Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 213042
Eingetragen
22.11.2018
Branche
Herstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von BüromöbelnHerstellung von Küchenmöbeln
Gegenstand
Konzeption und Herstellung von Einrichtungen für Ladengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jochen Woellner
seit 17.10.2022
Prokura
Mareen Rahmel
seit 17.10.2022
Prokura
Stefan Peter Gratzfeld
seit 17.10.2022
Prokura
Leonhard Ströker
seit 5.9.2022
Geschäftsführer
Eugen Bullach
seit 5.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
T** F*********
23.00%
Prof. Dr. P**** F*********
23.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
MB dritte Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
11.500 €
46.00%
ALEX Handels- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
11.500 €
46.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BERNER GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum 30. November 2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20

BERNER GMBH, OSNABRÜCK

A. Gegenstand des Unternehmens

Seit 1913 bieten wir als Traditionsunternehmen modernste Ladenbaulösungen für Läden und Shops in den Bereichen Bäckerei, Fleischerei, Gastronomie und Einzelhandel aus einer Hand. Mit Design, Atmosphäre, Flair und Aufenthaltsqualität schaffen wir ganz besondere Einkaufswelten.

Hierbei ist der USP der Berner GmbH das Schaffen von individuellen Einkaufserlebnissen, in dem der Kunde sich wohlfühlt und gerne verweilt und wiederkommt. Dies wird durch eine sehr erfahrene und kreative Designabteilung und der deutschlandweiten Erfahrung von rd. 500 Projekten pro Jahr realisiert.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

a. Einzelangaben zur Gesamtwirtschaftlichen Situation

Die deutsche Wirtschaft (BIP) ist im Kalenderjahr 2020 real um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft.

Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen sind die Gründe für den signifikanten Rückgang der deutschen Wirtschaft.

Für das Jahr 2021 rechnen Experten mit einem geringeren Wachstum von rd. 3,2 % in Deutschland.

b. Berichtserstattung über Branchensituation

Die Umsätze der Hauptabsatzbranche (Bäckerei Branche) gingen im Berichtsjahr um weitere 5,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Insbesondere die Corona-Pandemie hat in Verbindung mit den Lock-Down-Maßnahmen und Geschäftsschließungen diesen Rückgang verursacht. Auch die Investitionsmaßnahmen der Branche wurden durch den Umsatzrückgang gedrosselt.

C. Geschäftsverlauf der Berner GmbH

Ergebnisentwicklung

Die Berner GmbH hat das Geschäftsjahr 2019 / 2020 mit einem Rohergebnis von 8,8 Mio. Euro abgeschlossen. Der Umsatz wurde dabei zu rd. 97,5 % im Inland und zu 2,5 % im Export erzielt.

Im Vergleich zum Berichtsvorjahr konnte die Berner GmbH die Umsatzerlöse um rd. 13 % steigern.

Der Auftragseingang war im gesamten Berichtsjahr so positiv, dass die Kapazitäten überwiegend voll ausgelastet wurden.

Insgesamt konnte die Berner GmbH die Ergebniserwartung für das abgelaufene Geschäftsjahr erfüllen.

Ein großer Auftragseingang (rd. 4,5 Mio. €) konnte aufgrund von zeitlichen Verschiebungen durch die vorgelagerten Bauarbeiten nicht im Berichtsjahr realisiert werden und wurde in das neue Geschäftsjahr 2020 / 2021 mitgenommen.

Beschaffung und Produktion

Im Berichtsjahr wurden die verfügbaren Produktionskapazitäten zum überwiegenden Teil vollumfänglich ausgelastet. Die Materialaufwandsquote lag im Betrachtungszeitraum bei rd. 39,7 %. Bei den Lieferanten genießt die Gesellschaft aufgrund von langjährigen Verbindungen ein hohes Maß an Vertrauen.

Der Bestand an Vorräte lag zum Stichtag bei rd. 880 T€.

Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 765 T€ getätigt. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow und durch Maschinen-Leasing finanziert.

Finanzierungen

Die Berner GmbH verfügt über Kontokorrentlinien bei der VerbundVolksbank OWL eG und der Volksbank Osnabrück eG. Die Kontokorrentlinien betragen insgesamt 1,9 Mio. EUR und wurde zum 30.11.2020 in Höhe von rund 0,8 Mio. EUR in Anspruch genommen. Darüber hinaus verfügt die Berner GmbH über ein Tilgungsdarlehen sowie ein Darlehen der KFW, welche ordnungsgemäß bedient werden.

Mitarbeiter

Zum 30.11.2020 beschäftigte die Gesellschaft 124 Mitarbeiter (60 kaufmännische und technische Angestellte, 47 gewerbliche Mitarbeiter und 17 Auszubildende).

Umweltschutz

Alle Betriebsmittel wurden im Rahmen der umwelt- und arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften betrieben.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft hat aufgrund der Corona-Pandemie an keiner Messe teilgenommen. Die wichtigsten Messen wurden darüber hinaus durch die Lock-Down Maßnahmen von der Messegesellschaft abgesagt.

D. Lage der Berner GmbH

Ertragslage

Das Rohergebnis betrug im Berichtsjahr 8,8 Mio. €. Die Personalkosten summierten sich auf 6,1 Mio. EUR. Der sonstige betriebliche Aufwand betrug 2,3 Mio. EUR und war insbesondere durch die Miet-, Leasing- und KfZ-Kosten entstanden.

Insgesamt konnte ein Jahresergebnis von 34 T€ erzielt werden. Dieses Ergebnis konnte, trotz der Corona Pandemie und deren Auswirkung auf die Kernbranche (Bäckerei) und deren Schrumpfung um 5,1 % erzielt werden.

Finanzlage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Stichtag auf 5,3 Mio. EUR; darin enthalten ist auch der Jahresüberschuss i.H.v. 34 T€.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über Kontokorrentkreditlinien i.H.v insgesamt 1,9 Mio. €.

Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen beinhaltet zum Stichtag überwiegend Grundstücke und Gebäude sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Vorräte belaufen sich zum Stichtag auf 880 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag 4,3 Mio. €.

Zum Stichtag betrugen die liquiden Mittel rd. 0,8 Mio. €. Zudem wurde der Kontokorrent-Rahmen in Höhe von 0,8 Mio. € ausgenutzt.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist als stabil zu beurteilen. Die Erwartungen hinsichtlich des Rohertrags konnten erfüllt werden. Die Entwicklung des Umsatzes ist oberhalb der Erwartungen, vor allem in Verbindung mit der Corona Pandemie und deren Auswirkungen auf die Kundschaft der Berner GmbH. Der Umsatz der Berner GmbH konnte im Berichtszeitrum um rd. 13 % wachsen, während das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 4,8 % und der Gesamtumsatz der Kernbranche Bäckerei sogar um 5,1 % schrumpfte.

Die positive Entwicklung lässt sich auf die strukturierte Vertriebsarbeit und der damit verbundenen Neukundengewinnung zurückführen.

Insgesamt konnte das Unternehmen zum Ende des Berichtsjahrs den Erwartungen gerecht werden und befindet sich auf einem klaren Wachstumskurs. Dies zum einen in den Kernmärkten Bäckerei, Konditorei sowie Fleischerei zum andere auch in den neuen Geschäftsfeldern wie bspw. Innenausbau von Systemgastronomie.

E. Zusammenfassende Beurteilung von Geschäftsverlauf und Lage der

Gesellschaft

Die Vermögenslage hat sich den Erwartungen entsprechend positiv entwickelt. Die Finanzlage des Unternehmens mit entsprechendem Umsatz und gutem Ergebnis vor Steuern entspricht ebenfalls weitestgehend der Erwartung.

Chancen und Risiken

Die deutsche Gesamtwirtschaft zeigte sich im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht erholt. Die Auftragseingänge konnten deutlich übertroffen werden.

