WPP Media Competence Center GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristina Klein seit 27.10.2023 | Geschäftsführer |
Dirk Fromm seit 11.5.2021 | Geschäftsführer |
Mikail Kisli seit 1.3.2021 | Prokura |
Christian Kohlhund seit 24.6.2015 | Geschäftsführer |
Jochen Franke seit 3.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEC GmbH(vormals: Mediaedge:cia GmbH)DüsseldorfJahresabschluss zum 31.12.2009Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Der Hauptsitz von Mediaedge:cia GmbH (im Folgenden: Mediaedge:cia) in Deutschland ist Düsseldorf. Darüber hinaus bestehen Betriebsstätten in Frankfurt am Main, Hamburg und München. Die Gesellschaft ist mit ihren vier Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München gemäß Schätzungen des internationalen RECMA-Instituts die viertgrößte Mediaagentur im deutschen Markt. Wir betreuen nationale und internationale Mediabudgets, wobei wir Werbeplatzierungen in allen Mediengattungen anbieten. Durch den Wandel in der Werbebranche hat sich Mediaedge:cia von der traditionellen Mediaagentur hin zur globalen Kommunikationsagentur für die Planung und Implementierung ganzheitlicher Kommunikationskonzepte entwickelt. Unser Angebot umfasst Consumer Insight und Return of Investment, Kommunikationsplanung, Mediaplanung und ‑einkauf, Interaktion, Sponsoring, Branded Content und Entertainment Marketing. Wie bereits in den vergangenen Jahren lag auch im Jahr 2009 ein intensiver Beratungsschwerpunkt im Bereich der Kommunikation. Seit dem 1. Januar 2009 bietet Mediaedge:cia zusätzlich unter der Marke "Arthur Schlovsky" Kreationsleistungen an. Obwohl alle Prognosen für 2010 eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland voraussagen, muss von einer weiteren Reduktion der Werbeausgaben um ca. 2 % in 2010 ausgegangen werden. Unter anderem durch die Neukundengewinne des letzten Jahres wird Mediaedge:cia jedoch in der Lage sein, diese Reduktion zu kompensieren. 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Im Jahr 2008 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Mediaedge:cia Holding GmbH abgeschlossen. Der Gewinn vor Ergebnisabführung ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.827 auf TEUR 4.297 zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf die um TEUR 6.989 geringeren Umsatzerlöse sowie eine Rückstellungszuführung um TEUR 5.381 im Zusammenhang mit einem Mietstreit zurückzuführen. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen sind auch die Gesamtbillings, die neben den Umsätzen auch die Aufwendungen für Medialeistungen enthalten, auf Mio. EUR 541 (Vorjahr: Mio. EUR 646) zurückgegangen. Diese Effekte lassen sich durch die allgemeine schlechte wirtschaftliche Lage und die damit verbundenen niedrigeren Marketing-Budgets unserer Kunden erklären. Positiv auf unser Jahresergebnis vor Ergebnisabführung wirkte sich der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 4.136 aus. Hierin sind im Wesentlichen Kostenerstattungen von unserer Schwestergesellschaft Mediaedge:cia SL, Madrid/Spanien, die einen Rückforderungsanspruch eines Kunden übernommen hat, enthalten. Aufgrund der in 2009 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen und des damit verbundenen Rückgangs der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 285 im Vorjahr auf 252 verringerte sich der Personalaufwand um TEUR 1.367 auf TEUR 14.031. Das Ergebnis aus Ergebnisabführungsverträgen sowie aus Beteiligungsverhältnissen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.173 gestiegen. Insbesondere verbesserte Ergebnisse der Tochtergesellschaften PQ Plakatqualität Agentur für Außenwerbung, München, und Concept Media GmbH, Hamburg, haben hierzu beigetragen. Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu 88 % aus kurzfristigem Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen umfasst weiterhin im Wesentlichen die Anteile an verbundenen Unternehmen. Hierbei hat es keine Veränderungen in 2009 gegeben. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert und liegt bei 37,5 %. Die Finanzlage ist wie in den Vorjahren geprägt durch die Anbindung des Bankkontos an ein Cash-Pool-Konto der WPP Media Holdings GmbH, Düsseldorf. Aus dem Cash-Pooling resultiert zum Abschlussstichtag eine Forderung in Höhe von TEUR 45.661 (Vorjahr: TEUR 63.260). 3. Voraussichtliche zukünftige Entwicklung (Chancen und Risiken) Der Ausblick aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für 2010 zwar als insgesamt negativ zu beurteilen. Aufgrund der in 2009 gewonnenen Neukunden erwarten wir für 2010 dennoch zumindest gleichbleibende Mediaplanungsvolumina und Umsatzerlöse. Die ebenfalls 2009 begonnene Restrukturierung trägt erste Früchte in Form sinkender Kosten, wodurch bei gleichbleibendem Honorarvolumen ein steigendes Geschäftsergebnis erreicht werden kann. Zuletzt soll das neue Angebot "Arthur Schlovsky" für zusätzliche Erlöse sorgen. Außergewöhnliche Investitionen sind für das Jahr 2010 derzeit nicht geplant. Neben den sich aus der Finanzkrise ergebenden Risiken ist Mediaedge:cia auch in Zukunft dem Risiko veränderter Branchentrends (z. B. der wachsenden Durchführung von Werbekampagnen außerhalb klassischer Werbemedien) ausgesetzt. Weitere Risiken können in eventuellen Werbeverboten seitens der nationalen oder EU-Behörden sowie dem starken Konkurrenzdruck im Markt, der zu verringerten Margen führen kann, liegen. Um diesen Risiken angemessen Rechnung zu tragen, werden wir weiterhin unser Angebotsportfolio ständig erweitern und qualifizieren, mit besonderem Augenmerk auf die Bereiche Internet und strategische Planung sowie mit dem integrierten Angebot kreativer Leistungen. Die Einführung neuer EDV-Systeme für Mediaeinkauf und -abrechnung sowie die Buchhaltung hat am 1. Januar 2009 planmäßig stattgefunden. Die Effizienzvorteile werden im Verlaufe des Jahres 2010 noch weiter realisiert werden. Leider ist die öffentliche Wahrnehmung des Mediageschäfts weiterhin nicht uneingeschränkt positiv; dies wirkt sich erschwerend auf Vertragsverhandlungen mit Bestands- und Neukunden aus. Weiterhin besteht ein gewisses Risiko bei der Betreuung internationaler Kunden, da wir hier teilweise von der Leistung anderer verbundener Unternehmen abhängig sind. Derzeit sind wir in eine gerichtliche Auseinandersetzung bezüglich der erfolgten außerordentlichen Kündigung unserer früheren Büroräume involviert. Hier werden wir in einem Urkundenprozess auf Zahlung rückständiger und zukünftiger (bis zum Jahr 2012) Miete verklagt. Der geforderte Betrag beläuft sich kumuliert auf Mio. EUR 11,7. Wir und unsere Anwälte sind überzeugt, dass diese Forderung unhaltbar ist. Unser Prozessgegner ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Vergleichsangebot an uns herangetreten. Das Vergleichsangebot beläuft sich auf die Zahlung der bis zum 31. Dezember 2009 ausstehenden Miete in Höhe von insgesamt Mio. EUR 7,4. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass bei einer vergleichsweisen Einigung im Rechtsstreit ein geringerer Betrag an den Prozessgegner zu zahlen wäre. Für diesen Fall wurde eine Rückstellung in Höhe von Mio. EUR 6,5 gebildet. Das Geschäftsfeld der Mediaagenturen ist zurzeit Gegenstand öffentlicher Diskussionen und zum Teil auch rechtlicher Überprüfungen. Hieraus können eine Reihe von finanziellen Folgewirkungen für das Unternehmen (und seine Wettbewerber) resultieren. Inwieweit dies tatsächlich der Fall sein wird, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Ebenso ist eine Quantifizierung möglicher Folgewirkungen derzeit nicht möglich. Aufgrund der ausgeübten Geschäftstätigkeit bestehen neben dem Risiko von Forderungsausfällen keine wesentlichen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist. Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir durch eine Kreditversicherung. Daneben haben wir unser internes Kontrollsystem nach den Regelungen des Sarbanes Oxley Acts aufgebaut. 4. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Die Geschäftstätigkeit verläuft in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres planmäßig. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.
