Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 350 HU
Eingetragen
24.5.2005
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Hölzern, Baustoffen und branchenverwandten Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arndt Tietgen
seit 5.2.2024
Prokura
Adrian Dethleffsen
seit 25.5.2022
Geschäftsführer
Udo Hansen
seit 28.3.2018
Prokura
Gunnar Jöns
seit 1.12.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.389.600 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HBK Dethleffsen GmbH

Bredstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Unternehmensprofil

Wir sind im Bereich des Holz- und Baustofffachhandels und der Baumärkte tätig und betreiben unser Geschäft an den drei Standorten der Gesellschaft in Bredstedt, Flensburg und Treia. Die Absatzgebiete umfassen im Wesentlichen das nördliche Schleswig-Holstein sowie das südliche Dänemark.

Zur Sicherung und Stärkung der Wertschöpfungskraft unseres Unternehmens sind wir Gesellschafter der EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, der EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord GmbH & Co. KG und der Baustoff-Allianz BMV GmbH & Co. KG.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Branchen unseres Geschäftsbereichs sind nach wie vor durch einen insgesamt intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Im Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf herrscht bei weiterhin bestehenden Überkapazitäten ein Verdrängungswettbewerb mit dem Ziel, die Überkapazitäten künftig weiter abzubauen. Gleiches gilt für den Baustoffhandel. Dieser Wettbewerb wird im Wesentlichen über den Preis geführt. Im Einzelhandel zeigt sich dies in den Rabattaktionen der Wettbewerber. Im Bauhauptgewerbe als Hauptkundengruppe des Baustoffhandels wird der Preisdruck von den Bauträgern und Generalunternehmern auf die Subunternehmer und über diese auf den Baustoffhandel und die Baustoffproduzenten weitergegeben.

Die unser Geschäftsfeld (Baustofffachhandel / Baumarkt) betreffenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklungsdaten des Jahres 2023 sind dabei wie folgt anzuführen:

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes vom 31. Januar 2024 hat sich der Umsatz im Einzelhandel im Jahr 2023 nominal um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr erhöht, real betrachtet wurde 3,3 % weniger Umsatz als im Jahr 2022 erwirtschaftet. Der Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf hat dabei nominal um 3,4 % (real 7,4 %) abgenommen. Demgegenüber waren im Vorjahr noch Zuwächse in Höhe von nominal 11,5 % bzw. real 3,5 % zu verzeichnen.

Nach der branchenspezifischen Studie des Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB) haben die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland das Jahr 2023 mit einem Gesamtumsatz von 21,24 Mrd. Euro (Vorjahr 21,92 Mrd. Euro) abgeschlossen. Bei nahezu konstanter Anzahl und identischer Verkaufsfläche von Baumärkten hat sich der Umsatz um 3,1 %, flächenbereinigt um 3,4 % vermindert. Ursächlich dafür war u.a. ein langer Winter zu Beginn des Jahres, der einen verzögerten Start der Gartensaison zur Folge hatte. Einer kurzen Entlastungsphase im 2. Quartal folgte eine Phase, die durch hohe Preise und Unmut über politische Schwankungen gekennzeichnet war und den Konsum bremsten. Das 4. Quartal schließlich wurde durch ein hohes Maß an schlechter Stimmung, hervorgerufen durch internationale Krisen und einer allgemeinen Verunsicherung durch wechselhafte politische Signale, dominiert. Gemäß Angaben des Verbandes sieht sich die Branche als Lösungs- und Ideenlieferant. Besonders in Zeiten von Krisen und Unsicherheiten wertschätzen die Menschen ihr Zuhause und besuchen Bau- und Gartenfachmärkte, um ihr Heim zu erhalten, verschönern und auszubauen.

Nach der Baumarktstrukturerhebung 2023 der Gesellschaft für Markt- und Betriebsanalyse mbH (gemaba) weist Schleswig-Holstein mit 1.930 m 2 (Vorjahr 1.970 m 2 ) gewichteter Baumarktverkaufsfläche je 10.000 Einwohner die fünfthöchste Baumarktdichte unter den deutschen Bundesländern bzw. die höchste Baumarktdichte unter den alten deutschen Bundesländern aus. Damit wird der Bundesdurchschnitt von 1.590 m 2 (Vorjahr 1.590 m 2 ) je 10.000 Einwohnern deutlich übertroffen.

Durch unsere beiden Hauptkundengruppen, das Bauhauptgewerbe und die privaten Bauherren, ist auch die Entwicklung des Bausektors für unsere Entwicklung relevant.

Der baugewerbliche Umsatz beträgt nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Bauhauptgewerbe in Schleswig-Holstein 2023 knapp 3,6 Mrd. Euro und liegt damit in etwa auf dem Niveau des Jahres 2022. Preisbereinigt ergibt sich jedoch ein Rückgang um gut sechs Prozent. Nennenswert hervorzuheben ist dabei ein Umsatzanstieg von 24,3 % im öffentlichen Hochbau.

Auch im Jahr 2023 stand die Baumarkt-Branche vor schwierigen Herausforderungen. Starke negative Effekte aus internationalen Kriegen und Krisen sowie politische Richtungsstreitigkeiten, wie beispielsweise durch das Heizungsgesetz, führten zu einer großen Verunsicherung der Kundschaft, die zu einer Kaufzurückhaltung bei investiven Gütern führte und insbesondere den Bausektor betraf. Zudem verdarb das "Winterwetter" bis fast in den Mai hinein das verbraucherstimmungsrelevante Frühlingsgeschäft und der verregnete Sommer hatte negative Einflüsse auf die Gartenbranche.