Im Ersten Halbjahr 2020 konnte Berner bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie eine sehr positive Auftragsentwicklung verzeichnen. In den Monaten März und April war durch die Pandemie eine große Verunsicherung im Markt zu spüren, was zu geringeren Auftragseingängen geführt hat. Ab Monat Mai konnte durch die verstärkten Vertriebsaktivitäten eine positive Entwicklung bei Stamm- aber vor allem Neukunden verzeichnet werden.

In den meisten Monaten des Geschäftsjahres 2019 /2020 wurden die Produktionskapazitäten vollumfänglich ausgenutzt. Die ersten Monate im neuen Geschäftsjahr 2020 / 2021 verliefen ebenfalls positiv. So konnten im Februar und März 2021 die Produktionskapazität vollumfänglich ausgelastet werden. Der Auftragsbestand konnte bis zum Monat August um rd. 29 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Aus der aktuellen Sicht ergeben sich keine signifikanten Umsatz- und Ergebnisrisiken aus der Corona-Krise. Es wurden bislang keine beauftragten Projekte storniert und nur wenige wurden terminlich verschoben. Somit wird sich voraussichtlich der geplante Umsatz in kürzerer Zeit, als geplant realisieren.

Bei den Kundenforderungen ist das Risiko, aufgrund der Kundenstrukturen sowie der Regulierung der Forderungen von Bäckereien über die Einkaufsgenossenschaften und der Warenkreditversicherung, gering und es muss nicht mit außerordentlichen Zahlungsausfällen gerechnet werden. Signifikante Risiken aus zu erwartenden Marktpreisschwankungen sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten.

Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im abgelaufenen Jahr ordnungsgemäß unter Ausnutzung von Skonto nachgekommen. Zum Erkennen möglicher Liquiditätsrisiken werden regelmäßige Liquiditätsplanungen durchgeführt. So können potenzielle Veränderungen frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Alle beschriebenen Aussagen, Chancen und Risiken beruhen auf heutigen Erwartungen und teilweise auf Annahmen, welche nicht durch die Gesellschaft zu beeinflussen sind.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind auf Basis der erstellten Planungen für die Jahre 2020 / 2021 ff. derzeit nicht erkennbar.

F. Ausblick und Prognose

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 / 2021 wird mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von rd. 8 % geplant. Diese Umsatzsteigerung ist auch unter der aktuellen Corona-Krise noch als realistisch zu beurteilen. Das Unternehmen verfügte Anfang Mai 2021 über einen Auftragsbestand von rd. 17,0 Mio. €. Dies sind rd. 6,0 Mio. € mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Dies führt dazu, dass die Produktionskapazitäten in den restlichen Monaten des Jahres 2021 annähernd voll ausgelastet werden, da aktuell noch keine Aufträge von dem vorhandenen Auftragsbestand storniert wurden.

Im Marketingbereich wurde mit der Einstellung einer Marketingmanagerin die direkte Kundenansprache über Social-Media und Print Medien verstärkt. Hier werden regelmäßig die Kunden mit Neuheiten und neuen Informationen versorgt. Darüber hinaus wurden Sonderaktionen im Theken- und Rückwandbereich (Handwerkeraktion) vermarktet.

Im Bereich der Materialkosten verzeichnet die Gesellschaft weiterhin stabile bis geringfügig steigende Einkaufspreise. Darüber hinaus werden verstärkt Verhandlungen bezüglich Bonusvereinbarungen mit den Lieferanten geschlossen.

Der Auftragseingang der ersten Monate des neuen Geschäftsjahrs führte zu einer vollständigen Auslastung der Fertigung.

Im laufenden Jahr werden Investitionen in Geschäftsausstattung sowie in Maschinen zur Prozess- und Ablaufoptimierung eingeplant. Des Weiteren wird in die IT-Ausstattung investiert.

