Umformtechnik Radebeul GmbH
Fabrikstraße 27, 01445 Radebeul, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Falk Kurze seit 24.3.2022 | Geschäftsführer |
Mike Müller seit 3.12.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
CMP GOF II Holding S.à.r.l. | 94.90% |
CMP German Opportunity Fund II (SCA) SICAR | 5.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Umformtechnik Radebeul GmbHRadebeulJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023BILANZ zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Allgemeines Die Umformtechnik Radebeul GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist beim Amtsgericht in Dresden unter der Handelsregisternummer HRB 24527 angemeldet. Der Jahresabschluss der Umformtechnik Radebeul GmbH wurde nach den Vorschriften des § 242 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen fi Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt und umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Ergänzend werden die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung von einer positiven Fortführungsprognose für die Gesellschaft aus. Der Jahresabschluss wurde daher unverändert unter Beachtung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Wertansätze der Schlussbilanz zum 30.09.2022 wurden unverändert vorgetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten aktiviert und im Wesentlichen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 36 Monaten linear abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten vermindert um Investitionszuschüsse und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen und linear pro rata temporis vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem um außerplanmäßige Abschreibungen verminderten Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über € 250,00 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnittswert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Für nicht gängige Rohstoffe wird eine Abwertung vorgenommen. Die Bewertung der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten auf Basis einer Zuschlagskalkulation. Für die Unfertigen Erzeugnisse wird hierbei der Grad der Anarbeitung in Abhängigkeit der durchlaufenen Arbeitsgänge zugrunde gelegt. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Von dem Wahlrecht, angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einzubeziehen, wird Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Für Posten mit verminderter Marktgängigkeit und zur verlustfreien Bewertung erfolgen Abwertungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Aus Vorsichtsgründen wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% vorgenommen. Die Bilanzierung des Kassenbestands und des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Die Bilanzierung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt nach den Bestimmungen des § 250 HGB. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, soweit es sich nicht um Altersversorgungsverpflichtungen handelt, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlagenspiegel in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus dem Anspruch auf Erstattungen nach dem StromStG bzw. EnergieStG in Höhe von insgesamt T€ 48. Diese haben sich insbesondere aufgrund neu abgeschlossener Finanzierungsvereinbarungen um T€ 389 gegen das finanzierende Kreditinstitut erhöht. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 764 enthalten. Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:
Für Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.207 bestehen Eigentumsvorbehalte entsprechend branchenüblicher Usancen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Leiharbeitnehmer in Höhe von T€ 2.029 sowie die Umlage an die Gesellschafterin und verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 1.045. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 4.083, davon aus Erbbauzinsen in Höhe von T€ 3.990. Die finanziellen Verpflichtungen sind zahlbar von 2023 bis 2058. 2. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Mithaftung für von der Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH & Co. KG übernommene Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 140 gegenüber dem Pensionsberechtigten. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH & Co. KG nicht zu rechnen. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Gesellschafters in Höhe von insgesamt T€ 4.739 bestehen Vereinbarungen zur (Raum-) Sicherungsübereignung von Vorräten und zur Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da der Gesellschafter seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Kreditinstituten planmäßig nachkommt. 3. Anzahl der Beschäftigten Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft durchschnittlich 131 Arbeitnehmer (Vorjahr: 125) beschäftigt. 4. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr bzw. bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses an:
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. 5. Konzernzugehörigkeit Die Umformtechnik Radebeul GmbH gehört zum Konzernkreis der UKM Holding GmbH, Meißen, die zum 30. September 2023 als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 290 HGB für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt und im Unternehmensregister veröffentlicht.
