RESprotect GmbHLiquidiert

01259 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 18568
Eingetragen
20.6.2000
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Errichtung und Betrieb eines pharmazeutischen Unternehmens, applikative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verhinderung von Chemotherapieresistenzen, insbesondere in den Indikationsgebieten Krebserkrankungen, Leishmaniase, Malaria, Antibiotikaresistenzen und sonstige Resistenzen, Vertrieb von Pharmaka zur Verhinderung von Chemotherapieresistenzen und sonstiger Resistenzen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

RESprotect GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 124.891,13 168.720,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 100.600,24 117.365,79
II. Sachanlagen 14.984,89 42.048,26
III. Finanzanlagen 9.306,00 9.306,00
B. Umlaufvermögen 1.076.483,86 1.954.878,52
I. Vorräte 447.422,22 450.667,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.393,93 67.032,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.719,74 7.704,61
III. Wertpapiere 210.000,00 210.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 381.667,71 1.227.178,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.058,59 14.480,81
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 472.979,39 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.693.412,97 2.138.079,38

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 134.891,03
I. gezeichnetes Kapital 41.500,00 41.500,00
II. Kapitalrücklage 3.873.831,00 3.873.831,00
III. Gewinnrücklagen 210.000,00 210.000,00
IV. Verlustvortrag 3.990.439,97 3.257.993,76
V. Jahresfehlbetrag 607.870,42 732.446,21
VI. nicht gedeckter Fehlbetrag 472.979,39 0,00
B. Rückstellungen 18.224,88 390.968,38
C. Verbindlichkeiten 1.675.188,09 1.612.219,97
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 17.152,54 17.525,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.693.412,97 2.138.079,38

Anhang

RESprotect GmbH, Dresden
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010
 

1. Allgemeine Erläuterungen



Die RESprotect GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.­1 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalen­derjahr.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Vorschriften des HGB und des GmbHG zu Grunde gelegt. Die Bilanz wird den Vorschriften des § 266 HGB ent­sprechend gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bei der Aufstellung des Jahres­ab­schlus­ses macht die Gesellschaft von den Erleich­te­rungen für kleine Kapital­ge­sell­schaften keinen Gebrauch.
 

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen


Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu An­schaf­fungskosten, vermindert um die planmä­ßige lineare Abschreibung auf der Basis der voraussichtlichen Nut­zungs­dauer, bewertet.
Planmäßige Abschreibungen werden linear wie folgt vorgenommen:

Position
Abschreibungsdauer
 
Jahre
Patente
16
Software
3
Büroausstattung
4 bis 10
Laborausstattung
4 bis 10
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung
4 bis 20


Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis netto EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben (TEUR 0,5)  und als Abgang behandelt. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 des Kalenderjahres 2008 wurden in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt (TEUR 2) und werden unabhängig eines eventuellen vorzeitigen Abgangs, gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben.
 


2. Finanzanlagen


Beteiligungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (§ 253 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 279 Abs. 1 S. 2 HGB).
 


3. Vorräte


Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsne­benkosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten einbezogen.
Das strenge Niederwertprinzip gemäß § 253 Abs. 3 HGB wurde berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2010 waren Wertberichtigungen nicht erforderlich.
 


4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert.
Wertberichtigungen waren im Geschäftsjahr 2010 nicht erforderlich.
 


5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten


Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bewertet.



6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten


Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
 


7. Stammkapital


Das Stammkapital ist zum Nennwert bewertet.
 


8. Rückstellungen


Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie erkennbaren Verpflichtungen und un­ge­wis­sen Risiken ausreichend Rechnung tragen.
 


9. Verbindlichkeiten


Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
 

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

 

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen


Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) zu ersehen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 44 vorgenommen.



2. Finanzanlagen


Die Finanzanlagen betreffen 3.333.333 Anteile an der Avantogen Oncology, Inc., Nevada, USA. Die Anteile wurden auf die Gesellschaft im Rahmen der Vergabe der Lizenz für die USA und Kanada übertragen.
Auf Grund des am Abschluss-Stichtag höheren beizulegenden Wertes der Anteile an der Avantogen Oncology, Inc., Nevada, USA, wurde der Eröffnungsbilanzwert beibehalten.
 


3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Mietkaution (TEUR 8) ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen (TEUR 28) und einer Mietkaution (TEUR 8).
 


4. Eigene Anteile


Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 04. März 2009 erwarb die Gesellschaft eigene Anteile im Nominalwert  von TEUR 4 zu einem Kaufpreis zu TEUR 210. Der Ausweis der eigenen Anteile erfolgt entsprechend gesondert zum Anschaffungswert.
 


5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten


Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft die Zahlung von Patentgebühren und Versicherungen für das Geschäftsjahr 2011.
 


6. Eigenkapital


Das Stammkapital beträgt TEUR 42.
Die Kapitalrücklage betrug TEUR 2.762 und beinhaltet Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
Mit Schreiben vom 21.Januar 2009 haben die Gesellschafter der stillen Beteiligung mit Wirkung zum 1. Januar 2009 auf die geleisteten Einlagen  in Höhe von TEUR 1.322 verzichtet und diese in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingelegt.
In die Rücklage für eigene Anteile (TEUR 210) wurde ein Betrag eingestellt, der dem Wert auf der Aktivseite der Bilanz für eigene Anteile entspricht. Die Rücklage wurde aus den bestehenden Kapitalrücklagen dotiert.
Der Vorjahresverlust in Höhe von TEUR 732 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 608. Insgesamt ergibt sich zum 31. Dezember 2010 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 473.
 


