MERO Pipeline GmbHLiquidiert

Meroweg 1, 85088 Vohburg an der Donau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 190659
Eingetragen
7.8.1992
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationGashandel durch Rohrleitungen
Gegenstand
Bau und Betrieb von Mineralöl-Transportleitungen, insbesondere zwischen Süddeutschland und der Tschechischen Republik, von Umschlags- und Lagereinrichtungen, ferner das Betreiben von Übertragungswegen und Telekommunikationsnetzen, das geschäftsmäßige Erbringen von Telekommunikationsdiensten, sowie alle mit diesen Unternehmenszwecken zusammenhängenden Betätigungen einschließlich der Beteiligung an anderen Gesellschaften. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes in beliebiger Rechtsform zu beteiligen.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MERO ČR, a.s.CZE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MERO ČR, a.s.
Czech Republic
7.671.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neufassung, ersetzt die Veröffentlichung vom 12. Juli 2007

MERO Pipeline GmbH

Vohburg an der Donau

Jahresabschluss per 31. Dezember 2006

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf

1. Gesamtsituation

Die MERO Pipeline GmbH betreibt seit 1996 eine Rohölfernleitung aus dem Raffineriezentrum Ingolstadt nach Kralupy in der Tschechischen Republik. Der Bau der Pipeline erfolgte nach der politischen Wende in der damaligen Tschechoslowakei, um den osteuropäischen Staat von der Rohölversorgung durch die Russische Föderation unabhängig zu machen. Der Bau der Pipeline war ein Schritt in die wirtschaftliche und politische Souveränität des ehemaligen Ostblockstaates. Die MERO-Pipeline versorgt heute im Wesentlichen die tschechische Raffinerie in Kralupy nad Vltavou mit Rohöl. Der Anteil der MERO an der Gesamtrohölversorgung der Tschechischen Republik belief sich im Jahr 2006 etwa auf ein Drittel der Gesamtversorgung. Allerdings betrug die Auslastung der Fernleitung wie in von vorangegangenen Jahren weiterhin nur etwa 30 % der technischen Maximalkapazität. Trotzdem konnte im Geschäftsjahr vor allem infolge der verringerten Abschreibungen ein Ergebnisüberschuss über die Kostendeckung in Höhe von 643 T€ erzielt werden. Die Abschreibungen auf die Anlagen werden in den Folgejahren nicht wesentlich ansteigen, sondern weiter abnehmen. Die Höhe der Abschreibungen wird sich auch durch bereits begonnene und geplante Neuinvestitionen nicht wesentlich erhöhen, so dass bei unveränderter Kostensituation weiterhin positive Ergebnisse zu erwarten sind.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Mit der Beförderungsleistung im Geschäftsjahr 2006 wurde die anfänglich geplante Durchsatzmenge um etwa 5 % überschritten. Die Durchsatzleistung ging jedoch gegenüber dem Vorjahr leicht um etwa 6 % zurück. Nach der Stabilisierung des Durchsatzes in den vergangenen Jahren auf 2,2 Mio. t konnte im Geschäftsjahr wieder die Marke von 2,5 Mio. t überschritten werden. Der im Jahr 2001 in Betrieb genommene Fluidcookkracker in der Raffinerie Kralupy, der hauptsächlich auf parafinhaltige Rohöle aus dem Mittelmeerraum ausgelegt ist, gewährleistet in der nächsten Zukunft eine stabile Auslastung der Fernleitung MERO. Diese parafinhaltigen Rohöle können nur über die MERO-Pipeline in die Tschechische Republik transportiert werden

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde mit dem Transport von Rohöl ein Umsatz von 21,3 Mio. € bei einem Durchsatz von 2,548 Mio. t erzielt. Damit ergibt sich gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung der Transportleistung um 152.636 t. In der Folge ging in diesem Bereich der Umsatz um 524 T€ zurück, der sich entsprechend dem 1. Nachtrag zum Vertrag über die allgemeinen Beförderungsregeln für den Rohöltransport und alle damit zusammenhängenden Angelegenheiten mit MERO CR a.s. ergibt.