Nach Angaben des Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) haben die Bau- und Gartenfachmärkte 2023 in Deutschland mit einem Minus von 3,1 Prozent abgeschlossen. Das schwache Konjunkturumfeld beeinträchtigte im vergangenen Jahr ebenfalls die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie. Der Branchenumsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10,6 %, wie die Daten des Statistischen Bundesamtes belegen.

1.3 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der HBK Dethleffsen GmbH ist geprägt durch die Abhängigkeit von konjunkturellen Einflüssen insbesondere im Bereich des Baugewerbes.

Zur Steuerung unseres Erfolgs setzen wir unverändert unter anderem Planungsrechnungen, Deckungsbeitragsrechnungen und Analysen ein. Die laufende Überwachung der Geschäftsentwicklung erfolgt auf der Ebene der Betriebsstätten.

Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

2019 2020 2021 2022 2023
Gesamtleistung1 T€ 41.043 44.688 44.366 48.452 42.980
Rohertrag2 T€ 10.325 11.723 11.437 12.635 10.758
Betriebsergebnis3 T€ 918 1.747 1.444 1.825 412
Finanzergebnis T€ -373 -159 -114 -155 -432
Operatives Unternehmensergebnis T€ 545 1.588 1.330 1.671 -20
Periodenfremdes / neutrales Ergebnis T€ 53 215 406 318 218
Ertragsteuern T€ 241 528 517 599 75
Jahresüberschuss T€ 357 1.276 1.219 1.390 123
Eigenkapitalquote % 28,3 32,1 35,4 35,6 32,8
Eigenmittelquote4 % 36,9 40,7 43,9 42,9 40,6

Das periodenfremde Ergebnis ist im Wesentlichen durch Bonusüberschüsse des Vorjahres in Höhe von T€ 89, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 11, Anlageverkäufen in Höhe von T€ 96, der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 22, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 20 sowie Buchverlusten aus Anlagenverkäufen mit T€ -14 geprägt. Dem stehen auf der Aufwandsseite die Anpassung der Pensionsrückstellungen gemäß Artikel 67 EGHGB gegenüber.

Der Geschäftsverlauf war insgesamt rückläufig; die Entwicklung der Gesamtleistung mit -11,3 % im Vergleich zum Vorjahr liegt unter dem Vergleichswert der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland mit -3,1 % und auch die Entwicklung des Bauhauptgewerbes in Schleswig-Holstein als Kunden im Fachhandelsbereich mit einem Umsatzplus von 0,2 % ist vergleichsweise positiver ausgefallen.

1.3.1 Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von T€ 42.980 erzielt. Dies entspricht einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von 11,3 %. Die Umsatzerlöse in den einzelnen Standorten haben sich dabei folgendermaßen entwickelt: Bredstedt -16,9 %, Flensburg -0,5 %, Treia -18,5 %.

1.3.2 Beschaffung

Wir sind Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG. Über dieses Unternehmen wickeln wir inzwischen über 70 % unseres Einkaufs ab. Die Vorteile der Mitgliedschaft in dieser Kooperation werden unter anderem an der Bonusquote sichtbar. Gleichzeitig optimieren wir durch die über die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG erfolgende Zentralfakturierung unsere Ausnutzung der Lieferantenziele und die Skontokonditionen.

1.3.3 Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 10 in das immaterielle Vermögen durchgeführt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen (ohne Anlagen im Bau) von T€ 568 wurden für Ersatzinvestitionen vor allem im Bereich Fuhrpark getätigt.

1.3.4 Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung des Unternehmens ist in den Grundzügen konstant geblieben. Lang- und mittelfristige Schulden haben wir planmäßig bedient. Im Jahr 2023 wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 8,9 % erhöht, wobei im Wesentlichen kurzfristig revolvierende Kredite im Rahmen der mittel- und langfristigen Rahmenkreditvereinbarungen ausgeweitet wurden.

2 Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um 11,3 % auf T€ 42.980 zurückgegangen. Auch der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.877 (14,9 %) gesunken.

Das Betriebsergebnis hat sich um T€ 1.413 auf T€ 412 vermindert. Das relative Betriebsergebnis ist von 3,8 % auf 1,0 % vom Umsatz gefallen.

Das Finanzergebnis mit T€ -432 (Vorjahr T€ -155) hat sich um T€ 277 vermindert, was im Wesentlichen auf erhöhte Zinsaufwendungen zurückzuführen ist. Ursächlich dafür war die planmäßige Rückführung der kurzfristigen Darlehen, der mittel- und langfristigen Kredite sowie der Gesellschafterdarlehen bei gleichzeitiger Aufstockung der kurzfristigen Finanzierungskredite. Somit entspricht das Finanzergebnis der Tendenz einer sich im Rahmen des Kapitalmarktes ergebenden steigenden Zinsstruktur. Insgesamt wird ein gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.691 vermindertes operatives Ergebnis von T€ -20 ausgewiesen.

In Verbindung mit einem periodenfremden bzw. neutralen Ergebnis von T€ 218 wurde ein Jahresüberschuss von T€ 123 erzielt.

2.2 Finanzlage

Wir verfolgen mit unserem Finanzmanagement das Ziel, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft unter Berücksichtigung der planmäßigen Bedienung der Kredite und damit den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Zur Erreichung dieses Ziels halten wir die angemessene Liquiditätsversorgung des operativen Geschäfts und eine abgestimmte Finanzierung von Investitionen durch folgende Maßnahmen vor:

• Vereinbarung langfristiger Rahmenkreditlinien,

• Inanspruchnahme revolvierender Geldmarktkredite,

• Nutzungsdauerkonforme langfristig angelegte Finanzierung von Investitionen.