7. Rückstellungen


Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 9) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 9).
 


8. Verbindlichkeiten


Mit Datum vom 11. Januar 2001 und diversen Nachträgen wurde ein Vertrag zur Errichtung einer typisch stillen Gesellschaft ge­schlos­sen. Die stille Einlage in Höhe von TEUR 2.812 wurde durch die Gesellschafter ausgereicht und in einem gesonderten Posten der Verbindlich­keiten erfasst. Der Ver­trag ist zum 31. Dezember 2007 beendet.
Die stille Gesellschaft wurde ab 1. Januar 2008 mit einem Nachfolgevertrag mit gleicher Einlagenhöhe und veränderten Konditionen fortgesetzt.
Zum 01.01.2009 wurde ein Teilbetrag der stillen Beteiligung in Höhe von 1.322 TEUR in die Kapitalrücklage eingelegt. Die Verbindlichkeit aus stiller Beteiligung besteht nunmehr in Höhe von TEUR 1.490 und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.
Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Beteiligungsentgelte im Zusammenhang mit den Verträgen aus der typischen stillen Gesellschaft in Höhe von TEUR 168 sowie Lohnsteuer in Höhe von TEUR 4.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 168 eine Laufzeit von über einem Jahr bis fünf Jahre und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der stillen Beteiligung. Die stille Beteiligung in Höhe von TEUR 1.490 hatte eine Laufzeit bis zum 30. September 2010 und ist danach bis auf Widerruf gestundet.
 


9. Bestandsänderung an unfertigen Erzeugnissen


Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen beträgt unverändert TEUR 412.
 


10. Sonstige betriebliche Erträge


Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:  
TEUR
Einnahmen aus Dienstleistungen
23
Zuwendungen im Rahmen von Förder­programmen
59
Versicherungsentschädigungen
2


 
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen in Höhe von TEUR 97 Beteiligungsentgelte im Zusammenhang mit den Verträgen aus der typischen stillen Gesellschaft, in Höhe von TEUR 68 Honorare freier Mitarbeiter, in Höhe von TEUR 44 Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten, in Höhe von TEUR 39 Mietkosten und in Höhe von TEUR 57 Patentgebühren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 enthalten.
 

4. Sonstige Angaben

 
1. Haftungsverhältnisse


Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflich­tungen bestehen im betriebsgewöhnlichen Umfang aus dem Leasing von einem PKW, dem Mietvertrag über die Geschäftsräume (2011: TEUR 39), aus Bestellobligo in Höhe von TEUR 12, aus dem Patentkaufvertrag in Höhe von TEUR 358 sowie aus dem stillen Beteiligungsvertrag in Form der stillen Einlage und der Beteiligungsentgelte in Höhe von TEUR 1.658.
Mit Zuwendungsbescheid der Sächsische Auf­baubank GmbH, Dresden, vom 25. April 2001 hat die Sächsische Auf­bau­bank GmbH der Gesellschaft einen nicht rück­zahlbaren Zu­schuss von 50 % der zuwendungs­fähigen Kosten (TEUR 5.648) in Höhe von TEUR 2.824 bewilligt. Die Zu­wen­dung wurde zur Projekt­för­derung des Vorhabens "Verhinderung von Chemo­resi­stenzen" gewährt. Die Gesellschaft erhielt daraus einen Gesamtzuwendungsbetrag in Höhe von TEUR 2.557. Die gewährten Zuwendungen wurden in den jeweiligen Geschäftsjahren in voller Höhe ertragswirksam vereinnahmt.
In dem Zuwendungsbescheid ist u. a. vereinbart, dass die SAB an Lizenzeinnahmen nach Markt­einführung des Produktes bis zur Höhe des Zuwendungs­be­trages zu beteiligen ist.
 


2. Beschäftigungszahl


Im Jahr 2010 waren 3 Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer) beschäftigt.
 


3. Beirat


Die Gesellschaft hat gemäß § 16 der Satzung einen Beirat, der aus mindestens drei Mitgliedern besteht. Der Beirat berät die Gesellschaft bei der Geschäftsführung in wissenschaftlichen, technologischen und kaufmännischen Fragen.
In den Beirat wurden ernannt:

Herr Prof. Dr. Clemens Unger, Freiburg
Direktor der Klinik für Tumorbiologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,

Herr Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Warnecke, München
Altpräsident der Fraunhofer-Gesellschaft München,

Herr Prof. Dr. Robert Schiestl, Los Angeles
UCLA University, Los Angeles, U.S.A.

Beiratsbezüge wurden nicht gewährt.
 


4. Geschäftsführung


Prof. Dr. Rudolf Fahrig, Diplombiologe
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
 


5. Ergebnisverwendung


Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 607 auf neue Rechnung vorzutragen.

Dresden, den 18. Oktober 2011
Prof. Dr. Rudolf Fahrig
Geschäftsführer
 

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2011 festgestellt.

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