Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 19688
Eingetragen
15.12.1998
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenPublic-Relations-BeratungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Betreibung und Erstellung von Internet-, Intranet-, Extranet-Dienstleistungen sowie der Betrieb einer Werbeagentur und sämtlichen zur Förderung des Gesellschaftszwecks geeigneten Geschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
René Schweier
seit 10.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

10.88% identifiziert89.12% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
M***** S********
10.00%
G*** G**** K*** S*******
0.88%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
RS Verwaltungs GmbH
42.98%
35.12%
11.02%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aichtal
49.340 €
98.68%
G*** S*******
660 €
1.32%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hurra Communications GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Hurra Communications GmbH, Stuttgart

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hurra Communications GmbH befasst sich seit 1998 mit dem Suchmaschinenmarketing, der Suchmaschinenoptimierung, der Landing Page Optimierung und dem Display Advertising. Sie betreut auf diesen Gebieten zahlreiche Kunden im In- und Ausland.

I. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2023 erlebte Deutschland eine gemischte wirtschaftliche Entwicklung mit einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr und einem kalenderbereinigten Rückgang von 0,1 % . Hohe Preise, steigende Zinsen und eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur, was die Erholung der Wirtschaft nach dem Corona-Jahr 2020 stoppte . 1)

Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank um 2,0 %, während das Baugewerbe trotz hoher Kosten und Fachkräftemangel ein leichtes Plus von 0,2 % verzeichnete . Im Dienstleistungssektor wuchs "Information und Kommunikation" um 2,6 %, während "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" um 1 % zurückging . 2)

Private Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,8 %, stark betroffen waren langlebige Güter wie Haushaltsgeräte mit -6,2 % . Der Staat senkte erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben um 1,7 % aufgrund des Wegfalls der Corona-Maßnahmen . 3)

1) https://berichte.bvr.de/jahresbericht-2023/wirtschaftliche-entwicklung/wirtschaft-in-zahlen/

2) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_336_811.html

3) https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der E-Commerce-Markt in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 ein leichtes nominales Wachstum, trotz eines Umsatzrückgangs. Der Bruttoumsatz mit Waren im E-Commerce sank um 11,8 % auf 79,7 Milliarden Euro, was auf die hohe Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten zurückzuführen ist. Dennoch bleibt der E-Commerce bedeutend und zeigt Anzeichen von Stabilisierung nach dem Boom während der Pandemie.

Ein wesentlicher Trend war die zunehmende Bedeutung des mobilen E-Commerce, wobei ein erheblicher Anteil der Verkäufe über Smartphones abgewickelt wurde. Online-Bezahldienste wie PayPal blieben die bevorzugte Zahlungsmethode, gefolgt von "Buy now, pay later"-Optionen. Die Retourenquote stieg ebenfalls, was auf das veränderte Konsumverhalten hinweist. 4)

Marktplätze gewannen an Bedeutung und generierten erstmals mehr als die Hälfte des Umsatzvolumens. Online-Marktplätze wie Amazon, Otto und Zalando machten erstmals über 50 % der E-Commerce-Umsätze in Deutschland aus, mit 54 % des Gesamtumsatzes. Amazon Marketplace allein erreichte 43 %, während andere Marktplätze bei 11 % stagnierten. Insgesamt stiegen die Onlineumsätze über Marktplätze um 10 %. Amazon.de steht inklusive Eigenhandel nun für rund 60 % des gesamten deutschen Onlinehandels. 5)

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Nach den positiven Entwicklungen in den Vorjahren verzeichneten die Umsatzerlöse im Berichtsjahr 2023 einen starken Rückgang von knapp 25 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. Dieser Rückgang ist vor allem auf die Umstellung in der Abrechnung bei einigen Kunden zurückzuführen. Die verschiedenen Tätigkeitsbereiche entwickelten sich unterschiedlich, weisen aber alle ein positives Wachstum auf. Der positive Trend des Technologiebereiches der letzten Jahre setzte sich in dem Berichtsjahr wieder fort.

4) https://www.dvz.de/konjunktur-und-maerkte/detail/news/e-commerce-2023-nominal-doch-mit-leichtem-plus.html

https://einzelhandel.de/images/Online_Monitor_2024_1305_WEB.pdf

5) https://www.dvz.de/konjunktur-und-maerkte/detail/news/e-commerce-2023-nominal-doch-mit-leichtem-plus.html

https://einzelhandel.de/images/Online_Monitor_2024_1305_WEB.pdf

Analog zu den Umsatzerlösen reduzierten sich die Materialaufwendungen um ca. 30 % im Vergleich zum Vorjahr und sanken von TEUR 34.472 auf TEUR 24.002.

