Beteiligungsgesellschaften
LaVision GmbH
Anna-Vandenhoeck-Ring 19, 37081 Göttingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Ilse seit 14.2.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Werner seit 18.9.2023 | Prokura |
Thomas Berg seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
H******* W***** H*** V**** | 20.00% |
| 14.00% | |
| 13.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 9 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LaVision GmbHGöttingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Amtsgericht Göttingen HRB 1866Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023-20241. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens sind Entwicklung, Herstellung sowie Vertrieb von optischen Messsystemen. 1.2. Forschung und Entwicklung Der Umfang an F&E-Aktivitäten wurden im gleichen Umfang fortgeführt. Die F&E-Planung wurde weiter optimiert, um Prioritäten und Entwicklungsfortschritte genauer festzulegen und zu überprüfen. Die vorhandenen Kooperationen mit Forschern an Universitäten und Fachhochschulen wurden ausgebaut bzw. neue Kontakte geknüpft. LaVision ist Partner in mehreren inter-nationalen und nationalen Forschungsprojekten und profitiert von dem Knowhow-Transfer mit dem Ziel, bestehende Messsysteme zu verbessern bzw. neue Produkte zu entwickeln. Neuer Entwicklungsschwerpunkt ist die Fertigstellung industrietauglicher Messsysteme für die Qualitätskontrolle speziell in den Bereichen Strömungsvisualisierung sowie der produktionsnahen Prüfung von Sprays. 1.3. Bestehende Zweigniederlassungen Die amerikanische Vertriebsgesellschaft LaVision Inc. (LVI) konnte ihren Umsatz (+ 23,88 %) auf T$ 10.408,7 steigern. Der Gewinn erhöhte sich um + 315,5 % auf T$ 568,7. Der Umsatz der britischen Vertriebsgesellschaft LaVision UK Ltd. hat sich von T£2.012,4 um 53,3 % auf T£ 3.085,5 erhöht. Dies führte zu einem Jahresüberschuss in Höhe von T£ 218,6. Hierbei handelt es sich um die Vorjahreszahlen, da die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2023/2024 noch nicht vorliegen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft von den Auswirkungen der Corona-Krise und der Stabilisierung der Lieferkettenschwierigkeiten im Jahr 2022 konnte sich nicht fortsetzen. Das hohe Niveau bei den Energiepreisen, die restriktive Geldpolitik als Reaktion auf Inflation, die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft, der Fachkräftemangel, die steigenden Lohnkosten in der Industrie als auch die sich ergebenden Unsicherheiten aufgrund des sich fortsetzenden Ukraine-Krieges entfalteten eine bremsende Wirkung. Trotz starker Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen sowie zwischen Industrienationen und Schwellenländern zeigte sich in 2023 der leicht positive Trend eines sich stabilisierenden weltweiten Wachstums. Die USA, als weltweit größte Volkswirtschaft, verzeichnete eine Steigerung des Wachstums von 2,5 % (Vorjahr: 1,9 %). Der gleiche Trend zeigte sich in China, deren BIP sich um 5,2 % steigerte (Vorjahr: 3,0 %), sowie bei den Schwellenländern Asiens, die ein anziehendes Wachstum von 5,6 % (Vorjahr: 4,2 %) verzeichneten. Auch Japan konnte ein Wachstum von 1,9 % (Vorjahr: 0,9 %), sowie Südkorea von 1,3 % (Vorjahr: 2,6 %) verzeichnen. Der Euroraum konnte lediglich ein BIP-Wachstum von 0,5 % (Vorjahr: 3,4 %) erreichen. 2.2. Geschäftsverlauf Nach gutem Start Anfang des Geschäftsjahres entwickelte sich der Umsatz im Verlauf des Jahres weiter sehr positiv. Dabei konnte das Umsatzziel um 11,8 % übertroffen werden. Eine wichtige Ursache lag hier im Geschäft mit Europa. In diesem Gebiet konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 26,6% gesteigert werden. Einen noch größeren Einfluss auf den Umsatz hatte die Entwicklung in China. Aufgrund der von der chinesischen Regierung kurzfristig eingeführten Sonderregelung bezüglich zinsfreier Kredite für Universitäten konnte der Umsatz mit China um 97,7 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Auch das Geschäft mit den USA, mit einer Steigerung der Umsätze um 9,2% gegenüber dem Vorjahr, trug zur positiven Entwicklung des Gesamtumsatzes bei. Der Jahresüberschuss konnte mithin im Vergleich zum Vorjahr um T€ 618,6 auf T€ 2.647,4 gesteigert werden. Insofern wurde die Vorjahresprognose erfüllt. Der Auftragseingang lag + 13,9 % über dem Plan. Der offene Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr zum Geschäftsjahresende um ca. 3,8 Mio. € (- 25,4 %) verringert. Das folgende Geschäftsjahr konnte trotzdem mit einem guten Auftragspolster starten. Die hoch spezialisierten Produkte des Unternehmens im Technologiesegment Strömungsmesstechnik werden die Geschäftsentwicklung auch weiterhin begünstigen und deshalb voraussichtlich auch weiterhin äußeren Marktwidrigkeiten trotzen können, insbesondere da Forschungsanstrengungen gerade in Zeiten konjunktureller Schwäche von staatlicher Seite stärker gefördert werden, oder zumindest das Niveau der Förderung nicht abgesenkt wird. 2.2.1 Organisatorische und rechtliche Struktur Dr. Bernhard Wieneke verließ am 31.08.2023 als Geschäftsführer das Unternehmen. Als neuer Geschäftsführer konnte zum 01.02.2024 Stefan Ilse begrüßt werden. 