Zurzeit sind keine konkreten Markt- und Branchenrisiken bekannt, welche den Geschäftsverlauf der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen könnten.

G. Sonstige Angaben

Finanzinstrumente

Die Gesellschaft setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr keine derivativen Finanzinstrumente ein.

Gesellschaftsstruktur und Beziehung zu nahestehenden Personen

Zum Bilanzstichtag 30.11.2020 war die Berner GmbH zu 100 % im Besitzt der MB Beteiligungsgesellschaft mbH, ALEX Handels- und Beteiligungsgesellschaft mbH sowie der HW Beteiligungsgesellschaft UG. Geschäfte mit nahestehenden Personen erfolgten insbesondere mit Gesellschaftern der Muttergesellschaften.

 

Osnabrück, 13. September 2021

Die Geschäftsführung

gez. Henning Warrink

BILANZ ZUM 30. NOVEMBER 2020

BERNER GMBH, OSNABRÜCK

AKTIVA

30.11.2020
EUR
30.11.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 883.076,96 328.343,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 204.749,87 25.998,60
- Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: EUR 183.080,37 (Vorjahr: EUR 0,00)
II. Sachanlagen 519.277,09 302.345,15
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.605,58 12.127,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.320,99 27.090,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.688,52 263.126,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.662,00 0,00
III. Finanzanlagen 159.050,00 0,00
- Anteile an verbundenen Unternehmen: EUR 159.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.313.407,31 3.274.840,21
I. Vorräte 880.387,77 792.564,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.584.540,75 1.613.881,73
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 28.120,11 (Vorjahr: EUR 0,00)
- Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 1.721,28 (Vorjahr: EUR 1.476,27)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 848.478,79 868.394,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 78.089,30 33.709,81
5.274.573,57 3.636.893,77

PASSIVA

30.11.2020
EUR
30.11.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 170.902,63 136.644,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Ergebnisvortrag 111.644,35 0,00
III. Jahresüberschuss 34.258,28 111.644,35
B. RÜCKSTELLUNGEN 766.906,80 755.974,10
C. VERBINDLICHKEITEN 4.279.604,14 2.744.275,32
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.832.449,44 (Vorjahr: EUR 1.152.545,33)
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 28.777,02 (Vorjahr: EUR 0,00)
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 607.500,00 (Vorjahr: EUR 607.500,00)
- davon aus Steuern: EUR 341.834,25 (Vorjahr: EUR 333.555,09)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.861,32 (Vorjahr: EUR 6.339,59)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 57.160,00 0,00
5.274.573,57 3.636.893,77

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20

2019/20
EUR
2018/19
EUR
1. Rohergebnis 8.830.696,98 8.720.108,92
2. Personalaufwand -6.118.697,59 -5.824.014,61
a) Löhne und Gehälter -5.133.003,91 -4.904.430,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -985.693,68 -919.584,04
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -157.230,54 -115.996,63
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.340.294,19 -2.553.279,40
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.659,07 0,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -52.922,45 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -63.124,00 -56.634,01
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -57.160,00 -51.306,80
9. Ergebnis nach Steuern 42.927,28 118.877,47
10. Sonstige Steuern -8.669,00 -7.233,12
11. Jahresüberschuss 34.258,28 111.644,35

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20

BERNER GMBH, OSNABRÜCK

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Berner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Osnabrück
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Osnabrück
Register-Nr.: HR B 213042
Anschrift und Ort der Geschäftsleitung: Wersener Landstraße 82, 49076 Osnabrück

