SI Transport International GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Loraff seit 6.5.2013 | Prokura |
Carsten Michael Martin Ulrich Konrad Dr. Keune seit 9.4.2013 | Prokura |
Jonas Peter Hans Latein seit 24.7.2012 | Prokura |
Steve Eran Alon seit 23.7.2012 | Prokura |
Rainer Robert Rieger seit 29.5.2012 | Prokura |
Hans-Dieter Goebbels seit 29.5.2012 | Prokura |
Hans-Jürgen Thiede seit 18.5.2011 | Prokura |
Robert Jakob Scherf seit 18.5.2011 | Prokura |
Detlef Offenhau seit 6.10.2010 | Prokura |
Sebastian Ulrich Kelzenberg seit 29.1.2009 | Prokura |
Hans-Peter Dr. Fröhlich seit 8.7.2008 | Prokura |
Ortwin Rudolf Kröninger seit 8.7.2008 | Prokura |
Petra Margret Scheida seit 8.7.2008 | Prokura |
Ralf Peter Tillenburg seit 3.8.2004 | Geschäftsführer |
Ronan Thomas Gerety seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Norbert Josef Hasbach seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Catlin GmbHKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LageberichtAllgemeines zur Lage und zum Geschäftsverlauf 20112011 war ein anspruchsvolles Jahr für die Versicherungswirtschaft und für die Catlin Group. Eine Rekordserie von Naturkatastrophen belastete die Versicherer weltweit mit extrem hohen Versicherungsschäden. Der hohe Konkurrenzdruck führte auch weiterhin vereinzelt zu sinkenden Prämienquoten. Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit verhinderte einen Zinsanstieg und reduzierte bei vielen Versicherern das Investmentergebnis. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Catlin Group 2011 sich gut am Markt behaupten und das Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen. Nicht zuletzt wegen des expandierenden Europageschäftes konnte die Catlin Group das Prämienvolumen weiter steigern und Geschäftsfelder weiter ausbauen. Darin hatte auch die Catlin GmbH einen Anteil und konnte dadurch auch das eigene Provisionsergebnis, insbesondere resultierend aus der Vermittlung von Geschäften an Catlin Underwriting Agency Ltd. (CUAL) und Catlin Insurance Company Ltd. (CICL UK) steigern. Aber auch die Vermittlung von Gelegenheiten zum Abschluss für Geschäftstätigkeiten für die Catlin Re, Zürich, führte erstmals zu Provisionserlösen. Zum einen durch die Steigerung des Vermittlungsumsatzes, u.a. aber auch dadurch, dass auch die in Vorjahren gegründeten Niederlassungen in Italien und Norwegen inzwischen einen positiven Deckungsbeitrag geleistet haben, konnte in 2011 ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,3 Mio € verzeichnet werden. Dabei konnten die Anlaufverluste der neu gegründeten Niederlassungen in Rotterdam und Madrid aufgefangen werden. Nichtversicherungs-technische Einflüsse auf das JahresergebnisDie Erträge aus Finanzanlagen und aus liquiden Mitteln betrugen im Berichtsjahr insgesamt 241 Tsd€ Darstellung der Lage der Catlin GmbHa) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 8.689 Tsd€ gegenüber 15.329 Tsd€ im Vorjahr. Die Aktiva gliedert sich in Anlagevermögen von 920 Tsd€ (11%), Umlaufvermögen von 7.636 Tsd€ (88%) und Rechnungsabgrenzungsposten von 133 Tsd€ (1%). Das Anlagevermögen unterteilt sich in immaterielle Vermögensgegenstände von 2 Tsd€ und in Sachanlagevermögen von 918 Tsd€. Dabei umfasst das immaterielle Anlagevermögen Software und Softwarelizenzen und das Sachanlagevermögen überwiegend Mobiliar und Mietereinbauten. Die Anlagen im Bau betreffen noch nicht fertiggestellte Mietereinbauten in der Niederlassung Madrid. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen offene Provisionsansprüche aus der Vermittlung von Terrorrisiken an Risikoträger außerhalb der Catlin Gruppe. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.355 Tsd€ betreffen im Wesentlichen kurzfristige Intercompany Forderungen (Managmentfees und Provisionsansprüche). Die Zusammensetzung im Einzelnen kann dem Anhang entnommen werden. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten größtenteils Kautionszahlungen für gemietete Büroflächen (483 Tsd€) und Steuerrückforderungen (130 Tsd€). Die flüssigen Mittel betragen zum Stichtag 3.350 Tsd€ gegenüber 8.358 Tsd€ im Vorjahr. Das Eigenkapital der Catlin GmbH erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses um 2.334 Tsd€ auf 3.478 Tsd€. Dies entspricht 40 % (Vorjahr 7 %) der Bilanzsumme. Die Steigerung der Eigenkapitalquote ist auf die zurückgegangen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (Gegenpart: Flüssige Mittel) und damit auf eine Verringerung der Bilanzsumme zurückzuführen. Steuerrückstellungen wurden gebildet für die in den Niederlassungen Italien und Norwegen erwirtschafteten steuerlichen Gewinne auf Basis des dort anzuwendenden Steuersatzes. In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. die im Jahr 2012 auszuzahlenden Boni an Mitarbeiter in Höhe von 990 Tsd€ berücksichtigt sowie Prämienrückzahlungsrisiken von 1.399 Tsd€ sowie Rückstellungen für noch nicht erhaltene Rechnungen. Das Prämienrückzahlungsrisiko besteht, da die Vermittlungsprovisionen zunächst auf Basis geschätzter Prämienumsätze geleistet werden und bei Finalisierung der Versicherungsverträge evtl. angepasst werden müssen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen im wesentlichen Mangement Fees und die Weiterbelastungen von Auslagen seitens der Catlin Holdings Ltd. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Kirchensteuer (226 Tsd€; Vorjahr:119 Tsd€) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (344 Tsd€; Vorjahr: 312 Tsd€). b) Finanzlage Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 2011 beträgt 3.350 Tsd€ gegenüber 8.358 Tsd€ im Vorjahr. Die liquiden Mittel werden größtenteils bei der Sparkasse KölnBonn unterhalten. Außerdem unterhält die Catlin GmbH Konten bei der ING Bank (Niederlasssung Antwerpen), der Banca Carrige (Niederlassungen Genua und Rom), der DnBNor (Niederlassungen Oslo und Bergen) und der Barclays Bank ( Niederlassungen Barcelona und Madrid ). Die liquiden Finanzmittel reichten aus, um alle anfallenden Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen. c) Ertragslage Der Jahresüberschuss der Catlin GmbH beträgt für das Geschäftsjahr 2011 2.334 Tsd€ (Vorjahr: 411 Tsd€). Die Umsatzerlöse sind um 20% (auf 19.500 Tsd€) im Berichtsjahr gesunken. Ursächlich hierfür ist lediglich eine andere Abwicklung bei der Abrechnung von Provisionszahlungen. Während im Vorjahr die Catlin GmbH noch als zentrale Anlaufstelle für alle im Europa - HuB vermittelten Geschäft diente und damit höhere Umsätze erzielte, auf der anderen Seite aber den größten Teil dieser Provisionen an die anderen Europagesellschaften weiterleitete, wurden im Berichtsjahr die Provisionen jeweils direkt der vermittelnden Europagesellschaft gutgeschrieben. Der Wegfall des Südamerika-Geschäfts, was im Vorjahr noch eine Umsatzsteigerung von 2.919 Tsd€ bewirkt hatte, wurde im Berichtsjahr von anderen Gesellschaften der Catlin Gruppe abgewickelt. Die eigenen Niederlassungen konnten den Provisionsumsatz von 6.325 Tsd€ auf 10.504 Tsd€ deutlich steigern. Die neu gegründeten Niederlassungen Rotterdam und Madrid verzeichnen Natur gemäß im Berichtsjahr Anlaufverluste. Im Umsatz sind Managementleistungen mit 1.142 Tsd€ (Vorjahr 398 Tsd€) enthalten. Diese beinhalten im Berichtsjahr auch die Provisionen für die Abwicklung der durch andere Catlin Europagesellschaften vermittelten Geschäfte; im Vorjahr war der entsprechende Betrag noch in den Provisionserlösen ausgewiesen. Aufgrund der veränderten Abrechnungsmodalität fielen im Berichtsjahr auch keine Aufwendungen für Fremdleistungen (Vorjahr: 10.648 Tsd€) mehr an. Dies betriff auch die zusätzlichen Managementfees in 2010 in Höhe von 2.231 Tsd€, die aus dem übernommenen Südamerikageschäft resultierten und im Vorjahr von Catlin Holdings verrechnet wurden. Den erzielten Umsatzerlösen stehen im Wesentlichen die Personalaufwendungen in Höhe von 11.778 Tsd€ (Vorjahr: 