Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 49209
Eingetragen
13.1.2004
Branche
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungHerstellung von Erfrischungsgetränken und Mineralwässern
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Lebensmitteln aller Art für eigene oder fremde Rechnung sowie von Geräten, die den Vertrieb dieser Waren erlauben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephanie Manchen
seit 30.11.2023
Prokura
Carsten Hackel
seit 9.5.2023
Geschäftsführer
Alessandro Piccinini
seit 31.1.2023
Geschäftsführer
Claudia Seher
seit 8.10.2019
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nespresso Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nespresso Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nespresso Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 28. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Siemer, Wirtschaftsprüferin

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR 31.12.2022
EUR
A. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.585.640,95 6.170.199,30
6.585.640,95 6.170.199,30

Passiva

EUR EUR 31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 371.239,00 369.474,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.845.154,44 5.487.349,96
6.216.393,44 5.856.823,96
C. Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten 344.247,51 288.375,34
davon aus Steuern EUR 344.247,51 (i. Vj. EUR 273.457,12)
6.585.640,95 6.170.199,30

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

EUR EUR 1.1.-31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 31.102.323,36 28.761.106,48
2. Sonstige betriebliche Erträge 359.503,07 250.563,58
31.461.826,43 29.011.670,06
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -22.714.674,59 -20.320.531,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.695.187,49 -4.516.716,94
davon für Altersversorgung EUR 194.294,80 (i. Vj. EUR 112.693,41)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.042.672,13 -4.164.518,59
-31.452.534,21 -29.001.766,77
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 707,78 96,71
6. Ergebnis nach Steuern 10.000,00 10.000,00
7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -10.000,00 -10.000,00
8. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der Nespresso Deutschland GmbH, Düsseldorf, zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Nespresso Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 49209) geführt und gehört zum Konzernkreis (größter und kleinster Kreis) der Nestle S.A., Cham und Vevey, Schweiz. Der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Konzernabschluss der Nestle S.A. wird in deutscher Sprache im Unternehmensregister offengelegt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Gesellschaft führt als Betriebsführungsgesellschaft die Geschäfte des Geschäftsbereichs Nespresso der Gesellschafterin Nestle Deutschland AG, Frankfurt am Main. Der mit der Nestle Deutschland AG bestehende Betriebsführungsvertrag regelt, dass sämtliche Aufwendungen nach Abzug angefallener Erträge der Nestle Deutschland AG in Rechnung gestellt werden und dass sämtliche Aktiva auf die Nestle Deutschland AG übergehen. Aus diesem Grund wird das betriebsnotwendige Sachanlage- und Umlaufvermögen von der Nestle Deutschland AG gehalten.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin Nestle Deutschland AG. Sie resultieren aus der vertraglichen Vereinbarung, dass die Gesellschafterin der Nespresso Deutschland GmbH sämtliche Aufwendungen erstatten muss.

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Pensionsrückstellungen betreffen die in der Nestle Rückdeckungskasse VVaG rückgedeckten Direktzusagen. Diese sind leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, die wie wertpapiergebundene Zusagen behandelt werden. Entsprechend sind die Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs angesetzt, welcher mit dem Aktivwert übereinstimmt. Der entsprechende Aktivwert der leistungskongruent rückgedeckten Versorgungszusage wird aufgrund des Betriebsführungsvertrags im Vermögen der Nestle Deutschland AG ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren relevanten Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig sein wird. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen i. H. v. TEUR 5.845 (Vj. TEUR 5.487) betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere Boni und Prämien i. H. v. TEUR 2.518 (Vj. TEUR 2.066), Restrukturierungen i. H. v. TEUR 123 (Vj. TEUR 361) und Jubiläumsrückstellungen i. H. v. TEUR 1.969 (Vj. TEUR 1.868).

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszins beträgt 1,75 % (i. Vj. 1,44 %) gemäß § 253 Abs. 2 HGB und entspricht dem durchschnittlichen siebenjährigen Marktzins zum 31. Dezember 2023, der sich bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank vorgegeben. Ferner wurden ein Gehaltstrend von jährlich 3,00 % (i. Vj. 2,75 %) sowie altersabhängige Fluktuationsraten berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Umsatzerlöse werden aus Leistungen im Rahmen des Betriebsführungsvertrags mit der Nestle Deutschland AG erzielt. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
2022
EUR
Kostenerstattung 31.092.323,36 28.751.106,48
Vergütung für die Betriebsführung 10.000,00 10.000,00
31.102.323,36 28.761.106,48

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 360 (i. Vj. TEUR 251) enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Der Personalaufwand, bestehend aus Löhnen und Gehältern sowie sozialen Abgaben und Aufwendungen, erhöhte sich im Geschäftsjahr von TEUR 24.837 auf TEUR 27.410 und war im Wesentlichen geprägt durch eine Tariferhöhung und Inflationsausgleichszahlung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Mietaufwendungen sowie Reise- und Bewirtungskosten.

C. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen vollständig gegenüber fremden Dritten und setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
Gesamt 31.12.2023
TEUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 82 0 82

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Arbeitnehmer
Verwaltung 131 93
Vertrieb 306 357
Summe 437 450

Geschäftsführung

Alessandro Piccinini (seit dem 01.01.2023)

- Geschäftsführer Verwaltung und Vertrieb -

Markus Ruijgrok (bis zum 01.01.2023)

- Geschäftsführer Verwaltung und Vertrieb -

Carsten Hackel (seit dem 01.04.2023)

- Mitglied des Vorstands der Nestlé Deutschland AG -

Steffen Kindler (bis zum 01.04.2023)

- Mitglied des Vorstands der Nestlé Deutschland AG -

Zwei Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von einem verbundenen Unternehmen. Bezüglich der Angabe der Bezüge der übrigen Geschäftsführer macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Gesamthonorar für den Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer der Gesellschaft beträgt TEUR 22. Davon entfallen TEUR 21 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 1 auf sonstige Bestätigungsleistungen.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der Nespresso Deutschland GmbH und der Nestle Deutschland AG wurde das Ergebnis in Höhe von EUR 10.000,00 an die Nestle Deutschland AG abgeführt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Düsseldorf, den 28. März 2024

Nespresso Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Carsten Hackel

Alessandro Piccinini

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft führt seit dem 5. Dezember 2003 als Betriebsführungsgesellschaft die Geschäfte des Geschäftsbereichs Nespresso der Nestle Deutschland AG, Frankfurt am Main. Im Rahmen des Betriebsführungsvertrags ist die Nespresso Deutschland GmbH beauftragt, den Geschäftsbetrieb des Geschäftsbereichs Nespresso mit eigenem Personal durchzuführen.

Bei der Durchführung ihrer Aufgaben handelt die Nespresso Deutschland GmbH in eigenem Namen, jedoch für Rechnung der Nestle Deutschland AG. Die Steuerung des operativen Geschäfts erfolgt über den Geschäftsbereich Nespresso der Nestle Deutschland AG. Sämtliche Aufwendungen werden nach Abzug angefallener Erträge der Nestle Deutschland AG in Rechnung gestellt, sodass als Gewinn lediglich das Betriebsführungshonorar von TEUR 10 verbleibt.

Darüber hinaus regelt der mit der Nestle Deutschland AG bestehende Betriebsführungsvertrag, dass sämtliche Aktiva auf die Nestle Deutschland AG übergehen. Das betriebsnotwendige Sachanlage- und Umlaufvermögen wird daher von der Nestle Deutschland AG gehalten.

Mit der Alleingesellschafterin Nestle Deutschland AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

II. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 415 auf TEUR 6.586 erhöht. Dieser Anstieg ist auf der Aktivseite auf die Forderungen gegen die Gesellschafterin Nestle Deutschland AG zurückzuführen. Hier wirkte sich vor allem ein gestiegener Kostenerstattungsanspruch aus.

Auf der Passivseite erhöhten sich vor allem die Rückstellungen um TEUR 360 auf TEUR 6.216. Dies betrifft im Wesentlichen die Personalrückstellungen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (0,38 %, i. Vj. 0,41 %).

Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 31.102 (i. Vj. TEUR 28.761) vor allem die Kostenerstattung. Neben der Kostenerstattung wird wie im Vorjahr auch das Betriebsführungshonorar von TEUR 10 als Umsatz ausgewiesen.

Der um TEUR 2.573 gestiegene Personalaufwand steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit einer Tariferhöhung und Inflationsausgleichszahlung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 122 auf TEUR 4.043 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 468 gesunkenen Restrukturierungsaufwendungen sowie den um TEUR 180 erhöhten sonstigen Personalkosten wie Reisekostenaufwendungen und um TEUR 184 gestiegenen Aufwendungen für Mieten und Pachten.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 10 und entspricht dem vereinbarten Betriebsführungshonorar sowie der Prognose im Vorjahr.

Die Gesellschaft ist an das Cash-Pool-Verfahren der Nestle Deutschland AG angeschlossen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Aufgrund des beschriebenen Betriebsführungs- sowie des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags sind keine Risiken für die Nespresso Deutschland GmbH ersichtlich. Chancen und Risiken aus dem operativen Geschäft werden sich bei der Nestle Deutschland AG niederschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Ergebnis in Höhe des Betriebsführungshonorars von TEUR 10 erwartet, das im Rahmen des Gewinnabführungsvertrags an die Nestle Deutschland AG abgeführt wird.

Hinsichtlich der Nachtragsberichterstattung verweisen wir auf den Anhang.

 

Düsseldorf, den 28. März 2024

Die Geschäftsführung

Carsten Hackel

Alessandro Piccinini

Nachrichten & Medien

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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