserer Produkte hin zu anderen Materialien, welche besser auf dem Markt zu bekommen sind (bspw. der Umstieg von Edelstahl auf Aluminium) entgegen. Im Bereich Umrechnungskurse sind wir in der glücklichen Lage noch nicht allzu viele Beträge in Fremdwährung abhandeln zu müssen. Alle Verkäufe der Sabik Offshore GmbH laufen über die Firmenwährung. Nur in einem kleinen Bereich des Einkaufs von Rohstoffen oder Fertigartikeln müssen wir auf USD oder GBP zurückgreifen. Das Risiko ist hier aber überschaubar, da die Einkäufe in diesen Währungen noch im Promillebereich anzusiedeln sind. Für die Liquidität haben wir mit einem entsprechenden rollierenden Forecast sowie einer Absicherung über Rahmenkreditverträge bei unseren Hausbanken die Entwicklung der nächsten Jahre gut abgesichert, so dass dies keinen Risikofaktor darstellen sollte. Die in den operativen Risiken beschriebenen Chancen aufgrund der Rahmenverträge und dem Wachstum wirken sich entsprechend positiv auf die Finanzlage aus.

Die Geschäftsführung trägt die Gesamtverantwortung für die Festlegung der Risikomanagementziele und -richtlinien der Sabik Offshore GmbH. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Aktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, Kreditrisiken, Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, Wechselkursrisiken oder Zinsrisiken. Das gesamte Risikomanagementprogramm des Unternehmens hat sich im Laufe des Jahres nicht geändert und konzentriert sich auf die Unvorhersehbarkeit der Märkte, um potenziell nachteilige Auswirkungen auf die Leistung des Unternehmens zu minimieren. Neu auftretende Risiken und Chancen werden von der Geschäftsführung mit dem Führungsteam bewertet und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Das Risikomanagement wird vom Führungsteam in jedem seiner jeweiligen Verantwortungsbereiche gemäß den von der Geschäftsführung ausgegebenen Richtlinien durchgeführt.

Betrachtet man die Gesamtrisiko- und Chancensituation für die Sabik Offshore GmbH, ergeben sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken und -chancen und den uns heute bekannten Informationen keine Risiken, die unsere zukünftige Entwicklung oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

 

Schwerin den 18. Juli 2024

Morten H. Christensen

Arne Karschunke

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.739.264,10 2.455.558,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.106.895,00 1.832.548,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.083.430,00 1.805.716,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 23.465,00 26.832,00
II. Sachanlagen 695.901,25 605.709,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.115,00 21.219,00
2. technische Anlagen und Maschinen 375.338,00 328.619,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.401,00 246.032,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.047,25 9.839,39
III. Finanzanlagen 4.936.467,85 17.301,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.936.467,85 17.301,04
B. Umlaufvermögen 13.724.739,97 11.681.853,38
I. Vorräte 4.999.221,63 4.733.644,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.038.302,36 6.324.612,22
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 119.878,85 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.918.423,51 6.324.612,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.687.215,98 623.596,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 170.593,21 126.567,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.634.597,28 14.263.979,41

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.551.490,18 6.485.902,99
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 9.923.860,84 8.769.369,13
III. Verlustvortrag 2.308.466,14 2.686.397,04
IV. Jahresüberschuss 1.911.095,48 377.930,90
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 452,42 798,14
C. Rückstellungen 4.072.532,79 2.384.740,59
D. Verbindlichkeiten 7.009.393,56 5.391.809,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.769.462,46 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.769.462,46 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 18.570,43 49.099,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 77.182,24 236.203,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.144.178,43 5.106.506,51
E. Rechnungsabgrenzungsposten 728,33 728,32
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.634.597,28 14.263.979,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.611.901,23 9.437.347,93
2. Personalaufwand 4.010.157,37 3.282.497,35
a) Löhne und Gehälter 3.413.751,65 2.772.603,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 596.405,72 509.894,23
davon für Altersversorgung 12.570,45 12.844,22
3. Abschreibungen 886.737,03 902.532,25
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 886.737,03 902.532,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.383.362,60 4.334.011,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.397,92 251,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 207.936,72 11.776,73
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.213.754,95 524.908,91
8. Ergebnis nach Steuern 1.912.350,48 381.872,40
9. sonstige Steuern 1.255,00 3.941,50
Jahresüberschuss 1.911.095,48 377.930,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Sabik Offshore GmbH, Schwerin