Ergänzend hierzu lässt sich feststellen, dass sich im Geschäftsjahr 2023 die Restlaufzeitenstruktur nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr geändert hat.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets fristgerecht erfüllt - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen. Dies wird im Bereich der Beschaffung durch die Zentralfakturierung wesentlicher Teile unserer Lieferanten über die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG weiter unterstützt.

Ein weiterhin gutes operatives Geschäft und die Reduzierung der Salden der Verrechnungskonten mit nahestehenden Unternehmen haben unter Berücksichtigung der Gewinnausschüttung im Jahr 2023 insgesamt dazu geführt, dass wir zum Bilanzstichtag eine weiterhin stabile Finanzlage zu verzeichnen haben. Der Saldo der Kontokorrentguthaben (T€ 405; Vorjahr T€ 515) hat sich vermindert. Durch die gleichzeitige Erhöhung der Kontokorrentverbindlichkeiten und kurzfristigen Kredite (T€ -3.008; Vorjahr T€ -2.104) hat sich per Saldo auch der (negative) Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag um T€ 625 auf T€ 5.887 erhöht.

2.3 Vermögenslage

Durch einem um T€ 877 niedrigeren Bilanzgewinn hat sich die Eigenkapitalquote von im Vorjahr 35,6 % auf 32,8 % vermindert. Bezieht man die mit einem Rangrücktritt versehenen Darlehen von Unternehmen, die im Miteigentum oder Eigentum von Gesellschaftern unserer Gesellschaft stehen, in die Eigenmittel ein, so ergibt sich eine Eigenmittelquote von 40,6 % gegenüber 42,9 % im Vorjahr.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 44,6 % nach 44,9 % im Vorjahr. Das Fremdkapital hat sich von T€ 14.191 auf T€ 14.028 vermindert. Hierbei betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30,1 % der Bilanzsumme nach 26,2 % im Vorjahr. Bedingt durch zurückgehende Umsatzzahlen haben sich die Bestände der Vorräte um 7,9 % (Vorjahr Erhöhung 18,7 %) auf T€ 7.268 vermindert.

2.4 Gesamtaussage

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf nicht zufriedenstellend und hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das gesteckte Umsatzziel wurde verfehlt. Auch wegen eines schlechter als geplant eingetretenen Finanzergebnisses konnte das geplante Ergebnis vor Steuern mit einem Ergebnis von T€ 198 nicht erreicht werden und das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 123 ab.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,3 % gesunken; das Rohergebnis musste einen Rückgang von 14,9 % verzeichnen und das operative Unternehmensergebnis hat sich um T€ 1.691 vermindert

3 Voraussichtliche Entwicklung

3.1 Gesicherter Unternehmensfortbestand

Durch die nach wie vor hohe Eigenmittelquote von 40,6 %, wie auch durch die starke Finanzierungsstruktur sehen wir den Fortbestand unseres Unternehmens als gesichert an. Wir sehen keine Gegebenheiten, die einer Fortführung des Unternehmens entgegenstehen würden.

Gleichwohl sind wir mit derzeit ungelösten internationalen Krisen konfrontiert. Die bewaffneten Konflikte in der Ukraine und Nahost führen zu negativen Effekten auf den Rohstoff- und Energiemärkten und zu starken Unsicherheiten bei den Marktteilnehmen.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Unsere wesentlichen Chancen ergeben sich unverändert aus unserer spartenübergreifenden Aufstellung im Bausektor und der Unabhängigkeit von Fremdeigentümern in den betrieblich genutzten Immobilien.

Unsere Risiken für die künftige Entwicklung der Geschäftstätigkeiten ergeben sich unverändert aus der starken regionalen Bindung und der Abhängigkeit von der Baukonjunktur und der privaten Nachfrage im Baumarktsegment.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Marktumfeld. Risiken im Hinblick auf unsere Umsatzerwartungen bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf und durch die zu berücksichtigenden Witterungseinflüsse. Diese externen Risiken können wir jedoch nicht beeinflussen.

Daneben bestehen sowohl mengen- als auch preisbedingte Umsatzrisiken, da u.a. durch die nach wie vor hohen Baukosten eine Rückläufigkeit der Bauvorhaben vorhersehbar ist. Die meisten Baumaterialien sind weiterhin teurer als 2021, dem Jahr vor der Energiekrise - trotz Preisrückgängen bei den Baustoffen Holz und Stahl. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, dass insbesondere bei mineralischen Baustoffen Preissteigerungen zu verzeichnen sind. Die Preise für Zement (+32,3 %), Kalk und gebrannter Gips (+31,4 %), Frischbeton (+24,9 %), Dachziegel aus keramischen Stoffen (+24,2 %) und Bausand (+21,9 %) verteuerten sich gegenüber dem Jahr 2022 deutlich. Dagegen sind bei den Materialien aus Metall und Holz Preisrückgänge gegenüber 2022 zu verzeichnen.

Die hohe Inflationsrate des Vorjahres in Höhe von 5,9 % wird sich im Jahr 2024 auf ca. 2,8 % in etwa halbieren. Ein erhöhtes verfügbares Einkommen der Bevölkerung schafft zusätzliche Ausgabemöglichkeiten. In einer momentan kritischen politischen Stimmungslage ist die weitere wirtschaftliche Entwicklung auch davon abhängig, inwiefern es die Regierungskoalition schafft, aktuelle Wachstumshemmnisse zu beseitigen und die richtigen Wachstumsimpulse zu setzen.