10.030 Tsd€) gegenüber. Das Finanzergebnis beträgt + 241 Tsd€ gegenüber + 259 Tsd€ im Vorjahr. Ausblick auf die Geschäftsjahre 2012 und 2013Die Gesellschaft sieht sich weiterhin gut positioniert und geht davon aus, den Umsatz mit ihrem Geschäftsmodell erfolgreich im In- und Ausland weiter auszubauen. In 2011 hat die Gesellschaft die Aktivitäten auch auf Vermittlungsaktivitäten für die Catlin Re Schweiz ausgedehnt und wird diese in den folgenden Jahren weiter ausdehnen. Aus diesem Grund wurde im Geschäftsjahr 2011 auch noch eine weitere Niederlassung in Madrid gegründet. Die Aussichten für eine weitere Steigerung der Provisionsergebnisse in den Jahren 2012 und 2013 sind trotz der Abgabe des Südamerikageschäftes als optimistisch anzusehen. Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Gesellschaft sieht sich diversen Risiken der zukünftigen Entwicklung gegenübergestellt. Schadensereignisse wie in Neuseeland und Fukushima wirken sich zwar auf das Ergebnis der Catlin Group aus; da die Catlin GmbH allerdings nur als Versicherungsvermittler auftritt, wird das eigene Ergebnis nicht durch solche Schäden beeinflusst. Mögliche (kurzfristige) Nachfragerückgänge, insbesondere im Transport/- Marine/ Cargo - Geschäft können unserer Einschätzung nach durch anderweitige Expansion ausgeglichen werden. Die Gesellschaft ist so aufgestellt, dass sie jederzeit auf veränderte Marktsituationen flexibel reagieren kann. Risiken der elektronischen Datenverarbeitung: Die elektronische Verarbeitung der Geschäftsprozesse unterliegt ebenfalls gewissen Risiken, denen es zu begegnen gilt. Da alle IT-Anwendungen auf Rechnern der Konzern IT in London laufen, hat die Catlin GmbH keinen direkten Einfluss auf die Datensicherung. Jedoch wird die Konzern-IT durch interne und externe Revisionen permanent auf Risiken hin untersucht und sie befindet sich auf dem neuesten technischen Sicherungsstandard. Ein Datenverlust in größerem Ausmaß dürfte nach den bestehenden Sicherungsmaßnahmen ausgeschlossen sein. Die kurzfristige Wiederherstellung aller Daten bei einem Totalausfall ist gewährleistet. Schließlich existieren auch verschiedene operationelle Risiken, die eine noch relativ junge Gesellschaft gefährden können. Darunter kommen solche zum Tragen, die von außen einwirken, wie zum Beispiel Feuer und politische oder gesellschaftliche Veränderungen. Diesen unterschiedlichen Gefahren begegnet die Gesellschaft mit angemessenen Mitteln. Gegen die materiellen Risiken und gegen Haftpflichtrisiken durch Inanspruchnahme durch Dritte hat die Gesellschaft umfangreichen Versicherungsschutz gekauft. Außerdem sind Kontrollmechanismen eingerichtet, mit denen gewährleistet wird, dass Fehler im Ablauf minimiert werden. Jede Entscheidung im Unternehmen und praktisch jeder einzelne Geschäftsvorgang werden nach dem Vier-Augen-Prinzip durchgeführt. Damit besteht ein effektives Risiko-Früherkennungssystem. Schließlich wird das bei der geringen Mitarbeiterzahl erhebliche personelle Ausfallrisiko durch die Duplizierung von Kenntnissen und fachlichen Qualifikationen bei Mitarbeitern verringert. Der Aufbau eines Risikomanagementsystems wurde in 2010 begonnen und wird kontinuierlich ausgebaut. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Zweigniederlassungen der Catlin GmbHZweigniederlassungen der Catlin GmbH bestehen in Antwerpen (Belgien), Rom und Genua (Italien), Bergen und Oslo (Norwegen), Madrid und Barcelona (Spanien) und Rotterdam (Niederlande). Für das Jahr 2012 ist eine Fusion mit der Catlin Innsbruck (Österreich) geplant, um Synergien zu erzielen und eine steuerliche Optimierung herbeizuführen. Für die steuerliche Gewinnermittlung und die Gehaltsabrechnung wird die Unterstützung lokaler Steuerberater in Anspruch genommen. Sonstige AngabenUnsere Gesellschaft ist seit 1.1.2010 als mittelgroße Kapitalgesellschaft (§267, Abs. 2 HGB) einzustufen und unterliegt daher der Prüfungspflicht (§316, Abs. 1 HGB).