Die gesamten Erlöse im Geschäftsjahr betrugen 21,7 Mio. €. Der Anteil der Transporterlöse belief sich auf 98,3 % (21,3 Mio. €). Durch den Wegfall der Telekommunikationserlöse im Geschäftsjahr 2004 konnten aus diesem Bereich keine Erlöse erzielt werden. Die sonstigen betrieblichen Erlöse mit einem Anteil von 1,7 % (0,4 Mio. €) betreffen im Wesentlichen die Weiterberechnung der Hafengebühren in Triest und Weiterbelastungen von Kosten an Dritte, sowie die Weiterbelastung von Projektierungskosten für das neue Pipeline-Steuerungssystem (SCADA).

Für 2007 ist eine Transportleistung von 2,7 Mio. t geplant. Daher werden auch die Erlöse aus dem Transport von Rohöl entsprechend dem 1. Nachtrag zum Vertrag über die allgemeinen Beförderungsregeln für den Rohöltransport und alle damit zusammenhängenden Angelegenheiten mit MERO CR a.s. ansteigen. Durch eine geplante Vermietung von Teilen des Glasfaserkabels auf einer deutschen Teilstrecke der Fernleitung ist ab Mitte des Jahres 2007 wieder mit geringen Erlösen aus dem Bereich Telekommunikation zu rechnen.

3. Durchsatz und Beschaffung

Die Transportdienstleistung für die Beförderung des Rohöls vom Hafen in Triest in das Tanklager in Vohburg ist durch langfristige Durchsatzverträge mit der Deutschen Transalpinen Oelleitung GmbH (TAL) gesichert. Durch diese Verträge sind auch die Tarife für die erhaltenen Durchsätze längerfristig garantiert. Die Nominierungsfrist der durchzusetzenden Mengen wurde für MERO von TAL für das Jahr 2008 von 18 Monaten auf 12 Monate reduziert. Die Verkürzung der Nominierungsfrist auf wiederum 12 Monate für die Jahre 2009 und 2010 wurde Anfang 2007 von MERO bei TAL beantragt.

Der Stromversorgungsvertrag wurde vom Energieversorger E.ON Bayern AG wegen der in der Vergangenheit gestiegenen Marktpreise für Energie vertragsgemäß zum 30. Juni 2007 gekündigt. Die zu erwartenden erhöhten Stromkosten wurden bereits im Budget 2007 berücksichtigt. Es ist im zweiten Halbjahr 2007 mit einer Steigerung der Energiekosten um etwa 50 % zu rechnen.

Die Anlagen der MERO sind im Jahr 1996 in Betrieb gegangen und werden ständig auf dem Stand der Technik gehalten.

Durch die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes können auf dem Lichtwellenleiter-Steuerungskabel der Pipeline Daten für Dritte übertragen werden. Die MERO hat die für diese Zwecke notwendige Lizenz der Klasse 3 im Oktober 1997 vom Ministerium für Post und Telekommunikation erhalten.

Die Grunddeckungspolice für die Industrie- und Umwelthaftpflichtversicherung war bis einschließlich 01. Januar 2006 festgeschrieben. Die Prämie für das Jahr 2006 konnte für dieses Risiko durch den Wechsel des Versicherungsmaklers wesentlich reduziert werden. Auch bei der Feuer- und EC-Versicherung wurden im Berichtsjahr durch den Wechsel des Maklers die Versicherungsprämien verringert. Auch die Erhöhung der Anlagenwerte durch Investitionen führte nicht zu einer Steigerung der Versicherungsprämien bei der Sachversicherung. Der gute technische Zustand der Anlagen und der hohe Sicherheitsstandard der MERO führten auch dazu, dass die Prämiensätze für das Jahr 2006 zurückgegangen sind.

Die Personalkosten im Berichtsjahr sind im Vergleich zum Vorjahr um 90 T€, das entspricht 3,60 %, zurückgegangen.

Die Einhaltung der vom Gesellschafter genehmigten Kosten- und Investitionsbudgets, die die wesentlichen Leistungskriterien darstellen, anhand deren das Unternehmen gesteuert wird, wird regelmäßig von dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft MERO CR überprüft.

4. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden weitere Investitionen zur Rationalisierung und vor allem zur Sicherheit der Anlagen durchgeführt. Die Investitionen umfassen im Wesentlichen im Tanklager die Optimierung der Brandmeldeanlage an dem Tank 1 und an dem Tank 2 sowie die Erneuerung der Brandmeldezentrale. Außerdem wurde im Tanklager die Beleuchtungsanlage weiter ausgebaut. Weiterhin wurden die Batterieversorgungen für die unterbrechungsfreie Stromversorgung im Tanklager optimiert. Im Bereich der Fernleitung wurden zwei Schieberstationen gegen Hochwasser gesichert. Ebenso wurden sieben Paar der in den Vorjahren verkauften Lichtwellenleiterfasern wieder zurück erworben.

Zwei Fahrzeuge des Fuhrparks wurden durch neue ersetzt. Diverse bestehende Hardware für das Büronetzwerk wurde ausgesondert und durch neue ersetzt. Die Software für das Rechnungswesen wurde weiter ergänzt und es wurde ein Intranet-Informationssystem für das Unternehmen installiert.

Mit der Erneuerung des bestehenden SCADA-Systems zur Pipelinesteuerung und -überwachung wurde im Jahr 2005 begonnen. Mit diesem Projekt wird die Pipelinesteuerung auf den Stand der Technik gebracht. In 2006 wurden hauptsächlich Projektierungsarbeiten für den Austausch des vorhandenen Systems erledigt. Im Jahr 2007 wird mit den Arbeiten zum Ersatz des jetzigen SCADASystems begonnen. Der geplante Fertigstellungstermin des neuen SCADA-Systems ist der 30. September 2008.

Im Tanklager Vohburg wurde der im Jahre 2006 begonnene Ausbau einer zweiten Messstrecke zur Überwachung des Mengenvergleichs mit einem Ultraschallzähler abgenommen und in Betrieb genommen.

Die Investitionen gliedern sich in:

Immaterielle Vermögensgegenstände: 22 T€
Grundstücke, Gebäude: 18 T€
Anlagen, Maschinen: 559 T€
Büro- und Geschäftsausstattung: 135 T€
Anlagen in Bau: 1.106 T€
Finanzanlagen: 20 T€
Gesamt: 1.860 T€

5. Finanzierung

Zum Eigenkapital der Gesellschaft zählt eine durch Gesellschafterbeschluss vom 28. Dezember 2005 zur Umwandlung des zu diesem Zeitpunkt bestehenden Restbetrags eines Gesellschafterdarlehens geschaffene Kapitalrücklage in Höhe von ursprünglich 97,5 Mio. €. Im Dezember 2006 wurde daraus eine Ausschüttung in Höhe von 7,2 Mio. € an den Gesellschafter vorgenommen.

Die langfristigen Verbindlichkeiten bestehen aus einem Betrag von 188 T€ aus Dienstbarkeitsverträgen mit Grundstückseigentümern.

Zum Bilanzstichtag werden kurzfristige Verbindlichkeiten im Wesentlichen in Höhe von 1.007 T€ gegenüber Lieferanten und in Höhe von 29 T€ als Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen.

6. Personal- und Sozialbereich

Die MERO Pipeline GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 33 Mitarbeiter. Davon sind zwölf Operatoren für die Überwachung und Steuerung der Anlage verantwortlich, die im Schichtdienst eingesetzt sind. Diese Mitarbeiter haben eine handwerkliche bzw. industrielle Ausbildung. Die übrigen Mitarbeiter verfügen in der Regel über einen Hochschulabschluss. Der Altersdurchschnitt beträgt 43,6 Jahre. Seit November 2005 ist MERO Mitglied beim Arbeitgeberverband der chemischen Industrie in Bayern.

Die Entlohnung erfolgte gemäß den geltenden Tarifverträgen mit der IG Bergbau, Chemie, Energie und individuellen Arbeitsverträgen. Die im Schichtdienst eingesetzten Mitarbeiter erhalten entsprechende Schichtzulagen aufgrund der geltenden Betriebsvereinbarung. Die Anpassungen der Arbeitsverträge an die tariflichen Regelungen wurden im Geschäftsjahr 2006 durchgeführt.

Die Belegschaft wird auf externen Schulungen in ihren Fachbereichen weitergebildet, sowie durch interne Unterrichtungen in die internen Betriebsanweisungen und sonstigen Dokumente eingewiesen.

Für alle Mitarbeiter ist eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Unterstützungskasse eingerichtet. Als Beitrag werden 2 % vom 12-fachen des Monatsgrundgehalts pro Mitarbeiter in die Unterstützungskasse eingezahlt. Im Geschäftsjahr betrugen die Aufwendungen hierfür 28 T€.