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Berner GmbH (im Folgenden auch Berner oder Gesellschaft genannt) zum 30.11.2020 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Bei der Berner GmbH handelt es sich im Geschäftsjahr 01.12.2019 - 30.11.2020 um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt worden.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist der Zeitraum 01.12. - 30.11.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Absatz 1, Satz 2, 266 ff. HGB). Die Vorschiften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) kommen ohne Einschränkungen zur Anwendung.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände erfolgt insgesamt unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going concern"). Anzeichen, dass sich diese Prämisse nicht bewahrheitet, liegen nicht vor.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richteten sich nach den §§ 246 und 252 ff. HGB.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wurden 3 Jahre zugrunde gelegt. Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte wurden zu Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wurden 3 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Als Nutzungsdauern werden Zeiträume von 1 bis 13 Jahren zugrunde gelegt. Die Berner GmbH bildet für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von 250,01 € bis 1.000 € gem. § 6 Abs. 2a EStG einen Sammelposten, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu 250,00 € werden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Diese steuerliche Regelung wird aus Gründen der Unwesentlichkeit auch für die Handelsbilanz beibehalten. Für die erworbenen Vermögensgegenstände, die von der Berner Ladenbau GmbH & Co. KG bereits als Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2a EStG geführt wurden, wurde die Abschreibung ausgehend von der Restnutzungsdauer mit jährlich 1/5 fortgeführt.

Zum 30.11.2020 wird die 100% Beteiligung an der Klaus Lünnemann GmbH, Osnabrück in Höhe von EUR 181.922,45 und eine Ausleihung an das Tochterunternehmen von EUR 30.000,00 ausgewiesen. Die Klaus Lünnemann GmbH befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Aus Vorsichtsgründen wurden deshalb im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt EUR 52.922,45 auf die Beteiligung und die Ausleihungen vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Soweit erforderlich, erfolgte ein Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag.

In Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB werden die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte von den unfertigen Erzeugnissen offen abgesetzt. Da die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen Erzeugnisse zum Stichtag übersteigen, wird nur der Differenzbetrag auf der Passivseite unter der Position "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" ausgewiesen. Grund für die Inanspruchnahme dieses Ausweiswahlrechtes ist das Bestreben, den Finanzierungscharakter der Anzahlungen für die Beschaffung von Material und die Fertigstellung der Erzeugnisse herauszustellen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit dem Nennwert angesetzt.

In der aktiven Rechnungsabgrenzung sind ausschließlich Auszahlungen, die Aufwand für Folgejahre darstellen, verbucht.

Bei der Bewertung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und Wagnissen angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Bei der Bewertung der Rückstellungen für Aufbewahrung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die Laufzeit der Rückstellung mit einem durchschnittlichen Satz von 0,5 % berücksichtigt. Die restlichen Rückstellungen wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgte fristenkongruent mit den von der Deutschen Bundesbank für den Bilanzstichtag bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre (§ 253 II HGB).

Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (§ 277 V HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen per 30.11.2020 besteht eine Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, so dass passive latente Steuern zu bilden sind. Die Differenzen aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird sich in den kommenden drei Wirtschaftsjahren auf EUR 0,00 abbauen.

Angaben zur Bilanz

Aktivierung von Entwicklungskosten

Im Berichtsjahr wurden selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 195.169,59 aktiviert. Diese Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Weitere Entwicklungskosten fielen nicht an.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe der Restbuchwerte selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 183.080,37 per 30.11.2020.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte - einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz - ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Angepasste Vergleichszahlen des Vorjahres

Seit dem Berichtsjahr werden die Vorsteuern, die erst im Folgejahr abziehbar sind, nicht mehr mit den übrigen Umsatzsteuerverbindlichkeiten saldiert unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, sondern gesondert unter den Sonstigen Vermögensgegenständen. Die Vorjahressalden dieser Bilanzpositionen wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst.

Seit dem Berichtsjahr werden die Bestandsveränderungen der Handelswaren nicht mehr unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen, sondern unter der GuV-Position Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Die Vorjahressalden dieser GuV-Positionen wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst.