Radebeul, 8. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Dr. Frank Boshoff gez. Falk Kurze Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023(Anlagenspiegel)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023der Umformtechnik Radebeul GmbH, Radebeul1. Grundlagen der Umformtechnik Radebeul GmbH Geschäftstätigkeit Die Umformtechnik Radebeul GmbH (UFT, die Gesellschaft) entwickelt, produziert und verkauft Gesenkschmiedeteile aus diversen Aluminiumlegierungen auf Basis von individuellen Kundenspezifikationen. Dabei werden neben reinen Produkten der Umformung auch Präzisionsteile, die nach der Umformung noch mechanisch bearbeitet werden, in diverse Branchen, insbesondere den Zweirad-, Automobil-, Industrie- und Energiesektor, geliefert. Dabei erfolgt die Produktion der hochpräzisen Bauteile mit hoher Fertigungstiefe nach Vorgabe unserer Kunden in hoher Qualität. Das Produktportfolio umfasst derzeit u. a. Rahmen- und Chassisteile, Gehäuse (-abdeckungen), Sturzlenker, Bauteile für die Fußrastenanlage sowie Markisengelenke und Leistungsschalter für Vakuumschalttechnik im Mittel- und Hochspannungsbereich als Schwerpunktprodukte. Die Gesellschaft sieht sich als etablierter Qualitätsanbieter mit hoher Ingenieurs- und Fertigungskompetenz in der Nische des klein- bis mittelvolumigen Geschäfts neben den führenden Anbietern von - teilweise bearbeiteten - Schmiedeteilen aus Aluminium. Dabei stehen vor allem die Umsetzung hoch komplexer Anforderungen in Verbindung mit nachhaltiger Qualität und Funktionsfähigkeit sowie die Effizienz und spezielle Eignung der Produkte für die jeweiligen speziellen Anwendungsgebiete der Kunden im Vordergrund. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Situation und Branchenentwicklung Das Weltwirtschaftswachstum wird 2023 gemäß dem Internationalen Währungsfonds (IWF-Report von Oktober 2023) voraussichtlich bei +3,0% und somit leicht unter dem Niveau von 2022 (+3,5%) liegen. Das Wachstum hat sich zwar verlangsamt, ist aber nicht zum Stillstand gekommen. Es wird neben den Folgen der Pandemie und des Kriegs in der Ukraine auch wegen der strengen Geldpolitik aufgrund der hohen Inflation und extremer Wetterereignisse gebremst. Der Ausblick auf das Wirtschaftswachstum in den Industrienationen gibt, den jüngsten Prognosen zufolge, ein ungleichmäßiges Bild ab. Die Wachstumserwartungen für die USA liegen in 2023 leicht positiv (Wachstum von +2,1% in 2023 mit Rückgang auf +1,5% in 2024). Die USA überraschten mit robustem Konsum und Investitionen. Für China wird in diesem Jahr ein höheres Wachstum als in 2022 (+3,0%) erwartet (Anstieg von +5,0% in 2023 und +4,2% in 2024). Laut IWF beträgt die Wirtschaftswachstumsprognose für das aktuelle Kalenderjahr 2023 für die Eurozone nur +0,7% (Vorjahr Anstieg von +3,3%). Im kommenden Jahr 2024 wird ein leicht höheres Wachstum von +1,2% erwartet. Basierend auf der gleichen Quelle wird die deutsche Wirtschaft im aktuellen Kalenderjahr mit -0,5% schrumpfen, im Vorjahr war noch ein Anstieg von +1,8% zu verzeichnen. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF ein leichtes Wachstum von +0,9%. Deutschland leidet als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Das allgemeine Marktumfeld für die UFT blieb im Geschäftsjahr 2022/2023 trotz der hohen Inflation und der Probleme mit globalen Lieferketten gegenüber dem Vorjahr auf einem stabilen Niveau. Die Gesellschaft hat hierbei insbesondere von dem diversifizierten Produktportfolio profitiert, welches in Teilen nicht oder weniger stark von den Marktschwankungen betroffen war bzw. haben sich die positiven und negativen Marktschwankungen gegenseitig ausgeglichen. 2.2. Geschäftsverlauf 2.2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umformtechnik Radebeul GmbH hat im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Gesamtleistung von TEUR 25.887 erzielt; dies ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 487 (-1,9%). Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.396 (-5,3%) auf TEUR 25.133 gesunken. Die UFT hat im Berichtszeitraum erfolgreich den An- und Hochlauf mehrerer neuer Projekte durchgeführt und erfolgreich Preissteigerungen bei ihren Kunden umgesetzt. Jedoch wurde der Umsatz der UFT aufgrund voller Läger auf Seiten einiger Kunden ausgebremst. Das Ziel gleichbleibender Umsatzerlöse konnte dadurch nicht erreicht werden. Die Auftragslage ist im aktuell durch das hohe Preisniveau beeinflussten Markt kurzfristigen Schwankungen unterworfen. Sie wird regelmäßig überwacht, um bei Bedarf Kapazitätsanpassungen vorzunehmen. 