7. Umweltschutz

Die Rekultivierungsmaßnahmen, die durch den Bau der Pipeline notwendig wurden, sind abgeschlossen. Für die Eingriffe der Baumaßnahmen in den Naturhaushalt wurden 23 Ersatzflächen erworben. Diese Flächen werden von der MERO Pipeline GmbH entsprechend den Auflagen des landschaftspflegerischen Begleitplans (LPB) des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Familie und Sozialordnung unterhalten.

Zur Vorsorge gegen Umweltschäden wurden für Tanklager und Fernleitung Alarm- und Einsatzpläne erstellt. Diese Alarm- und Einsatzpläne werden regelmäßig aktualisiert und an die betroffenen Behörden und Einsatzleitstellen versandt. Außerdem stehen den Katastrophen-Schutzkräften insgesamt 97 Ölsperreneinrichtungen und 18 Ölwehranhänger an der Fernleitung zur Schadenbekämpfung entlang der Trasse zur Verfügung. Der Einsatz der Ölwehrausrüstung wird in regelmäßigen Übungen mit den zuständigen Feuerwehren geprobt. Dabei werden auch die Alarmierung des firmeneigenen Bereitschaftsdienstes und die Alarmierung der in Bereitschaft stehenden Fremdfirmen überprüft.

Schadenersatzansprüche für selbst verursachte Umweltschäden sind durch eine abgeschlossene Umwelt-Haftpflichtversicherung mit einer Summe von 41,2 Mio. € abgedeckt.

8. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Am 07. Februar 2006 wurde Herr Petr Baran als Geschäftsführer des Unternehmens abberufen. Herr Vladimir Sojak wurde zum 30. April 2006 mit seinem Eintritt in den Ruhestand als Geschäftsführer abberufen.

Herr Dr. Libor Lukasek wurde am 20. März 2006 zum allein vertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

Im ersten Halbjahr 2006 erfolgte die Wiederholungsauditierung des Qualitäts-Managementsystems gemäß ISO 9001:2000 und des Umwelt-Managementsystems gemäß ISO 14001 durch Det Norske Veritas. Die Einhaltung der Managementsysteme wird außerdem durch regelmäßige interne Audits überprüft.

Die Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsmittel gemäß der neuen Betriebssicherheitsverordnung wurde im Jahr 2006 abgeschlossen. Ebenso wurde das gesetzlich vorgeschriebene Explosionsschutzdokument im Berichtsjahr erstellt.

B. Wirtschaftliche Lage

1. Vermögenslage

Anlagenintensität: 83,60 %
Eigenkapitalanteil: 97,95 %
Verschuldungsgrad: 1,79 %
Kurzfristige Verbindlichkeiten : Umlaufvermögen: 1 : 5,90

Die Abschreibungen wurden linear gemäß den branchenüblichen Grundsätzen durchgeführt. Die für den Großteil der technischen Anlagen zugrunde gelegte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer stimmt mit der Dauer der Betriebsgenehmigung von 20 Jahren überein. Durch die Entwicklung eines neuen Steuerungs- und Fernwirksystems für die Fernleitung wird über das so genannte Lastwechselkollektiv die Restlebensdauerberechnung der Fernleitung erheblich verbessert. Damit konnte ab dem Jahr 2005 bei den Wirtschaftsgütern, die die Rohrleitung betreffen, die Nutzungsdauer um 10 % auf 22 Jahre verlängert werden.

Die Hard- und Software-Einrichtungen für die Steuerung des Betriebes wurden mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben und sind somit bereits auf den Wert Null abgeschrieben. Bei neu angeschafften Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wurden die ab dem Jahr 2001 von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen zu Grunde gelegt.

Das Verhältnis kurzfristige Verbindlichkeiten zum Umlaufvermögen ist gesunken, da sich im Geschäftsjahr das Umlaufvermögen bei in etwa unveränderten kurzfristigen Verbindlichkeiten verringert hat. Die Zielgewährung durch die Lieferanten beträgt im Durchschnitt 39 Tage.

2. Finanzlage

Der ordentliche Cash flow aus dem laufenden Betrieb (definiert als Summe aus ordentlichem Jahresergebnis und ordentliche Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr 8.352 T€. Durch das positive Jahresergebnis im Geschäftsjahr einerseits und erhöhten Investitionsausgaben andererseits hat sich der Cash flow gegenüber dem Vorjahr (8.008 T€) um 344 T€ erhöht.

