Integral Trans Logistics GmbH

Seestraße 9, 14974 Ludwigsfelde, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 23544
Eingetragen
22.9.2010
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für Post-, Kurier- und Expressdienstleistungen
Gegenstand
Die Organisation und Vermittlung von Transporten, die Vermittlung von technischem Service, Vermittlung von geschäftlichen Kontakten, Lagerhaltung und Logistik, Förderung des Ex- und Imports von Rohstoffen, Waren, Konsumgütern und Industrieausrüstungen vorwiegend zwischen West- und Osteuropa durch Beratung, Organisation und Weiterentwicklung von internationalen Onlinetransportbörsen. Gegenstand des Unternehmens sind weiterhin verwandte Nebengeschäfte, die zur Erreichung des Firmenzweckes geeignet sind. Gegenstand des Unternehmens sind weiterhin der erlaubnispflichtige gewerbliche Güterkraftverkehr mit Kraftfahrzeugen sowohl als innerdeutscher Verkehr als auch grenzüberschreitender Güterkraftverkehr, vorwiegend zwischen Westeuropa und Osteuropa, insbesondere von und nach Russland, der Kauf und Verkauf aber auch verschiedene Formen der Nutzungsüberlassung von Fahrzeugen, insbesondere Vermietung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Aleksandr Chudinov
seit 22.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Aleksandr Chudinov
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aleksandr Chudinov
Moskow region, Dolgoprudniy distr. Kalinina Str. 3A, 141720 Russia
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Integral Trans Logistics GmbH

Ludwigsfelde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.628.120,00 6.826
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.999,08 5
10.635.126,08 6.831
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.200,00 8
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.519.424,49 2.435
Davon
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 10.050,00 (i.Vj.: TEUR 10,7)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 506.844,60 370
3.034.469,09 2.813
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.233,99 33
13.711.829,16 9.677

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Kapitalrücklage 700.000,00 700
III. Gewinnvortrag 684.502,52 -340
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -188.466,08 1.025
1.246.036,44 1.435
B. Rückstellungen 537.560,61 475
C. Verbindlichkeiten 11.928.232,11 7.767
Davon
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 7.368.035,07 (i.Vj.: TEUR 3.882)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 722.978,16 (i.Vj.: TEUR 484)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter: 878.918,03 (i.Vj.: TEUR 1.005)
aus Steuern: 17.067,79 (i.Vj.: TEUR 8)
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 20.440,45 (i.Vj.: TEUR 13)
13.711.829,16 9.677

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 1.557,34 0,00 0,00 1.557,34
1.557,34 0,00 0,00 1.557,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.234.086,36 5.405.475,89 214.870,40 17.424.691,85
12.234.086,36 5.405.475,89 214.870,40 17.424.691,85
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.099,08 1.900,00 0,00 6.999,08
5.099,08 1.900,00 0,00 6.999,08
12.240.742,78 5.407.375,89 214.870,40 17.433.248,27
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 1.538,34 12,00 0,00 1.550,34
1.538,34 12,00 0,00 1.550,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.408.020,36 1.557.070,89 168.519,40 6.796.571,85
5.408.020,36 1.557.070,89 168.519,40 6.796.571,85
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.409.558,70 1.557.082,89 168.519,40 6.798.122,19
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 7,00 19,00
7,00 19,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.628.120,00 6.826.066,00
10.628.120,00 6.826.066,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.999,08 5.099,08
6.999,08 5.099,08
10.635.126,08 6.831.184,08

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss hat unser Abschlussprüfer den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Integral Trans Logistics GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Integral Trans Logistics GmbH, Ludwigsfelde OT Genshagen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Integral Trans Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Potsdam, den 05. Juni 2024

BerKon GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beil, Wirtschaftsprüfer

Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt.

Gesellschafterbeschluss vom 10. Juli 2024

Der Jahresabschluss per 31.12.2023 wird festgestellt. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ludwigsfelde, den 10. Juli 2024

Gez. Aleksandr Chudinov

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zur Bilanz

Name der Gesellschaft Integral Trans Logistics GmbH
Sitz der Gesellschaft Ludwigsfelde OT Genshagen
Handelsregisternummer HRB 23544 P (Amtsgericht Potsdam)

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Mitarbeiteranzahl und der Bilanzsumme eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden handelsrechtlichen und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 - 278 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800,00 € Anschaffungs-/Herstellungskosten wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Für weitere Informationen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 3 % mit den Netto-Forderungen verrechnet.