Düsseldorf, den 25. März 2010 Matthias Brüll Peggy Condé Stefan Ege Bernd Kohlmann Birgit Konrad Peter Lewis Kristina Pleyer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAbschlüsse nach dem Handelsgesetzbuch Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 246 ff. sowie § 264 ff. HGB) und des GmbH Gesetzes aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (vier bis zehn Jahre) abgeschrieben. Der Firmenwert wird über 15 Jahre entsprechend der steuerlichen Regelung linear abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die überwiegend linear vorgenommen werden. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und 13 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Anschaffungswert von netto EUR 150 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert von netto EUR 150 bis 1.000 werden entsprechend zu § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten gefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Abgänge aus den Sammelposten werden nicht berücksichtigt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zu Nominalwerten. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährungen werden i.d.R. mit dem Kurs zum Tag der Einbuchung oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des erwarteten Rückzahlungsbetrags gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach einem versicherungsmathematischen Gutachten, wobei als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2005 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, verwendet wurden. Die Berechnung erfolgte nach den Vorschriften des § 6a EStG unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 6 % p.a. Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungs- bzw. Nominalbeträgen ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind i.d.R. mit dem Kurs zum Tag der Einbuchung oder höheren Stichtagskursen bewertet. Die Leistungen der Gesellschaft werden i.d.R. auf Honorar- oder Provisionsbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- oder Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision oder das Honorar selbst, d.h. Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Alle wesentlichen Erträge werden aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung erzielt. Die Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Medialeistung oder bei Erbringung der Dienstleistung. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 1 zum Anhang. In den Vorräten sind die geleisteten Anzahlungen an die Medien ausgewiesen. Außerdem werden unter den unfertigen Leistungen aktivierte Non-Media-Leistungen ausgewiesen (TEUR 27). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto TEUR 45.661 (Vorjahr: TEUR 63.260). Der verbleibende Betrag resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen (TEUR 4.335; Vorjahr: TEUR 3.468) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.669; Vorjahr: TEUR 2.862). Als Sonstige Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen Gutschriften von Verlagsanstalten und anderen Medien (TEUR 1.616), Forderungen aus Gewerbesteuervorauszahlungen (TEUR 2.601), eine Bürgschaftsforderung (TEUR 268) sowie eine Kaution (TEUR 3) ausgewiesen. Die Forderungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den liquiden Mitteln sind vor allem Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25; die Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und beträgt TEUR 40.547. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen hauptsächlich ausstehende Media-Eingangsrechnungen (TEUR 17.971, Vorjahr: TEUR 22.441), noch abzurechnende Kundenboni (TEUR 1.642, Vorjahr: TEUR 1.529), Urlaubsverpflichtungen gegenüber der Belegschaft (TEUR 346, Vorjahr: TEUR 350), zu erwartende Abfindungen (TEUR 445, Vorjahr: TEUR 157), Sonstige Personalkosten (TEUR 476, Vorjahr: TEUR 479), Jahresabschluss- und Beratungskosten (TEUR 188, Vorjahr: TEUR 405), Forschungs- und Kommunikationskosten (TEUR 36, Vorjahr: TEUR 109) sowie Fremdleistungen (TEUR 20, Vorjahr: TEUR 27), Gebäudekosten (TEUR 6.769, Vorjahr: TEUR 1.320), Reise- und Bewirtungskosten (TEUR 54, Vorjahr: TEUR 61) sowie EDV-Kosten (TEUR 33, Vorjahr: TEUR 185). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Mediaedge:cia Germany Holding GmbH, Düsseldorf, mit TEUR 4.297 (Vorjahr: TEUR 8.115) und gegenüber der Gesellschafterin Young & Rubicam GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 104) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Mediaedge:cia Germany Holding GmbH resultieren aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 256) auf Lohn- und Kirchensteuer. Der verbleibende Betrag betrifft im Wesentlichen Kundenguthaben in Höhe von TEUR 12.285 (Vorjahr: TEUR 7.321), die sich aufgrund von Rabattänderungen bzw. aus Gutschriften auf Mediaeinschaltungen ergeben haben, sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer TEUR 3.083 (Vorjahr: TEUR 1.221). Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Das an die Muttergesellschaft Mediaedge:cia Germany Holding GmbH, Düsseldorf, abgeführte Ergebnis der Mediaedge:cia GmbH, Düsseldorf, für das Berichtsjahr beträgt TEUR 4.297. Die Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 26.487 setzten sich zusammen aus TEUR 8.271 (Vorjahr: TEUR 14.704) Provisionen, TEUR 8.441 (Vorjahr: TEUR 5.400) Honoraren, TEUR 2.857 (Vorjahr: TEUR 2.150) Incentives und abgerechneten Einkaufsvorteilen, TEUR 1.765 (Vorjahr: TEUR 1.461) Skontierträgen sowie TEUR 5.153 (Vorjahr: TEUR 9.760) sonstigen Umsatzerlösen. Die Gesamtumsätze gliedern sich auf in ca. 92 % Inlandsumsätze und ca. 8 % Auslandsumsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 6.559 und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 578, Vorjahr: TEUR 624), Erträge aus Rückforderungsansprüchen (TEUR 3.000, Vorjahr: TEUR 0), sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 472, Vorjahr: TEUR 2.274), weiterberechneten Fremdleistungen (TEUR 477, Vorjahr: TEUR 569) und Kostenumlagen (TEUR 1.580, Vorjahr: TEUR 1.349). Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich vornehmlich um Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten und aus einer Rückerstattung einer Kundenforderung gegen ein verbundenes Unternehmen. In den Personalkosten von TEUR 12.117 sind TEUR 534 für Abfindungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.718 gestiegen. Der Anstieg basiert im Wesentlichen auf einer Rückstellungszuführung um TEUR 5.381 im Zusammenhang mit einem Mietstreit. Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem Miet- und Mietnebenkosten, EDV-Kosten, Versicherungsbeiträge, Kfz- und Reisekosten sowie Umlagen für die Bereiche Trading, Finance und IT. Die Zinsen und ähnlichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund der niedrigeren Cash-Pool-Forderungen und eines niedrigeren Zinsniveaus gesunken. Der Ertragsteueraufwand in Höhe von TEUR 151 resultiert aus der steuerpflichtigen Ausgleichszahlung für den Minderheitengesellschafter. Sonstige Angaben Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009: Herr Thorsten Blodow, Düsseldorf (bis 12. November 2009) Herr Matthias Brüll, Düsseldorf (ab 11. Dezember 2009) Frau Peggy Condé, Jesteburg Herr Stefan Ege, Düsseldorf Herr Bernd Kohlmann, Frankfurt am Main (ab 2. Juli 2009) Frau Birgit Konrad, Düsseldorf Herr Peter Lewis, Düsseldorf Frau Kristina Pleyer, Wiesbaden (ab 24. Februar 2009) Herr Karl-Heinz Roth, Kaarst (bis 12. November 2009) Herr Stefan Schirhakl, Ottendichl/Haar (ab 24. Juni 2009 bis 30. Dezember 2009 Herr Thorsten Stork, München (bis 24. Februar 2009) Herr Christoph Wilke, Düsseldorf (bis 11. Dezember 2009) Die Geschäftsführerin Birgit Konrad ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführerbezüge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.245. Alle Geschäftsführer führten ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Frau Konrad und Herr Kohlmann üben weiterhin die Geschäftsführung anderer Unternehmen der WPP-Gruppe aus. Die Bezüge an ehemalige Organmitglieder betrugen im Geschäftsjahr TEUR 795. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2009 durchschnittlich 252 Mitarbeiter (Vorjahr: 285 Mitarbeiter). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Am 31. Dezember 2009 bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 9.759, die sich aus Bürgschaften für Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 788 und aus Bürgschaften für Prozesse in Höhe von TEUR 8.971 ergeben. Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Patronatserklärungen gegenüber der Joh. Vaillant GmbH u. Co., Remscheid, und gegenüber der Ehrmann AG, Leonberg. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 27.824. Sie betreffen Mietverträge für das Bürogebäude mit TEUR 26.048, Kfz-Leasingverpflichtungen von TEUR 399, Mietverträge für Kopierer, Telefon- und EDV-Anlage, Leasing von Büromöbeln, Lizenzgebühren und Sonstiges mit TEUR 1.377 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 12). Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2009 betrug TEUR 66. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag mittelbar zu 100 % im Besitz der WPP plc., London/Großbritannien, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft ist dort und auf der Internetseite der WPP plc., London/Großbritannien, (http://www.wpp.com/wpp/investor/financials/reports) erhältlich. Die Geschäftsführung wird den Jahresabschluss 2009 der Mediaedge:cia GmbH, Düsseldorf, sowie den Konzernabschluss der WPP plc., London/Großbritannien, beim elektronischen Bundesanzeiger nach den für den entfallenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht maßgeblichen Vorschriften in deutscher Sprache einreichen. Dadurch entfällt die Verpflichtung der Mediaedge:cia GmbH, Düsseldorf, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 290 HGB aufzustellen. Der Konzernabschluss der WPP plc., London/Großbritannien, wird nach IFRS aufgestellt. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der WPP plc., London/Großbritannien, einbezogen werden. Die Ergebnisse der beteiligten Unternehmen zum 31. Dezember 2009 ergeben sich aus der Anlage 2 zum Anhang.
Düsseldorf, den 25. März 2010 Mediaedge:cia GmbH Birgit Konrad Stefan Ege Peggy Condé Peter Lewis Matthias Brüll Bernd Kohlmann Kristina Pleyer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mediaedge:cia GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Mediaedge:cia GmbH, Düsseldorf, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 31. März 2010 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Crampton, Wirtschaftsprüfer gez. Frank, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel
Beteiligungsspiegel
*) Vor Gewinnabführung gemäß Ergebnisabführungsvertrag **) Es werden 100 % der frei verfügbaren Anteile gehalten |
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