Seit dem Berichtsjahr werden die Aufwendungen aus der Zuführung zur Wertberichtigung auf Vorräte nicht mehr unter den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens ausgewiesen, sondern unter der GuV-Position Sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Vorjahressalden dieser GuV-Positionen wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach der Restlaufzeit (Restlaufzeitvermerke)

Verbindlichkeitenspiegel Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR
über ein Jahr und bis zu fünf
Jahren EUR
über fünf Jahre
EUR
Gesamt 30.11.2020
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 869.949,44 487.500,00 475.000,00 1.832.449,44
Vorjahr 1.152.545,33 0,00 0,00 1.152.545,33
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 314.965,07 0,00 0,00 314.965,07
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.002.686,39 0,00 0,00 1.002.686,39
Vorjahr 334.516,95 0,00 0,00 334.516,95
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.777,02 0,00 0,00 28.777,02
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 607.500,00 0,00 607.500,00
Vorjahr 0,00 607.500,00 0,00 607.500,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 493.226,22 0,00 0,00 493.226,22
Vorjahr 649.713,04 0,00 0,00 649.713,04
2.709.604,14 1.095.000,00 475.000,00 4.279.604,14
Vorjahr 2.136.775,32 607.500,00 0,00 2.744.275,32

Für die Kontokorrent-Linien der beiden Hausbanken, welche in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten sind, wurden Forderungen und Vorräte als Sicherheiten gewährt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für 5 Jahre aus PKW Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 1.345 T€. Die Miete für Gebäude, Büroflächen und Maschinen beträgt 2.028 T€ für 5 Jahre.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den Erträgen aus der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind Bestandsveränderungen aus der Insolvenz in Höhe von EUR 194.149,82 erfasst. Diese Aufwandsposition resultiert aus den Abgängen von Vorräten, welche im Rahmen des Kaufs der insolventen BERNER Ladenbau GmbH & Co. KG, bilanziert wurden. Der Kaufpreis für die Berner Ladenbau GmbH & Co. KG betrug rd. 1/10 des Buchwertes der GmbH & Co. KG. Außergewöhnlich ist hierbei, dass diese erworbenen Vorräte aufgrund des niedrigen Anschaffungspreises mit - im Vergleich zu den tatsächlichen Werten - verhältnismäßig niedrigen Anschaffungskosten in der Bilanz bewertet wurden und diese beim Abgang - relativ gesehen - hohen Umsatzerlösen gegenüberstehen. Dieser Mitnahmeeffekt aus dem relativ günstigen Anschaffungspreis der Vorräte wird sich über 2-3 Geschäftsjahre fast vollständig abbauen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 101,50 Mitarbeiter beschäftigt. Sie waren in folgenden Funktionen tätig:

Gewerbliche Arbeitnehmer 45,25 (Vj. 43,50)
Angestellte 56,25 (Vj. 57,25)
Summe 101,50 (Vj. 100,75)

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch

Herrn Henning Warrink, Osnabrück

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Beteiligungen

Die Berner GmbH ist zu 100 % an der Klaus Lünnemann GmbH, Osnabrück beteiligt. Die Klaus Lünnemann GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis 30.06.2020 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 606.844,40 und wies zum 30.06.2020 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 417.313,56 aus.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Am 11.03.2020 hat die WHO die Ausbreitung von COVID-19 zur Pandemie erklärt. Die Ausbreitung des Virus in Deutschland hat seitdem maßgebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auf die deutsche Wirtschaft. Der deutsche Staat hat zum aktuellen Zeitpunkt weitreichende Stabilisierungsmaßnahmen für Unternehmen umgesetzt. Darunter:

Flexiblere Beantragung von Kurzarbeitergeld

Verbesserung der Liquidität durch steuerliche Maßnahmen: Erleichterung der Stundung von Steuerzahlungen, leichtere Absenkbarkeit von Vorauszahlungen, Verzicht auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge im Zusammenhang mit Corona-Auswirkungen

Im Volumen unbegrenzte Liquiditätshilfen (z.B. KfW-Kredite)

November- und Dezemberhilfen 2020, Überbrückungshilfen II und III

Diese Hilfen musste die Berner GmbH in 2020 nur in Form von Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist derzeit nicht mit Kurzarbeit zu rechnen.