2.2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Trotz eines Auftragsrückganges konnte ein sehr guter Auftragseingang von € 25,8 Mio. erreicht werden. Aufgrund des sehr hohen Auftragsbestandes zum Anfang des Geschäftsjahres und dem erreichten Auftragseingang konnte der Umsatz gesteigert werden. Dies spiegelt sich auch in einer Verringerung des Auftragsbestandes zum Vorjahr um 25,4 % wider. Die Vorräte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 %. 2.2.3 Produktion Die Gesellschaft hat die Maßnahmen zur Optimierung aller Prozessabläufe weiter fortgesetzt, insbesondere im Produktions- und Materialbereich. Um den weiter steigenden branchenspezifischen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, werden im Rahmen der ISO 9001:2015-Zertifizierung durch unsere kontinuierlichen Verbesserungsprozesse die Betriebsabläufe sowie das Qualitätsmanagementsystem ständig weiterentwickelt. 2.2.4 Beschaffung Aufgrund der bestehenden Probleme am Beschaffungsmarkt wurden strategische Zukäufe von Komponenten für die Bevorratung getätigt. Dies steht aber weiterhin in einem angemessenen Verhältnis zum Umsatz. Der Umfang der Vorräte wurde aufgrund der aktuellen Situation weiter optimiert. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte erhöhte sich leicht von 3,4 auf 4,3. 2.2.5 Investitionen Das Investitionsvolumen für das Anlagevermögen umfasste insgesamt T€ 557,5, wovon T€ 121,4 auf immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 436,1 auf bewegliche Sachanlagen entfielen. 2.2.6 Finanzierung Die Gesamtverschuldung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtverschuldungsgrad liegt nun bei 154,4 %. Der Verschuldungsgrad I beträgt 33,6 %. Der Kapitalbedarf für die Rückführung von Verbindlichkeiten, die durchgeführten Ersatzinvestitionen und die Vorfinanzierung der Aufträge des Geschäftsjahres konnten aus der vorhandenen Liquidität und aus dem Cash-Flow gedeckt werden. Die Anlagendeckung I und II betrugen 507,7 % bzw. 511,6 %. 2.2.7 Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl betrug zum Geschäftsjahresende 114 Mitarbeiter inklusive fünf Auszubildenden. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung wurden interne und externe Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. 2.2.8 Umweltschutz Umweltschäden sind im Berichtsjahr nicht aufgetreten. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als sehr zufriedenstellend. 2.3. Darstellung der Lage Vermögenslage: Das Anlagevermögen mit der Immobilie Anna-Vandenhoeck-Ring 19 betrug € 2,76 Mio. incl. dem Erweiterungsneubau. Die Sachanlagenintensität beträgt 13,8 %. Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 623,0 entsprechend 4,1 % auf € 15,71 Mio. gestiegen. Der moderate Zugang bei den Vorräten um T€ 288,5 auf € 6,93 Mio. (+ 4,3 %), ist auf eine Normalisierung des Auftragseinganges und des Auftragsbestandes des Geschäftsjahres zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 5.233,8 konnten gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 7.343,6 um T€ 2.109,8 (- 28,7 %) abgebaut werden. Die anziehende Umsatzdynamik spiegelt sich in der Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wider, die sich von 5,3 im Vorjahr auf 11,7 verbesserte. Finanzlage: Die Guthaben bei Kreditinstituten sind von € 1,10 Mio. auf € 3,55 Mio. gestiegen. Dies ist auf die Forderungsreduzierung zurückzuführen. Wesentliche Investitionsvorhaben sind nicht geplant. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich von € 12,61 Mio. auf € 13,76 Mio. erhöht. Zusätzlich ist zum Eigenkapital der Eigenkapitalanteil des Sonderpostens mit € 0,24 Mio. zu zählen, woraus sich eine Eigenkapitalquote von 74,8 % ergibt. Die Aufteilung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt entsprechend der bei der Auflösung anfallenden Steuerbelastung in einen Fremdkapitalanteil (30,9 %) und einen Eigenkapitalanteil (69,1 %). Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit € 3,13 Mio. um T€ 607,5 auf € 2,52 Mio. verringert, was aus den um T€ 289,8 gesunkenen erhaltenen Anzahlungen, den um T€ 181,0 gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den um T€ 498,7 gesunkenen sonstigen Verbindlichkeiten resultiert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die Liquidität I und II errechnen sich 191,0 % bzw. 341,7 %. Ertragslage: Die Gewinn- und Verlustrechnung des abgeschlossenen Geschäftsjahres ergibt ein Rohergebnis von € 16,32 Mio. (Vorjahr: € 13,20 Mio.). Die Personalkosten erhöhten sich um 0,5 % von € 8,13 Mio. auf € 8,17 Mio., die Personalintensität betrug somit 27,3 % (Vorjahr: 33,7%). Die Investitionen schlagen sich in den T€ 401,2 Abschreibungen nieder. Weiterhin konnte im Geschäftsjahr 2023/24 Dividenden von LaVision UK Ltd. in Höhe von T€ 200,5 vereinnahmt werden. Der Zinsaufwand saldiert mit Zinserträgen ergibt T€ + 30,3. Die Eigenkapitalrentabilität beläuft sich auf 18,9 % sowie die Gesamtkapitalrentabilität auf 20,1 %. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von T€ 2.028,8 um T€ 618,6 oder 30,5 % auf T€ 2.647,4. Das EBITDA beträgt € 3,93 Mio., die EBITDA-Rentabilität entspricht 13,3 %. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der operative Cashflow I, welcher sich aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen ergibt, T€ 3.048,5. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als sehr zufriedenstellend. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens sind der Jahresüberschuss und das Rohergebnis. Das Rohergebnis erhöhte sich um 23,6 % auf € 16,3 Mio. 3. Prognosebericht Laut den Wirtschaftsexperten des IfW Kiel wird mit einem moderaten Anstieg der weltwirtschaftlichen Aktivität gerechnet, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ausfällt. So wird mit einem Anstieg von 2,8 % im Jahr 2024 und einem Anstieg von 3,1 % im Jahr 2025 gerechnet. Abgeschlagen sind hier die Erwartungen im Euroraum. Hier wird mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von lediglich 0,8 % im Jahr 2024 und 1,6 % im Jahr 2025 gerechnet. Jedoch können neue Randbedingungen aufgrund des Ukraine-Krieges, als auch der Konflikt zwischen China und Taiwan eine Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität zur Folge haben. Die weltweite Erholung nach Beendigung der Pandemie führt zu einer Steigerung wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Aktivität, auch wenn die Probleme mit Verzögerungen in der Lieferkette nicht vollständig abgebaut werden konnten. Neue Herausforderungen im Klimaschutz und Energieeffizienz führen zu einem Anstieg langfristig finanzierter Forschungsvorhaben, in denen LaVision Produkte eingesetzt werden können. Weltweit entwickelte sich die Auftragseingangslage positiv. Die sehr positive Entwicklung des Auftragseingangs aus China im Geschäftsjahr 2023/2024 ist auf Sondereffekte durch ein zeitlich begrenztes Finanzierungsprogramm für Universitäten zurückzuführen. Es wird erwartet, dass sich dieses Auftragseingangsniveau auf gängige Höhe einspielt. Lange Bearbeitungszeiten des BAFA bei der Ausfuhrgenehmigung von Hochtechnologiegütern an forschende Institute, insbesondere nach China, hindern das Kerngeschäft auf diesem Markt. Sanktionen gegen Russland unterbinden jegliche Geschäftstätigkeit vollständig. Die durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelöste Krise auf dem Energiemarkt, aber auch die weiterhin spürbaren Einschnitte in der Verfügbarkeit von Waren, insbesondere Elektronik und Rohmaterialien, treiben die Preise in die Höhe. Die hohe Inflation im Jahr 2023 hat das Gehaltsgefüge angetrieben und wird seine Auswirkungen in den kommenden Jahren erst vollständig entfalten. Das Rohergebnis wird aufgrund der beschriebenen Sondergegebenheiten im Geschäftsjahr 2024/2025 voraussichtlich leicht abnehmen. Basierend auf der weiterhin positiven Entwicklung der weltweiten Marktsituation und des Wettbewerbsumfeldes kann diese Abnahme jedoch kompensiert werden, weshalb für das laufende Geschäftsjahr von LaVision GmbH mit einem leichten Anstieg des Jahresüberschusses gerechnet wird. 4. Chancen- und Risikobericht LaVision wird das Produktportfolio in den bestehenden Segmenten entsprechend der strategischen Ausrichtung kontinuierlich optimieren, die Vertriebsaktivitäten konzentrieren und das Marketing intensivieren, um die anlaufenden Wachstumsimpulse weiter auszubauen. Die Marktführerschaft wird durch fortlaufende Innovationen, auch zusammen mit unseren wissenschaftlichen Kooperationspartnern verfestigt. Neue Produkte im Bereich industrieller Prozessoptimierung sowie die neue Software DaVis 11 untermauern die positiven Aussichten. Im Industriesektor werden durch die weniger komplexen Inspex-Systeme für die Qualitäts- und Prozesskontrolle neue Marktchancen wahrgenommen. Neue richtungsweisende Produkte sind, unterstützt durch strategische Partnerschaften mit der Industrie, in der Markteinführung. Die unwägbare sicherheitspolitische Weltlage und zunehmende Protektionismusbestrebungen sind marktbeeinflussende Hauptrisiken, die sich direkt auf die Wirtschaftskraft einzelner Länder oder auch ganzer Regionen auswirken können. Zusätzliche Handelsbarrieren können sich durch restriktivere Ausfuhrgenehmigungen nach autokratisch geführten Staaten wie China ergeben. Trotz der weltweit angelaufenen Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft durch staatliche Investitionen besteht ein weiteres Risiko in Nachfragerückgängen durch längerfristige Einsparungen in öffentlichen Haushalten, da ein großer Teil der Umsätze aus öffentlichen Forschungsgeldern finanziert wird. Durch Diversifizierung der Absatzmärkte werden die zuvor genannten Risiken adressiert. Bestandsgefährdungspotentiale wirtschaftlicher und rechtlicher Art oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind uns nicht bekannt.