Die Personalaufwendung wuchsen im Berichtjahr und sind von TEUR 2.591 im Vorjahr auf TEUR 2.860 gestiegen, somit um ca. 11 % gewachsen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen leicht von TEUR 3.647 im Vorjahr um knapp 2 % auf TEUR 3.570 zurück.

Das Jahresergebnis verlor im Vorjahresvergleich um T€ 151 und betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 287.

Damit wurden die in der Prognose des Vorjahres abgebildeten Erwartungen für das Jahr 2023 nicht vollständig erreicht.

3.2 Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtjahr um TEUR 1.466 auf TEUR 8.077, um ca. 15 % gesunken. Dieser Rückgang ist auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Bedingt durch den Rückgang der Umsatzerlöse sind die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 5.285 auf TEUR 2.752 im Berichtjahr 2023 um ca. 48 % gesunken.

Die Forderungen im Verbundbereich beliefen sich im Berichtjahr auf TEUR 104 und wuchsen somit um mehr als 500% im Vergleich zum Vorjahr.

Der Wertpapierbestand wuchs im Berichtsjahr durch neue Investitionen in diesen Bereich. Somit stieg der Bestand von TEUR 253 im Vorjahr auf TEUR 370, über ca. 47 % Wachstum.

Die Guthaben bei Kreditinstituten nahmen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20 % zu.

Wie in den Vorjahren konnte Hurra Communications GmbH ein positives Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaften, somit die Eigenkapitalbasis stärken und genügend Cashflow generieren. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel für Finanzierung ihrer Tätigkeit.

Durch das positive Jahresergebnis konnte wieder die Eigenkapitalbasis gestärkt werden und dementsprechend die Eigenkapitalquote im Berichtjahr verbessert. Sie ist vom 42 % im Vorjahr auf ca. 52 % gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtjahr von TEUR 88 im Vorjahr auf TEUR 95 gestiegen.

3.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen der internen Unternehmenssteuerung wird das Rohergebnis herangezogen.

Das Rohergebnis stieg um ca. 8 % von TEUR 6.021 auf TEUR 6.498 im Vergleich zum Vorjahr.

3.4 Gesamtaussage

Insgesamt nahm das Geschäftsjahr 2023 trotz unsicherer gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf.

III. Risiko- und Chancenbericht

Im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit und verbunden mit ihrem unternehmerischen Handeln ist die Hurra Communications GmbH einer Reihe möglicher Risiken ausgesetzt. Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken näher erläutert:

Risiken in Forderungen

Risiken aufgrund von Forderungsausfällen bestanden weiterhin nur in einem geringen Maße. Durch das Vorkassenmodell und ein straffes Forderungsmanagement kommt es selten zu kritischen Zahlungsrückständen von Kunden.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund des Vorkassenmodells bestehen zwar geringe Liquiditätsrisiken, allerdings sind aktuell einige Mittel in Fremdwährung gebunden, die aufgrund schlechter Wechselkurse nicht ohne weiteres schnell verfügbar wären. Der Bestand an Fremdwährung ist im Laufe der Jahre stark abgebaut worden.

Risiken der Beschaffung

Die marktbeherrschende Stellung von Google im Online Marketing Bereich stellt nach wie vor, für alle in diesem Bereich tätigen Unternehmen, ein potenzielles Risiko dar.

Darüber hinaus müssen einige wenige Dienstleistungen von Lieferanten in Fremdwährung eingekauft werden. Deshalb kommen hier neue Risiken hinzu.

Abhängigkeit von einzelnen Kunden

Durch die breite Streuung der Kunden und den Abzug größerer Budgets in der Vergangenheit besteht nur eine geringe Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

Wechselkursrisiken

Aufgrund des Bestandes an Fremdwährung bestehen weiterhin Wechselkursrisiken, die aber durch entsprechende Maßnahmen (Options- und Termingeschäfte) abgesichert sind.

Gesamtrisiko

Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, in Forderungsausfällen und in den Wechselkursen. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

Geschäftschancen

Die Hurra Communications GmbH sieht sich als proaktiver Partner, der in der Lage ist, durch die Kombination von Technologie und Beratung nachhaltige Geschäftserfolge für unsere Kunden zu erzielen.

Unsere Zielsetzung ist es, unsere Expertise und unser tiefgreifendes Fachwissen konstant zum Vorteil unserer Kunden einzusetzen. Besonders für jene Kunden, die ihre eigenen Kampagnen betreuen, sind leistungsfähige technologische Lösungen unverzichtbar.