2.2.2 Produktion Im Berichtszeitraum wurden in diversen operativen Bereichen weitere erhebliche Potentiale zur Steigerung der Produktivität identifiziert und weitere Projekte bereits erfolgreich initiiert bzw. umgesetzt. Schwerpunkt wurde dabei auf die ständige Reduktion des Einsatzgewichtes der Produkte gelegt. Auch um den gestiegenen Energiekosten mit einer Reduzierung des Energiebedarfs entgegenzuwirken, versucht die UFT durch weitere Optimierung von Umformstrategien den Einsatz von energieaufwendigen Halbzeugen zu reduzieren. So wurde im Geschäftsjahr 2022/23 durch gezielte Werkzeuganpassung und Werkzeugoptimierung eine Reduzierung des mengenmäßigen Materialeinsatzes um weitere 1,5% erreicht. Dabei kamen unter anderen auch neue Werkzeugfrässtrategien und neue Zerspanungswerkzeuge zum Einsatz. Die weitere Zusammenarbeit mit namhaften Werkzeugherstellern hat dazu geführt, dass wir ein neues Werkzeugmanagementsystem einführen konnten. Verfahrensabläufe/Verfahrenszeiten und vor allem die Produktqualität wurden dadurch verbessert. Damit wurde eine deutliche Reduzierung des Ausschussanteils erzielt. Der unternehmensweite kontinuierliche Verbesserungsprozess wurde weiter intensiviert, was insbesondere vor dem Hintergrund mehrerer Produktneuan-/ und -hochläufe einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Produkteinführung bei den Kunden geführt hat. Die Ausstattung der Gesellschaft mit technischen Anlagen und Produktionsfläche ist dergestalt ausgerichtet, dass es arbeitsgangabhängig insbesondere durch im Berichtsjahr erreichte Effizienzsteigerungen in einem begrenzten Rahmen freie Kapazitäten gibt. 2.2.3. Beschaffung Die Verfügbarkeit von Aluminium als größter Einkaufsaufwand hat sich bereits Ende 2022 wieder deutlich verbessert. Durch eine sehr lange Preisbindung mit dem Lieferanten wurden die Preisentwicklungen auf dem Energiemarkt erst mit dem Jahreswechsel 2022/2023 verhandelt. Das Ergebnis war eine deutliche Preissteigerung, welche größtenteils an die Kunden der Umformtechnik Radebeul GmbH weitergereicht werden konnte. Zielstellung für das neue Geschäftsjahr ist eine Wettbewerbssituation zu schaffen, die eine bessere Verhandlungsposition zur Folge hat. Die größte Herausforderung auf der Einkaufsseite waren die extremen Bedarfsschwankungen und Unsicherheiten der Kundenbedarfe. Es mussten viele kurzfristige Änderungen, sowohl Bedarfserhöhungen als auch -reduzierungen, mit den Lieferanten verhandelt werden. In diesen Fällen hat sich das starke Lieferantennetzwerk der UFT bewährt, sodass wir ohne größere Ausfälle die Kundenabrufe termin- und mengengerecht bedienen konnten. 2.2.4. Investitionstätigkeit Die Neuinvestitionen im Berichtszeitraum blieben weiter auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau i. H. v. rd. TEUR 186 (Vorjahr rd. TEUR 113) und damit deutlich unterhalb der planmäßigen Abschreibungen i. H. v. rd. TEUR 475 (Vorjahr rd. TEUR 421). Die getätigten Investitionen betrafen im Wesentlichen Investitionen in neue Messtechnik zur Erhöhung der betrieblichen Effizienz und Sicherstellung der Qualitätsanforderungen in verschiedenen Produktionsbereichen sowie Positionen der Betriebs- und Geschäftsausstattung. 2.2.5. Personal und Sozialbereich Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 131 Arbeitnehmer (Vorjahr 125 Arbeitnehmer) direkt beschäftigt. Zusätzlich wurden Zeitarbeiter in der Produktion zur Flexibilisierung eingesetzt. Die Umformtechnik Radebeul GmbH kann sich dabei auf eine hohe Anzahl gut ausgebildeter Mitarbeiter stützen. Die Gesamtzahl der festangestellten Arbeitnehmer der UFT ist im Laufe des abgeschlossenen Geschäftsjahres leicht gestiegen. 2.2.6. Umweltschutz Alle Überwachungsaudits zu Energie- und Qualitätsmanagementsystemen wurden im Geschäftsjahr 2022/23 erfolgreich abgeschlossen. In Vorbereitung auf die geplante Erstzertifizierung im Geschäftsjahr 2024/25 wurde 2023 mit dem Aufbau eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 begonnen. 2.2.7. Geschäftsergebnis Die Umformtechnik Radebeul GmbH hat als Unternehmen des UKM- Konzerns mit der UKM technologies GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die UFT schließt das Geschäftsjahr 2022/2023 vor der Ergebnisabführung mit einem Jahresergebnis von TEUR +1.386 (Vorjahr TEUR +114) ab. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag im Geschäftsjahr bei TEUR +1.932 (Vorjahr TEUR+643) und damit wie erwartet auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahr. Durch das Heben von Potenzialen im operativen Bereich konnten sehr gute Ergebniszuwächse erreicht werden. Die Produktivitätserhöhungen im Zuge des unternehmensweiten kontinuierlichen Verbesserungsprozesses führten zu einer Reduzierung der Leiharbeitnehmer. Damit konnten die Kostensteigerungen bei den Zeitarbeitsfirmen überkompensiert werden, was erneut zu einer deutlichen Reduzierung von Leiharbeitnehmerkosten auf TEUR 2.029 (Vorjahr TEUR 2.676) führte. Die Geschäftsentwicklung ist im Rahmen der aktuellen Marktbedingungen weiterhin als herausfordernd zu charakterisieren. Die Nachfrage nach bearbeiteten Aluminiumgesenkschmiedeteilen ist in den Kernsegmenten der UFT weiterhin robust. Zusätzlich hat die UFT durch die Identifikation von weiteren Potentialen im operativen Geschäft eine sehr gute Entwicklung und Prognose zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz wirken sich die gestiegenen Preise auf das Konsumverhalten und damit letztendlich dämpfend auf das Geschäft aus. 2.3. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr wurde ein EBITDA von TEUR +1.932 (Vorjahr TEUR +643) erzielt. Ursächlich für den Ergebnisanstieg waren die umgesetzten Preiserhöhungen und Produktivitätssteigerungen. Dadurch konnte das Ziel eines erheblich verbesserten operativen Ergebnisses trotz der inflationsbedingten Kostensteigerungen, insbesondere bei Leiharbeitnehmerkosten, erreicht werden. Die Zielstellung eines gleichbleibenden Umsatzniveaus wurde jedoch nicht erreicht. Die Materialaufwandsquote1) betrug im Geschäftsjahr 54,2% (Vorjahr 58,6%) und liegt somit aufgrund der Optimierung des Materialeinsatzes und gleichzeitiger Umsetzung von Preiserhöhungen unter Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote 1)2) von 31,0% (Vorjahr 31,4%) ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von umgesetzten Produktivitätssteigerungen erneut gesunken. Die Finanz- und Vermögenslage wird durch Factoring im Geschäftsjahr bzw. unechte Pensionsgeschäfte im Vorjahr beeinflusst. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.344 (Vorjahr TEUR 1.396) verkauft. Die Bilanzsumme beträgt zum 30.09.2023 TEUR 8.118 (Vorjahr TEUR 8.227). Das handelsrechtliche Eigenkapital beträgt rd. 22,4% (Vorjahr 22,1%) der Bilanzsumme. Zum Stichtag entfallen 36,3% (Vorjahr 39,3%) des Vermögens auf das Anlagevermögen, 41,0% (Vorjahr 35,4%) auf das Vorratsvermögen, was durch die Losgrößen in der Fertigung bedingt ist. Die Anlagenintensität nimmt aufgrund eines Produkt- und Projektportfolios mit geringeren Investitionserfordernissen ab. Des Weiteren entfallen 5,1% (Vorjahr 17,0%) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 11,4% (Vorjahr 6,2%) auf liquide Mittel. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf den leichten Umsatzrückgang sowie auf ein konsequentes Debitorenmanagement zurückzuführen. Von dem handelsrechtlich ausgewiesenen Fremdkapital entfallen 14,3% (Vorjahr 15,2%) der Bilanzsumme auf Rückstellungen sowie 14,9% (Vorjahr 16,5%) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
1) Kostenposition im Vergleich zur
Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen,
Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen
Der Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten ist zum einen auf die Verkürzung der Zahlungsziele seitens der Lieferanten und zum anderen auf eine gestärkte Finanzsituation zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern auf 34,1% (Vorjahr 21,9%) der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus der Verpflichtung zur Abführung des Jahresergebnisses. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Berichtsjahres beträgt TEUR 1.008 (Vorjahr TEUR 1.292), der aus Investitionstätigkeit TEUR -186 (Vorjahr TEUR -113) und der aus Finanzierungstätigkeit TEUR -407 (Vorjahr TEUR -2.178). Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich insbesondere bei der Finanzierungstätigkeit. Hier konnte ein von der Gesellschafterin erhaltenes Darlehen zurückgeführt werden. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über ausreichend Liquidität, unter anderem auch durch den Abschluss eines Factoringvertrags. Die Gesellschaft hat keinerlei Kreditverpflichtungen. Die Liquiditätssituation der Umformtechnik Radebeul GmbH war zu jeder Zeit gesichert. Insgesamt haben die Kostensteigerungen in allen Bereichen aufgrund der hohen Inflation sowie Lieferengpässe die Umformtechnik Radebeul GmbH wieder vor große Herausforderungen gestellt, welchen allerdings aufgrund der schnellen Reaktion auf die geänderten Rahmenbedingungen und der flexiblen Kostenstruktur gut begegnet werden konnte. Nachdem diese Unternehmensphase erfolgreich bewältigt wurde, kann die wirtschaftliche Situation der Umformtechnik Radebeul GmbH als zukunftsträchtig und gesichert angesehen werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Entwicklung der UFT ist zum großen Teil von der Konjunktur im Zweirad-, Automobil- und Energiesektor abhängig. Die Gesellschaft ist daher bestrebt, einen permanenten Risikomanagementprozess mit entsprechenden Werkzeugen zur Risikoidentifizierung, -bewertung und -systematisierung zu betreiben. Im Folgenden sind die wirtschaftlichen Risiken, denen die Gesellschaft unterliegt, und der Umgang mit diesen beschrieben.