Externe Risiken vermindern wir durch regelmäßige Analysen der Nachfrageentwicklung in unseren Sortimenten sowie durch Beobachtung der Preisgestaltung regionaler Wettbewerber. Beschaffungsseitige Risiken im Hinblick auf eine Bestandsgefährdung sehen wir durch die Einbindung in die EUROBAUSTOFF-Kooperation nicht. Gleichzeitig stellt die derzeitige konjunkturelle Konsolidierungsphase mit der möglicherweise einhergehenden Marktbereinigung eine Chance dar.

Das Debitorenausfallrisiko wird durch eine breite Streuung der Kunden und durch eine Kreditversicherung reduziert.

Weitere wesentliche Risiken insbesondere aus dem Umfeld der Branche sowie unternehmensstrategische, leistungswirtschaftliche, informationstechnische oder finanzwirtschaftliche Risiken bestehen nicht.

Unsere Risikomanagementmaßnahmen bestehen im Wesentlichen in der Übertragung der Risiken durch Versicherungsverträge auf Dritte. Zu weiteren Maßnahmen des Risikomanagements gehören regelmäßige Wartungen an Gebäuden und Maschinen, die Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagements sowie Mitarbeiterschulungen.

3.3 Prognosebericht

Nach einem schwierigen Jahr 2023 blicken wir positiv und zuversichtlich auf das Jahr 2024. Das Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine allgemeine Verunsicherung, hohe Inflation und steigende Zinsentwicklungen sowie steigende Betriebskosten verbunden mit einem anhaltend hohen Preisniveau und spürbarer Kaufzurückhaltung. Zudem sorgten wechselhafte politische Signale sowie Lieferkettenprobleme- und Engpässe für unsichere und krisenbehaftete Zeiten.

Daraus ergeben sich insbesondere für Holz- und Baufachmärkte Möglichkeiten für 2024, indem sie zur Anlaufstelle für Menschen werden, die ihr Zuhause verstärkt wertschätzen und als Rückzugsort in Krisenzeiten verändern und verschönern wollen. Breiter werdende Produktportfolios, neue Renovierungssortimente sowie erweiterte Services wie Gartenplaner oder digitale Beratung bieten für Bau- und Gartenfachmärkte Möglichkeiten, diese positiven Tendenzen aufzugreifen und ergebniswirksam umzusetzen.

Nach Angaben des aktuellen Jahreswirtschaftsberichts werden die Bauinvestitionen 2024 weiterhin von einem grundsätzlich hohen Bedarf an Wohnungsraum, insbesondere in den Ballungsgebieten, getragen. Die anhaltend hohen Bau- und Finanzierungskosten führten im vergangenen Jahr zu rückläufigen Auftragseingängen und steigenden Stornierungen, so dass der Auftragsbestand deutlich zurück ging. Der momentan hohe Bauüberhang im Zusammenhang mit einer prognostizierten Bodenbildung bei den Baugenehmigungen sollte 2024 zu einer verbesserten Auftragslage im Wohnungsbau führen. Bei der Realisierung dieser Bauvorhaben werden sich die Anbieter jedoch mit den zunehmend in den Vordergrund tretenden Fachkräftemangel auseinandersetzen müssen. Daher erwartet die Bundesregierung für das laufende Jahr preisbereinigt einen Rückgang der Bauinvestitionen von 2,2 Prozent.

Die deutsche Bauindustrie erwartet gem. den Angaben ihres Hauptgeschäftsführers, Tim-Oliver Müller, für das laufende Jahr einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 %, nachdem im Vorjahr ein Minus von 5 % zu verzeichnen war. Wegen der schlechten Entwicklung wurden im vergangenen Jahr nur noch 1.120 Arbeitsplätze geschaffen, nach 15.200 im Jahr 2022. Für 2024 rechnet der Verband mit einem auch demografisch bedingten Rückgang von 10.000 Arbeitsplätzen, der erste Beschäftigungsrückgang seit 2008.

Daher wird die aktuelle Geschäftslage am Bau von 22 Prozent der befragten Marktteilnehmer als schlecht beurteilt. Für das kommende Jahr erwarten 44 Prozent eine Verschlechterung. Im Hochbau beträgt dieser Wert sogar 50 Prozent. Angesichts dieser Stimmungslage erwartet der Verband für 2024 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von etwa 12 %, nach 11,5 % im Vorjahr. Für den Wirtschaftsbau sowie den öffentlichen Bau wird für 2024 ein reales Umsatzwachstum in Höhe von 2,0 % (Vorjahr -0,9 %) bzw. 1,0 % (Vorjahr: -1,6 %) prognostiziert.

Hinsichtlich der Bauinvestitionen geht der Verband der deutschen Bauindustrie für den Wohnungsbau für 2024 von einem Rückgang in Höhe von 5,1 % aus. Wohingegen dem Wirtschaftsbau wie auch dem Öffentlichen Bau Steigerungsraten in Höhe von 0,9 % bzw. 0,7 % vorausgesagt werden. Insgesamt liegt die Prognose für das Bauhauptgewerbe damit für 2024 bei -2,7 %. Damit liegt man auch im Bereich der Vorhersagen der deutschen Wirtschaftsinstitute. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sagt für 2024 einen Rückgang von 2,7 % voraus (2025: +1,4 %) während das Institut für Wirtschaftsforschung in München sowie das Institut für Weltwirtschaft in Kiel -3,0 % (2025: +1,1 %) bzw. -2,4 % (2025: +0,8 %) prognostizieren.