Neben dem Einsatz unserer eigenen Tools bieten wir zusätzliche Unterstützung durch Beratung und Support an. Dabei liegt unser Fokus darauf, unsere Kunden nicht nur mit Tools, sondern auch mit strategischem Consulting zu unterstützen.

Die Integration und Synergie unserer maßgeschneiderten Tools mit Marktführern wie Google (Google Analytics etc.) ermöglicht es uns, zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Diese Kombination aus hochmodernen externen und internen Technologien verbessert nicht nur die Kampagnenleistung, sondern liefert auch tiefere Analysen. Dies wiederum erweitert unsere Consulting-Kapazitäten und ermöglicht es uns, unsere Kunden effektiver zu unterstützen und sowohl Wert als auch Wachstum zu generieren.

I. Prognosebericht

4.1 Gesamtwirtschaftliche Erwartung

Die Bundesregierung erwartet für 2024 ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Diese Prognose stützt sich auf positive Entwicklungen wie rückläufige Energiepreise, eine Erholung der energieintensiven Industrien und höhere Reallöhne, die den Konsum ankurbeln sollen. Für 2025 wird ein stärkeres Wachstum von 1 % und eine Inflationsrate von 1,8 % erwartet. Trotz dieser positiven Aussichten bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen, wie die Förderung von Innovationen und der Abbau von Bürokratie, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. 6)

Das ifo Institut dagegen prognostiziert für das Frühjahr 2024 eine weiterhin schwächelnde deutsche Wirtschaft. Im ersten Quartal 2024 wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 % erwartet. Eine spürbare Erholung soll erst in der zweiten Jahreshälfte eintreten, wobei das preisbereinigte BIP für das gesamte Jahr nur um 0,2 % wachsen wird. Für 2025 wird ein Wachstum von 1,5 % prognostiziert. Die Erholung der Industriekonjunktur verzögert sich und die Stimmung unter Unternehmen und Haushalten bleibt schlecht. 7)

Beide Prognosen zeigen ein schwaches Wachstum für 2024 mit der Aussicht auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte und einem stärkeren Wachstum im Jahr 2025.

6) https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fruehjahrsprojektion-2024-2273686

7) https://www.ifo.de/publikationen/2024/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024

4.2 Entwicklung der Branche

Für das Jahr 2024 wird ein moderates Wachstum im deutschen E-Commerce erwartet. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert einen Umsatz von 88,3 Milliarden Euro, was einem nominalen Anstieg von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Prognose basiert auf den aktuellen Marktbedingungen und einer leichten Erholung nach der Stagnation in den vergangenen Jahren.

Der E-Commerce-Markt in Deutschland entwickelt sich kontinuierlich weiter, getrieben von der zunehmenden Digitalisierung und veränderten Konsumgewohnheiten. Während einige Branchen wie Fashion und Elektronik weiterhin stark nachgefragt werden, zeigt sich auch im Lebensmittel-Onlinehandel ein wachsendes Interesse. Insgesamt zeigt sich der E-Commerce als wichtiger Wachstumssektor innerhalb der deutschen Wirtschaft . 8)

8) https://einzelhandel.de/presse/zahlenfaktengrafiken/861-online-handel/1889-e-commerce-umsaetze

4.3 Entwicklung der Gesellschaft

Im Jahr 2023 hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Wir haben insbesondere in den Ausbau des Teams investiert und unsere Dienstleistungen erweitert. Insbesondere unsere beiden Bereiche, das SaaS-Produkt Ads Defender und unser TV-Produkt, haben sich weiterhin erfreulich entwickelt. Hier sehen wir weiterhin viel Potenzial.

Das Jahr 2023 war insbesondere durch AI geprägt, was enorme Chancen und große Veränderungen für die Zukunft bedeutet. Hier befinden wir uns mitten in der Transformationsphase, die uns im Jahr 2024 und die kommenden Jahre beschäftigen wird.

Unsere Online-Marketing-Agentur verzeichnete solides Wachstum und positive Entwicklungen, die unsere Position in der Branche stärkten. Durch unsere erweiterten Angebote und die Einführung neuer, innovativer Dienstleistungen haben wir unsere Wettbewerbposition gestärkt und neue Geschäftschancen erschlossen.

Darüber hinaus haben wir uns auf die Vertiefung unserer Kundenbeziehungen konzentriert, um die Kundenbindung zu stärken und unser Geschäft organisch zu erweitern. Dies hat dazu beigetragen, dass wir trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten ein stetiges Wachstum verzeichnen konnten.