Die Positionierung der Umformtechnik Radebeul GmbH als Anbieter von Prozessentwicklungen für hochpräzise Bauteile im Bereich der hochwertigen Umformtechnologie mit einer hohen Fertigungstiefe stößt auf positives Feedback des Marktes und wird weiter fortgesetzt. Neben dem zur UKM technologies GmbH komplementären Kundenstamm stellen neue Produktinitiativen der bisherigen Kunden und die vielfältigen Märkte, auf denen die Gesellschaft tätig ist und noch werden kann, eine große Chance für das Unternehmen dar. Die im Laufe des Geschäftsjahres erzielten Preiserhöhungen werden aufgrund des Full-Year-Effektes zu weiteren Ergebnisbeiträgen führen. 3.2 Ausblick/Prognose Für das kommende Kalenderjahr 2024 rechnet der IWF insgesamt mit einem Weltwirtschaftswachstum von +2,9% und erwartet damit einen Wert, der unter dem Durchschnitt von 3,8% der vergangenen 20 Jahre liegt und unter dem erwarteten Wert von 2023 (+3,0%). Für die Eurozone wird im nächsten Jahr ein leichter Anstieg erwartet (+0,7% in 2023 vs. +1,2% in 2024). Für Deutschland fällt die Prognose mit +0,9% in 2024 deutlich positiver aus als in diesem Jahr (-0,5%). Die Umformtechnik Radebeul GmbH erwartet für das nächste Geschäftsjahr leicht höhere Umsatzerlöse als im Berichtsjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) hingegen wird gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere aufgrund zu erwartender Ganzjahreseffekte aus im Berichtsjahr umgesetzten Produktivitäts- und Ertragssteigerungen deutlich verbessert erwartet. Ein verändertes Produktportfolio sowie weitere Optimierungen im Bereich der Materialbeschaffung und des Materialeinsatzes werden sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Außerdem werden die im letzten Geschäftsjahr erzielten Produktivitätssteigerungen zu weiteren Kosteneinsparungen führen. Aus dem Ukrainekrieg erwarten wir im kommenden Jahr keine negativen Auswirkungen auf die Energiekosten, da der Energieeinkauf für 2024 bereits vertraglich gesichert ist. Auf Basis der zum Teil bereits erfolgten und weiteren Stabilisierung der operativen Prozesse und der gestärkten Finanzsituation der Gesellschaft durch eine Ausweitung des Liquiditätsrahmens sowie nahezu keine Finanzverbindlichkeiten mehr gegenüber Dritten kann von einer nachhaltigen Verbesserung der Liquiditätssituation ausgegangen werden. Mit dem Hauptaugenmerk auf der erfolgreichen Umsetzung und Optimierung der Produktneuan-/ und -hochläufe, dem weiteren Heben von Potentialen im operativen Geschäft und der weiteren Umsetzung der Diversifikationsstrategie ist eine sehr gute Entwicklung und Prognose zu verzeichnen.
Radebeul, im März 2024 gez. Dr. Frank Boshoff gez. Falk Kurze In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Umformtechnik Radebeul GmbH, Radebeul Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Umformtechnik Radebeul GmbH, Radebeul, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Umformtechnik Radebeul GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 18. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Uwe Ehrsam, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Rattay, Wirtschaftsprüfer" HRB 24527Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 30. August 2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Bilanzgewinn in Höhe von € 763.968,89 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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