Göttingen, 17. Juni 2024 Thomas Berg Stefan Ilse Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2022 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die LaVision GmbH hat ihren Sitz in 37081 Göttingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter Nummer HRB 1866 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH- Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß der Größenklassifizierung nach § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Anhangs wurden teilweise in Anspruch genommen. I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2 S. 2, 266 ff. HGB). Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen. II. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände - Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Sachanlagen - Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. - Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. - Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen nach der linearen oder degressiven Methode vorgenommen. - Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. 3. Finanzanlagen - Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. 4. Vorräte - Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu gewogenen Durchschnittswerten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgte die Bewertung unter Berücksichtigung zutreffender Gemeinkostenzuschläge zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. - Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde im Geschäftsjahr ein Festwert für Verbrauchsmaterial und Schrauben gebildet. - Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt. 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände - Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. - Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. - Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten . Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. . In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ausgewiesen. 7. Rückstellungen . Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. 8. Verbindlichkeiten . Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 9. Bewertungseinheiten . Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Die Verbindlichkeiten betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden für Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge, Fahrräder und Drucker und für Verpflichtungen aus Forschungskooperationen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 219,1 und für das Folgejahr in Höhe von TEUR 109,4. D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 27,2 aus der Auflösung der Sonderposten enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 47,7 enthalten. E. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 HGB verzichtet. II. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder und Auszubildende):
Am 31. März 2024 betrug der Personalstand 109 Mitarbeiter. Darüber hinaus wurden 5 Auszubildende beschäftigt. III. Verbundene Unternehmen und Beteiligungen Das Unternehmen ist mit mindestens 20 % an folgenden Unternehmen beteiligt:
Bei den Angaben für die LaVision UK Ltd. handelt es sich um Vorjahreswerte, da die endgültigen Zahlen zum 31.03.2024 noch nicht vorliegen. IV. Bewertungseinheiten Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Wesentlichen im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil die Risikoposition (Grundgeschäft) in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert ist. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. F. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung aufgestellt.
Göttingen, 17. Juni 2024 Thomas Berg Stefan Ilse
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um die unter Inanspruchnahme von größenabhängigen Aufstellungserleichterungen nach §§ 276, 288 HGB sowie von größenabhängigen Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB erstellte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LaVision GmbH, Göttingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LaVision GmbH, Göttingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LaVision GmbH, Göttingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Göttingen, 21. Juni 2024 R+P
Treuhand GmbH
Chris Berndt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2024 festgestellt worden. |
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