Unsere Mitarbeiter haben eine entscheidende Rolle bei unserer positiven Entwicklung gespielt. Durch kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung konnten wir ein hohes Maß an Fachkompetenz und Engagement aufrechterhalten, was für den Erfolg unserer Projekte von entscheidender Bedeutung war.

Insgesamt war 2023 ein erfolgreiches Jahr für unsere Gesellschaft. Mit einem soliden Geschäftsmodell, einem engagierten Team und einem starken Fokus auf Innovation und Kundenzufriedenheit sind wir gut positioniert, um auch im Jahr 2024 weiterhin erfolgreich zu sein. Für das Jahr 2024 stehen neben neuen AI-Produkten weiterhin bessere digitale Prozesse & New Work, die Weiterentwicklung der SaaS Tools sowie der Ausbau des Vertriebs und Marketings im Fokus.

 

Stuttgart, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 606.509,07 305.899,60
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.522,20 78.772,20
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.522,20 78.772,20
II. Sachanlagen 320.974,25 13.869,98
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.974,25 13.869,98
III. Finanzanlagen 213.012,62 213.257,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 133.141,49 133.386,29
2. Beteiligungen 51.600,00 51.600,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 28.271,13 28.271,13
B. Umlaufvermögen 7.470.635,09 9.236.968,94
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.952.079,77 5.541.804,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.751.552,11 5.285.434,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 104.053,06 16.537,66
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 14.123,34
4. sonstige Vermögensgegenstände 96.474,60 225.708,58
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 14.847,71
II. Wertpapiere 370.448,90 252.579,31
1. sonstige Wertpapiere 370.448,90 252.579,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.148.106,42 3.442.585,31
Aktiva 8.077.144,16 9.542.868,54

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.094.576,09 3.995.367,24
I. ausgegebenes Kapital 32.880,00 33.100,00
1. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
2. eigene Anteile -17.120,00 -16.900,00
II. Bilanzgewinn 4.061.696,09 3.962.267,24
davon Gewinnvortrag 3.862.487,24 3.606.194,92
B. Rückstellungen 357.581,81 251.945,28
1. Steuerrückstellungen 263.001,81 163.945,28
2. sonstige Rückstellungen 94.580,00 88.000,00
C. Verbindlichkeiten 3.624.986,26 5.295.556,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.370,26 3.531,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.370,26 3.531,13
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 93.585,60 215.170,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 93.585,60 215.170,73
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.747.816,02 4.197.735,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.747.816,02 4.197.735,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 248.350,00 213.350,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 248.350,00 213.350,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 529.864,38 665.768,24
davon aus Steuern 472.665,12 523.744,27
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.114,60 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 511.788,10 665.768,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.076,28
Passiva 8.077.144,16 9.542.868,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 30.499.455,71 40.492.969,63
2. sonstige betriebliche Erträge 104.340,53 965.326,26
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 37.194,83 506.561,76
3. Materialaufwand 24.001.549,27 34.471.547,26
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.001.549,27 34.471.547,26
4. Personalaufwand 2.859.961,87 2.590.722,47
a) Löhne und Gehälter 2.392.845,74 2.149.856,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 467.116,13 440.866,46
davon für Altersversorgung 12.000,00 12.000,00
5. Abschreibungen 48.884,93 21.243,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 48.884,93 21.243,03
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.569.620,44 3.647.442,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 331,99 17.550,87
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 41.847,86 49.191,80
davon aus verbundenen Unternehmen 49.191,80
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 274.246,67 35.792,94
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 31.011,11 236.046,43
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 371,55 24,03
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 121.606,37 137.546,75
12. Ergebnis nach Steuern 286.885,23 438.708,57
13. sonstige Steuern 10,00 375,00
14. Jahresüberschuss 286.875,23 438.333,57
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.862.487,24 3.606.194,92
16. Ausschüttung 87.666,38 82.261,25
17. Bilanzgewinn 4.061.696,09 3.962.267,24

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Hurra Communications GmbH, Stuttgart

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Hurra Communications GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist beim Amtsgericht Stuttgart im HRB 19688 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Grundsätze für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Grundsatz der Stetigkeit in der Darstellung sowie in der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis EUR 800,00 werden am Jahresende vollständig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Niedrig verzinsliche bzw. unverzinsliche Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit ihrem Barwert bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Dieser entspricht dem Marktpreis.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten weist Ausgaben aus, die erst für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag Aufwand darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