Köln, den 30.03.2012 Die Geschäftsführung Ralf Tillenburg, Vorsitzender Norbert Hasbach Ronan Gerety Edward Moss BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANLAGENGITTER
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Catlin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 ist nach den für Kapitalgesellschaften im Sinne von § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt worden. Die Größenmerkmale der Gesellschaft entsprechen denen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 264a Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB. Die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie für Kapitalgesellschaften im Sinne von § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Den Abschreibungen liegen die jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Der für selbständig nutzungsfähige, bewegliche Anlagengegenstände in Vorjahren gebildete Sammelposten wird jährlich mit 20% der Anschaffungskosten abgeschrieben. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Forderungen in Fremdwährung werden mit "Intercompany-Rates" (vom Konzern vorgegebene Mittel-Kurse) umgerechnet. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur geleistete Zahlungen, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Langfristige Rückstellungen bestehen nur für Abfindungszahlungen an Mitarbeiter der Niederlassung Italien, die bei Ausscheiden aus den Diensten der Catlin GmbH auf Basis gesetzlicher Bestimmungen zahlbar sind. Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum Bilanzstichtag mit den "Intercompany-Rates" umgerechnet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wird die vom Vermieter des Büros Kranhaus in 2011 für Folgejahre pauschal geleistete Abstandszahlung ausgewiesen. C. Erläuterungen zur JahresbilanzAKTIVA Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Software und Softwarelizenzen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Vermittlungs-provisionen aus der Vermittlung von Terrorrisiken gegenüber einem konzernfremden Versicherungspool. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Manage- ment Fees" und Provisionsansprüche ausgewiesen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von € 100.000,00 ist voll eingezahlt. Alleiniger Gesellschafter der Catlin GmbH ist die Catlin Holdings Ltd., London/UK. Der Jahresüberschuss des Jahres 2010 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen wurden gebildet für die steuerlichen Gewinne der Niederlassungen Italien (386,4 Tsd€) und Norwegen (289,1 Tsd€). Im März 2012 wurde mit einer körperschaftsteuerlichen Betriebsprüfung der Jahre 2007 bis 2010 begonnen. Im Mai 2012 wurde mit einer Lohnsteueraußenprüfung der Jahre 2009 bis 2012 begonnen. Ergebnisse aus den beiden Prüfungen lagen zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung noch nicht vor. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten überwiegend Rückstellungen für Provisionsrückzahlungsrisiken € 1.399,0 Tsd€ (Vorjahr 744,6 Tsd€) sowie Rückstellungen für an die Mitarbeiter in 2012 auszuzahlende Boni in Höhe von 989,6 Tsd€ (Vorjahr 1.320,8 Tsd€) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegen die Catlin Holdings betreffen Management Fees und die Weiterbelastung von Auslagen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Kirchensteuer sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passive Rechnungs abgrenzungen Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten wird über 7 Jahre aufgelöst. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2011)Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse umfassen Provisionserlöse in Höhe von 18.358,0 Tsd€ (Vorjahr: 24.089,0 Tsd€) sowie Management Fees von 1.141,6 Tsd€ (Vorjahr: 398,0 Tsd€). Im Vorjahr wurden auch Provisionserlöse vereinnahmt und in dieser Position ausgewiesen, die (als Fremdleistungen) größtenteils an Schwestergesellschaften weiterzuleiten waren (8.535,0 Tsd€). Aufgrund geänderter "Binder"-Vereinbarungen mit den Versicherungsträgern hat die Catlin GmbH im Berichtsjahr nur noch Provisionserlöse für das selbst vermittelte Geschäft erhalten; eine Weiterleitung an die Schwestergesellschaft (und damit ein entsprechender Aufwand) entfällt ab 2011. Für administrative Tätigkeiten im Zusammenhang mit den von den Schwestergesellschaften vermittelten Geschäften war eine Bearbeitungsprovision zu verrechnen, die im Berichtsjahr als Management Fees ausgewiesen wurde (Vorjahr: in den Provisionserlösen enthalten, 609,6 Tsd€). Bereinigt um diese Veränderungen