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma Sabik Offshore GmbH mit Sitz in Schwerin im Handelsregister von Schwerin unter der Handelsregisternummer HRB 12277 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Form der Darstellung wurde gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt geändert:

• Die Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen des Gesellschafters und der verbundenen Unternehmen, welche bisher in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen wurden sowie unter den Löhnen und Gehältern ausgewiesene Kosten der Personalbeschaffung, werden ab diesem Geschäftsjahr unter der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Hierdurch soll die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses verbessert werden.

Die Vorjahreszahlen wurden an die neue Darstellung angepasst, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen für einen Teil des Geschäfts- oder Firmenwerts werden gem. § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt, soweit die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte.

Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden für die immateriellen Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Der aus der Verschmelzung entstandene Firmenwert (Verschmelzungsmehrwert) wurde als Residualgröße aus dem Kaufpreis der Anteile an der verschmolzenen Tochtergesellschaft und dem Wert der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden ermittelt. Latente Steuern auf den Firmenwert selbst wurden in dessen Ermittlung nicht einbezogen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Erhaltene Zuschüsse und Fördermittel für Investitionen werden in einem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen abgegrenzt.

Bei den Finanzanlagen werden

• Anteilsrechte

zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Fifo-Verfahren (first in - first out) angewandt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Fifo-Verfahren (first in - first out) angewandt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt.

Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs, der für den Tag des Zugangs von der Bundesbank ermittelt wurde.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts wird entsprechend eingeschätzt, weil die Nutzung der alleinigen Rechte am Know How der erworbenen Gesellschaft und deren Kundenstamm als langfristige Investition üben den angesetzten Zeitraum gesehen wird.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens im Anteilsbesitz Beteiligung
in %
letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Sabik Offshore ApS, Glostrup, Dänemark 1 * 100,00 31.12.2023 230 59
Dialight A/S, Glostrup, Dänemark 1 * 100,00 31.12.2023 3 2
Sabik Offshore Ltd., Warwick, United Kingdom 2 * 100,00 31.12.2023 36 7
Sabik Offshore Inc., Wilmington, Delaware, USA 3 * 100,00 31.12.2023 9 -2
Weissenborn A/S, Vejle, Dänemark 1 * 100,00 31.12.2023 803 -54

1 * umgerechnet von DKK in EUR mit Stichtagskurs zum 31.12.2023 von 7,45290

2 * umgerechnet von GBP in EUR mit Stichtagskurs zum 31.12.2023 von 0,86905

3 * umgerechnet von USD in EUR mit Stichtagskurs zum 31.12.2023 von 1,10500

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonderposten

Erhaltene öffentliche Zuschüsse für Investitionen werden über die Laufzeit der geförderten Anlagegüter entsprechend dem Abschreibungsverlauf verteilt. Der auf die noch verbleibende Nutzungsdauer entfallende Zuschuss ist im Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
TEUR
Rückstellungen für Personalkosten 126
Rückstellungen für Jahresabschluss und Prüfung 181
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 284
Rückstellungen für ausstehende Gutschriften 909
Rückstellungen für Gewährleistungen 1.306
übrige 17
2.831