Flüssige Mittel

Der Kassenbestand und die Bankbestände bei den Kreditinstituten sind mit den Nennbeträgen angesetzt. Die Guthaben bei den Kreditinstituten in fremder Währung wurde mit dem Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,00 und ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung und wurden grundsätzlich in Höhe des Betrages gebildet, mit dem die Gesellschaft voraussichtlich in Anspruch genommen wird.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen TEUR 56 (im Vorjahr TEUR 31), für Jahresabschlusserstellung, Steuererklärungen, für Abschlussprüfung sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen TEUR 44 (im Vorjahr TEUR 41) und für ausstehende Rechnungen TEUR 62 (im Vorjahr TEUR 30). Die übrigen Rückstellungen stellen Rückstellungen für Steuern dar.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 879 (Vorjahr TEUR 1.005). Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.769 (im Vorjahr TEUR 2.750) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Davon betreffen TEUR 1.706 (im Vorjahr TEUR 828) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitituten sowie TEUR 562 (im Vorjahr TEUR 177) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und TEUR 723 (im Vorjahr TEUR 484) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 7.159 (im Vorjahr TEUR 5.017). Davon betreffen TEUR 5.662 (im Vorjahr TEUR 3.054) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie TEUR 317 (im Vorjahr TEUR 828) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.368 (im Vorjahr TEUR 3.882) sind durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen gesichert.

IV. Allgemeine Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind Erlöse aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 9 (im Vorjahr TEUR 15) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen bestehen in Höhe TEUR 24.

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 Herr Aleksandr Chudinov (Philologe), Ludwigsfelde.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) HGB wurden gemäß § 286 Absatz 4 HGB unterlassen.

Durchschnittlich wurden im Gesellschaftsjahr 2023 106 (Vorjahr 82) Mitarbeiter beschäftigt. Von den 106 Mitarbeitern wurden 68 Mitarbeiter als Lastkraftwagenfahrer und 38 Mitarbeiter in der Verwaltung eingesetzt.

Die Gesellschaft hält folgende Anteile an anderen Unternehmen:

Name, Sitz Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres (2023)
Integral Trans Logistics Asia TOO, Almaty (Kazakhstan) 100 % 0 TEUR 5 TEUR
Berkana Sp. z o.o., Biała Podlaska (Polen) 100 % 312 TEUR 724 TEUR

Für die Berkana Sp.z o.o. lag zum Zeitpunkt der Erstellung der Jahresabschlusses 2023 noch kein vollständiger Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 vor, daher wurden die Werte aus dem Geschäftsjahr 2022 angegeben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Ludwigsfelde, den 24. Mai 2024

Aleksander Chudinov, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Integral Trans Logistics GmbH

Ludwigsfelde OT Genshagen

1. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Transportdienstleistungssektor tätig und betreuen Kunden aus Deutschland, Europa und Asien. Eine wichtige Geschäftsgrundlage sind hierbei Transporte zwischen Europa und Asien mit Entfernung von bis zu 6.000 km. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Deutschland (Ludwigsfelde OT Genshagen). Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus Niederlassungen in Weißrussland (seit Oktober 2012), in Polen (seit März 2015) und in Kasachstan (seit August 2022).

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin stark von den Auswirkungen des russischen Kriegs in der Ukraine beeinflusst. Transporte aus Europa nach Russland sind fast zum Erliegen gekommen. Es bestehen kaum noch Transportanfragen Richtung Russland im System von TIMOCOM. Aufgrund der Sanktionslisten werden nur noch wenige Produkte nach Russland geliefert und die Wege ins Land sind umständlich und sehr zeitaufwendig.

Die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise haben länderübergreifend großen Einfluss auf die Transport- und Logistikbranche. Der Transportbedarf ist weiterhin hoch, aber die Anzahl der Frachtangebote ist durch die wirtschaftlichen Auswirkungen gesunken.

b) Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 weitere Investitionen in Sattelzugmaschinen und Auflieger getätigt.

Die Forderungsverluste im Jahr 2023 haben sich auf Grund gestiegener Insolvenzen von kleinen Unternehmen erhöht.

Die Umstrukturierungsmaßnahmen des Auftragsmanagements wurden im Geschäftsjahr 2023 weitergeführt. Mit vielen europäischen Kunden, welche die Gesellschaft in den Vorjahren gewonnen hat, wurde die Zusammenarbeit weitergeführt.

Darüber hinaus wird kontinuierlich an der Verbesserung der Unternehmensprozesse gearbeitet, welche als Ziel die Reduzierung von Leerfahrten und Standzeiten haben.

Trotz negativem Gesamtergebnis hat sich die Anzahl der Transportaufträge deutlich im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

c) Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum überwiegend durch die im Rohergebnis ausgewiesenen Transportentgelte, durchgeführte Reparaturkosten, Kraftstoffkosten, Kosten für die Betriebsführung sowie die Wechselkursschwankungen außerhalb der Europazone geprägt.

Unser Rohergebnis für unsere Leistungen ist von 4.125 TEUR in 2022 um 796 TEUR oder 19 % auf 3.329 TEUR in 2023 gesunken.