Wir sind trotzdem zuversichtlich, unsere Planziele erreichen zu können.

Trends, die sich positiv oder negativ auf die Entwicklung der Märkte und die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, werden wesentlich durch die Dauer und Intensität internationaler Krisen bestimmt, die mit negativen Effekten auf den Rohstoff- und Energiemärkten sowie dem Logistikbereich einhergehen. Wie stark diese Auswirkungen unsere Geschäftstätigkeit in Zukunft negativ beeinflussen wird, können wir zurzeit nur schwer einschätzen.

Für die künftige Entwicklung der HBK Dethleffsen GmbH und ihrer wesentlichen Faktoren gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer durch mehr Chancen als Risiken geprägten Lage aus, in der sich der Gartenbereich als Impuls- und Umsatzturbo entwickeln könnte. Dieses Segment unterliegt den negativen Einflüssen der Baumarktbranche weit weniger stark.

Unter Beibehaltung der bestehenden Kostenstruktur erwarten wir ausgehend von diesen Annahmen für das Geschäftsjahr 2024 folgende Entwicklung:

Ist 2023 Plan 2024
Gesamtleistung T€ 42.980 45.358
Rohertrag T€ 10.758 11.350
Personalaufwand T€ 6.392 6.345
Forderungsverluste T€ 71 205
Finanzergebnis T€ -432 -414
Abschreibungen T€ 1.120 1.110
Ergebnis vor Ertragsteuern T€ 198 618

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir unter den gleichen Prämissen vor dem Hintergrund eines sich ab dem zweiten Halbjahr 2024 verfestigenden gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs einen moderaten Anstieg zwischen 1,0 % und 2,0 % der für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Ergebnisse. Aufgrund der unverändert bestehenden Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sehen wir von einer weitergehenden quantitativen Prognose für das Geschäftsjahr 2025 ab.

Auch unter dem Eindruck der zur Zeit noch ungelösten internationalen Krisen und einer momentan negativ geladenen politischen Stimmungslage halten wir nach heutigem Kenntnisstand an den vorgenannten Planungen und Prognosen fest und erwarten keine wesentlichen Abweichungen.

4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind:

Durch das am 22. März 2024 durch die Zustimmung des Bundesrates auf den Weg gebrachte Wachstumschancengesetz werden Maßnahmen ergriffen, die die Liquiditätssituation der Unternehmen verbessern und Impulse setzen, die zu verstärkten Investitionen und unternehmerischen Innovationen führen werden.

Weitere Vorgänge, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

 

Bredstedt, 05. April 2024

gez. Adrian Dethleffsen

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der gesetzlichen Vertreter der HBK Dethleffsen GmbH beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser prognostizierten Aussagen realistisch sind, kann die Gesellschaft nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen.

Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld insbesondere im Konsumverhalten und im Wettbewerbsumfeld in den für die HBK Dethleffsen GmbH relevanten Handelsmärkten. Ferner zählen dazu die mangelnde Akzeptanz neuer Vertriebsformate und neuer Sortimente sowie Änderungen der Unternehmensstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch die gesetzlichen Vertreter der HBK Dethleffsen GmbH ist weder geplant, noch übernimmt die HBK Dethleffsen GmbH die Verpflichtung dazu.

1 Summe aus Umsatzerlösen und aktivierten Eigenleistungen.

2 Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand

3 Um periodenfremde Aufwendungen und Erträge bereinigter Saldo aus Gesamtleistung, sonstigen betrieblichen Erträgen und betrieblichen Aufwendungen.

4 Summe aus Eigenkapital und rangrücktrittsbehaftete Darlehen nahestehender Unternehmen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.309.054,68 9.902.499,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 91.192,00 163.545,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.191,00 163.544,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 8.598.295,86 9.094.683,64
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.270.871,59 7.863.197,64
2. technische Anlagen und Maschinen 71.118,00 93.002,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.256.306,27 1.138.484,00
III. Finanzanlagen 619.566,82 644.270,39
1. Beteiligungen 610.566,82 104.684,82
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.000,00 539.585,57
B. Umlaufvermögen 11.555.445,15 12.111.031,60
I. Vorräte 7.267.666,30 7.890.120,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 59.661,50 59.787,33
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.208.004,80 7.830.332,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.882.784,04 3.706.624,96
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.020.646,27 1.934.310,72
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.116.966,12 1.458.590,41
3. sonstige Vermögensgegenstände 745.171,65 313.723,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 404.994,81 514.286,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.834,89 22.780,68
Aktiva 20.888.334,72 22.036.311,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.860.189,71 7.737.446,36
I. Gezeichnetes Kapital 3.600.000,00 3.600.000,00
II. Gewinnrücklagen 400.000,00 400.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 400.000,00 400.000,00
III. Bilanzgewinn 2.860.189,71 3.737.446,36
davon Gewinnvortrag 3.737.446,36 3.347.058,53
B. Rückstellungen 1.227.443,43 1.294.355,08
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 441.790,00 458.520,00
2. Steuerrückstellungen 61.075,00 97.116,10
3. sonstige Rückstellungen 724.578,43 738.718,98
C. Verbindlichkeiten 12.496.263,31 12.685.163,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.292.210,60 5.776.172,35
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 30.549,55 5.175,98
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 221.075,77 412.355,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.817.925,59 3.795.385,38
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 996.546,81 1.200.714,60
6. sonstige Verbindlichkeiten 1.137.954,99 1.495.359,50
davon aus Steuern 268.322,50
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 17.325,87
D. Passive latente Steuern 304.438,27 319.346,62
Passiva 20.888.334,72 22.036.311,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 42.980.264,43 48.451.840,90
2. sonstige betriebliche Erträge 386.680,99 462.637,92
3. Materialaufwand 32.222.760,64 35.817.256,48
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.222.585,64 35.817.256,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 175,00
4. Personalaufwand 6.392.056,14 6.729.468,39
a) Löhne und Gehälter 5.313.417,16 5.576.080,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.078.638,98 1.153.388,02
davon für Altersversorgung -3.212,77 -2.429,84
5. Abschreibungen 1.120.355,72 1.072.348,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.120.355,72 1.072.348,57
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.941.861,45 3.093.357,20
7. Erträge aus Beteiligungen 4.310,80 5.525,53
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.667,74 27.481,05
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 463.232,16 187.624,09
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 75.122,22 598.554,60
11. Ergebnis nach Steuern 182.535,63 1.448.876,07
12. sonstige Steuern 59.792,28 58.488,24
13. Jahresüberschuss 122.743,35 1.390.387,83
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.737.446,36 3.347.058,53
15. Ausschüttung 1.000.000,00 1.000.000,00
16. Bilanzgewinn 2.860.189,71 3.737.446,36

