Duma Prime Food GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Richard Heitmann seit 17.10.2022 | Prokura |
Niels Thomsen seit 4.10.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 6.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomsen Im- u. Export GmbHEigenbeteiligung | 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomsen Im- u. Export GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomsen Im- u. Export GmbH, Kiel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thomsen Im- u. Export GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomsen Im- u. Export GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 27. Mai 2024 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
Butenschön, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022der Thomsen Im- u. Export GmbHAmtsgericht Kiel HR B 2433 KIAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Thomsen Im- u. Export GmbH, Kiel
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der Thomsen Im- u. Export GmbH, KielA. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anlagegüter von geringem Wert mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert. Fertige Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung anteiliger Gemeinkosten bewertet worden. Waren sind zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten auf fremde Währungen lauten, erfolgte eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB. Der Ausweis des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt mit dem Nennwert. Fremdwährungsguthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben des Berichtsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt die versicherungsmathematische PUC-Bewertungsmethode zugrunde, unter Verwendung der "Sterbetafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, eines Renten- und Gehaltstrends von jeweils 0 % und eines Rechnungszinsfußes von 1,78 % zum 31.12.2022. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Verrechnung mit einem für Insolvenzzwecke abgetretenen Guthaben bei einem Kreditinstitut. Der Verrechnungsbetrag belief sich zum 31.12.2022 auf TEUR 1.035 (Vorjahr: TEUR 1.005. In den Zinsaufwendungen sind TEUR 33 (Vorjahr: 43) für die Aufzinsung der Pensionsrückstellung sowie Erträge aus abgetretenen Vermögensgegenständen von TEUR 33 enthalten. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz vorgenommen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen des Geschäftsjahres - im Wesentlichen Versicherungserstattungen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im als Anlage A beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Angabe der Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Die Verzinsung erfolgt mit 3 % über dem Basiszinssatz. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 511.291,88 (DM 1.000.000,00). In 2009 wurden eigene Anteile in Höhe von 45 % des Stammkapitals erworben. In Höhe von EUR 230.081,35 wurden andere Gewinnrücklagen gebildet. Ausschüttungssperre Aufgrund der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre unterschreitet der Rückstellungsbetrag den sich bei einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Markt-zinssatz der vergangenen 7 Jahre ergebenden Betrag um EUR 40.037. Hinsichtlich des Unterschiedsbetrags besteht gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind, bestehen nicht. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus Versicherungen und Schadenersatz in Höhe von TEUR 4.030 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 844 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen aus einem Brandschaden in Höhe von TEUR 458 enthalten. E. Sonstige Angaben a) Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB) Allein vertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist der Kaufmann Herr Niels Thomsen. Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen von früheren und tätigen Mitgliedern der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a und b HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht. b) Mitarbeiterzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Jahresdurchschnitt waren neben dem Geschäftsführer 14 (Vj. 14) gewerbliche Arbeitnehmer und 7 (Vj. 11) Angestellte beschäftigt.
Darin sind im Jahresdurchschnitt 3 (Vorjahr: 2) Teilzeitkräfte sowie 3 (Vorjahr: 3) geringfügige Mitarbeiter enthalten. c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 11 p.a. (Vj.TEUR 17) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. d) Latente Steuern Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. e) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.261.559,45, bestehend aus einem Jahresüberschuss von EUR 1.208.197,88 und einem Gewinnvortrag von EUR 10.053.361,57 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kiel, den 24.05.2024 Niels Thomsen Anlagenspiegel zum 31.12.2022 der Thomsen Im- u. Export GmbH, Kiel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Thomsen Im- u. Export GmbHA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Thomsen Im- u. Export GmbH war seit vielen Jahren im internationalen Fleischhandel tätig. Tätigkeitsfelder neben dem Im- und Export von Fleisch war im Wesentlichen die Zerlegung von eigener Ware sowie in geringem Umfang das Vermietungsgeschäft. Der Absatz der zerlegten Ware erfolgte schwerpunktmäßig im Inland. Aufgrund eines Großbrandes im Juni 2021, welcher einen Teil des Gebäudes und damit die Produktionsräume zerstörte, ist das Unternehmen bis jetzt bezüglich der Fleischproduktion handlungsunfähig. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Wiederherstellung der Räumlichkeiten und der beschädigten Gebäudehülle noch nicht abgeschlossen. Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung werden insbesondere die finanzielle Leistungsindikatoren Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis herangezogen. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung tätigt keinerlei Forschung und Entwicklung. B. Wirtschaftsbericht 2022 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Fleischbranche war im Jahr 2022 weltweit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, sowohl in Bezug auf gesamtwirtschaftliche als auch branchenbezogene Rahmenbedingungen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit durch zahlreiche weltweite Krisenherde geprägt, die z.T. starken Einfluss auf die Märkte haben. In Bezug auf die branchenbezogenen Rahmenbedingungen hat die Fleischbranche auch mit strukturellen Herausforderungen zu kämpfen. Insbesondere in den letzten Jahren hat es eine Konsolidierung der Branche gegeben, wobei große Konzerne zunehmend Marktanteile gewonnen haben. Dies hat zu einer Marktkonzentration und einer Einschränkung des Wettbewerbs geführt, was insbesondere für kleinere und unabhängige Produzenten und Händler schwierig sein kann. 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs Das Jahr 2022 stand für unser Unternehmen im Zeichen großer Herausforderungen und bedeutender Entscheidungen. Nach dem verheerenden Großbrand im Jahr 2021 und den sich anschließenden langwierigen Verhandlungen mit den Versicherungen sowie umfassenden Reparaturmaßnahmen mussten wir erkennen, dass der Weg zur Wiederaufnahme unserer Produktion von Fleischwaren mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist. Bis heute haben wir uns noch nicht entscheiden können, ob und in welcher Form wir den Wiederaufbau unserer Produktionskapazitäten vorantreiben werden. Diese Unentschlossenheit spiegelt die Komplexität der Situation wider, einschließlich der finanziellen, operationellen und strategischen Überlegungen, die in unsere endgültige Entscheidung einfließen müssen. Entwicklung im Bereich der Vermietung Ein Lichtblick in diesen schwierigen Zeiten war die positive Entwicklung unseres Geschäftsbereichs der Vermietung. Angesichts der ungewissen Zukunft unserer Produktionsaktivitäten haben wir uns darauf konzentriert, diesen Bereich weiter auszubauen und auch bislang selbst genutzte Kapazitäten zu vermieten. Die Nachfrage nach Büro- und Lagerflächen blieb stark, was uns ermöglichte, die Einnahmen aus der Vermietung zu steigern und somit einen Teil der finanziellen Belastungen abzufedern. Dieser Erfolg bestätigt die Bedeutung der Diversifikation unseres Geschäftsmodells und unserer Einnahmequellen. Der Geschäftsverlauf des Unternehmens war somit aufgrund des Brandes im Juni 2021, abweichend vom Vorjahr, ausschließlich durch den Fleischverkauf im eigenen Fleischmarkt sowie die Vermietung der Räumlichkeiten in der Edisonstraße geprägt. Die Versicherungsentschädigungen sind abgeschlossen. Das Jahresergebnis hat die Prognose für 2022, die mit erheblichen Unsicherheiten behaftet war, um rd. TEUR 41 geringfügig unterschritten. Wir sind unter Berücksichtigung der o.g. Umstände mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres insgesamt zufrieden. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Brandes und damit der Einstellung der Fleischzerlegung am 14. Juni 2021 insgesamt um rd. 88 %; der Materialaufwand ist infolgedessen ebenfalls um 91 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Wesentlichen durch die Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 4.030 (Vj. TEUR 7.145) geprägt. Das Rohergebnis hat sich aufgrund der Einstellung der ursprünglichen Geschäftstätigkeit und der geringeren Versicherungsentschädigungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.407 auf TEUR 5.610 vermindert. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr trotz rückläufiger Personalzahlen aufgrund der Einstellung einer Erfolgsvergütung um rd. 26 % gestiegen. Des Weiteren ist das Jahresergebnis 2022 beeinflusst durch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.070 (Vj. TEUR 5.765), die insbesondere Aufwendungen aus dem Brandschaden in Höhe von TEUR 458 (Vj. TEUR 3.683) enthalten. b) Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Das Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.174 auf TEUR 19.127 erhöht, was einer Erhöhung von rd. 20 % entspricht und hauptsächlich geprägt ist durch die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten aufgrund der Versicherungserstattungen um rd. TEUR 7.682, bei gleichzeitiger Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 4.306. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen sank zum 31. Dezember 2022 aufgrund der Brandschäden und des starken Anstiegs der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von 6,1 % auf 4,4 %. Die Abgänge aus dem Anlagevermögen betrugen insgesamt TEUR 64. Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 10.564 auf TEUR 11.773. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote leicht von 66,2 % in 2021 auf 62,1 % in 2022. Die Erhöhung der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf den Anstieg des Eigenkapitals und der Steuerrückstellungen aufgrund des Jahresüberschusses 2022 sowie des Anstiegs Rechnungsabgrenzungspostens aus erhaltenen Versicherungsentschädigungen zurückzuführen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Aufgrund des Großbrandes welcher einen Teil des Gebäudes und damit die Produktionsräume zerstörte ist das Unternehmen bis jetzt bezüglich der Fleischproduktion handlungsunfähig. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Wiederherstellung der Räumlichkeiten und der beschädigten Gebäudehülle noch nicht abgeschlossen. Wir gehen aber davon aus, dass dieser Prozess im Jahr 2024 abgeschlossen werden kann. Die Zahl der Mitarbeiter wurde aufgrund der weitgehenden Einstellung der betrieblichen Geschäftstätigkeit reduziert. Wir haben noch kein definitives Hauptziel in Bezug auf die Wiederaufnahme der Fleischproduktion gesetzt. Unsere Entscheidungsfindung wird von einer sorgfältigen Analyse der Marktlage, der finanziellen Machbarkeit und der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens abhängen. Wir erkunden aktiv verschiedene Szenarien, einschließlich einer möglichen Neuausrichtung unseres Geschäftsmodells, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu sichern. Unabhängig von der Entscheidung bezüglich unserer Produktionsaktivitäten werden wir den Ausbau des Vermietungsgeschäfts fortsetzen. Dieser Bereich hat sich als stabil und profitabel erwiesen und wird eine wichtige Säule unserer Geschäftsstrategie bleiben. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 762 erzielt; das Jahresergebnis vor Steuern wird, vorbehaltlich der Auflösung von Rückstellungen bzw. weiterer zu berücksichtigender Kosten für die endgültige Wiederherstellung des Gebäudes, rd. TEUR 1.800 betragen. Der Fleischmarkt sowie das Bistro sind ab 1. Januar 2023 langfristig vermietet worden. Für das Jahr 2024 kann derzeit noch keine endgültige Prognose für Umsatz und Ergebnis abgegeben werden. Wir gehen von einem Umsatz in Höhe von TEUR 700 sowie einem leicht positiven Jahresergebnis aus. Wir bleiben offen für alle Möglichkeiten. Unsere Priorität liegt darin, ein robustes und zukunftssicheres Unternehmen zu gestalten, das in der Lage ist, auf Veränderungen im Marktumfeld flexibel zu reagieren und neue Chancen zu ergreifen. Die Entscheidungen, die wir in den kommenden Monaten treffen, werden maßgeblich dazu beitragen, die Richtung unseres Unternehmens für die kommenden Jahre zu bestimmen. 2. Chancenbericht Chancen bestehen in der Wiederaufnahme der Produktion in Eigen- oder Fremdregie. Demzufolge bestehen erhebliche Umsatzchancen für das Jahr 2024. Zudem werden wir den Ausbau unseres Vermietungsgeschäfts weiter vorantreiben. Pläne zur Erweiterung der Kapazitäten sind vorhanden, haben sich aber noch nicht konkretisiert. 3. Risikobericht Umsatz- und Absatzrisiken Die Umsatz- und Absatzrisiken werden in 2024 primär durch die Frage geprägt sein, ob die Produktion wieder in Betrieb genommen werden wird und wenn ja ab welchem Zeitpunkt. Finanzielle Risiken Grundsätzlich besteht ein finanzielles Risiko aufgrund der Investitionen zur Beseitigung der Brandschäden, dem Wiederaufbau der Produktion und der mit dem Anfahren der Produktion verbundenen Mittelbindung. Allerdings werden aufgrund der Versicherungserstattungen, der stabilen Liquiditätsausstattung und der ungenutzten Kreditlinien bei den Banken keine besonderen Liquiditätsrisiken gesehen. Derivative Finanzinstrumente werden von unserer Seite (auch nicht zu Sicherungs-zwecken) eingesetzt, so dass keine entsprechenden Risiken bestehen. Im Rahmen unseres Risikomanagements werden wir weiterhin von unseren Hausbanken und von der Hermes Kreditversicherung begleitet, wo wir in der Vergangenheit geringe Ausfälle gehabt haben. Unternehmens gefährdende Risiken Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Zwar ist aktuell unverändert die Produktion unterbrochen, aber die Vermietungstätigkeit wird fortgeführt. Sobald die brandtechnischen Probleme behoben werden, stehen aufgrund der Versicherungserstattungen sowie aufgrund der guten finanziellen Lage der Gesellschaft Mittel zu Verfügung, um die Produktion wieder aufbauen zu können. Durch die solide finanzielle Ausstattung werden selbst für den unerwarteten Fall einer deutlichen Verschlechterung der allgemeinen Lage keine bestandsgefährdenden Risiken für die Thomsen Im- u. Export GmbH gesehen.
Kiel, 24. Mai 2024 Niels Thomsen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 30. Mai 2024 festgestellt. |
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