Finanzlage

Die Liquidität I. Grades liegt mit 10% unter dem Bereich gängiger Zielwerte. Die Liquidität II. Grades hat sich von 87 % (2022) auf 60% im abgelaufenen Geschäftsjahr vermindert. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 2.544 TEUR fiel 2023 positiv aus. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit mit -5.401 TEUR fiel negativ aus. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 2.995 TEUR.

Es kam zu keinem Zeitpunkt zu Liquiditätsengpässen.

Vermögenslage

Auf Grund der Erhöhung der Investitionen in den Fuhrpark im Geschäftsjahr auf 5.399 TEUR (Vorjahr 2.175 TEUR) erhöhte sich der Bestand des Anlagevermögens insgesamt um 55 % oder 3.804 TEUR auf TEUR 10.635.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 54 % oder 4.161 TEUR auf 11.928. Das kurzfristige Vermögen deckt auch dieses Jahr nicht das kurzfristige Fremdkapital.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Im finanzbezogenen Bereich wird das Rohergebnis und das Jahresergebnis als wesentliche Steuergröße verwendet. Weitere wesentliche Steuerungsgrößen liegen im Steigern des Umsatz- und Auftragsvolumens sowie der Auslastung der Fahrzeugflotte.

e) Gesamtaussage

Aufgrund der schwierigen Marktlage im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es uns nicht gelungen ein positives Jahresergebnis zu erzielen, so wie es bereits im Vorjahr prognostiziert wurde.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 viele Leasingverträge abgelöst und die neuen Sattelzugmaschinen gekauft, um den Umstieg auf neue Routen zu sichern. Trotz des negativen Ergebnisses waren alle getätigten Maßnahmen richtig und notwendig für die weitere Entwicklung der Gesellschaft.

2. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus Niederlassungen in Weißrussland (23 Mitarbeiter), in Kasachstan (20 Mitarbeiter) und auch in Polen (56 Mitarbeiter). Die Gesellschaft hat zwei unmittelbare Tochtergesellschaften in Kasachstan und in Polen. In der Niederlassung in Weißrussland wird hauptsächlich die Disposition der Transporte ausgeführt. In den Niederlassungen in Polen und in Kasachstan werden hauptsächlich die Fahrer beschäftigt und Fahrzeuge verwaltet.

3. Prognosebericht

Der Russland-Ukraine-Krieg wirkt sich bereits jetzt weltweit auf den Transport und die Logistik aus und hat einen großen Einfluss auf unser Geschäft. Die Russland-Sanktionen beeinflussen die Lieferketten, die für den Transport zwischen Asien und Europa entscheidend sind. Zudem sind wichtige Transportwege gestört oder teilweise komplett unterbrochen. Der Umstieg auf alternative Routen wird zusätzlich zu erheblichen Kostenerhöhungen führen, in Folge dessen es zu Kundenverlusten kommen kann.

Die Gesellschaft plant im Jahr 2024 weiterhin die Leasingverträge aufzulösen und die neuen Sattelzugmaschinen zu kaufen, um den Umstieg auf neue Routen zu sichern. Weiterhin werden Maßnahmen ergriffen, die auf die Reduzierung von Forderungsverlusten abzielen.

Weitere wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Aufgrund der langfristig vereinbarten Kundenverträge und trotz der hohen Belastungen durch den Ukraine-Krieg und dessen wirtschaftlichen Folgen prognostiziert die Gesellschaft für das Jahr 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft ist mit der Hausbank zusätzlich eine Kreditlinie vereinbart.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

4. Chancen- und Risikobericht

Sollten sich die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen ändern, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und unsere Auftragslage negativ beeinflussen. Insbesondere durch den Krieg in der Ukraine bestehen weiterhin Umsatz- und Ergebnisrisiken. Daher planen wir die Ausdehnung unserer Tätigkeit in den westeuropäischen Raum.

Zur Wahrung der Liquidität besteht die Möglichkeit zur Stundung von Leasingverträgen. Ferner ist die Einbringung von Gesellschafterdarlehen möglich, wodurch die Liquiditätsrisiken minimiert werden.

Die Gesellschaft verfügt über einen großen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden, sodass dieses Risiko derart minimiert werden kann.

Auch wenn die beschriebenen Risiken starken Einfluss auf unseren Umsatz bzw. unser Ergebnis haben können, sind wir sicher, dass wir durch die beschriebenen Chancen dem erfolgreich begegnen können.

 

Ludwigsfelde, den 24. Mai 2024

Aleksander Chudinov, Geschäftsführer

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 3.329.257,95 4.125
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 865.105,48 643
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185.687,88 151
1.050.793,36 794
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.557.082,89 1.156
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 424.928,01 502
Davon aus der Währungsumrechnung: 1.749,70 (i.Vj.: TEUR 45)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 364.814,95 201
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 366
7. Ergebnis nach Ertragssteuern -68.361,26 1.106
8. Sonstige Steuern 120.104,82 81
9. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -188.466,08 1.025
Bilanzgewinn -188.466,08 1.025

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