Anhang

Registerrelevante Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB:

Firma: HBK Dethleffsen GmbH
Sitz: Bredstedt
Registergericht: Flensburg
Handelsregisternummer: HRB 350 HU

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Zur Verbesserung des Einblickes in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die im Eigentum / Miteigentum der Gesellschafter oder deren Familienangehörigen stehen, gemäß § 265 Abs. 6 HGB als Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Gebäude werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr 2002 am Standort Treia erworbenen Altimmobilien werden entsprechend ihren betriebsgewöhnlichen Restnutzungsdauern von 15 bis 20 Jahren abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr 2004 durch Verschmelzung erworbenen Immobilien am Standort Bredstedt werden über Restnutzungsdauern von 10 bis 40 Jahren abgeschrieben. Bewegliches Anlagevermögen wird linear oder degressiv abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei den Außenanlagen 15 Jahre; technische Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über einen Zeitraum von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter werden bis zu einem Einzelanschaffungspreis von € 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Anschaffungskosten werden mit den gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreisen ermittelt, Anschaffungskostenminderungen für Boni und Skonti werden pauschal berücksichtigt. Auf Handelsware mit geringer Gängigkeit werden gestaffelte Abschläge zwischen 30 % und 100 % vorgenommen. Die Ermittlung der Gängigkeitsabschläge erfolgt unter Berücksichtigung der Möglichkeit des Verkaufs.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Hierbei werden abhängig von der Dauer der Zielüberschreitung und gegebenenfalls unter Berücksichtigung besonderer Risiken gestaffelte Wertberichtigungen zwischen 5 % und 100 % auf die jeweiligen Nettoforderungen vorgenommen. Darüber hinaus wurde durch pauschale Wertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand dem allgemeinen Kreditrisiko Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Hierbei wurden folgende Berechnungsgrundlagen zugrunde gelegt: Zinssatz 1,82 % p. a., Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,0 % p. a., Rentensteigerungen 1,80 % p. a. und die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag aus der geänderten Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach dem Handelsgesetzbuch in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wird gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB seit dem Geschäftsjahr 2010 zu je einem Fünfzehntel angesammelt. Die in der Bilanz des Geschäftsjahres 2023 nicht ausgewiesene Pensionsverpflichtung beträgt € 7.555,00.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes der Ausschüttungssperre. Der Unterschiedsbetrag beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf € 3.709,00.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Leibrentenverbindlichkeit wird unter Zugrundelegung der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Sterbetafeln und des von der Bundesbank ermittelten laufzeitadäquaten Zinssatzes mit dem Barwert angesetzt.

Als Passive latente Steuern werden die sich insgesamt ergebenden Steuerbelastungen aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten saldiert mit aktiven latenten Steuern angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" betrafen im Vorjahr in Höhe von € 530.585,57 Ausleihungen an Gesellschafter.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögengegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 73.461,85 (Vorjahr: € 72,583,36) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen aus sonstigen Vermögensgegenständen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche (€ 462.687,99; Vorjahr € 15.955,67), Bonusansprüche (€ 110.079,75; Vorjahr € 135.936,81) und Ansprüche gegen Versicherungen aus Rückdeckungsversicherungen (€ 70.834,15; Vorjahr € 69.352,00) enthalten.

c) Eigenkapital

Die ausgewiesenen Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich "andere Gewinnrücklagen".

Der Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag in Höhe von € 3.737.446,36 (Vorjahr € 3.347.058,53).

d) Die sonstigen Rückstellungen weisen folgende Zusammensetzung auf:

31.12.2023
31.12.2022
Tantiemen 78.000,00 75.061,00
Berufsgenossenschaftsbeiträge 76.086,27 76.608,25
noch nicht genommener Urlaub 58.602,15 78.718,86
geleistete Überstunden 110.498,62 126.520,36
Prüfungs- und Jahresabschlusskosten 39.562,90 40.250,00
Rechts- und Beratungskosten 119.250,00 171.950,00
Jubiläum 68.715,85 70.851,26
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 57.849,10 59.527,09
Übrige 116.013,54 39.232,16
724.578,43 738.718,98

e) Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Stand am 31.12.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
von mehr als einem Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.292.210,60 4.575.771,60 690.864,00 1.025.575,00 1.716.439,00
(31.12.2022) (5.776.172,35) (3.835.202,91) (742.678,44) (1.198.291,00) (1.940.969,44)
2. Erhaltene Anzahlungen 30.549,55 30.549,55 0,00 0,00 0,00
(31.12.2022) (5.175,98) (5.175,98) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 221.075,77 221.075,77 0,00 0,00 0,00
(31.12.2022) (412.355,44) (412.355,44) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 3.817.925,59 3.217.925,59 600.000,00 0,00 600.000,00
(31.12.2022) (3.795.385,38) (2.778.447,56) (1.016.937,82) (0,00) (1.016.937,82)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 996.546,81 996.546,81 0,00 0,00 0,00
(31.12.2022) (1.200.714,60) (1.200.714,60) (0,00) (0,00) (0,00)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.137.954,99 993.491,04 144.463,95 0,00 144.463,95
(31.12.2022) (1.495.359,50) (1.291.754,81) (203.604,69) (0,00) (203.604,69)
12.496.263,31 10.035.360,36 1.435.327,95 1.025.575,00 2.460.902,95
(31.12.2022) (12.685.163,25) (9.523.651,30) (1.963.220,95) (1.198.291,00) (3.161.511,95)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und einen Sicherheitenpoolvertrag gesichert. Der Sicherheitenpool besteht aus der Sicherungsübereignung des gesamten Vorratsvermögens, der Abtretung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aller Ansprüche aus Warenkreditversicherungen sowie der Bankguthaben.

Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Eigentumsvorbehalte bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Für zwei gewährte Darlehen sind von den Darlehensgebern befristete Rangrücktrittserklärungen abgegeben worden (T€ 600 befristet bis 31.12.2026 und T€ 1.017 befristet bis 31.12.2024). Damit haben diese Darlehen eigenkapitalersetzenden Charakter erhalten. Der Bilanzbetrag setzt sich aus den Darlehen sowie den aufgelaufenen Zinsen zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen € 996.546,81 (Vorjahr € 1.200.714,60).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen € 249.810,42 (Vorjahr € 268.322,50) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und € 16.071,14 (Vorjahr € 17.325,87) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

f) Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

temporäre Differenzen temporäre Differenzen
AKTIVA 31.12.2023
PASSIVA 31.12.2023
AKTIVA 31.12.2022
PASSIVA 31.12.2022
Sachanlagen 1.257.304,71 1.320.003,70
Pensionsrückstellungen 189.803,00 197.767,00
Sonstige Rückstellungen 39.130,95 41.624,36
Sonstige Verbindlichkeiten 4.999,79 6.801,49
1.257.304,71 233.933,74 1.320.003,70 246.192,85
Saldo 1.023.370,97 1.073.810,85
Passive latente Steuern 304.438,27 319.346,62

Der erwartete künftige Steuersatz (29,75%; Vorjahr 29,74%) setzt sich zusammen aus der erwarteten Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag (15,83%; Vorjahr 15,83%) und der erwarteten gewogenen durchschnittlichen Gewerbesteuerbelastung (13,92%; Vorjahr 13,91%).

g) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2023
31.12.2022
Leasingverträge 1.111.220,27 1.299.183,94
Mieten 5.283,00 8.805,00
1.116.503,27 1.307.988,94

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind innerhalb eines Jahres € 389.604,16 (Vorjahr € 405.501,92) fällig.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Aufgliederung der Umsatzerlöse

- nach geografisch bestimmten Märkten: die Umsatzerlöse werden zu 99,52% (Vorjahr 99,86%) im Inland / Schleswig-Holstein, zu 0,19% (Vorjahr 0,14%) im angrenzenden Dänemark und zu 0,29% (Vorjahr 0%) in übrigen Ländern erbracht.

- nach Tätigkeitsbereichen: die Umsatzerlöse entfallen mit rd. 77% (Vorjahr 76%) auf den Großhandel, rd. 20% (Vorjahr 20%) auf die Fachmärkte, rd. 2% (Vorjahr 3%) auf den Gartenmarktbereich und rd. 1% (Vorjahr 1%) auf übrige Bereiche.

b) sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen,

periodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 225.379,21 (Vorjahr € 299.316,95) enthalten.

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die "Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB" in Höhe von € 7.548,00 (Vorjahr: € 7.548,00) enthalten.

c) Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 485,30 (Vorjahr periodenfremde Erträge € 2.244,54) enthalten.

d) Gewinnverwendung

Wir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 122.743,35 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 3.737.446,36 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Angaben

a) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 127 Mitarbeiter (Vorjahr 131) beschäftigt, davon 87 Angestellte (Vorjahr 89) und 40 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 42). Ferner waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 24 Auszubildende (Vorjahr: 24) beschäftigt.

b) Honorar Abschlussprüfer

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt € 29.750.

c) Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren die Herren Hayo Dethleffsen, Kaufmann und Adrian Dethleffsen, Kaufmann. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer ist nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen worden.

Nachrichtlich im Geschäftsjahr 2024:

Herr Hayo Dethleffsen am 19.02.2024 im Handelsregister gelöscht.