Die Liquidität beträgt: 1. Grades: 350,07 %
  2. Grades: 458,17 %
  3. Grades: 589,72 %

Durch die Umwandlung des langfristigen Darlehens in Eigenkapital hat sich die Liquidität des Unternehmens gegenüber der Vergangenheit erheblich verbessert.

3. Ertragslage

Infolge der verringerten Abschreibungen und der relativ konstanten Durchsätze konnte im Geschäftsjahr ein positives Ergebnis erreicht werden.

Eigenkapitalrentabilität bezogen auf den Cash flow: 9,63 %
Umsatzrentabilität bezogen auf den Cash flow : 38,46 %

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Risiken, die auf das Unternehmen einwirken, wurden in einem Risiko-Früherkennungssystem erfasst und bewertet. Daraus ist zu erkennen, dass das wesentliche Risiko für das Unternehmen ein eventueller Sachschaden an der Anlage und die sich hieraus ergebenden Folgeschäden ist. Die Bewertung ergab, dass das Risiko von dem Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen minimiert worden ist. Das Risiko-Früherkennungssystem ist im integrierten Managementsystem (IMS) eingebunden. Zur Verbesserung des Risikomanagementsystems wird im Jahr 2007 die Position eines Risikomanagers bei MERO Pipeline GmbH geschaffen.

Seit dem Jahr 2001 besteht bei MERO Pipeline GmbH das integrierte Managementsystem und dieses Managementsystem wurde laufend fortentwickelt. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Zertifizierung des Qualitäts-Managementsystems gemäß ISO 9001 und des Umwelt-Managementsystems gemäß ISO 14001.

Durch den Nachtrag Nr. 1 zum Ergänzungsvertrag zu den Allgemeinen Beförderungsregeln wird der MERO Pipeline GmbH bis zum Jahr 2007 eine Minimumdurchsatzmenge von 1,73 Mio. t durch MERO CR garantiert. Damit ist bis zu diesem Zeitpunkt die Deckung der laufenden Kosten sowie der laufenden Abschreibungen gewährleistet. Der Durchsatz im Jahr 2007 wird auf Grund der Ankündigungen der Ceská rafinérska leicht ansteigen.

Die Erlaubnis und Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb der Mitteleuropäischen Rohölleitung Ingolstadt-Kralupy-Litvinov (MERO) des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit vom 30. November 1994 ist derzeit bis zum 31. Dezember 2014 gewährt. Die Geschäftsführung geht bei unveränderten Rahmenbedingungen davon aus, dass die Betriebsgenehmigung auch über diesen Zeitpunkt verlängert wird.

Durch den positiven Cash flow ist eine Zahlungsunfähigkeit nicht abzusehen. Die im Vorjahr gebildete Kapitalrücklage kann durch den Beschluss des Gesellschafters jederzeit, auch teilweise, aufgelöst werden, wenn entsprechende flüssige Mittel vorhanden sind.

D. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden im Rahmen der Einführung des integrierten Managementsystems die Arbeiten mit der Wiederholungszertifizierung des Qualitätsmanagements und des Umweltmanagements fortgesetzt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Doppelboden des Tanks 2 eine Undichtheit festgestellt. Im Jahr 2007 erfolgt daher eine Innenreinigung dieses Tanks. Über die weiteren Maßnahmen kann erst nach der Inspektion im Anschluss an die Reinigung entschieden werden.

 

Vohburg, den 21. März 2007

MERO Pipeline GmbH

Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände   101.645,00 132.035,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.978.730,50   7.169.346,50
2. technische Anlagen und Maschinen 64.399.320,00   70.851.742,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.462,00   353.359,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.362.383,73   482.357,88
    73.102.896,23 78.856.805,38
III. Finanzanlagen      
1. übrige Finanzanlagen   826.826,34 806.937,40
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   1.832.461,27 1.718.884,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.221.756,72   1.958.613,57
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 283.967,93   563.938,96
    1.505.724,65 2.522.552,53
III. Wertpapiere      
1. sonstige Wertpapiere   3.156.826,72 1.456.144,57
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.719.560,87 3.042.301,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten   6.313.049,88 7.023.562,70
    88.558.990,96 95.559.223,62