ergibt sich ein vergleichbarer Vorjahresbetrag von 14.945 Tsd€. In diesem Betrag enthalten waren im Vorjahr auch Provisionserlöse aus dem Südamerikageschäft, das in 2011 von einer anderen Catlin-Gesellschaft abgewickelt wurde (2.919 Tsd€). Die Provisionserlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten überwiegend Erträge aus weitervermieteten Räumen von 156,8 Tsd€ (Vorjahr: 156,8 Tsd€) sowie eine aperiodische Mietgutschrift von 86,6 Tsd€. Der Rest setzt sich aus zahlreichen Einzelposten zusammen, u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Aufwendungen für bezogene Leistungen Diese Position beinhaltete im Vorjahr den Teil der Provisionsansprüche der europäischen Vertriebsgesellschaften, welcher auf das von diesen vermittelte aber über die GmbH abgerechnete Geschäft entfiel. Im Berichtsjahr wurden diese Provisionsansprüche von den Versicherungsträgern direkt mit den anderen europäischen Vertriebsgesellschaften abgerechnet. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steigerung der Personalkosten ist auf die Ausweitung der Geschäftstätigkeit und der damit verbundenen gestiegenen Mitarbeiterzahl zurück zu führen Abschreibu ngen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachan lagen Dabei entfallen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 1,4 Tsd€ (Vorjahr: 15,3 Tsd€) und Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 160,9 Tsd€ (Vorjahr: 94,8 Tsd€). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Raumkosten (1.253 Tsd€; Vorjahr: 1.158 Tsd€), Beratungs- und Outsourcingaufwendungen (733 Tsd€; Vorjahr: 647 Tsd€), Reise-, Repräsentations- und Bewirtungsaufwendungen (887 Tsd€; Vorjahr: 609 Tsd€), Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte und Personalbeschaffung (530 Tsd€; Vorjahr: 387 Tsd€), Aufwendungen für Firmenwagen (406 Tsd€; Vorjahr: 365 Tsd€), die Zuführung zur Rückstellung für mögliche Provisionsrückzahlungsverpflichtungen (654 Tsd€; Vorjahr: 110 Tsd€) sowie Betriebsversicherungen, Telefon & Kommunikationsaufwendungen, Weiterbildung, Geldverkehr, Porto, Betriebsveranstaltungen und zahlreiche weitere kleinere Posten enthalten. Finanzergebnis Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt:
Steuern Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen die zurückgestellten Körperschaftsteuern für die Niederlassungen Italien und Norwegen. Sonstige Steuern In den Sonstigen Steuern sind überwiegend KFZ- und pauschale Lohnsteuern (gem. § 37b EStG) enthalten. E. Sonstige AngabenPersonalbestand Die durchschnittliche Zahl der im Berichtsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug 117 (Vorjahr: 90 Mitarbeiter). Der Personalbestand zum 31. Dezember 2011 betrug 121 Mitarbeiter (31.12.2010: 96 Mitarbeiter). Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die beiden Geschäftsführer Ralf Peter Tillenburg, Overath, und Edward Ian James Gray Moss, London/UK, sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr 953 Tsd€ (Vorjahr: 1.070 Tsd€). Treuhandverhältnisse Wie im Vorjahr sind die für die Treugeber geführten Bankkonten nicht in der Bilanz aufgeführt. Den Bankguthaben in Höhe von 19.539 Tsd€ (Vorjahr: 42.857 Tsd€) stehen Verbindlichkeiten gegenüber den Treugebern in entsprechender Höhe gegenüber. Die Treuhandkonten stehen im Zusammenhang mit dem Inkasso für Versicherungsprämien und Schadenregulierungen im Namen der Treugeber CICL und CUAL. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Leasing- und Mietverträgen mit einem Gesamtbetrag von 6.198 Tsd€ (Vorjahr: 6.042 Tsd€). Dabei sind sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.607 Tsd€ (Vorjahr: 1.162 Tsd€ innerhalb eines Jahres fällig. 3.988 Tsd€ (Vorjahr: 2.736 Tsd€) sind im Zeitraum 2013-2016 und weitere 603 Tsd€ (Vorjahr: 2.144 Tsd€) sind nach 5 Jahren und später fällig. Haftungsverhältnisse gemäß $251 HGB Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln sowie Haftung aus der Begebung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehende Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen vorgenommen (§ 285 Nr. 21 HGB).
Köln, den 30.03.2012 Die Geschäftsführung Ralf Tillenburg, Vorsitzender Norbert Hasbach Ronan Gerety Edward Moss Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Catlin GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 19. Juli 2012 PricewaterhouseCoopers
Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer Mathias Röcker, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 16.08.2012 |
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