1. Erläuterungen zu einzelnen Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-und Herstellungskosten

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen
I. Immatrielle Vermögensgegenstände Lizenzen und solche Rechte und Werte 514.337,07 0,00 0,00 514.337,07
514.337,07 0,00 0,00 514.337,07
II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.202.349,10 349.739,20 109.361,53 2.442.726,77
2.202.349,10 349.739,20 109.361,53 2.442.726,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 208.992,14 0,00 72.050,65 136.941,49
2. Beteiligungen 84.543,50 0,00 0,00 84.543,50
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 56.542,26 0,00 0,00 56.542,26
350.077,90 0,00 72.050,65 278.027,25
3.066.764,07 349.739,20 181.412,18 3.235.091,09

Aufgelaufene Abschreibungen

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen
I. Immatrielle Vermögensgegenstände Lizenzen und solche Rechte und Werte 435.564,87 6.250,00 0,00 441.814,87
435.564,87 6.250,00 0,00 441.814,87
II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.188.479,12 42.634,93 109.361,53 2.121.752,52
2.188.479,12 42.634,93 109.361,53 2.121.752,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.605,85 0,00 71.805,85 3.800,00
2. Beteiligungen 32.943,50 0,00 0,00 32.943,50
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 28.271,13 0,00 0,00 28.271,13
136.820,48 0,00 71.805,85 65.014,63
2.760.864,47 48.884,93 181.412,18 2.628.582,02

Buchwerte

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A Anlagevermögen
I. Immatrielle Vermögensgegenstände Lizenzen und solche Rechte und Werte 72.522,20 78.772,20
72.522,20 78.772,20
II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.974,25 13.869,98
320.974,25 13.869,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 133.141,49 133.386,29
2. Beteiligungen 51.600,00 51.600,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 28.271,13 28.271,13
213.012,62 213.257,42
606.509,07 305.899,60

Die Angaben zu den Finanzanlagen gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich.

Die Hurra Communications GmbH hält einen jeweiligen Anteil in Höhe von 100% (mit Ausnahme der brand.ding Verwaltungs Holding GmbH und hair-care24 GmbH) am Kapital der nachstehenden Gesellschaften:

Name Sitz Eigenkapital 2023
TEUR
Anteil
%
Hurra Communications Sp. z o.o Krakau, PL 244 100
Hurra Communications OOO Moskau, RUS 551 100
brand.ding Verwaltungs GmbH Stuttgart, D 12,5 25,1
Hair-care24 GmbH Aidlingen, D 18,6 20,0

Die Angabe der Jahresergebnisse unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 104 (VJ TEUR 17) bzw. TEUR 0 (VJ TEUR 14). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Das gezeichnete Kapital und die freien Rücklagen des Eigenkapitals entwickeln sich wie folgt:

01.01.2023
EUR
Veränderung 31.12.2023
EUR
Gezeichnetes Kapital 50.000,00 0,00 50.000,00
Nennbetrag eigener Anteile 16.900,00 220,00 17.120,00
Eigenkapital 33.100,00 220,00 32.880,00

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Der für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:

EUR
Bilanzgewinn zum 31.12.2022 3.962.267,24
- Verrechnung des, die Kapitalrücklage übersteigenden, Kaufpreises zum Erwerb eigener Anteile 99.780,00
- Gewinnausschüttung 87.666,38
+ Jahresüberschuss 2023 286.875,23
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 4.061.696,09

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehenden Urlaub, Provisionen, Abschluss- und Prüfungskosten und Aufbewahrung gebildet.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 473 (VJ TEUR 491).

Der ausgewiesene Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 37 (VJ TEUR 37).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne von TEUR 32 (VJ TEUR 506) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste von TEUR 109 (VJ TEUR 401) enthalten.

Unter den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzvermögens sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 49) enthalten.

I. Ergänzende Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 310.

2023
TEUR
2024
TEUR
2025
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasingverpflichtungen 32 23 18 73
Mietverpflichtungen 79 79 79 237
davon gg verb. Unternehmen 0 0 0 0
Summe 111 102 97 310

2. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 41 (VJ 44) Mitarbeiter ausschließlich im Verwaltungsbereich beschäftigt.

1. Organe

Geschäftsführung

• Herr René Schweier, Stuttgart; der Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe zu Gesamtbezügen von Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans wurde Gebrauch gemacht.

 

Stuttgart, den 28. Juni 2024

gez. Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Geschäftsführung

• Herr René Schweier, Stuttgart; der Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe zu Gesamtbezügen von Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans wurde Gebrauch gemacht.

 

Stuttgart, den 28. Juni 2024

gez. Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hurra Communications GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hurra Communications GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hurra Communications GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriftne und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, 16. August 2024

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