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   7.669.378,22 7.669.378,22
II. Kapitalrücklage   90.255.807,33 97.455.807,33
III. Verlustvortrag   -11.821.425,20 -11.206.397,00
IV. Jahresüberschuss   642.971,16 -615.028,20
B. Rückstellungen   309.554,25 534.481,54
C. Verbindlichkeiten      
1. übrige Verbindlichkeiten   1.271.906,40 1.352.657,38
- davon aus Steuern Euro 29.449,69 (Euro 32.918,26)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 51.103,69)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.083.417,54 (Euro 1.164.168,52)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   230.798,80 368.324,35
    88.558.990,96 95.559.223,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2006 bis 31.12.2006

  Geschäftsjahr Vorjahr
  Euro Euro % Euro
1. Rohergebnis   12.881.652,31 100,00 12.705.587,40
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.037.062,47     2.099.141,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 371.768,09     392.395,13
    2.408.830,56 18,70 2.491.536,15
3. Abschreibungen        
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 7.610.151,49     8.307.573,43
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 99.010.03     33.261,90
    7.709.161,52 59,85 8.340.835,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   2.095.740,62 16,27 2.050.713,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   227.814,72 1,77 100.815,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   33.943,93 0,26 38.876,92
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   861.790,40 6,69 -115.558,77
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00     282.206,00
9. sonstige Steuern 218.819,24     217.263,43
    218.819,24 1,70 499.469,43
10. Jahresüberschuss   642.971,16 4,99 -615.028,20

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006

MERO PIPELINE GMBH, VOHBURG

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung mit dem Ziel, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Positionen des Jahresabschlusses wurden nach den allgemeinen Bestimmungen des HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Software wird über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren, Bauten werden über eine Nutzungsdauer von 40 Jahren und technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer von 5 bis 22 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte an Ersatz- und Reparaturteilen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. In den Ersatzteilen sind Spezialersatzteile enthalten, die für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens benötigt werden. Auf die Mitzugehörigkeit dieser Teile zum Anlagevermögen wird gemäß § 265 Abs. 3 HGB hingewiesen. Die Bewertung der nicht fertigen Leistungen erfolgt grundsätzlich zu angefallenen Kosten. Soweit der sich so ergebende Wertansatz über den zu erzielenden Erlösen liegt, werden letztere angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten bilanziert. Am Bilanzstichtag erkennbare Risiken oder zu erwartende Forderungsverluste liegen nicht vor.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden ebenfalls zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 252 HGB für vorausbezahlte Aufwendungen gebildet.

Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage wurden mit dem Nennwert bewertet.

Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren wesentlichen Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Es wurden keine Sicherheiten gewährt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 252 HGB für vorausgezahlte Erträge gebildet.

2. Währungsumrechnung

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum höheren Stichtagskurs bewertet. Fremdwährungsforderungen lagen am Bilanzstichtag nicht vor. In den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte und des Anlagevermögens sowie in den Aufwendungen enthaltene Fremdwährungsbeträge sind mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles umgerechnet.

3. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Bilanz

Der Bruttoanlagespiegel ist nachfolgend dargestellt.

Die Vorräte betreffen mit T€ 848 Hilfs- und Betriebsstoffe einschließlich Spezialersatzteile für Anlagen (im Vorjahr T€ 893) und mit T€ 984 nicht beendete Transportleistungen (im Vorjahr T€ 826).

Sonstige Vermögensgegenstände enthalten Umsatzsteuerforderungen von T€ 174 (im Vorjahr T€ 172) und Forderungen gegenüber Mitarbeitern von T€ 25 (im Vorjahr T€ 76).

Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens von T€ 3.157 (im Vorjahr T€ 1.456) handelt es sich wesentlich um kurzfristig bzw. mittelfristig fällige Anleihen, Inhaberschuldverschreibungen u.a.

Von den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen T€ 6.296 (im Vorjahr T€ 6.996) Vorauszahlungen für künftige Transportleistungen.

Die Kapitalrücklage ist durch Umwandlung von langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 97.456 entstanden. Davon wurde im Geschäftsjahr ein Teilbetrag von T€ 7.200 ausgeschüttet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Wegerechtsgestattungsverträgen von T€ 188 (im Vorjahr T€ 188).