6. Nachtragsbericht

Es sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine weiteren eingetretenen Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, über die nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023
Zugänge
Umbuchung
Abgänge
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Werte 835.607,54 10.461,00 0,00 6.924,00 839.144,54
2. Firmenwert 153.387,56 0,00 0,00 0,00 153.387,56
988.995,10 10.461,00 0,00 6.924,00 992.532,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
Grund und Boden 1.949.201,59 0,00 0,00 0,00 1.949.201,59
Gebäude 14.859.308,99 0,00 0,00 5.252,00 14.854.056,99
Außenanlagen 534.738,95 0,00 0,00 0,00 534.738,95
Hof- und Wegebefestigung 1.877.670,37 0,00 0,00 0,00 1.877.670,37
19.220.919,90 0,00 0,00 5.252,00 19.215.667,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 751.940,45 5.055,97 0,00 33.700,14 723.296,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Fuhrpark 967.871,48 460.839,81 0,00 293.240,25 1.135.471,04
Betriebsausstattung 3.069.614,30 66.776,00 0,00 37.139,08 3.099.251,22
Büroeinrichtung 331.791,16 0,00 0,00 0,00 331.791,16
Ausstellungen 1.617.217,89 22.388,60 0,00 0,00 1.639.606,49
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 13.033,60 0,00 13.033,60 0,00
5.986.494,83 563.038,01 0,00 343.412,93 6.206.119,91
4. Anlagen im Bau 0,00 20.908,27 0,00 0,00 20.908,27
Summe Sachanlagen 25.959.355,18 589.002,25 0,00 382.365,07 26.165.992,36
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 104.684,82 505.882,00 0,00 0,00 610.566,82
2. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 539.585,57 168.865,52 0,00 699.451,09 9.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
644.270,39 674.747,52 0,00 699.451,09 619.566,82
27.592.620,67 1.274.210,77 0,00 1.088.740,16 27.778.091,28
Abschreibungen Buchwerte
Vortrag zum Abschreibungen Stand am Stand am Stand am
01.01.2023
im Geschäftsjahr
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Werte 672.063,54 82.812,00 6.922,00 747.953,54 91.191,00 163.544,00
2. Firmenwert 153.386,56 0,00 0,00 153.386,56 1,00 1,00
825.450,10 82.812,00 6.922,00 901.340,10 91.192,00 163.545,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00 1.949.201,59 1.949.201,59
Gebäude 9.554.921,94 512.432,05 0,00 10.067.353,99 4.786.703,00 5.304.387,05
Außenanlagen 483.933,95 23.008,00 0,00 506.941,95 27.797,00 50.805,00
Hof- und Wegebefestigung 1.318.866,37 51.634,00 0,00 1.370.500,37 507.170,00 558.804,00
11.357.722,26 587.074,05 0,00 11.944.796,31 7.270.871,59 7.863.197,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 658.938,45 26.937,97 33.698,14 652.178,28 71.118,00 93.002,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Fuhrpark 675.107,48 106.436,50 250.656,94 530.887,04 604.584,00 292.764,00
Betriebsausstattung 2.685.519,30 134.729,00 37.130,08 2.783.118,22 316.133,00 384.095,00
Büroeinrichtung 160.575,16 35.248,00 0,00 195.823,16 135.968,00 171.216,00
Ausstellungen 1.326.808,89 134.084,60 0,00 1.460.893,49 178.713,00 290.409,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 13.033,60 13.033,60 0,00 0,00 0,00
4.848.010,83 423.531,70 300.820,62 4.970.721,91 1.235.398,00 1.138.484,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 20.908,27 0,00
Summe Sachanlagen 16.864.671,54 1.037.543,72 334.518,76 17.567.696,50 8.598.295,86 9.094.683,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 610.566,82 104.684,82
2. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 9.000,00 539.585,57
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 619.566,82 644.270,39
17.690.121,64 1.120.355,72 341.440,76 18.469.036,60 9.309.054,68 9.902.499,03

sonstige Berichtsbestandteile

Sitz Bredstedt

Amtsgericht Flensburg, HRB 350 HU

Gesellschafterbeschluss

Im Handelsregister des Amtsgerichts Flensburg ist unter HRB 350 HU die Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma HBK Dethleffsen GmbH eingetragen, im Folgenden kurz bezeichnet als Gesellschaft. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital in Höhe von EUR 3.600.000,00.

Gesellschafter mit folgenden Gesellschaftsanteilen sind:

HBK Dethleffsen GmbH & Co. KG lfd. Nr. 1 EUR 410.000,00
lfd. Nr. 2 EUR 410.000,00
lfd. Nr. 3 EUR 102.500,00
lfd. Nr. 5 EUR 2.461.500,00
Dethleffsen Holding GmbH & Co. KG lfd. Nr. 6 EUR 216.000,00

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und vertraglichen Formen und Fristen, insbesondere der Ankündigung, Vorbereitung, Einberufung, Beschlussfassung und Protokollierung wird eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft abgehalten und einstimmig, also ohne Gegenstimmen und Enthaltungen, festgestellt und beschlossen:

1. Es wird festgestellt, dass alle Gesellschafter wirksam vertreten und mit der Durchführung der Versammlung einverstanden sind. Die Versammlung ist daher beschlussfähig.

2. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 6. Juni 2024, der einen Bilanzgewinn in Höhe von € 2.860.189,71 ausweist, wird festgestellt.

3. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 122.743,35 wird mit dem verbliebenen Gewinnvortrag in Höhe von € 2.737.446,36 als Bilanzgewinn in Höhe von € 2.860.189,71 auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

5. Die fitas audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, wird zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 gewählt.

Sämtliche Feststellungen und Beschlüsse werden einstimmig gefasst, also ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltung. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Die Versammlung der Gesellschafter ist damit beendet.

 

Bredstedt, 05. April 2024

gez. Adrian Dethleffsen, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HBK Dethleffsen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HBK Dethleffsen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HBK Dethleffsen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 6. Juni 2024

fitas audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer

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