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni, ausstehende Lieferantenrechnungen, Rechtsberatungskosten und Jahresabschlusskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr
1 . Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 718 3.051 3.769
2 . Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 77 0 77
2 . Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0
3 . Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19 0 19
4 . sonstige Verbindlichkeiten 3.144 0 3.144
3.958 3.051 7.009
31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr
1 . Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
2 . Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 236 0 236
2 . Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0
3 . Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 49 0 49
4 . sonstige Verbindlichkeiten 5.107 0 5.107
5.392 0 5.392

Es bestehen in Höhe von EUR 18.570,43 (Vj. TEUR 49) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

TEUR 179 der Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind

• in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 49) zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 698 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.12.2023
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 138 193 0 331
Bestellobligo aus erteilten Aufträgen zu Waren und Dienstleistungen 362 5 0 367
698

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

EUR 7.170,09 (Vj. EUR 10.260,97) der sonstigen betrieblichen Erträge, die im Rohergebnis enthalten sind, resultieren aus der Währungsumrechnung.

Personalaufwand

Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 12.570,45 (Vj. EUR 12.844,22).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

EUR 29.251,44 (Vj. EUR 35.094,95) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus der Währungsumrechnung.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge resultieren in Höhe von EUR 14,24 (Vj. EUR 0,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von EUR 883,92 (Vj. EUR 4.381,24) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Morten Christensen hauptberuflich tätig als Geschäftsführer der Sabik Offshore GmbH

Arne Karschunke hauptberuflich tätig als Geschäftsführer der Sabik Offshore GmbH

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung durch Rückrechnung Rückschlüsse auf Gehälter der einzelnen Geschäftsführer zulässt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 0
Angestellte 48
Leitende Angestellte 6
54
Auszubildende 0
54

 

Schwerin, den 18. Juli 2024

gez. Die Geschäftsführung

gez. Morten Christensen

gez. Arne Karschunke

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.808,22 10.944,49 0 0 167.752,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.222.863,49 0 0 0 7.222.863,49
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.379.671,71 10.944,49 0 0 7.390.616,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.229,80 0 0 0 29.229,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 634.784,99 131.912,14 -1.163,50 28.047,00 737.486,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.155.462,70 149.223,55 2.084,88 110.033,33 1.196.737,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.839,39 29.579,74 -921,38 0 38.497,75
Summe Sachanlagen 1.829.316,88 310.715,43 0 138.080,33 2.001.951,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 133.540,12 4.919.166,81 0 0 5.052.706,93
Summe Finanzanlagen 133.540,12 4.919.166,81 0 0 5.052.706,93
Summe Anlagevermögen 9.342.528,71 5.240.826,73 0 138.080,33 14.445.275,11
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.976,22 14.311,49 0 0 144.287,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.417.147,49 722.286,00 0 0 6.139.433,49
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.547.123,71 736.597,49 0 0 6.283.721,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.010,80 4.104,00 0 0 12.114,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 306.165,99 58.479,14 -450,5 2.046,00 362.148,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 909.430,70 87.556,40 0 65.650,30 931.336,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 450,5 0 450,5
Summe Sachanlagen 1.223.607,49 150.139,54 0 67.696,30 1.306.050,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 116.239,08 0 0 0 116.239,08
Summe Finanzanlagen 116.239,08 0 0 0 116.239,08
Summe Anlagevermögen 6.886.970,28 886.737,03 0 67.696,30 7.706.011,01
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr
EUR
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 23.465,00 26.832,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 1.083.430,00 1.805.716,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 1.106.895,00 1.832.548,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 17.115,00 21.219,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 375.338,00 328.619,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 265.401,00 246.032,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 38.047,25 9.839,39
Summe Sachanlagen 0 695.901,25 605.709,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 4.936.467,85 17.301,04
Summe Finanzanlagen 0 4.936.467,85 17.301,04
Summe Anlagevermögen 0 6.739.264,10 2.455.558,43

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sabik Offshore GmbH, Schwerin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sabik Offshore GmbH, Schwerin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sabik Offshore GmbH, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 18. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Oertzen, Wirtschaftsprüfer

Robinson, Wirtschaftsprüfer

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