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vorausbezahlte Entgelte für die Nutzung von Dienstbarkeiten für Telekommunikationszwecke in Höhe von T€ 231 (im Vorjahr T€ 368).

4. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind Durchsatzentgelte aus Transportleistungen von T€ 21.347 (im Vorjahr T€ 21.871) sowie Aufwendungen für bezogene Transportleistungen in Höhe von T€ 8.532 (im Vorjahr T€ 8.730) enthalten.

Sonstige Steuern enthalten Ökosteuer in Höhe von T€ 185 (im Vorjahr T€ 173).

5. Sonstige Angaben,

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Eventualverbindlichkeiten

Am 31. Dezember 2006 bestanden keine aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Verträgen, die für die Beurteilung der finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären. Das Bestellobligo für Anlagevermögen betrug T€ 1.569 (im Vorjahr T€ 53).

Aufgrund der durch Grunddienstbarkeiten abgesicherten Gestattungsverträge kann es für den Fall der endgültigen Stilllegung der Pipeline zu Aufwendungen für die Verfüllung oder Entfernung der Leitung kommen, soweit Vorteile für die Nutzung der Grundstücke durch die Grundstückseigentümer dies erfordern. Entsprechende explizite vertragliche Beseitigungsverpflichtungen bestehen lediglich für unbedeutende Teile der Pipeline-Trasse. Für derartige Verpflichtungen wurden keine Rückstellungen gebildet, da eine Betriebsstilllegung nicht absehbar ist und auch den langfristigen Planungshorizont übersteigt.

Die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb der Pipeline ist derzeit bis zum 31. Dezember 2014 gewährt. Die Geschäftsführung geht bei unveränderten Rahmenbedingungen davon aus, dass die Betriebsgenehmigung weiter verlängert wird.

Die Neufassung des Genehmigungsbescheids vom 19. Februar 2004 enthält die Auflage, im Jahre 2009 eine Molchmessung zur Feststellung von Wanddickenminderungen durchzuführen. Die Kosten hierfür werden auf T€ 225 bis T€ 250 geschätzt.

b) Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren Herr Petr Baran, Herr Vladimir Sojak sowie mit Wirkung vom 1. April 2006 Herr Dr. Libor Lukasek bestellt. Herr Baran wurde am 7. Februar 2006 und Herr Sojak am 25. April 2006 abberufen.

Mitgliedern der Geschäftsführung wurden Kredite in Höhe von T€ 0 (im Vorjahr T€ 53) gewährt.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2005 wird von § 286 Abs. 4 HGH Gebrauch gemacht.

c) Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2006 33 Angestellte beschäftigt.

 

Vohburg, den 21. März 2007

MERO Pipeline GmbH

Geschäftsführer

Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2006

MERO PIPELINE GMBH, VOHBURG

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2006
Zugänge, ./. Abgänge
Umbuchungen
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2006
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2006 bis 31.12.2006
Buchwert 31.12.2006
Buchwert 31.12.2005
Immaterielle Vermögensgegenstände              
Diverse EDV-Software 2.441.060 22.577 0 2.381.923 50.851 81.714 109.988
Lizenzen und Patente 39.178 0 0 19.247 2.116 19.931 22.047
  2.480.238 22.577 0 2.401.170 52.967 101.645 132.035
Sachanlagen              
Grundstücke und Bauten 9.167.644 17.900 0 2.206.814 208.516 6.978.730 7.169.346
Technische Anlagen und Maschinen 156.652.598 558.734 247.114 92.996.099 7.242.621 64.417.202 70.857.738
    -45.145          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.830.807 134.766 0 1.483.790 106.047 344.579 347.363
    -137.204          
Geleistete Anzahlungen 482.358 1.127.140 -247.114 0 0 1.362.384 482.358
  168.133.407 1.838.540 0 96.686.703 7.557.184 73.102.895 78.856.805
    -182.349          
Finanzanlagen 806.938 19.889 0 0 0 826.827 806.937
Gesamt 171.420.583 1.881.006 0 99.087.873 7.610.151 74.031.367 79.795.778
    -182.349          

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MERO Pipeline GmbH, Vohburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MERO Pipeline GmbH. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, den 21. März 2007

Dr. Werner Wurm, Wirtschaftsprüfer

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