Trotz guter Auftragslage hat die Krise auch den Geschäftsbetrieb der Berner GmbH in 2020 beeinträchtigt. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 sind aber Nachholungseffekte bei den Kunden sowie die Erschließung neuer Umsatzfelder unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Einschränkungen zu erwarten.

Insbesondere ist es bei dem im Januar 2020 zugekauften Tochterunternehmen, der Klaus Lünnemann GmbH (Messebauer) aus Ibbenbüren, zu einem Einbruch der Umsatzerlöse gekommen, da u.a. alle Messen abgesagt wurden. Auch für 2021 ist mit einer Erholung im Messebau nicht zu rechnen. Für die Klaus Lünnemann GmbH wurde daher ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angemeldet und dieses befindet sich in 2021 mit guten Sanierungsaussichten in der Umsetzung.

Bei COVID-19-Fällen in der Berner GmbH kann es dazu kommen, dass der Betrieb durch behördliche Anordnung unter Quarantäne gestellt wird oder zur Schließung aufgefordert wird. Die Geschäftsführung strebt daher an, dass schnellstmöglich die Belegschaft entsprechend der Planung der Bundesregierung durchgeimpft wird, um Ausfälle durch Krankheit und oder Quarantänemaßnahmen zu verhindern. Aktuell ist nicht absehbar, wie lange die Krise noch bestehen bleibt und wann die Einschränkungen vollständig aufgehoben werden.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn zum 30.11.2020 in Höhe von EUR 145.902,63 in das nächste Wirtschaftsjahr vorzutragen.

 

Osnabrück, 13. September 2021

Berner GmbH

gez. Henning Warrink, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss 2020 wurde am 25.11.2021 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Darüber hinaus wurde beschlossen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn zum 30.11.2020 in Höhe von EUR 145.902,63 in das nächste Wirtschaftsjahr vorzutragen.

Anschaffungskosten
01.12.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.11.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 195.169,59 0,00 195.169,59
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.899,00 0,00 0,00 40.899,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 8.668,00 0,00 8.668,00
40.899,00 203.837,59 0,00 244.736,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.089,67 125.349,50 0,00 141.439,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.751,42 47.901,78 0,00 86.653,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 348.083,99 169.166,88 19.458,71 497.792,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.662,00 0,00 6.662,00
402.925,08 349.080,16 19.458,71 732.546,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 181.922,45 0,00 181.922,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 30.000,00 0,00 30.000,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 50,00 0,00 50,00
0,00 211.972,45 0,00 211.972,45
443.824,08 764.890,20 19.458,71 1.189.255,57
Abschreibungen
01.12.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.11.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 12.089,22 0,00 12.089,22
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.900,40 12.997,10 0,00 27.897,50
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
14.900,40 25.086,32 0,00 39.986,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.962,02 9.871,57 0,00 13.833,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.660,57 16.671,64 0,00 28.332,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.957,34 105.601,01 19.454,71 171.103,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
100.579,93 132.144,22 19.454,71 213.269,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 22.922,45 0,00 22.922,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 30.000,00 0,00 30.000,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 52.922,45 0,00 52.922,45
115.480,33 210.152,99 19.454,71 306.178,61
Buchwerte
30.11.2020
EUR
30.11.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 183.080,37 0,00
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.001,50 25.998,60
Geleistete Anzahlungen 8.668,00 0,00
204.749,87 25.998,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.605,58 12.127,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.320,99 27.090,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.688,52 263.126,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.662,00 0,00
519.277,09 302.345,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 159.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 50,00 0,00
159.050,00 0,00
883.076,96 328.343,75

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Berner GmbH, Osnabrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berner GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis zum 30. November 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berner GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis zum 30. November 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis zum 30. November 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 2. November 2021

FIDES Rudel Schäfer
Zweigniederlassung
der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Kalker, Wirtschaftsprüfer

gez. Wagener, Wirtschaftsprüfer

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